DiePodcastin

DiePodcastin

Download on the App Store

DiePodcastin episodes

  • #DiePodcastin schaut auf 2021: Was Isabel Rohner & Regula Stämpfli sich fürs Neue Jahr wünschen

    #DiePodcastin schaut auf 2021: Was Isabel Rohner & Regula Stämpfli sich fürs Neue Jahr wünschen.
    Hört rein: #DiePodcastin wünscht ein Frohes 2021!
    “Erfolg buchstabiert sich T-U-N. Kluge Frauen über Macht, Erfolg und Geld.” Herausgeben von Isabel Rohner und Andreas Franken: Zitate zum Auswendiglernen.
    Empfohlene Links zur Sendung:
    – Luise F. Pusch im Interview mit der SZ: https://sz-magazin.sueddeutsche.de/wissen/luise-pusch-interview-linguistik-89651?reduced=true
    – Die Plattform “Genderleicht” des Journalistinnenbundes mit klugen Tipps rund um geschlechtersensible Sprache: https://www.genderleicht.de/
    – Die Studien der malisa-Stiftung von Maria und Elisabeth Furtwängler: https://malisastiftung.org/
    – “50 Jahre Frauenstimmrecht – 25 Frauen über Demokratie, Macht und Gleichberechtigung” (hg. von Isabel Rohner und Irène Schäppi): https://www.limmatverlag.ch/programm/titel/889-50-jahre-frauenstimmrecht.html
    52 min
  • Isabel Rohner & Regula Stämpfli in "The year of #DiePodcastin 2020"

    Isabel Rohner & Regula Stämpfli in “The year of #DiePodcastin 2020”
    DiePodcastin beginnt nicht mit dem “neuen Normal”, sondern dem Encouragement von, für, durch, mit und um die Frauen. Als ungarische Milliardärin verkleidet schleicht sich die Künstlerin Andi Schmied in Milliarden-Appartements in N.Y. ein, fotografiert diese und erzählt die Geschichte von obszönen Reichtums, Sexismus und phallokratischer Architektur. Bei Minute 4.44 sind die Rohnerin & laStaempfli voll in Fahrt: “Uralt-Patriarchen, misogyne Würstchen und andere Handwerker des sexistisches Tatendrangs” werden entlarvt und vornehm beschimpft. laStaempfli passiert ein Superversprecher: “Die Frauen beginnen ja erst ab 40 zu blüten” (statt zu blühen), passt aber, nicht wahr?
    Die Rohnerin dekonstruiert in Meisterinnenmanier den Hohn: “Die Zukunft ist weiblich” – dieser Satz wurde schon Hedwig Dohm um die Ohren geschlagen. Dieser Satz soll Frauen beruhigen: Wenn Frauen sich nicht im Jetzt engagieren, passiert nichts, nada, niente. Wer auf die Zukunft verweist, will das Tun in der Gegenwart blockieren. Der Übergang zum medial beschworenen “fehlenden Charisma” von Anna Lena Baerbock ist so selbstverständlich wie medienkritisch brillant. Die Rohnerin erklärt: Nicht nur ist “Charisma” ein Männerkonzept, sondern auch ein explizit antidemokratisches Konzept. Deshalb müssten eigentlich alle Hedwig Richter lesen, dann wären solche medialen Einordnungen völlig hinfällig.
    laStaempfli erzählt das Jahr digital: Die Kombination von monokausalen Narrativen und datenbasierter politischer Herrschaft hat uns alle im 2020 in ein Zeitalter der totalen Gewissheit statt der Reformen gebracht. All das, was wir 2019 vorangebracht haben: Klimastreiks, Verbot von Glyphosat, die Diskussionen um Care-Arbeit, Transformation der Arbeitswelt wurde durch Corona gebremst. Der politische Diskurs wurde codebasiert männlicher denn je: Die Meisten sind sich nicht bewusst, dass sogenannt softe Themen als Frauenthemen diskriminiert werden, das nennt mann dann beschönigend “algorithmic bias”. Die Rohnerin bringt nach dem Depro-Befund der laStaempfli wieder Tun, Energie und viel Freude in #DiePodcastin und erzählt die Geschichte des Anfangs, des Jahrs und wie wichtig die Netzwerke rund um und in der #DiePodcastin geworden sind und: Die Podcastin, DAS BUCH is on the way. So. Das war 2020, die nächste Folge wird 2021 besprechen, am 30. Dezember, denn so ist sie: #DiePodcastin avant la lettre.
    –Corinne Pelluchon, Günther Anders-Preisträgerin von 2020. Hier ein Interview https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/philosophie-radikalen-veraenderungen-noetig-sind-brauchen-freiheit-nicht-zwang-13748058.html
    – Maren Kroymanns genialer Sketch zum 60. Geburtstag von Barbie: https://www.youtube.com/watch?v=V9LJoKmR5lg
    – Hedwig Richter “Demokratie, eine deutsche Affäre”: https://www.chbeck.de/richter-demokratie/product/30917915
    – Isabel Rohner: “Taugenixen”: https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/isabel-rohner-taugenixen/
    – Tolle Podcasts von Kolleginnen:
    1) “Frauen von damals”: http://frauenvondamals.de/
    2) “Justitias Töchter”: https://justitias-toechter.podigee.io/
    3) “Herstory”: https://herstorypod.de/
    4) Entdeckung des Jahres: Komponistinnen im Archiv und der Geschichte der fabelhaften https://susanne-wosnitzka.de/blog
    Ganz aktuell noch Luise Pusch im SZ-Magazin vom 23.12.2020 mit dem schönen Titel: “Unsere Grammatik widerspricht dem Grundgesetz” siehe https://sz-magazin.sueddeutsche.de/wissen/luise-pusch-interview-linguistik-89651?reduced=true
    42 min
  • Bei #DiePodcastin weihnächtelt´s: Regula Stämpfli & Isabel Rohner über misogyne 400.000 Euro-Förderung, feministische Theologie & Matriarchat

