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  • #diepodcastin: Isabel Rohner & Regula Stämpfli on Lidia Poet, links/rechts, Wagenknecht/Schwarzer, Chiara Ferragni, sexistischer Karneval, MediaToo & CultureToo.

    “Ich war mit einem Marxisten verheiratet und ich war mit einem Faschisten verheiratet – und keiner von beiden hat den Müll rausgebracht.” Lee Grant, US-amerikanische Regisseurin und Schauspielerin.
    #diepodcastin: Isabel Rohner & Regula Stämpfli on Lidia Poet, links/rechts, Wagenknecht/Schwarzer, Chiara Ferragni, sexistischer Karneval, MediaToo & CultureToo.
    Die Einteilung in links und rechts, sie macht, wenn es um Feminismus und Frauenrechte geht, überhaupt keinen Sinn – das berichtet die Rohnerin direkt zum Einstieg. Innerhalb nur eines Tages wurde sie als “linke Feministin” und als “Feministin, die den Rechten nahe steht” bezeichnet. Sie leitet davon ab: “Ich bin lieber vorn, als links oder rechts.”
    Es gibt eine neue Netflix-Serie, die laStaempfli liebt: Das Gesetz nach Lidia Poet: la legge die Lidia Poet auf Netflix. Matilda de Angelis spielt die historische Figur des Turins im 19. Jahrhundert – geiler Soundtrack, fantastische Serie und eine der spannensten Frauen der Geschichte, die der #diepodcastin Isabel Rohner & Regula Stämpfli noch nicht bekannt war.
    Das Online-Magazin Palais Fluxx, gegründet von der Journalistin Silke Burmester, hat unterstützt von namhaften Schauspielerinnen wie Gesine Cukrowski, Jasmin Tabatabei und Ruth Reineke die Aktion #LetsChangeThePicture gestartet. Ziel: Ein zeitgemäßes Altersbild in Film und Fernsehen! 21 Millionen Frauen in Deutschland sind über 47 Jahre alt. Und dennoch sind Frauenrollen a) viel zu selten und b) völlig klischeehaft. Frauen ab 47 (die Rohnerin findet: ab 40!) wollen nicht nur als alte Oma, verbitterte Exfrau oder verhuschtes Hausmütterchen vorkommen. Wir haben ein Leben! Wir haben Sex! Wir haben Abenteuer! Wir haben Erfolg! Wir haben Geld! Wir LEBEN!! Es wird Zeit, dass das auch die Drehbuchautoren (!) und Filmschaffenden endlich begreifen.
     Macron unterstützt IranRevolution und will Exilregierung treffen. Ist das wichtigste Zeichen überhaupt, da das jetzige Folterregime Irans direkt aus Frankreich eingeflogen wurde: 1979.
    Chiara Ferragni  hat mit einer unglaublich klugen Aktion auf Hate im Netz gegen Frauen und Femizide im Schlagerfestival Sanremo aufmerksam gemacht. Die Moderatorin mit 28 Millionen Followern tritt in Sanremo einem wunderschönen Naked Dress auf, dann Dress mit Schimpfwörtern, die sie per Messages täglich kriegt und dann mit einem Cage Design auf: als Symbol für Frauen im Käfig. laStaempfli findet die Aktion suuuper.  für Frauen im Käfig. So unfassbar grossartig, super.
    Es ist Karneval – und noch immer dürfen Frauen WEIL SIE FRAUEN SIND bei den mächten Karnevalsvereinen wie den Roten Funken in Köln keine ordentlichen Mitglieder werden. Damit nimmt man ihnen Netzwerke, Jobs, Zugang zu Geld und Macht.  Die Rohnerin erzählt zum Thema Karneval, dass sie sich bei ihrem letzten Einkauf im Schweizer Migros Supermarkt sehr gewundert hat, dass das Karnevalsgebäck “Schenkeli” auf französisch immer noch “Cuisses de Dames” und auf italienisch “Gamba di Dama” heißt. Sind wir bei der Bezeichnung von Lebensmitteln nicht eigentlich weiter?
    Sarah Wagenknecht & Alice Schwarzer: laStaempfli findet den Antiamerikanismus und Putinverständnis der Beiden zum Kotzen, die Rohnerin sieht dies differenziert, weil gerade die Angriffe auf die zwei Frauen verstörend misogyn sind und Meinungsfreiheit unbedingt in der Demokratie geschützt werden muss. Die Rohnerin hat selbstverständlich recht, laStaempfli auch, die neu formuliert: Dass die Beiden, Wagenknecht & Schwarzer Antiamerikanismus wichtiger finden als die Demokratien weltweit zu verteidigen, findet Regula Stämpfli sehr verstörend.

    MediaToo Tagesanzeiger: Die TX Group, vormals Tamedia, ist eine private Mediengruppe Schweiz mit 3600 Vollzeitstellen und Mitarbeitenden in der ganzen Welt. Ausser Pascale Bruderer & Ursula Nötzli sitzt keine Frau in der Gruppenleitung , also ehemals Verwaltungsrat. Über 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung werden via dieses Unternehmen informiert: Das. Ist. Geballte. Macht informiert laStaempfli. Und TX-Group ist eng mit der Süddeutschen Zeitung verbandelt. Also noch mehr Macht. Langer Rede kurzer Sinn: Das Unternehmen hat geballte MediaToo Skandale, Probleme, Schädnungen, Frauendiskriminierung, Gleichstellungsverbrechen und der Clou: Es ändert sich nichts. Absolut nichts. Siehe dazu die Einträge, Tweets und Links. Der Gipfel an Zynismus ist das Mediawashing: Fünf neue Kolumnisten im Tagesanzeiger werden angekündigt, fünf die für Antirassismus, Antisexismus und Zukunft stehen. Well. laStaempfli zählt darauf, dass die Kolumnisten und Kolumnistinnen die Skandale im eigenen Unternehmen thematisieren – das macht laStaempfli als Kolumnistin ständig.

    #CultureToo: Neuer Hashtag der @diepodcastin, Isabel Rohner und Regula Stämpfli. Der deutsche Ballettdirektor Marco Goecke greift verbal und physisch eine Kritikerin, die nie persönlich mit ihm Kontakt stand, während einer Premiere im Foyer an; alle schauen zu und er schmiert als Eskalation der geschockten Wiebke Hüster Fäkalien ins Gesicht. Diese erstattet Anzeige, die F.A.Z. schreibt einen geharnischten Artikel zum misogynen Angriff und den Angriff auf die Pressefreiheit. Soweit so klar. Alles andere, was folgt ist klassisches #CultureToo. Auch hier alle Tweets von laStaempfli und der Rohnerin gucken, siehe Links.

    Die Rohnerin wirft neben den strukturellen Gewaltmechanismen einen weiteren klugen Gedanken und eine Theorie ein: “Sprechakte als Gewaltakte”. Da in den letzten fünf Jahren in Kulturkreisen ständig von “Sprache als Gewalt” verhandelt wird, fühlt sich der Balletchef wohl auch noch berechtigt. Dies zeigt den von @diepodcastin schon häufig angesprochene Graben zwischen Realität und Sprechakten auf. Wenn ich einen Balletchef kritisiere, ist dies mein gutes Recht und keine Gewalt: Wenn im Iran die Sittenpolizei Frauen auf offener Strasse totprügelt, weil der in der westlichen Kulturszene so verherrlichte Hjiab nicht richtig sitzt, DAS IST GEWALT.

