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  • #DiePodcastin über #Heldinnen: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über den brutalen Kampf ums Frauenstimmrecht, Unsichtbarkeiten und die grössten Heldinnen Europas, bspw. Theresia Rohner

    #DiePodcastin über #Heldinnen: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über den brutalen Kampf ums Frauenstimmrecht, Unsichtbarkeiten und die grössten Heldinnen Europas, bspw. Theresia Rohner.
    Die Menschenrechtserklärung der Französischen Revolution war ein Versprechen auf die Anerkennung der Ebenbürtigkeit aller Menschen. In Realität war sie das Verbot der Ebenbürtigkeit der Frauen: Die Macht der Geschichtserzählung bleibt indessen ungebrochen. Die Vorstellung, Demokratie sei nur revolutionär, progressiv, gut für die Menschheit trägt zur Unsichtbarkeit von Frauen bei (Hedwig Richter). Es gibt eine Scham, eine Unfähigkeit der Männerstaaten, sich dafür zu entschuldigen, wie lange und hartnäckig sich wieder und wieder gegen das Recht von Frauen brutal wehren, gesehen, gehört zu werden und politische, ökonomische und kulturelle Teilhabe einzufordern. Der Kampf ums Frauenwahl- und -stimmrecht war ein brutaler und bleibt nur ein vorläufiges Happy End, da der Kampf um Sichtbarkeit weitergeht, so laStaempfli. 
    Vom Kampf zu den Heldinnen: Die Rohnerin erzählt spannend die Geschichten all der vergessenen Heldinnen, erklärt, was es mit den Helden so an sich hat und weshalb die wahren Heldinnen sterben, vergessen und kaum gefeiert werden. Isabel Rohner entwirft, wie es ihr so entspricht, grad eine geniale Theorie zu Helden & Heldinnen: grossartig. Und wir hören über Theresia Rohner und verneigen uns nochmals an dieser Stelle vor ihr.
    Brandaktuell:
    Isabel Rohner und Irène Schäppi, “50 Jahre Frauenstimmrecht. 25 Frauen über Demokratie, Macht und Gleichberechtigung”, hg. beim Limmat Verlag, November 2020 Bookseite siehe https://www.limmatverlag.ch/programm/titel/889-50-jahre-frauenstimmrecht.html
    Hedwig Richter über Demokratie, Sichtbarkeit, Gewalt, Frauen in https://www.bpb.de/apuz/277329/demokratiegeschichte-ohne-frauen-ein-problemaufriss?p=all
    Demokratie, Eine deutsche Affäre, auch von Hedwig Richter 2020, Beck Verlag siehe https://www.chbeck.de/richter-demokratie/product/30917915
    Schon alt, aber immer noch gut: Regula Stämpfli, Vom Stummbürger zum Stimmbürger, Das ABC der Schweizer Politik, Zürich 2003, siehe Interview dazu auf www.regulastaempfli.eu
    Weitere Links
    – https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/frauenstimmrecht-eine-frau-gegen-den-kanton-wie-eine-appenzellerin-dem-frauenstimmrecht-in-innerrhoden-vor-30-jahren-zum-durchbruch-verhilft-ld.2067094?reduced=true (zwar hinter Paywall, aber trotzdem)
    – https://www.helvetia-rennt.ch/
    – Denken muss manchmal auch wehtun siehe laStaempfli im Interview: http://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2013/06/Interview-Schaffhauser-Nachrichten-30.5.2013.pdf
    Nicht vergessen:
    Maja Göpel, Unsere Welt neu denken. Eine Einladung, Buch kaufen und die Sendung, wie frau über Ökologie selbst gegenüber einem Vollhonk-Macho ruhig, besonnen und klar reden kann, siehe https://www.ardmediathek.de/rbb/video/talk-aus-berlin-oder-maja-goepel-politoekonomin/rbb-fernsehen
    #DiePodcastin hat das Buch noch nicht gelesen, hofft aber, da sind die grossen Heldinnen drin: https://www.perlentaucher.de/buch/lisz-hirn/wer-braucht-superhelden.html
    49 min