    Bei #DiePodcastin weihnächtelt´s (“ze den wihen nahten”): Regula Stämpfli & Isabel Rohner über misogyne 400.000 Euro-Förderung, feministische Theologie & Matriarchat.
    Die Bundesregierung fördert einen antifeministischen Verein mit Euro 400.000: Isabel Rohner erzählt von der seltsamen & hinterhältigen Strategie. laStaempfli wütet in dem Rahmen über die “Herrschaft des Niemands”, da keiner, selbst bei gröbster Veruntreuung von öffentlichen Geldern, Filz und Missmanagement wie bei Wirecard, auch zurücktreten muss.
    Die Weihnachtsstimmung ist im Keller und erholt sich nicht wirklich, da laStaempfli mit der Prähistorie weiterfährt, die nur so heisst weil die patriarchalen Werkzeugkisten, Geschichte erst dann als “richtige” interpretiert, wenn sich jene Muster etabliert haben, die wir als sexistische erkennen. So kommt es, dass alle matriarchalen Gesellschaften als Nicht-Kulturen mit dem “prä” entsorgt werden. Dabei ist es sonnenklar: Alle Rituale weltweit sind von matriarchalen, sog. heidnischen Strukturen geprägt.
    Luce Irigaray (*1930), für deren Erwähnung der Podcast nicht mehr reichte, meinte dazu: “Der Frau fehlt ein Spiegel, um Frau zu werden. Wir brauchen eine Ahnung von Vollkommenheit, um vollkommen zu werden. Es fehlen die Göttinnen. Göttinnen inspirieren Frauen, sich selber als geweiht, als heilig als mächtig zu empfinden, Frauen brechen so aus den einengenden Rollen aus.”
    Die kluge Rohnerin ist schockiert über den Kanon, von dem selbst sie, als geborene Feministin, nie gehört hatte. Deshalb unten ein paar Namen mit einer wichtigen Ergänzung: In den 1980er Jahren gab es grosse Auseinandersetzungen innerhalb der Feministinnen. Die Matriarchatsforscherinnen wurden dabei verschüttet wie schon im 19. Jahrhundert. Die Autorinnen selber machten sich das Leben auch ziemlich schwer, da sich aus der Matriarchatsforschung radikale, kultische, ideologische Deutungen ergaben und bis heute jedes Sprechen über das Thema vergiften.

    Feministische Theologie bedeutet auch, feministische Geschichte zu haben. Matriarchale Forschung ermöglicht weiblichen Individuen, sich selbst in rituellen Dimensionen zu positionieren. Fehlen alle kollektiven Deutungsmuster grosser Göttinnen, dominieren Evolutionschauvinismen eines Richard Dawkins ebenso wie die patriarchalen Kopf- und Missbrauchgeburten der Monotheismen. Erst wenn Frauen Geschichte haben, können sie auch Geschichte machen.

    Hier ein paar Autorinnen, die in der 1980er Bewegung allen Feministinnen geläufig waren:

    Uta Ranke-Heinemann (*1927), erste Frau mit Lehrstuhl für katholische Theologie, Kontrahentin von Ratzinger: “Eunuchen für das Himmelreich”, ein Bestseller aus dem Jahr 1987.

    Carola Meier-Seethaler (*1927), Grossartige dissidente Kulturtheorie mit “Ursprünge und Befreiungen” von 1989.

    Heide Göttner-Abendroth (*1941) ist die meist verfemte unter den Matriarchatsforscherinnen, aber eigentlich die gründlichste: Ihr wird indessen Neo-Mythologie vorgeworfen.

    Mary Daly (1928-2010) radikalste und witzigste Vertreterin feministischer Theologie mit “Jenseits von Gottvater, Sohn & Co”, verlor ihre Professur. “Frauen werden in die Amnesie hineinterrorisiert, mann jagt ihnen Angst davor ein, die vollen Implikationen patriarchaler Macht zu erkennen.”

    Zu Ökologie, Cyberfeminismus & Theologie: Donna J. Haraway (*1944), Simians, Cyborgs, and Women.

    Die beste Kulturgeschichte, die kein “prä” kennt, sondern Struktur hat Christina von Braun (*1944) mit “Der Preis des Geldes” von 2012 geschrieben. Der Ursprung des Geldes aus dem Opfer und dessen Verknüpfung mit dem weiblchen Körper ist grandios beschrieben und eigentlich die beste Matriarchatsforschung, obwohl sie so nie genannt werden sollte und dürfte, weil die Akademien die grossen Gesellschaftstheorien von Christina von Braun eh zuwenig schätzt und verbreitet.

