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„Wer sich allen recht machen will, verliert sich selbst.“ (Seneca)
Abgrenzung bedeutet nicht, Mauern zu errichten – sondern klar bei sich zu bleiben, auch wenn andere Erwartungen, Emotionen oder Probleme an uns herantragen. Wer ständig verfügbar ist und versucht, es allen recht zu machen, verliert schnell sich selbst. Doch gesunde Abgrenzung ist kein Egoismus, sondern eine Form der inneren Freiheit – sie schafft Raum für echte Verbindung, ohne sich zu verausgaben.
In dieser Folge sprechen Albert und Jan über die Kunst der emotionalen Selbstabgrenzung: Was hilft, um Verantwortung nicht ungefragt zu übernehmen? Was hat ein Affe mit dem Thema zu tun? Und warum ist Loslassen manchmal der größte Akt der Liebe? Inspiriert von Philosophen wie Epiktet und Szenen aus Hermann Hesses Siddhartha, geht es um mehr Klarheit im Denken – und mehr Leichtigkeit im Miteinander.
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Seneca, Sokrates, Demokrit, Epiktet
Weiterführende Links:
„Du kannst die Wellen nicht stoppen, aber du kannst lernen, auf ihnen zu surfen.“ (Jon Kabat Zinn)
Manche Menschen wirken ohne viele Worte. Ihre Ausstrahlung kommt nicht von Lautstärke, sondern von Gegenwärtigkeit – von echter Präsenz. In unserem Alltag voller Ablenkung, Selbstdarstellung und Reizüberflutung wird diese stille Kraft leicht übersehen – dabei ist sie die Grundlage dessen, was wir oft Charisma nennen. Präsenz entsteht, wenn wir ganz bei uns und gleichzeitig offen für andere sind. Sie zeigt sich in Haltung, Blick, Zuhören – und in der Fähigkeit, den Moment wirklich wahrzunehmen.
Aber was genau ist Präsenz und warum berührt sie uns so tief? Wie können wir lernen, präsenter zu sein – in Gesprächen, Konflikten oder digitalen Räumen? In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über Echtheit und Ausstrahlung, über Achtsamkeit, Selbstwahrnehmung und die Wirkung des Innehaltens. Sie zeigen, wie Philosophie und moderne Psychologie helfen können, mehr Präsenz ins Leben zu bringen – für echte Verbindung und klare Ausstrahlung.
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Seneca, Sokrates, Demonax, Pythagoras, Laotse
Weiterführende Links:
„Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern viel Zeit, die wir nicht nutzen.“ (Seneca)
Was kostet uns Energie – und was gibt sie uns? Oft sind es nicht die großen Herausforderungen, die uns erschöpfen, sondern kleine alltägliche Dinge: Gedanken, die kreisen, Menschen, die uns fordern, oder Gewohnheiten, die mehr nehmen als geben.
In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über das Phänomen der Energieräuber: Wie wirken sich ständiges Grübeln, Konflikte oder digitale Dauererreichbarkeit auf unsere innere Balance aus? Welche Rolle spielt Abgrenzung – und wie finden wir heraus, was uns stärkt? Inspiriert von antiker Philosophie und moderner Psychologie erkunden die beiden Wege zu mehr Klarheit, Selbstfürsorge und energetischer Gelassenheit.
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Seneca, Aischylos, Epiktet, C.G. Jung
Weiterführende Links:
„Wenn du dich ständig darum sorgst, was andere von dir denken, wirst du nie frei sein.“ (Marc Aurel)
People Pleasing bedeutet, es allen recht machen zu wollen. Dieses weit verbreitete Verhaltensmuster ist meist freundlich gemeint, kommt aber mit einem hohen Preis: Wer ständig versucht, Erwartungen zu erfüllen und Konflikten aus dem Weg zu gehen, verliert leicht den Kontakt zu sich selbst. Was mit Mitgefühl beginnt, endet nicht selten in Selbstverleugnung, innerer Erschöpfung oder Frust.
Doch wo endet gesunde Rücksichtnahme und wo beginnt ungesunde Gefälligkeit? In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über die psychologischen Wurzeln von People Pleasing, über die Angst vor Ablehnung und die tiefe Sehnsucht nach Zustimmung. Sie zeigen philosophische Wege auf, wie wir uns abgrenzen können, ohne hart zu werden und wie echte Freundlichkeit erst dann entsteht, wenn wir uns selbst treu bleiben.
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Seneca, Konfuzius, Marc Aurel, Platon, Hegel, Jean Paul Sartre, Martin Buber,
Weiterführende Links:
„Meine Definition von Glück: keine Termine und leicht einen sitzen“ (Harald Juhnke)
Seit jeher sucht der Mensch nach Momenten des Rauschs – sei es durch Alkohol, Musik oder das bewusste Loslassen im Ausnahmezustand. Der Reiz, den Alltag zu vergessen, sich zu befreien oder für einen Moment anders zu sein, ist tief in uns verankert. Doch brauchen wir Rauschzustände, um das Leben wirklich zu spüren? Oder halten sie uns davon ab, uns ehrlich mit uns selbst auseinanderzusetzen?
