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  • #diepodcastin über das Jahr als der Feminismus beerdigt wurde: Isabel Rohner & Regula Stämpfli diskutieren Medienbranche, MediaToo, Ignoranz von Chefredaktoren, Prof. Dr. Melanie Brinkmann als Heldin der Woche, CEO Post &die Zeitwende 1979

    #diepodcastin über das Jahr als der Feminismus beerdigt wurde: Isabel Rohner & Regula Stämpfli diskutieren Medienbranche, MediaToo, Ignoranz von Chefredaktoren, Prof. Dr. Melanie Brinkmann als Heldin der Woche, CEO Post & die Zeitwende 1979
    Isabel Rohner in Fahrt: Was wäre eigentlich, wenn der aktuelle Sexismus-Skandal in der Schweiz nicht in der Medienbranche aufgeploppt wäre, sondern bei der Schweizer Bundesbahn, einer Partei oder einem Schokoladenkonzern? Oh – die Medienberichterstattung liefe auf Hochtouren! Aber: Es waren 78 (!) Journalistinnen des Tamedia-Konzerns, eines der mächtigsten Medienkonzerne der Schweiz, die sich über strukturellen Sexismus beschwert haben (inzwischen haben sich insgesamt 115 Journalistinnen angeschlossen und den Offenen Brief samt ausführlicher Anlage mit konkreten Beispielen unterzeichnet).
    Schweigen herrscht. Im SRF-Medientalk meint Arthur Rutishauser, wichtiger Chef bei TAMEDIA, TX-Group: Strukturellen Sexismus gäbe es bei Tamedie “sicher” nicht, “struktureller Sexismus – den gab’s in der Filmbranche in den USA. Das sind die Weinstein-Geschichten.” Bei Tamedia habe es nur “irgendwelche sexistischen Sprüche” gegeben. Die Rohnerin ist messerscharf: Wie soll struktureller Sexismus jemals behoben werden, wenn die oberen Etagen nicht verstehen, was darunter gemeint ist und wie sie ihn beseitigen müssen? Die Heldin der Woche ist für die Rohnerin übrigens Prof. Dr. Melanie Brinkmann (Virologin an der TU Braunschweig und Leiterin des Helmholtz Instituts für Infektionsforschung): Sie zeigte letzte Woche in der ZDF-Talkshow “Lanz” ihre Fähigkeit zum Multitasking. Inhaltliche Statements abgeben und gleichzeitig mehrere Männer (insbesondere FDP-Kubicki und Moderator Lanz) in Schach halten, die sie DAUERND unterbrechen. Auf Brinkmanns “Jetzt rede ich” konnten diese Herren nur mit infantilem Gekicher reagieren. Man stelle sich dieselbe Situation mal mit einem Experten-Mann wie Christian Drosten vor. Ob Kubicki und Lanz da auch gekichert hätten? Wohl kaum.
    laStaempflis feministischer Wochenrückblick beginnt bei der Schweizer Armee, mit ihrer Dissertation über die strategische Synthese von Geschlecht,dem fehlplatzierten, neuen CEO der Post und geht weiter mit dem Buch von Frank Bösch: Zeitenwende 1979. Auf ihre Bemerkung, dass seit 1979 der Backlash gegen Frauen voll im Gange sei, meint die Rohnerin klugerweise: “Der Antifeminismus ist genauso alt wie der Feminimus. Schon im 19. Jahrhundert hatte er eine Hochphase – immer dann, wenn die Frauenbewegungen stark sind und die Frauen wichtige Forderungen durchsetzen oder nah dran sind, wichtige Forderungen durchzusetzen, dann kommt auch der Antifeminismus aus dem Gebüsch gesprungen.” laStaempfli fährt sehr beeindruckt fort, überfordert wohl alle Hörenden mit ihrem Rundgang durch Iran, Polens Abtreibungsgesetze, dem Ölschock und seinen sexistischen Folgen wie Thatchers “there is no such thing as society”, was DIREKT AUF DIE PRIVATISIERUNG aller öffentlichen Güter, einer Refeudalisierung hin zu vordemokratischen Zuständen sowie der Enteignung der Frauen hinausläuft. Hierzu gäbe es weitere 1000 Seiten hinzuzufügen, aber dafür reicht #diepodcastin noch nicht. Fazit: Rückbindung der Frauen, strukturelle Gewalt, Mediensexismus, fehlende Sichtbarkeiten erleben auch 2021 Revival. Das Jahr 1979 wie das gleichnamige Buch sind dabei lediglich Beispiele, um zu zeigen, dass wer die Geschichte anders schreibt, auch die Gegenwart und die Zukunft anders deuten könnte.
    Links:
    -Arthur Rutishauser im Gespräch mit SRF 4 “Medientalk” (ab Min 17): https://www.srf.ch/audio/medientalk/medientalk-der-strukturelle-sexismus?id=11955139
     -Prof. Dr. Melanie Brinkmann bei “Lanz”: https://www.trendsmap.com/twitter/tweet/1377958532641853441
    -Zur Chronik des Jahres 1979:  https://frauenmediaturm.de/neue-frauenbewegung/chronik-1979/
    -https://www.post.ch/de/ueber-uns/portraet/verwaltungsrat-post
    -http://www.feministischepartei.de/fileadmin/datensammlung/dokumente/Biographien_Pazifistinnen/Bio_Kelly.pdf
    52 min
  • #diepodcastin über das Jahr als der Feminismus beerdigt wurde: Isabel Rohner & Regula Stämpfli diskutieren Medienbranche, MediaToo, Ignoranz von Chefredaktoren, Prof. Dr. Melanie Brinkmann als Heldin der Woche, CEO Post &die Zeitwende 1979
    #diepodcastin über das Jahr als der Feminismus beerdigt wurde: Isabel Rohner & Regula Stämpfli diskutieren Medienbranche, MediaToo, Ignoranz von Chefredaktoren, Prof. Dr. Melanie Brinkmann als Heldin der Woche, CEO Post & die Zeitwende 1979
    Isabel Rohner in Fahrt: Was wäre eigentlich, wenn der aktuelle Sexismus-Skandal in der Schweiz nicht in der Medienbranche aufgeploppt wäre, sondern bei der Schweizer Bundesbahn, einer Partei oder einem Schokoladenkonzern? Oh – die Medienberichterstattung liefe auf Hochtouren! Aber: Es waren 78 (!) Journalistinnen des Tamedia-Konzerns, eines der mächtigsten Medienkonzerne der Schweiz, die sich über strukturellen Sexismus beschwert haben (inzwischen haben sich insgesamt 115 Journalistinnen angeschlossen und den Offenen Brief samt ausführlicher Anlage mit konkreten Beispielen unterzeichnet).
    Schweigen herrscht. Im SRF-Medientalk meint Arthur Rutishauser, wichtiger Chef bei TAMEDIA, TX-Group: Strukturellen Sexismus gäbe es bei Tamedie “sicher” nicht, “struktureller Sexismus – den gab’s in der Filmbranche in den USA. Das sind die Weinstein-Geschichten.” Bei Tamedia habe es nur “irgendwelche sexistischen Sprüche” gegeben. Die Rohnerin ist messerscharf: Wie soll struktureller Sexismus jemals behoben werden, wenn die oberen Etagen nicht verstehen, was darunter gemeint ist und wie sie ihn beseitigen müssen? Die Heldin der Woche ist für die Rohnerin übrigens Prof. Dr. Melanie Brinkmann (Virologin an der TU Braunschweig und Leiterin des Helmholtz Instituts für Infektionsforschung): Sie zeigte letzte Woche in der ZDF-Talkshow “Lanz” ihre Fähigkeit zum Multitasking. Inhaltliche Statements abgeben und gleichzeitig mehrere Männer (insbesondere FDP-Kubicki und Moderator Lanz) in Schach halten, die sie DAUERND unterbrechen. Auf Brinkmanns “Jetzt rede ich” konnten diese Herren nur mit infantilem Gekicher reagieren. Man stelle sich dieselbe Situation mal mit einem Experten-Mann wie Christian Drosten vor. Ob Kubicki und Lanz da auch gekichert hätten? Wohl kaum.
    laStaempflis feministischer Wochenrückblick beginnt bei der Schweizer Armee, mit ihrer Dissertation über die strategische Synthese von Geschlecht,dem fehlplatzierten, neuen CEO der Post und geht weiter mit dem Buch von Frank Bösch: Zeitenwende 1979. Auf ihre Bemerkung, dass seit 1979 der Backlash gegen Frauen voll im Gange sei, meint die Rohnerin klugerweise: “Der Antifeminismus ist genauso alt wie der Feminimus. Schon im 19. Jahrhundert hatte er eine Hochphase – immer dann, wenn die Frauenbewegungen stark sind und die Frauen wichtige Forderungen durchsetzen oder nah dran sind, wichtige Forderungen durchzusetzen, dann kommt auch der Antifeminismus aus dem Gebüsch gesprungen.” laStaempfli fährt sehr beeindruckt fort, überfordert wohl alle Hörenden mit ihrem Rundgang durch Iran, Polens Abtreibungsgesetze, dem Ölschock und seinen sexistischen Folgen wie Thatchers “there is no such thing as society”, was DIREKT AUF DIE PRIVATISIERUNG aller öffentlichen Güter, einer Refeudalisierung hin zu vordemokratischen Zuständen sowie der Enteignung der Frauen hinausläuft. Hierzu gäbe es weitere 1000 Seiten hinzuzufügen, aber dafür reicht #diepodcastin noch nicht. Fazit: Rückbindung der Frauen, strukturelle Gewalt, Mediensexismus, fehlende Sichtbarkeiten erleben auch 2021 Revival. Das Jahr 1979 wie das gleichnamige Buch sind dabei lediglich Beispiele, um zu zeigen, dass wer die Geschichte anders schreibt, auch die Gegenwart und die Zukunft anders deuten könnte.
    Links:
    -Arthur Rutishauser im Gespräch mit SRF 4 “Medientalk” (ab Min 17): https://www.srf.ch/audio/medientalk/medientalk-der-strukturelle-sexismus?id=11955139
     -Prof. Dr. Melanie Brinkmann bei “Lanz”: https://www.trendsmap.com/twitter/tweet/1377958532641853441
    -Zur Chronik des Jahres 1979:  https://frauenmediaturm.de/neue-frauenbewegung/chronik-1979/
    -https://www.post.ch/de/ueber-uns/portraet/verwaltungsrat-post
    -http://www.feministischepartei.de/fileadmin/datensammlung/dokumente/Biographien_Pazifistinnen/Bio_Kelly.pdf
    0 min
  • #diepodcastin über STARRmale: Isabel Rohner und Regula Stämpfli zur weiblichen Erinnerungskultur, Ika Freudenberg, Hannah Arendt, Hedwig Dohm & echte DENK-Male.