    Mit einem wunderbaren Text schliesst die Rohnerin den grossen Themenkreis zu Riten, feministischer Theologie, Göttinnen ab: Es geht eben um Vorbilder, die uns berauschen sollen. Hierzu ein Link: “Macht die Heldinnen sichtbar”(eine Weihnachts-geschichte) von Gerd Buurmann: https://tapferimnirgendwo.com/2020/12/17/macht-die-heldinnen-sichtbar/

    Zum Einstieg: Der Bund fördert einen antifeministischen Verein mit 400.000 Euro:https://www.spiegel.de/politik/deutschland/grosse-koalition-foerdert-antifeministischen-verein-mit-400-000-euro-a-00000000-0002-0001-0000-000174419257https://taz.de/Haushalt-des-Bundesfrauenministeriums/!5737743/
    Ein schöner Band mit vielen Illustrationen und auch einer “anderen” Kulturgesichte hat im Zytglogge-Verlag Beat Schneider geschrieben: Penthesilea. Die andere Kultur- und Kunstgeschichte – sozialgeschichtlich und patriarchatskritisch.
    46 min
  • Bei #DiePodcastin weihnächtelt´s: Regula Stämpfli & Isabel Rohner über misogyne 400.000 Euro-Förderung, feministische Theologie & Matriarchat
    Bei #DiePodcastin weihnächtelt´s (“ze den wihen nahten”): Regula Stämpfli & Isabel Rohner über misogyne 400.000 Euro-Förderung, feministische Theologie & Matriarchat.
    Die Bundesregierung fördert einen antifeministischen Verein mit Euro 400.000: Isabel Rohner erzählt von der seltsamen & hinterhältigen Strategie. laStaempfli wütet in dem Rahmen über die “Herrschaft des Niemands”, da keiner, selbst bei gröbster Veruntreuung von öffentlichen Geldern, Filz und Missmanagement wie bei Wirecard, auch zurücktreten muss.
    Die Weihnachtsstimmung ist im Keller und erholt sich nicht wirklich, da laStaempfli mit der Prähistorie weiterfährt, die nur so heisst weil die patriarchalen Werkzeugkisten, Geschichte erst dann als “richtige” interpretiert, wenn sich jene Muster etabliert haben, die wir als sexistische erkennen. So kommt es, dass alle matriarchalen Gesellschaften als Nicht-Kulturen mit dem “prä” entsorgt werden. Dabei ist es sonnenklar: Alle Rituale weltweit sind von matriarchalen, sog. heidnischen Strukturen geprägt.
    Luce Irigaray (*1930), für deren Erwähnung der Podcast nicht mehr reichte, meinte dazu: “Der Frau fehlt ein Spiegel, um Frau zu werden. Wir brauchen eine Ahnung von Vollkommenheit, um vollkommen zu werden. Es fehlen die Göttinnen. Göttinnen inspirieren Frauen, sich selber als geweiht, als heilig als mächtig zu empfinden, Frauen brechen so aus den einengenden Rollen aus.”
    Die kluge Rohnerin ist schockiert über den Kanon, von dem selbst sie, als geborene Feministin, nie gehört hatte. Deshalb unten ein paar Namen mit einer wichtigen Ergänzung: In den 1980er Jahren gab es grosse Auseinandersetzungen innerhalb der Feministinnen. Die Matriarchatsforscherinnen wurden dabei verschüttet wie schon im 19. Jahrhundert. Die Autorinnen selber machten sich das Leben auch ziemlich schwer, da sich aus der Matriarchatsforschung radikale, kultische, ideologische Deutungen ergaben und bis heute jedes Sprechen über das Thema vergiften.

    Feministische Theologie bedeutet auch, feministische Geschichte zu haben. Matriarchale Forschung ermöglicht weiblichen Individuen, sich selbst in rituellen Dimensionen zu positionieren. Fehlen alle kollektiven Deutungsmuster grosser Göttinnen, dominieren Evolutionschauvinismen eines Richard Dawkins ebenso wie die patriarchalen Kopf- und Missbrauchgeburten der Monotheismen. Erst wenn Frauen Geschichte haben, können sie auch Geschichte machen.

    Hier ein paar Autorinnen, die in der 1980er Bewegung allen Feministinnen geläufig waren:

    Uta Ranke-Heinemann (*1927), erste Frau mit Lehrstuhl für katholische Theologie, Kontrahentin von Ratzinger: “Eunuchen für das Himmelreich”, ein Bestseller aus dem Jahr 1987.

    Carola Meier-Seethaler (*1927), Grossartige dissidente Kulturtheorie mit “Ursprünge und Befreiungen” von 1989.

    Heide Göttner-Abendroth (*1941) ist die meist verfemte unter den Matriarchatsforscherinnen, aber eigentlich die gründlichste: Ihr wird indessen Neo-Mythologie vorgeworfen.

    Mary Daly (1928-2010) radikalste und witzigste Vertreterin feministischer Theologie mit “Jenseits von Gottvater, Sohn & Co”, verlor ihre Professur. “Frauen werden in die Amnesie hineinterrorisiert, mann jagt ihnen Angst davor ein, die vollen Implikationen patriarchaler Macht zu erkennen.”

    Zu Ökologie, Cyberfeminismus & Theologie: Donna J. Haraway (*1944), Simians, Cyborgs, and Women.

