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  • #DiePodcastin über Freundschaft: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Winzip, Barbie, Austrias Mediatoo, Yellow Press, Jan Böhmermann als Frau, den Muttertag, Freundschaft, das Konzept "beste Freundin", Simone de Beauvoirs Symbiose, Hannah Arendts Zärtlic

    #DiePodcastin über Freundschaft: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Winzip, Barbie, Austrias Mediatoo, die Yellow Press, Jan Böhmermann als Frau, den Muttertag, das Konzept “beste Freundin”, Simone de Beauvoirs Symbiose, Hannah Arendts Zärtlichkeit sowie die fabelhafte Senta Berger.

    Aktuell sind bei Isabel Rohner & Regula Stämpfli die sexistische Algorithmisierung der “Haushälterin” bei WinZip, Barbie, die endlich mit BlackLivesMatter mitläuft, dick, klein, verschieden und versehrt sein darf (obwohl laStaempfli punkto Puppenspielen immer noch skeptisch ist und die Rohnerin DIE BESTE KINDHEITSANEKDOTE ERZÄHLT) erste Themen. Dann zur fabelhaften Senta Berger, die heuer 80 Jahre schön und alt wird. Senta Bergers Biographie im Jahr 2006 war explizit punkto MeToo und erzählt viel von der sexuellen Gewalt und Machtmissbrauch in Hollywood. Rückblickend stellen Isabel Rohner und Regula Stämpfli fest: Das war damals kein oder – wie BILD – ein völlig falsch rezipiertes Thema in den Medien. Mit MediaToo geht es weiter: Die fantastische Corinna Milborn hat Raphaela Scharf und Katia Wagner im Puls24 bedrückend und beeindruckend zum neusten MediaToo interviewt: Unbedingt nachgucken! Dann entlarven Isabel Rohner und Regula Stämpfli noch den Muttertag: Anna Jarvis, die den Mothersday für die Gleichberechtigung erfunden hatte und sogar vor Gericht zog, weil ihr die Kommerzialisierung ihrer Schöpfung zuwider war.

    Zum Thema Freundschaft kamen Isabel Rohner und Regula Stämpfli, weil auf TWITTER die Tatsache, dass sich beide nicht kennen und sich noch nie physisch begegnet sind, die Podcastin-Gemeinde erschütterte, worauf die Rohnerin feststellte: Weshalb sollten Frauen, die gemeinsam was tun, immer gleich Freundinnen sein? Simone de Beauvoir: Das Thema des Mannes ist die Freiheit, das der Frau die Symbiose: Isabel Rohner und Regula Stämpfli kommen in Fahrt und sind fabelhaft punkto ganz neuer Ansätze punkto Friendship.Dann schwärmt laStaempfli von Hannah Arendt als zärtliche Freundin: Das Foto zeigt Mary McCarthy & Hannah Arendt. laStaempfli vergisst aber die wichtigste Auseinandersetzung über Kollektive und Gershom Sholem mit Arendt, ach, ein andermal, tröstet die Rohnerin: #diepodcastin hat ja noch viel zu tun. Hört rein, es war Champagner pur.

    Links:

    – MediaToo in Austria: https://www.puls24.at/video/milborn-spezial-zur-causa-wolfgang-fellner-katia-wagner-und-raphaela-scharf-im-interview

    – Senta Berger https://www.zdf.de/nachrichten/leute-heute/videos/sentaberger-102.html

    – Muttertag siehe https://www.biorama.eu/muttertag-erfinderin/

     

    48 min
  • #DiePodcastin über Freundschaft: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Winzip, Barbie, Austrias Mediatoo, Yellow Press, Jan Böhmermann als Frau, den Muttertag, Freundschaft, das Konzept “beste Freundin”, Simone de Beauvoirs Symbiose, Hannah Arendts Zärtlic

    #DiePodcastin über Freundschaft: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Winzip, Barbie, Austrias Mediatoo, die Yellow Press, Jan Böhmermann als Frau, den Muttertag, das Konzept “beste Freundin”, Simone de Beauvoirs Symbiose, Hannah Arendts Zärtlichkeit sowie die fabelhafte Senta Berger.

    Aktuell sind bei Isabel Rohner & Regula Stämpfli die sexistische Algorithmisierung der “Haushälterin” bei WinZip, Barbie, die endlich mit BlackLivesMatter mitläuft, dick, klein, verschieden und versehrt sein darf (obwohl laStaempfli punkto Puppenspielen immer noch skeptisch ist und die Rohnerin DIE BESTE KINDHEITSANEKDOTE ERZÄHLT) erste Themen. Dann zur fabelhaften Senta Berger, die heuer 80 Jahre schön und alt wird. Senta Bergers Biographie im Jahr 2006 war explizit punkto MeToo und erzählt viel von der sexuellen Gewalt und Machtmissbrauch in Hollywood. Rückblickend stellen Isabel Rohner und Regula Stämpfli fest: Das war damals kein oder – wie BILD – ein völlig falsch rezipiertes Thema in den Medien. Mit MediaToo geht es weiter: Die fantastische Corinna Milborn hat Raphaela Scharf und Katia Wagner im Puls24 bedrückend und beeindruckend zum neusten MediaToo interviewt: Unbedingt nachgucken! Dann entlarven Isabel Rohner und Regula Stämpfli noch den Muttertag: Anna Jarvis, die den Mothersday für die Gleichberechtigung erfunden hatte und sogar vor Gericht zog, weil ihr die Kommerzialisierung ihrer Schöpfung zuwider war.

