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  • #diepodcastin im Wahljahr: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Mediendemokratie, die keine Geschlechterdemokratie ist, über Luschet als Laschet, über Annalena Baerbock & sexistischer DIEZEIT Politpodcast, Dickpics, Sklavenarbeit als sexuelle Gewalt, Schw

    #diepodcastin im Wahljahr: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Mediendemokratie, die keine Geschlechterdemokratie ist, über Luschet als Laschet, über Annalena Baerbock & sexistischer DIEZEIT Politpodcast, Dickpics, Sklavenarbeit als sexuelle Gewalt, Schwangere, die ihren Kinderbauch zum Verkauf anbieten sollen, Politikstudien, kontextlose Neufeministinnen, Polyamorie en passent & Gretchens Rache als WDR-Bestsellerempfehlung
    CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet war letzte Woche beim Brigitte-Live-Talk – und formulierte in Sachen Gleichberechtigung Erstaunliches: “Mei Ziel wäre es, in der Gesellschaft dazu beizutragen, dass – auch ohne so eine gesetzliche Vorgabe – mehr an diese Geschlechtergerechtigkeit gedacht wird.” Die Rohnerin kommentiert: “Ich habe gestern an Schnittlauch gedacht – ist davon aber nicht gewachsen.” laStaempfli: DAS. WAEREN ENTSCHEIDENDE WAHLKAMPFTHEMEN!!! Aber nein, die Journis freuen sich an ihrer Rolle, die Kanzlerkandidatin stellvertretend für alle Frauen medial abzuschlachten.
    laStaempfli darüber, wie an Annalena Baerbock ALLE FRAUEN entwertet, diskriminiert, zerstückelt und ständig als “kleinere, falsche Lösung” durch die Medien geistert während Andi Scheuer mit Milliardenverlusten für die öffentliche Hand, während die korrupten Maskendeals, Wirecard überhaupt kein Thema darstellen. Schockierender Podcast der DIE ZEIT dazu: Frauenabwertender Medienzynismus pur.

    Doch argumentieren laStaempfli und die Rohnerin nur so, weil sie vielleicht selber die Grünen wählen? “Nein!”, weist laStaempfli dieses “Argument” von sich. Insbesondere aufgrund ihrer naiv-demokratiegefährdenden Haltung zu Islamismus und ihrer frauenfeindlich-naiven Haltung zur Prostitution kommen die Grünen für sie nicht in Frage.  Und die Rohner ergänzt: “Bei unseren Medienanalysen spielen uns eigenen politischen Präferenzen keine Rolle. Wir würden hier den Medien genauso kritisch auf die Finger schauen, wenn sie so mit einer Kandidatin der Union, der SPD oder der FDP umgehen würden. Nur gibt es dort keine Frauen.