    Sehr spannend, #CultureToo wird auch noch häufiger verhandelt werden. Ach ja und chatbotai mit Isabel Rohners Biographie, weshalb #diepodcastin wieder darauf hinweist, dass Isabel Rohner und Regula Stämpfli darüber schon stundenlang geredet haben: Algorithmic Bias, Klischees und Leerstellen.

    Links:
    – PalaisFluxx mit der Aktion “Let’s Change The Picture”: https://palais-fluxx.de/ und #LetsChangePicture
    – Interview mit Tabatabei, Reineke und Cukrowski über “Let’s Change The Picture”: https://www.zeit.de/kultur/film/2023-02/sichtbarkeit-aelterer-schauspielerinnen-film-fernsehen-diskriminierung?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.bing.com%2F
     -Bild und Artikel zu Chiara Ferragni (neu fotografiert von laStaempfli) https://www.faz.net/aktuell/stil/mode-design/chiara-ferragni-tritt-in-naked-dress-beim-schlagerfestival-auf-18665874/chiara-ferragni-in-ihrem-18665882.html#fotobox_1_8665874
    – CultureToo Regula Stämpfli über Milo Rau siehe https://www.ensuite.ch/weltveraenderung-ohne-feministisches-potenzial/
    -CultureToo Regula Stämpfli über Teichtmeister: https://www.ensuite.ch/kinderpornografisches-kunstkorsett-der-fall-teichtmeister/
    – CultureToo: Regula Stämpfli über Urteilskraft im Kulturbetrieb: https://www.ensuite.ch/nolde-in-berlin-ueber-das-urteilen-in-kunst-und-politik/
    – Täter, der Frau mit Fäkalien angreift siehe: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hundekot-attacke-staatstheater-hannover-trennt-sich-von-ballettdirektor-18683161.html
    – Julian Reichelt siehe Update und neue Vorwürfe bei ReschkeFernsehen: https://www.ardmediathek.de/video/reschke-fernsehen/julian-reichelt-und-die-frauen-bumsen-beluegen-wegwerfen/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLm5kci5kZS80ODY3XzIwMjMtMDItMTYtMjMtMzU

    Regula Stämpfli über Leerstellen und Diskriminierungen in der Digitalisierung: Das grosse Datenloch siehe https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf

     

     

    58 min
  • #diepodcastin liest: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Virginia Woolf, Kerstin Ehmer, Melanie Raabe, Luise F. Pusch, Nellie Bly and Elizabeth Bisland, Nele Neuhaus, Andrea Wulf, Katy Hessel.

    #diepodcastin liest: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Virginia Woolf, Kerstin Ehmer, Melanie Raabe, Luise F. Pusch, Nellie Bly and Elizabeth Bisland, Nele Neuhaus, Andrea Wulf, Katy Hessel.
    “Bücher sind Spiegel der Seele” (Virginia Woolf)
    Regula Stämpfli und Isabel Rohner sprechen endlich mal wieder über Bücher – und haben so einiges mitgebracht:
    Zur Info vorab: 80!!! Prozent der Sachbücher, die im Feuilleton besprochen werden, STAMMEN VON MÄNNERN ÜBER MÄNNER. laStaempfli erwähnt die Sachbuch-Bestseller der ersten Woche Februar: Männer schreiben Weltgeschichten und über alles, Frauen dürfen nur zu Frauenthemen schreiben – bald wohl nicht mal das mehr, da Frauen ja abgeschafft werden sollen.
    Doch nun zu great books by Women:
    Die Rohnerin:
    – Kerstin Ehmer schreibt bemerkenswerte Krimis, die in den 20er Jahren in Berlin spielen – und im Gegensatz zu der schrecklichen “Babylon”-Verfilmung tatsächlich das Kaleidoskop der Großstadt zeigen. Die Rohnerin hat “Der weiße Affe” und “Die schwarze Fee” gelesen, erschienen im Pendragon Verlag
    – Luise F. Pusch, die Begründerin der feministischen Linguistik, hat eine Autobiografie geschrieben: “Gegen das Schweigen. Meine etwas andere Kindheit und Jugend”, erschienen im Aviva Verlag. Pusch (geb. 1944) nimmt uns darin mit in das ultra-homophobe Nachkriegsdeutschland und schildert ihre Kindheit und Jugend als junge Lesbe, die geprägt waren vom Gefühl, nicht zugehörig zu sein und die eigene Persönlichkeit verstecken zu müssen. Ein Stück Lesbengeschichte!
    – Matthew Goodman: “Eighty Days. Nellie Bly and Elizabeth Bisland’s History Making Race Around the World” (auf Deutsch “Die schnellsten Frauen der Welt. Wie sich zwei Reporterinnen im 19. Jahrhundert ein einmaliges Wettrennen lieferten”, erschienen bei btb). Toll rechercherierte, lebendig geschriebene Doppelbiografie über Nellie Bly und Elizabeth Bisland, zwei Pionierinnen des Journalismus.
    laStaempfli:

    Melanie Raabe, Die Kunst des Verschwindens. Genialer Roman mit magischen Realismus – seufz, alle kaufen! “Die Kunst des Verschwindens” ist eine Wundertüte, Roadmovie, Fantasy, Krimi alles zusammen und ein Rausch-Lese-Erlebnis. Es geht um zwei Frauen Ellen und Nico, eine bekannte Schauspielerin, die andere Fotografin, Ellen verschwindet über Nacht spurlos und nun beginnt die Reise. Die Frage der Seelenverwandschaft zwischen bislang Unbekannten ist rauschhaft schön unheimlich auch.

    Fabelhafte Rebelllen von Andrea Wulf: Spannendes Porträt von Jena im 18. Jh. Frauenfiguren sind etwas arg am historischen Original (ver)beurteilt, trotzdem lohnt sich die Lektüre vor allem wegen der FABELHAFTEN CAROLINE BÖHMER SCHLEGEL SCHELLING.

    History of Art without Men: Grosse Künstlerinnen und ihre Werke. Die enorm junge und von Christies gesponsorte Katy Hessel führt  seit 2015 einen Instaaccount und einen Podcast in der 8. Saison: https://www.thegreatwomenartists.com/katy-hessel-podcast. Hessel hat ein schönes, etwas arg “nettes” Buch über die patriarchalen Mechanismen, Frauen zu ignorieren, zu verleumden, zu vergessen, geschrieben. Aber immerhin: Gombrichs Werk wird nun ergänzt.

    PS: In einer ersten Aufschaltung wurde LUISE F. PUSCH falsch geschrieben. laStaempfli bittet um Vergebung.