  • #DiePodcastin über #Heldinnen: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über den brutalen Kampf ums Frauenstimmrecht, Unsichtbarkeiten und die grössten Heldinnen Europas, bspw. Theresia Rohner
    #DiePodcastin über #Heldinnen: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über den brutalen Kampf ums Frauenstimmrecht, Unsichtbarkeiten und die grössten Heldinnen Europas, bspw. Theresia Rohner.
    Die Menschenrechtserklärung der Französischen Revolution war ein Versprechen auf die Anerkennung der Ebenbürtigkeit aller Menschen. In Realität war sie das Verbot der Ebenbürtigkeit der Frauen: Die Macht der Geschichtserzählung bleibt indessen ungebrochen. Die Vorstellung, Demokratie sei nur revolutionär, progressiv, gut für die Menschheit trägt zur Unsichtbarkeit von Frauen bei (Hedwig Richter). Es gibt eine Scham, eine Unfähigkeit der Männerstaaten, sich dafür zu entschuldigen, wie lange und hartnäckig sich wieder und wieder gegen das Recht von Frauen brutal wehren, gesehen, gehört zu werden und politische, ökonomische und kulturelle Teilhabe einzufordern. Der Kampf ums Frauenwahl- und -stimmrecht war ein brutaler und bleibt nur ein vorläufiges Happy End, da der Kampf um Sichtbarkeit weitergeht, so laStaempfli. 
    Vom Kampf zu den Heldinnen: Die Rohnerin erzählt spannend die Geschichten all der vergessenen Heldinnen, erklärt, was es mit den Helden so an sich hat und weshalb die wahren Heldinnen sterben, vergessen und kaum gefeiert werden. Isabel Rohner entwirft, wie es ihr so entspricht, grad eine geniale Theorie zu Helden & Heldinnen: grossartig. Und wir hören über Theresia Rohner und verneigen uns nochmals an dieser Stelle vor ihr.
    Brandaktuell:
    Isabel Rohner und Irène Schäppi, “50 Jahre Frauenstimmrecht. 25 Frauen über Demokratie, Macht und Gleichberechtigung”, hg. beim Limmat Verlag, November 2020 Bookseite siehe https://www.limmatverlag.ch/programm/titel/889-50-jahre-frauenstimmrecht.html
    Hedwig Richter über Demokratie, Sichtbarkeit, Gewalt, Frauen in https://www.bpb.de/apuz/277329/demokratiegeschichte-ohne-frauen-ein-problemaufriss?p=all
    Demokratie, Eine deutsche Affäre, auch von Hedwig Richter 2020, Beck Verlag siehe https://www.chbeck.de/richter-demokratie/product/30917915
    Schon alt, aber immer noch gut: Regula Stämpfli, Vom Stummbürger zum Stimmbürger, Das ABC der Schweizer Politik, Zürich 2003, siehe Interview dazu auf www.regulastaempfli.eu
    Weitere Links
    – https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/frauenstimmrecht-eine-frau-gegen-den-kanton-wie-eine-appenzellerin-dem-frauenstimmrecht-in-innerrhoden-vor-30-jahren-zum-durchbruch-verhilft-ld.2067094?reduced=true (zwar hinter Paywall, aber trotzdem)
    – https://www.helvetia-rennt.ch/
    – Denken muss manchmal auch wehtun siehe laStaempfli im Interview: http://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2013/06/Interview-Schaffhauser-Nachrichten-30.5.2013.pdf
    Nicht vergessen:
    Maja Göpel, Unsere Welt neu denken. Eine Einladung, Buch kaufen und die Sendung, wie frau über Ökologie selbst gegenüber einem Vollhonk-Macho ruhig, besonnen und klar reden kann, siehe https://www.ardmediathek.de/rbb/video/talk-aus-berlin-oder-maja-goepel-politoekonomin/rbb-fernsehen
    #DiePodcastin hat das Buch noch nicht gelesen, hofft aber, da sind die grossen Heldinnen drin: https://www.perlentaucher.de/buch/lisz-hirn/wer-braucht-superhelden.html
    0 min
  • #DiePodcastin über Frauen, Sichtbarkeit & Sport oder wieso sich niemand um die Hoden sorgt