    ZEIT CAMPUS hat in einem Artikel 21 junge Politikerinnen zwischen 18 und 33 Jahren und aller politischer Couleur nach ihren Seximus-Erfahrungen gemacht – mit schockierendem Ergebnis: Hate-Mails, DickPics, Übergriffe bei Veranstaltungen, ja bis zu Morddrohungen gehören für diese jungen Frauen zum Alltag. Die Rohnerin verweist auf Studien zu sexueller Gewalt: Jede 3. Frau in Deutschland erfährt im Lauf ihres Lebens sexuelle oder physische Gewalt, jede 4. in ihrer Partnerschaft. Doch niemand – außer natürlich laStaempfli! – scheint sich zu fragen, wo denn diese ganzen gewalttätigen Männer sind. Die Rohnerin stellt die Generalfrage: Wie wollen wir als Gesellschaft eigentlich mit einander umgehen? Da Sexismus für Frauen in der Politik so normal ist, kann man es wirklich keiner Frau verdenken, wenn sie stattdessen lieber auf dem Sofa sitzen bleibt, anstatt sich für die Demokratie zu engagieren. So werden Frauen zum Schweigen gebracht.
    laStaempfli entsetzt sich über die Wortwahl anlässlich des 50jährigen Frauenstimmrechtsjubiläums der Schweiz sowie neuer politologische Studien: Kontext- und differenzierungslose ahistorische Bücher & Filme werden produziert. So fragt eine junge Politologin, weshalb denn die Frauen 1971 es verpasst hätten, die binäre Geschlechterordnung zu verändern. Hallo? Geschlechtergleichheit ist nicht so leicht wie einen veganen Joghurt kaufen. Die Meisten löschen die Erinnerung an die Gigantinnen, auf deren Schultern wir stehen; ohne diese wären wir nämlich als Frauen begraben. #diepodcastin empfiehlt HELDINNEN siehe Link: https://diepodcastin.de/2020/11/28/diepodcastin-ueber-heldinnen-isabel-rohner-regula-staempfli-ueber-den-brutalen-kampf-ums-frauenstimmrecht-unsichtbarkeiten-und-die-groessten-heldinnen-europas-bspw-theresia-rohner/
    Die Rohnerin endet mit einer guten Nachricht: Ihr Roman “Gretchens Rache” wurde in der großen Bücher-Sendung von WDR5 besprochen – und hoch gelobt: “Hier trifft die spitze feministische Feder mitten in den patriarchalen Speck”, jubelt die Kritikerin Marija Bakker und wünscht dem Buch viel Erfolg im Feuilleton. Denn genau darum geht es in der Handlung: Wie funktioniert der Feuilleton – und wie schwer ist es für Autorinnen, sichtbar zu werden. Mit mörderischem Ausgang.
    Bild von Isabel Rohner
    Links:
    – Wahlanalyse aus dem Jahr 2011, die immer noch und leider zutrifft: https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-41056.html
    – Der entsetzlich sexistische Podcast der DIE Zeit: https://www.zeit.de/politik/2021-07/bundestagwahl-annalena-baerbock-kanzlerkandidatin-wahlkampf-kritik-politikpodcast
    – Die ebenso entsetzliche Kolumne von Teresa Bücker siehe https://sz-magazin.sueddeutsche.de/freie-radikale-die-ideenkolumne/berufsverbot-prostituierte-schwangerschaft-90406 : Die privilegierte Bücker propagiert Menschenfleischverkauf in der Schwangerschaft (laStaempfli)
    – ZEIT CAMPUS “Jung, weiblich, unerwünscht”: https://www.zeit.de/campus/2021-07/sexismus-politik-politikerinnen-instagram-parteitage-frauen-demokratie
    – Rezension zu “Gretchens Rache” von WDR5: https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/buecher/lesefruechte/gretchens-rache-100.html
    -Die wunderbare WDR Empfehlung für Isabel Rohners Gretchens Rache zum nachhören https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/buecher/lesefruechte/gretchens-rache-100.html
    55 min
  • #diepodcastin im Wahljahr: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Mediendemokratie, die keine Geschlechterdemokratie ist, über Luschet als Laschet, über Annalena Baerbock & sexistischer DIEZEIT Politpodcast, Dickpics, Sklavenarbeit als sexuelle Gewalt, Schw
    #diepodcastin im Wahljahr: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Mediendemokratie, die keine Geschlechterdemokratie ist, über Luschet als Laschet, über Annalena Baerbock & sexistischer DIEZEIT Politpodcast, Dickpics, Sklavenarbeit als sexuelle Gewalt, Schwangere, die ihren Kinderbauch zum Verkauf anbieten sollen, Politikstudien, kontextlose Neufeministinnen, Polyamorie en passent & Gretchens Rache als WDR-Bestsellerempfehlung
    0 min
  • #diepodcastin zeigt Brüste: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Rindviecher in den Medien, das Genderproblem des schweizerischen Oberlehrers, Pumps in der Ukraine statt Abtreibungsverbot in Polen, bahnbrechende Medienstudien MIT STATISTIKEN ZU SCHÄBIGEN
    #diepodcastin zeigt Brüste: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Rindviecher in den Medien, das Genderproblem des schweizerischen Oberlehrers, Pumps in der Ukraine statt Abtreibungsverbot in Polen, bahnbrechende Medienstudien MIT STATISTIKEN ZU SCHÄBIGEN FRAUENANTEILEN, Gulag ahoi in der Schweiz dank Cloudlösungen ALIBABA und wunderbare, zauberhafte, wichtige und sichtbare Frauenbrüste als Oben-Ohne-Alltag.Dann die Rohnerin in brillantem Tempo und denken: "Hört die Gleichberechtigung beim Oberkörper auf?" Der Tagesspiegel berichtete diese Woche von einer Frau, die sich zusammen mit einem Freund und ihrem Sohn auf einem öffentlichen Wasserspielplatz in Berlin aufhielt und sich - genau wie viele Männer - dort oben ohne sonnte. Die Folge: Der Sicherheitsdienst forderte sie auf, ihre Brüste zu bedecken und rief sogar die Polizei, die die Familie aus dem Park begleitete. Während es also völlig normal ist, dass Männer - kaum kommt die Sonne raus - oben ohne joggen, sich sonnen oder spazierengehen, dürfen das Frauen so nicht. Bzw. dürfen schon, denn es gibt in Deutschland kein Gesetz, das ihnen das verbietet. Aber sie müssen damit rechnen, dass sie von Ordnungsämtern oder auch der Polizei aufgefordert werden, sich zu bedecken. Warum: Weil der männliche Körper privat, der weibliche jedoch politisch ist. Weil es Auslegungssache ist, ob Oben ohne als angemessen eingeschätzt wird (auf welcher Grundlage auch immer) oder nicht. laStaempfli kommentiert mit großem Seufzen: Auch hier waren wir in den 1980er und 1990er Jahren viel weiter!
