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  • #diepodcastin sprechend denkend: Isabel Rohner & Regula Stämpfli on Heldin Jolanda Spiess-Hegglin, Demokratiepass als Nicht-Pass für alle, über Selbstbestimmung als Sprechakttheorie nach #HannahArendtLectures & einem Plädoyer für die Revision des Transsex

    #diepodcastin sprechend denkend: Isabel Rohner & Regula Stämpfli on Heldin Jolanda Spiess-Hegglin, Demokratiepass als Nicht-Pass für alle, über Selbstbestimmung als Sprechakttheorie nach #HannahArendtLectures & einem Plädoyer für die Revision des Transsexuellengesetzes aber gegen den vorliegenden Entwurf.

    “Die Podcastin” gibt es seit inzwischen 2 Jahren – und Regula Stämpfli und Isabel Rohner haben aktuell so viel zu tun, dass sie ganz vergessen haben, dieses Jubiläum zu feiern…
    Die “Frau der Woche” ist für laStämpfi & Rohnerin ganz klar Jolanda Spiess-Hegglin, die in der Schweiz Mediendemokratiegeschichte schreibt. Das Kantonsgericht Zug hat ihrer Klage Recht gegeben und den Schweizer Konzern Ringier zur Offenlegung von Daten von persönlichkeitsrechtsverletzenden Artikeln über Spiess-Hegglin verpflichtet, um den Gewinn berechnen zu können! Zukünftig werden es sich Redaktionen und Verlage gut überlegen müssen, ob sich Click Baiting mit Persönlichkeitsrechtsverletzungen wirklich auszahlen. Wir erinnern an unser Gespräch mit Jolanda Spiess-Hegglin in der Reihe “Die Podcastin im Gespräch” (Link unten).
    Update zum sogenannten “Swiss Democracy Passport”, der finanziert vom Bund für eine direkte Demokratie OHNE FRAUEN werben wollte. Regula Stämpfli hat diesen Skandal im September 2021 aufgedeckt. Dank “Die Podcastin” haben auch Schweizer Medien berichtet, so dass die Macher zu einer Überarbeitung gezwungen wurden. Doch auch diese denkt Frauen nicht als integraler Teil der Demokratie, sondern höchstens als “Extra-Kapitel”. Nun hat die Schweizer Nationalrätin Marianne Binder eine Interpellation (entspricht in Deutschland einer “kleinen Anfrage” im Bundestag) eingereicht und auch die Medien titeln: “Schweiz ohne Frauen”. Die Podcastin findet nach wie vor: Diese Broschüre (von einem reinen Männerteam geschrieben!) muss eingestampft und der Auftrag neu vergeben werden.
    In Deutschland ist seit den 1980er Jahren ein persönlichkeitsrechteverletzendes “Transsexuellengesetz” in Kraft. Dieses abzuschaffen und durch ein neues Gesetz zu ersetzen, ist erklärtes Ziel der deutschen Ampelkoalition – ein Ziel, das Regula Stämpfli und Isabel Rohner dezidiert begrüßen und unterstützen. Doch die Eckwerte des geplanten neuen “Selbstbestimmungsgesetzes”, die am 30.6.2022 von Bundesjustizminister Buschmann und Bundesfrauenministerin Paus in Berlin vorgestellt worden sind, sind nicht geeignet, dieses Ziel zu erreichen. Warum nicht? Das neue Selbstbestimmungsgesetz – so es so kommt, der Gesetzgebungsprozess beginnt jetzt erst – nennt keine Zielgruppe, also richtet sich nicht an Transsexuelle, sondern an alle deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Diese haben, laut Eckwerten, nach in Kraft treten das Recht, ihren Geschlechtseintrag einmal im Jahr durch einen simplen Sprechakt zu ändern. Damit wird de facto die Kategorie des biologischen Geschlechts abgeschafft. Und das in einem Patriarchat, indem Frauen, weil sie biologisch Frauen sind, nach wie vor rechtlich, sozial, kulturell und ökonomisch diskriminiert werden.
    laStaempfli führt totalitäre Elemente politischer Systeme gemäss der  #HannahArendtLectures an der HSG aus: “Wer mittels Codes, Ideologie, Narrativen, Sprechakten die Wirklichkeit ausser Kraft setzt, die Verhandlungen über die gemeinsame Welt aussetzt, erringt einen permanenten Sieg auf Kosten der Wirklichkeit.” Demokratien – so auch die Geschichte bei Hedwig Richter – sind immer an Körper gebunden und wie. Diese durch Sprechakttheorien ausser Kraft zu setzen, ist unzulässig. Sprechakttheorien sind im 21. Jahrhundert die Totalitarismen unserer Gegenwart. Sie tauchen links und rechts auf und fallen mit der Auflösung der Wirklichkeit und realen Welt durch die digitalen Revolutionen, die die Welt beschriften, zusammen. Die Vorlesungen zu Hannah Arendt in den #HannahArendtlectures von Regula Stämpfli sind auf www.hannaharendt.eu zu finden und brauchen einen bezahlten Zugang.
    Wie lässt sich dieses Problem also lösen: Die Rohnerin & laStaempfli in #diepodcastin: Im neuen Selbstbestimmungsgesetz muss die Zielgruppe klar definiert werden (Transsexuelle). Diese müssen durch eine medizinische Indikation (ein Gutachten) nachweisen, dass eine Geschlechtsdysphorie vorliegt. Die dafür notwendige Begutachtung darf zukünftig aber nicht mehr willkürlich geschehen (denn genau das ist aktuell das Problem!), sondern muss auf klar definierten, die Persönlichkeitsrechte wahrenden Kriterien beruhen. Dies muss insbesondere auch für betroffene Kinder und Jugendliche gelten.
    Bild von Regula Stämpfli aus der artcare.at
    Links:
    – “Die Podcastin im Gespräch mit Jolanda Spiess-Hegglin”: https://diepodcastin.de/2021/08/09/diepodcastin-im-gespraech-mit-netzaktivistin-jolanda-spiess-hegglin-bedingungslose-solidaritaet-mit-frauen/
    – Der sog. “Swiss Democracy Passport” ist ein “Pass für NICHT ALLE”: https://www.tagesanzeiger.ch/demokratie-broschuere-sorgt-erneut-fuer-aerger-217483823087
    – Interpellation der Nationalrätin Marianne Binder: https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223664
    – Das menschenunwürdige und dringend reformbedürftige aktuelle Transsexuellengesetz: https://www.gesetze-im-internet.de/tsg/BJNR016540980.html
    – Eckpunkte des geplanten “Selbstbestimmungsgesetzes” (Stand 30.6.2022): https://www.bmfsfj.de/resource/blob/199382/1e751a6b7f366eec396d146b3813eed2/20220630-selbstbestimmungsgesetz-eckpunkte-data.pdf

     

     