    #DiePodcastin über Frauen, Sichtbarkeit & Sport oder wieso sich niemand um die Hoden sorgt

    Der Welttoilettentag hat die Rohnerin extrem mühsame Twitterschlachten beschert: Nur weil sie die TAZ kritisiert hat, siehe https://taz.de/Warum-der-Welttoilettentag-wichtig-ist/!5725606/ , was Anlass ist, über Frauen und deren Verschwinden in Sprache, in Realität, in der digitalen Reproduktion zu sprechen. Die kluge Rohnerin: “Wer aktiv das Wort Frauen vermeidet, SCHLIESST FRAUEN aus. Auf das Wort Frau zu verzichten, bedeutet, Frauen wie anno dazumal unsichtbar, unhörbar, unbeschreibbar aus der Welt zu stossen.” Eine heftige, aktuelle Diskussion, die für so engagierte Frauen wie wir es sind, extrem mühsam ist. Letztlich geht es den Kräften rund um die Unsichtbarmachung der Frauen via Sprache wohl darum, Frauen überhaupt abzuschaffen. laStaempfli versucht sehr kompliziert, das zu sagen, was sie schon längst viel besser geschrieben hat, siehe https://www.bazonline.ch/leben/gesellschaft/gendertheorie-und-suessgebaeck/story/15108841 Es geht letztlich um die Entkoppelung der Fiktionen von der realexistierenden Wirklichkeit. Wer von “Menschen mit Gebärmüttern” spricht, macht aus allen Lebewesen stückweise Verkaufsware, so laStaempfli. Die Rohnerin wird klar: “Geht raus aus meiner Hose” und macht nochmals klar: “Die sprachliche Repräsentanz ist enorm wichtig. Wir müssen Dinge benennen können. (…) sonst kratzt sich das Patriarchat an den Eiern.” “Die Auflösung der Geschlechter”, so die Rohnerin etwas bitter lachend “wird nie die Männer, sondern immer nur die Frauen betreffen” – BÄNG. #DiePodcastin wird das Thema noch einmal aufnehmen.

    Die Kurve zu den Sportlerinnen schafft #DiePodcastin nach diesem Downer der Woche nur schlecht. Immerhin: Etwas Geschichte kommt zur Sprache, ein, zwei tolle Sportlerinnen kriegen Erwähnung, die Auseinandersetzung zur DDR und Sport klappt nicht so richtig, aber zum Schluss einigen sich laStaempfli und die Rohnerin darauf, dem DFB einen Brief zu schreiben: Es braucht eine Millionen-Stiftung für Frauen und Sport und der DFB soll um Vergebung bitten, dass den Frauen 1955 das Fussballspielen verboten wurde. Dann zur Sportberichterstattung: Frauen müssen unfassbar viel Haut zeigen, damit sie Sponsorenverträge kriegen & einige Medien machen daraus: “Einige Frauensportarten spielen deswegen bewusst mit viel Haut.” Leute: Das hat nix mit Spiel, sondern mit den Vorschriften der internationalen Sportverbände zu tun und ist voll sexistisch.

    Macht, Politik und Sport sind bei #diepodcastin nicht zu Ende diskutiert, hier ein paar Links:

    Olympe, Arbeitshefte für feministische Politik: Sportlerinnen, 2005.