    #diepodcastin über STARRmale: Isabel Rohner und Regula Stämpfli zur weiblichen Erinnerungskultur, Ika Freudenberg, Hannah Arendt, Hedwig Dohm und echte DENK-Male.
    Avant-Propos: Der Plural von Denkmal ist Denkmäler. #diepodcastin beharrt diesmal auf Denkmale – damit das Mal als Ausdruck in Anlehnung an griech.mnemósynon „Gedächtnisstütze“ bleibt. Es geht eben ums das Denken und um die Zeichen-Setzung.
    Müssen Frauen eigentlich immer wieder von vorne anfangen? Und warum scheinen, sobald es um Frauen geht, im Journalismus alle Anforderungen an Qualität, Einordnung und Kontext schlicht vernachlässigbar? Die Podcastin verleiht dem ZDF Morgenmagazin für seine geschichtsvergessene Berichterstattung über den neuen ECCO-Verlag des Medienkonzerns HarperCollins – Zitat: “Ein neugegründeter Verlag beschäftigt und verlegt nur Frauen. (…)” die goldene Schrumpel-Gurke.Der Text liest sich wie vor dreihundert Jahren: ” Zu fünft haben sich die Verlegerinnen zusammengefunden, Bücher anzubieten mit Blickwinkeln, die sie bisher in den Bücherreaglen vermisst haben” – Isabel Rohner und Regula Stämpfli meinen, sie sollten vielleicht doch mal ein Bücherregal kennen bevor sie solche Dinge schreiben. Kurz: 2021 wird mit dem neuen Verlag so getan als hätte es politische Frauenverlage nie gegeben. “Ahistorischer Live-Fetischismus” kommentiert laStaempfli trocken. Sie fährt mit unglaublichen Beispielen punkto Hannah Arendt grad weiter. Die grosse DENKERIN OHNE GELÄNDER wird im Ausstellungskatalog zu “Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert” ständig in Bezug ihrer sogenannten Lehrer gesetzt. Grosse Denkerinnen brauchen keine Lehrer, doch dies scheint den Hänschens dieser Welt egal zu sein.
    „Das Andenken allein vermag Gehandeltes dauerhaft zu machen“. Hannah ArendtDazu passt das Thema “Erinnungskultur” wie die Rohnerin fulminant fortfährt: Letzte Woche haben das Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel (www.addf-kassel.de) zusammen mit der Historikerin und Podcasterin Bianca Walther beim Magristrat der Stadt Wiesbaden einen Antrag auf ein Ehrengrab für die Feministin Ika Freudenberg (1858-1912) gestellt. Solche Engagements sind EXTREM wichtig, denn nur so können wichtige Frauen sichtbar und ihr Andenken auch für die Zukunft bewahrt werden. Die Rohnerin hat sich in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem Journalistinnenbund um ein Ehrengrab für Hedwig Dohm (1831-1919) gekümmert – vor zwei Jahren war es dann soweit und dem Antrag wurde stattgegeben, nach über 10 Jahren des kontinuierlichen Engagements. Denn während gefühlt jeder Pilzsammler, solange er ein Mann ist, ein Ehrengrab der jeweiligen Kommune bekommt, werden bei Frauen immer noch andere Kriterien angelegt. Daher startet “Die Podcastin” auch den Aufruf, dass sich alle Hörerinnen und Hörer für Ehrengräber, Denkmaler, Gedenkplaketten etc. an ihren jeweiligen Wohnorten einsetzen. Ohne dieses private Engagement wird nämlich nichts passieren. Die Rohnerin selber bemüht sich aktuell um ein Denkmal für Hedwig Dohm – und zeigt den Unterschied zur Erinnerungskultur für berühmte Männer auf: Diesen wird meist mit “Starrmalen” gedacht. Möglichst imposante Statuen aus Bronze oder Marmor, vor denen die ZuschauerInnen erstarren sollen. Wir aber, wir wollen eine lebendige Erinnerungskultur an Frauen. Wir wollen Denk-Mäler im wahrsten Sinn!
    Das Bild zur Folge stammt übrigens von Jakob Häne.
     
