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  • #diepodcastin auf dem FRAUENRÜTLI: Isabel Rohner & Regula Stämpfli im feministischen Wochenrückblick zu Medaillen Olympia, Macht-&Missbrauch in der reformierten Kirche Schweiz, Mai Thi Nguyen-Kim Journalistin des Jahres, Unsichtbarkeit von Frauen in den M

    #diepodcastin auf dem FRAUENRÜTLI: Isabel Rohner & Regula Stämpfli im feministischen Wochenrückblick zu Medaillen Olympia, Macht-&Missbrauch in der reformierten Kirche Schweiz, Mai Thi Nguyen-Kim Journalistin des Jahres, Unsichtbarkeit von Frauen in den Medien im “Frau und Medienbericht”, die grossen Zita Küng & Luise F. Pusch und weshalb das FRAUENRÜTLI wichtig, aber dennoch enttäuschend bleibt.
    Olympia 2021 Deutschland hat ein Geschlecht: Weiblich. Und die Medien versuchen hier, klassische Sexismen (Playboy-Nacktaufnahmen) spielen zu lassen. Sport als patriarchale Setzung gegen feministisch-emanzipatorische Erfolge. Danke Luise F. Pusch für diesen Hinweis!
    • Kanuslalom (Kajak-Einer, Frauen) – Ricarda Funk
    • Dressurreiten (Team) – Isabell Werth, Dorothee Schneider, Jessica von Bredow-Werndl
    • Dressurreiten (Einzel) – Jessica von Bredow-Werndl
    • Ringen (bis 76 kg, Frauen) – Aline Rotter-Focken
    • Vielseitigkeitsreiten (Einzel) – Julia Krajewski
    • Weitsprung (Frauen) – Malaika Mihambo
    • Bahnradsport (Vierer, Frauen) – Franziska Brauße, Lisa Brennauer, Lisa Klein, Mieke Kröger
    • Die Rohnerin freut sich über das Medienrating:Die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim (33) ist für ihre Berichterstattung zur Corona-Pandemie  als „Journalistin des Jahres“ geehrt worden. Sie hatte für ihre Arbeit bereits den Grimme- und den Nannen-Preis erhalten. Weitere Auszeichnung ging u.a. an Bascha Mika, Birgit Wentzien, Isabel Schayani. Die Rohnerin hat ein Erlebnis der besonderen Art. laStaempfli mit einem alten Zitat aus ihrer Arbeit “Unkraut ins Parlament”, die als Anspielung auf den Ausspruch der 1950er Jahre eines deutschen Abgeordneten gemeint war, der mal sagte: “Als Einzelne wirkt die Frau wie eine Rose, in der Masse wie Unkraut”. Frauen in der Öffentlichkeit sind bunt, vielfältig und auffällig, so dass die Quantität völlig überschätzt wird. Männer sind immer gleich einförmig, langweilig (mit Ausnahmen).
      la Staempfli mit einem dritten Thema: Vorwürfe Machtmissbrauch, ungebührliche Avancen und dazu Einschüchterungsversuche: Die Evangelisch-Reformierte Kirche Schweiz bestätigt die Vorwürfe gegen den ehemaligen Präsidenten Gottfried Locher (54). Wie wurden die Pfarrerinnen, die dies öffentlich gemacht haben, doch in Weltwoche und anderen Medien beschimpft, verunglimpft und Locher verteidigt. Der Untersuchungsbericht ist klar: Locher, der Ende letztes Jahr als Kirchenpräsident zurückgetreten musste war gegenüber einer Mitarbeiterin “spirituell, sexuell und  psychisch” übergriffig. “Statt das Verhältnis auf das Berufliche zu beschränken, habe Gottfried Locher der Frau immer wieder unerwünschte Avancen gemacht”. Diese Untersuchung muss im Männerbundland Schweiz nun WIRKLICH öffentlich breit diskutiert werden.
      Schwerpunktthema: FRAUENRÜTLI
      Die Rohnerin erklärt Hintergrund: “Der Nationalfeiertag der Schweiz am 1. August wird immer groß gefeiert”:  Einwand laStaempfli: “Das ist erst seit dreissig Jahren so aufgebauscht, als nationalistische Gegenreaktion zur Globalisierung.” Wie auch immer: Die Rütli-Wiese ist wichtig, da die prominenteste Veranstaltung eben auf dem Rütli stattfindet. RÜTLI ist eine WIESE oberhalb des Vierwaldstättersees. Es ist ein historischer Erfolg, dass es AllianceF*, dem Dachverband der Schweizer Frauenverbände (mit 150 Mitgliedsverbänden, in denen knapp jede 10. Frau in der Schweiz organisiert ist!), im Jubiläumsjahr des Schweizer Frauenstimmrechts und der Schweizer Demokratie gelungen ist, das Rütli für die Frauen zu sichern und das FRAUENRÜTLI auszurufen. 600 hochkarätige Frauen wurden eingeladen, gemeinsam diesen historischen Anlass zu begehen. Darunter auch laStämpfli und Rohnerin, die sich bei diesem historischen Event das erste Mal persönlich trafen!