     Links:
    http://www.xn--frauenzhlen-r8a.de/
    Dann die wunderbare Folge mit Luise F. Pusch zum Nachhören: https://www.zeit.de/gesellschaft/2022-11/luise-pusch-gendern-deutschland-interviewpodcast-alles-gesagt
    Gespräch mit Isabel Rohner zur “Schwarzen Petra” #diepodcastin: https://diepodcastin.de/2022/11/26/diepodcastin-schreibt-bucher-regula-stampfli-redet-mit-der-autorin-isabel-rohner-uber-ihre-krimireihe-diesmal-der-vierte-band-die-schwarze-petra/
    Gespräch über entgleisenden Journalismus gegenüber Bestsellerautorinnen & sexistische Enteigung:
    https://diepodcastin.de/2022/07/09/diepodcastin-uber-die-em-der-frauen-isabel-rohner-regula-stampfli-mit-schwerpunkt-frauenfussball-vs-mannerfussball-elon-musk-maryna-viazovska-louise-buchner-preis-gravierender-sexismus-gegen-d/
    Das Bild heute stammt von laStaempfli: “Lesend unterwegs”
    Termin vormerken: 
    Am 6.-14. Mai 2023 findet übrigens die erste bundesweite feministische Bücherwoche statt! Informiert euch bei www.buecherfrauen.de!
    Zudem natürlich wie immer der Hinweis auf unsere eigenen Veröffentlichungen, z.B. “Trumpism” und “Sex, Katzen & Diäten” von Regula Stämpfli und “Schwarze Petra”, “Gretchens Rache” und “Spuren ins Jetzt” von Isabel Rohner.
    49 min
  • #diepodcastin über Feminismus: Isabel Rohner & Regula Staempfli zu Hedwig Dohm, Herford, die Absetzung einer Demokratiefeindin, misogyne Meldestelle für Antifeminismus & the best Feature WDR mit Hedwig Richter.

    #diepodcastin über Feminismus: Isabel Rohner & Regula Staempfli zu Hedwig Dohm, Herford, die Absetzung einer Demokratiefeindin, misogyne Meldestelle für Antifeminismus & the best Feature WDR mit Hedwig Richter.
    Die Rohnerin beginnt mit einem umwerfenden Hedwig Dohm-Zitat: “Was ist Antifeminismus? Der passive oder aktive Widerstand gegen die Aufwärtsbewegung des weiblichen Geschlechts. Passiv ist er, wenn er nur in der Meinung, in einer Gefühls- und Glaubensrichtung besteht; aktiv, wenn Gefühl und Glauben sich in Taten umsetzen, mögen sie sich in Schriften, Vorträgen, Gesetzes- oder Polizeiverordnungen äußern.” Hedwig Dohm, 1912
    laStaempfli bringt die gute Nachricht: Die Antisemitin und iranische Lobbyfrau Ilhan Omar,wurde ENDLICH AUS DEM AUSWÄRTIGEN AUSSCHUSS DES US-Repräsentantenhauses ausgeschlossen; ein brillanter Tag für die Frauen im Iran. Erst kürzlich hatte die Islamistin den iranischen Preis für “Demokratie, Diplomatie und Frieden” gekriegt …. #diepodcastin ist glücklich darüber, dass in den USA doch der demokratische Grundverstand herrscht.
    Oft hat “Die Podcastin” schon darüber gesprochen, dass es im öffentlichen Raum kaum Kunst von Frauen gibt. Jetzt gibt es gute Nachrichten aus Herford wie die Rohnerin erzählt: Im Auftrag der Deutschen Bahn wurde dort die Bahnhofsunterführung neu gestaltet – und Herford hat sich für die Künstlerin Ingeborg Schindler entschieden. Ihre Illustrationen zeigen die Sehenswürdigkeiten der Stadt und wichtige Etappen der Geschichte u.a. auch die Geschichte der bedeutenden Äbtissinnen. Hieran sollten sich andere Städte ein Vorbild nehmen!
    Hedwig Dohm (1831-1919) hat den Begriff des “Antifeminismus” begründet. Umso erschreckender, dass die Politik aktuell meint, den Begriff völlig neu definieren zu können. laStaempfli führt etwas holprig, aber perfekt und wunderbar präzisiert von der Rohnerin, die frauenfeindliche “Meldestelle für Antifeminismus” ein. Was gut klingt, hat keinen einzigen Bezug zu Frauen. Die Meldestelle ist eine Nachfolgerin der üblen Böll-Stiftungsidee “Agent*in Online” wo auch wieder in der Demokratie, Namen, Adressen von unerwünschten Personen gemeldet werden sollten. Statt einer Beauftragten gegen Transphobie einzurichten, macht sich die frauenfeindliche “Amadeu Antonio Stiftung” mit Bundesgeldern auf die Hetze von ganz normalen Feministinnen, die nicht, wie die Stiftung, Sexarbeit geil findet (eine Industrie mit Menschenfleisch im Wert von über 14 Mrd.), das Kopftuch als Emanzipation deutet, die Leihmutterschaft legalisiert. Die “Meldestelle für Antifeminismus” ist eine Spitzel-Stelle und gehört nicht in die Demokratie und widerspiegelt nicht das im Grundgesetz verankerte Gleichstellungsgesetz. #diepodcastin wird diesbezüglich etwas unternehmen müssen.
    Noch bis zum 26. Februar 2023 zeigt das Wallraff-Richartz-Museum in Köln die Ausstellung “Susanna – Bilder einer Frau vom Mittelalter bis #MeToo”.
    Zum Schluss hat die Rohnerin noch etwas Positives und sehr, sehr Schönes mitgebracht: Hedwig Richter war im Oktober zu Gast bei der Sendung “Klassik Forum” auf WDR 3. “Zu Gast sein” bedeutet in diesem Fall: Sie hat die Musikauswahl für die Sendung vorgenommen und gibt in drei Stunden Einblicke in ihr Leben, ihre Persönlichkeit, ihre Arbeit. Sie spricht über Themen, die ihr wichtig sind – von Demokratiegeschichte, Frauenbewegung bis Israel – und das mit einer Begeisterung, die ansteckt. Vielen Dank dafür!
    Bild von Kiki Smith, fotografiert von laStaempfli 2018 in der Ausstellung im Haus der Kunst.
    Links:
    – Die Künstlerin Ingeborg Schindler hat den Bahnhof Herford neu gestaltet: https://www.ingeborgschindler.com/kopie-von-3-kochbuch-schweiz
    – Kölner Ausstellung “Susanna”: https://www.wallraf.museum/ausstellungen/aktuell/2022-10-28-susanna/
    – Infos zu Hedwig Dohm: www.hedwigdohm.de
    – Biografie über Dohm von Isabel Rohner: https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/isabel-rohner-spuren-ins-jetzt/
    – Hedwig Richter zu Gast beim Klassik Forum auf WDR 3: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/klassik-forum/audio-hedwig-richter-zu-gast-im-wdr–klassik-forum-vom–100.html
    – Sexarbeit und Menschenfleisch siehe https://www.ensuite.ch/menschenfleischarbeit-piff-paff-puff/
    -Thread zu Ilhan Omar und ihr Kampf gegen die Frauen im Iran https://twitter.com/AlinejadMasih/status/1215672479022223360?s=20&t=FzjZ3d8v0GAD67e2HXTj_Q
    Thread zur unsäglich antidemokratischen misogynen “Meldestelle für Anfeminismus” https://twitter.com/laStaempfli/status/1621124648267304962?s=20&t=FzjZ3d8v0GAD67e2HXTj_Q
    -Zu den Pogromen des Intellekts siehe Artikel von Regula Stämpfli https://www.ensuite.ch/von-der-siegerkunst-zum-siegerfeminismus/
    -Mythos Geschlecht, von laStaempfli in der Folge erwähnt, von Mineke Schipper. Eine Weltgeschichte weiblicher Macht und Ohnmacht.
    – Carola Meier-Seethaler, Ursprünge und Befreiungen. Eine dissidente Kulturtheorie. Sehr lesenswert.
    – Zur Abschaffung der Frau im Kanton Basel: https://www.bazonline.ch/die-kategorien-frau-und-mann-werden-abgeschafft-960772926741
    52 min
  • #diepodcastin am Berg: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Empfang Spanien, Gewalt in Iran, Chat GPT punkto Gleichstellung, Frauen in den Medien, Frauen im Berg, Schweizer Frauen Alpenclub, Deutsche Bergsteigerinnen.

