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  • #DiePodcastin entwirft, erzählt, färbt, gestaltet, formt Frauenleben: Isabel Rohner& Regula Stämpfli über die Schwierigkeit vergangenen, eigenen, wichtigen, anderen, vielfältigen Frauenstimmen Gehör zu verschaffen

    #DiePodcastin entwirft, erzählt, färbt, gestaltet, formt Frauenleben: Isabel Rohner& Regula Stämpfli über die Schwierigkeit, vergangenen, eigenen, wichtigen, anderen, vielfältigen Frauenstimmen Gehör zu verschaffen.

    Die Rohnerin beginnt mit dem grossen Zitat von Simone de Beauvoir: “Ich erschaffe mich selbst. Ich erschaffe MEINE Geschichte”. Darum dreht sich die heutige Folge: Wie erzählt frau Leben aus der Vergangenheit, Gegenwart, für eine Zukunft, die dank der Sichtbarkeit von Frauen, Humor, Leichtigkeit, politische Teilhabe, sinnliche und erortische Erfüllung verspricht statt in vergangener Misere und automatischer Dystopie zu landen?

    Die Gegenwart schlägt indessen zu: Schlagzeilen, misogyne Twittergeschichten, blamable Banalisierungen zum 50-Jahre Frauenstimmrecht müssen von der Rohnerin und laStaempfli diskutiert werden. #DiePodcastin ist stark in der Medienkritik und freut sich natürlich, wenn sich fortan alles ändert, statt einige mediale Revanchisten hinter den Bänken hervorzulocken. Daneben gibt es eine grosse Freude: Kathrin Passig kriegt den Heinrich Mann-Preis. #DiePodcastin gratuliert.

    Dann geht es um die Theorie weiblicher Lebensentwürfe, das Scheitern, weibliche Moral, weibliche Weltansätze, die, je länger die Entwertung alles Lebendigen u.a. auch durch die Beschriftung, die Codierung, die Warenwerdung voran schreitet, der ewigen Vergessenheit anheim zu fallen drohen.

    Die Rohnerin und laStaempfli erkunden die Schweigespiralen rund um Frauenleben und die Frage, ob Frauen, die an den mächtigen Männerstrukturen zugrunde gingen die Lust an Emanzipation, Freiheit und Feminismus eher befördern oder abschrecken. laStaempfli plädiert vehement für Unterscheidungskraft; die kluge Rohnerin verweist auf Hedwig Dohms Geschichte, die in den 1970er Jahren eins zu eins als Romanidentität mit der Autorin gedeutet wurde: Isabel Rohner hat damit in ihrem wunderbaren Buch aufgeräumt.

    Carol Gilligans “Andere Stimme” kommt zu Wort: Sie hat gezeigt, dass die noch heute gültigen Moralismus-Skalen von Lawrence Kohlberg um explizit hierarchische Männerprinzipien geht, die, ohne auch nur einen einzigen Datensatz zu Frauen, universalistisch gewertet werden. Gilligan zeigte schon in den 1980er Jahren auf, wie alle Definitionen von Moral männlich-abstrakte Denkweisen etabliert und extrem beliebt in allen geltenden Geistes- und Sozialwissenschaften, besonders auch in der analytischen Philosophie, die Runde machen.

    Die Rohnerin fragt nach Lösungen, laStaempfli verweist auf laute Stimmen, voller Sinnlichkeit, das Wagnis der Öffentlichkeit und die Freude, Freiheit zu tanzen: Alle Frauen, alle Stimmen, alle Wirklichkeiten.

    Zitat von Michelle Obama: “If there is one thing I have learned in life, it is the power of using your voice.” laStaempfli hat übrigens mal ein Buch geschrieben, das sie “Vom Stummbürger zur Stimmbürgerin” nennen wollte. Der Verlag hat daraus männliche Formen gemacht, nicht zuletzt, weil die Politologiekollegen meinten: “Sonst wird es ja ´nur´ ein Frauenbuch.”