    53 min
  • #diepodcastin algorithmisch: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Borgen, Journalistinnenbund, Schrumpelgurke Kreuzberg-Visionäre, Fast Food, Fast Communication & Fast Porn.
    #diepodcastin algorithmisch: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Borgen, Journalistinnenbund, Schrumpelgurke Kreuzberg-Visionäre, Fast Food, Fast Communication & Fast Porn.
    Good News: Die Rohnerin hat gleich zwei Frauen der Woche, die Schauspielerinnen Sidse Babett Knudsen und Birgitte Hjort Sörensen. Die beiden spielen die Hauptrolle in der phantastischen dänischen Serie “Borgen”, deren vierte Staffel gerade auf Netflix gestartet ist. Solche Frauenrollen wünschen wir uns auch in deutschsprachigen Produktionen!
    Der Journalistinnenbund – die Rohnerin war dabei – hat auf seiner Jahrestagung die Arbeit von drei Journalistinnen ausgezeichnet:

    – Der Courage-Preis ging an die St. Petersburger Journalistin Vera Kritschewskaja für ihren TV-Film “F@ck this Job – Abenteuer im Russischen Journalismus”, die Geschichte des unabhängigen russischen Senders Doschd, der nun sehr bald aus der EU senden wird. Weiter Good News von der Rohnerin: Der Marlies Hesse-Nachwuchspreis ging an Simona Dürnberg für ihre TV-Doku “Reiches Land – arme Frauen?” (NDR) über Altersarmut in Deutschland. (Alle anschauen!! Link unten)

    – Mit der Hedwig Dohm-Urkunde für ihr journalistisches Lebenswerk wurde Brigitte Fehrle ausgezeichnet.
    Die Podcastin gratuliert herzlich!
    Good News: Zwei Tipps von laStaempfli für NETFLIX: “REIN PRIVAT” aus Spanien und  “DER VOGEL UND DIE LÖWIN”. Dann Regula Stämpfli: “40 Millionen für ein Werk von Louise Bourgeois an der ART BASEL.
    Die goldene Schrumpelgurke dieser Woche verleiht Isabel Rohner an den ach so linken Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und das ach so gleichberechtigte Berlin für den sogenannten “Pfad der Visionäre” am Mehringplatz. Mit 27 in die Straße eingelassenen Zitateplatten der 27 EU-Mitgliedstaaten sollen die “Werte und Kulturen Europas” sichtbar und erlebbar gemacht werden. Das Problem: Die Gleichberechtigung von Männern und Frauen gehört offensichtlich nicht zu diesen Werten! Von den 27 Zitaten stammen gerade einmal 4 (!) von Frauen. Die Jury (64 Personen, davon 46 Männer) bestand zu 71 % aus Männern. Weder bei der Zusammensetzung der Jury, noch bei der Einreichung der Zitate durch die Botschaften der EU-Mitgliedsstaaten, noch bei der Auswahl der Zitate war Gleichberechtigung ein Kriterium. Das geht definitiv so nicht. Die Podcastin fordert, dass der “Pfad der Visionäre”, der uns allen entgegenschleudert, dass Frauen als Visionärinnen offenbar nicht “der Rede wert” sind, geändert werden muss. Von den 27 Platten gehören 14 Visionärinnen. Tut ihr das nicht, lieber linker Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und lieber rot-rot-grüner Senat, sind eure Bekenntnisse zu Gleichberechtigung nicht das Papier wert, auf dem sie stehen.
    Dann folgt Schwerpunktthema von laStaempfli zur bildbasierten sexuellen Gewalt. Regula Stämpfli nimmt drei Säulen des Denkens auf: Fast Food, Fast Communication, Fast Porn.TM, damit die Mampflers und die MedienInnen dieser Welt laStaempfli nicht einfach wieder bestehlen, sorry, muss hier sein: copyright.  Drei Konsequenzen aus Fast Food, Fast Communication, Fast Porn:

    Erstens beinhalten Fast Food, Fast Communication und Fast Porn alles Ingredienzien, die süchtig machen und die Lebewesen in biologischen Müll, Informationsmüll und Abfallsexualität transformieren (verkürzt dargestellt). Zweitens fehlt die Sprache, fehlen die Denkmuster, die Begriffe, die Wörter, Porn als demokratiezerstörend, süchtigmachend und menschenzerstörend darzustellen. Drittens: it is the codes, stupid – by laStaempfli. Die sozialen Netzwerke wurden direkt aus der Pornoindustrie gestaltet.

    Die Rohnerin und laStaempfli sind voll im Saft im sprechenden Denken und werden nicht nur die Verheerungen, die Fast Food, Fast Communication und Fast Porn in Demokratien, Weltbilder und Menschenbilder anrichten, aufnehmen, SONDERN DIE POLITISCHEN LÖSUNGEN BESPRECHEN.

    Isabel Rohner und Regula Stämpfli wünschen allen viel Power und bedanken sich für die zahlreichen Hörerinnen und Hörer! Nächstes Jahr gedenkt #diepodcastin alle Preise abzuräumen. Diese Folge gehört mit Bestimmtheit zu den Einreichungen. Bis 2. Juli!

     ISABEL ROHNERS NEUER KRIMI IST DA: DIE SCHWARZE PETRA. 

    Sprachfetzen: “Sexuelle Gewalt ist ein politisches, kein individuelles Problem.”

    “Sexuelle Gewalt hängt direkt mit dem Internet, der Fast Food und Müllproduktion zusammen.”

    BILD aus der Ausstellung Iron Man, fotografiert von Regula Stämpfli in ihrem Lieblingsmuseum in Wien KHM.

    Links:
    – Die drei Preisträgerinnen des Journalistinnenbundes 2022: https://www.journalistinnen.de/jb-medienpreise-2022-drei-ausgezeichnete-journalistinnen/
    – NDR-Doku von Simona Dürnberg “Reiches Land – arme Frauen?”: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/video-podcast/Rente-Reiches-Land-arme-Frauen,minuten3480.html
    – Der fast frauenfreie “Pfad der Visionäre” in Berlin: http://pfaddervisionaere.de/
    – “Rückwärtsgewandt statt zukunftsorientiert” – Der Tagesspiegel über den “Pfad der Visionäre”: https://checkpoint.tagesspiegel.de/telegramm/ELFJhayS3G3cw792jvtXQ
    Netflixserien empfohlen von laStaempfli siehe Meldung Kleinreport: Direkter Link https://www.kleinreport.ch/news/netflix-spanien-und-turkei-feministisch-modern-preisgekront-99710/
    Regula Stämpfli https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf
    Regula Stämpfli über Datenloch Europa: https://www.denknetz.ch/wp-content/uploads/2021/08/Staempfli_Europa_Bankensprech_Sehnsuchtsort.pdf
    Regula Stämpfli über den Verlust der Welt durch Porn: https://www.emma.de/artikel/politisch-korrekt-die-scham-ist-vorbei-263718
    Bayern 2 Feature: Wie Pornhub das Internet machte https://www.br.de/kultur/gesellschaft/wild-wild-web-pornhub-fabian-thylmann-unternehmer-100.html
    54 min
  • #diepodcastin kritisch & voller Begehren: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über neue Linn Kegel, Biennale Venezia2022, Simone Leigh, Gerda Lerner, Unkunst Männerherrschaft in Zürich, GNTM & Missbrauch vor laufender Kamera.