    Zum Thema Freundschaft kamen Isabel Rohner und Regula Stämpfli, weil auf TWITTER die Tatsache, dass sich beide nicht kennen und sich noch nie physisch begegnet sind, die Podcastin-Gemeinde erschütterte, worauf die Rohnerin feststellte: Weshalb sollten Frauen, die gemeinsam was tun, immer gleich Freundinnen sein? Simone de Beauvoir: Das Thema des Mannes ist die Freiheit, das der Frau die Symbiose: Isabel Rohner und Regula Stämpfli kommen in Fahrt und sind fabelhaft punkto ganz neuer Ansätze punkto Friendship.Dann schwärmt laStaempfli von Hannah Arendt als zärtliche Freundin: Das Foto zeigt Mary McCarthy & Hannah Arendt. laStaempfli vergisst aber die wichtigste Auseinandersetzung über Kollektive und Gershom Sholem mit Arendt, ach, ein andermal, tröstet die Rohnerin: #diepodcastin hat ja noch viel zu tun. Hört rein, es war Champagner pur.

    Links:

    – MediaToo in Austria: https://www.puls24.at/video/milborn-spezial-zur-causa-wolfgang-fellner-katia-wagner-und-raphaela-scharf-im-interview

    – Senta Berger https://www.zdf.de/nachrichten/leute-heute/videos/sentaberger-102.html

    – Muttertag siehe https://www.biorama.eu/muttertag-erfinderin/

     

    0 min
  • #DiePodcastin inspiriert: Isabel Rohner & Regula Stämpfli im feministischen Wochenrückblick und ihre Heldinnen wie Vorbilder Süssmuth, Pusch, Theresia Rohner, von der Leyen, Kopp, Peschel-Gutzeit, Hesse, Spiess-Hegglin