    #diepodcastin am Berg: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Empfang Spanien, Gewalt in Iran, Chat GPT punkto Gleichstellung, Frauen in den Medien, Frauen im Berg, Schweizer Frauen Alpenclub, Deutsche Bergsteigerinnen. 
    Die Rohnerin bringt wieder ein treffendes Zitat: “Die Freiheit der Frau ist die Grundlage aller Freiheit auf der Welt.” Margaret Sanger (1883-1966)
    “Die Freiheit zur Freiheit” meint Hannah Arendt und laStaempfli erzählt, wie demokratietheoretisch das Gewicht von der Gleichheit zur Freiheit transformiert.
    Die Rohnerin erzählt vom Empfang des Spanischen Königshaus mit dem  Kommentar der Woche, von Gilda Sahebi. Anlass war die Verweigerung des iranisches Botschafters in Spanien, der spanischen Königin Letizia die Hand zu geben. “Das ist der Stellenwert einer Frau. Anfassen ist nur okay, wenn man zuschlägt.” Regula Stämpfli und Isabel Rohner sprechen über die Gefahr, die sog. Frauenfrage als Kultur zu verstehen und nicht zu begreifen, dass  Frauenrechte nicht die Kirsche auf der Demokratie-Torte sind, sondern die Torte. #diepodcastin redet über männlichen Frauenhass & Ressentiments – siehe Links. Und darüber, weshalb Geschlechterapartheid nicht anerkannt wird. Die Rohnerin mit einer ganz wichtigen Zusammenfassung: “Die Diversität, die in aller Munde ist, hat nicht zur Pluralität von Meinungen geführt.” 

    laStaempfli hat was Positives zur KI ChatbotGPT: Sie ist ganz entzückt über die 12 Regeln, die ChatGPT bringt: Es gibt enorme Daten- und Demokratielöcher, aber wenn die Fragen so gestellt werden, dass Frauen vorkommen, sind die Texte der letzten 70 Jahr gleichstellungspolitisch gut.

    “Schreib mir die 12 wichtigsten Regeln der Gleichstellung von Mann und Frau

    1. Gleichberechtigung von Männern und Frauen in Bezug auf Arbeitsplatz und Bezahlung.
    2. Abschaffung jeder Form von diskriminierenden Gesetzen und Praxen.
    3. Förderung der Gleichstellung in der Bildung und in der beruflichen Weiterbildung.
    4. Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für beide Geschlechter.
    5. Schutz vor sexueller Belästigung und Gewalt.
    6. Stärkung der politischen Beteiligung von Frauen.
    7. Förderung von Frauen in Führungspositionen.
    8. Abschaffung von stereotype Rollenbilder und Geschlechterdiskriminierung in Medien und Werbung.
    9. Einführung von Quotenregelungen für Frauen in Führungspositionen und politischen Gremien.
    10. Erhöhung des Anteils von Frauen in Entscheidungsprozessen und in der Justiz.
    11. Sensibilisierung der Bevölkerung für die Problematik der Geschlechterdiskriminierung.
    12. Unterstützung von Projekten und Initiativen zur Förderung der Gleichstellung von Mann und Frau.”
    13. Die Rohnerin berichtet über die mangelnde Repräsentanz von Frauen in der Medienberichterstattung. #diepodcastin verweist auf vorherige Folgen, wo sie  die grundlegenden Studien der Uni Rostock und der Uni Zürich besprochen hat: Die Frauenquote bei der Berichterstattung dümpelt im deutschsprachigen Raum bei ca. 30 Prozent (die Männerquote liegt also bei 70 Prozent!). Nun haben der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger sowie Pro Quote Medien Studien zu Frauen in den Redaktionen vorgelegt. Ergebnis: Medien sind klar in Männerhand. Besonders drastisch ist die Situation in den Chefredaktionen der Regionalzeitungen: Unter den 97 Zeitungen gibt es 91 Chefredakteure und gerade mal 14 Chefredakteurinnen. 5 Frauen teilen sich dabei den Job mit einem Mann. Bei den Onlinemedien liegt der Männeranteil bei den Chefposten bei 72 Prozent (Frauenanteil also 28 Prozent). Entwicklung gibt es bei den sogenannten Leitmedien (überregional). Dort stieg der Frauenanteil in den letzten Jahren von 14 Prozent auf inzwischen 40 Prozent. Die Aufteilung der Ressorts bleibt jedoch traditionell: Frauen leiten Lifestyle, Unterhaltung, Garten – Männer Politik, Wirtschaft, Technik.

      #diepodcastin von Isabel Rohner und Regula Stampfli: Sexismus ist Enteignung. 

      ***

      laStaempfli bringt das Thema: “Frauen am Berg”, eine kleine, leider etwas arg minimale frauenpolitische Ausstellung zum Thema in Bern, im alpinen Museum. laStaempfli recherchiert und findet die klassische Frauenstruktur auf: Frauen werden von einflussreichen Verbänden und Vereinen ausgeschlossen, gründen eigene Frauennetzwerke, die sehr erfolgreich sind und dann, wenn die Männer finden, es sei jetzt an der Zeit, modern zu werden, die Frauennetzwerke übernehmen und so die Frauen einfach modern unsichtbar machen. Kurze Geschichte des Schweizer Frauen Alpenclub SFAC – dazu müsste unbedingt ein Buch geschrieben werden oder auch des DAC – deutscher Alpenclub, der bis weit in die 1990er Jahre einigen Sektionen erlaubt hat, Frauen den Zugang zu verbieten. Am Beispiel der Frauen im Berg lässt sich die These der #diepodcastin brillant nachvollziehen: Sexismus ist keine Kultur, sondern Enteignung von Frauen in Geschichte, Kapital, Recht und Demokratie. Zur Geschichte der Frauen gibt es einen schönen Band: „Frauen im Aufstieg. Auf der Spurensuche in der Alpengeschichte von Ingrid Runggaldier. Auch der Wikibetrag zum Schweizer Frauen Alpenclub ist wunderbar. https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizerischer_Frauen-Alpen-Club

      Bild: Marion van Laer: Alpiner Übungskurs des SFAC Burgdorf im Gebiet Lauteraar 1938.

      Links:

      – Gilda Sahebi auf Twitter: https://twitter.com/GildaSahebi/status/1618533976205045762
      – Bericht über die Studien zu Frauen in Chefredaktionen (Studien sind jeweils im Text verlinkt!): https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/frauen-in-den-medien-mangelware-chefredakteurinnen,TT7XPVb
      – Ressentiments
      – Frauenstimmrecht siehe https://www.swissinfo.ch/ger/politik/der-globale-kampf-um-das-frauenstimmrecht/46325068
      – Sex, Katzen und Diäten von Regula Stämpfli mit der Kolumne zu SRF Geschlechterapartheid https://www.amazon.de/Sex-Katzen-Di%C3%A4ten-Kultkolumnen-St%C3%A4mpfli/dp/390733907X
      – Die tolle Sendung zur Selbstvergiftung von Wut und Hass vom Deutschlandfunk : https://www.deutschlandfunkkultur.de/wut-und-hass-der-seelischen-selbstvergiftung-entkommen-100.html
      – laStaempfli zu aktuellen Themen immer auf Literaturblog und Homepage https://regulastaempfli.eu/
      55 min
    14. #diepodcastin mit Datenlöcher: Isabel Rohner und Regula Staempfli mit Polyamorie, Iran, Afghanistan, Prix Simone de Beauvoir, Gender BritAward Unsichtbarmachung von Frauen,ChatGPT.

