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“Die Podcastin” ist im Rennen um den Deutschen Podcastpreis! Wer uns beim Publikumspreis unterstützen möchte: Voted sehr gerne und sehr oft – auf allen Geräten und allen Browsern und am besten täglich – für uns auf: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/die-podcastin-2/
Hier ein Gruselkabinett von #diepodcastin für die Wokies, die ihre Shitstormqualitäten mal für WIRKLICHE TÄTER und nicht erfundene, einsetzen können. Das Online-Magazin “Die Republik” publiziert ein “Gruselkabinett” der russischen Oligarchen in der Schweiz mit Namen. Es sind Folterer darunter, Giftmischer, Spione und Assassine und die Schweiz schützt deren Vermögen. Es ist Journalismus der besten Qualität und #diepodcastin zählt auf die WOKE-Community, Shitstorms gegen diese Oligarchen zu organisieren.
laStaempfli bringt ein Beispiel für männlichen Nihilismus: Gottfried Locher war Präsident der Evangelisch-Reformierter Kirche der Schweiz. Nach “mutmasslichen Grenzüberschreitungen gegenüber Mitarbeiterinnen” Zitat TagesAnzeiger, trat er zurück. Die Schweiz hatte eigentlich einen sexistischen ChurchToo Skandal, doch der wurde ziemlich unter den Teppich gekehrt. Jetzt hat Gottfried Locher die Kirche verlassen laut Medienberichten. Dies ist ein typisches Männerverhalten, die, statt Fehler einzugestehen und sich zu läutern und weitermachen wie Margot Kässmann, alle Brücken niederreissen.
#diepodcastin analysiert Banksprech, Neusprech und Medienkommunikation gegen innen am Beispiel eines Interviews von Priska Amstutz im Medienmagazin persoenlich.com. Statt Lohngleichheit, Frauenquote, Karrierechancen, Aufstiegmöglichkeiten und welche Massnahmen gegen die Diskriminierung im Konzern unternommen werden, übt sich die Co-Chefredaktorin in einer Art systemischer Sprechweise. Das Verschwinden von konkreter Sprache soll das Verschwinden von Klagen betreffend Frauen, Sexismus, strukturelle Gewalt, Diskriminierung, Kapitalenteignung befördern. Lieber Sterben als Verben, wie dies DIE WELT einmal formulierte. Diese systematische Sprech-Ontologie benennt keine konkreten Täter. So wird sich bei der Tamedia und in der TX-Group nichts ändern.
Ein wichtiger Entscheid punkto Leihmutterschaft: Mater semper certa est. Trotz genetischer Verwandschaft gilt eine Zürcher Mutter nicht als Mutter, da die Kinder per sog. Leihmutterschaft von einer Georgierin ausgetragen wurden. laStaempfli: “Endlich wurde der Wirklichkeit von den Gerichten in der Schweiz Rechnung getragen und der geltenden Gesetzgebung in der Schweiz Recht gesprochen.”
https://www.nau.ch/news/schweiz/leihmutterschaft-genetische-mutter-muss-zwillinge-adoptieren-66144862
Zu Banksprech siehe Trumpism und ensuite.ch/pogrome-des-intellekts/
Gruselkabinett siehe republik.ch/das-gruselkabinett/
https://www.persoenlich.com/medien/wir-wollen-einen-langfristigen-kulturwandel
DAS BILD ALS SYMBOLBILD FÜR INNIGE FRAUENBEZIEHUNGEN VON MERET OPPENHEIM, fotografiert von Regula Stämpfli.
Good News: Bayrische Behörden können auch nett sein. laStaempfli hat dank feministischen Netzwerken – danke besonders an die grossartige Schauspielerin Isabelle Bertges – zwei ukranische Mütter und deren Kinder aufnehmen können und alles klappt bisher verständnisvoll, anerkennend und great. laStaempfli tut dies nicht, weil sie so gut ist, ist sie natürlich, sondern weil es ihr gut tut, überhaupt zu tun. Die Ukrainerinnen haben ein Recht bei uns zu sein: In Kiew wird unsere Demokratie verteidigt – in Hongkong konnte laStaempfli nur ohnmächtig schreien, jetzt leisten Deutschland und viele tolle Menschen, die viel besser sind als deren Medienruf, soviel für den Erhalt und die Weiterentwicklung von Demokratien.