      So positiv der Tag war und so anregend die Gespräche: laStämpfli und Rohnerin hätten sich ein politischeres Event gewünscht: 50 Jahre Frauenstimmrecht – das bedeutet auch 50 Jahre Ende der männlichen Vormundschaft, 50 Jahre Basis einer Gleichberechtigung, die wir hoffentlich irgendwann einmal erleben. 1971 – das war das Ende eines schrecklichen Unrechts, das den Frauen angetan wurde, indem ihnen Menschenrechte vorenthalten wurden. Ein Unrecht, das nachwirkt – und das endlich offiziell vom Bund anerkannt gehört. Doch diese politische Dimension spielte auf dem Frauenrütli leider kaum eine Rolle: AllianceF*, hatte sich für ein Konzept entschieden, das nicht die Machtfrage ins Zentrum rückte und starke Bilder von politischen Frauen mit klaren Aussagen und Forderungen produzierte, sondern die “fröhliche Vielfalt”.  Wir hätten uns mehr politisches BÄMM! gewünscht. Mit Viola Amherd und Simonetta Sommaruga haben gleich zwei Bundesrätinnen den Tag begleitet, mehrere Nationalrätinnen waren anwesend, dazu die Spitzen der Frauenverbände. Macht und Hierarchien müssen Thema sein: Bei Frauenveranstaltungen gibt es indessen meist wenige Kampfansagen, wenige Streitgespräche, klare Keynotes. Auf dem Frauenrütli gab es nur kleine Talks kleine Talks in familiärem Rahmen für ca. 20 Personen.laStaempfli: “Frauen werden immer als Kollektiv behandelt während Männer einzeln hervorgehoben werden. Auch deshalb gibt es so wenig sichtbare Frauengeschichte, weil ALLE ERRUNGENSCHAFTEN von Frauen kollektiviert werden.”

      Die Rohnerin, die grosse Isabel Rohner brachte in einem der kleinen Talks mit Bundesrätin Sommaruga (Regierungsmitglied Schweiz) die Frage nach der offiziellen Anerkennung und Entschuldigung durch den Bund auf den Tisch. „Ja, den Frauen ist hier Unrecht geschehen“, antwortete Simonetta Sommaruga. Doch wichtiger als eine Entschuldigung für vergangenes Leid sei die Beseitigung heutiger Missstände. “Doch”, so die Rohnerin, “das Eine geht nicht ohne das Andere.”

      Zu wenig sichtbar wurden die grossen Namen, die die FEIER und das FRAUENRÜTLI überhaupt möglich gemacht haben: ISABEL ROHNER, die schon für Deutschland fast im Alleingang 100 Jahre Frauenwahlrecht gestemmt hat, die mit dem Hedwig Dohm Trio Deutschlands Theschon bald internationalen Status erreichen wird und die als Initiantin und Co-Herausgeberin mit Irène Schäppi des 50 Jahre Frauenstimmrechts, dem besten Beitrag für Geschichte, Gegenwart und Zukunft geleistet hat. Dann ZITA KÜNG, die Präsidentin von CH2021, deren Weitsicht, Klugheit und Besonnenheit seit Jahrzehnten die Frauen in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland weiter bringt. Und natürlich auch REGULA STÄMPFLI, die als Politologin den Boden für Demokratie, Freiheit und Gleichstellung intellektuell, medial und mit vielfältiger Stimme in der EU wie in der Schweiz beackert und als Politphilosophin im deutschsprachigen Raum in die Fusstapfen von Hannah Arendt tritt. Diese drei Frauen u.a. namentlich herauszuheben, um GESCHICHTE zu schreiben: das wäre Sichtbarkeit und enorm  wichtig gewesen. Stattdessen wurden vier Frauen aus den vier Landesregionen ausgezeichnet – und dies „per Los“. Man/frau  wollte keine Abstufung des Engagements – nicht untypisch für Frauen, deren unendlich viele Arbeitsstunden einfach unsichtbar bleiben.

      Wohl kein Wunder, dass die Tagesschau ihren Bericht zum Frauenrütli überschrieb mit “Vegi-Lunch statt Cervelat”.

      * dazu gehören: die Evangelischen Frauen Schweiz EFS, der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband SBLV, der Dachverband Schweizerischer Gemeinnütziger Frauen SGF, der Schweizerische Katholische Frauenbund SKF, CH2021 und die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF. Zudem musste das FRAUENRÜTLI mit der SGG koordiniert werden, die Verwalterin des historischen Ortes ist. Also viele Köchinnen, die hier mit tun durften.

      Links:

      Einen GUTEN Bericht übers Frauenrütli hat Hüseyin Aydermir für nau.ch geschrieben: https://www.nau.ch/news/schweiz/mehrere-hundert-menschen-pilgern-zum-frauenrutli-65974734

      Zum Medienrating https://www.mediummagazin.de/jdj2020-die-preistraeger-innen/

      Zum Untersuchungsbericht Reformierte Kirche Schweiz: https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/reformierte-kirche-untersuchungsbericht-bestaetigt-uebergriffe-von-gottfried-locher

      Zur Medienpräsenz Frauen in der Schweiz: Silke Fürst siehe https://www.srf.ch/audio/medientalk/medientalk-frauen-in-medien-deutlich-unterrepraesentiert?id=12020955

      Zu Zita Küng der Grossen siehe: https://www.equality-consulting.ch/portrait/

      Zu Luise F. Pusch, die grosse Vorderfrau & Intellektuelle siehe immer wieder fembio https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographieforschung/zur-person-luise-f-pusch/

      Unkraut ins Parlament siehe https://www.deutschlandfunkkultur.de/stark-und-maechtig-oder-nur-gleich.976.de.html?dram:article_id=150974 und

      https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-41056.html

      BILD KREDIT FÜR ISABEL ROHNER UND REGULA STÄMPFLI IN DER FOTOMONTAGE.Hüseyin Aydermir. Foto von Isabel Rohner und Zita Küng von Regula Stämpfli.