    #DiePodcastin inspiriert: Isabel Rohner & Regula Stämpfli im feministischen Wochenrückblick und ihre Heldinnen wie Vorbilder Süssmuth, Pusch, Theresia Rohner, von der Leyen, Kopp, Peschel-Gutzeit, Hesse, Spiess-Hegglin
    Letzte Woche kam das #sofagate – wir bevorzugen ja die Bezeichnung #malefail – vors Europäische Parlament: Ursula von der Leyen machte in ihrer Rede klar, dass sie sich durch das Verhalten von Präsident Erdogan und Ratspräsident Michel zurückgesetzt fühlte und zwar “als Frau und Europäerin.” Damit macht sie deutlich: Struktureller Sexismus macht auch vor Spitzenpolitikerinnen nicht halt. Was für ein machtvolles, wichtiges politisches Statement! Die Rohnerin zitiert zudem Ska Keller, die Co-Vorsitzenden der Grünen im Europaparlament, die sich direkt an Charles Michel wandte und richtigerweise feststellte: “Wenn Sie die Kommissionspräsidentin so behandeln, dann kann keine Frau eine andere Behandlung erwarten!” Sie hat recht: Die Zeit, als Männer sich bequem zurücklehnen konnten, ist endgültig vorbei! Am 28. April 2021 konnten die Appenzellerinnen AI endlich 30 Jahre Demokratie feiern. Vor genau 30 Jahren fand die erste Landsgemeinde (= kantonale Wahl) statt, an der Männer UND Frauen gleichberechtigt teilnehmen durften. Was für ein Meilenstein in der Schweizer Demokratiegeschichte, den Appenzell einzig Theresia Rohner zu verdanken hat, die sich damals durch die Instanzen geklagt hat. Eigentlich hätten alle Zeitungen davon voll sein müssen. Doch so läuft es nicht, wenn es um Frauen geht, nichts passiert einfach so – schon gar nicht die Berichterstattung. Die Rohnerin musste ganz schön rödeln, es ist ihr aber gelungen, dass die Zeitung “20 Minuten” mit ihr ein Interview geführt hat.
    Tippen wir Heldinnen in Google ein, fragt die Maschine zurück: Meinen Sie Helden?  laStaempfli erneut über Deutschland, Google-macht-Männermacht.
    Bei den Vorbildern bzw. inspirierenden Frauen sind sich LaStaempfli und Rohnerin einig: Es geht bei Vorbildern nicht darum, vollständig mit jemandem übereinzustimmen, sondern um Engagement, Eigenschaften, konkrete Handlungen. Denn was eint unsere Vorbilder: Es sind aktive Frauen, die handeln, die was tun, die politisch sind – und Humor haben.
    Die Rohnerin nennt Rita Süssmuth (Bundestagspräsidentin) und Elisabeth Kopp (erste Bundesrätin der Schweiz), Lore-Maria Peschel-Gutzeit (Ergänzung des Art. 3 Abs. 2 GG), Netzwerkerin Marlies Hesse (Journalistinnenbund) und Aktivistin Jolanda Spiess-Hegglin mit ihren Initiativen #NetzCourage und dem neuen Tool #NetzPigCock, über das Penisbilder direkt zur Anzeige gebracht werden können. Auf ihrer Liste standen aber noch viele, viele mehr, über die sie nicht mehr hat sprechen können…laStaempfli möchte stundenlang von Luise F. Pusch schwärmen, kommt aber auch nicht dazu und verweist deshalb in den Links auf die tonnenweise wichtigen Beiträge der herausragenden Sprach-Gigantin Pusch, die führende Linguistin, Denkerin und Archivarin für Frauenmenschen, Frauengeschichte, grosse Frauen, Frauenstars, Frauenlinien, Frauenstrassen, Frauenstädte, Frauenmusik und vieles andere Frauen ist.
    Links:
    – Isabel Rohner im Interview mit 20 Minuten zu 30 Jahre Frauenstimmrecht in Appenzell und der Heldin Theresia Rohner: https://www.20min.ch/story/toechter-brauchten-polizeischutz-weil-sie-fuer-frauenstimmrecht-kaempften-382774376611
    – Infos über den Journalistinnenbund und den “Marlies Hesse Nachwuchspreis”: www.journalistinnen.de
    – Marlies Hesse im Interview mit der Taz über Frauen im Journalismus: https://taz.de/Frauen-im-Journalismus/!5576220/
    – Plattform NetzPigCock, über die unverlangt zugesandte Penisbilder direkt zur Anzeige gebracht werden können (gilt für die Schweiz): https://netzpigcock.ch/
    – YouTube Biographie aktuell und sehr spannend: Luise F. Pusch: https://www.youtube.com/watch?v=BLzQxY0NP0o&t=1760s
    – https://www.fembio.org/
    – “Unsere Grammatik widerspricht dem Grundgesetz” https://sz-magazin.sueddeutsche.de/wissen/luise-pusch-interview-linguistik-89651?reduced=true
     BILD IST VON DER KÜNSTLERIN Eli Cortiñas
    51 min
  • #DiePodcastin inspiriert: Isabel Rohner & Regula Stämpfli im feministischen Wochenrückblick und ihre Heldinnen wie Vorbilder Süssmuth, Pusch, Theresia Rohner, von der Leyen, Kopp, Peschel-Gutzeit, Hesse, Spiess-Hegglin
    #DiePodcastin inspiriert: Isabel Rohner & Regula Stämpfli im feministischen Wochenrückblick und ihre Heldinnen wie Vorbilder Süssmuth, Pusch, Theresia Rohner, von der Leyen, Kopp, Peschel-Gutzeit, Hesse, Spiess-Hegglin
    Letzte Woche kam das #sofagate – wir bevorzugen ja die Bezeichnung #malefail – vors Europäische Parlament: Ursula von der Leyen machte in ihrer Rede klar, dass sie sich durch das Verhalten von Präsident Erdogan und Ratspräsident Michel zurückgesetzt fühlte und zwar “als Frau und Europäerin.” Damit macht sie deutlich: Struktureller Sexismus macht auch vor Spitzenpolitikerinnen nicht halt. Was für ein machtvolles, wichtiges politisches Statement! Die Rohnerin zitiert zudem Ska Keller, die Co-Vorsitzenden der Grünen im Europaparlament, die sich direkt an Charles Michel wandte und richtigerweise feststellte: “Wenn Sie die Kommissionspräsidentin so behandeln, dann kann keine Frau eine andere Behandlung erwarten!” Sie hat recht: Die Zeit, als Männer sich bequem zurücklehnen konnten, ist endgültig vorbei! Am 28. April 2021 konnten die Appenzellerinnen AI endlich 30 Jahre Demokratie feiern. Vor genau 30 Jahren fand die erste Landsgemeinde (= kantonale Wahl) statt, an der Männer UND Frauen gleichberechtigt teilnehmen durften. Was für ein Meilenstein in der Schweizer Demokratiegeschichte, den Appenzell einzig Theresia Rohner zu verdanken hat, die sich damals durch die Instanzen geklagt hat. Eigentlich hätten alle Zeitungen davon voll sein müssen. Doch so läuft es nicht, wenn es um Frauen geht, nichts passiert einfach so – schon gar nicht die Berichterstattung. Die Rohnerin musste ganz schön rödeln, es ist ihr aber gelungen, dass die Zeitung “20 Minuten” mit ihr ein Interview geführt hat.
    Tippen wir Heldinnen in Google ein, fragt die Maschine zurück: Meinen Sie Helden?  laStaempfli erneut über Deutschland, Google-macht-Männermacht.
    Bei den Vorbildern bzw. inspirierenden Frauen sind sich LaStaempfli und Rohnerin einig: Es geht bei Vorbildern nicht darum, vollständig mit jemandem übereinzustimmen, sondern um Engagement, Eigenschaften, konkrete Handlungen. Denn was eint unsere Vorbilder: Es sind aktive Frauen, die handeln, die was tun, die politisch sind – und Humor haben.
    Die Rohnerin nennt Rita Süssmuth (Bundestagspräsidentin) und Elisabeth Kopp (erste Bundesrätin der Schweiz), Lore-Maria Peschel-Gutzeit (Ergänzung des Art. 3 Abs. 2 GG), Netzwerkerin Marlies Hesse (Journalistinnenbund) und Aktivistin Jolanda Spiess-Hegglin mit ihren Initiativen #NetzCourage und dem neuen Tool #NetzPigCock, über das Penisbilder direkt zur Anzeige gebracht werden können. Auf ihrer Liste standen aber noch viele, viele mehr, über die sie nicht mehr hat sprechen können…laStaempfli möchte stundenlang von Luise F. Pusch schwärmen, kommt aber auch nicht dazu und verweist deshalb in den Links auf die tonnenweise wichtigen Beiträge der herausragenden Sprach-Gigantin Pusch, die führende Linguistin, Denkerin und Archivarin für Frauenmenschen, Frauengeschichte, grosse Frauen, Frauenstars, Frauenlinien, Frauenstrassen, Frauenstädte, Frauenmusik und vieles andere Frauen ist.
    Links:
    – Isabel Rohner im Interview mit 20 Minuten zu 30 Jahre Frauenstimmrecht in Appenzell und der Heldin Theresia Rohner: https://www.20min.ch/story/toechter-brauchten-polizeischutz-weil-sie-fuer-frauenstimmrecht-kaempften-382774376611
    – Infos über den Journalistinnenbund und den “Marlies Hesse Nachwuchspreis”: www.journalistinnen.de
    – Marlies Hesse im Interview mit der Taz über Frauen im Journalismus: https://taz.de/Frauen-im-Journalismus/!5576220/
    – Plattform NetzPigCock, über die unverlangt zugesandte Penisbilder direkt zur Anzeige gebracht werden können (gilt für die Schweiz): https://netzpigcock.ch/
    – YouTube Biographie aktuell und sehr spannend: Luise F. Pusch: https://www.youtube.com/watch?v=BLzQxY0NP0o&t=1760s
    – https://www.fembio.org/
    – “Unsere Grammatik widerspricht dem Grundgesetz” https://sz-magazin.sueddeutsche.de/wissen/luise-pusch-interview-linguistik-89651?reduced=true
     BILD IST VON DER KÜNSTLERIN Eli Cortiñas
    0 min
  • Die Podcastin kontrovers: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Annalena Baerbock, Medien, Kandidaturen, Schauspielende, Agenda Setting, Kritik & digitale Verleumdungsmaschinen.