    Simone Leigh Biennale Venezia 2022 fotografiert von laStaempfli#diepodcastin kritisch & voller Begehren: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über neue Linn Kegel, Biennale Venezia2022, Simone Leigh, Gerda Lerner, Unkunst Männerherrschaft in Zürich, GNTM & Missbrauch vor laufender Kamera. Letzeres Thema führt dann zur sinnlichen, geistesblitz-genialen Diskussion der #diepodcastin von Isabel Rohner & Regula Stämpfli, die plädiert für “Umkehr der Beweislast” & beide für das Begehren des eigenen Körpers. PS: Den REZO hat #diepodcastin extra nicht in den Blurr genommen, da Männer eh genug Sichtbarkeit haben und Frauen erst dann sichtbar werden, wenn sie von Männern thematisiert werden. Siehe jüngst Beitrag in NZZ, der #diepodcastin indirekt zitiert, aber nicht erwähnt.
    #diepodcastin: Am 24. Juni 2022, 19 Uhr, feiert Isabel Rohner Premiere mit ihrem neuen Roman “Schwarze Petra” (Ulrike Helmer Verlag), in dem sie humoristisch und pointiert die sexistischen und rassistischen Strukturen in der Theaterszene in den Blick nimmt! Interessierte und Linn Kegel-Fans können analog und digital dabei sein: vor Ort im “localbook.shop” in Düsseldorf und per Stream.  Alle Infos: https://localbookshop.de/blog/58-deutschland-premiere-im-localbook-shop-isabel-rohner-liest-aus-ihrem-neuen-krimi-schwarze-petra
    Good News laStaempfli: Die Biennale Venezia: 90 Prozent Frauen & Divers, 90 Prozent greatest art ever: Spiritualität, Weiblichkeit, Fruchtbarkeit, Welt, feministische Kritik und Utopie, Feiern, Sichtbarkeit alles – es ist umwerfend toll. Das Podcastin- Bild heute ist von Simone Leigh: Die als erste schwarze Frau den Pavillion für die USA und den Hauptpavillion im Arsenal bespielt. Erschütternd gut, wie Regula Stämpfli feststellt und bald ein ganzes Dossier zur Biennale veröffentlicht.
    Good News Rohnerin: Die Universität Wien benennt einen Hörsaal nach der großen Historikerin Gerda Lerner (1920-2013)! Die Rohnerin freut sich – und fragt: Warum eigentlich nur einen Hörsaal und nicht den Flughafen Wien-Schwechat? Sie hat sich mal den Spaß gemacht und hat recherchiert, wie viele internationale Flughäfen weltweit eigentlich nach Frauen benannt sind. Es sind 11, davon 3 in Europa (Teneriffa, Tirana und Istanbul). Der internationale Flughafen von Calabar in Nigeria ist dabei übrigens weltweit der einzige, der nach einer Frauenrechtsaktivistin benannt wurde: Margaret Ekpo (1914-2006).
    Die Rohnerin über den Karlspreis: Der Karlspreis ging dieses Jahr an drei herausragende Frauen: Swetlana Tichanovskaia, Marija Kalesnikowa und Veronika Zepkalo, die für Freiheit und Demokratie in Belarus kämpfen! Damit verdoppelt der Karlspreis, der seit 1950 (!) jährlich (!) vergeben wird, übrigens fast die Zahl seiner Preisträgerinnen. Denn bis 2022 sind lediglich 4 Frauen mit diesem renommierten Preis ausgezeichnet worden: Simone Veil 1981, Königin Beatrix der Niederlande 1996, Angela Merkel 2008 und Dalia Grybauskaite 2013. Das sind jetzt insgesamt 7. Von 74 (!).
    laStaempfli mit bad News: Der Trägerverein des Kunsthauses Zürich hat einen 58jährigen Ökonomen Philipp Hildebrand zum Präsidenten gewählt. Seine Kandidatur ist typisch für das Taliban-Land rund um Zürich, wie laStaempfli festhält. laStaempfli zitiert hier Hulda Zwingli, das anonyme Kunst-Kollektiv in Zürich: “Nun hat die private Kunstgesellschaft, die das Kunsthaus Zürich auch mit Hilfe von Subventionsmillionen betreibt und ein paar staatlich delegierte Vorstände inkl. Stadtpräsidentin hat, einen neuen Präsidenten… Trotz Diskussionen um Einzelkandidatur, verschobene Einreichungsfrist … mit positiver Männerquote im Programm … ” laStaempfli erwähnt den potentiellen Insiderhandel der ersten Ehefrau, die Hildebrandt den Rücktritt seines Nationalbankpräsidiums bescherte und die zweite Ehefrau, die als Russin über beste Kontakte zum Regime verfügen muss. laStaempfli zitiert nochmals die sehr lustige Hulda Zwingli auf Instagram: “mit neuer russischer Partnerin, Erbin eines der weltgrössten Nahrungsmittelrohstoffkonzerne (Weizen), den sie von ihrem damaligen, auf einem Concorde-Flug kennen gelernten Gatten erbte und mit Teilverkauf nach Abu Dhabi von einem Kredit in Höhe von einer Milliarde bei der CS befreite. Nun habe sie nur noch 6,5 Mrd. und ein paar Picassos.” Hildebrandt sprach sich nach dem Krieg Russland gegen die Ukraine GEGEN SANKTIONEN aus. laStaempfli hält fest: “Seldwyla ist in der Schweiz immer.”
    Die Rohnerin spricht über die Normalität der Frauenverachtung und macht dies am Beispiel von “Germany’s Next Top Model” (GNTM) fest. Seit 17 langen Jahren läuft diese frauenverachtende Sendung bereits, seit 17 Jahren weisen Studien (z.B. vom IZI), PsychologInnen, ÄrztInnen, FeministInnen etc. darauf hin, dass GNTM bei den z.T. noch sehr jungen Zuschauerinnen Essstörungen, Minderwertigkeitsgefühle und Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper fördern – und nichts passiert.  Nun hat auch Youtuber Rezo sehr gut und klar Stellung zu GNTM bezogen. Die Rohnerin findet das gut und wichtig – wundert sich gleichzeitig aber darüber, dass die Medien nun so tun, als sei die Krtitik an GNTM neu und Rezo der erste. Ist es also auch noch 2022 so, dass wir als Gesellschaft Männern einfach mehr Gehör schenken und ihre Kritik ernster nehmen??? (rhetorische Frage) laStaempfli wird extrem müde, denn sie hat mit VERMESSUNG DER FRAU & MACHT DES RICHTIGEN FRISEURS diese Kritik schon 2007/2013 präzis formuliert und wurde dafür extrem getrollt.
    #diepodcastin entwickelt aber daraus eines der wichtigsten Gespräche über das Begehren.
     