      55 min
    • #diepodcastin auf dem FRAUENRÜTLI: Isabel Rohner & Regula Stämpfli im feministischen Wochenrückblick zu Medaillen Olympia, Macht-&Missbrauch in der reformierten Kirche Schweiz, Mai Thi Nguyen-Kim Journalistin des Jahres, Unsichtbarkeit von Frauen in den M
      #diepodcastin auf dem FRAUENRÜTLI: Isabel Rohner & Regula Stämpfli im feministischen Wochenrückblick zu Medaillen Olympia, Macht-&Missbrauch in der reformierten Kirche Schweiz, Mai Thi Nguyen-Kim Journalistin des Jahres, Unsichtbarkeit von Frauen in den Medien im "Frau und Medienbericht", die grossen Zita Küng & Luise F. Pusch und weshalb das FRAUENRÜTLI wichtig, aber dennoch enttäuschend bleibt.
      0 min
    • #diepodcastin über Frauenstimmen: Isabel Rohner & Regula Stämpfli zu SMD Medien-Daten, Trumpism, Beach-Handballerinnen sowie die Erfinderin des Bikinis, die Gertrude Ederle heisst.

      #diepodcastin über Frauenstimmen: Isabel Rohner & Regula Stämpfli zu SMD Medien-Daten, Trumpism, Beach-Handballerinnen sowie die Erfinderin des Bikinis, die Gertrude Ederle heisst.
      laStaempflis Buch “Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt” entlarvt die Medienmechanismen. Diese Woche kommt sie mit dem Vergleich der Mediendaten zu Begriffen wie “Politische Korrektheit” und “Digitalisierung”. Obwohl die Digitalisierung viel wichtigr wäre, übertrumpft PC, die als Kampfbegriff der Rechten gegen Kritik überhaupt genutzt wird, die Digitalisierung ums 70fache!!!! Wahnsinn. Dann bringt laStaempfli noch die Wahlberichterstattung der Wortbegriffe: Die Grünen brauchen Mensch häufig, die CDU/CSU Deutschland. Sagt eigentlich alles über Wahlkampfthemen. Der letzte Hinweis von laStaempfli: Die Erfinderin des Bikinis heisst nicht Louis Reard und ist nicht von dem Ingenieur, sondern von Gertrud Ederle, die 1926 den Ärmelkanal durchschwamm, als erste Frau. Ederle nervte der Einteiler und sie schnitt ihn kurzerhand durch: Dazu gibt es auch ein tolles Bild.
       