    Die beste Kulturgeschichte, die kein “prä” kennt, sondern Struktur hat Christina von Braun (*1944) mit “Der Preis des Geldes” von 2012 geschrieben. Der Ursprung des Geldes aus dem Opfer und dessen Verknüpfung mit dem weiblchen Körper ist grandios beschrieben und eigentlich die beste Matriarchatsforschung, obwohl sie so nie genannt werden sollte und dürfte, weil die Akademien die grossen Gesellschaftstheorien von Christina von Braun eh zuwenig schätzt und verbreitet.

    Mit einem wunderbaren Text schliesst die Rohnerin den grossen Themenkreis zu Riten, feministischer Theologie, Göttinnen ab: Es geht eben um Vorbilder, die uns berauschen sollen. Hierzu ein Link: “Macht die Heldinnen sichtbar”(eine Weihnachts-geschichte) von Gerd Buurmann: https://tapferimnirgendwo.com/2020/12/17/macht-die-heldinnen-sichtbar/

    Zum Einstieg: Der Bund fördert einen antifeministischen Verein mit 400.000 Euro:https://www.spiegel.de/politik/deutschland/grosse-koalition-foerdert-antifeministischen-verein-mit-400-000-euro-a-00000000-0002-0001-0000-000174419257https://taz.de/Haushalt-des-Bundesfrauenministeriums/!5737743/
    Ein schöner Band mit vielen Illustrationen und auch einer “anderen” Kulturgesichte hat im Zytglogge-Verlag Beat Schneider geschrieben: Penthesilea. Die andere Kultur- und Kunstgeschichte – sozialgeschichtlich und patriarchatskritisch.
    0 min
  • #DiePodcastin im Bild: Isabel Rohner& Regula Stämpfli über Fotografinnen wie Abbot, Atkins, Käsebier, Taro, Cameron, Baker, Freund, Lange, Wearing, Lorna Simpson, Bourke-White, Cunnigham uva

    #DiePodcastin im Bild: Isabel Rohner& Regula Stämpfli über Fotografinnen wie Abbot, Atkins, Käsebier, Taro, Cameron, Baker, Lange, Freund, Wearing, Simpson, Bourke-White, Cunnigham uva

    Willkommen im Pantheon der Unkonventionalität. Die Welt der Fotografie wäre nichts ohne die Frauen. Als das Medium 1839 erfunden wurde, hatte es noch nichts vom akademischen und pornografischen Glamour, der die Kamera zum Männerobjekt gemacht hat. Es war die Technik der Demokratisierung und der Frauen. Je progressiver ein Medium, umso mehr Frauen: Dies war bei der Kamera, beim Auto und beim Computer so. Sobald sich die Männer die Technik aneigneten, wurden die Frauen verdrängt. Ruhm, Macht, Geld und Einfluss machte die Fotografie zu einem Männerberuf.

    Die grosse Rohnerin steigt ein mit einer der ikonografischsten Bildbeschreibungen der Frauenbewegung: Das berühmte Gruppenbild von fünf Akteurinnen der Frauenbewegung (Anita Augspurg, Marie Stritt, Lily von Gyzycki/Lily Braun, Minna Cauer, Sophia Goudstikker) vom Atelier Elvira.

    Es waren die Frauen, die das Auge, den Ausschnitt, das Bild, die Inszenierung, die Reflektion als  Sozialreportage, als Reisetagebücher, als Streetfotography erfanden und entwickelten. Damit veränderten sie nicht nur die Technik, sondern machten aus der Fotografie Kunst und gestalteten Politik. Ohne Dorothea Lange (1895-1965)  ist die Beliebtheit des New Deals von 1936 undenkbar: Sie wurde schon 1940 im Museum of Modern Art MoMA ausgestellt. Ihre “Migration Mother” gehört zu den ganz grossen, ikonographischen Bildern der grossen Depression. FotografINNEN gestalteten die Geschichte, indem sie der Weltöffentlichkeit Bilder lieferten, die Politik begründeten.

    1936 war es Gerda Taro(1910-1937), auch sie, wie Lange, eine jüdische Deutsche, die die Bilder zum Spanischen Bürgerkrieg für die Welt und die sozialistischen Bewegungen, dokumentierte. Sie wurde 1937 auf der Flucht getötet, respektive geriet unter den Lastwagen. Zu ihrer Beerdigung kamen Göttin und die Welt, Alberto Giacometti fertigte für sie ein Grabmal an. Robert Capa, der Taro alles verdankt, veröffentlichte unzählige der Bilder von Taro unter seinem Namen und wurde der bekannteste Kriegsfotograf seiner Zeit.

    Helen Levitt (1913-2009), die mit über 50 Jahren von Peggy Guggenheim ein Stipendium erhielt, nahm hochbetagt an der Documenta 1997, teil. Sie bleibt bis heute die Chronistin des New Yorkers Strassenlebens und der urbanen Welt von Gestern. Sozialreportagen und sozialpolitisch engagierte Modestrecken sind die grossen Werke der Fotografinnen: Sabine Weiss (geboren 1924),  Diane Arbus (1923-1971), .Paz Errázuriz (geboren 1944), die u.a. während der chilenischen Militärdiktatur die Fragilität der Menschen sowie den wichtigen politischen Widerstand dokumentierte.