In dieser Folge von Der Pudel und der Kern sprechen Albert und Jan über das ambivalente Verhältnis zum Rausch – mit einem besonderen Fokus auf Alkohol. Sie diskutieren, wann Rausch bereichernd wirkt, wann er zur Flucht und Gefahr wird und ob er überhaupt eine Rolle für das glückliche, gelingende Leben spielt.
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Seneca, Konfuzius, Marc Aurel, Platon, Goethe, Friedrich Nietzsche, Thích Nhất Hạnh
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„Fließendes Wasser fault nicht, die Türangeln rosten nicht, das kommt von der Bewegung.“ (Lü Buwei)
In der neuen „Lebensweisheiten“-Folge diskutieren Albert und Jan bekannte und unbekanntere Weisheiten, Sprichwörter und Sinnsprüche, die ihnen in den letzten Wochen begegnet sind oder von Hörerinnen und Hörern eingereicht wurden.
Diesmal geht es um folgende Aussagen:
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Lü Buwei, Goethe, Konfuzius, Zenon von Kition, Seneca, Heraklit, Platon, Herrman Hesse
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„Wer seine eigene Seele in Ordnung bringt und bewahrt, wird auch sein äußeres Handeln richtig gestalten.“ (Marc Aurel)
Ordnung – sie gibt Halt, Struktur und Orientierung. Sie entsteht im Kleinen wie im Großen: im aufgeräumten Zimmer ebenso wie im aufgeräumten Geist. Oft ist unser Bedürfnis nach Ordnung tief mit unserem Wunsch nach Sicherheit und Sinn verbunden. Doch Ordnung ist nicht nur ein Schutzmechanismus – sie kann auch zur Belastung werden, wenn sie in Zwang oder Starrheit umschlägt.
Was bedeutet Ordnung– im Inneren wie im Äußeren? Wann hilft sie uns zu leben, wann engt sie uns ein? In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über die vielschichtige Bedeutung von Ordnung, von alten Weisheiten aus Zen und Stoizismus bis zur modernen Lebenskunst. Sie zeigen, wie Ordnung helfen kann, Klarheit, Freiheit und Verantwortung in unser Leben zu bringen – und warum manchmal auch die bewusste Unordnung ihren Platz hat.
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Menzius, Konfuzius, Heraklit, Marc Aurel, Demokrit, Platon, Buddha, Goethe, Albert Camus
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„Das Mitgefühl ist der Anfang der Menschlichkeit." (Menzius)
In dieser Folge von Der Pudel und der Kern wenden sich Albert und Jan wieder einmal der antiken chinesischen Philosophie zu – und sprechen über Menzius (Mengzi), den wohl einflussreichsten Nachfolger des Konfuzius. Menzius gilt als kluger Anwalt des Guten im Menschen: Für ihn ist Mitgefühl kein Ideal, sondern liegt in der Natur des Menschen. Doch diese innere Güte muss gepflegt werden – durch Bildung, Selbstreflexion und moralische Haltung.
Die beiden diskutieren außerdem, wie Menzius’ Lehre auch heute noch als Wegweiser dienen kann – in Fragen der Selbstkultivierung, der Verantwortung gegenüber anderen und im Streben nach einem gelingenden Leben. Was heißt es, auf das Gute zu vertrauen, ohne naiv zu sein? Und wie bewahrt man innere Aufrichtigkeit – auch wenn niemand hinsieht?
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Konfuzius, Menzius, Laotse, Zhuangzi, Demokrit, Epiktet, Martin Buber
Weiterführende Links:
„So du zerstreut bist, lerne auf den Atem achten.“ (Buddha)
Atmen – das klingt so selbstverständlich. Und doch tun wir es oft, ohne es zu bemerken. Dabei ist der Atem mehr als nur ein biologischer Vorgang: In vielen philosophischen und spirituellen Traditionen gilt er als Brücke zwischen Körper und Geist, als Schlüssel zur Achtsamkeit – und manchmal sogar zur Selbsterkenntnis.
In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum der Atem uns helfen kann, im Moment anzukommen – und was es bedeuten könnte, das Atmen wirklich bewusst zu erleben. Welche Rolle spielt der Atem in Krisen, in der Stille, im Alltag? Und warum liegt in einem einzigen Atemzug oft mehr Klarheit als in vielen Gedanken?
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Laotse, Sokrates, Thích Nhất Hạnh, Buddha, Sri Sri Ravi Shankar
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„Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ (Sokrates)
Wir begegnen täglich Vorurteilen – manchmal offen, oft ganz subtil. In Gedanken wie: „So jemand ist bestimmt unfreundlich“ oder „Die kann mit Technik nichts anfangen“ zeigt sich unser Bedürfnis, Menschen und Situationen sofort einzuordnen. Unser Gehirn liebt einfache Kategorien – und genau darin liegt das Problem.
In dieser Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum wir zum Schubladendenken neigen – und wie wir bewusster damit umgehen können. Geht es darum, Vorurteile zu überwinden – oder vielmehr darum, sie zu erkennen und kritisch zu hinterfragen? Mit Blick auf Psychologie, Alltag und Philosophie – von Sokrates bis zu den Stoikern – fragen wir: Wie kann ein offeneres Denken gelingen? Und warum beginnt ein vorurteilsfreieres Leben vielleicht genau da, wo wir bereit sind, unsere eigenen Muster zu hinterfragen?
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Sokrates, Seneca, Epiktet, Marc Aurel, Buddha
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