    #diepodcastin im Gespräch: Mit Formaten wie GNTM und dem darin öffentlich zur Schau gestellten Missbrauch auch von Minderjährigen, die sich oft auch gegen ihren dezidierten Willen ausziehen und sexualisieren lassen müssen, lernen Mädchen und junge Frauen, dass ihr Wille nichts zählt. Dass ihr Nein nicht zählt. Dass sie ein Körper sind, den andere begehren sollen, der aber nicht selber begehrt. Kein Wunder, dass Mädchen viel seltener masturbieren als Jungen (vgl. hierzu das Interview mit Jugendpsychiater Alexander Korte, Link unten).
    Die Rohnerin und La Stämpfli sind sich einig: Es ist für Mädchen und Frauen unglaublich wichtig, den eigenen Körper zu lieben, ihn zu entdecken, in als Quelle der Freude zu feiern!
     #diepodcastin, Isabel Rohner & Regula Stämpfli wünschen FROHE PFINGSTEN MIT DEM KONTRAPROGRAMM ZUM HEILIGEN GEIST; NÄMLICH DEM FEST FÜR DEN WEIBLICHEN KÖRPER. Die Geistesblitze dieser Folge sind förmlich spürbar.
    PS: Zum Missbrauch vor der Kamera gibt es den genialen Film “In Case You” über einen Schweizer Filmemacher. Erst kürzlich gewannen die starken Schauspielerinnen den Prozess gegen ihn und seine Produzentin: https://www.srf.ch/kultur/film-serien/uebergriffe-beim-casting-schweizer-regisseur-muss-aufnahmen-loeschen #diepodcastin gratuliert den Frauen und dankt ihnen für ihren Mut, ihren Durchhaltewillen für uns alle Frauen diesen Prozess durchzustehen. 
    Links:
    – Lesung und Talk mit Isabel Rohner zu ihrem neuen Buch “Schwarze Petra” am 24. Juni 2022: https://localbookshop.de/blog/58-deutschland-premiere-im-localbook-shop-isabel-rohner-liest-aus-ihrem-neuen-krimi-schwarze-petra
    – Buch bestellen “Schwarze Petra” von Isabel Rohner: https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/isabel-rohner-schwarze-petra/
    – Rezo über GNTM: https://www.youtube.com/watch?v=cVkC-wNmAxE
    – Interview mit Jugendpsychiater Alexander Korte über die Wichtigkeit, ein gutes Verhältnis zum eigenen Körper zu haben – gerade für Mädchen: https://taz.de/Jugendpsychiater-ueber-Transidentitaet/!5845336/
    https://www.srf.ch/kultur/film-serien/uebergriffe-beim-casting-schweizer-regisseur-muss-aufnahmen-loeschen
    57 min
  • #diepodcastin mit Relevanz: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Mut von Annalina, NBC-NEWS punkto Soccer, Tinder Swindler, Serien-Sexismus, dpa-Wahnsinn & weshalb Taliban Geschlechterapartheid via biometrische Daten nutzen.

    #diepodcastin mit Relevanz: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Mut von Annalina, NBC-NEWS punkto Soccer, Tinder Swindler, Serien-Sexismus, dpa-Wahnsinn & weshalb Taliban Geschlechterapartheid via biometrische Daten nutzen.

    Die Rohnerin erzählt eine mutige Tat: Die Frau der Woche und den Die Podcastin-Preis erhält die 16-jährige Schülerin Annalina: Nachdem sich ihre Klasse für die Abschlussfeier für einen sexistischen und frauenverachtenden Hoodie entschieden hatte – und ihre Klassenlehrerin nichts dabei fand! – stellte sie sich hin und setzte sich erfolgreich gegen den Mehrheitsentscheid zur Wehr. Die Folge: Die Klasse wird sich für ein anders Outfit entscheiden. Wir sagen: Vielen Dank, liebe Annalina, für deine Stärke, deinen Einsatz, deine Klarheit! Es tut uns sehr leid, dass sich nun auch deine Generation mit demselben sexistischen Mist herumschlagen muss, wie auch wir es tun mussten. Wir hätten gehofft, dass sich mehr verändert hat. Nichtsdestotrotz: Dein Beispiel ist ein Vorbild für alle Jungen und Mädchen!

    Zitat von der #diepodcastin: “Frauen können das Schaffott besteigen, selbstverständlich sollten sie auch das Recht haben, alle Podeste zu besteigen: Olympe de Gouges – eine der wichtigsten Aufklärerinnen, die über 200 Jahre nach ihrem Reformwillen und feministischen Manifest, vielen Theaterstücken endlich breit rezipiert wird. Frankreich hat sie sogar auf die Baccalaureat-Liste gesetzt: laStaempfli verweist auch auf exzellente BBC “In our time”  https://www.bbc.co.uk/programmes/m0016hdj

    Die Rohnerin liest aufmerksam: Die dpa veröffentlichte am 19.5. die Meldung, dass die EKHN (die evangelische Kirche in Hessen und Nassau) erstmals eine Frau an ihre Spitze gewählt hat. Die dpa beschreibt, dass es sich um eine 61-Jährige handele, sie Medizinerin sei und als Gleichstellungbeauftragte gearbeitet habe – und “vergisst” dabei völlig, ihren Namen – DR. BIRGIT PFEIFFER – zu nennen.Dafür erfahren die dpa-LeserInnen aber den Namen ihres Vorgängers und des unterlegenen Mitbewerbers – ist ja auch viel wichtiger. Nach dem Protest von Isabel Rohner auf Twitter hat die dpa die Meldung geändert. Immerhin!

    Kurznachrichten von laStaempfli: Weshalb biometrische Daten gefährlich sein können: Taliban. 

    laStaempfli: Meat ist a Genderissue: Fleischkonsum und Männer. Alle Medien schreien von Getreide-Engpässen. Well. Die Getreideverwendung vom Bundesinformationszentrum Landwirtschaft 2020/2021 zeigt 58, 2 Prozent des Getreides gehen in Futter. Nur 20, 1 Prozent in Nahrung. Wir haben keine Getreideprobleme, sondern ein industrielles Food-Problem.