-strategische Synthese von Regula Stämpfli anhand historischer Beispiele: Männer werden im Krieg ermordet und morden: Frauen werden im Krieg gedemütigt, enteignet, vergewaltigt und bei siegreichem Gegner bis an ihr Lebensende unterworfen. Afghanistan nicht vergessen: Sanktionen gegen die Taliban unbedingt, denn hier werden Frauen und Mädchen tagtäglich dem islamistischen Krieg gegen alles Weibliche unterworfen. Dazu auch zum nachhören #diepodcastin zu den taliban.
sueddeutsche.de
– 07. März 2022 11:41
Leihmütter in der Ukraine
“Sie brechen am Telefon zusammen”
Die Ukraine hat sich zu einem Zentrum für Leihmutterschaft entwickelt. Jetzt ist Krieg. Was passiert mit den schwangeren Frauen – und den neugeborenen Kindern? Ein Gespräch.
Interview von Vera Schroeder
Die Ukraine ist eines der wenigen Länder der Welt, in dem Leihmutterschaft nicht nur erlaubt ist, auch die Feststellung der rechtlichen Elternschaft der Wunscheltern ist unkompliziert – soweit sie heterosexuell und verheiratet sind. Deshalb hat sich das Land in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Zentrum für Leihmutterschaft entwickelt. Jetzt ist Krieg. Ein Telefongespräch mit Susan Kersch-Kibler, Gründerin der Agentur “Delivering Dreams”, die 25 Jahre in Kiew gelebt hat und nun von New Jersey aus ukrainische Tragemütter an meist kanadische oder US-amerikanische Paare mit Kinderwunsch vermittelt.
SZ: Frau Kersch-Kibler, wie viele Leihmütter betreuen Sie mit Ihrer Agentur derzeit in der Ukraine?
Susan Kersch-Kibler: Wir arbeiten mit 28 Leihmüttern zusammen, von denen derzeit 15 schwanger sind. Dazu kommen zwölf ukrainische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen meiner Agentur, mit denen ich täglich in Kontakt stehe.
Wie geht es allen diesen Menschen und wo halten sie sich auf?
Zehn meiner Mitarbeiterinnen und 14 schwangere Frauen sind, manche mit ihren Familien, in Apartments in der westukrainischen Stadt Lwiw, wohin wir sie schon Mitte Februar zum Großteil aus Kiew gebracht haben. Wir arbeiten schon lange auch mit einer Klinik in Lwiw zusammen, sodass die Frauen dort für den Moment medizinisch gut versorgt sind. Wir sind gesegnet, dass wir das so früh gemacht haben, auch wenn viele der Leihmütter das erst mal übertrieben fanden, genauso wie die Satellitentelefone, mit denen wir sie ausgestattet haben. Jetzt wäre es nicht mehr möglich, in Lwiw Wohnungen zu finden. Die ganze Stadt ist voller Menschen auf der Flucht.
Und wo sind die anderen aus Ihrem Team?
Zwei aus dem Mitarbeiterteam sind in Kiew geblieben, sie möchten ihre Stadt und ihr Zuhause beschützen. Verrückterweise arbeiten sie sogar noch. Ich telefoniere mit ihnen und dann gehen die Sirenen an und sie rufen mich später zurück. Eine Leihmutter ist aufgrund einer Risikoschwangerschaft nicht transportfähig und möchte auch nicht umziehen. Auch um die Leihmütter, die gerade nicht schwanger sind, versuche ich mich zu kümmern, aber es ist nicht leicht.
Hatten Sie Kunden im Land, also Wunscheltern, die zum Beispiel bei der Geburt des Kindes dabei sein wollten, als der Krieg begann?
Nein, ein Paar war bis ganz kurz vorher da. Sehr kompliziert ist es für die Wunscheltern der Kinder, die nun bald in Lwiw geboren werden. Es ist derzeit einigermaßen einfach, in die Ukraine hineinzukommen, aber sehr viel schwieriger, wieder herauszukommen. Wir wissen noch nicht, wie es gehen soll.
Ihre Kunden haben keine Angst, in ein Land im Krieg zu reisen?
Manche sind extrem verängstigt. Aber grundsätzlich sind unsere Kunden meist Menschen, die jahrelang sehr viel durchgemacht haben, Fehlgeburten, künstliche Befruchtungen, Trauer. Die wollen diese Kinder mehr als alles andere in der Welt. Manche von ihnen würden sterben, um sicherzugehen, dass diese Kinder sicher sind.
Warum bringen Sie Ihre Leihmütter und das Team nicht über die Grenze, also nicht nur in eine andere Stadt, sondern in ein anderes Land?