    Marina Abramovic hat ein grosses Vorbild-Buch geschrieben, wie frau ihr Leben erzählen kann: Durch Mauern gehen, siehe dazu auch http://regulastaempfli.eu/?p=5735 (Rezension).

    Immer wieder wichtig: http://www.hedwigdohm.de/

     

    47 min
  • #DiePodcastin entwirft, erzählt, färbt, gestaltet, formt Frauenleben: Isabel Rohner& Regula Stämpfli über die Schwierigkeit vergangenen, eigenen, wichtigen, anderen, vielfältigen Frauenstimmen Gehör zu verschaffen
    #DiePodcastin entwirft, erzählt, färbt, gestaltet, formt Frauenleben: Isabel Rohner& Regula Stämpfli über die Schwierigkeit, vergangenen, eigenen, wichtigen, anderen, vielfältigen Frauenstimmen Gehör zu verschaffen.
    Die Rohnerin beginnt mit dem grossen Zitat von Simone de Beauvoir: "Ich erschaffe mich selbst. Ich erschaffe MEINE Geschichte". Darum dreht sich die heutige Folge: Wie erzählt frau Leben aus der Vergangenheit, Gegenwart, für eine Zukunft, die dank der Sichtbarkeit von Frauen, Humor, Leichtigkeit, politische Teilhabe, sinnliche und erortische Erfüllung verspricht statt in vergangener Misere und automatischer Dystopie zu landen?
    0 min
  • #DiePodcastin redet über Geld: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über "a room and money of her own"

    #DiePodcastin redet über Geld: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über “a room and money of her own”
    Isabel Rohner beginnt mit dem bedeutungsvollsten von vielen brennend schönen Zitaten: Diesmal von Viriginia Woolf. Der feministische Wochenrückblick bringt der Podcastin Freude über die Diversity am Inauguration Day und einen Riesenärger über die Männerhymnen zu einen Frauenmörder (he shall NOT be named here). Hierzu den Twitteraccount von @beritmiriam (Berit Glanz) & Blog 54books.de
    Doch dann: Money, money. Laut neuerer Studien überlassen immer noch sieben von zehn Frauen in Beziehungen (hetero oder lesbisch) die Finanzentscheidungen den Männern oder der reicheren Partnerin. Vier von zehn Frauen sagen, sie redeten lieber über den Tod als über Geld. Reden Freundinnen über Geld? “Frauen haben kein Geld, deshalb ist die Welt teils so beschissen wie sie ist. Wären die Lehman Brothers Sisters gewesen; die Welt sähe heute mit Bestimmtheit anders aus” konstatiert laStaempfli nüchtern. Sie fährt mit einer regelrechten Frauenschelte fort: Frauen geben ihr Geld nicht für vermehrbares Vermögen aus, sondern behalten es auf einer Bank. “Auf einer Bank!” schreit laStaempfli förmlich. Dabei gilt schon ab ein paar hundert Euro: Kunst, Aktien und Immobilien kaufen. Die Notwendigkeit zwar decken, um die Freiheit immer leben zu können, doch sobald etwas Zusatzgeld da ist: Zum Fenster rausschmeissen (also in Kunst, Aktien und Immobilien), dann kommt es durch die Türe zurück. Die Rohnerin wendet sehr klug ein, dass Frauen und Geld eine schwierige Beziehung sind, weil Frauen vom Erbe jahrhundertelang ausgeschlossen waren; weil Frauen kein eigenes Vermögen besitzen durften; weil Frauen kein Erbe weiterreichen konnten; weil Frauen von Berufen, Bankkonten und Rechten ausgeschlossen waren, etc.