    Die Rohnerin: Die NBC News jubeln: Die US-Fußballliga wird als erste Liga der Welt ihre Fußballer und ihre Fußballerinnen gleich bezahlen! Ach ja? denkt “Die Podcastin”. Das US-Frauenfußballteam gilt als erfolgreichstes Team der Welt, wurde 4 x Weltmeisterin, 4 x Olympiasiegerin, 7 x Kontinentalmeisterin – während die Männer, oh wait, 1930 (!) bei der WM den 3. Platz belegten und 2002 immerhin ins Viertelfinale kamen. Dennoch haben die Männer immer mehr verdient als die Frauen. Das ist der Skandal! http://- https://www.nbcnewyork.com/news/sports/us-soccer-reaches-historic-equal-pay-deal-with-womens-mens-teams/3693890/

    laStaempfli bringt neue Studie zu Drehbuch – und Tipp: Die Rohnerin hat ein brillantes Drehbuch in der Schublade: Veröffentlicht es endlich!!!! Die neue Studie zeigt: Drehbuchautorinnen bei Serien in Unterzahl. Die Drehbuchautorinnen Annette Hess (Weissensee, Ku´Damm56) und Kristin Derfler (Brüder) haben 150 deutsche Serien untersuchen lassen: 2017-2021. Immerhin ein Drittel war weiblich bei der Entwicklung, aber: On Top nur 13 Prozent. Männliche Erzählperspektive dominiert. Die Autorinnen fordern Frauenquoten und wollen ein Institut gründen, um Drehbuchautorinnen zu unterstützen.https://www1.wdr.de/kultur/kulturnachrichten/studie-drehbuch-autorinnen-100.html

    Appropos Serien: laStaempfli hat Tinder Swindler geguckt. Ein Must-See für alle Frauen mit der Botschaft: Nie. Nie. Nie. Gebt einem Mann einfach nie Geld. Nochmals die Warnung von laStaempfli: “Frauen. Sollen. Nie. Mehr. Typen finanzieren”. Es zahlt sich nie aus. Denkt dran. Ihr verdient fast einen Drittel weniger, Ihr werdet nie befördert werden und wenn Ihr Kinder habt, wird er, trotz Eurer besseren Ausbildung, fünfmal mehr verdienen. Also: Finanziert ihn nie. Ausser als Mutter – aber auch da gilt eigentlich: Frauen gebt Männer kein Geld. Sie werden das Geld nehmen und gegen Euch verwenden. Nehmt von Männern soviel Geld wie ihr könnt. Wie ungerecht die Welt ist, zeigt auch Folgendes: Der Tinder-Swindler macht gross Karriere als Berater, die Swindlerin Anna Sorokin sitzt im Knast. Auch hier geschlechtsspezifische Unterschiede. 

    Appropos Film: Ein sehr berühendes Foto aus dem Jahr 1926 – eine TWITTER-Trouvaille von laStaempfli, zu klein, um für die Folge zu posten, deshalb hier: Greta Garbo mit dem MGM Löwen, ziemlich unentspannt und #diepodcastin fühlt mit ihr.

    Regula Stämpfli und Isabel Rohner für die Podcastin #diepodcastin. Greta Garbo neben MGM Maskottchen “Leo the Lion”: #diepodcastin redet in dieser Folge über Filme, Sexismen und Serien. Das Foto stammt aus dem Jahr 1926.

    Titelbild von laStaempfli: Isabel Rohner & Regula Stämpfli als bunte, denkende Sprechende. Fotografiert aus der Lieblingsbar von laStaempfli (die auch alkoholfrei gerne in Bars geht) in Wien.

    44 min
  • #diepodcastin im feministischen wochenrückblick mai 2022: Isabel Rohner & Regula Stämpfli mit sprechenden Denken über Werbung, Denkmäler, Podcastpreis, Relevanz oder Berühmt für Nichts.

    #diepodcastin im feministischen wochenrückblick mai 2022: Isabel Rohner & Regula Stämpfli mit sprechenden Denken über Werbung, Denkmäler, Podcastpreis, Relevanz oder Berühmt für Nichts.
    Die Rohnerin hat heute viel Positives im Gepäck:
    – Der Herstory-Podcast von Jasmin Lörchner wurde für den Deutschen Podcastpreis nominiert! Wir finden das großartig und drücken alle Daumen. Hol das Ding nach Hause, Jasmin!
    – Spanien verbietet dank eines Abkommens mit dem Dachverband der Spielwarenindustrie zukünftig sexistische und geschlechtsbezogene Werbung für Spielzeug! 
    – In der Gedenkstätte des KZ Ravensbrück wird seit dem 1. Mai 2022 endlich und nach jahrzehntelangem Kampf explizit auch an die lesbischen NS-Opfer gedacht.
    – Und im Podcast “Servus. Grüezi. Hallo” der Zeit-Journalisten Jacobsen, Gasser und Daum nehmen die drei Männer den gesetzlichen und gesellschaftlichen Status Quo in Sachen Abtreibungsrechte in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Blick – und vor allem: beziehen selber glasklar Position.

    laStaempflis Buchtipp:„Das Recht schafft Reichtum und Ungleichheit“ :Die international renommierte Rechtswissenschaftlerin lehrt als Professorin für Rechtsvergleichung an der New Yorker Columbia-University. Die rechtlichen Privilegien, von denen Pistor in ihrem Buch schreibt, sind nicht naturgegeben. Die Wissenschaftlerin rückt die Arbeit von international tätigen Rechtsanwaltskanzleien in den Fokus. Diese hätten immer wieder neue Kapitalformen geschaffen. Katharina Pistor, Der Code des Kapitals: Wie das Recht Reichtum und Ungleichheit schafft, Suhrkamp 2020

    laStaempflis grosses Thema für heute ist: Relevanz als Wirklichkeitsmotor für Demokratien. Studie Universität Zürich https://www.tagesanzeiger.ch/zuercher-akademikerinnen-verdienen-weniger-als-ihre-kollegen-923046363518 Gleichstellungspolitisch extrem relevante Berufe betreiben strukturelle Diskriminierung: Spitäler, IT, Finanzwesen, #diepodcastin erinnert Schweizer Nationalbank von letzter Woche – doch statt diese STÄNDIG IN TV, ZEITSCHRIFTEN, ZEITUNGEN etc. Thema sind, berichten global ALLE Medien über Johnny Depp und Amber Heard. Bei Gerichtsprozessen sollten wir uns um Kartellverfahren gegen Facebook et al, um Erbschaftsprozesse, Steuerrecht etc. kümmern, dann wüssten wir, wie politisch handeln.

    #diepodcastin ist sich einig: Struktureller Sexismus enteignet Frauen und der Skandal der Lohnungleichheit ist nicht nur ein Skandal, sondern benachteiligt Frauen massiv – dies vor allem in unseren Gelddemokratien.

    Links der wunderbaren Isabel Rohner: 
    – Der Herstory Podcast über Frauen der Geschichte: https://herstorypod.de/
    – Spanien verbietet sexistische Werbung für Spielsachen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/gleichstellung-spanien-verbietet-sexistische-spielzeugwerbung
    – Endlich wird im KZ Ravensbrück auch an die lesbischen Opfer der Nazis erinnert (Video): https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/queerspiegel/gedenkkugel-in-ravensbrueck-lesbische-geschichte-wird-sichtbar/28308604.html
    – Podcastfolge von “Servus. Grüezi. Hallo” zur Abtreibung in Deutschland, Österreich und der Schweiz: https://www.zeit.de/gesellschaft/2022-05/schwangerschaftsabbrueche-usa-straftat-politikpodcast

    #diepodcastin wünscht sich, dass wir in einer Welt leben würden, in der Relevanz statt Prominenz Ausschlag gibt und dass Menschen aufgrund ihrer Fähigkeit und Handlungsbereitschaft und Demokratie befördert erwähnt und ausgezeichnet würden und nicht nach männlichen Geschlecht, Beziehungen und Macht.