Wir würden das wahnsinnig gern tun. Aber die Frauen möchten nicht. Keine unserer Leihmütter möchte die Ukraine verlassen. Sie fühlen sich sicher in Lwiw. Ihre Männer dürfen nicht aus dem Land. Sie wollen ihre Familien nicht verlassen. Manche sagen, dass sie es sich überlegen, wenn die Gefahr weiter nach Westen zieht. Aber natürlich wissen wir nicht, was passieren wird. Je weiter die Schwangerschaften fortgeschritten sind, umso schwieriger wird es außerdem. Die Straßen sind nicht sicher. Dazu kommt die Kälte. Die langen Schlangen bei der Ausreise. Der Stress. Es ist extrem hart für alle.
Machen Ihre Kunden Druck, dass die Tragemütter ins Ausland gebracht werden sollen?
Die Situation ist kompliziert. In allen Ländern, die an die Ukraine angrenzen, ist Leihmutterschaft verboten. Das heißt, in den Geburtspapieren würden nicht die Wunscheltern als Eltern stehen, sondern die Leihmutter und im Zweifel ihr Mann. Allein in Tschechien wäre immerhin der Wunschvater der Vater. Aber Tschechien grenzt auch nicht direkt an die Ukraine. Wir lieben unsere Kunden. Aber im Moment muss ich sie vor allem bitten, Geduld und Verständnis zu haben. Unsere Leihmütter sind echte Menschen. Menschen im Krieg. Wir müssen an alle denken.
Wie geht es den Leihmüttern psychisch?
Ein wichtiger Faktor bei der Auswahl unserer Leihmütter ist Resilienz. Aber diese Situation überfordert alle. Sie haben Angst. Um ihre Familien, ihr Zuhause, ihr Land. Sie brechen am Telefon zusammen. Ihre Familien sind übers ganze Land verstreut, aber man kann sich schlecht bewegen. Ein enger Freund einer Mitarbeiterin wurde gestern im Osten erschossen. Es ist grausam. Ich habe auch Angst. Die Ukraine ist ein Teil von mir.
Ihr Sohn ist in der Ukraine geboren, Sie haben 25 Jahre dort gelebt und immer noch ein Haus nahe Kiew. Wann waren Sie zuletzt da?
Im September. Und mein nächstes Flugticket ist für den 2. April gebucht.
Wie geht es Ihnen persönlich?
Wenn ich anfange, darüber nachzudenken, werde ich tagelang nutzlos heulen. Ich kann es nicht schultern. Also arbeite ich weiter. Ich konzentriere mich auf die Menschen, die was brauchen von mir, mein Team in der Ukraine, die Leihmütter und meine Kunden und ihr biologisches Material, das ja zum Teil auch in der Ukraine lagert. Außerdem versuche ich jenseits meiner eigenen Agentur, der Leihmütter-Community zu helfen und sie mit Wunscheltern auf der ganzen Welt zusammenzubringen, falls der Kontakt zu den ursprünglichen Wunscheltern nun wegen des Krieges abgebrochen ist. Manche Agenturen haben die Frauen einfach im Stich gelassen. Andere Agenturen in der Ukraine gehören direkt den Kliniken. Die können nicht so spontan den Ort wechseln, wie wir das konnten. Es herrscht Chaos. Es gibt viele Leihmütter an Orten, die nicht sicher sind. Wir versuchen zu helfen, aber es ist sehr schwer. Es ist eine Tragödie, die Situation.
SZ
Geboren 1979 in St. Gallen (CH)
1989 habe ich den Kampf um das kantonale Frauenstimmrecht in Appenzell hautnah miterlebt. Das war meine früheste politische Erfahrung – und prägt mich bis heute.
1998-2004 Studium der Germanistik, Philosophie und Romanistik in Zürich und Köln; Entdeckung der Werke von Hedwig Dohm.