    Und: Votet für “Die Podcastin” beim “Deutschen Podcastpreis 2021”! https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/die-podcastin/
    – Die goldene Schrumpel-Gurke für geschichtsvergessene, unpolitische Berichterstattung geht ans ZDF Morgenmagazin für diesen Beitrag: https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/verlag-frauen-100.html
    – Link zum ältesten deutschen Frauenverlag (seit 34 Jahren aktiv, politisch, feministisch, engagiert!): https://www.ulrike-helmer-verlag.de/
    – Das sehr ärgerliche Buch zur Ausstellung über Hannah Arendt: https://www.piper.de/buecher/hannah-arendt-und-das-20-jahrhundert-isbn-978-3-492-07035-5
    -Zu Hannah Arendt, der Video von laStaempfli “Durch den Alltag mit Hannah Arendt” in Weil der Stadt https://www.youtube.com/watch?v=I1HkQ1h2bKo
    51 min
  • #diepodcastin über STARRmale: Isabel Rohner und Regula Stämpfli zur weiblichen Erinnerungskultur, Ika Freudenberg, Hannah Arendt, Hedwig Dohm & echte DENK-Male.
    #diepodcastin über STARRmale: Isabel Rohner und Regula Stämpfli zur weiblichen Erinnerungskultur, Ika Freudenberg, Hannah Arendt, Hedwig Dohm und echte DENK-Male.
    Avant-Propos: Der Plural von Denkmal ist Denkmäler. #diepodcastin beharrt diesmal auf Denkmale – damit das Mal als Ausdruck in Anlehnung an griech.mnemósynon „Gedächtnisstütze“ bleibt. Es geht eben ums das Denken und um die Zeichen-Setzung.
    Müssen Frauen eigentlich immer wieder von vorne anfangen? Und warum scheinen, sobald es um Frauen geht, im Journalismus alle Anforderungen an Qualität, Einordnung und Kontext schlicht vernachlässigbar? Die Podcastin verleiht dem ZDF Morgenmagazin für seine geschichtsvergessene Berichterstattung über den neuen ECCO-Verlag des Medienkonzerns HarperCollins – Zitat: “Ein neugegründeter Verlag beschäftigt und verlegt nur Frauen. (…)” die goldene Schrumpel-Gurke.Der Text liest sich wie vor dreihundert Jahren: ” Zu fünft haben sich die Verlegerinnen zusammengefunden, Bücher anzubieten mit Blickwinkeln, die sie bisher in den Bücherreaglen vermisst haben” – Isabel Rohner und Regula Stämpfli meinen, sie sollten vielleicht doch mal ein Bücherregal kennen bevor sie solche Dinge schreiben. Kurz: 2021 wird mit dem neuen Verlag so getan als hätte es politische Frauenverlage nie gegeben. “Ahistorischer Live-Fetischismus” kommentiert laStaempfli trocken. Sie fährt mit unglaublichen Beispielen punkto Hannah Arendt grad weiter. Die grosse DENKERIN OHNE GELÄNDER wird im Ausstellungskatalog zu “Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert” ständig in Bezug ihrer sogenannten Lehrer gesetzt. Grosse Denkerinnen brauchen keine Lehrer, doch dies scheint den Hänschens dieser Welt egal zu sein.
    „Das Andenken allein vermag Gehandeltes dauerhaft zu machen“. Hannah ArendtDazu passt das Thema “Erinnungskultur” wie die Rohnerin fulminant fortfährt: Letzte Woche haben das Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel (www.addf-kassel.de) zusammen mit der Historikerin und Podcasterin Bianca Walther beim Magristrat der Stadt Wiesbaden einen Antrag auf ein Ehrengrab für die Feministin Ika Freudenberg (1858-1912) gestellt. Solche Engagements sind EXTREM wichtig, denn nur so können wichtige Frauen sichtbar und ihr Andenken auch für die Zukunft bewahrt werden. Die Rohnerin hat sich in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem Journalistinnenbund um ein Ehrengrab für Hedwig Dohm (1831-1919) gekümmert – vor zwei Jahren war es dann soweit und dem Antrag wurde stattgegeben, nach über 10 Jahren des kontinuierlichen Engagements. Denn während gefühlt jeder Pilzsammler, solange er ein Mann ist, ein Ehrengrab der jeweiligen Kommune bekommt, werden bei Frauen immer noch andere Kriterien angelegt. Daher startet “Die Podcastin” auch den Aufruf, dass sich alle Hörerinnen und Hörer für Ehrengräber, Denkmaler, Gedenkplaketten etc. an ihren jeweiligen Wohnorten einsetzen. Ohne dieses private Engagement wird nämlich nichts passieren. Die Rohnerin selber bemüht sich aktuell um ein Denkmal für Hedwig Dohm – und zeigt den Unterschied zur Erinnerungskultur für berühmte Männer auf: Diesen wird meist mit “Starrmalen” gedacht. Möglichst imposante Statuen aus Bronze oder Marmor, vor denen die ZuschauerInnen erstarren sollen. Wir aber, wir wollen eine lebendige Erinnerungskultur an Frauen. Wir wollen Denk-Mäler im wahrsten Sinn!
    Das Bild zur Folge stammt übrigens von Jakob Häne.
     
