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Punkto Ambivalenzen bringt laStaempfli ihr altes Thema der strukturellen postkolonialen, postfaktischen Gewalt durch automatisch repetierte Codes, die an die Stelle von Wirklichkeit und Wahrheit treten: It is often the codes that make us so mad: “Das Storytelling wurde analogen und sozialen Medien überlassen, deren Kapitalfeed aus Personalisierung, Skandalisierung, Emotionalisierung und Freund-Feind-Schemata besteht.1 Die »Algorithmisierung der Welt« (laStaempfli) manifestiert sich genau in den Frauenhasser-Diskussionen.
Regula Stämpfli bringt voller Freude die neue “NGO für Menschenrechtsfragen” Pen Berlin. Es geht um konkrete Hilfen und unbürokratische, nicht-hierarchische Vereinigung von Autorinnen und Autoren mit der Möglichkeit, verbandsintern Ambivalenzen zuzulassen Jeder interne Streit oder Twitter Schlägerei über Gendersprache würde zweitrangig, so Medienberichte: „Der Trick ist zu reden“ des ersten Pen Berlin-Kongresses mit dem Motto von Simone Buchholz.
Das krasse Bild stammt von laStaempfli : Es ist “Little TV Woman. I am the Last Woman Object” von Nicola L. eine am Boden sitzende Figur, ausgestattet mit Schubladen statt Brüsten – funktionale Objekte als Kritik von Kunst und Warenkultur der Zeit. Grossartig als feministische Kritik wie schon in den 1960er Jahren der weibliche Körper zum Objekt gemacht wurde, gerade durch die Pop-Art. Sie sollte frau kennen: Nicola L. Little TV Woman by Nicola L. 1969 für #diepodcastin Isabel Rohner und Regula Stämpfli Folge 129.
Links:
Wie Codes Demokratie vernichten siehe den Europa-Artikel von Regula Stämpfli https://www.denknetz.ch/wp-content/uploads/2021/08/Staempfli_Europa_Bankensprech_Sehnsuchtsort.pdf
Diese Folge ist eine Wiederholung: Doch bei der #diepodcastin gilt: Keine Folge ist bisher veraltet. Einen schönen ersten Advent wünschen Ihnen/Euch Isabel Rohner und Regula Stämpfli.
Geniale Kritik:
https://literaturkritik.de/rohner-schwarze-petra,28975.html
Rolf Löchel Zitat: “Wie es sich für einen feministischen Kicherkrimi gehört, werden nicht nur der nahezu allgegenwärtige Sexismus angeprangert und Kontroversen innerhalb der feministischen Community ausgetragen sowie Verbrechen aufgeklärt, es gibt auch immer wieder etwas zum Schmunzeln. Und nicht selten wird all das sogar miteinander verbunden. Besonders lustig ist etwa ein Gespräch zwischen Linn und Herrn Bankl über die Konstruktion oder Nicht-Konstruktion von Geschlecht. Dass Österreich noch nie eine Bundespräsidentin hatte, werde sich „ganz schnell ändern“, „[s]obald auch Männer Österreicherinnen sein können“, meint der Pförtner.”
Regula Stämpfli hatte das grosse Vergnügen und den riesigen Wissensgewinn, mit Marion Lautner, Leiterin Personal Pro Helvetia und systemischer Coach zu sprechen. Sie erläutert für #diepodcastin die Chancen von Frauen, ganz konkret, nachvollziehbar: Es wird Klartext gesprochen mit einer überaus kompetenten Frau, deren Aufgabenbereiche folgendermassen definiert werden:
Für #Die Podcastin spricht Marion Lautner nicht in ihrer Funktion als Leiterin der wichtigen Institution Pro Helvetia, die übrigens letztes Jahr die grösste Studie zu “Frauen in der Kultur” präsentiert hat, sondern als Marion Lautner, systemischer Coach mit Führungserfahrung zum Thema Frauen und Karriere. #diepodcastin dankt Marion Lautner für ihre Zeit und Begeisterung fürs Thema.