    Einmal mehr realisieren Isabel Rohner und Regula Stämpfli, dass die Frauendiskriminierung nicht einfach eine Nebensache der Geschichte der Ökonomie ist, sondern Kern- und Angelpunkt der Situation, dass Frauen auch heute noch jährlich in der Schweiz um 100 Milliarden betrogen werden. Allein die Lohnunterschiede, die immer so als marginal dargestellt werden, machen Milliarden Frauenverluste aus, von den unbezahlten Care-Arbeitsstunden, die Mascha Madörin und Zita Küng so genial berechnen und aufzeigen, ganz zu schweigen. Und ja: Frauen, fordert endlich bezahlte Care-Arbeit in Euren PartnerInnenschaften.
    Die Folge ist ein einziges Aha-Erlebnis mit viel guten Tipps für Geldanlagen für Frauen und der Geschichte von Frauen mit, auf und über Geld. Es fehlen: Bitcoin, feministische Anlagen, Gold und andere Finanzmechanismen. Im Zentrum stehen für einmal ganz praktisch und schlicht: Frauen und Geld.
    – Die Pandemie als Krise der Frauen von Olivia Kühni siehe https://www.republik.ch/2021/01/18/die-krise-der-frauen
    – Feministische Universität zum Thema Geld siehe https://feministische-fakultaet.org/wp-content/uploads/2020/07/fem-Programm-2018-2019.pdf
     – OECD Einstiegsstatistik siehe https://data.oecd.org/earnwage/gender-wage-gap.htm
    – Wie Frauen um 100 Milliarden betrogen werden, siehe https://www.woz.ch/-9bf6
    – Buchtipp: Helma Sick und Renate Schmidt: Ein Mann ist keine Altersvorsorge – warum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist (Penguin Verlag): https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Ein-Mann-ist-keine-Altersvorsorge-Warum-finanzielle-Unabhaengigkeit-fuer-Frauen-so-wichtig-ist/Helma-Sick/Penguin/e542123.rhd
    50 min
  • #DiePodcastin redet über Geld: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über “a room and money of her own”
    Einmal mehr realisieren Isabel Rohner und Regula Stämpfli, dass die Frauendiskriminierung nicht einfach eine Nebensache der Geschichte der Ökonomie ist, sondern Kern- und Angelpunkt der Situation, dass Frauen auch heute noch jährlich in der Schweiz um 100 Milliarden betrogen werden. Allein die Lohnunterschiede, die immer so als marginal dargestellt werden, machen Milliarden Frauenverluste aus, von den unbezahlten Care-Arbeitsstunden, die Mascha Madörin und Zita Küng so genial berechnen und aufzeigen, ganz zu schweigen.
    0 min
  • #DiePodcastin über #Merzsexismus #GrandPrixLiteratur21 & Architektur. Isabel Rohner & Regula Stämpfli FORMidabel zu Blanchard, Frommer, Rahm, Hadid, Scott Brown u.a.