      Die Rohnerin zu Sport, Kleidungsvorschriften und aktuelle EM der Beach-Handballerinnen in Bulgarien: “Irre ist auch die Geschichte rund um die norwegische Beachhandballlerinnen, die bei der EM in Bulgarien vom internationalen Verband eine Geldstrafe von 1.500 Euro aufgedrückt bekommen haben, weil sie beim Match um Rang 3 statt eines knappen Bikinihöschens Radlerhosen getragen haben. “
      Schwerpunktthema sind dann Frauenstimmen. Laut Studien sind Frauenstimmen im Westen tiefer geworden, was die Wissenschaft auf die gewachsene Gleichstellung zurück führt. Wer in der Männerwelt Erfolg haben will, muss tiefe Stimmen haben. Die Rohnerin ist für Stimmtraining, laStaempfli eigentlich dagegen. Die Rohnerin: “Zwar haben Männer und Frauen unterschiedlich lange Stimmbänder – doch wie hoch oder tief eine Frau (oder auch ein Mann) spricht, wird anders bewertet und hat vor allem mit der Kultur zu tun.” laStaempfli weiss, dass in Frankreich auch die Männer viel höher sprechen während die USA und Deutschland einfach wahnsinnige Machokulturen der Öffentlichkeit konstruieren. Die Rohnerin bringt ein fantastisches Beispiel:  Die wunderbar dunkle Stimme von Cate Blanchett wird für die deutschen Kinos höher synchronisiert.
      Rohnerin und LaStämpfli geben allen Hörerinnen und Hörern konkrete Tipps: Hört auf, Frauen für ihre Stimmen zu kritisieren – und hört ihnen stattdessen lieber endlich mal zu!
      Bild: Laure Prouvost, Cooling System.
      Diesmal keine Links: Macht Euch auf den Homepages von Isabel Rohner und Regula Staempfli mal fündig. Und vergesst die Bewertungen des Podcasts bei Apple nicht. We need Clickbaits – obwohl #diepodcastin ziemlich weit vorne mit dabei ist.
      55 min
    • #diepodcastin über Frauenstimmen: Isabel Rohner & Regula Stämpfli zu SMD Medien-Daten, Trumpism, Beach-Handballerinnen sowie die Erfinderin des Bikinis, die Gertrude Ederle heisst.
      #diepodcastin über Frauenstimmen: SMD Medien-Daten, Trumpism, , Beach-Handballerinnen und Erfinderin des Bikinis, die Gertrude Ederle heisst.In laStaempflis Buch "Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt" entlarvt sie die Medienmechanismen. Diese Woche kommt sie mit dem Vergleich der Mediendaten zu Begriffen wie "Politische Korrektheit" und "Digitalisierung". Obwohl die Digitalisierung viel wichtigr wäre, übertrumpft PC, die als Kampfbegriff der Rechten gegen Kritik überhaupt genutzt wird, die Digitalisierung ums 70fache!!!! Wahnsinn. Dann bringt laStaempfli noch die Wahlberichterstattung der Wortbegriffe: Die Grünen brauchen Mensch häufig, die CDU/CSU Deutschland. Sagt eigentlich alles über Wahlkampfthemen. Der letzte Hinweis von laStaempfli: Die Erfinderin des Bikinis heisst nicht Louis Reard und ist nicht von dem Ingenieur, sondern von Gertrud Ederle, die 1926 den Ärmelkanal durchschwamm, als erste Frau. Ederle nervte der Einteiler und sie schnitt ihn kurzerhand durch: Dazu gibt es auch ein tolles Bild.
      Die Rohnerin zu Sport, Kleidungsvorschriften und aktuelle EM der Beach-Handballerinnen in Bulgarien: "Irre ist auch die Geschichte rund um die norwegische Beachhandballlerinnen, die bei der EM in Bulgarien vom internationalen Verband eine Geldstrafe von 1.500 Euro aufgedrückt bekommen haben, weil sie beim Match um Rang 3 statt eines knappen Bikinihöschens Radlerhosen getragen haben. "
      Schwerpunktthema sind dann Frauenstimmen. Laut Studien sind Frauenstimmen im Westen tiefer geworden, was die Wissenschaft auf die gewachsene Gleichstellung zurück führt. Wer in der Männerwelt Erfolg haben will, muss tiefe Stimmen haben. Die Rohnerin ist für Stimmtraining, laStaempfli eigentlich dagegen. Die Rohnerin: "Zwar haben Männer und Frauen unterschiedlich lange Stimmbänder - doch wie hoch oder tief eine Frau (oder auch ein Mann) spricht, wird anders bewertet und hat vor allem mit der Kultur zu tun." laStaempfli weiss, dass in Frankreich auch die Männer viel höher sprechen während die USA und Deutschland einfach wahnsinnige Machokulturen der Öffentlichkeit konstruieren. Die Rohnerin bringt ein fantastisches Beispiel: Die wunderbar dunkle Stimme von Cate Blanchett wird für die deutschen Kinos höher synchronisiert.
      Rohnerin und LaStämpfli geben allen Hörerinnen und Hörern konkrete Tipps: Hört auf, Frauen für ihre Stimmen zu kritisieren - und hört ihnen stattdessen lieber endlich mal zu!
      Bild: Laure Prouvost, Cooling System.
      0 min
    • #diepodcastin Isabel Rohner & Regula Stämpfli: Was ist besser als Goethes Faust? Richtig. "GRETCHENS Rache"

      #diepodcastin Isabel Rohner & Regula Stämpfli: Was ist besser als Goethes Faust? Richtig. “GRETCHENS Rache”
      Leute: #diepodcastin hat über 68 Folgen der www.diepodcastin.de produziert. Isabel Rohner und Regula Stämpfli liefern Hintergründe, Links, Dokumentationen, schreiben wichtige Sachbücher, Romane, halten Vorträge, leiten Podien, intervenieren politisch zu Gunsten der Frauen, bezahlen ihr Leben selber, finanzieren andere Frauenprojekte und und und.
      Deshalb hier: LEST FRAUEN. Sommer 2021. Macht FRAUEN zu BESTSELLERINNEN. Und hört diese und weitere Folgen nach. Eine tolle Woche wünscht Euch/Ihnen, Isabel Rohner & Regula Stämpfli Bild mit Dank von Ursulina Kölberer via TWITTER.
      #diepodcastin über GRETCHENS RACHE: Isabel Rohner & Regula Stämpfli zum Verlagswesen, #Frauenzaehlen, Krimigenre, Leipziger Buchmesse & Lesung mit Isabel Rohner aus ihrem neusten Krimi, dem fabelhaften “Gretchens Rache”.
      Die #MeToo-Debatten machen auch vor der Verlags- und Literaturszene nicht halt – warum sollten sie auch: Die Verlagswelt und der Journalismus sind schließlich auch noch 2021 extrem männlich geprägte Bereiche, in denen Macht und Einfluss verhandelt werden. laStämpfli macht zu Beginn auf die aktuellen Vorkommnisse in Frankreich aufmerksam, wo sich über 100 Autorinnen an die Öffentlichkeit gewendet haben und strukturellen Sexismus im Büchermachen und in der Berichterstattung anklagen.
      Und auch in Deutschland zeigen die nackten Zahlen: Es gibt noch viel zu tun bis zur Gleichberechtigung. Die Rohnerin rezipiert brilliant die Studie #frauenzählen der Uni Rostock führte schon 2018 vor Augen: Bücher von Männern werden nicht nur häufiger besprochen – sie bekommen für Ihre Bücher auch mehr Raum in den Zeitungen. 2/3 aller besprochenen Büchern stammen von Männern – und männliche Kritiker besprechen sogar zu 3/4 nur Bücher von Männern. Bei Krimis sieht die Situation für Autorinnen dabei noch schlechter aus: Männerliche Kritiker im Krimibereich besprechen zu 82% Bücher von Männern.
      Damit wären wir beim Schwerpunktthema der Folge “Die Podcastin”: Isabel Rohner hat einen neuen Krimi geschrieben! In “Gretchens Rache” (Ulrike Helmer Verlag) geht sie dabei genau diesen Fragen nach: Über was für Bücher berichten die Medien? Wer entschei­det das und welche Rolle spielt dabei das Geschlecht? Linn Kegel und Bettina Hei­denreich, die beiden etwas anderen Heldinnen der Rohnerin, sind auf einer heißen Spur … denn dieser Krimi voller skurriler Figuren und literarischer An­spie­lungen ist zugleich eine Realsatire auf das mediale Dickicht von Buchtipps und Rezensionen. Und für all die Leserinnen und Leser genau das richtige, die beim Lesen auch mal laut lachen wollen – und trotzdem am Ende des Buches viele kluge Gedanken und Anregungen mitnehmen können.
      laStaempflis Verdikt: “Rohners Krimi ist fabelhaft, humorvoll, ein kurzweilige Reise durch die sexistische Verlagsbranche, spannend, literarisch anregend und gefällt mir, als passionierte Krimileserin, enorm. Die Trilogie von “schöner morden” über “Taugenixen” hin zu “Gretchens Rache” schreit nach einer Verfilmung. Ich freue mich auf den nächsten Kicher-Krimi der genialen Isabel Rohner.”
      Wenn ihr ein paar von Isabel Rohners Romanfiguren schon jetzt kennenlernen wollt, hier ein paar Zitat aus dem druckfrischen Buch:

      „Meine Rezension wird hervorragend, ich muss dein Buch nur noch lesen.“ Caspar Brimborius, Feuilleton­chef der Hamburger Allgemeinen Tageszeitung HATZ) +++ „Kulturkanon my ass!“ (Prof. Waltraud Dampf, Autorin einer 17-bändigen Kulturgeschichte des Penis) +++ „Alle zwei Jahre widmen wir eine Ausgabe von vorn bis hinten den Frauen.“ (Roland Weißweiler, LITERATUR HEUTE) +++ „Influencer? Wer hat die Grippe?“ (Giovanni Faber, Autor des Altherrenromans “Neue Triebe, starker Ast”) +++  “Goethes Faust wäre nie so ein Erfolg geworden, hätte er das Stück Gretchen genannt.“ (Doris Kranich, Feuilletonchefin des Blattes für Literarische Angelegenheiten BLA) +++ „Für feministische Bücher haben wir kein Ressort.“ (Aynur Müller, SPREEWALDBOTE) +++ „Ich finde das Geschlecht unwichtig. Darum werden in meiner Inszenierung alle Rollen von Männern gespielt.“ (Bertram Balinski, Schauspieler und Regisseur)

      “Gretchens Rache”, Paperback, 208 Seiten 13,00 € (D) ISBN 978-3-89741-451-8

      Auch als eBook erhältlich.

      Bestellbar in jeder Buchhandlung oder direkt hier: https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/isabel-rohner-gretchens-rache/

      49 min
    • #diepodcastin Isabel Rohner & Regula Stämpfli: Was ist besser als Goethes Faust? Richtig. “GRETCHENS Rache”
      Leute: #diepodcastin hat über 68 Folgen der www.diepodcastin.de produziert. Isabel Rohner und Regula Stämpfli liefern Hintergründe, Links, Dokumentationen, schreiben wichtige Sachbücher, Romane, halten Vorträge, leiten Podien, intervenieren politisch zu Gunsten der Frauen, bezahlen ihr Leben selber, finanzieren andere Frauenprojekte und und und.
      Deshalb hier: LEST FRAUEN. Sommer 2021. Macht FRAUEN zu BESTSELLERINNEN. Und hört diese und weitere Folgen nach. Eine tolle Woche wünscht Euch/Ihnen, Isabel Rohner & Regula Stämpfli
      0 min
    • #diepodcastin diametral: Isabel Rohner & Regula Stämpfli sind sich uneinig über Lanz, Denis Scheck, Annalena Baerbock, Angela Merkel, Berufen "mit Menschen", Bodyshaming, über was Polis, was Oikos ist, aber nennen sich immer bei vollem Namen