    0 min
  • #diepodcastin zeigt Brüste: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Rindviecher in den Medien, das Genderproblem des schweizerischen Oberlehrers, Pumps in der Ukraine statt Abtreibungsverbot in Polen, bahnbrechende Medienstudien MIT STATISTIKEN ZU SCHÄBIGEN
    #diepodcastin zeigt Brüste: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Rindviecher in den Medien, das Genderproblem des schweizerischen Oberlehrers, Pumps in der Ukraine statt Abtreibungsverbot in Polen, bahnbrechende Medienstudien MIT STATISTIKEN ZU SCHÄBIGEN FRAUENANTEILEN, Gulag ahoi in der Schweiz dank Cloudlösungen ALIBABA und wunderbare, zauberhafte, wichtige und sichtbare Frauenbrüste als Oben-Ohne-Alltag.
    “Man kommt sich auf dem Gebiet der Frauenfrage immer wie ein Wiederkäuer vor”, schrieb Hedwig Dohm (1831-1919) schon vor über 100 Jahren. Als Isabel Rohner dieses Zitat postete, schrieb die brillante Historikerin und Macherin von @frauenvondamals Bianca Walther darunter: “Eigentlich nett von Dohm, dass sie nicht direkt “Rindvieh” geschrieben hat.”
    Genau darum geht’s: Frauen kämpfen seit Jahrhunderten gegen diesselben Vorurteile und Diskriminierungen. Diese Woche zum Beispiel veröffentlichte “Die Zeit” einen großen Artikel mit der Überschrift “10 Bücher, die das Leben verändern”  – 90 % waren von einem Mann geschrieben. Und es gehört auch zur Wahrheit, dass auch die befragten Journalistinnen Männerbücher vorgeschlagen haben. Regula Stämpfli erklärt: ” Frauen und Männer missachten und werten Frauen systematisch ab. Dies ist strukturelle Gewalt.” Die Rohnerin ergänzt: “Frauen sind nicht per se die klügeren Menschen. Sie nähren ihr Denken aus dem selben Diskurs, übernehmen diesselben Vorurteile. Es bleibt aber dabei, dass vor allem Männer keine Frauen vorschlagen, fragen oder in den sozialen Medien retweeten.”
    laStaempfli und Rohnerin verweisen auf die neue Studie des Forschungszentrums Öffentlichkeit & Gesellschaft (fög) und des Instituts für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Uni Zürich: Diese haben untersucht, wie präsent Frauen in den Schweizer Nachrichtenmedien sind und haben dazu 106706 Berichte aus print und online analysiert. Das Ergebnis ist DESASTRÖS und ein Armutszeugnis für den Schweizer Journalismus (in Deutschland sieht es aber nicht besser aus): Noch nicht einmal jede vierte Person, über die berichtet wird, ist eine Frau! Frauen machen in der Berichterstattung lediglich 23 % aus (Männer also 77 %!!!). Besonders schlecht ist die Lage im Sport (13% Frauen), in der Wirtschaftsberichterstattung (17%) und in der Politik (23%). Werden Menschen nach ihrer Einschätzung gefragt (also Expertinnen und Experten), bekommen die Schweizer Leserinnen und Leser in 77 % der Fälle die Meinung eines Mannes vorgesetzt. Expertinnen kommen nur in 1 von 4 Fällen zu Wort.
    Das ist strukturelle Gewalt an Frauen. Damit werden sie systematisch aus der Öffentlicheit verbannt, Frauen sind unsichtbar, verfügen über keine Stimmen, sie dürfen nicht reden und sie werden nicht gehört – und das wird von den Redaktionen auch noch als “normal” empfunden. Übrigens: Besonders schlimm ist die Situation in Artikeln von Agenturen, dort kommen die Frauen halb so oft vor wie in Meldungen, die von den Redaktionen selber geschrieben wurden. Wir sagen nur: “Haseloff bringt zu Hause den Müll raus” (dpa-Meldung im Juni 2021).
    Link: https://www.srf.ch/news/schweiz/neue-studie-frauen-in-schweizer-medien-stark-untervertreten
    Dann die Rohnerin in brillantem Tempo und denken: “Hört die Gleichberechtigung beim Oberkörper auf?” Der Tagesspiegel berichtete diese Woche von einer Frau, die sich zusammen mit einem Freund und ihrem Sohn auf einem öffentlichen Wasserspielplatz in Berlin aufhielt und sich – genau wie viele Männer – dort oben ohne sonnte. Die Folge: Der Sicherheitsdienst forderte sie auf, ihre Brüste zu bedecken und rief sogar die Polizei, die die Familie aus dem Park begleitete. Während es also völlig normal ist, dass Männer – kaum kommt die Sonne raus – oben ohne joggen, sich sonnen oder spazierengehen, dürfen das Frauen so nicht. Bzw. dürfen schon, denn es gibt in Deutschland kein Gesetz, das ihnen das verbietet. Aber sie müssen damit rechnen, dass sie von Ordnungsämtern oder auch der Polizei aufgefordert werden, sich zu bedecken. Warum: Weil der männliche Körper privat, der weibliche jedoch politisch ist. Weil es Auslegungssache ist, ob Oben ohne als angemessen eingeschätzt wird (auf welcher Grundlage auch immer) oder nicht. laStaempfli kommentiert mit großem Seufzen: Auch hier waren wir in den 1980er und 1990er Jahren viel weiter!
    https://plus.tagesspiegel.de/berlin/nein-doch-ohh-berlinerin-loest-mit-nackten-bruesten-auf-dem-spielplatz-polizeieinsatz-aus-172569.html
    Zum Schluss noch ein Buchtipp:
    Linda Scott, Das weibliche Kapital, ganz frisch: Tausendmal besser als Picketty: UND RELEVANTER. Viele Tabellen und die Einsicht: Wenn Frauen diskriminiert werden, leiden alle darunter und wie. Reiche Länder sind nur deshalb reich, weil sie wenigstens ansatzweise Gleichstellung verwirklichen. laStaempfli ergänzt: Deshalb ist das Männerautoland Deutschland so furchtbar arm, respektive die Schere zwischen arm und reich so beschämend gross….https://www.bbc.co.uk/programmes/m000rdlr
    0 min
  • #diepodcastin im Gespräch: Isabel Rohner & Regula Stämpfli befragen Expertinnen. Heute Elisabeth Eberle über die Naturwissenschaft in der Kunst und umgekehrt.DAS BILD VON ELISABETH EBERLE IST MIT ABSICHT IN SCHLECHTER AUFLÖSUNG. ES HANDELT SICH UM EIN KUN