    #DiePodcastin über #Merzsexismus #GrandPrixLiteratur21 & Architektur. Isabel Rohner & Regula Stämpfli FORMidabel zu Blanchard, Frommer, Rahm, Hadid, Scott Brown u.a.
    Der feministische Wochenrückblick ernüchtert wie üblich: GEO EPOCHE veröffentlicht ein Magazin zum Thema “Die Deutschen” und es kommen KEINE FRAUEN VOR. Doch der wirkliche Aufreger ist Friedrich Merz, der seinen Sexismus damit entkräften will, dass er schliesslich mit einer Frau vereheiratet sei und Töchter habe. Well: Ganz böse Stimmen meinen “nicht mehr lange”. Dann der Schweizerische Literaturpreis, dotiert mit über 40.000 Schweizer Franken. Der geht an einen Mann, der über Männer schreibt, zudem über einen der übelsten Rassentheoretiker der Geschichte. Wieder einmal eine riesige Chance zur Würdigung wirklich inspirierender Frauen der Gegenwart vertan.
    Isabel Rohner und Regula Stämpfli in Form: Sie diskutieren kontrovers darüber, welche Rolle Architektur in unserer Gesellschaft spielt und darüber, wie diese Rolle Frauen & Geschlechtersetting gestaltet. Darüber hinaus werden munter Städteplanung, Architektur, Design gemischt.
    Architektur, so laStaempfli ist nicht einfach Baumeisterei, sondern durch  und durch mit Macht durchwirkt. Selbst der Begriff ARCHITEKTUR verweist auf die sprichwörtliche Kunst des Herrscherbaus. laStaempfli erzählt davon, wie Stadtplanung, Design und Gebäude als Hieroglyphen, Zeichen, Symbole  Erfahren und Erleben der Stadt prägen. laStaempfli hat dafür den Begriff PHAENOMENOMICS (TM)  erfunden. Die Rohnerin übersetzt dies in Alltagserfahrungen, die durch und durch  patriarchal geformt sind. Die Rohnerin widerspricht der eindimensional phallischen Deutung, will die klitoralen Schwünge feiern, doch leider unterbricht laStaempfli den Schwung mit dem Hammerzitat: “Nein. Die gebauten Orte sind nur gestreckte männliche Mittelfinger gegen alles Lebendige”. Well, die Diskussion wird weitergeführt: Vielleicht finden wir ja sprichwörtlich Wege und Bauten, die weiblich umgedeutet werden können.
    Das Thema teilt die Rohnerin und laStaempfli, es ist ein Ringen darum, wie Gebäude gelesen werden können: sehr spannend. Die Rohnerin berichtet vom tragischen Wirken der grossen Berta Rahm, laStaempfli unterbricht wieder, weil sie von tragischen Lebensgeschichten nicht mehr hören mag. So ergibt sich aus der Architektur-Diskussion das Gespräch zum (selbst) gestalteten Leben.
    #DiePodcastin einigt sich, das Thema in einer nächsten Folge zu besprechen.
    Hier einige Beispiele herausragender Architektinnen sowie Links:
    – Gute internationale Übersicht zu Women Architects see https://www.thoughtco.com/famous-female-architects-177890
    – Zaha Hadid (1950-2016) https://www.britannica.com/biography/Zaha-Hadid
    Lilly Reich (1885-1947) Bauhäuslerin, die unter den Nazis zur paramilitärischen Bautruppe Todt zwangsverpflichtet wurde.
    – Margarete Schütte-Lithotzky (1897-2000) für die Frankfurter Küche und Sozialarchitektur https://www.youtube.com/watch?v=b2OXf5p10n4
    – Ludmilla Herzenstein (1906-1994) Sozialarchitektin der DDR.
    – Denise Scott Brown, mit ihrem Manifest: “Room at the Top. Sexism and the Star System in Architecture, see http://www.beatoronto.com/blog/2020/12/1/denise-scott-brown-room-at-the-top
    – Jennie Louise Blanchard (1856-1913): https://pioneeringwomen.bwaf.org/louise-blanchard-bethune/
    – Marie Frommer (1890-1976): https://en.wikipedia.org/wiki/Marie_Frommer
    – Berta Rahms SAFFA-Pavillon: https://www.swiss-architects.com/de/architecture-news/gefunden/gegen-das-vergessen-berta-rahms-saffa-pavillon-von-1958-retten
    – Berta Rahm (1910-1998): https://de.wikipedia.org/wiki/Berta_Rahm
    Bild von Zaha Hadid, die eine der besten Zeichnerinnen, Malerinnen & Modellbauerinnen war.
    Ergänzung vom 3.2.2021: Helene Bihlmaier hat uns über einen grossartigen Blog und Webseite geschickt, der sich rund um die SAFFA 1958 dreht. Check it out, hier der Blog: https://www.saffa1958-snf.ch/blog UND die Webseite: #DiePodcastin bedankt sich für die Rückmeldung.
    https://www.saffa1958-snf.ch/
    55 min
  • #DiePodcastin über RechtsGEWALT: Isabel Rohner & Regula Stämpfli zur Ikonographie des Grauens in Washington, weshalb ausgerechnet die patriarchale Schweiz ihre Universitäten für Frauen öffnete, wie Emilie Kempin-Spyri "so neu wie kühn"die Rechtswissenscha