      #diepodcastin mit Datenlöcher: Isabel Rohner und Regula Staempfli mit Polyamorie, Iran, Afghanistan, Prix Simone de Beauvoir, Gender BritAward Unsichtbarmachung von Frauen,ChatGPT.

      Das Zitat der heutigen Folge stammt von einem Tweet von Stefanie Sargnagel zur Polyamorie:

      Und provoziert erneut ein Plädoyer für erfüllte Sexualität der Frauen von der #diepodcastin. laStaempfli empfiehlt nochmals das Buch von Sandra Konrad: “Das beherrschte Geschlecht. Warum sie will was er will.”

      Die Podcastin zum Iran: Hier gilt nur eines. Haltet den Druck gegen das Folterregime aufrecht. Regula Staempfli macht auch darauf aufmerksam, dass wir dringend ein linkes feministisches Update brauchen: es geht nicht mehr, dass jeder Feminismus im Islam als islamophob gekennzeichnet wird, das Gegenteil ist der Fall, wie die Revolution im Iran zeigt. diepodcastin hält fest: Die iranischen Frauen und Männer brauchen unsere Stimme hier im Westen. Dazu gehört auch, in fortschrittlichen Kreisen dafür zu kämpfen, dass Frauenrechte nicht islamophob, sondern Überlebensrechte sind. Gleichzeitig muss die sexuelle Gewalt im Iran als strategisches Mittel der Diktatur zur Sprache gebracht werden. Dies gilt im übrigen auch für Afghanistan.

      Die Rohnerin erwähnt den  “Prix Simone de Beauvoir”, der seit 2008 immer am Geburtstag der französischen Philosophin in Paris vergeben wird. Er geht in diesem Jahr an die iranischen Frauen und ihren Kampf um Demokratie und Freiheit. Eine gute Wahl findet #diepodcastin: Wir wünschen uns in diesem Jahr noch viel mehr Auszeichnungen, also Sichtbarkeit, für die Frauen (gern auch nicht nur im Kollektiv!), die für ihre Menschenrechte ihr Leben riskieren.

      Zur Unsichtbarmachung der Frau bringt laStaempfli nochmals ChatGPT: ChatGPT ist ein sehr cleverer Chatbot, ein Dialogfeld, das von OpenAI entwickelt wurde und bei dem es sich lohnt, genau hinzuschauen. Es bestehen so viele Datenlöcher, die einmal mehr darauf hinweisen, dass die Daten mit Frauenbiographien, Frauenliteratur, Frauenbibliotheken gefüttert werden müssen. Bei den Beispielen die laStaempfli anführt, dominieren leider Männerdaten. Sexistische Enteignung im Datensatz – und damit auch das Dilemma: Sollen wir den Bot füttern und dadurch uns exponieren als Frauen oder sollen wir das Geschäft den Männern überlassen. Es gibt keine einzige Expertin in Die Zeit, Dossier vom 12. Jänner 2023 zum Titelthema KI – und dieser Umstand bringt laStaempfli zum Straucheln. Sie verheddert sich durch die Kränkungen der Geschichte, die ihr und vielen Frauen angetan werden.

      Zur weiteren Unsichtbarmachung der Frau durch Genderneutralität: Am 11.2.2023 werden wieder die BRIT AWARDS verliehen  – der wichtigste Musikpreis der britischen Musikszene. Seit 2022 wird dabei nicht mehr der “Best mal artist” bzw. “Best female artist” ausgezeichnet, sondern vermeintlich neutral nur noch “The Artist of the Year”. Mit verheerenden Folgen: Dieses Jahr sind nämlich ausschließlich Männer nominiert! Regula Stämpfli und Isabel Rohner machen klar: Gender neutrale Preise machen Frauen unsichtbar! Sie löschen Frauen und ihre Leistungen aus. Beim ersten Mal – so war es bei den Brit Awards und so war es auch bei der Berlinale – gehen die Preise noch an Frauen – danach aber für die nächsten Jahre nur noch an Männer. Warum? Weil Musik, Literatur, Kunst, Gesellschaft patriarchale Systeme sind! Weil Männer in diesen Systemen immer strukturell bevorzugt werden! Übrigens erhielt Adele 2022 einen Shit Storm, nachdem sie ihre Auszeichnung entgegen genommen hatte mit den Worte. “I love being a Woman!”
      Die Geschichte der Frauen ist das Suchen nach Puzzle-Stücken. Die Rohnerin hat eines davon in einem lesenswerten NZZ-Artikel über die Chirurgin Marie Lüscher (1912-1991) gefunden, die als zweite Frau in der Schweiz Chefchirurgin eines Krankenhauses war. Ein Stück Frauenbiografie- und Medizingeschichte, die darauf verweist, dass das Frauenspital in Zürich eine Fraueninitiative war.
      Das Bild stammt von Sonia Gechtoff (1926-2018) Die Königin – ein fantastisches Bild mit Vulva, fotografiert in der Ausstellung in der Albertina Modern von laStaempfli im Januar 2023.
      Links:
      – Die Geschichte von Marie Lüscher in der NZZ: https://www.nzz.ch/zuerich/frauen-und-medizin-zuerich-marie-luescher-pionierin-der-chirurgie-ld.1718376?reduced=true
      – The Brits go gender neutral and women disappear: https://unherd.com/thepost/the-brits-go-gender-neutral-and-women-disappear/
      – Auf der Homepage von Regula Staempfli finden sich viele Beispiele der neuen KI ChatGPT www.regulastaempfli.eu
      Zur AI/KI siehe Regula Staempfli https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf und Träumen AIs von Demokratie siehe https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2018/11/tra%CC%88umen-KI-von-demokratie.pdf und zu Lernsystemen siehe Regula Staempfli Fiktion und Algorithmen: Bildung im Wandel https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2017/05/17_VSH_bulletin_april_WEB-1.pdf
      47 min
    15. #diepodcastin uneins 2023: Isabel Rohner & Regula Staempfli fetzen sich wieder einmal über Literatur& Film: Fay Weldon, Die Teufelin, "starke Feministinnen", Stellenwert von Fiktionen und die Sisi-Inszenierung Netflix.