    Ines Geipel siehe https://www.klett-cotta.de/autor/Ines_Geipel/736

    https://en.unesco.org/themes/gender-equality-sports-media

    https://www.deutschlandfunk.de/sportlerinnen-in-den-medien-augenhoehe-oder-brustumfang.1346.de.html?dram:article_id=460009

    https://www.researchgate.net/publication/233336438_Gender_differences_in_television_use_An_exploration_of_the_instrumental-expressive_dichotomy (etwas alt, aber immer noch gut)

    https://www.spiegel.de/panorama/frauen-im-sport-liebe-sportverbaende-hoert-endlich-auf-frauen-zu-diskriminieren-a-740dd015-f01e-4686-ab63-0c2c077257bd (ein brillanter Rant von 2019)

     

    43 min
  • #DiePodcastin über Frauen, Sichtbarkeit & Sport oder wieso sich niemand um die Hoden sorgt

    #DiePodcastin über Frauen, Sichtbarkeit & Sport oder wieso sich niemand um die Hoden sorgt

    Der Welttoilettentag hat die Rohnerin extrem mühsame Twitterschlachten beschert: Nur weil sie die TAZ kritisiert hat, siehe https://taz.de/Warum-der-Welttoilettentag-wichtig-ist/!5725606/ , was Anlass ist, über Frauen und deren Verschwinden in Sprache, in Realität, in der digitalen Reproduktion zu sprechen. Die kluge Rohnerin: “Wer aktiv das Wort Frauen vermeidet, SCHLIESST FRAUEN aus. Auf das Wort Frau zu verzichten, bedeutet, Frauen wie anno dazumal unsichtbar, unhörbar, unbeschreibbar aus der Welt zu stossen.” Eine heftige, aktuelle Diskussion, die für so engagierte Frauen wie wir es sind, extrem mühsam ist. Letztlich geht es den Kräften rund um die Unsichtbarmachung der Frauen via Sprache wohl darum, Frauen überhaupt abzuschaffen. laStaempfli versucht sehr kompliziert, das zu sagen, was sie schon längst viel besser geschrieben hat, siehe https://www.bazonline.ch/leben/gesellschaft/gendertheorie-und-suessgebaeck/story/15108841 Es geht letztlich um die Entkoppelung der Fiktionen von der realexistierenden Wirklichkeit. Wer von “Menschen mit Gebärmüttern” spricht, macht aus allen Lebewesen stückweise Verkaufsware, so laStaempfli. Die Rohnerin wird klar: “Geht raus aus meiner Hose” und macht nochmals klar: “Die sprachliche Repräsentanz ist enorm wichtig. Wir müssen Dinge benennen können. (…) sonst kratzt sich das Patriarchat an den Eiern.” “Die Auflösung der Geschlechter”, so die Rohnerin etwas bitter lachend “wird nie die Männer, sondern immer nur die Frauen betreffen” – BÄNG. #DiePodcastin wird das Thema noch einmal aufnehmen.

    Die Kurve zu den Sportlerinnen schafft #DiePodcastin nach diesem Downer der Woche nur schlecht. Immerhin: Etwas Geschichte kommt zur Sprache, ein, zwei tolle Sportlerinnen kriegen Erwähnung, die Auseinandersetzung zur DDR und Sport klappt nicht so richtig, aber zum Schluss einigen sich laStaempfli und die Rohnerin darauf, dem DFB einen Brief zu schreiben: Es braucht eine Millionen-Stiftung für Frauen und Sport und der DFB soll um Vergebung bitten, dass den Frauen 1955 das Fussballspielen verboten wurde. Dann zur Sportberichterstattung: Frauen müssen unfassbar viel Haut zeigen, damit sie Sponsorenverträge kriegen & einige Medien machen daraus: “Einige Frauensportarten spielen deswegen bewusst mit viel Haut.” Leute: Das hat nix mit Spiel, sondern mit den Vorschriften der internationalen Sportverbände zu tun und ist voll sexistisch.

    Macht, Politik und Sport sind bei #diepodcastin nicht zu Ende diskutiert, hier ein paar Links:

    Olympe, Arbeitshefte für feministische Politik: Sportlerinnen, 2005.