     #DiePodcastin über RechtsGEWALT: Isabel Rohner & Regula Stämpfli zur Ikonographie des Grauens in Washington, weshalb ausgerechnet die patriarchale Schweiz ihre Universitäten für Frauen öffnete, wie Emilie Kempin-Spyri “so neu wie kühn”die Rechtswissenschaft präzisierte und wie die beiden grossen Elisabeths (Selbert und Schwarzhaupt) gegen allen Widerstand die Gleichstellungsartikel durchboxten.
    Die Rohnerin beginnt mit dem grossen Zitat von Hedwig Dohm, laStaempfli ist ergriffen. Die Diskussion über die Ikonografie des Grauens mit dem “erschöpften Mann” in Washington führt zur Erkenntnis, dass die WIRKLICH WICHTIGEN BILDER wie die Images von den Frauen, die im Capitol die Dokumente vor den Männerhorden sicherte, kaum gezeigt wurden. laStaempfli ist in fulminanter Analyse-Fahrt, nicht zuletzt weil sie diese Woche in einem Zukunftsinterview 83 Kommentare erhielt, davon 81 krakelende Männerzuschriften. Nachzulesen auf https://www.blick.ch/schweiz/schweizer-forscherin-sicher-impflicht-wird-kommen-id16279123.html
    Die Rohnerin hat nachgezählt, was sie zur weiteren Medienkritik bringt: Es gibt unsägliche Fehlinterpretationen zu #50JahreFrauenstimmrecht: Alle nachhören, der Hammer. Weshalb die Schweizer Unis WIRKLICH die Tore für Frauen öffneten und bis wann es gar keine Gymnasien gab, in denen sich Mädchen auf das Studium vorbereiten konnten, davon erzählt die Rohnerin packend.
    Mit dem rechtshistorischen Diskurs zu Emilie Kempin-Spyri (1853-1901), Elisabeth Selbert (1896-1986), Elisabeth Schwarzhaupt (1901-1986) stellen Isabel Rohner und Regula Stämpfli erschüttert fest: Das in der Schweiz und in Deutschland bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts geltende Rechtssystem war nicht einfach Diskriminierung, sondern schützte explizit die Gewalt gegen Frauen, verfestigte den Sklavinnenstatus von Frauen und schützte den männlichen Besitz gegen und von Frauen.  Alles Erkenntnisse, die in der Diskussion um gleiche Rechte oder gar die Geschichte des Frauenwahl- und stimmrechts untergehen.
    Wie meinte doch schon Emilie Kempin Spyri? “Die Verfassung spreche die gleichen Rechte ALLEN Schweizern zu”, es sei schliesslich das generische Maskulinum: Frauen seien ja immer mitgemeint. “Die Bundesverfassung mache in konsequenter Druchführung des in Art. 4 aufgestellten Prinzips keinen Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Staatsbürgern.” Wie recht sie doch hatte. Doch damals wie heute behaupten die führenden Intellektuellen, dass “mit Rücksicht auf die gesamte geschichtliche Entwicklung” es klar sei, dass “das Stimmrecht”(Anm. laStaempfli Kultur, Bildung, Intellekt, Werke, Vermögen, Preise, Macht, Status, Medien etc.) “nur die Bürger männlichen Geschlechts, nicht auch die Bürgerinnen verstehe.”
    Urteil vom 29. Januar 1887 zu Kempin-Spyri  zum Nachlesen: https://www.servat.unibe.ch/dfr/c1013001.html
    Das Beitragsbild zeigt die Chaiselongue von Pipilotti Rist in der Universität Zürich, die seit 2008 im Lichthof steht.
    Zu Carol Gilligan (1936) siehe “Die andere Stimme” von 1982 zur Care-Ethik.
    Büchertipp: Eveline Hasler, Die Wachsflügelfrau. Darin wird die Lebensgeschichte von Emilie Kempin-Spyri in Romanform erzählt.
     Wichtige Links:
    – Feministische Rechtswissenschaft und Gender Law http://www.genderlaw.ch/deutsch/gender-law-info/links/index.html
    – Serie der NZZ zu “50 Jahre Frauenstimmrecht”: https://www.nzz.ch/schweiz/50-jahre-frauenstimmrecht
    – Essay von Prof. Andrea Maihofer “Die Geschichte des Frauenstimmrechts – Verdrängtes Unrecht?” In: “50 Jahre Frauenstimmrecht. 25 Frauen über Demokratie, Macht und Gleichberechtigung”, hrsg. von Isabel Rohner & Irène Schäppi, Limmat Verlag (https://www.limmatverlag.ch/programm/titel/889-50-jahre-frauenstimmrecht.html)
    – Dr. Elisabeth Selbert (1896-1986): https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/elisabeth-selbert
    – Dr. Elisabeth Schwarzhaupt (1901-1986): https://www.kas.de/de/web/geschichte-der-cdu/personen/biogramm-detail/-/content/elisabeth-schwarzhaupt
    – Deutscher Juristinnenbund: https://www.djb.de/
    – Juristinnen Schweiz: https://lawandwomen.ch/
    50 min
  • #DiePodcastin über RechtsGEWALT: Isabel Rohner & Regula Stämpfli zur Ikonographie des Grauens in Washington, weshalb ausgerechnet die patriarchale Schweiz ihre Universitäten für Frauen öffnete, wie Emilie Kempin-Spyri “so neu wie kühn”die Rechtswissenscha
    #DiePodcastin über RechtsGEWALT: Isabel Rohner & Regula Stämpfli zur Ikonographie des Grauens in Washington, weshalb ausgerechnet die patriarchale Schweiz ihre Universitäten für Frauen öffnete, wie Emilie Kempin-Spyri "so neu wie kühn"die Rechtswissenschaft präzisierte und wie die beiden grossen Elisabeths (Selbert und Schwarzhaupt) gegen allen Widerstand die Gleichstellungsartikel durchboxten.
    0 min
  • Isabel Rohner & Regula Stämpfli in #DiePodcastin zu Frauen, Macht, Medien: Katharine Graham, Louise Otto-Peters, Mathilde Franziska Anneke, Lex Otto, DACHelles, Edition F, EMMA, Ulrike Helmer, Frauenoffensive