    Die Podcastin kontrovers: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Annalena Baerbock, Medien, Kandidaturen, Schauspielende, Agenda Setting, Kritik & digitale Verleumdungsmaschinen.

    Die Rohnerin führt ins Thema Kanzlerinnen-Kandidatur ein: Personalentscheidungen bei Union und Grünen. Konkret zu Annalena Baerbock und Robert Habeck, die gemeinsam  verkündeten, dass Baerbock die erste grüne Kanzlerinkandidatin wird. Medienbeobachtung von der Rohnerin:

    1. Hätten sich zwei Frauen einigen müssen, wäre die Nr. ZWEI NIE so ein Thema gewesen.

    2. In der Berichterstattung über die grüne Entscheidung schwang – bewusst oder unbewusst – eine Gönnerhaftigkeit mit: Baerbocks Erfolg wurde über Habeck definiert. So hieß es in den Medien, er habe ihr “die Bühne überlassen”, er habe “Macht abgegeben”, er habe “verzichtet”. Verzichten kann man allerdings nur, wenn man selber einen Anspruch auf eben eine Sache hat.

    3. Leerstellen von Sprache und die Gefahr, in übliche Denk- oder Sprachmuster zu verfallen. Übel die  Nachfragen im ZEIT-Interview mit Robert Habeck:  “Kann eine Nummer 1 eine Nummer 2 werden” oder ob Annalena Baerbock “das Maskottchen des grünen Wahlkampfes” sei.
    Die Podcastin stimmt überein: Rollen umkehren. Frauen keine Fragen stellen, die Männer nicht auch gestellt werden.
    Dann heftige Diskussion von Isabel Rohner und Regula Stämpfli über die Schauspielende-Aktion #allesdichtmachen, die auf TWITTER mit #allesschlichtmachen beantwortet wurde. laStaempfli entnervt und mit klarer Positionierung zur Kritik als Parrhesia: Der Zeitgeschichte ist der Mut, die Fähigkeit und auch die Auseinandersetzung mit echter Kritik, d.h. an die Wurzeln gehende Kritik, abhanden gekommen. Rohnerin findet das überhaupt nicht: Die Aktion sei zynisch, verfehlt und führe ins Leere. Die Podcastin stimmt überein, dass sie in dieser Frage mehr als geteilt ist.
    Hier die Links:
    1. Zeit-Interview mit Habeck: https://www.zeit.de/2021/17/robert-habeck-gruene-bundestagswahl-klimapolitik-corona
    2. Artikel zu digitalen Verleumdungsmaschinen von Regula Stämpfli siehe http://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf
    3. Offener Brief, Leipzig: https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/preis-der-leipziger-buchmesse-ein-offener-brief-kritisiert-die-shortlist-li.154646?pid=true

     

    49 min
  • Die Podcastin kontrovers: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Annalena Baerbock, Medien, Kandidaturen, Schauspielende, Agenda Setting, Kritik & digitale Verleumdungsmaschinen.
    Die Podcastin kontrovers: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Annalena Baerbock, Medien, Kandidaturen, Schauspielende, Agenda Setting, Kritik & digitale Verleumdungsmaschinen.

    Die Rohnerin führt ins Thema Kanzlerinnen-Kandidatur ein: Personalentscheidungen bei Union und Grünen. Konkret zu Annalena Baerbock und Robert Habeck, die gemeinsam  verkündeten, dass Baerbock die erste grüne Kanzlerinkandidatin wird. Medienbeobachtung von der Rohnerin:

    1. Hätten sich zwei Frauen einigen müssen, wäre die Nr. ZWEI NIE so ein Thema gewesen.

    2. In der Berichterstattung über die grüne Entscheidung schwang – bewusst oder unbewusst – eine Gönnerhaftigkeit mit: Baerbocks Erfolg wurde über Habeck definiert. So hieß es in den Medien, er habe ihr “die Bühne überlassen”, er habe “Macht abgegeben”, er habe “verzichtet”. Verzichten kann man allerdings nur, wenn man selber einen Anspruch auf eben eine Sache hat.

    3. Leerstellen von Sprache und die Gefahr, in übliche Denk- oder Sprachmuster zu verfallen. Übel die  Nachfragen im ZEIT-Interview mit Robert Habeck:  “Kann eine Nummer 1 eine Nummer 2 werden” oder ob Annalena Baerbock “das Maskottchen des grünen Wahlkampfes” sei.
    Die Podcastin stimmt überein: Rollen umkehren. Frauen keine Fragen stellen, die Männer nicht auch gestellt werden.
    Dann heftige Diskussion von Isabel Rohner und Regula Stämpfli über die Schauspielende-Aktion #allesdichtmachen, die auf TWITTER mit #allesschlichtmachen beantwortet wurde. laStaempfli entnervt und mit klarer Positionierung zur Kritik als Parrhesia: Der Zeitgeschichte ist der Mut, die Fähigkeit und auch die Auseinandersetzung mit echter Kritik, d.h. an die Wurzeln gehende Kritik, abhanden gekommen. Rohnerin findet das überhaupt nicht: Die Aktion sei zynisch, verfehlt und führe ins Leere. Die Podcastin stimmt überein, dass sie in dieser Frage mehr als geteilt ist.
    Hier die Links:
    1. Zeit-Interview mit Habeck: https://www.zeit.de/2021/17/robert-habeck-gruene-bundestagswahl-klimapolitik-corona
    2. Artikel zu digitalen Verleumdungsmaschinen von Regula Stämpfli siehe http://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf
    3. Offener Brief, Leipzig: https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/preis-der-leipziger-buchmesse-ein-offener-brief-kritisiert-die-shortlist-li.154646?pid=true

     

    0 min
  • #DiePodcastin bloody great: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Menstruation, Mansplaining, MediaToo, Männer-Metaphern mit einem grossen Plädoyer für Sex, Säfte und Frauenliebe.