la Stämpfli wirft Philosophie, Digitalisierung sowie Jetzt-Zeit-Fetischismus in die Runde: Früher ging es darum, die Kunst aus den Gefängnissen der Hochkultur zu befreien, heute befreien sich die Jugendlichen durch Medienaktionen: Der digitale und philosophische Wandel macht den Fortschritt unmöglich: Alles ist jetzt, now, selfish. Wir brauchen wieder eine neue Spiritualität – die Rohnerin interveniert, fasst die liberale Idee des “über die Generationen Denken”. laStaempfli will unbedingt das Leben befreien aus dem Gefängnis der technischen und spätkapitalistischen Wissensschaftshegemonie inkl. Datenwelt, respektive Transformation mit LONGTERM-GOALS.: “Da wir keine höheren Werte mehr haben wie Gleichstellung, Demokratie, Freiheit, gibt es nur noch das nackte Leben. Man wird geboren, man stirbt und fertig: So gibt es keinen Fortschritt, sondern nur noch das ewige Jetzt.”
laStaempfli ist entzückt: Voice of Germany hat Rana Mansour als Gastmusikerin eingeladen. Die iranischstämmige Sängerin hat eine wichtige Botschaft, den Song Baraye, “für oder wegen” gesungen: Poesie zum Tanzen auf der Strasse, Küssen in der Öffentlichkeit – es ist der Song der iranischen Revolution2022. “Für Frau, Leben und Freiheit.”
Dann sind sich die Rohnerin & laStaempfli extrem uneinig über den Kanzlerbesuch nach China, die Rolle der Aussenministerin Baerbock und die Möglichkeiten, sich von China, dessen Diktatur für die Demokratie Deutschland, Europa und alle Demokratien der Welt unabhängig zu machen. Deshalb ziert diese Folge ein Chinabild der Künstlerin Cao FEI.
Apropos Shitstorms, digitale Transformation, China, Europa & Demokratie, hier ein Ausschnitt aus “Banksprech” von Regula Stämpfli:
“Im Zeitalter algorithmischer Reproduktion geben globale Fiktionen für das Nicht-Funktionieren oder das Funktionieren von ökologischer und sozialer Demokratie den Ausschlag. Bei den üblichen EU-Geschichten kommen Müllberge, Leih- und Sklavenarbeit, Umweltzerstörung und die als Kohlenstofflager missbrauchte Luft im Zusammenhang bei- spielsweise mit der Digitalisierung schlicht nicht vor. Lieber empören sich dann organisierte Interessenvertreter*innen über die europäische Datenschutzverordnung, die ihrerseits zwar der Intention nach die De- mokratie stützen will, an der digitalen Umdeutung der Welt und der Er- oberung der Welt als Kredit- und Sozialpunkte-System jedoch NICHTS ändert. Die reale Transformation der wirklichen Welt und der wirklichen Menschen in Datenpakete wird kaum kommentiert, obwohl sie nicht nur in der VR China, sondern auch in Europa stattfindet.”
Bild verändert durch laStaempfli: Cao Fei, CHINA TRACY als digitales Alter Ego, das über die von der Medienkünstlerin gemachte Welt “RMB City” wacht, es hängt im Moment in der Staatsoper in Wien.
Hier das Bild im Text zur wunderbaren Rana Mansour:
rana mansour für voice of germany 4 november erwähnt in #diepodcastin von Isabel Rohner & Regula Stämpfli
Links:
Zu den Algorithmen, Shitstorm & Medienmechanik siehe https://www.denknetz.ch/wp-content/uploads/2021/08/Staempfli_Europa_Bankensprech_Sehnsuchtsort.pdf
Zu Voice of Germany siehe https://www.the-voice-of-germany.at/news/rana-mansour-auftritt-finale-2022-song-baraye-protest-iran-revolution-111989.
Zu allerert: DIE EIGENEN POLITIKER UND POLITIKERINNEN BEKNIEN; UNTER DRUCK SETZEN; DEMONSTRIEREN: STOP SUPPORTING THE IRAN REGIME! (Sanktionen, Alle Mullahs auf Terrorlisten, Vermögen einfrieren u.a.)