    #diepodcastin im Gespräch: Isabel Rohner & Regula Stämpfli befragen Expertinnen. Heute Elisabeth Eberle über die Naturwissenschaft in der Kunst und umgekehrt. DAS BILD VON ELISABETH EBERLE IST MIT ABSICHT IN SCHLECHTER AUFLÖSUNG. ES HANDELT SICH UM EIN KUNSTWERK. Und diese werden mit Absicht und öfters gerne geklaut. Besonders von Frauen.

    Hier hat #diepodcastin ein Gespräch übernommen des Podcasts: Art is a Piece of Cake – www.artisapieceofcake.art #diepodcastin dankt Elisabeth Eberle für die nochmalige Verwertung.

    Elisabeth Eberle ist die Künstlerin der Grenzbeschreitung und der Grenzüberschreitung. Sie ist grandiose Poetin mit naturwissenschaftlichen Hintergrund, sie geht an die Welt und stellt die entscheidenden Fragen nach Kultur und Natur: Wo ist Natur, wie lässt sie sich auflösen, verändern, überführen, verführen? http://www.elisabetheberle.ch/exhibition

    Elisabeth Eberle interessiert sich was geschieht, wenn augenscheinlich ‚natürliche’ Objekte in künstlichen Verfahren hergestellt werden und dadurch die Grenzen zwischen diesen kulturellen Determinanten verwischen. Daneben führt sie seit über 10 Jahren ein Archiv zu Frauen* in der Kunst, das sich nach und nach mit Aspekten ihrer Kunst überlagerte. Sie ist als Künstlerin eine ART-Archivistin.

    2018 Elisabeth Eberle u.a. an einer Ausstellung unter dem Heading 100 Ways of Thinking beteiligt; es ging um Brückenbauen zwischen Forschung und Kunst: DAS THEMA der Art-Installationen der unglaublich begabten, intelligenten Frau. Für diese Ausstellung interpretierte die KunstDenkZeigerin zwei Augen, die in der Neuro-Ophtamologie aufgenommen wurden, aufgesetzt in Bildschirmen, umwerfend sinnlich, berührend und materiell zugleich. Elisabeth Eberle transformiert die Schnittstellen zwischen Natur und Künstlichkeit, in unzähligen Ausstellungen, einzigartig und ausdrucksstark. Sie nannte bspw. die Magnolienfrucht-Skulptur Noli me tangere, der Graphitstaub eingerieben, würde bei Berühung abfärben. Eine Kuratorin nannte einige Arbeiten Digitalisiertes Herbarium: laStaempfli nennt es das WEBEN zwischen der Verletzlichkeit der Menschen, der Natur, der Dinge mit der digialen Welt. Zur Zeit – bis 20. Juni – läuft noch ihre Ausstellung im Zürcher Helmhaus zum Archiv FRAUENZAEHLEN. Zusammen mit anderen Künstlerinnen stiess Elisabeth Eberle die große öffentliche Debatte über die Unterrepräsentation von Künstlerinnen in Schweizer Museen und Ausstellungshäusern an. Daraus destillierte sie u.a. das Audio-Stück mit dem Titel „Kai spricht.“

    Links: http://www.elisabetheberle.ch/exhibitions ; Zum Auge spezifisch siehe https://iovs.arvojournals.org/article.aspx?articleid=2162950 und das Zürcher Helmhaus. Hier ein weiterer Link zur Ausstellung: https://artifice21.ch/online-tour/helmhaus/zirkuliere/elisabeth-eberle/

    59 min
  • #diepodcastin im Gespräch: Isabel Rohner & Regula Stämpfli befragen Expertinnen. Heute Elisabeth Eberle über die Naturwissenschaft in der Kunst und umgekehrt.DAS BILD VON ELISABETH EBERLE IST MIT ABSICHT IN SCHLECHTER AUFLÖSUNG. ES HANDELT SICH UM EIN KUN

    #diepodcastin im Gespräch: Isabel Rohner & Regula Stämpfli befragen Expertinnen. Heute Elisabeth Eberle über die Naturwissenschaft in der Kunst und umgekehrt. DAS BILD VON ELISABETH EBERLE IST MIT ABSICHT IN SCHLECHTER AUFLÖSUNG. ES HANDELT SICH UM EIN KUNSTWERK. Und diese werden mit Absicht und öfters gerne geklaut. Besonders von Frauen.