    Ines Geipel siehe https://www.klett-cotta.de/autor/Ines_Geipel/736

    https://en.unesco.org/themes/gender-equality-sports-media

    https://www.deutschlandfunk.de/sportlerinnen-in-den-medien-augenhoehe-oder-brustumfang.1346.de.html?dram:article_id=460009

    https://www.researchgate.net/publication/233336438_Gender_differences_in_television_use_An_exploration_of_the_instrumental-expressive_dichotomy (etwas alt, aber immer noch gut)

    https://www.spiegel.de/panorama/frauen-im-sport-liebe-sportverbaende-hoert-endlich-auf-frauen-zu-diskriminieren-a-740dd015-f01e-4686-ab63-0c2c077257bd (ein brillanter Rant von 2019)

     

    0 min
  • #DiePodcastin in Fahrt: Rohnerin&laStaempfli on Kamalaweiss, WollstonecraftMonument, Autos&Abenteuerinnen

    #DiePodcastin in Fahrt: Rohnerin&laStaempfli on Kamalaweiss, WollstonecraftMonument, Autos&Abenteuerinnen. Der Wochenrückblick bringt Medienmechanismen und grosse Frauen hervor, die ständig nackt, jung und bei Simone de Beauvoir sogar von hinten, ikonografisiert werden. laStaempfli verwechselt die tragische Künstlerin des missglückten Wollstonecraftmonumentes (Maggi Humbling hat Jahrgang 1945, ist also alles andere als eine junge Frau, die vielleicht von einem fehlgeleiteten Kunstausschuss instrumentalisiert wurde…), die Rohnerin dagegen Klasse mit eindrücklichen Vergleichen: Stellen Sie sich vor, Nelson Mandela wäre als junger schwarzer Mann in Ketten dargestellt worden, nackt, mit Sixpack. #femaleHeritage : der neue Hashtag, um Frauen zu feiern.

    Los geht’s: Auch bei der Geschichte des Automobils gibt es mehr Geschlecht als Recht. Frauen sind keine Mütter, Ehefrauen, Schwestern, Töchter, auch keine Monster, sondern in erster Linie und immer: Abenteuerinnen. Dies zeigt sich bei der Geschichte der Automobilistinnen, die die Rohnerin und laStaempfli begeistert feiern: Bei den Links findet Ihr die Frauen und Hinweise, das Bild ist natürlich Erika Mann, das Universalgenie.

    Die Rohnerin weist darauf hin, das Frauen den Führerschein bis – Atem anhalten – 1958 !!!!! nur mit Bewilligung der Männer durften, selbst Autos kaufen, das hat die unwissende Stämpfli dann nachgeguckt, durften sie auch nur mit Bewilligung irgendwelcher männlicher Vorgesetzter. Erinnert alles an Saudiarabien und den wunderbaren Film über das Mädchen, das Velo fahren wollte: Das Mädchen Wadjda (dieser Tipp ist Bonusmaterial zur Podcastin). Die Uniform- und Bekleidungsgeschichte der Automobilistinnen ist auch ganz spannend: Es gab, festhalten, ein Lippenstift- und Rauchverbot für die Schweizerinnen, die im Zweiten Weltkrieg für die Armee ihre Autos und ihr Können zur Verfügung stellten.

    Frauen haben Autos zuhauf erfunden, designed: Der Rückspiegel, wahrlich nicht unwichtiges Accessoire stammt von Dorothy Levitt, die übrigens auch ein “little handbook on the woman and the car” verfasst hat. Die Rennen Paris-Nizza 1898 von Madam Laumaille gewonnen, 1900 Anna Marie Lutzmann als Werksrennfahrerin, Bertha Benz war der erste autofahrende Mensch überhaupt, selbst wenn ihr Gatte dies gerne verheimlicht hätte.

    Viele Geschichten, hört rein/hören Sie rein,  hier die Links:

    Jenny Holzer für Monumente siehe https://projects.jennyholzer.com/

    Die wunderbare Uta Brandes für GenderDesign siehe https://www.be-design.info/

    Presseinfo zu #femaleheritage der Monacensia: https://www.muenchner-stadtbibliothek.de/fileadmin/Monacensia-im-Hildebrandhaus/pm_2020_femaleheritage_4_.pdf

    Erika Mann siehe https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/erika-mann1/

    Annemarie Schwarzenbach siehe https://ead.nb.admin.ch/html/schwarzenbach.html und https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/annemarie-schwarzenbach/

    Clarenore Stinnes, als erster Mensch mit einem Auto um die Welt siehe https://www.spiegel.de/geschichte/auto-pionierin-wie-claerenore-stinnes-um-die-welt-fuhr-a-1124993.html

    Sophie Opel, da hat #DiePodcastin nur Wikipedia-Artikel gefunden und viel Literatur darüber, dass ihre Rolle in Rüsselsheim “umstritten” sei…tssss. Vielleicht wissen unsere Hörer*innen mehr.