    Bild: Ein Ausschnitt des US-Covers von Bonnie Garmus, Lessons in Chemistry – laStaempfli empfiehlt den Schmöcker wärmstens.

    50 min
  • #diepodcastin gutgelaunt & debattenfreudig: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Skandalon SRF, Strack-Zimmermann, ein Hoch aufs Kopftuchverbot, Deutschlandversion von Roe vs Wade.

    #diepodcastin gutgelaunt & debattenfreudig: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Skandalon SRF, Strack-Zimmermann, ein Hoch aufs Kopftuchverbot, Deutschlandversion von Roe vs Wade.
    laStaempfli bringt: “Ich hab ja keinen Bock mich mit der BILD-Zeitung anzulegen, aber man muss auch mal Grenzen ziehen.“ Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Freude der Woche: Marie-Agnes Strack-Zimmermann, ihres Zeichen 64 Jahre jung, blitzgescheit, sie war erste Bürgermeisterin in Düsseldorf 2008 bis 2014, sie ist 2017, also auch im zarten Alter von 59 Jahren in den Bundestag gewählt worden und Vorsitzende des Verteidigungsausschusses. Sie wehrt sich am 25. März 2022 gegen die anhaltende Negativ-Berichterstattung über Christine Lambrecht – siehe Zitat.
    Erstausgabe Hedwig Dohm: Die Rohnerin ist heute extrem gut gelaunt. Kein Wunder: Sie hat heute antiquarisch eine Erstausgabe ihres Lieblingsromans “Sibilla Dalmar” von Hedwig Dohm aus dem Jahr 1896 erstanden – und ihr neue Buch “Schwarze Petra” ist im Druck. Der humoristische Krimi erscheint im Juni im Ulrike Helmer Verlag.

    laStaempfli: Kopftuchverbot macht erfolgreich. Neuer Integrationsbericht macht klar: Das Kopftuchverbot von 2004 in Frankreich hat ALLEN FRAUEN UND MÄNNERN in Frankreich geholfen: Hochschulabschlüsse, Schulabschlüsse, mixed Marriages, soziale Mobilität allesamt besser. Die Studie MUSS DRINGEND jedesmal aufgenommen werden, wenn die Rede von Integration ist: Mädchen und Frauen machen Demokratie. Punkt. https://www.parisschoolofeconomics.eu/docs/maurin-eric/sept_2021-22_09.pdf

    laStaempfli mit einem RIESENÄRGER, der strukturell und typisch ist für SRF/SCHWEIZ/Medien: Zitate über “masturbierenden Onkel” als Podcast-Tipp oder “Bachs Holde war kein Heimchen am Herd.” Echt. Die Rohnerin weist auf die unterschiedliche Finanzierung von SRF im Vgl zu ARD und ZDF hin, wie recht sie doch hat! In der Schweiz ist die Boulevardisierung so weit fortgeschritten, WEIL IN DER SCHWEIZ ALLE MEDIEN STAATLICH SUBVENTIONIERT WERDEN. laStaempfli weiss: Vertrauen in öffentlich-rechtliche Institutionen dürfen durch derartigen Schrott nicht gefährdet werden.

    Roe vs. Wade USA: Isabel Rohner plädiert für mehr Kontextualisierung bei Berichterstattung. In Europa reicht es eben nicht aus, “nur” über die potentielle Aufhebung des US-Grundsatzentscheids “Roe vrs. Wade” durch den Suppreme Court zu berichten – wir müssen auch in den Blick nehmen, wie die Abtreibungssituation in Deutschland, Polen etc. ist! Abtreibung ist ein Menschenrecht – und sie in Deutschland immer noch illegal.
    Am Ende eine gewohnt spannende Auseinandersetzung zwischen der politischen Visionärin Regula Stämpfli und der Realo-Frau Isabel Rohner über die Debattenkultur in Deutschland. Hört selber rein und bildet euch eure Meinung!
     
    laStaempfli war an der Georgia O Keeffe Ausstellung in Basel, Beyeler-Foundation. Dort war dieses Bild von 1938 zwar nicht, aber laStaempfli hatte eine Netzversion aus ihrem USA-Besuch. Passt für den Mai und #diepodcastin.
    Links:
    – Edition Hedwig Dohm: www.hedwigdohm.de
    – “Schwarze Petra”, der neue Roman von Isabel Rohner, kann ab sofort vorbestellt werden! https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/isabel-rohner-schwarze-petra/

    Link: https://www.deutschlandfunk.de/interview-strack-zimmermann-fdp-bundeswehr-100.html

    52 min
  • #diepodcastin: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Anne Spiegel, Kinderlose & Kinderhabende plus Kapitalmöglichkeiten für Frauen, die Misere in Afghanistan, Geschlechter-Apartheid, Petra Kelly und sog erweiterte Suizide und Teil von ihr - neue Netflixser

    “Die Podcastin” Isabel Rohner und Regula Stämpfli sprechen über den Rücktritt von Bundesfamilienministerin Anne Spiegel. laStämpfli und die Rohnerin sind sich einig: Rücktritte aus politischen Ämtern sind wichtig für unsere Demokratie. Auch der Rücktritt von Spiegel war politisch richtig und notwendig. Dass in den vergangenen Monaten gleich mehrere Politiker (m) nicht zurückgetreten sind, war falsch, kann aber nicht als Begründung dienen, dass Politikerinnen ebenfalls nicht zurücktreten. Obwohl – nicht so schnell, meint laStaempfli und #diepodcastin ist wieder voll im sprechenden Denken. Reinhören. Es geht um Kinderlose und Kinderhabende und die ewige Spirale der Diskriminierungen.
    laStaempfli weist auf Afghanistan und den extrem guten Artikel von Helene Aecherli in der DIE ANABELLE hin. Dann geht es bitter weiter: Themen zum “erweiterten Suizid”, der eigentlich einFemizid ist.
    Einen Aufsteller gibt es noch:
    Die Rohnerin hat auf Netflix eine Mini-Serie (8 Folgen) entdeckt, die sie allen Hörerinnen und Hörern empfiehlt: “Pieces of her / Ein Teil von ihr” wurde entwickelt, geschrieben, produziert und inszeniert von Frauen. Mit der grandiosen Toni Colette in der Rolle einer Mutter, die während eines Amoklaufs ganz anders reagiert, als ihre Tochter (und alle anderen…) es von ihr erwartet hätten. Basiert auf einem Roman von Karin Slaughter, die Regula Stämpfli persönlich kennengelernt hat und interviewen durfte.
    “Die Ersten ihrer Art” von Heike Specht ist ein Buchtipp, den Isabel Rohner mitgebracht hat. Ein Buch, das seine Leserinnen und Leser mitnimmt in die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts und Frauen vorstellt, ihre Leben miteinander in Verbindung bringt, die auf die ein oder andere Art “Erste” waren (wobei der Titel nicht wortwörtlich genommen werden darf).
    Unser Titelbild:Ein Buch aus dem Jahr 1999 – wo die Ersten auch schon längst umfassend abgehandelt wurden. Tja: Rasender Stillstand bleibt eine feministische Frustration.
    Bertelsmann Verlag: 99 Autorinnen der Weltliteratur mit “Leidenschaften” – Leiden indeed, meint laStaempfli
    PS: Während laStaempfli hier tippt, hört sie Laurie Anderson, Göttin: Die müsst Ihr übrigens unbedingt wieder ausgraben oder neu kennenlernen. O Superman – legendary.
    Links:
    “Pieces of her” bei Netflix: https://www.netflix.com/de/Title/81015514
    42 min
  • #diepodcastin: Isabel Rohner & Regula Stämpfli zu Yoko Ono -Liebe, Hanser-Kotz, sexistische Enteignung, Steinzeit, WEISE von Willendorf and the great Huschke Mau.