    Hier hat #diepodcastin ein Gespräch übernommen des Podcasts: Art is a Piece of Cake – www.artisapieceofcake.art #diepodcastin dankt Elisabeth Eberle für die nochmalige Verwertung.

    Elisabeth Eberle ist die Künstlerin der Grenzbeschreitung und der Grenzüberschreitung. Sie ist grandiose Poetin mit naturwissenschaftlichen Hintergrund, sie geht an die Welt und stellt die entscheidenden Fragen nach Kultur und Natur: Wo ist Natur, wie lässt sie sich auflösen, verändern, überführen, verführen? http://www.elisabetheberle.ch/exhibition

    Elisabeth Eberle interessiert sich was geschieht, wenn augenscheinlich ‚natürliche’ Objekte in künstlichen Verfahren hergestellt werden und dadurch die Grenzen zwischen diesen kulturellen Determinanten verwischen. Daneben führt sie seit über 10 Jahren ein Archiv zu Frauen* in der Kunst, das sich nach und nach mit Aspekten ihrer Kunst überlagerte. Sie ist als Künstlerin eine ART-Archivistin.

    2018 Elisabeth Eberle u.a. an einer Ausstellung unter dem Heading 100 Ways of Thinking beteiligt; es ging um Brückenbauen zwischen Forschung und Kunst: DAS THEMA der Art-Installationen der unglaublich begabten, intelligenten Frau. Für diese Ausstellung interpretierte die KunstDenkZeigerin zwei Augen, die in der Neuro-Ophtamologie aufgenommen wurden, aufgesetzt in Bildschirmen, umwerfend sinnlich, berührend und materiell zugleich. Elisabeth Eberle transformiert die Schnittstellen zwischen Natur und Künstlichkeit, in unzähligen Ausstellungen, einzigartig und ausdrucksstark. Sie nannte bspw. die Magnolienfrucht-Skulptur Noli me tangere, der Graphitstaub eingerieben, würde bei Berühung abfärben. Eine Kuratorin nannte einige Arbeiten Digitalisiertes Herbarium: laStaempfli nennt es das WEBEN zwischen der Verletzlichkeit der Menschen, der Natur, der Dinge mit der digialen Welt. Zur Zeit – bis 20. Juni – läuft noch ihre Ausstellung im Zürcher Helmhaus zum Archiv FRAUENZAEHLEN. Zusammen mit anderen Künstlerinnen stiess Elisabeth Eberle die große öffentliche Debatte über die Unterrepräsentation von Künstlerinnen in Schweizer Museen und Ausstellungshäusern an. Daraus destillierte sie u.a. das Audio-Stück mit dem Titel „Kai spricht.“

    Links: http://www.elisabetheberle.ch/exhibitions ; Zum Auge spezifisch siehe https://iovs.arvojournals.org/article.aspx?articleid=2162950 und das Zürcher Helmhaus. Hier ein weiterer Link zur Ausstellung: https://artifice21.ch/online-tour/helmhaus/zirkuliere/elisabeth-eberle/

    0 min
  • #diepodcastin gibt Medientipps: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Daniela Cavallo, Cindy Hensley McCain, Annalena Baerbock, die fabelhafte Luise F. Pusch. SEXISMEN in DIEZEIT, SPIEGEL, BILD quasi als Alltag.