    Und: Votet für “Die Podcastin” beim “Deutschen Podcastpreis 2021”! https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/die-podcastin/
    – Die goldene Schrumpel-Gurke für geschichtsvergessene, unpolitische Berichterstattung geht ans ZDF Morgenmagazin für diesen Beitrag: https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/verlag-frauen-100.html
    – Link zum ältesten deutschen Frauenverlag (seit 34 Jahren aktiv, politisch, feministisch, engagiert!): https://www.ulrike-helmer-verlag.de/
    – Das sehr ärgerliche Buch zur Ausstellung über Hannah Arendt: https://www.piper.de/buecher/hannah-arendt-und-das-20-jahrhundert-isbn-978-3-492-07035-5
    -Zu Hannah Arendt, der Video von laStaempfli “Durch den Alltag mit Hannah Arendt” in Weil der Stadt https://www.youtube.com/watch?v=I1HkQ1h2bKo
    0 min
  • #diepodcastin schockiert: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über omnipräsente Expertenmänner, Wahlen Baden-Württemberg, sexistische Wahlmechanismen, Julian Reichelt in "Die Zeit", antifeministische ANNABELLE-Umfrage, algorithmische Formelfabeln

    #diepodcastin schockiert: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über omnipräsente Expertenmänner, Wahlen Baden-Württemberg, sexistische Wahlmechanismen, Julian Reichelt in “Die Zeit”, antifeministische ANNABELLE-Umfrage, algorithmische Formelfabeln.
    Die Rohnerin in absoluter Topform mit der besten Gender-Analyse der Wahlen von Baden-Württemberg inklusive Medienkritik. #diepodcastin realisiert einmal mehr, wie diskriminierend Medienberichte zu Kandidatinnen sind. laStaempfli über die Referenz zwischen falschen Daten und echten Lebewesen. Wahrheit hat nach Hannah Arendt mit Wirklichkeit zu tun, ergo: Die Medienversäumnisse sind technisch gemacht: Codierter Sexismus. Politisch brauchen wir: No Data Without Representation, individuell als Frauen: Bots, Programme, die Frauentweets verlinken und so GenderGAP wenigstens ein bisschen verändern: Regula Stämpfli Zitat: Die algorithmischen Formelfabeln etablieren die totalitäre rassistische und sexistische Herrschaftsideologie hashtag und hyperlinkkonform: Maschinen werden automatisiert.” Stecken wir Vorurteile rein, kommen Vorurteile raus.
    Die Rohnerin nimmt den Faden auf und analysiert die ANNABELLE-Umfrage (ähnlich der deutschen Zeitschrift BRIGITTE) messerscharf: “Über 56 Prozent Frauen geben an, sich nicht selber finanzieren zu können. Jede 5. Frau sagt, aufgrund finanzieller Abhängigkeit in Partnerschaften zu bleiben. Dies im Artikel fast unkommentiert und zusammenhangslos zu rezipieren, ist schockierend unpolitisch.” #diepodcastin stellt die Ignoranz von geltenden Normen, Zwängen, Ohnmachten von Frauen fest.
    Es gilt, die Situationen zu verändern, deshalb: Verlinkt, puscht FRAUEN. Wenn wir es nicht tun, tut es nicht nur niemand, sondern verwendet die meisten Publikationen für Rückschritte.
     Quellen/Links
    Quelle zum Einstieg: Männer zitieren nur Männer, siehe DAS MAGAZIN, 20.3.2021 “Die Zahl der Depressionen und Suizide bei Heranwachsenden nimmt drastisch zu – nicht nur wegen Corona. Der Kinder- und Jugendpsychiater Gregor Berger erklärt, warum. GESPRÄCH LOTHAR J. LECHNER BAZZANELLA”
     Körpersprache-Experte: “Lächeln”… sonst wirken Frauen verkniffen, siehe -https://www.ardmediathek.de/ard/video/die-wahl-im-swr-analyse-des-duells/swr-fernsehen/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE0MTczMzY/
    – Die annabelle-Befragung zur Situation der Frauen in der Schweiz: https://www.annabelle.ch/leben/die-studie-so-geht-es-den-schweizer-frauen/
    –  NZZ-Artikel über Tamedia-Skandal: https://www.nzz.ch/schweiz/sexismus-vorwuerfe-bei-tamedia-das-betriebsklima-ist-das-problem-ld.1606131
    -Firma, die gegen ziemlich viel Geld die sozialen Medien verlinkt, siehe hootsuite.com
    – – Rohnerin im Interview mit „Womensguide“ zu 50 Jahre Frauenstimmrecht, #DiePodcastin, Heldinnen und Vorbildern: https://womensguide.ch/50-jahre-frauenstimmrecht-interviewspecial-mit-isabel-rohner/
    57 min
  • #diepodcastin schockiert: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über omnipräsente Expertenmänner, Wahlen Baden-Württemberg, sexistische Wahlmechanismen, Julian Reichelt in “Die Zeit”, antifeministische ANNABELLE-Umfrage, algorithmische Formelfabeln
    #diepodcastin schockiert: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über omnipräsente Expertenmänner, Wahlen Baden-Württemberg, sexistische Wahlmechanismen, Julian Reichelt in "Die Zeit", antifeministische ANNABELLE-Umfrage, algorithmische Formelfabenie Rohnerin in absoluter Topform mit der besten Gender-Analyse der Wahlen von Baden-Württemberg inklusive Medienkritik. #diepodcastin realisiert einmal mehr, wie diskriminierend Medienberichte zu Kandidatinnen sind. laStaempfli über die Referenz zwischen falschen Daten und echten Lebewesen. Wahrheit hat nach Hannah Arendt mit Wirklichkeit zu tun, ergo: Die Medienversäumnisse sind technisch gemacht: Codierter Sexismus. Politisch brauchen wir: No Data Without Representation, individuell als Frauen: Bots, Programme, die Frauentweets verlinken und so GenderGAP wenigstens ein bisschen verändern: Regula Stämpfli Zitat: Die algorithmischen Formelfabeln etablieren die totalitäre rassistische und sexistische Herrschaftsideologie hashtag und hyperlinkkonform: Maschinen werden automatisiert." Stecken wir Vorurteile rein, kommen Vorurteile raus.
    0 min
  • #DiePodcastin zu Macht, Sexismus, Misogynie bei Tamedia, BILD u.a.: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Medienstrukturen