      Folge 134 #diepodcastin uneins 2023: Isabel Rohner & Regula Staempfli fetzen sich wieder einmal über Literatur& Film: Fay Weldon, Die Teufelin, “starke Feministinnen”, Stellenwert von Fiktionen und die Sisissimi-Manie (ergänzt im Text von laStaempfli, die findet: “Gäbe es NICHT ENDLICH ANDERE FRAUEN ALS DIE OLLE KAISERIN?” – die Rohnerin kontert brillant.
      laStaempfli beginnt mit der braunen Vergangenheit des “Neujahrskonzert”, ärgert sich über die diesjährige Inszenierung und generell darüber, dass ihre Passionen in Deutschland und Österreich und leider auch in der Schweiz mit zwei Rechercheklicks immer wieder bei den Nazis landen. Die Story hierzu siehe den hervorragenden Beitrag des WDR – Stichtag aus dem Jahre 2014.  https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag8814.html
      Die Rohnerin bringt als “Frau der Woche” die Schriftstellerin Fay Weldon mit, die am 4.1.2023 mit 91 Jahren verstorben ist. Sie bedankt sich bei ihr für ihre Frauenfiguren, die so anders waren, als die Frauenrollen, die Isabel Rohner als damals 10-Jährige sonst im TV und Kino mitbekommen hat. In “Die Teufelin” (1989) mit Roseanne Barr und Meryl Streep solidarisierte sich das Publikum zum ersten Mal mit einer “hässliche” Frau, die sich an ihrem untreuen Ehemann rächt. Für Isabel als Mädchen augenöffnend: Denn nur 15 Kilometer von ihr zu Hause entfernt, hatten die Appenzellerinnen damals immer noch kein kantonales Stimmrecht. Das neue Eherecht in der Schweiz war gerade mal ein Jahr alt. 
      laStaempfli immer noch schlecht gelaunt wegen Neujahrskonzert kontert mit grosser Heftigkeit gegen die sicherlich wichtigen Neuerfindungen von Frauenfiguren in den 1990er Jahren: she was there und ärgerte sich schon damals über die “Heilige und die Hure” mit der Hochstilisierung der Hure, u.a. dann in “Sex and the City” als ob Feminismus erst dann gut ist, wenn sich Frauen wie die Männer als Arschlöcher benehmen. Es entwickelt sich eine gute Diskussion über Fiktion und Realität sowie unterschiedliche Erfahrungen mit der spürbar lauten Frustration von Regula Stämpfli sich wie eine Uralt-Tante vorzukommen, die im Feminismus alles wiederkäuen muss und die natürlich findet: Hätten alle die grossen Werke von laStaempfli gelesen, wäre alles paletti – was die Frustration noch verstärkt, weil natürlich nicht alle die Bibliotheken der tollen Feministinnen der 1980er und 1990er Jahre gelesen haben.
      Dann bespricht #diepodcastin die “Best of”-Streamingfilme im Jahr 2022: Allesamt Männer, Science Fiction und nochmals im Westen nichts Neues, es ist zum Heulen.
      Am Ende dann noch ein filmisches Beispiel: Die Rohnerin lobt die Neuverfilmung der ollen Sissi-Filme, unten denen die großartige Charakterdarstellerin Romy Schneider im deutschsprachigen Raum leiden musste (u.a. daher ist sie nach Frankreich ausgewandert). In “Die Kaiserin” (auf Netflix) erleben wir mit Devrim Lingnau eine moderne, eine selbstbewusste, eine so gar nicht liebliche Frau – und die Rohnerin ist begeistert von Melika Fourutan und vor allem von Jördis Triebel als Ludovika von Bayern. Sie findet: Es wurde Zeit, das alte Sissi-Bild, das sich in unser kulturelles Gedächtnis eingegraben haben, zu entstauben! Und ja, auch das Musical “Elisabeth” mag die Rohnerin sehr – laStaempfli seufzt nur und wird missverstanden.
      Filme – es gibt wohl kein Thema, bei dem sich “Die Podcastin” so uneins ist! Und dennoch zeigen Isabel Rohner und Regula Stämpfli auch hier wieder: Es ist möglich, unterschiedlicher Meinung zu sein und sich dennoch zugewandt und immer wieder zuzuhören und sich auszutauschen. Wenn das mal kein Vorbild ist fürs Neue Jahr!
      Das tolle Bild stammt von der Künstlerin Alice Battezatti und ist von der Rohnerin fotografiert.
      54 min
    16. #diepodcastin für Empathie/Respekt/Sichbarkeit2023: Isabel Rohner & Regula Stämpfli in der Neujahrsfolge zum Kampf gegen Geschlechterapartheid in Iran, Afghanistan, bei der KI & ein Plädoyer für Hulda Zwingli for President.

      #diepodcastin für Empathie/Respekt/Sichbarkeit2023: Isabel Rohner & Regula Stämpfli in der Neujahrsfolge zum Kampf gegen Geschlechterapartheid in Iran, Afghanistan, bei der KI & ein Plädoyer für Hulda Zwingli for President.
      “The sexiest people are thinkers” – mit diesem Zitat der in dieser Woche verstorbenen Design-Ikone Vivienne Westwood eröffnen Regula Stämpfli und Isabel Rohner ihren Jahresausblick 2023.
       
      Empathie, Respekt und Sichtbarkeit für die Belange und Lebenswirklichkeiten von Frauen und Mädchen – das wünscht sich Isabel Rohner 2023 und mit ihr laStaempfli von Medien und Politik.
      laStaempfli beginnt mit etwas langweiliger, aber umso wichtiger Weltpoltik: Die Schweiz ist zwei Jahre Mitglied im UNO-Sicherheitsrat als eines von zehn nichtständigen Mitgliedern des Gremiums. Turnusgemäß präsidieren, Vorsitz des Ausschusses für Nordkorea. #dieppdcastin erwartet die Mischung von Diplomatie und Druck gegen Afghanistan, Iran, China, Russland.
      Die Rohnerin bringt viele Beispiele zu Empathie, Respekt und Sichtbarkeit: Geschlechterapartheid der Taliban in Afghanistan und völlige Entrechtung von Mädchen und Frauen: Noch immer schwingen in Medien und Politik viel zu häufig Sexismus, Rassismus und Kulturrelativismus mit. Wie sonst ist es zu erklären, dass so wenig berichtet und noch viel weniger gehandelt wird? Die Podcastin fordert klipp und klar: Kein Geld mehr an die Taliban, wenn diese nicht sofort Menschenrechte für Mädchen und Frauen gewährleisten – und dann das Geld ausschließlich an Organisationen, die von Frauen geleitet werden! Verhandlungen nur noch mit Frauen! Keine Verharmlosung mehr von Folter, Enteignung und Entmenschlichung von Mädchen und Frauen!
      – WSI-Studie zeigt: Ein Drittel (!) der Mütter gibt in der Erwerbstätigen-Befragung an, “überhaupt kein Vertrauen in die Bundesregierung zu haben”. Vor einem Jahr waren es noch 16 %. Das ist mehr als besorgniserregend. Umso schockierender, dass lediglich die SZ dieses Thema aufgegriffen hat. Auch die Politik schweigt dazu – dabei gäbe es hier richtig viel zu tun.
      laStaempfli plädiert für “Hulda for President”, was das nicht abgesprochene Stichwort für die Rohnerin ist, die uns die Geschichte der KI mit Hulda Zwingli erzählt:  Künstliche Intelligenz merzt Frauen aus: Das Künstlerinnenkollektiv “Hulda Zwingli” hat sich den Spaß erlaubt, per KI eine Biografie des erfundenen Namens “Hulda Zwingli” erstellen zu lassen. Mit erschreckendem Ergebnis: Die KI erfindet lieber eine Biografie eines “wichtigen Ehemannes” dieser erfundenen Frau, als von ihr. Patriarchat wie es lebt und denkt.
       Zum Schluss die Rohnerin mit Frauen im Sport: Mit Fußballprofi Alexandra Popp wurde erstmals (!) in der Geschichte des kickers eine Frau zur “Persönlichkeit des Jahres”. Sehr verdient, findet die Podcastin – und erinnert direkt auch an den Kampf der Skispringerinnen, die immer noch um eine Vierschanzentournee kämpfen müssen. Sexismus enteignet!