    #diepodcastin gibt Medientipps: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Daniela Cavallo, Cindy Hensley McCain, Annalena Baerbock, die fabelhafte Luise F. Pusch. SEXISMEN in DIEZEIT, SPIEGEL, BILD quasi als Alltag.
    Die Rohnerin hat konkrete Medientipps mitgebracht: Grandios. Zum Einstieg vermasselt laStaempfli ihren Wochenrückblick: Dies indessen der Wut über die extrem hohe Frequenz der Sexismen diese Woche in den grossen Medien geschuldet. Für die Rohnerin ein Steilpass für ihr Thema: “Wie erkenne ich, dass mein Artikel sexistisch ist bzw. wie gelingt es mir, zukünftig nicht mehr sexistisch zu schreiben?”
    Ein wahres Musterbeispiel an sexistischer Berichterstattung lieferte diese Woche, neben der DIE ZEIT zu Daniela Cavallo,  am 24.6., SPIEGELONLINE. Zur Nominierung von Cindy McCain zur neuen US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen veröffentlichten sie einen Text, ohne ihren Namen in Titel, Übertitel oder Teaser zu nennen. Stattdessen wurde aus der erfolgreichen Unternehmerin und jahrzehntelangen Expertin für Ernährungspolitik in der Dritten Welt “die Witwe”. Die Rohnerin hat sich darauf hin über Twitter direkt bei der Redaktion beschwert und zwar mit folgendem Text: “Die “Witwe” hat einen Namen, liebes Twitter-Team von @derspiegel. Ihn im Teaser zu unterschlagen ist sexistisch. Und zu suggerieren, Cindy McCain hätte das Amt einfach so beokmmen, ebenfalls (gilt auch für den Artikel).” Et voilà: Inzwischen wurde der Artikel geändert. Natürlich, ohne auf die massiven Proteste im Netz hinzuweisen…
    “Medien machen Welt-Bilder”, so laStaempfli in ihrem “Die Macht des richtigen Friseurs. Über Medien, Politik und Frauen”. Dabei werden, bewusst oder unbewusst Ideologien vermittelt. Männliche Macht wird ungefiltert, unkritisch eins zu eins vermittelt, Frauen werden im deutschsprachigen Raum SYSTEMATISCH VERNIEDLICHT, HERABGESETZT, UNSICHTBAR GEMACHT. Noch und noch. Männer kommen häufiger vor als Frauen. Frauen haben keine Namen, sondern sind Zivilstand. Frauen haben zu Kunst, Sport, Wissenschaft generell fast nix zu sagen. Frauen werden subtil oder ganz offen klischiert. Frauen werden ständig Kompetenzen abgesprochen. laStaempfli berichtet über Daniela Cavallo und Annalena Baerbock und hält fest: “So wie mit Annalena Baerbock umgegangen wird, so wird mit uns allen Frauen umgegangen.”
    Ein wahres Musterbeispiel an sexistischer Berichterstattung lieferte diese Woche, am 24.6., SPIEGELONLINE. Zur Nominierung von Cindy McCain zur neuen US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen veröffentlichten sie einen Text, ohne ihren Namen in Titel, Übertitel oder Teaser zu nennen. Stattdessen wurde aus der erfolgreichen Unternehmerin und jahrzehntelangen Expertin für Ernährungspolitik in der Dritten Welt “die Witwe”. Die Rohnerin hat sich darauf hin über Twitter direkt bei der Redaktion beschwert und zwar mit folgendem Text: “Die “Witwe” hat einen Namen, liebes Twitter-Team von @derspiegel. Ihn im Teaser zu unterschlagen ist sexistisch. Und zu suggerieren, Cindy McCain hätte das Amt einfach so beokmmen, ebenfalls (gilt auch für den Artikel).” Et voilà: Inzwischen wurde der Artikel geändert. Natürlich, ohne auf die massiven Proteste im Netz hinzuweisen…
    Für die Rohnerinwaren diese Berichte diese Woche  Anlass, konkrete Praxistipps für Medienschaffende aufzulisten à la “Wie erkenne ich, dass mein Artikel sexistisch ist bzw. wie gelingt es mir, zukünftig nicht mehr sexistisch zu schreiben?” Im Gespräch denken Isabel Rohner und Regula Stämpfli laut darüber nach.
    Hier unsere Leitsätze:
    – Wenn ich über eine Frau schreiben soll, dann schreibe ich über diese Frau und nicht über ihren Mann, ihren Vater, ihre Kinder oder ihren Obsthändler.
    – Wenn ich über eine Frau schreibe, dann nenne ich ihren Namen und zwar möglichst im Titel, spätestens im Teaser.
    – In Interviews stelle ich Männern und Frauen die gleichen Fragen.
    – Ich verwende für Frauen keine anderen Adjektive oder Verben wie bei Männern.
    – Ich mache regelmäßig den Check: Genauso we ich Frauen beschreibe, würde ich auch über Männer schreiben.
    – Ich schreibe über Frauen und zwar in etwa genau so häufig wie ich über Männer schreibe.
    – Ich weiß: Frauen sind vielfältig! Diese Vielfalt will ich abbilden.
    – Wenn ich Expertise brauche (O-Töne) dann frage ich IMMER auch eine Frau.
    – Ich achte darauf, Frauen korrekt ins Bild zu rücken. Frauen haben IMMER NAMEN & Funktion.
    PS: Zum Thema “Frauen in den Medien” ist laStaempfli in den Jahren 2007 bis 2018 durch alle Länder getingelt, siehe auch Homepage www.regulastaempfli.eu insbesondere den YouTube Kanal rechts.
    Bild als Illustration “Die unbenannten Frauen” aus dem Jahre 1913 Illustration für Kunstwerke.
    55 min
  • #diepodcastin gibt Medientipps: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Daniela Cavallo, Cindy Hensley McCain, Annalena Baerbock, die fabelhafte Luise F. Pusch. SEXISMEN in DIEZEIT, SPIEGEL, BILD quasi als Alltag.
    #diepodcastin gibt Medientipps: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Daniela Cavallo, Cindy Hensley McCain, Annalena Baerbock, die fabelhafte Luise F. Pusch. SEXISMEN in DIEZEIT, SPIEGEL, BILD quasi als Alltag.
    Die Rohnerin hat konkrete Medientipps mitgebracht: Grandios. Zum Einstieg vermasselt laStaempfli ihren Wochenrückblick: Dies indessen der Wut über die extrem hohe Frequenz der Sexismen diese Woche in den grossen Medien geschuldet. Für die Rohnerin ein Steilpass für ihr Thema: “Wie erkenne ich, dass mein Artikel sexistisch ist bzw. wie gelingt es mir, zukünftig nicht mehr sexistisch zu schreiben?”
    Ein wahres Musterbeispiel an sexistischer Berichterstattung lieferte diese Woche, neben der DIE ZEIT zu Daniela Cavallo,  am 24.6., SPIEGELONLINE. Zur Nominierung von Cindy McCain zur neuen US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen veröffentlichten sie einen Text, ohne ihren Namen in Titel, Übertitel oder Teaser zu nennen. Stattdessen wurde aus der erfolgreichen Unternehmerin und jahrzehntelangen Expertin für Ernährungspolitik in der Dritten Welt “die Witwe”. Die Rohnerin hat sich darauf hin über Twitter direkt bei der Redaktion beschwert und zwar mit folgendem Text: “Die “Witwe” hat einen Namen, liebes Twitter-Team von @derspiegel. Ihn im Teaser zu unterschlagen ist sexistisch. Und zu suggerieren, Cindy McCain hätte das Amt einfach so beokmmen, ebenfalls (gilt auch für den Artikel).” Et voilà: Inzwischen wurde der Artikel geändert. Natürlich, ohne auf die massiven Proteste im Netz hinzuweisen…
    “Medien machen Welt-Bilder”, so laStaempfli in ihrem “Die Macht des richtigen Friseurs. Über Medien, Politik und Frauen”. Dabei werden, bewusst oder unbewusst Ideologien vermittelt. Männliche Macht wird ungefiltert, unkritisch eins zu eins vermittelt, Frauen werden im deutschsprachigen Raum SYSTEMATISCH VERNIEDLICHT, HERABGESETZT, UNSICHTBAR GEMACHT. Noch und noch. Männer kommen häufiger vor als Frauen. Frauen haben keine Namen, sondern sind Zivilstand. Frauen haben zu Kunst, Sport, Wissenschaft generell fast nix zu sagen. Frauen werden subtil oder ganz offen klischiert. Frauen werden ständig Kompetenzen abgesprochen. laStaempfli berichtet über Daniela Cavallo und Annalena Baerbock und hält fest: “So wie mit Annalena Baerbock umgegangen wird, so wird mit uns allen Frauen umgegangen.”
    Ein wahres Musterbeispiel an sexistischer Berichterstattung lieferte diese Woche, am 24.6., SPIEGELONLINE. Zur Nominierung von Cindy McCain zur neuen US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen veröffentlichten sie einen Text, ohne ihren Namen in Titel, Übertitel oder Teaser zu nennen. Stattdessen wurde aus der erfolgreichen Unternehmerin und jahrzehntelangen Expertin für Ernährungspolitik in der Dritten Welt “die Witwe”. Die Rohnerin hat sich darauf hin über Twitter direkt bei der Redaktion beschwert und zwar mit folgendem Text: “Die “Witwe” hat einen Namen, liebes Twitter-Team von @derspiegel. Ihn im Teaser zu unterschlagen ist sexistisch. Und zu suggerieren, Cindy McCain hätte das Amt einfach so beokmmen, ebenfalls (gilt auch für den Artikel).” Et voilà: Inzwischen wurde der Artikel geändert. Natürlich, ohne auf die massiven Proteste im Netz hinzuweisen…
    Für die Rohnerinwaren diese Berichte diese Woche  Anlass, konkrete Praxistipps für Medienschaffende aufzulisten à la “Wie erkenne ich, dass mein Artikel sexistisch ist bzw. wie gelingt es mir, zukünftig nicht mehr sexistisch zu schreiben?” Im Gespräch denken Isabel Rohner und Regula Stämpfli laut darüber nach.
    Hier unsere Leitsätze:
    – Wenn ich über eine Frau schreiben soll, dann schreibe ich über diese Frau und nicht über ihren Mann, ihren Vater, ihre Kinder oder ihren Obsthändler.
    – Wenn ich über eine Frau schreibe, dann nenne ich ihren Namen und zwar möglichst im Titel, spätestens im Teaser.
    – In Interviews stelle ich Männern und Frauen die gleichen Fragen.
    – Ich verwende für Frauen keine anderen Adjektive oder Verben wie bei Männern.
    – Ich mache regelmäßig den Check: Genauso we ich Frauen beschreibe, würde ich auch über Männer schreiben.
    – Ich schreibe über Frauen und zwar in etwa genau so häufig wie ich über Männer schreibe.
    – Ich weiß: Frauen sind vielfältig! Diese Vielfalt will ich abbilden.
    – Wenn ich Expertise brauche (O-Töne) dann frage ich IMMER auch eine Frau.
    – Ich achte darauf, Frauen korrekt ins Bild zu rücken. Frauen haben IMMER NAMEN & Funktion.
    PS: Zum Thema “Frauen in den Medien” ist laStaempfli in den Jahren 2007 bis 2018 durch alle Länder getingelt, siehe auch Homepage www.regulastaempfli.eu insbesondere den YouTube Kanal rechts.
    Bild als Illustration “Die unbenannten Frauen” aus dem Jahre 1913 Illustration für Kunstwerke.
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  • #diepodcastin über Sklavenarbeit: Isabel Rohner & Regula Stämpfli diskutieren Müll bei der dpa, ZDF & Lohndiskriminieung, das Unwort "Doppelverdiener" oder "Sexarbeit" oder "Prostitution als Beruf", die Attacken gegen die beste zeitgenössische Historikeri