     Isabel Rohner & Regula Stämpfli in #DiePodcastin zu Frauen, Macht, Medien: Katharine Graham, Louise Otto-Peters, Mathilde Franziska Anneke, Lex Otto, DACHelles, Edition F, EMMA, Ulrike Helmer, Frauenoffensive.
    Freude frauscht im Neujahr 2021: Die Rohnerin kann endlich ihre Hauszeitung, den Tagesspiegel, rühmen: 12 von 21 Menschen sind Frauen unter den Stars von 2020. Ein Schritt vor und zwei zurück: Die Werbekampagne zu Ferdinand von Schirach auf allen öffentlichen und privaten Kanälen ist auf mehreren Ebenen ärgerlich, frauenfeindlich, männermächtig.
    Dies führt #DiePodcastin direkt ins Thema: laStaempfli zu Relevanz, Sichtbarkeit und Cash im Thema: Frauen fehlen auf allen Ebenen der Medien und werden SYSTEMATISCH benachteiligt. Die Rohnerin erzählt die packende Geschichte der ersten Frauenzeitung und der Lex Otto: #DiePodcastin realisiert im Gespräch, dass die Position von Frauen in den Medien auch durch expliziten Ausschluss, Segregation und Unsichtbarkeitsmachung geprägt ist. Dies lässt sich auch an den “zwei Leben der Katharine Graham” aufzeigen: Graham (1917-2001) war die wichtigste Verlegerin des 20. Jahrhunderts, Tochter der bekannten Reporterin und Feministin Agnes E. Meyer und dem Unternehmer Eugene Meyer. Sie machte durch ihren mutigen Kurs von 1969-1979 die Washington Post ein leading Newspaper. Eine Zeitung, die von Amazon-Autokrat Jeff Bezos für 250 Millionen US-Dollar, ein Betrag aus seiner Portokasse,im Jahr 2013 übernommen werden konnte.