      laStaempfli mit neuem Begriff & Story: Die unglaubliche Geschichte des MANFLUENCER (TM von laStaempfli, ein misogyner Influencer) Andrew Tate. Dank Greta Thunberg konnte der mutmassliche Vergewaltiger und sein Bruder, der des Menschenhandels angeklagt ist, festgenommen werden. Also nicht dank Greta Thunberg, aber wegen Tates Beschimpfungen der Klima-Ikone und -Aktivistin und einem Bild, dass Tate von sich und seiner Pizza fotografiert hat. Hier der Artikel dazu: https://www.derstandard.de/story/2000142178747/frauenhasser-andrew-tate-in-rumaenien-wegen-menschenhandelsvorwuerfen-festgenommen

      DANN EIN BÜCHERTIPP für ZDF (DREHBUCH!!!) von laStaempfli: “DIE SCHWARZE PETRA VON ISABEL ROHNER!”

      Was laStaempfli erinnert: Ihr Jahreswunsch: Stefan Bachmann verzichtet zugunsten von Anna Bergmann auf die Intendanz an der Burg. Weshalb laStaempfli auch “Gretchens Rache” von Isabel Rohner empfiehlt, denn es ist die beste Neuinterpretation von Goethes Faust.

      Zum algorithmic bias wie immer laStaempfli im grossen Datenloch siehe https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf

      Bild ist von Hulda Zwingli, abfotografiert vom Instagram-Account siehe https://www.instagram.com/huldazwingli/?hl=de

      53 min
    17. #diepodcastin weihnächtelt& hanukkah sameach: Isabel Rohner & Regula Stämpfli mit Katarpatriarchat, vielen Feminismen wie IranRevolution2022, Simone Leigh, Hedwig Dohm & neuer Theorie zu "Sprechaktfrauen" im Unterschied zu Transfrauen.

      #diepodcastin weihnächtelt& hanukkah sameach: Isabel Rohner & Regula Stämpfli mit Katarpatriarchat, vielen Feminismen wie IranRevolution2022, Simone Leigh, Hedwig Dohm & neuer Theorie zu “Sprechaktfrauen” im Unterschied zu Transfrauen.

      “Auf das Gute in der Welt – auf die Frauen!” Mit diesem Zitat von Isabel Rohner leitet “Die Podcastin” ihre Weihnachtsfolge ein – und hat viele hoffnungsfrohe Meldungen und erneut bahnbrechende Erkenntnisse im Gepäck!
      Sehr lustig ist der Beginn als laStaempfli kurz ihre neue Meditationserfahrung erwähnt und die Rohnerin feststellt, dass sie immer im Flow ist: laStaempfli weiss schon länger, dass sie ihre Neurosen eher beachten muss als die geerdete und wundervoll klare Rohnerin. Dann folgt die Einbürgerungsstory laStaempfli und Isabel Rohner erzählt ihre Einbürgerungsgeschichte, womit #diepodcastin damit der Bedeutung der Demokratie huldigt.
      Dann geht es von der anstehenden WM der Fußballerinnen 2023, über Equal Pay gegen Enteignung durch Sexismus, über die Sichtbarkeit iranischer Expertinnen und #IranRevolution, eingebracht von der Rohnerin zu laStaempflis Laudatio an die umwerfende Künstlerin Simone Leigh aus den USA (1967 in Chicago als Tochter einer jamaikanischen Missionarsfamilie geboren): Die amerikanische Künstlerin wurde an der bisher besten Biennale in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet; ihre Quelle, Recherche, ihre “Conversations” laufen über die Körperlichkeit schwarzer Frauen – umwerfend gross, schön, erschütternd, inspirierend, weltverändernd. She is America, das dürfen wir nie vergessen, betont laStaempfli – denn der grassierende Amerikahass vieler fortschrittlicher Europäerinnen geht ihr schrecklich auf den Keks und ist diesem grossen Land mit diesen grossen Menschen nicht angemessen. Simone Leigh ist das feministische Gegenstück zur Auflösung des Körpers, weil sie zeigt, dass es am Körper ist, geschunden, versklavt, unterdrückt zu werden mittels Ideen, Ideologien, Religionen, Codes. Sie zeigt, dass die Befreiung über den Körper läuft.
      Womit wir dann bei einem dieser besonderen Momente in #diepodcastin angelangt wären. 
      Die Podcastin ist nicht einfach ein Podcast, sondern wirklich DIEPODCASTIN, die sprechend denkt & zwar im Kollektiv der zwei grossen Frauen, die das Projekt vor zweieinhalb Jahren gestartet haben: Als die Rohnerin von der wunderbaren Aktion von JK Rowling erzählt, die in Edinburgh “Beira’s Place” gegründet hat, ein Support Service Center für Frauen, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind, empfindet laStaempfli grosses Unbehagen, weil Transfrauen als Kategorie in alles hineingepresst werden, während es Transfrauen gibt, die Frauen sind und dann – jetzt kommt es – DIE SPRECHAKTFRAUEN. Biologische Männer also, die überhaupt kein Frausein, ausser den äusseren Insignien von Frauen in Anspruch nehmen wollen, sich Frauenräume bemächtigen und diese ausnutzen und den Frauen generell ein Verbot erteilen wollen, über ihre Frau, Freiheit und Leben zu entscheiden. Deshalb: Lasst uns in Zukunft unterscheiden zwischen Transfrauen und Sprechaktfrauen. Transfrauen sind Frauen, sie sind biologische Frauen, sie haben das Mannsein auch biologisch, hinter sich gelassen. Sprechaktfrauen sind Männer mit männlicher Pubertät und ohne Frauenkörper, die sich das Frau-Sein aus Opportunitätsgründen via Sprechakt aneignen und allen Frauen die geschützten Räume streitig machen wollen. Sprechaktfrauen erklären sich aus Opportunität, Fetisch, patriarchaler Macht als Frauen.  “So holen wir uns unsere Sprache zurück, hin zu mehr Gerechtigkeit für alle Frauen” , konstatiert die Rohnerin klug. 
      #diepodcastin feiert: Die Podcastin gibt es nun 2 1/2 Jahre! Und wir haben in dieser Zeit ganz schön viel erreicht – oder wie uns eine Leserin just letzte Woche schrieb: “Meiner Meinung nach seid ihr der einzig wirklich hörenswerte feministische Podcast im deutschsprachigen Raum!” Vielen Dank dafür! Wir wünschen allen Hörerinnen und Hörern happy Season, Frohe Festtage und viel Licht in der dunklen Zeit – laStaempfli fügt dies als spirituell Inspirierte in diesen Tagen immer gern an.
      50 min
    18. #diepodcastin im Gespräch: Regula Stämpfli interviewt Regula Bochsler und Isabel Rohner konstatiert: Feministinnen sind die besten Historikerinnen. Gelöschte Folge 2026. Frau Bochsler will mit Regula Staempfli aufgrund derer Position zu Israel nicht und n