    #diepodcastin über Sklavenarbeit: Isabel Rohner & Regula Stämpfli diskutieren Müll bei der dpa, ZDF & Lohndiskriminieung, das Unwort “Doppelverdiener” oder “Sexarbeit” oder “Prostitution als Beruf”, die Attacken gegen die beste zeitgenössische Historikerin Hedwig Richter und die Medien-Oberschrumpelgurke Schweizer Illustrierte.
    Feministischer Wochenrückblick:
    1. Zeit für eine Goldene Schrumpelgurke: Die Rohnerin verleiht sie in dieser Woche der dpa, der Deutschen PresseAgentur, die folgende markerschütternde, unfassbar relevante Meldung über den neuen alten Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt in die Welt blies: “Haseloff bringt zu Hause den Müll raus.” Und Die Zeit, der Spiegel, die Welt, die Süddeutsche hatten nichts Besseres zu tun als diese Meldung genauso zu wiederholen. Unpolitisch. Ohne Einbettung. Ohne gesellschaftspolitische Diskussion oder Kritik. So kann Die Podcastin nur feststellen: Super.Man ist offensichtlich out, es lebe der Mithelf-Man! Peinlich.
     2. Christine Dankbar berichtet für die Berliner Zeitung: “Jetzt ist es amtlich. Das ZDF bezahlt Frauen weniger als Männer.” Die ZDF-Reporterin Birte Meier hat einen weiteren Erfolg in der Auseinandersetzung mit ihrem Sender erzielt. Die Journalistin hat das ZDF verklagt, weil sie schlechter bezahlt wird als ihre männlichen Kollegen. laStaempfli: “Wieder eine Frau, die alleine kämpfen muss und alleine, ad personam für ihr Engagment bestraft wird.” Birte Meier wurde nämlich vom ZDF versetzt. Was tun? Hiesse sie Thomas Müller: Die Journis in ganz Deutschland würden sich mit ihr solidarisieren.
    3. OECD-Report über die Kosten von ausserhäuslicher Kinderbetreuung. Die Medien berichten von “Doppelverdiener werden stärker zur Kasse gebeten”. Doppelverdiener, so laStaempfli, ist ein Faschobegriff und historisch: Damit wurde in der Schweiz verheirateten Lehrerinnen verboten, nach Eheschliessung, weiter ihrem Beruf nachzugehen.
    4. Die heftigen, diffamierenden Attacken gegen Hedwig Richter: HIER IST LEIDER DIE TECHNIK AUSGESTIEGEN, wie ärgerlich und #diepodcastin entschuldigt sich dafür. Deshalb etwas längerer Text: Der Angriff neidischer, missgünstiger, akademischer Wichtigtuer gegen die innovative, moderne, intellektuelle und sehr klar argumentierende Hedwig Richter fällt unter die Kategorie #Misogynie #Verleumdung. laStaempfli verweist bei der inhaltlichen Dimension auf die sehr kluge und nüchterne Replik von Hedwig Richter: http://www.sehepunkte.de/2021/06/kommentar/hedwig-richter-ueber-rezension-von-demokratie-eine-deutsche-affre-112/
    Darin weist Hedwig Richter nach, dass sowohl Jansen als auch Wirsching, zwei Kollegen, die sich “unter Männern” sicherlich abgesprochen haben, ihr Buch nicht rezensieren, sondern ein FAKE Buch kritisieren, das sie mitnichten geschrieben hat. laStaempfli: “Jansen und Wirsching strotzen vor persönlicher Attacken auf Hewig Richter während diese aufzeigt, dass es den Kriegstreibern unter den Historikern nicht um eine redliche Auseinandersetzung mit neuen Demokratieansätzen geht, sondern darum, eine Kollegin und deren Erfolg mies zu reden, fertig zu machen und für die weiteren akademischen Posten UNWÄHLBAR zu machen. Es ist unglaublich übel: Alles. Wortwahl, persönliche Diffamierungen, falsche Quellenhinweise von zwei Typen, DIE NOCH NIE IN IHRER KARRIERE AUCH NUR EIN RELEVANTES WORT ZU FRAUEN- UND GESCHLECHTERGESCHICHTE PUBLIZIERT HABEN. Hier sollen für alle Zukunft Frauen, die Demokratiegeschichte als DEMOKRATE GESCHICHTE und nicht als linkes Mackergedöns verstehen, verhindert werden.”
    5. Dann zur fünften Aktualität, die direkt ins Thema Prostitution führt: Nicht weniger peinlich, aber mit einer Schrumpelgurke allein nicht zu beheben, ist die Berichterstattung des beliebten Schweizer Familienmagazins “Schweizer Illustrierte” zur Wiedereröffnung der Bordelle in der Schweiz  nach der Pandemie: Mit einem Hochglanz-Foto, auf dem der SVP-Kantonalrat Valentin Landmann (schon älter) mit drei nackten, blutjungen Prostitutierten posiert, ist nichts weniger als eine aufpolierte Beschönigung der Prostitution. Was möchte uns die Schweizer Illustrierte, beliebt bei vielen Familien in der Schweiz denn damit sagen? Nicht nur die Kantonsrätinnen Andrea Gisler und Silvia Rigoni, die einen Offenen Brief lanciert haben, auch Die Podcastin findet: Das ist Werbung – und das ist abscheulich, frauenverachtend, skandalös. Die Rohnerin wird polemisch: Möchte die Schweizer Illustrierte mit diesem Artikel vielleicht einen Beitrag zur Berufsorientierung junger Mädchen und Frauen leisten? Heißt es doch überall, Prostitution sei “ein Beruf wie jeder andere auch”. Rohnerin und laStämpfli finden: Nein. Körper zu verkaufen, Löcher zu verkaufen, Fleisch zu verkaufen, ist kein Beruf, sondern menschenverachtender Fleischhandel und Sklaverei.
    Die Rohnerin erklärt darüber hinaus als Berufsexpertin brillant: Bei Berufen – in der Schweiz gibt es übrigens über 250, in Deutschland über 300 – einigen sich Arbeitgeber und Gewerkschaften auf Ausbildungsinhalte. Eine Berufsausbildung dauert 2- 3 1/2 Jahre. Bei Prostitution alles nicht der Fall! (Großes Erstaunen…) Und sollte Prostitution wirklich ein Beruf sein – wo bleiben dann die Schülerinnenpraktika?!? Warum machen die ganzen Unterstützer des Ausbeutungssystems nicht Werbung dafür, dass bspw. 11-jährige Mädchen mal ein Schnupperpraktikum im Bordell machen? Warum? Weil wir es hier mit astreiner Doppelmoral zu tun haben
    laStämpfli und die Rohnerin unterstützen das Nordische Modell (das die Grünen in Deutschland auf dem letzten Parteitag übrigens gerade abgelehnt haben!): Ein Instrument zur Bekämpfung von Prostitution, indem die Fleischkäufer (das Wort “Freier” von Mittelhochdeutsch “werben um jemanden; jemanden heiraten” ist purer Euphemismus) kriminalisiert, die Frauen entkriminalisiert und sie beim Ausstieg unterstützt. Das Europäische Parlament hat übrigens bereits 2014 eine Resolution verabschiedet, in der allen EU-Mitgliedsstaaten das Nordische Modell empfohlen wird. In mehreren Staaten – von Schweden bis Island, von Irland über Frankreich bis Israel – ist das Nordische Modell übrigens bereits Realität. #diepodcastin meint: Das Ergebnis: Die Mehrheit der Bevölkerung ist unterstützt diesen Weg – und insbesondere junge Männer in diesen Ländern lehnen das Ausbeutungssystems Prostitution heute viel stärker ab als die Generation vor ihnen. Wenn das kein Erfolg ist!
    Bild von Gudrun Baudisch 1929 aus der aktuellen Ausstellung der Wiener Werstätterinnen, fotografiert von laStaempfli
    Links:
    –dpa MÜLLGESCHICHTE siehe https://www.rtl.de/cms/haseloff-bringt-zu-hause-den-muell-raus-4776150.html
    –ZDF & Frauenlöhne siehe https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/jetzt-ist-es-amtlich-das-zdf-bezahlt-maenner-besser-als-frauen-li.165993
    –Doppelverdienerinnen siehe https://www.swissinfo.ch/ger/direktedemokratie/regula-staempfli_-demokratie-besteht-in-der-schweiz-aus-rechten-und-pflichten/42968978
     –Hedwig Richter: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/masslose-kritik-an-der-historikerin-hedwig-richter-17248489.html