    Medien nehmen eine herausragende Rolle ein: Einfluss, Multiplikation, Macht, Vorbilder, Meinungen sind durch Medien geprägt.“Männer handeln – Frauen kommen vor” hielt laStaempfli schon 2007 in ihrer Studie zu Frauen und Medien fest (in neuer Auflage in Bearbeitung): Nicht einmal den realen Prozentsatz von Frauen im Geschäftsleben entsprechen die Medienberichte. Hier hinken öffentliche und private Medien mindestens 20 Jahre hinter der Entwicklung hinterher.

    #DiePodcastin in einem spannenden Gespräch zu einem Thema, das weitergeführt wird und nur so nebenbei: Isabel Rohner und Regula Stämpfli sind als neuer Typ der Verlegerinnen im 21. Jahrhundert einzuordnen und diesmal versprechen sie sich: Kein Gesetz wird ihnen mehr verbieten, über Frauen zu reden, Frauen sichtbar zu machen, Frauen grosse Leben zu ermöglichen…

    Auf ein fabelhaftes 2021 Euch, Ihnen, uns allen, herzlich von #DiePodcastin

    Hier noch ein paar Links:
    – Isabel Rohner und Rebecca Beerheide (Hg), 100 Jahre Frauenwahlrecht. Ziel erreicht… und wie weiter? Zur Einordnung von Louise Otto-Peters.
    -Lex Otto siehe https://www.geschichte-lernen.net/frauen-zeitung-von-louise-otto-peters/
    – Regula Stämpfli als Medienfrau see https://www.youtube.com/watch?v=-i8oPbG9OVM und als Pionierin der Code-Analyse see https://www.youtube.com/watch?v=54iXI37qyAA und Vortrag bei ZDF-Medienfrauen siehe https://www.youtube.com/watch?v=82aGxsQC6BY
    – Katharine Graham , Personal History see https://www.pulitzer.org/winners/katharine-graham
    – Louise Otto-Peters (1819-1895): www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/louise-otto-peters
    – Mathilde Franziska Anneke (1817-1884): https://frauenmediaturm.de/historische-frauenbewegung/mathilde-franziska-anneke-1817-1884/
    – Dachelles – Wirtschaft für Weltoffene: https://www.youtube.com/channel/UCHhNuBG9_kUvsBZ5aaLThLQ?ref=singlereadmoretip
    – Online-Magagzine von Frauen: www.editionf.com www.fempop.ch www.aviva-berlin.de
    – EMMA: www.emma.de
    – Verlage von Frauen: www.ulrike-helmer-verlag.de www.christel-goettert-verlag.de www.eisele-verlag.de www.aviva-verlag.de
    – Die Geschichte des Verlags Frauenoffensive (1974-2016): https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenoffensive
    – Frauen und Medien: https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/kritik-an-frauen-ist-problematisch/story/17612553
    51 min
  • Isabel Rohner & Regula Stämpfli in #DiePodcastin zu Frauen, Macht, Medien: Katharine Graham, Louise Otto-Peters, Mathilde Franziska Anneke, Lex Otto, DACHelles, Edition F, EMMA, Ulrike Helmer, Frauenoffensive
    Dies führt #DiePodcastin direkt ins Thema: laStaempfli zu Relevanz, Sichtbarkeit und Cash im Thema: Frauen fehlen auf allen Ebenen der Medien und werden SYSTEMATISCH benachteiligt. Die Rohnerin erzählt die packende Geschichte der ersten Frauenzeitung und der Lex Otto: Beide, Isabel und Regula realisieren im Gespräch, dass die Position von Frauen in den Medien auch durch expliziten Ausschluss, Segregation und Unsichtbarkeit geprägt ist. Dies lässt sich auch an den "zwei Leben der Katharine Graham" aufzeigen: Graham (1917-2001) war die wichtigste Verlegerin des 20. Jahrhunderts, Tochter der bekannten Reporterin und Feministin Agnes E. Meyer (bitte, Wikipedia deutscher Eintrag ändern) und dem Unternehmer Eugene Meyer. Sie machte durch ihren mutigen Kurs von 1969-1979 die Washington Post ein leading Newspaper. Eine Zeitung, die von Amazon-Autokrat Jeff Bezos für 250 Millionen US-Dollar, ein Betrag aus seiner Portokasse,im Jahr 2013 übernommen werden konnte.
    0 min

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