     Bücherempfehlungen:
    – Sharon Adler “Damenwahl. Frauen und ihre Autos”: https://www.aviva-berlin.de/aviva/content_Literatur.php?id=142722
    – Isabel Rohner & Andreas Franken (Hg.): Männer fahren besser – mit Bus und Bahn. Ulrike Helmer Verlag. https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/isabel-rohner-adreas-franken-hg-m%C3%A4nner-fahren-besser-mit-bus-und-bahn/
    Aktuelle Austellung:
    Von Nina Zimmer, der tollen Direktorin des Kunstmuseums Bern mit dem Zentrum Paul Klee eine Ausstellung zu Annemarie Schwarzenbach als Künstlerin/Fotografin. #DiePodcastin dankt der grossen Künstlerin Elisabeth Eberle für den Tipp, siehe https://www.zpk.org/de/service-navigation/medien/medienmitteilungen-2020/aufbruch-ohne-ziel-annemarie-schwarzenbach-als-fotografin_0-2129.html

     

    48 min
  • "und sie komponierten doch": Die Rohnerin & laStaempfli über Komponistinnen

    Es gab und gibt sie: Zu Tausenden. Grosse Komponstinnen, wunderbare Werke von Frauen, stilbildende und inspirierende Tongestalterinnen. Isabel Rohner und Regula Stämpfli leben in diesem Podcast auf. Sie stehen, einmal mehr, auf den Schultern von Gigantinnen: Susanne Wosnitzka und Luise Pusch und viele andere tolle Frauen, leisten Enormes, die verschütteten, verdrängten, verleumdeten, zu ihrer Zeit gefeierten und immer wieder vergessen gemachten Komponistinnen.
    Die Geschichte der Komponistinnen zeigt brutale frauenverachtende Dynamiken: Das Maskulinum hat immer Vorrang vor dem Femininum: Generationen von Frauen wurde (und wird) das Genie abgesprochen, vergewaltigt, unterdrückt: Ni vues ni connues – weder gesehen noch bekannt. Ganze 4.5 Prozent Komponistinnen werden von Orchestern und Rundfunkanstalten gespielt. Vierkommafünf!!!!
    Die Podcastin feiert Komponistinnen und verweist auf viele Links von wunderbaren Frauen, die enorm viel Wissen, Werke, Musik und Welt gerettet haben. Die Werke der Komponistinnen sind erschütternd gut: höchste Zeit sie zu spielen.
    Martina Bick/Susanne Wosnitzka (2019): Und sie spielten, sangen, komponierten und dirigierten doch: Die lange verschwiegenen Frauen in der Musik!, in: Digitales Deutsches Frauenarchiv
    URL: https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/themen/und-sie-spielten-sangen-komponierten-und-dirigierten siehe https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/themen/und-sie-spielten-sangen-komponierten-und-dirigierten.
    Hier die Geschichte zum Podcast der #DiePodcastin noch ein Blogeintrag der wunderbaren Susanne Wosnitzka https://susanne-wosnitzka.de/die-podcastin-die-rohnerin-und-lastaempfli-ueber-komponistinnen
    FEMBIO Special: Berühmte Komponistinnen
    Wichtige Links: Ergänzt am 9.11.2020 dank Hinweise von Susanne Wosnitzka, vielen Dank!
    – https://www.archiv-frau-musik.de/
    – https://www.fembio.org/biographie.php/frau/specials/beruehmte-komponistinnen/
    – https://www.youtube.com/results?search_query=kaija+saariaho
    -https://www.youtube.com/watch?v=KfzoFt2oabg (Oscars 2020)
    – https://mugi.hfmt-hamburg.de/
    -https://www.sophie-drinker-institut.de/lexikon
    – https://www.archiv-frau-musik.de/online-quellen-links
    -https://www.archiv-frau-musik.de/repertoire-listen
    -https://de.juliaschwartz.ch/
    -https://www.youtube.com/watch?v=57ifMZotkh4
    Und zu guter Letzt: PINK & Beyoncé, Gianna Nannini – had to be….
    38 min
  • #DiePodcastin goes musical