    Die grossen Kriegsreporterinnen Constance Stuart Larrabee (1914-2000), die aus Südafrika Fotoreportagen brachte und selbstverständlich Lee Miller (1900-1977), von ihr stammt unser Folgenbild, das von Vielen völlig falsch als “Inszenierung der eigenen Person” gedeutet wird. Dabei erzählt dieses Bild einen Teil der bitteren, mörderischen, kleinbürgerlich entstammenden Geschichte des Zweiten Weltkrieges. Margaret Bourke-White (1904-1971), die mit “The living dead of Buchenwald” ein  erschütterndes Dokument schuf, das in den 1950er und 1960er Jahren der jungen Bundesrepublik verdrängt, verleumdet und vergessen werden sollte.

    Who’s Afraid of Women Photographers? 1839-1945  war eine Ausstellung im Musée d’Orsay und im Musée de l’Orangerie in Paris 2015 und 2016. Auch da wurde klar, dass die Pionierarbeit weiblicher Fotografen bewusst und bis heute verleugnet wird. Vergessen sind  Anna Atkins (1799-1871) Julia Margaret Cameron (1815-1879), Gertrude Käsebier (1852-1934) and Anne Brigman (1869-1950), deren Arbeiten grundlegend für die Entwicklung der modernen Fotografie wurden. Laure Albin Guillot (1879-1962),  Florence Henri (1893-1982), Germaine Krull (1897-1985), Dora Maar (1907-1997), die die Fotografie zu Fotomontagen und surrealistischen Darstellungen transformierten uva. mehr.

    Imogen Cunningham (1883-1976) schrieb das Manifest der “Photography as a Profession for Women” im Jahr 1913.

    Die Bildkünstlerinnen mussten wir in dieser Folge weglassen, deshalb fehlen auch die Entwicklungen der 1970er Jahre der Fotografie als Kunstgeschichte.Eine Ausnahme gibt es: Die atemberaubende Lorna Simpson (1960), “Please remind me of who I am” und viele andere grosse Werke: 2006 hat Okwui Enwezor vom Haus der Kunst ein wunderschönes Buch über die grosse Künstlerin/Fotografin herausgegeben.

    Die entscheidenden theoretischen Werke sollen hier auch angeführt werden: Lucia Moholy (1884-1989), die “100 Jahre Fotografie im Jahre 1939” veröffentlichte, dann Gisèle Freund (1908-2000) deren “Fotografie und Gesellschaft” bis heute wichtig ist und laStaempfli, die zur Ikonografie in der “Die Macht des richtigen Friseurs” eine eigene Theorie zur “Eroberung der Welt als Bild” formuliert hat und diese separat wieder auflegen müsste, nämlich die “Theorie der Blindspirale” TM.

    #DiePodcastin wird sicherlich in weiteren Folgen die Fotografinnen nochmals aufnehmen.

    Links:

    – Berühmte Fotografinnen in der fembio von Luise F. Pusch: https://www.fembio.org/biographie.php/frau/specials/beruehmte-fotografinnen/
    – Das Albertina Museum über Lee Miller, Ausstellung “In Hitlers Badewanne”: https://www.youtube.com/watch?v=xDpO6pKAvfk
    – Fotos von Dora Maar: https://www.pinterest.de/felixfelixine/dora-maar/
    – Das berühmte Gruppenbild von fünf Akteurinnen der Frauenbewegung (Anita Augspurg, Marie Stritt, Lily von Gyzycki/Lily Braun, Minna Cauer, Sophia Goudstikker) vom Atelier
    – Das Museum für Gestaltung mit einer Ausstellung über die Kriegsfotografinnen, die leider ohne Kriegshistorikerinnen kuratiert wurde und worüber ein ziemlich seltsamer Artikel online erschien: https://www.bluewin.ch/de/leben/lifestyle/die-kriegsfotografin-die-sich-in-hitlers-badewanne-inszenierte-429607.html
    – Krieg, Reportagen und Fotos – mit den Alliierten in Europa 1944-1945, Reportagen und Fotos, Lee Miller, BTB, 272 Seiten, ISBN: 978-3-442-74901-0
    – Fotografie als Frauengeschichte siehe https://awarewomenartists.com/en/decouvrir/la-photographie-une-histoire-de-femmes/
    – Zur Migrant Mother von Dorothea Lange siehe https://www.artsy.net/article/artsy-editorial-fateful-roadside-led-dorothea-langes-migrant-mother
    – Die grossartigen Sozial- und Strassenfotografien von Shirley Baker (1932-2014) siehe https://shirleybakerphotography.com/the-street-photographs/
    Zum Schluss: Wenn noch einmal, zum 100. Male eine Retrospektive der klassischen male gaze Fotografien kommt, wird #DiePodastin andere Mittel des Widerstands gegen die Unsichtbarkeit von Frauen finden müssen….
    45 min
  • #DiePodcastin im Bild: Isabel Rohner& Regula Stämpfli über Fotografinnen wie Abbot, Atkins, Käsebier, Taro, Cameron, Baker, Freund, Lange, Wearing, Lorna Simpson, Bourke-White, Cunnigham uva

    #DiePodcastin im Bild: Isabel Rohner& Regula Stämpfli über Fotografinnen wie Abbot, Atkins, Käsebier, Taro, Cameron, Baker, Lange, Freund, Wearing, Simpson, Bourke-White, Cunnigham uva

    Willkommen im Pantheon der Unkonventionalität. Die Welt der Fotografie wäre nichts ohne die Frauen. Als das Medium 1839 erfunden wurde, hatte es noch nichts vom akademischen und pornografischen Glamour, der die Kamera zum Männerobjekt gemacht hat. Es war die Technik der Demokratisierung und der Frauen. Je progressiver ein Medium, umso mehr Frauen: Dies war bei der Kamera, beim Auto und beim Computer so. Sobald sich die Männer die Technik aneigneten, wurden die Frauen verdrängt. Ruhm, Macht, Geld und Einfluss machte die Fotografie zu einem Männerberuf.