    http://www.sehepunkte.de/2021/06/kommentar/hedwig-richter-ueber-rezension-von-demokratie-eine-deutsche-affre-112/
    https://www.hsozkult.de/review/id/reb-49883?title=h-richter-demokratie
    http://www.sehepunkte.de/2021/03/34995.html
    – Prostitution siehe https://www.ensuite.ch/menschenfleischarbeit-piff-paff-puff/
    -Nordisches Modell: https://www.frauenrechte.de/unsere-arbeit/themen/frauenhandel/nordisches-modell
    46 min
  • #diepodcastin über Sklavenarbeit: Isabel Rohner & Regula Stämpfli diskutieren Müll bei der dpa, ZDF & Lohndiskriminieung, das Unwort “Doppelverdiener” oder “Sexarbeit” oder “Prostitution als Beruf”, die Attacken gegen die beste zeitgenössische Historikeri
    #diepodcastin über Sklavenarbeit: Isabel Rohner & Regula Stämpfli diskutieren Müll bei der dpa, ZDF & Lohndiskriminieung, das Unwort "Doppelverdiener" oder "Sexarbeit" oder "Prostitution als Beruf", die Attacken gegen die beste zeitgenössische Historikerin Hedwig Richter und die Medien-Oberschrumpelgurke Schweizer Illustrierte
    Feministischer Wochenrückblick:
    1. Zeit für eine Goldene Schrumpelgurke: Die Rohnerin verleiht sie in dieser Woche der dpa, der Deutschen PresseAgentur, die folgende markerschütternde, unfassbar relevante Meldung über den neuen alten Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt in die Welt blies: "Haseloff bringt zu Hause den Müll raus." Und Die Zeit, der Spiegel, die Welt, die Süddeutsche hatten nichts Besseres zu tun als diese Meldung genauso zu wiederholen. Unpolitisch. Ohne Einbettung. Ohne gesellschaftspolitische Diskussion oder Kritik. So kann Die Podcastin nur feststellen: Super.Man ist offensichtlich out, es lebe der Mithelf-Man! Peinlich.
    2. Christine Dankbar berichtet für die Berliner Zeitung: "Jetzt ist es amtlich. Das ZDF bezahlt Frauen weniger als Männer." Die ZDF-Reporterin Birte Meier hat einen weiteren Erfolg in der Auseinandersetzung mit ihrem Sender erzielt. Die Journalistin hat das ZDF verklagt, weil sie schlechter bezahlt wird als ihre männlichen Kollegen. laStaempfli: "Wieder eine Frau, die alleine kämpfen muss und alleine, ad personam für ihr Engagment bestraft wird." Birte Meier wurde nämlich vom ZDF versetzt. Was tun? Hiesse sie Thomas Müller: Die Journis in ganz Deutschland würden sich mit ihr solidarisieren.
    3. OECD-Report über die Kosten von ausserhäuslicher Kinderbetreuung. Die Medien berichten von "Doppelverdiener werden stärker zur Kasse gebeten". Doppelverdiener, so laStaempfli, ist ein Faschobegriff und historisch: Damit wurde in der Schweiz verheirateten Lehrerinnen verboten, nach Eheschliessung, weiter ihrem Beruf nachzugehen.
    4. Die heftigen, diffamierenden Attacken gegen Hedwig Richter: HIER IST LEIDER DIE TECHNIK AUSGESTIEGEN, wie ärgerlich und #diepodcastin entschuldigt sich dafür. Deshalb etwas längerer Text: Der Angriff neidischer, missgünstiger, akademischer Wichtigtuer gegen die innovative, moderne, intellektuelle und sehr klar argumentierende Hedwig Richter fällt unter die Kategorie #Misogynie #Verleumdung. laStaempfli verweist bei der inhaltlichen Dimension auf die sehr kluge und nüchterne Replik von Hedwig Richter: http://www.sehepunkte.de/2021/06/kommentar/hedwig-richter-ueber-rezension-von-demokratie-eine-deutsche-affre-112/
    Darin weist Hedwig Richter nach, dass sowohl Jansen als auch Wirsching, zwei Kollegen, die sich "unter Männern" sicherlich abgesprochen haben, ihr Buch nicht rezensieren, sondern ein FAKE Buch kritisieren, das sie mitnichten geschrieben hat. laStaempfli: "Jansen und Wirsching strotzen vor persönlicher Attacken auf Hewig Richter während diese aufzeigt, dass es den Kriegstreibern unter den Historikern nicht um eine redliche Auseinandersetzung mit neuen Demokratieansätzen geht, sondern darum, eine Kollegin und deren Erfolg mies zu reden, fertig zu machen und für die weiteren akademischen Posten UNWÄHLBAR zu machen. Es ist unglaublich übel: Alles. Wortwahl, persönliche Diffamierungen, falsche Quellenhinweise von zwei Typen, DIE NOCH NIE IN IHRER KARRIERE AUCH NUR EIN RELEVANTES WORT ZU FRAUEN- UND GESCHLECHTERGESCHICHTE PUBLIZIERT HABEN. Hier sollen für alle Zukunft Frauen, die Demokratiegeschichte als DEMOKRATE GESCHICHTE und nicht als linkes Mackergedöns verstehen, verhindert werden."
    Dann zur fünften Aktualität, die direkt ins Thema Prostitution führt: Nicht weniger peinlich, aber mit einer Schrumpelgurke allein nicht zu beheben, ist die Berichterstattung des beliebten Schweizer Familienmagazins "Schweizer Illustrierte" zur Wiedereröffnung der Bordelle in der Schweiz nach der Pandemie: Mit einem Hochglanz-Foto, auf dem der SVP-Kantonalrat Valentin Landmann (schon älter) mit drei nackten, blutjungen Prostitutierten posiert, ist nichts weniger als eine aufpolierte Beschönigung der Prostitution. Was möchte uns die Schweizer Illustrierte, beliebt bei vielen Familien in der Schweiz denn damit sagen? Nicht nur die Kantonsrätinnen Andrea Gisler und Silvia Rigoni, die einen Offenen Brief lanciert haben, auch Die Podcastin findet: Das ist Werbung - und das ist abscheulich, frauenverachtend, skandalös. Die Rohnerin wird polemisch: Möchte die Schweizer Illustrierte mit diesem Artikel vielleicht einen Beitrag zur Berufsorientierung junger Mädchen und Frauen leisten? Heißt es doch überall, Prostitution sei "ein Beruf wie jeder andere auch". Rohnerin und laStämpfli finden: Nein. Körper zu verkaufen, Löcher zu verkaufen, Fleisch zu verkaufen, ist kein Beruf, sondern menschenverachtender Fleischhandel und Sklaverei.
    Die Rohnerin erklärt darüber hinaus als Berufsexpertin brillant: Bei Berufen - in der Schweiz gibt es übrigens über 250, in Deutschland über 300 - einigen sich Arbeitgeber und Gewerkschaften auf Ausbildungsinhalte. Eine Berufsausbildung dauert 2- 3 1/2 Jahre. Bei Prostitution alles nicht der Fall! (Großes Erstaunen...) Und sollte Prostitution wirklich ein Beruf sein - wo bleiben dann die Schülerinnenpraktika?!? Warum machen die ganzen Unterstützer des Ausbeutungssystems nicht Werbung dafür, dass bspw. 11-jährige Mädchen mal ein Schnupperpraktikum im Bordell machen? Warum? Weil wir es hier mit astreiner Doppelmoral zu tun haben
    laStämpfli und die Rohnerin unterstützen das Nordische Modell (das die Grünen in Deutschland auf dem letzten Parteitag übrigens gerade abgelehnt haben!): Ein Instrument zur Bekämpfung von Prostitution, indem die Fleischkäufer (das Wort "Freier" von Mittelhochdeutsch "werben um jemanden; jemanden heiraten" ist purer Euphemismus) kriminalisiert, die Frauen entkriminalisiert und sie beim Ausstieg unterstützt. Das Europäische Parlament hat übrigens bereits 2014 eine Resolution verabschiedet, in der allen EU-Mitgliedsstaaten das Nordische Modell empfohlen wird. In mehreren Staaten - von Schweden bis Island, von Irland über Frankreich bis Israel - ist das Nordische Modell übrigens bereits Realität. #diepodcastin meint: Das Ergebnis: Die Mehrheit der Bevölkerung ist unterstützt diesen Weg - und insbesondere junge Männer in diesen Ländern lehnen das Ausbeutungssystems Prostitution heute viel stärker ab als die Generation vor ihnen. Wenn das kein Erfolg ist!
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