    #diepodcastin: Isabel Rohner & Regula Stämpfli zu Yoko Ono -Liebe, Hanser-Kotz, sexistische Enteignung, Steinzeit, WEISE von Willendorf and the great Huschke Mau.
    Good News: laStaempfli bringt Yoko Ono: Kunstmuseum Zürich besuchen, alle Folgen von #diepodcastin zu Frauen und Kunst hören und Pipilotti Rist geniessen – Pixelwald Turicum 2021.
    Womit wir denn auch schon beim Schluss der Good News sind und bei den Bad News: Die Rohnerin analysiert: Der Hanser Verlag hat sein neues Sachbuchprogramm für Herbst 2022 veröffentlicht. Spoiler: Es ist frauenfrei. Unter 16 groß vorgestellten Büchern stammt gerade mal eines von einer Autorin. Auf S. 40 dann (wo auch ältere Bücher nochmals erwähnt werden) der Hinweis auf das Buch “Weibliche Unsichtbarkeit – wie alles begann”. Sehr witzig… “Die Podcastin”, Isabel Rohner und Regula Stämpfli sind am Ende ihrer Geduld. Wir kaufen nur noch Bücher von Verlagen, die Autorinnen mit derselben Kraft verlegen, fördern und vermarkten wie Autoren.
    laStaempfli erklärt den Skandal durch die Diskrepanz zwischen Woke-Debatten in sozialen Medien und sexistischer Wirklichkeit.  Es ist eine Zeit der Unsichtbarkeit von Frauen und der Gleichzeitigkeit von Codeideologien: Ein Diskurs der automatisierten Repetition, der die totalitären Elemente des digitalen Wirklichkeitsverlustes aufzeigt – wie laStaempfli in ihren HSG-HannahArendt-Lectures dies wieder und wieder zu erklären versucht und oft darin scheitert. Passt aber trotzdem: Die Unsichtbarmachung von Frauen und die Verhinderung der Kapitalbildung für Frauen und dem daraus folgenden Zwang, halt irgendwie Geld zum Überleben machen zu müssen, bleiben im 21. Jh. brennendes Thema.
    Dann nimmt die Rohnerin  uns mit in ihre Kindheit. Schon damals war ihr klar, dass die herkömmlichen Geschichten über das Leben in der Steinzeit – die Männer gehen auf die Jagd, während die Frauen zu Hause Gemüse kochen – nicht aufgehen kann. WissenschaftlerINNEN sagen das seit über 100 Jahren, inzwischen kommen sie langsam im Forschungskanon an: Die Art und Weise, wie Forscher jahrhundertelang auf unsere Geschichte geschaut haben, ist geprägt von ihren eigenen Vorstellungen und Prämissen – und ihrem Familienbild. Kein Wunder also, dass das Kunstwerk “Frau von Willendorf” (ca. 30.000 Jahre vor unserer Zeit) von den drei Forschern, die es 1908 entdeckt haben, fälschlicherweise als “Venus” bezeichnet und als “Sexsymbol” bzw. “Furchtbarkeitssymbol” interpretiert wurde. Heutige Forscherinnen gehen davon aus, dass die “Frau von Willendorf” die Darstellung einer alten, weisen Frau ist. Denn diese wurden damals besonders verehrt. Darauf konnten die Herren Entdecker 1908 nicht kommen, weil es ihren Horizont weit übertraf. ORF Science hat hierüber einen sehenswerten Bericht gemacht.
    Die Steinzeit-Exkurse der Rohnerin machen laStaempfli etwas unwirsch. Seit den 1980er Jahren gibt es “Ursprünge und Befreiungen”, die dissidente Kulturtheorie von Carola Meier-Seethaler. Beat Schneider nennt die Venus übrigens schon 1999 “Frau von Willendorf” in seinem Buch: “Penthesilea. Die andere Kultur- und Kunstgeschichte. sozialgeschichtlich und patriarchatskritisch im Zytglogge-Verlag. Leider kennt auch dieses Buch fast niemand. Wir hätten die Möglichkeit, alles schon zu wissen und zweihundert Jahre Gleichstellung weiter zu sein. Aber, was soll’s: Jede Generation beginnt auch bei #diepodcastin wieder neu. Diesmal mit einer Wiederauflage der “Venus von Willendorf”, die jetzt die “Grossmutter von Willendorf” ist, besser noch die “Weise von Willendorf”.
    Huschke Mau – Kämpferin gegen Prostitution und Ausbeutung von Frauen – war zu Gast bei der NDR-Talkshow “deep und deutlich”. Die Rohnerin hat es geschaut und findet den Kampf von Huschke Mau bewundernswert: Huschke Mau argumentierte, schilderte, forderte – doch traf mit ihren Ausführungen und Frauen (“In welcher Gesellschaft wollen wir leben?”) nur auf Wohlstandsbesserwisserei und das naive Märchen von der selbstbestimmten “Sexarbeiterin”. Bis sie gegangen ist. #diepodcastin sagt: Hut ab, Huschke Mau! Das Statistische Bundesamt geht übrigens davon aus, dass in Deutschland aktuell 400.000 Frauen ihren Körper verkaufen müssen und mit Prostitution ein Jahresumsatz von 14,6 Milliarden Euro gemacht wird. Spoiler: Das Geld bekommen nicht die Frauen.
    laStaempfli aus ihren Essay zu “Menschenfleisch-Verkauf” zum Buch von Aline Wüst: “Die Schreiberlinge und ihre RepräsentantInnen haben keine Ahnung über Träume, Leben, Drogen, Traumata, Bilder, Körpergefühle, die Menschen ohne Geld, ohne Kapital, ohne Besitz umtreiben. Kein Geld zu haben, bedeutet nicht einfach Armut, sondern konstituiert zahlreiche fehlende Beziehungen zur Welt: Leerstellen. Diese werden dann mit Schrottideologien der Reichen aufgefüllt. Beispielsweise, dass Prostitution eine «Arbeit wie jede andere» sei. Die Sexindustrie, die MenschenhändlerInnen, die zahlreichen Pimps und «Loverboys» promoten mit den ihnen unglaublich wohlgesinnten Medien Prostitution quasi als soziale Mobilität für Mädchen und Frauen, die in Armut, ökonomisch prekären Verhältnissen, in dysfunktionalen Familien, mit süchtigen Eltern etc. aufwachsen mussten. In der Legende der SexarbeiterInnen gibt es nie die Geschichten der Frauen, zwei Jahrzehnte später, die ohne Geld, ohne Job, ohne Familie, ohne Ansehen, ohne soziale Beziehungen dastehen, kurz vor dem Nichts stehen. «Pretty Woman» gibt es nur in Hollywood. Denn Prostitution ist keine Karriereleiter, sondern der Treppenabstieg in die Hölle.” siehe https://www.ensuite.ch/menschenfleischarbeit-piff-paff-puff/
    Links:
    – ORF Science über die “Frau von Willendorf”: https://science.orf.at/stories/3212596/
    – Das frauenfreie Sachbuch-Programm des Hanser Verlags 2022: https://www.hanser-literaturverlage.de/files/hanser-vorschau-sachbuch-herbst-2022.pdf
    – Huschke Mau bei der NDR-Talkshow “deep und deutlich”: https://www.ardmediathek.de/video/deep-und-deutlich/deep-und-deutlich-mit-huschke-mau/ndr/
    57 min
  • #diepodcastin zum deutschen podcastpreis 2022: Isabel Rohner & Regula Stämpfli als Innovatorinnen des Podcasts. Feministisch, partizipativ, liberal, informativ, bunt, laut, leise – Bibliotheken auf vier weiblichen Füssen.