    #DiePodcastin bloody great: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Menstruation, Mansplaining, MediaToo und Männer-Metaphern mit einem grossen Plädoyer für Sex, Säfte und Frauenliebe.
    Update Arthur Ruthishauser von Tamedia: Regula Stämpfli und Isabel Rohner schlagen dem Verlag einen Feminismuskurs vor, nachzulesen auf www.regulastaempfli.eu Julian Reichelt ist immer noch im Amt und DER SPIEGEL  übertrifft sich an Frauenhass: Eine Frau macht Karriere im Auswärtigen Amt und schon nöselt ein misogyner Journalist. Die Schweizer Radio- und Fernsehgesellschaft SRG in der Bredouille: MediaToo vom Gröbsten: 230 (!!!) Beschwerden wegen Sexismus und “Übergriffen” wurden bei einem Genfer Anwältinnenbüro eingereicht und sofort heisst es: Die Cheffs haben sich zwar Verfehlungen geleistet, aber nicht so sehr, dass sie zurücktreten müssten.
    Weiter geht es mit dem Männer-Spiel der Kandidaten rund um die Kanzlerinnenschaft. Die Männermedien wie DIE ZEIT schreiben vom “Königsdrama” zwischen Markus Söder und Armin Laschet. Auch sonst fallen oft Ausdrücke wie “Kronprinz” und “Kronprinzessin” – ausnahmsweise, aber manchmal sogar “Königin Merkel”! – so gern und häufig verwendet werden? laStämpfli und die Rohnerin finden: Monarchie-Metaphern haben in einer ernstzunehmenden Berichterstattung über unsere Demokratie nichts, aber auch gar nichts verloren! Bei uns ist der Souverän das Volk!
    Übrigens spielt auch bei der Beschreibung der beiden Unions-Kontrahenten Söder/Laschet, so die Rohnerin, der Körper eine große Rolle: laStaempfli verweist auf die strategische Synthese von Geschlecht: Mann ist Staat, Frau ist Kultur.  Der Übergang von Söderkörper zum Oberthema Körper ist fliessend: Die “Goldene Gurke der Woche” geht sehr verdient an #pinkygloves: In der Sendung “Die Höhle der Löwen” haben zwei junge Männer für ihre frauenfeindliche Geschäftsidee eines pinken Einweg-Plastikhandschuhs für Frauen, damit diese endlich ihre Tampos “diskret” und “geruchsneutral” entsorgen, satte 30.000 Euro Förderung bekommen. Für die Rohnerin zeigt dieses Beispiel in a nutshell, was falsch läuft in unserer Gesellschaft und laStaempfli nickt, verstärkt und ergänzt mit “Die Scham ist vorbei”.
     Rohnerin: Thesen mit Weltveränderungspotential:
    1. Mansplaining: Männer erklären uns die Welt und lösen Probleme, die es gar nicht gibt.
     2. Männer fördern Männer – selbst bei Schwachsinnsideen. Gründerinnen haben das Nachsehen.
    Der Bundesverband deutscher Startups hat gezeigt, dass Männer eine 60 % höhere Chance haben, an Risikokapital zu kommen, als Frauen – und dies ist eine konservative Schätzung. Das liegt auch daran, dass 96% der Venture Capital-Firmen von Männern geführt werden. Mit Gründungsideen von Frauen wird bei Pitches kritischer umgegangen und viel stärker hinterfragt. Richten sich die Ideen insbesondere an Kundinnen werden sie allzu gern als “Nischenprodukte” abgetan. Dies zeigte in der selben Sendung vor ein paar Jahren auch das Beispiel der Periodenunterwäsche OOIA.
    Bei fast 4 Milliarden Frauen auf der Welt ein Riesenskandal.
     3. Produkte von Männern für Frauen gehen am Bedarf vorbei.
    Das zeigen die pinken Einweghandschuhe schon bei einem flüchtigen Blick: Sie sind unnötig, teuer (25 Cent pro Stück!!!), umweltschädlich (Plastik!) und pink.
     4. Schlechte Produkte prägen das Frauenbild unserer Gesellschaft und verstärken Body Shaming
    Pinkygloves suggerieren, dass Frauen eklig sind, unsauber, dass sie riechen – und machen damit keinen Hehl daraus, was die Zielvorstellung einer Frau sein soll: Frauen sollen “fresh” und “clean”, “geruchtsneutral”, STILL sein und sich auf keinen Fall selber anfassen wollen! Die Rohnerin und laStaempfli enden mit einem feurigen Appell vor allem an junge Frauen: Kauft solche Produkte nicht und lasst euch nichts einreden! Eure Körper sind völlig in Ordnung, so wie sie sind! Fasst euch an, kennt euch, liebt euch – das ist die Grundvoraussetzung für Selbstbewusstsein und by the way auch für guten Sex (ob allein oder mit Partner/in).
    Noch in eigener Sache: Bis zum 18.4. könnt ihr noch eure Stimme für “Die Podcastin” beim Deutschen Podcastpreis abgeben: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/die-podcastin/
    Nachlesen:
    Aktuell zu SRG: Interview mit Isabel Rohner zum Thema Sexismus in den CH-Media: https://www.luzernerzeitung.ch/schweiz/belaestigungsvorwuerfe-bei-rts-sexismus-expertin-isabel-rohner-ohne-maenner-geht-es-nicht-ld.2126289
    Aktuell zu MediaToo: Kolumne von Regula Stämpfli im Nebelspalter über linke und rechte Penishalter https://www.nebelspalter.ch/die-schweiz-zwischen-pandemie-und-maennerkumpanei
    – Kommentar von Francesco Benini zum Sexismus-Skandal bei SRG/RTS (genau so einen pointierten Kommentar wünschen sich Isabel Rohner und Regula Stämpfli seit WOCHEN in Sachen Tamedia!): https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/belaestigungen-beim-westschweizer-fernsehen-der-chef-der-srg-stiehlt-sich-aus-der-verantwortung-ld.2126432
    – Die Scham ist vorbei oder wie die Vulvabehaarung philosohisch zu deuten ist. Ein alter, aber immer noch guter Artikel von Regula Stämpfli zum Weltverlust. Achtung: Alice Schwarzer hat ungefragt den Lead geschrieben, also unautorisiert, womit das Engagement von laStaempfli auch schon wieder zu Ende war. Staempfli ist bekannt dafür, dass, wo Stämpfli drunter steht, auch Stämpfli drin ist und zwar 100prozentig. So oder so, grundsätzlich guter Artikel: https://www.emma.de/artikel/politisch-korrekt-die-scham-ist-vorbei-263718
    – Und weil es grad so flutscht: Ein altes Interview zum Thema mit Regula Stämpfli anlässlich ihres Bestsellers, den sie auch schon lange wieder auflegen sollte und nicht dazu kommt: Die Vermessung der Frau siehe https://www.persoenlich.com/medien/ich-bin-regula-staempfli-who-else-306701
    – Periodenunterwäsche von OOIA: https://ooia.de/
    -Strategische Synthese von Geschlecht siehe Regula Stämpfli, Traverse, http://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2017/02/Traverse-1999-Geschlecht.pdf
    & Books: Laurie Penny, Fleischmarkt, Naomi Wolf, Mythos Schönheit und ganz viele mehr – dazu mal eine eigene Folge: Doch hier nochmals KAUFT ENDLICH TAUGENIXEN VON ISABEL ROHNER: DIE GESAMTE KRIMIREIHE BITTE, sonst wird laStaempfli böse. Die Krimis von der Rohnerin sind nämlich IRREGUT und haben NETFLIX-HOLLYWOOD-MUBI-POTENTIAL: Musst hier auch wieder mal stehen.
    52 min
  • #DiePodcastin bloody great: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Menstruation, Mansplaining, MediaToo, Männer-Metaphern mit einem grossen Plädoyer für Sex, Säfte und Frauenliebe.
    #DiePodcastin bloody great: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Menstruation, Mansplaining, MediaToo und Männer-Metaphern mit einem grossen Plädoyer für Sex, Säfte und Frauenliebe.
    Update Arthur Ruthishauser von Tamedia: Regula Stämpfli und Isabel Rohner schlagen dem Verlag einen Feminismuskurs vor, nachzulesen auf www.regulastaempfli.eu Julian Reichelt ist immer noch im Amt und DER SPIEGEL  übertrifft sich an Frauenhass: Eine Frau macht Karriere im Auswärtigen Amt und schon nöselt ein misogyner Journalist. Die Schweizer Radio- und Fernsehgesellschaft SRG in der Bredouille: MediaToo vom Gröbsten: 230 (!!!) Beschwerden wegen Sexismus und “Übergriffen” wurden bei einem Genfer Anwältinnenbüro eingereicht und sofort heisst es: Die Cheffs haben sich zwar Verfehlungen geleistet, aber nicht so sehr, dass sie zurücktreten müssten.
    Weiter geht es mit dem Männer-Spiel der Kandidaten rund um die Kanzlerinnenschaft. Die Männermedien wie DIE ZEIT schreiben vom “Königsdrama” zwischen Markus Söder und Armin Laschet. Auch sonst fallen oft Ausdrücke wie “Kronprinz” und “Kronprinzessin” – ausnahmsweise, aber manchmal sogar “Königin Merkel”! – so gern und häufig verwendet werden? laStämpfli und die Rohnerin finden: Monarchie-Metaphern haben in einer ernstzunehmenden Berichterstattung über unsere Demokratie nichts, aber auch gar nichts verloren! Bei uns ist der Souverän das Volk!
    Übrigens spielt auch bei der Beschreibung der beiden Unions-Kontrahenten Söder/Laschet, so die Rohnerin, der Körper eine große Rolle: laStaempfli verweist auf die strategische Synthese von Geschlecht: Mann ist Staat, Frau ist Kultur.  Der Übergang von Söderkörper zum Oberthema Körper ist fliessend: Die “Goldene Gurke der Woche” geht sehr verdient an #pinkygloves: In der Sendung “Die Höhle der Löwen” haben zwei junge Männer für ihre frauenfeindliche Geschäftsidee eines pinken Einweg-Plastikhandschuhs für Frauen, damit diese endlich ihre Tampos “diskret” und “geruchsneutral” entsorgen, satte 30.000 Euro Förderung bekommen. Für die Rohnerin zeigt dieses Beispiel in a nutshell, was falsch läuft in unserer Gesellschaft und laStaempfli nickt, verstärkt und ergänzt mit “Die Scham ist vorbei”.
     Rohnerin: Thesen mit Weltveränderungspotential:
    1. Mansplaining: Männer erklären uns die Welt und lösen Probleme, die es gar nicht gibt.
     2. Männer fördern Männer – selbst bei Schwachsinnsideen. Gründerinnen haben das Nachsehen.
    Der Bundesverband deutscher Startups hat gezeigt, dass Männer eine 60 % höhere Chance haben, an Risikokapital zu kommen, als Frauen – und dies ist eine konservative Schätzung. Das liegt auch daran, dass 96% der Venture Capital-Firmen von Männern geführt werden. Mit Gründungsideen von Frauen wird bei Pitches kritischer umgegangen und viel stärker hinterfragt. Richten sich die Ideen insbesondere an Kundinnen werden sie allzu gern als “Nischenprodukte” abgetan. Dies zeigte in der selben Sendung vor ein paar Jahren auch das Beispiel der Periodenunterwäsche OOIA.
    Bei fast 4 Milliarden Frauen auf der Welt ein Riesenskandal.
     3. Produkte von Männern für Frauen gehen am Bedarf vorbei.
    Das zeigen die pinken Einweghandschuhe schon bei einem flüchtigen Blick: Sie sind unnötig, teuer (25 Cent pro Stück!!!), umweltschädlich (Plastik!) und pink.
     4. Schlechte Produkte prägen das Frauenbild unserer Gesellschaft und verstärken Body Shaming
    Pinkygloves suggerieren, dass Frauen eklig sind, unsauber, dass sie riechen – und machen damit keinen Hehl daraus, was die Zielvorstellung einer Frau sein soll: Frauen sollen “fresh” und “clean”, “geruchtsneutral”, STILL sein und sich auf keinen Fall selber anfassen wollen! Die Rohnerin und laStaempfli enden mit einem feurigen Appell vor allem an junge Frauen: Kauft solche Produkte nicht und lasst euch nichts einreden! Eure Körper sind völlig in Ordnung, so wie sie sind! Fasst euch an, kennt euch, liebt euch – das ist die Grundvoraussetzung für Selbstbewusstsein und by the way auch für guten Sex (ob allein oder mit Partner/in).
    Noch in eigener Sache: Bis zum 18.4. könnt ihr noch eure Stimme für “Die Podcastin” beim Deutschen Podcastpreis abgeben: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/die-podcastin/
    Nachlesen:
    Aktuell zu SRG: Interview mit Isabel Rohner zum Thema Sexismus in den CH-Media: https://www.luzernerzeitung.ch/schweiz/belaestigungsvorwuerfe-bei-rts-sexismus-expertin-isabel-rohner-ohne-maenner-geht-es-nicht-ld.2126289
    Aktuell zu MediaToo: Kolumne von Regula Stämpfli im Nebelspalter über linke und rechte Penishalter https://www.nebelspalter.ch/die-schweiz-zwischen-pandemie-und-maennerkumpanei
    – Kommentar von Francesco Benini zum Sexismus-Skandal bei SRG/RTS (genau so einen pointierten Kommentar wünschen sich Isabel Rohner und Regula Stämpfli seit WOCHEN in Sachen Tamedia!): https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/belaestigungen-beim-westschweizer-fernsehen-der-chef-der-srg-stiehlt-sich-aus-der-verantwortung-ld.2126432
    – Die Scham ist vorbei oder wie die Vulvabehaarung philosohisch zu deuten ist. Ein alter, aber immer noch guter Artikel von Regula Stämpfli zum Weltverlust. Achtung: Alice Schwarzer hat ungefragt den Lead geschrieben, also unautorisiert, womit das Engagement von laStaempfli auch schon wieder zu Ende war. Staempfli ist bekannt dafür, dass, wo Stämpfli drunter steht, auch Stämpfli drin ist und zwar 100prozentig. So oder so, grundsätzlich guter Artikel: https://www.emma.de/artikel/politisch-korrekt-die-scham-ist-vorbei-263718
    – Und weil es grad so flutscht: Ein altes Interview zum Thema mit Regula Stämpfli anlässlich ihres Bestsellers, den sie auch schon lange wieder auflegen sollte und nicht dazu kommt: Die Vermessung der Frau siehe https://www.persoenlich.com/medien/ich-bin-regula-staempfli-who-else-306701
    – Periodenunterwäsche von OOIA: https://ooia.de/
    -Strategische Synthese von Geschlecht siehe Regula Stämpfli, Traverse, http://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2017/02/Traverse-1999-Geschlecht.pdf
    & Books: Laurie Penny, Fleischmarkt, Naomi Wolf, Mythos Schönheit und ganz viele mehr – dazu mal eine eigene Folge: Doch hier nochmals KAUFT ENDLICH TAUGENIXEN VON ISABEL ROHNER: DIE GESAMTE KRIMIREIHE BITTE, sonst wird laStaempfli böse. Die Krimis von der Rohnerin sind nämlich IRREGUT und haben NETFLIX-HOLLYWOOD-MUBI-POTENTIAL: Musst hier auch wieder mal stehen.
    0 min
  • #DiePodcastin über #MaleFail: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über #sofagate #Erdogan #soko #CharlesMichel #MediaToo, #Cohn-Bendit