    #DiePodcastin zu Macht, Sexismus, Misogynie bei Tamedia, BILD u.a.: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Medienstrukturen
    Was für eine Woche! Am 5. März 2021 haben sich 78 (!) Journalistinnen der Tamedia-Gruppe (= eines der wichtigsten und größten Verlagshäuser in der Schweiz, zu der mehrere einflussreiche Tages- und Wochenzeitungen gehören) in einem Offenen Brief an die Geschäftsleitung und Chefredaktion gewendet und den strukturellen Sexismus in den Redaktionen beklagt. Ihr Brief enthält dabei konkrete Forderungen und einen 7-seitigen Anhang mit konkreten Vorfällen von Sexismus: von sexistischen Sprüchen bis zur Verhinderung feministischer Berichterstattung und zu massiver Lohnungerechtigkeit. laStaempfli und Rohnerin schildern, wie die Presse selber mit diesen Vorwürfen umgegangen ist (Spoiler: sehr, sehr langsam und verzögert, zum Teil bis heute gar nicht) und bringen auf den Punkt, was das Problem sexistischer Medien ist: Medien schaffen Welt. Wenn sie als Organisationen und in ihrer Berichterstattung sexistisch sind, sind Frauen kein gleichberechtigter Part dieser Welt. Deutschland kann sich dabei übrigens nicht zurücklehnen: Gegen Bild-Chefredakteur Julian Reichelt läuft ein “Compliance-Verfahren”, nachdem ihm  mehrere Frauen Nötigung und Mobbing vorgeworfen haben. Doch während in der Schweiz strukturell diskutiert wird, wird hier sexistisches Verhalten personalisiert.
    Ganz zu Beginn Rohnerin sehr lustig: Stichwort MÄNNERMEDIZIN. Hier verweist die Podcastin auf die grosse Dr. Julia Fischer im Gespräch siehe https://diepodcastin.de/2021/02/03/isabel-rohner-regula-staempfli-befragen-expertinnen-diepodcastin-im-gespraech-heute-mit-der-grossen-dr-med-julia-fischeraerztinmoderatorin/
    Links:
    – Offener Brief der 78 Journalistinnen an die Tamedia-Führung: https://drive.google.com/file/d/1s_maErEQ_2AL8CEAw0eH8xyRRDbRF7bZ/view?fbclid=IwAR0nlg1BuH32p8w4DedzMkQVNpxmdIho0NaCMSXhnCfKByb8esh85W4cnUQ
    – Struktureller Unsichtbarkeitsvorgang beim Onlinemagazin “republik” https://www.republik.ch/2021/03/13/himmel-hoelle-appenzell
    -Blindspirale Theorie von Regula Stämpfli in Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt und hier zu Data GAP http://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf
    – Die Vermessung der Frau: Von Botox, Hormonen und anderem Irrsinn by Regula Stämpfli (muss neuaufgelegt werden), 2013
    UND unbedingt: Isabel Rohner/Irène Schäppi, 50 Jahre Frauenstimmrecht.
    52 min
  • #DiePodcastin zu Macht, Sexismus, Misogynie bei Tamedia, BILD u.a.: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Medienstrukturen
    #DiePodcastin zu Macht, Sexismus, Misogynie bei Tamedia, BILD u.a.: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Medienstrukturen
    Was für eine Woche! Am 5. März 2021 haben sich 78 (!) Journalistinnen der Tamedia-Gruppe (= eines der wichtigsten und größten Verlagshäuser in der Schweiz, zu der mehrere einflussreiche Tages- und Wochenzeitungen gehören) in einem Offenen Brief an die Geschäftsleitung und Chefredaktion gewendet und den strukturellen Sexismus in den Redaktionen beklagt. Ihr Brief enthält dabei konkrete Forderungen und einen 7-seitigen Anhang mit konkreten Vorfällen von Sexismus: von sexistischen Sprüchen bis zur Verhinderung feministischer Berichterstattung und zu massiver Lohnungerechtigkeit. laStaempfli und Rohnerin schildern, wie die Presse selber mit diesen Vorwürfen umgegangen ist (Spoiler: sehr, sehr langsam und verzögert, zum Teil bis heute gar nicht) und bringen auf den Punkt, was das Problem sexistischer Medien ist: Medien schaffen Welt. Wenn sie als Organisationen und in ihrer Berichterstattung sexistisch sind, sind Frauen kein gleichberechtigter Part dieser Welt. Deutschland kann sich dabei übrigens nicht zurücklehnen: Gegen Bild-Chefredakteur Julian Reichelt läuft ein “Compliance-Verfahren”, nachdem ihm  mehrere Frauen Nötigung und Mobbing vorgeworfen haben. Doch während in der Schweiz strukturell diskutiert wird, wird hier sexistisches Verhalten personalisiert.
    Ganz zu Beginn Rohnerin sehr lustig: Stichwort MÄNNERMEDIZIN. Hier verweist die Podcastin auf die grosse Dr. Julia Fischer im Gespräch siehe http://diepodcastin.de/2021/02/03/isabel-rohner-regula-staempfli-befragen-expertinnen-diepodcastin-im-gespraech-heute-mit-der-grossen-dr-med-julia-fischeraerztinmoderatorin/
    Links:
    – Offener Brief der 78 Journalistinnen an die Tamedia-Führung: https://drive.google.com/file/d/1s_maErEQ_2AL8CEAw0eH8xyRRDbRF7bZ/view?fbclid=IwAR0nlg1BuH32p8w4DedzMkQVNpxmdIho0NaCMSXhnCfKByb8esh85W4cnUQ
    – Struktureller Unsichtbarkeitsvorgang beim Onlinemagazin “republik” https://www.republik.ch/2021/03/13/himmel-hoelle-appenzell
    -Blindspirale Theorie von Regula Stämpfli in Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt und hier zu Data GAP http://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf
    – Die Vermessung der Frau: Von Botox, Hormonen und anderem Irrsinn by Regula Stämpfli (muss neuaufgelegt werden), 2013
    UND unbedingt: Isabel Rohner/Irène Schäppi, 50 Jahre Frauenstimmrecht.
    0 min
  • #diepodcastin trendet mit books&more: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Amanda Gorman, Aspekte ZDF, Christa Ruland by Hedwig Dohm & Zeruya Shalev & viele Links