    #diepodcastin zum deutschen podcastpreis 2022: Isabel Rohner & Regula Stämpfli als Innovatorinnen des Podcasts. Feministisch, partizipativ, liberal, informativ, bunt, laut, leise – Bibliotheken auf vier weiblichen Füssen.

    Pesach & Ostern 2022 (für laStaempfli) – FROHE ÖSTERINNEN (für die Rohnerin) : Isabel Rohner & Regula Stämpfli in ihren besten Folgen für den #DeutschenPodcastPreis, bitte hier voten:

    https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/die-podcastin-2/

    PS: #KauftunsereBuecher

    Das Foto ist von laStaempfli aus der “Widerstaendige Musen” in der Kunsthalle Wien.

     

     

    58 min
  • #diepodcastin im Wochenrückblick: Ketanji Brown Jackson & Story Supreme Court, Ursula von der Leyen, Ukraine, Couchgeflüster, ZDF-Spitze, Unreichsein von Frauen, Frauenstrassen.

    #diepodcastin im Wochenrückblick: Ketanji Brown Jackson & Story Supreme Court, Ursula von der Leyen, Ukraine, Couchgeflüster, ZDF-Spitze, Unreichsein von Frauen, Frauenstrassen.
    laStaempfli mit wichtigen und good news in traurigen Zeiten: Ursula von der Leyen: „Wir stehen an eurer Seite, wenn ihr von Europa träumt“, sagte die EU-Präsidentin bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. „Meine heutige Botschaft lautet, dass die Ukraine zur europäischen Familie gehört.“ Die ukrainische Anfrage auf EU-Mitgliedschaft habe man laut und deutlich gehört. Dann Bilanz darüber, wer von weiblichen und männlichen Regierungsverantwortlichen jemals Mut zeigt und/oder Verantwortung übernimmt.
    Die Frau der Woche ist für “Die Podcastin” ganz klar Ketanji Brown Jackson, die in dieser Woche als Richterin am Supreme Court, also am obersten Gericht der USA, bestätigt wurde. Sie ist die erste Schwarze Frau in diesem Amt und erst die 6. Frau insgesamt – neben 110 Männer, die in den 233 Jahren des Bestehens am Supreme Court als Richter tätig waren. 110 zu 6. Das ist die Realität. Die erste Frau, Sandra O`Connor, wurde übrigens erst 1981 an den Supreme Court berufen, die zweite folgte 1993: Ruth Bader Ginsburg. Die Rohnerin hat für #diepodcastin recherchiert. 
    laStaempfli und die Rohnerin freuen sich über Frauen an der ZDF-Spitze: Diskussion über Fehlkonzeptionen in den Medien darüber, wenn Frauen erstmals Männern vorbehaltende Posten besetzen.
    Die Rohnerin berichtet, dass Basel 9 weitere Plätze und Straßen nach Frauen benennen wird. 2021 bekannt hier endlich auch Iris von Roten einen Platz, nun folgen neuen weitere Frauen. Auch hier bleibt das Verhältnis jedoch ungleich: In Basel sind aktuell 110 Orte nach Männern benannt und lediglich 19 nach Frauen. Auch hier eine grundsätzliche Diskussion zwischen den beiden Doktorinnen ihres Fachs: Fragen sind, Regionalität, Globalität, wie sichtbar, wann und weshalb nicht viel mehr?
    Eine Studie der Uni Münster hat sich angeschaut, ob es einen Zusammenhang zwischen Reichtum und Persönlichkeit gibt und kommt zum Schluss: Ja. Die Rohnerin ist entsetzt, denn der Zusammenhang zwischen Macht und Reichtum, zwischen Gesetzeslagen und Reichtum (kleine Erinnerung: Frauen wurde Kapitalisierung und Erwerb von Eigentum noch im 20. Jahrhundert gesetzlich erschwert bzw. verhindert) wird hier mal eben komplett ausgespart. Das macht die Studie leider unterkomplex und ahistorisch. laStaempfli zieht nach mit der eigenen, sehr mühsamen Woche voller Trolls und frustrierten Dreibeinern. Buchtipp: DAS WEIBLICHE KAPITAL https://www.amazon.de/Das-weibliche-Kapital-Linda-Scott/dp/3446267808
    UND DIE BÜCHER VON ISABEL ROHNER & REGULA STÄMPFLI, HIER INSBESONDER 50 JAHRE FRAUENSTIMMRECHT.
    Noch ein LiteraturTipp & Podcast: Couchgeflüster von Sina Edhofer und Leonie-Rachel Soyel. Buch und Podcast sind wunderbar. 
    Nochmals zur Erinnerung: “Die Podcastin” ist im Rennen um den Deutschen Podcastpreis! Please vote for us – und die anderen tollen Podcasts von Frauen, die im Rennen sind! Hier: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/die-podcastin-2/
    ZUM BILD: VON LASTAEMPFLI FOTOGRAFIERT AUS EINER ÄLTEREN VOGUE. LEIDER MODEL UND DATUM NICHT NOTIERT.
    Links:
    – PLEASE VOTE für “Die Podcastin”: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/die-podcastin-2/
    – PLEASE VOTE für “Herstory”: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/herstory/
    – Basel benennt 9 Straßen und Plätze nach Frauen: https://www.bluewin.ch/de/newsregional/nord/basel-benennt-neun-neue-plaetze-und-strassen-nach-frauen-1169986.html
    – Couchgeflüster: https://podtail.com/de/podcast/couchgefluster/
    50 min

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