    #DiePodcastin über #MaleFail: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über #sofagate #Erdogan #soko #CharlesMichel #MediaToo, #Cohn-Bendit
    What a week! Die Rohnerin steigt mit einem Zitat der großen Hedwig Dohm (1831-1919) ein, die unsere Gesellschaft einfach schon vor 150 Jahren verstanden und analysiert hat: “Die Gewohnheit, die lange Dauer der Unterwerfung hat die Meinung von ihrem Recht bei den Männern so festgewurzelt, dass sie sich der Tatsache der Unterdrückung, die sie üben, gar nicht bewusst werden. Ebenso wenig wie die Mehrzahl der Frauen.” 
    Isabel Rohner & Regula Stämpfli diskutieren #malefail : EU-Ratspräsident Charles Michel & sogenanntes #sofagate – wobei das Sofa nun wirklich nichts dafür konnte: Beim Besuch beim türkischen Präsidenten Erdogan hatte diese nur zwei Stühle vorbereiten lassen: einen für sich selber, einen für Charles Michel. EU-Präsidentin Ursula von der Leyen blieb da nur ein lautes “Ähm” des Protestes und eine Rolle, die die meisten Frauen unter uns nur zu gut kennen. Erdogan bekam genau das, was er wollte, denn Charles Michel tappte nur zu gern in seine Falle und spielte das Spielchen mit. Isabel Rohner & Regula Stämpfli über den Hampelmann: “Seine Kollegin wird gedemütigt? Offensichtlich not his business! Stattdessen lehnte er sich zurück und berief sich im Nachhinein aufs Protokoll.” Die Rohnerin & laStaempfli finden: Was in Istanbul passiert ist, ist eine Metapher für den Feminismus in unserer Gesellschaft. Solange es Männer gibt, die sich einfach zurücklehnen, wird sich nichts ändern.
    laStaempfli redet über Gewaltverbrechen im ZDF: Soko Potsdam, Wien, Stuttgart: Die meisten Täter sind – erstaunlich – Frauen. Sie morden aus klassischen weiblichen Beweggründen: Habgier, Eifersucht, Neid, Depression, Schwäche, Angst. Hätten die Soko XY auch nur einen Hauch Wirklichkeit in ihren Stories, würde die Hälfte der Ehen nicht geschieden, sondern die Männer ermordet. Dann beide, die Rohnerin und laStaempfli, über #HannahArendt & Causa #Cohn-Bendit: Hier gewinnen alteingeübte Misogynie-Taktiken der Linken.
    In Sachen Sexismus in der Schweizer Medienbranche liefert Rohnerin die Fortsetzung der letzten Folge und verliest einen Meinungsbeitrag, den CHMedia bei ihr zum Thema bestellt, jedoch zum Abdruck abgelehnt hat. Hier der Text im Wortlaut (Alle Rechte: @Rohnerin):
    Das grosse Schweigen