    #diepodcastin trendet mit books and more: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Amanda Gorman, Aspekte ZDF, Christa Ruland by Hedwig Dohm & Zeruya Shalev & viele Links

    Im Zeitalter digitaler Reproduktion werden die alten patriarchalen Codes wieder und wieder repetiert: so kommt es, dass uralte Themen in ewig neuem Gewand Frauen überfallen. Der erste Ärger ist Freude: An der Berlinale werden Maren Eggert und Lilla Kitzlinger ausgezeichnet. 2021 ist das letzte Jahr, dass Frauen gewinnen können, da die Kategorie “Beste Schauspielerin in Haupt- und Nebenrollen” abgeschafft wird. Wie von der Rohnerin prophezeit: Dies Jahr gewinnen Frauen, die nächsten zehn Jahre dann wieder Nicht-Frauen.

    laStaempfli ärgert sich über Aspekte im ZDF. Stellt Euch mal vor, ZDF Aspekte würde zum internationalen Tag der Befreiung von nicht-weissen Menschen folgende Themen anteasern: Wozu schwarze Menschen? (Wozu Feminismus?) Was hilft gegen das Weisssein? (Was hilft gegen das Patriarchat) Der Schönheitskönig bekennt sich zum Schwarzsein (Miss Germany bekennt sich zur Feministin). Gleiche Arbeit von Schwarzen für gleiches Geld? (Gleiche Arbeit, gleiches Geld?) Schwarzenmorde:Blackizid (Femizide – Frauenmorde).

    Isabel Rohner und Regula Stämpfli streiten und einigen sich: Die politische Teilhabe befindet sich in den letzten 30 Jahren unter den Bedingungen codierter, postmoderner Beliebigkeit im Kampf gegen alles, was mit Frausein zu tun hat. Habituell, Kulturell, politisch. Der Diskurs verschleiert die Struktur und den Mächtigen gelingt es, die Unteren gegeneinander auszuspielen. Siehe dazu auch das Übersetzungsdrama von Amanda Gorman wie verstörende Literatur von Zeruya Shalev: Sprechendes Denken lebendig bei der #diepodcastin.