      #diepodcastin diametral: Isabel Rohner & Regula Stämpfli sind sich uneinig über Lanz, Denis Scheck, Annalena Baerbock, Angela Merkel, Berufen “mit Menschen”, Bodyshaming, über was Polis, was Oikos ist, aber nennen sich immer bei vollem Namen.
      Die Folge beginnt mit good News: laStaempfli gratuliert Markus Lanz zur Sendung, die ausschliesslich Frauen als Expertinnen zu allgemeinen Themen einlädt- so muss es sein. Gleichzeitig rügt laStaempfli Markus Lanz, weil er Robert Habeck über Annalena Baerbock reden lässt.
      Weitere good News der Rohnerin: Bundeskanzlerin Angela Merkel war auf Abschiedstour in den USA und wurde in der Johns Hopkins-Universität gefragt, was sie plant, wenn sie ab Herbst nicht mehr Bundeskanzlerin ist. Ihre Antwort: Nachdenken, ein bisschen lesen und ein Schläfchen machen. Rohnerin findet, dass eine derartige Uneitelkeit bei Männern lange gesucht werden muss. laStaempfli wird bei Merkel-Lob immer etwas einsilbig.
      Really bad News erstens: In der “Weltwoche” schreibt der 29-jährige Roman Zeller “jungen Frauen” vor, wie sie sich verhalten müssen, wenn sie abends weggehen. 10 goldene Regeln nennt er das. #diepodcastin empfiehlt ihm und seinen Geschlechtsgenossen: Hört endlich auf, Frauen vorzuschreiben, wie sie sich zu verhalten haben – und haltet einfach mal die Klappe.
      Really bad News zweitens: Annalena Baerbocks Kandidatur steht auf der Kippe. laStaempfli schlägt vor, dass sie auf die Kanzlerinnenkandidatur verzichtet und eine andere Frau zur Kandidatin gemacht wird, die Rohnerin findet das Gegenteil, da allen Frauen so geschadet würde und meint: Weitermachen.
      Really bad News drittens: Denis Scheck. Die Rohner war diese Woche von Literaturkritiker Denis Scheck gleich mehrfach enttäuscht: Erst saß er als Juror in der SWR-Ratesendung “Ich trage einen großen Namen” und war blank, als eine berühmte politische Autorin des 19. Jahrhunderts gesucht wurde, die u.a. das Frauenwahlrecht forderte. Er kannte keine einzige – und somit auch nicht Hedwig Dohm, um die es hier ging. Ein Armutszeugnis. Und dann macht Scheck beim SWR auch noch die desaströse, peinliche, erschreckende, geschichtsvergessene Sendung “Schecks Anti-Kanon”, wo er sich als Gott verkleidet den “schlechtesten Büchern der Weltgeschichte” widmet und diese am Ende per Finger zeig in Brand setzt, u.a. das brillante Buch “Kassandra” von Christa Wolf. Im Ernst, SWR: Ihr verbrennt Bücher? Gott verbrennt Bücher? Ist euer Gott ein Nazi? Die Diskussion ist heftig.
      Am Ende diskutieren laStaempfli und Rohnerin auch noch über das eigentliche Schwerpunktthema Berufswahl – und nähern sich diesem Thema von zwei so unterschiedlichen Seiten, dass die Diskussion irgendwann nochmals aufgenommen werden muss. Die Rohnerin will es praktisch, beispielhaft und individuell, laStaempfli will es strukturell, politisch, revolutionär. Einig sind sich die beiden nur in einem: Ökonomische Unabhängigkeit ist entscheidend, da Armut im Alter ein Geschlecht hat: Sie ist weiblich. “Und mit diesem Grauen hält mann alle Frauen im Schach – Frauen, dieses radikal soziale und angepasste Geschlecht” wie laStaempfli noch schnell reinpresst, hier im Text wenigstens.
      Diese Folge der #diepodcastin zeigt einmal mehr: Sprechendes, feministisches Denken ist nie Einheitsbrei.
      Links:
      – Denis Scheck spielt Gott und verbrennt “Kassandra” von Christa Wolf (SWR): https://www.swr.de/swr2/literatur/christa-wolf-kassandra-100.htm
      – Eigentlich wollte laStaempfli bei Berufen über die Mutterschaft reden, kam nicht dazu, deshalb hier ein Interview dazu https://www.julia-onken.ch/d/magazinbeitraege/posts/Interview-mit-Regula-Staempfli.php
      – Markus Lanz mit Frauenteam: https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-13-juli-2021-100.html
      – Polis und Oikos bei Hannah Arendt im Kapitel “Der Raum des Öffentlichen und der Bereich des Privaten” von laStaempfli interpretiert.
      – Wie frau besser über Bücher reden kann, höre Gretchens Rache-Kritik des WDR https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/buecher/lesefruechte/gretchens-rache-100.html
      56 min
    • #diepodcastin diametral: Isabel Rohner & Regula Stämpfli sind sich uneinig über Lanz, Denis Scheck, Annalena Baerbock, Angela Merkel, Berufen “mit Menschen”, Bodyshaming, über was Polis, was Oikos ist, aber nennen sich immer bei vollem Namen