    Die grosse Rohnerin steigt ein mit einer der ikonografischsten Bildbeschreibungen der Frauenbewegung: Das berühmte Gruppenbild von fünf Akteurinnen der Frauenbewegung (Anita Augspurg, Marie Stritt, Lily von Gyzycki/Lily Braun, Minna Cauer, Sophia Goudstikker) vom Atelier Elvira.

    Es waren die Frauen, die das Auge, den Ausschnitt, das Bild, die Inszenierung, die Reflektion als  Sozialreportage, als Reisetagebücher, als Streetfotography erfanden und entwickelten. Damit veränderten sie nicht nur die Technik, sondern machten aus der Fotografie Kunst und gestalteten Politik. Ohne Dorothea Lange (1895-1965)  ist die Beliebtheit des New Deals von 1936 undenkbar: Sie wurde schon 1940 im Museum of Modern Art MoMA ausgestellt. Ihre “Migration Mother” gehört zu den ganz grossen, ikonographischen Bildern der grossen Depression. FotografINNEN gestalteten die Geschichte, indem sie der Weltöffentlichkeit Bilder lieferten, die Politik begründeten.

    1936 war es Gerda Taro(1910-1937), auch sie, wie Lange, eine jüdische Deutsche, die die Bilder zum Spanischen Bürgerkrieg für die Welt und die sozialistischen Bewegungen, dokumentierte. Sie wurde 1937 auf der Flucht getötet, respektive geriet unter den Lastwagen. Zu ihrer Beerdigung kamen Göttin und die Welt, Alberto Giacometti fertigte für sie ein Grabmal an. Robert Capa, der Taro alles verdankt, veröffentlichte unzählige der Bilder von Taro unter seinem Namen und wurde der bekannteste Kriegsfotograf seiner Zeit.

    Helen Levitt (1913-2009), die mit über 50 Jahren von Peggy Guggenheim ein Stipendium erhielt, nahm hochbetagt an der Documenta 1997, teil. Sie bleibt bis heute die Chronistin des New Yorkers Strassenlebens und der urbanen Welt von Gestern. Sozialreportagen und sozialpolitisch engagierte Modestrecken sind die grossen Werke der Fotografinnen: Sabine Weiss (geboren 1924),  Diane Arbus (1923-1971), .Paz Errázuriz (geboren 1944), die u.a. während der chilenischen Militärdiktatur die Fragilität der Menschen sowie den wichtigen politischen Widerstand dokumentierte.

    Die grossen Kriegsreporterinnen Constance Stuart Larrabee (1914-2000), die aus Südafrika Fotoreportagen brachte und selbstverständlich Lee Miller (1900-1977), von ihr stammt unser Folgenbild, das von Vielen völlig falsch als “Inszenierung der eigenen Person” gedeutet wird. Dabei erzählt dieses Bild einen Teil der bitteren, mörderischen, kleinbürgerlich entstammenden Geschichte des Zweiten Weltkrieges. Margaret Bourke-White (1904-1971), die mit “The living dead of Buchenwald” ein  erschütterndes Dokument schuf, das in den 1950er und 1960er Jahren der jungen Bundesrepublik verdrängt, verleumdet und vergessen werden sollte.

    Who’s Afraid of Women Photographers? 1839-1945  war eine Ausstellung im Musée d’Orsay und im Musée de l’Orangerie in Paris 2015 und 2016. Auch da wurde klar, dass die Pionierarbeit weiblicher Fotografen bewusst und bis heute verleugnet wird. Vergessen sind  Anna Atkins (1799-1871) Julia Margaret Cameron (1815-1879), Gertrude Käsebier (1852-1934) and Anne Brigman (1869-1950), deren Arbeiten grundlegend für die Entwicklung der modernen Fotografie wurden. Laure Albin Guillot (1879-1962),  Florence Henri (1893-1982), Germaine Krull (1897-1985), Dora Maar (1907-1997), die die Fotografie zu Fotomontagen und surrealistischen Darstellungen transformierten uva. mehr.

    Imogen Cunningham (1883-1976) schrieb das Manifest der “Photography as a Profession for Women” im Jahr 1913.

    Die Bildkünstlerinnen mussten wir in dieser Folge weglassen, deshalb fehlen auch die Entwicklungen der 1970er Jahre der Fotografie als Kunstgeschichte.Eine Ausnahme gibt es: Die atemberaubende Lorna Simpson (1960), “Please remind me of who I am” und viele andere grosse Werke: 2006 hat Okwui Enwezor vom Haus der Kunst ein wunderschönes Buch über die grosse Künstlerin/Fotografin herausgegeben.