Von 2005-2012 Lehrbeauftragte an der Justus-Liebig-Universität Gießen
Von 2006-2008 wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl für Komparatistik an der Justus-Liebig-Universität Gießen
Seit 2006 Mitherausgeberin der Edition Hedwig Dohm (zusammen mit Nikola Müller; erscheint im trafo Verlag Berlin)
2007 Promotion zur Dr. phil. an der JLU Gießen über die Werkrezeption von Hedwig Dohm
2007-2010 Lehrbeauftragte für Neuere Deutsche Literatur an der Univerität Koblenz
Seit 2010 Autorin und Herausgeberin im Ulrike Helmer Verlag, u.a.: “Spuren ins Jetzt. Hedwig Dohm, eine Biografie”, zwei Bände mit Zitaten von Frauen von der Antike bis heute (“Erfolg buchstabiert sich TUN” und “Männer fahren besser – mit Bus und Bahn”, zusammen mit Andreas Franken), “100 Jahre Frauenwahlrecht”
2008-2010 Referentin für Hochschulmarketing an einer staatlichen Universität
2010-2013 Referentin für politische Kommunikation an einer staatlichen Universität
2012-2013 Weiterbildung zur Politikmanagerin (Politikmanagement & Public Affairs, Quadriga Hochschule Berlin)
Seit 2013 Referentin für Hochschulpolitik bei einem Spitzenverband der deutschen Wirtschaft
Seit 2006: Über 180 Vorträge, Veranstaltungen, Lesungen, Theaterabende, Publikumsdiskussionen etc. über Hedwig Dohm und die Geschichte der Frauenbewegungen im gesamten deutschsprachigen Raum von Bozen bis Flensburg
2017 Herausgeberin “100 Jahre Frauenwahlrecht” (mit Rebecca Beerheide, Ulrike Helmer Verlag)
2019 Erster feministischer Kicher-Krimi “Schöner morden” (Ulrike Helmer Verlag)
2020 Start des Podcasts “Die Podcastin – der feministische Wochenrückblick mit Isabel Rohner und Regula Stämpfli”
2020 Zweiter feministischer Kicher-Krimi “Taugenixen” (Ulrike Helmer Verlag)
2020 Herausgeberin “50 Jahre Frauenstimmrecht” (mit Irène Schäppi, Limmat Verlag)
2021 “Gretchens Rache” (Ulrike Helmer Verlag)
WEBSEITEN VON ISABEL ROHNER:
www.hedwigdohm.de
www.diepodcastin.de
@rohnerin TWITTER
@rohnerin INSTAGRAM
CV Regula Stämpfli, laStaempfli, Regula Staempfli- bekannt aus Funk und Fernsehen. Politphilosophin, Code-Analystin avant la lettre.
Regula Stämpfli, Dr.phil. leitet die Hannah Arendt Lectures an der HSG. Sie schreibt regelmäßig Beiträge für die NZZ, das Kulturmagazin “ensuite”, Die Weltwoche, Kleinreport u.a., war über sieben Jahre Kolumnistin bei der Basler Zeitung sowie BlickamAbend, fünf Jahre Morgenshowkolumnistin bei Radio 1 in Zürich. Sie hostet mehrere Podcasts, u.a. den wöchentlichen Medienrückblick #diepodcastin zusammen mit Dr. Isabel Rohner. Für die Kunstvermittlungs- und Kunsthandelsfirma artcare in Österreich leitet sie den Podcast „artisapieceofcake“ und ist seit 2021 im Kuratorinnenteam für “Female Art Auction”. Sie leitet seit 1995 eine eigene Firma, amtierte von 2005 bis 2014 als Intendantin für das „International Forum for Design IFG“ in Ulm, war bis 2013 im Hochschulrat der Fachhochschulen Köln tätig und amtierte bis 2012 als Leiterin Politik der Schweizer Journalistenschule. Stämpfli ist bis unabhängige Expertin bei der EU-Kommission, im Vorstand der Mediengewerkschaft syndicom, Mitglied von TdF Deutschland, der Medienfrauen Österreich, im Vorstand der internationalen Vereinigung “Stopp-Leihmutterschaft” und swissfuture – der Vereinigung für Zukunftsforschung. laStaempfli – so ihr TWITTER-Name wurde 2021 von CH Media unter die zehn wichtigsten Intellektuellen der Schweiz gelistet und 2016 unter die hundert einflussreichsten Business-Women aufgeführt. Ihre Bestseller „Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt“ 2018 sowie „Die Vermessung der Frau“2013 und “Die Macht des richtigen Friseurs” (Mit Hannah Arendt durch den politischen Alltag) machten sie zur Code-Philosophin avant la lettre. Als 9jährige verfasste sie eine Streitschrift zur späten Einführung des Frauenstimmrechts in der Schweiz, als Studentin liebäugelte sie mit dem Beruf der Flamencotänzerin, sie ist liebende Mutter von drei erwachsenen Kindern, passionierte Altgriechin und publiziert neben deutsch auch auf englisch, französisch und italienisch.
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