      #diepodcastin diametral: Isabel Rohner & Regula Stämpfli sind sich uneinig über Lanz, Denis Scheck, Annalena Baerbock, Angela Merkel, Berufen “mit Menschen”, Bodyshaming, über was Polis, was Oikos ist, aber nennen sich immer bei vollem Namen.
      Die Folge beginnt mit good News: laStaempfli gratuliert Markus Lanz zur Sendung, die ausschliesslich Frauen als Expertinnen zu allgemeinen Themen einlädt- so muss es sein. Gleichzeitig rügt laStaempfli Markus Lanz, weil er Robert Habeck über Annalena Baerbock reden lässt.
      Weitere good News der Rohnerin: Bundeskanzlerin Angela Merkel war auf Abschiedstour in den USA und wurde in der Johns Hopkins-Universität gefragt, was sie plant, wenn sie ab Herbst nicht mehr Bundeskanzlerin ist. Ihre Antwort: Nachdenken, ein bisschen lesen und ein Schläfchen machen. Rohnerin findet, dass eine derartige Uneitelkeit bei Männern lange gesucht werden muss. laStaempfli wird bei Merkel-Lob immer etwas einsilbig.
      Really bad News erstens: In der “Weltwoche” schreibt der 29-jährige Roman Zeller “jungen Frauen” vor, wie sie sich verhalten müssen, wenn sie abends weggehen. 10 goldene Regeln nennt er das. #diepodcastin empfiehlt ihm und seinen Geschlechtsgenossen: Hört endlich auf, Frauen vorzuschreiben, wie sie sich zu verhalten haben – und haltet einfach mal die Klappe.
      Really bad News zweitens: Annalena Baerbocks Kandidatur steht auf der Kippe. laStaempfli schlägt vor, dass sie auf die Kanzlerinnenkandidatur verzichtet und eine andere Frau zur Kandidatin gemacht wird, die Rohnerin findet das Gegenteil, da allen Frauen so geschadet würde und meint: Weitermachen.
      Really bad News drittens: Denis Scheck. Die Rohner war diese Woche von Literaturkritiker Denis Scheck gleich mehrfach enttäuscht: Erst saß er als Juror in der SWR-Ratesendung “Ich trage einen großen Namen” und war blank, als eine berühmte politische Autorin des 19. Jahrhunderts gesucht wurde, die u.a. das Frauenwahlrecht forderte. Er kannte keine einzige – und somit auch nicht Hedwig Dohm, um die es hier ging. Ein Armutszeugnis. Und dann macht Scheck beim SWR auch noch die desaströse, peinliche, erschreckende, geschichtsvergessene Sendung “Schecks Anti-Kanon”, wo er sich als Gott verkleidet den “schlechtesten Büchern der Weltgeschichte” widmet und diese am Ende per Finger zeig in Brand setzt, u.a. das brillante Buch “Kassandra” von Christa Wolf. Im Ernst, SWR: Ihr verbrennt Bücher? Gott verbrennt Bücher? Ist euer Gott ein Nazi? Die Diskussion ist heftig.
      Am Ende diskutieren laStaempfli und Rohnerin auch noch über das eigentliche Schwerpunktthema Berufswahl – und nähern sich diesem Thema von zwei so unterschiedlichen Seiten, dass die Diskussion irgendwann nochmals aufgenommen werden muss. Die Rohnerin will es praktisch, beispielhaft und individuell, laStaempfli will es strukturell, politisch, revolutionär. Einig sind sich die beiden nur in einem: Ökonomische Unabhängigkeit ist entscheidend, da Armut im Alter ein Geschlecht hat: Sie ist weiblich. “Und mit diesem Grauen hält mann alle Frauen im Schach – Frauen, dieses radikal soziale und angepasste Geschlecht” wie laStaempfli noch schnell reinpresst, hier im Text wenigstens.
      Diese Folge der #diepodcastin zeigt einmal mehr: Sprechendes, feministisches Denken ist nie Einheitsbrei.
      Links:
      – Denis Scheck spielt Gott und verbrennt “Kassandra” von Christa Wolf (SWR): https://www.swr.de/swr2/literatur/christa-wolf-kassandra-100.htm
      – Eigentlich wollte laStaempfli bei Berufen über die Mutterschaft reden, kam nicht dazu, deshalb hier ein Interview dazu https://www.julia-onken.ch/d/magazinbeitraege/posts/Interview-mit-Regula-Staempfli.php
      – Markus Lanz mit Frauenteam: https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-13-juli-2021-100.html
      – Polis und Oikos bei Hannah Arendt im Kapitel “Der Raum des Öffentlichen und der Bereich des Privaten” von laStaempfli interpretiert.
      – Wie frau besser über Bücher reden kann, höre Gretchens Rache-Kritik des WDR https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/buecher/lesefruechte/gretchens-rache-100.html
      0 min
    • #diepodcastin im Gespräch: UTA BRANDES zu Gender & Design