    #DiePodcastin goes musical: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Musiktheater

    Der feministische Rückblick bringt dank der Rohnerin eine Überraschung: 100 Jahre Wahlrecht für die Frauen in den USA am 2.11.2020. laStaempfli einmal mehr erstaunt, wie leicht im Zeitalter digitalter Dauerpräsenz die wichtigsten Frauenerrungenschaften verloren gehen. Passt zum Thema: Polen hat Abtreibung verboten: Hunderttausende von Frauen gehen auf die Strasse, die Medien berichten kaum und tun so als wäre das Menschenrecht auf den eigenen Körper “nur” Frauensache. DiePodcastin lanciert einen offenen Brief an von der Leyen.

    Dann wird es echt musical: Die Rohnerin wurde durch Rocky Horror Picture Show sozialisiert, laStaempfli hat in Chorus Line gesungen. Hört rein in die grosse Begeisterung zu Frauenrollen, feministischen Musiktheatern und weshalb “rückwärts und auf Stöckelschuhen” nicht nur Ginger Rogers was angeht.

    Ein Nachtrag eines #DiePodcastin Hörers, tausend Dank mit noch mehr Frauenmusicals:
    – https://en.wikipedia.org/wiki/Fun_Home_(musical)
    – https://en.wikipedia.org/wiki/Hadestown
    – https://en.wikipedia.org/wiki/Come_from_Away

    Bild: Selbstporträt der grossen Barock-Malerin Antonia Gentileschi (1593-1654), die ab 40 Jahren mit ihrem wesentlich jüngeren Liebhaber ein selbstbestimmtes Leben führte und dieses Jahr mit einer grossen Ausstellung in London gefeiert wird.

    31 min
  • #DiePodcastin goes musical

    #DiePodcastin goes musical: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Musiktheater

    Der feministische Rückblick bringt dank der Rohnerin eine Überraschung: 100 Jahre Wahlrecht für die Frauen in den USA am 2.11.2020. laStaempfli einmal mehr erstaunt, wie leicht im Zeitalter digitalter Dauerpräsenz die wichtigsten Frauenerrungenschaften verloren gehen. Passt zum Thema: Polen hat Abtreibung verboten: Hunderttausende von Frauen gehen auf die Strasse, die Medien berichten kaum und tun so als wäre das Menschenrecht auf den eigenen Körper “nur” Frauensache. DiePodcastin lanciert einen offenen Brief an von der Leyen.

    Dann wird es echt musical: Die Rohnerin wurde durch Rocky Horror Picture Show sozialisiert, laStaempfli hat in Chorus Line gesungen. Hört rein in die grosse Begeisterung zu Frauenrollen, feministischen Musiktheatern und weshalb “rückwärts und auf Stöckelschuhen” nicht nur Ginger Rogers was angeht.

    Ein Nachtrag eines #DiePodcastin Hörers, tausend Dank mit noch mehr Frauenmusicals:
    – https://en.wikipedia.org/wiki/Fun_Home_(musical)
    – https://en.wikipedia.org/wiki/Hadestown
    – https://en.wikipedia.org/wiki/Come_from_Away

    Bild: Selbstporträt der grossen Barock-Malerin Antonia Gentileschi (1593-1654), die ab 40 Jahren mit ihrem wesentlich jüngeren Liebhaber ein selbstbestimmtes Leben führte und dieses Jahr mit einer grossen Ausstellung in London gefeiert wird.

    0 min

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Der feministische Politwochenrueckblick von Isabel Rohner & Regula Staempfli

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