    Medien informieren, analysieren, ordnen ein. Sie tragen zur Meinungsbildung bei, decken Missstände auf und fordern Verbesserungen. Daher ist die Freiheit von Presse und Medien in Demokratien besonders geschützt. Was aber, wenn sich die Missstände, über die berichtet werden sollte, in den Medien selber abspielen? Was dann passiert, kann aktuell in der Schweiz hautnah erlebt werden. Spoiler: Die Branche bekleckert sich nicht mit Ruhm. Am 7. März 2021 haben 78 Journalistinnen der Tamedia-Redaktionen einen Brief veröffentlicht, in dem sie strukturellen Sexismus beklagen und mit seitenlangen konkreten Vorkommnissen belegen. Diese reichen von ungleicher Bezahlung über sexistische Umgangsformen bis zur Verhinderung von Themen, die aus Sicht der Journalistinnen eine besondere Relevanz für Frauen haben. Die mediale Berichterstattung war auffallend zurückhaltend. Bis heute haben es längst nicht alle Medien für nötig befunden, überhaupt über diesen Vorfall zu berichten. Auf eine Titelseite schaffte es das Thema kein einziges Mal. CH Media gehörte zwar zu den ersten, die unter der Überschrift „78 Journalistinnen klagen sexistische Arbeitskultur an“ am 8. März berichteten, doch auch hier war das Thema nur unter ferner liefen zu finden. Insgesamt überwog das grosse Schweigen.