      #diepodcastin im Gespräch: UTA BRANDES zu Gender & Design. Isabel Rohner & Regula Staempfli laden in loser Folge Gespraeche mit herausragenden Frauen in #diepodcastin ein. Diesmal war es die grosse Freude von laStaempfli, DIE Expertin zu Gender und Design vors Mikro zu kriegen: Prof. Dr. UTA BRANDES.

       

      Uta Brandes war von 1995 bis 2015 Professorin für den Lehrstuhl Gender und Design am KIDS. In dieser Funktion machte sie die Genderforschung im Design weltweit bekannt. Sie ist, neben zahlreichen Funktionen und Ämtern, Gründerin des iphiGenia Gender Design Awards und Autorin mehrerer Standardwerke zum Design.

      Für die Podcastin erzählt Uta Brandes ihr Leben aus feministischer Perspektive: Sie ist, wie viele Stars der Szene, unglaublich begabt, vielfältig and “a real Mensch” – wie die New Yorkerinnen sagen. Ihre Lebensstationen führten sie vom Theater über die Verlagstätigkeit einer experimentellen Zeitschrift, die so klingende Namen wie Friederike Mayröcker, Valie Expoert, Peter Weibel, John Cage, die beiden Christos, Ernst Jandl etc. führte. Die fabelhafte Denkerin Uta Brandes war kurzzeitig sogar Ministerin mit einem politischen Amt. Als Designforscherin beflügelte sie in der Schweiz, in Australien, in Asien und immer wieder in den USA zahlreiche Institute mit ihren Ergebnissen zu Gender und Design. Sie initiierte und leitete Kongresse, u.a. zur “Zukunft der Sinne”. Gemeinsam mit Michael Erlhoff gründete sie be design, das bekannte Büro für Design-Beratung, das sie nach wie vor leitet. Uta Brandes ist Gründungs-Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung und gründete im Jahr 2013 das international Gender Design Network (iGDN). Sie war Gastdozentin an Universitäten in Tokyo, Nagoya, Fukuoka, Hangzhou, Shanghai, Peking, Taipei, Hong Kong, New York und Sydney. Sie war und ist Mitglied vieler Jurys und gehörte der Auswahlkommission Design der Studienstiftung des Deutschen Volkes an. Seit ihrer Emeritierung im August 2015 arbeitet sie an diversen Projekten: u. a. für „The Other Academy“, Design Institute for Social Innovation der Hong Kong Polytechnic University; als Ausstellungskuratorin der Wanderausstellung „Blue & Pink: Rethink“ – über gender-sensibles und gender-unsensibles Design; und im Kontext des international Gender Design Network (iGDN) forscht sie über Gender & Stadt. Sie berät Unternehmen in Fragen der Einbeziehung von Gender in den Designprozess, und sie schreibt Bücher sowie Essays.

      #diepodcastin findet: Wir alle sollten überall mehr von UTA BRANDES hören und lesen. Sie gehört zu den grossen Denkerinnen der Zeitgeschichte.

      Beste Info zu Prof.Dr. UTA BRANDES (emeritiert): https://www.be-design.info/

       

      iphiGenia Gender Design Award 2019 | iphi 2019

      1 hr 17 min
    • #diepodcastin im Gespräch: UTA BRANDES zu Gender & Design

      #diepodcastin im Gespräch: UTA BRANDES zu Gender & Design. Isabel Rohner & Regula Staempfli laden in loser Folge Gespraeche mit herausragenden Frauen in #diepodcastin ein. Diesmal war es die grosse Freude von laStaempfli, DIE Expertin zu Gender und Design vors Mikro zu kriegen: Prof. Dr. UTA BRANDES.

       

      Uta Brandes war von 1995 bis 2015 Professorin für den Lehrstuhl Gender und Design am KIDS. In dieser Funktion machte sie die Genderforschung im Design weltweit bekannt. Sie ist, neben zahlreichen Funktionen und Ämtern, Gründerin des iphiGenia Gender Design Awards und Autorin mehrerer Standardwerke zum Design.

      Für die Podcastin erzählt Uta Brandes ihr Leben aus feministischer Perspektive: Sie ist, wie viele Stars der Szene, unglaublich begabt, vielfältig and “a real Mensch” – wie die New Yorkerinnen sagen. Ihre Lebensstationen führten sie vom Theater über die Verlagstätigkeit einer experimentellen Zeitschrift, die so klingende Namen wie Friederike Mayröcker, Valie Expoert, Peter Weibel, John Cage, die beiden Christos, Ernst Jandl etc. führte. Die fabelhafte Denkerin Uta Brandes war kurzzeitig sogar Ministerin mit einem politischen Amt. Als Designforscherin beflügelte sie in der Schweiz, in Australien, in Asien und immer wieder in den USA zahlreiche Institute mit ihren Ergebnissen zu Gender und Design. Sie initiierte und leitete Kongresse, u.a. zur “Zukunft der Sinne”. Gemeinsam mit Michael Erlhoff gründete sie be design, das bekannte Büro für Design-Beratung, das sie nach wie vor leitet. Uta Brandes ist Gründungs-Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung und gründete im Jahr 2013 das international Gender Design Network (iGDN). Sie war Gastdozentin an Universitäten in Tokyo, Nagoya, Fukuoka, Hangzhou, Shanghai, Peking, Taipei, Hong Kong, New York und Sydney. Sie war und ist Mitglied vieler Jurys und gehörte der Auswahlkommission Design der Studienstiftung des Deutschen Volkes an. Seit ihrer Emeritierung im August 2015 arbeitet sie an diversen Projekten: u. a. für „The Other Academy“, Design Institute for Social Innovation der Hong Kong Polytechnic University; als Ausstellungskuratorin der Wanderausstellung „Blue & Pink: Rethink“ – über gender-sensibles und gender-unsensibles Design; und im Kontext des international Gender Design Network (iGDN) forscht sie über Gender & Stadt. Sie berät Unternehmen in Fragen der Einbeziehung von Gender in den Designprozess, und sie schreibt Bücher sowie Essays.

      #diepodcastin findet: Wir alle sollten überall mehr von UTA BRANDES hören und lesen. Sie gehört zu den grossen Denkerinnen der Zeitgeschichte.

      Beste Info zu Prof.Dr. UTA BRANDES (emeritiert): https://www.be-design.info/

       

      iphiGenia Gender Design Award 2019 | iphi 2019

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