    Die entscheidenden theoretischen Werke sollen hier auch angeführt werden: Lucia Moholy (1884-1989), die “100 Jahre Fotografie im Jahre 1939” veröffentlichte, dann Gisèle Freund (1908-2000) deren “Fotografie und Gesellschaft” bis heute wichtig ist und laStaempfli, die zur Ikonografie in der “Die Macht des richtigen Friseurs” eine eigene Theorie zur “Eroberung der Welt als Bild” formuliert hat und diese separat wieder auflegen müsste, nämlich die “Theorie der Blindspirale” TM.

    #DiePodcastin wird sicherlich in weiteren Folgen die Fotografinnen nochmals aufnehmen.

    Links:

    – Berühmte Fotografinnen in der fembio von Luise F. Pusch: https://www.fembio.org/biographie.php/frau/specials/beruehmte-fotografinnen/
    – Das Albertina Museum über Lee Miller, Ausstellung “In Hitlers Badewanne”: https://www.youtube.com/watch?v=xDpO6pKAvfk
    – Fotos von Dora Maar: https://www.pinterest.de/felixfelixine/dora-maar/
    – Das berühmte Gruppenbild von fünf Akteurinnen der Frauenbewegung (Anita Augspurg, Marie Stritt, Lily von Gyzycki/Lily Braun, Minna Cauer, Sophia Goudstikker) vom Atelier
    – Das Museum für Gestaltung mit einer Ausstellung über die Kriegsfotografinnen, die leider ohne Kriegshistorikerinnen kuratiert wurde und worüber ein ziemlich seltsamer Artikel online erschien: https://www.bluewin.ch/de/leben/lifestyle/die-kriegsfotografin-die-sich-in-hitlers-badewanne-inszenierte-429607.html
    – Krieg, Reportagen und Fotos – mit den Alliierten in Europa 1944-1945, Reportagen und Fotos, Lee Miller, BTB, 272 Seiten, ISBN: 978-3-442-74901-0
    – Fotografie als Frauengeschichte siehe https://awarewomenartists.com/en/decouvrir/la-photographie-une-histoire-de-femmes/
    – Zur Migrant Mother von Dorothea Lange siehe https://www.artsy.net/article/artsy-editorial-fateful-roadside-led-dorothea-langes-migrant-mother
    – Die grossartigen Sozial- und Strassenfotografien von Shirley Baker (1932-2014) siehe https://shirleybakerphotography.com/the-street-photographs/
    Zum Schluss: Wenn noch einmal, zum 100. Male eine Retrospektive der klassischen male gaze Fotografien kommt, wird #DiePodastin andere Mittel des Widerstands gegen die Unsichtbarkeit von Frauen finden müssen….
    0 min
  • #DiePodcastin liest: Weshalb ein Leben ohne (Frauen)Bücher sinnlos ist. Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Nasrin Sotudeh, MediaToo, Männerkabinett ARTE & wunderbare Schriftstellerinnen, Autorinnen, Wissende

    #DiePodcastin liest: Weshalb ein Leben ohne (Frauen)Bücher sinnlos ist. Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Nasrin Sotudeh, MediaToo, Männerkabinett ARTE & wunderbare Schriftstellerinnen, Autorinnen, Wissende.

    “Warum ist ein Leben ohne Bücher sinnlos? Weil frau Bücher lesen, hegen, pflegen, bekritzeln, auswendig lernen, mit ihnen schlafen und essen und mit den Liebhabern allerlei Geschlechts teilen kann.” Der Auftakt gelingt laStaempfli, entschuldigt indessen ihren gröbsten aller groben Patzer, dass sie sich später in der Sendung nur an Ted Hughes statt an Sylvia Plath erinnert, nicht: Sie schämt sich ewig. Vor allem auch deshalb, weil sie ihre Lieblingsautorin Elif Shafak immer Shafat nennt & mittlerweile alle wissen, dass laStaempfli nicht nur etwas autistisch, sondern auch namenblind ist…

    Die Rohnerin ist indessen top in Form, berichtet vom Alternativen Nobelpreis für Nasrin Sotudeh und erzählt feurig und spannend über “Unsichtbare Frauen”. Darüber hinaus vernehmen wir einmal mehr, wie anstrengend das feministisch aktive Leben ist: Isabel Rohner musste viele Briefe verfassen u.a. an Chefredaktionen, die “keine feministische Abteilung haben” als ob Frauenthemen keine Politik wären… Gemeinsam müssen laStaempfli und die Rohnerin ARTE thematisieren: die europäische Sendeanstalt mit 100prozentiger #Männerquote.

    Dann beginnt das Feuer der Beiden: Für den Frauenverlag Ulrike Helmer und für Hella Hellers neue Buch: “Beim nächsten Mann bleib ich solo”: Ulrike Helmer Verlag 2020: https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/hella-heller-beim-n%C3%A4chsten-mann-bleib-ich-solo/