      #diepodcastin im Gespräch: Regula Stämpfli interviewt Regula Bochsler und Isabel Rohner konstatiert: Feministinnen sind die besten Historikerinnen. Dieses Gespräch musste gelöscht werden. Regula Bochsler will mit Regula Staempfli aufgrund derer Position zu Israel nicht und nie mehr in Verbindung gebracht werden. Aus Gründen der Medientransparenz wird diese 

      1 hr 9 min
    19. #diepodcastin royale: Isabel Rohner & Regula Staempfli über die Heldinnen des Jahres, Masih Alinejad, Iranerinnen, Afghaninnen, Frauenrechte, über den fleischgewordenen Twitterer Jan Böhmermann, Pinkwashing bei Tagesspiegel & great TWEETS.
      #diepodcastin royale: Isabel Rohner & Regula Staempfli über die Heldinnen des Jahres, Masih Alinejad, Iranerinnen, Afghaninnen, Frauenrechte, über den fleischgewordenen Twitterer Jan Böhmermann, Pinkwashing bei Tagesspiegel & great TWEETS.
      Das Times Magazine hat die Frauen Irans zu den Heldinnen des Jahres gekürt 2022! So positiv dies ist, Regula Stämpfli problematisiert zu recht, dass Frauen oft nur im Kollektiv ausgezeichnet werden. Masih Alinejad hätte es verdient, Frau des Jahres zu werden. Für uns ist sie es.
      Dann sprechen Regula Stämpfli und Isabel Rohner über die letzte Folge des “ZDF Magazin Royale” von Jan Böhmermann, das leider völlig unterkomplex über das geplante sog. Selbstbestimmungsgesetz in Deutschland berichtet hat. Die vielen begründeten Einwände und Bedenken gegen dieses Gesetzesvorhaben, u.a. weil keine Zielgruppe definiert wird, sondern zukünftig allen Personen per Sprechakt die Möglichkeit geben will, ihr Geschlecht “zu ändern”, kamen schlicht nicht vor. Auch nicht der offene Brief der UN-Sonderberichterstatterin Reem Alsalem an die schottische Regierung, die ein vergleichbares Gesetz plant. Reem Alsalem sieht durch das geplante Gesetz die Rechte von Frauen und Kindern gefährdet. Dabei macht sie explizit klar, dass ihre Bedenken kein Generalverdacht gegen Transmenschen sind, sondern gegen gewalttätige Männer, denen mit diesem Gesetz schankenlos Zugang zu Frauen und Frauenräumen gegeben wird: zu Frauengefängnissen, zu Frauenumkleiden, zu Frauensport. Diese Bedenken sind auch für die deutsche Gesetzgebung relevant. Die Politik muss hierauf Antworten geben.
      LaStämpfli und Rohnerin machen dabei klar: 1. Frauen, die für Frauenrechte eintreten, sind nicht transfeindlich. Auch “Die Podcastin” spricht sich klar für die Novellierung des aktuell geltenden Transsexuellengesetzes aus. Ein Gesetzesvorhaben aber, dass Männern carte blanche für Missbrauch gibt, ist antidemokratisch. 2. Die Bezeichnungen “TERFS” und “turds” etc. sind das neue “Hexe” und “Schlampe”: Damit werden Frauen entmenschlicht und zum Abschuss und zur Ausübung von Gewalt gegen sie freigegeben. Hier muss immer gegengehalten werden. 3. Wir wünschen uns, dass das ZDF Magazin Royale mal mit der selben Energie über die Frauen im Iran oder in Afghanistan berichtet – oder auch über die strukturelle Diskriminierung, die Frauen in Deutschland 2022 erleben. Gehört das nicht eigentlich zum Bildungsauftrag des ÖRR???
      Die Rohnerin berichtet über “Pink washing” in der Presse am Beispiel des Tagesspiegels: Frauen haben in der Berichterstattung in Deutschland immer noch lediglich einen Anteil von 30 % (s. Studien der Uni Rostok oder der Uni Zürich). Beim Tagesspiegel ist das leider nicht anders, auch wenn er aktuell im neuen “Personenregister” eine 50:50-Verteiler vortäuscht: Große Berichte über Männer werden dabei seltsamerweise nicht mitgezählt, während Frauen schon in der Liste auftauchen, wenn schlicht ihr Name in einem Artikel genannt wird. Das zeigen auch die “Bücher des Monats Dezember”, die der Tagesspiegel bewirbt: 5 Bücher von Männern, kein einziges einer Autorin. Das kostet Verlage und Autorinnen pures Geld. Oder wie Regula Stämpfli es klug auf den Punkt bringt: Sexismus ist Enteignung.
       laStaempfli und die Rohnerin zum Schluss noch wunderbare Tweets, Erlebnisse berühmter Menschen bei Lesungen ohne Publikum: Die Rohnerin amüsiert uns alle mit einem denkwürdigen Auftritt des Hedwig Dohm Trios vor der SPD-Bundestagsfraktion. Ausführlicher Bericht s. Link unten.
      Das Bild stammt von der grossen Malerin, Transfrau und Freundin von laStaempfli, Danielle Pamp. laStaempfli sammelt schon länger deren Werke und es gibt einen Talk mit Danielle http://artisapieceofcake.art/2022/04/04/danielle-pamp-memory-fragments-and-interactions-an-intimate-exploration-between-the-artist-lastaempfli/
      Hier verlinken wir noch die ganz wichtige Sendung der #diepodcastin zum #selbstbestimmungsgesetz und über #sexistischeenteignung: 
      https://diepodcastin.de/2022/07/02/diepodcastin-sprechend-denkend-isabel-rohner-regula-stampfli-on-heldin-jolanda-spiess-hegglin-demokratiepass-als-nicht-pass-fur-alle-uber-selbstbestimmung-als-sprechakttheorie-nach-hannaharendt/
      https://diepodcastin.de/2022/07/09/diepodcastin-uber-die-em-der-frauen-isabel-rohner-regula-stampfli-mit-schwerpunkt-frauenfussball-vs-mannerfussball-elon-musk-maryna-viazovska-louise-buchner-preis-gravierender-sexismus-gegen-d/
       
      Links:
      – Regula Stämpfli im Kleinreport über Jan Böhmermann: https://www.kleinreport.ch/news/medienkritik-mit-kackhaufen-gegen-frauen-100839/
      – Reem Alsalem, die UN-Sonderberichterstatterin für Gewalt gegen Frauen über das geplante Selbstbestimmungsgesetz in Schottland: https://spcommreports.ohchr.org/TMResultsBase/DownLoadPublicCommunicationFile?gId=27681
      – “Und alles vor Franz Müntefering…”: https://tapferimnirgendwo.com/2012/03/08/und-das-alles-vor-franz-muntefering/
      – Was es bedeutet, in den Medien Frauen sexistisch zu enteignen https://diepodcastin.de/2022/01/15/diepodcastin-on-deprivation-sexismus-ist-enteignung-isabel-rohner-regula-stampfli-uber-mariah-carey-patrizia-laeri-inside-paradeplatz-komasaufen-transschwimmrekorde-episode-kurzblumel/
      – Die schöne TWITTERGESCHICHTE siehe https://www.sueddeutsche.de/panorama/chelsea-banning-buchlesung-stephen-king-margaret-atwood-roman-1.5711166

      Das Bild ist von der wunderbaren Freundin, der grossen Künstlerin Danielle Pamp.

      49 min

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