     Aktuelle Links: 1. Zu dieser Folge:
    – Aspekte aktuell: https://www.zdf.de/kultur/aspekte/aspekte-vom-5-maerz-2021-100.html
    – Edition Hedwig Dohm, herausgegeben von Nikola Müller und Isabel Rohner: http://www.hedwigdohm.de/edition-hedwig-dohm/
    – Hedwig Dohm: “Christa Ruland” (1902), erschienen in der Edition Hedwig Dohm im trafo Verlag, hier eine kluge Rezension von Rolf Löchel: https://literaturkritik.de/id/12357
    – Über die Berlinale und die Auszeichnung von Maren Eggert mit dem Silbernen Bären: https://www.zeit.de/news/2021-03/05/goldener-baer-fuer-satire-schauspielpreis-fuer-maren-eggert
    -Twitterschlacht um Amanda Gorman https://www.deutschlandfunkkultur.de/streit-um-amanda-gorman-uebersetzung-es-geht-nicht-um.2156.de.html?dram:article_id=493425
    Brandaktuell zu Regula Stämpfli über Feminismus heute mit Video des Panels von Swissinfo https://www.swissinfo.ch/ger/politik/-extremer-backlash—das-swi-panel-im-stream/46422592
    Und endlich hier: Alle aktuellen Verweise von Isabel Rohner zu aktuellen Publikation & 50 Jahre Frauenstimmrecht . #diepodcastin ist extrem stolz & macht sichtbar:
    – Isabel Rohner im Spiegel-Interview: https://www.spiegel.de/geschichte/frauenwahlrecht-in-der-schweiz-warum-maenner-sich-so-lange-gegen-die-demokratie-stemmten-a-cfb30bac-757a-4c3b-bd2c-2bee80bc803f
    – Isabel Rohner im Interview mit dem Australischen Radiosender SBS zum Jubiläum und ihrem Buch “50 Jahre Frauenstimmrecht” (Limmat Verlag, gemeinsam mit Irène Schäppi): https://www.sbs.com.au/language/german/audio/die-maenner-wollten-es-so
    – Isabel Rohner im Interview mit RadioX zu ihrem Buch “50 Jahre Frauenstimmrecht” (Limmat Verlag, gemeinsam mit Irène Schäppi): https://radiox.ch/news-archiv/25-starke-frauen-ueber-das-frauenstimmrecht.html
    – Rezension “50 Jahre Frauenstimmrecht – 25 Frauen über Demokratie, Macht und Gleichberechtigung” (hrsg. von Isabel Rohner und Irène Schäppi, Limmat Verlag) im Deutschlandfunk Kultur: https://www.deutschlandfunkkultur.de/50-jahre-frauenstimmrecht-in-der-schweiz-das-wahlrecht-kam.1270.de.html?dram:article_id=490462
    – Rezension “50 Jahre Frauenstimmrecht – 25 Frauen über Demokratie, Macht und Gleichberechtigung” (hrsg. von Isabel Rohner und Irène Schäppi, Limmat Verlag) im Deutschlandfunk: https://www.deutschlandfunk.de/frauenwahlrecht-schweizer-autorinnen-wuerdigen-50-jubilaeum.1310.de.html?dram:article_id=490220
    – Isabel Rohner im Interview mit SRF zu 30 Jahre Frauenstimmrecht in Appenzell AI: https://www.srf.ch/radio-srf-1/radio-srf-1/30-jahre-frauenstimmrecht-ai-appenzeller-maenner-zu-emotional-fuer-politik
    – Isabel Rohner porträtiert die erste Bundesrichterin der Schweiz, Margrith Bigler-Eggenberger: https://www.tagblatt.ch/leben/portraet-ihre-wahl-entsetzte-die-maenner-wie-es-margrith-bigler-eggenberger-zur-ersten-schweizer-bundesrichterin-schaffte-ld.2092175?reduced=true
    – Irène Schäppi und Isabel Rohner interviewen Elisabeth Kopp, die erste Bundesrätin der Schweiz: https://www.annabelle.ch/leben/elisabeth-kopp-im-interview-allein-unter-glatzk%C3%B6pfen-50952/
    – CHMedia zeigt (nur!) 13 engagierte Frauen rund um 50 Jahre Frauenstimmrecht, u.a. Isabel Rohner: https://www.aargauerzeitung.ch/leben/13-engagierte-frauen-uber-das-jubilaum-und-was-sie-sich-fur-die-zukunft-wunschen-ld.2085949
    – Porträt von Theresia Rohner, der Heldin von Appenzell in “Le Temps”, mit O-Tönen von Isabel Rohner: https://www.letemps.ch/suisse/theresia-rohner-femme-plier-irreductibles-appenzellois
    – Interview mit Prof. Dr. Andrea Maihofer zu 50 Jahre Frauenstimmrecht: https://www.sueddeutsche.de/politik/schweiz-frauenwahlrecht-unrecht-entschuldigung-1.5196487
    – Der Tages-Anzeiger über die “lehrreichsten Bücher” zu 50 Jahre Frauenstimmrecht: https://www.tagesanzeiger.ch/die-lehrreichsten-buecher-zum-frauenstimmrecht-551643497114
    – “50 Jahre Frauenstimmrecht” von Isabel Rohner und Irène Schäppi als Lesetipp bei TeleBasel: https://telebasel.ch/2021/02/03/50-jahre-frauenstimmrecht-lesefutter-zum-jubilaeum/?channel=105105 Ein Nachtrag:Für Schweizernde zum Dialekt-Frauenstimmrecht : #diepodcastin für RadioX: Isabel Rohner und Regula Stämpfli darüber, weshalb die Schweizer Frauen solange und so hart für ihr demokratisches Grundrecht kämpfen mussten: https://radiox.ch/news-archiv/die-podcastin-ein-feministischer-wochenrueckblick-aus-deutschland.html
     
    53 min
  • #diepodcastin trendet mit books&more: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Amanda Gorman, Aspekte ZDF, Christa Ruland by Hedwig Dohm & Zeruya Shalev & viele Links

    #diepodcastin trendet mit books and more: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Amanda Gorman, Aspekte ZDF, Christa Ruland by Hedwig Dohm & Zeruya Shalev & viele Links

    Im Zeitalter digitaler Reproduktion werden die alten patriarchalen Codes wieder und wieder repetiert: so kommt es, dass uralte Themen in ewig neuem Gewand Frauen überfallen. Der erste Ärger ist Freude: An der Berlinale werden Maren Eggert und Lilla Kitzlinger ausgezeichnet. 2021 ist das letzte Jahr, dass Frauen gewinnen können, da die Kategorie “Beste Schauspielerin in Haupt- und Nebenrollen” abgeschafft wird. Wie von der Rohnerin prophezeit: Dies Jahr gewinnen Frauen, die nächsten zehn Jahre dann wieder Nicht-Frauen.

    laStaempfli ärgert sich über Aspekte im ZDF. Stellt Euch mal vor, ZDF Aspekte würde zum internationalen Tag der Befreiung von nicht-weissen Menschen folgende Themen anteasern: Wozu schwarze Menschen? (Wozu Feminismus?) Was hilft gegen das Weisssein? (Was hilft gegen das Patriarchat) Der Schönheitskönig bekennt sich zum Schwarzsein (Miss Germany bekennt sich zur Feministin). Gleiche Arbeit von Schwarzen für gleiches Geld? (Gleiche Arbeit, gleiches Geld?) Schwarzenmorde:Blackizid (Femizide – Frauenmorde).

    Isabel Rohner und Regula Stämpfli streiten und einigen sich: Die politische Teilhabe befindet sich in den letzten 30 Jahren unter den Bedingungen codierter, postmoderner Beliebigkeit im Kampf gegen alles, was mit Frausein zu tun hat. Habituell, Kulturell, politisch. Der Diskurs verschleiert die Struktur und den Mächtigen gelingt es, die Unteren gegeneinander auszuspielen. Siehe dazu auch das Übersetzungsdrama von Amanda Gorman wie verstörende Literatur von Zeruya Shalev: Sprechendes Denken lebendig bei der #diepodcastin.