    Stellen wir uns einmal vor, der Brief wäre von 78 Beschäftigten eines anderen Unternehmens gekommen – z.B. von der SBB, von Nestlé, der Caritas oder einer Partei. Er hätte einen bundesweiten Skandal ausgelöst! Jede Zeitung hätte gross berichtet, hätte über Tage Interviews mit Betroffenen gebracht und die Verantwortlichen zur Rede gestellt. Es wäre Thema gewesen in der SRFArena und im Club – und die Medien hätten die Frage gestellt, wie es mit sexistischen Strukturen in anderen Institutionen aussieht.

    Doch der Brief, den inzwischen 115 (!) Journalistinnen unterzeichnet haben, handelt eben nicht von einem anderen Unternehmen, sondern von einem mächtigen Medienkonzern.

    Lediglich der „Medientalk“ von Radio SRF4 hat Arthur Rutishauser, den Chefredaktor der Zentralredaktion der Tamedia, zu den Vorkommnissen befragt. Rutishausers Antworten liessen tief blicken: Es gäbe „sicher kein strukturelles Problem mit Sexismus“, denn „strukturellen Sexismus – den gabs in der Filmbranche in den USA, das sind die Weinstein-Geschichten“. Bei Tamedia habe es keine „ernsthafte direkte sexuelle Belästigung“ gegeben, sondern lediglich „irgendwelche sexistischen Sprüche“. Die Sache würde nun aber „intern und extern“ untersucht. Es befremdet, dass einer der mächtigsten Journalisten des Landes entweder nicht weiss, was Sexismus ist – Sexismus ist die Benachteiligung oder Diskriminierung aufgrund des Geschlechts – oder es für eine kluge Strategie hält, den Begriff einfach mal eben neu zu definieren, wie es ihm in die Argumentation passt. Sexismus beginnt aber nicht erst bei Handgreiflichkeiten. Es befremdet, dass der Chefredaktor mit dieser Haltung 115 Kolleginnen in den Rücken fällt. Auch diese Aussage eines Verantwortlichen wäre im Fall der SBB, von Nestlé, der Caritas oder einer Partei sofort und breit aufgegriffen worden. Doch auch hier stellte kein einziges Medium die Frage, ob Rutishauser tatsächlich erfolgreich gegen Sexismus in den eigenen Reihen vorgehen kann, wenn er Sexismus gar nicht erkennt.

    Warum ist das so? Vielleicht weil in der kleinen Medienbranche Schweiz jede/r jede/n kennt. Und weil sexistische Strukturen nicht an den Mauern des Tamedia-Konzerns halt machen.

    Es ist leider kein Zufall, dass der vorliegende Text von einer freien Autorin vorgeschlagen und geschrieben wurde und nicht von einem Chefredaktor. Fakt ist: Die Presse kommt im Fall Tamedia ihrem Auftrag nicht nach und misst mit zweierlei Mass – wahrscheinlich so lange, bis die Politik einschreitet. Ein wirkungsvolles Instrument wäre es bspw., wenn der Bund keine Institutionen mehr mit Steuergeldern subventioniert, deren Männerquote so hoch ist, dass sie für eigene Missstände blind werden. Das würde dazu führen, dass innerhalb kürzester Zeit mehr Frauen in verantwortliche Positionen kämen – und ja, es gibt viele hervorragend qualifizierte Journalistinnen für diese Aufgaben! Der Brief der Tamedia-Journalistinnen lehrt uns zudem, dass dies auch einen direkten Einfluss auf die zukünftige Themenvielfalt hätte.

    53 min

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