Isabel Rohner schlägt wieder auf mit einem grandiosen Zitat. Was #diepodcastin daran erinnert: Kauft endlich die Bücher der grossen Autorin Isabel Rohner! Regula Stämpfli hat nichts Poetisches, dafür extrem Politisches zu bieten, Ihr lernt denken dabei: Sex, Katzen und Diäten, Kolumnenbuch im Häppchenformat.
“Und im Übrigen fordern wir die Abschaffung der Männerquote”. #diepodcastin DER ERSTE POLITISCHE PODCAST VON ZWEI WEIBLICHEN INTELLEKTUELLEN (Seit der Pandemie und dem dadurch salonfähigen Sexismus). laStaempfli berichtet schockiert über ein jüngstes Kulturerlebnis zur Geschlechterapartheid, natürlich in der Schweiz.
Bitte für #IranRevolution2022 folgenden Accounts folgen:
Tweets by GildaSahebi
Tweets by ShouraHashemi
Tweets by DuezenTekkal
Tweets by laStaempfli
Tweets by Rohnerin
Bild: Nikki de Saint Phalle, Clarice 1965/65. Clarice, die Freundin von Niki de Saint Phalle aus der gegenwärtigen grossartigen Ausstellung im Zürcher Kunsthaus. Das Frühwerk von Niki de Saint Phalle lohnt sich enorm – die Nanas sind ja schon ein bisserl überpräsent.
http://artisapieceofcake.art/2022/10/26/georgia-meloni-nationalfeminismus-rechtsextremismus-frauen-sprechendes-denken-von-der-politologin-dr-regula-staempfli/
https://www.kleinreport.ch/news/polit-medienkommentar-italien-nationalfeminismus-als-neues-medien-phanomen-100379/
Theoretische Einordnung Iran von laStaempfli:„Es geht den Ideologen immer darum, mittels Narrativen, Islamismus, islamophob, Kultur etc, einen permanenten Sieg auf Kosten der Wahrheit und Wirklichkeit zu finden. Es steht die Existenz der Geschichte durch „Storytelling“ und der menschlichen Erfahrung auf dem Spiel. Und es geht darum, die Wahrheit nicht einfach als Meinung zu beweisen, weil somit NICHTS ERKLÄRT WIRD. Deshalb ist es absolut verwerflich, ständig Verschleierung mit Perlenketten zu vergleichen oder gar westlicher Körperpolitik. Urteilskraft ist entscheidend! PS: Julia Neumann hat sich noch immer nicht entschuldigt für ihre Diffamierung der für Irans Befreiung enorm wichtigen Aktivistin Masih Alinejad. Sie den entsetzlichen Artikel der Nahostkorrespondentin für die TAZ https://taz.de/Frauenrechte-im-Nahen-Osten/!5870604/
Schwerpunktthema EM:Im Juli 2022 wird zum 13. Mal die Fußball-Europameisterschaft der Frauen ausgetragen: ZDF überträgt alle Spiele. England ist nach 2005 zum zweiten Mal Gastgeber. Anlass für #diepodcastin, Isabel Rohner und Regula Stämpfli den Frauenfussball zu feiern und daran zu erinnern, wie krass eben Geld, Enteignung, Sichtbarkeit durch Sexismus ist. Die Rohnerin erinnert: Lange war der Frauenfussball EXPLIZIT VERBOTEN IN DEUTSCHLAND. Frau stelle sich dies einmal vor! “Geschlechterapartheid” meint Stämpfli. Und diese Geschichte zeigt Folgen im Lohngap, im Public Viewing etc: Die UEFA hat zwar die Prämien im Frauenfussball im Vergleich zu 2017 verdoppelt, auf 16 Millionen. Im Vergleich zur EM der Männer 313 Millionen Euro. Jeder Euro mehr für die Frauen – und die UEFA diskutiert, es ist zum schreien. Eine Übersicht siehe https://www.watson.ch/sport/fussball/312550740-frauenfussball-einige-spielerinnen-verdienen-6000-franken-im-jahr.
#diepodcastin dankt übrigens für die riesige Einschaltquote und Aufmerksamkeit für den wöchentlichen feministischen Rückblick von Isabel Rohner und Regula Stämpfli.
BILD: Graffiti an Wiener Hauswand, fotografiert von laStaempfli
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