     Aktuelle Links: 1. Zu dieser Folge:
    – Aspekte aktuell: https://www.zdf.de/kultur/aspekte/aspekte-vom-5-maerz-2021-100.html
    – Edition Hedwig Dohm, herausgegeben von Nikola Müller und Isabel Rohner: http://www.hedwigdohm.de/edition-hedwig-dohm/
    – Hedwig Dohm: “Christa Ruland” (1902), erschienen in der Edition Hedwig Dohm im trafo Verlag, hier eine kluge Rezension von Rolf Löchel: https://literaturkritik.de/id/12357
    – Über die Berlinale und die Auszeichnung von Maren Eggert mit dem Silbernen Bären: https://www.zeit.de/news/2021-03/05/goldener-baer-fuer-satire-schauspielpreis-fuer-maren-eggert
    -Twitterschlacht um Amanda Gorman https://www.deutschlandfunkkultur.de/streit-um-amanda-gorman-uebersetzung-es-geht-nicht-um.2156.de.html?dram:article_id=493425
    Brandaktuell zu Regula Stämpfli über Feminismus heute mit Video des Panels von Swissinfo https://www.swissinfo.ch/ger/politik/-extremer-backlash—das-swi-panel-im-stream/46422592
    Und endlich hier: Alle aktuellen Verweise von Isabel Rohner zu aktuellen Publikation & 50 Jahre Frauenstimmrecht . #diepodcastin ist extrem stolz & macht sichtbar:
    – Isabel Rohner im Spiegel-Interview: https://www.spiegel.de/geschichte/frauenwahlrecht-in-der-schweiz-warum-maenner-sich-so-lange-gegen-die-demokratie-stemmten-a-cfb30bac-757a-4c3b-bd2c-2bee80bc803f
    – Isabel Rohner im Interview mit dem Australischen Radiosender SBS zum Jubiläum und ihrem Buch “50 Jahre Frauenstimmrecht” (Limmat Verlag, gemeinsam mit Irène Schäppi): https://www.sbs.com.au/language/german/audio/die-maenner-wollten-es-so
    – Isabel Rohner im Interview mit RadioX zu ihrem Buch “50 Jahre Frauenstimmrecht” (Limmat Verlag, gemeinsam mit Irène Schäppi): https://radiox.ch/news-archiv/25-starke-frauen-ueber-das-frauenstimmrecht.html
    – Rezension “50 Jahre Frauenstimmrecht – 25 Frauen über Demokratie, Macht und Gleichberechtigung” (hrsg. von Isabel Rohner und Irène Schäppi, Limmat Verlag) im Deutschlandfunk Kultur: https://www.deutschlandfunkkultur.de/50-jahre-frauenstimmrecht-in-der-schweiz-das-wahlrecht-kam.1270.de.html?dram:article_id=490462
    – Rezension “50 Jahre Frauenstimmrecht – 25 Frauen über Demokratie, Macht und Gleichberechtigung” (hrsg. von Isabel Rohner und Irène Schäppi, Limmat Verlag) im Deutschlandfunk: https://www.deutschlandfunk.de/frauenwahlrecht-schweizer-autorinnen-wuerdigen-50-jubilaeum.1310.de.html?dram:article_id=490220
    – Isabel Rohner im Interview mit SRF zu 30 Jahre Frauenstimmrecht in Appenzell AI: https://www.srf.ch/radio-srf-1/radio-srf-1/30-jahre-frauenstimmrecht-ai-appenzeller-maenner-zu-emotional-fuer-politik
    – Isabel Rohner porträtiert die erste Bundesrichterin der Schweiz, Margrith Bigler-Eggenberger: https://www.tagblatt.ch/leben/portraet-ihre-wahl-entsetzte-die-maenner-wie-es-margrith-bigler-eggenberger-zur-ersten-schweizer-bundesrichterin-schaffte-ld.2092175?reduced=true
    – Irène Schäppi und Isabel Rohner interviewen Elisabeth Kopp, die erste Bundesrätin der Schweiz: https://www.annabelle.ch/leben/elisabeth-kopp-im-interview-allein-unter-glatzk%C3%B6pfen-50952/
    – CHMedia zeigt (nur!) 13 engagierte Frauen rund um 50 Jahre Frauenstimmrecht, u.a. Isabel Rohner: https://www.aargauerzeitung.ch/leben/13-engagierte-frauen-uber-das-jubilaum-und-was-sie-sich-fur-die-zukunft-wunschen-ld.2085949
    – Porträt von Theresia Rohner, der Heldin von Appenzell in “Le Temps”, mit O-Tönen von Isabel Rohner: https://www.letemps.ch/suisse/theresia-rohner-femme-plier-irreductibles-appenzellois
    – Interview mit Prof. Dr. Andrea Maihofer zu 50 Jahre Frauenstimmrecht: https://www.sueddeutsche.de/politik/schweiz-frauenwahlrecht-unrecht-entschuldigung-1.5196487
    – Der Tages-Anzeiger über die “lehrreichsten Bücher” zu 50 Jahre Frauenstimmrecht: https://www.tagesanzeiger.ch/die-lehrreichsten-buecher-zum-frauenstimmrecht-551643497114
    – “50 Jahre Frauenstimmrecht” von Isabel Rohner und Irène Schäppi als Lesetipp bei TeleBasel: https://telebasel.ch/2021/02/03/50-jahre-frauenstimmrecht-lesefutter-zum-jubilaeum/?channel=105105 Ein Nachtrag:Für Schweizernde zum Dialekt-Frauenstimmrecht : #diepodcastin für RadioX: Isabel Rohner und Regula Stämpfli darüber, weshalb die Schweizer Frauen solange und so hart für ihr demokratisches Grundrecht kämpfen mussten: https://radiox.ch/news-archiv/die-podcastin-ein-feministischer-wochenrueckblick-aus-deutschland.html
     
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