    – Für Caroline Criado-Perez “Invisible Women” / “Unsichtbare Frauen. Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert” btb Verlag 2020): https://carolinecriadoperez.com/book/invisible-women/
    – Für Uta Brandes Gender Design; Desing zum Gebrauch; Frauenzimmer im Hotel; Streifzüge zwischen Theorie und Empirie im Gender Design und und und: Alle Bücher von Brandes sind einfach der Hammer.https://www.be-design.info/
    – Für Rebecca Solnit “Recollections of my Nonexistence” / “Unziemliches Verhalten” Hoffmann und Campe 2020 mit einer Rezension von Isabel Rohner siehe  https://www.aviva-berlin.de/aviva/content_Literatur_Sachbuch.php?id=1420869
    -Für Elif Shafat, ALLE. Eine Autorin, die Jahrhundertromane über die Welt als Beziehung verfasst: Poesie und Musik in einem. Verlag Kein & Aber siehe https://keinundaber.ch/de/literary-work/unerhoerte-stimmen/
    -Für Zeruya Shalev und ihre Verstörungen, LiebesLeben, Schmerz und alle anderen. Piper Verlag siehe https://www.piper.de/buecher/liebesleben-isbn-978-3-8333-0919-9
    – Für Petina Gappah, Aus der Dunkelheit strahlendes Licht. Verlag S. Fischer siehe https://www.piper.de/buecher/liebesleben-isbn-978-3-8333-0919-9
    – Für Maaza Mengistes, The Shadow King. Unter den Augen des Löwen, Afrika Wunderhorn, https://www.buecher.de/shop/erzaehlungen/unter-den-augen-des-loewen-ebook-epub/mengiste-maaza/products_products/detail/prod_id/42191516/
    – Für Abi Darés, The Girl with the Louding Voice. Penguin Random House siehe https://www.youtube.com/watch?v=jIQOPneQDco
    – Für die Anthologie von Margaret Busby, New Daughters of Africa. Ist auch unser Folgenbild: Das Buch hat #DiePodcastin nur bei Hugendubel gefunden, siehe https://www.hugendubel.de/de/buch_gebunden/margaret_busby-new_daughters_of_africa_an_international_anthology_of_writing_by_women_of_african_descent-34236659-produkt-details.html?internal-rewrite=true
    – Für Madleine Miller, Ich bin Circe, Ullstein Verlag.
    – Für alle Bücher von Eva Menasse, bei Kiepenheuer & Witsch.
    – Für Ruth Klügers JAHRHUNDERTWERK, weiter leben DTV.
    – Für Marlene Haushofer, Die Wand, DTV.
    – Für Deborah Feldman, unorthodox.btb Verlag.
    – Für Jeannette Winterson, Warum glücklich statt einfach nur normal, Zsolnay Verlag.
    – Für Marina Abramovic´ , Durch Mauern gehen, Luchterhand Verlag.
    – Für Anne Siegel, Wo die wilden Frauen wohnen, Piper Verlag.
    – Für Kia Vahland, Leonardo da Vinci und die Frauen, Suhrkamp Verlag.
    – Für Shoshana Zuboff, Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus, Campus Verlag.
    –  Für Marie Louise Knott, Dazwischenzeiten, Matthes & Seitz.
    – Für Connie Palmen, Du sagst es, Diogenes Verlag.
    – Für Nina Scholz (in der Sendung keinen Platz mehr, passt aber zum Thema Iran) Alles für Allah. Wie der politische Islam unsere Gesellschaft verändert, Molden Verlag.
     Ein Must sind Isabel Rohner und Irène Schäppi (Hg.): “50 Jahre Frauenstimmrecht – 25 Frauen über Demokratie, Macht und Gleichberechtigung” Limmat Verlag 2020 https://www.limmatverlag.ch/programm/titel/889-50-jahre-frauenstimmrecht.html
     und alle anderen Bücher von Isabel Rohner: www.isabelrohner.com
    Bei laStaempfli lohnt es sich, einfach mal den Literaturblog www.ensuite.ch zu durchwühlen und auf www.regulastaempfli.eu das Werk mit Clicks und Wissen zu bereichern.
    Wir hätten noch soooviel mehr gehabt: Es macht fassungslos, dass der deutsche Feuilleton sich angesichts der Fülle ständig auf echt nebensächliche Werke kapriziert…
    50 min
  • #DiePodcastin liest: Weshalb ein Leben ohne (Frauen)Bücher sinnlos ist. Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Nasrin Sotudeh, MediaToo, Männerkabinett ARTE & wunderbare Schriftstellerinnen, Autorinnen, Wissende
    #DiePodcastin liest: Weshalb ein Leben ohne (Frauen)Bücher sinnlos ist. Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Nasrin Sotudeh, MediaToo, Männerkabinett ARTE & wunderbare Schriftstellerinnen, Autorinnen, Wissende.#DiePodcastin liest: Weshalb ein Leben ohne (Frauen)Bücher sinnlos ist. Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Nasrin Sotudeh, MediaToo, Männerkabinett ARTE & wunderbare Schriftstellerinnen, Autorinnen, Wissende.
    "Warum ist ein Leben ohne Bücher sinnlos? Weil frau Bücher lesen, hegen, pflegen, bekritzeln, auswendig lernen, mit ihnen schlafen und essen und mit den Liebhabern allerlei Geschlechts teilen kann." Der Auftakt gelingt laStaempfli, entschuldigt indessen ihren gröbsten aller groben Patzer, dass sie sich später in der Sendung nur an Ted Hughes statt an Sylvia Plath erinnert: Sie schämt sich ewig. Vor allem auch deshalb, weil sie ihre Lieblingsautorin Elif Shafak immer Shafat nennt & mittlerweile alle wissen, dass laStaempfli nicht nur etwas autistisch, sondern auch namenblind ist...
    Die Rohnerin ist indessen top in Form, berichtet vom Alternativen Nobelpreis für Nasrin Sotudeh und erzählt feurig und spannend über "Unsichtbare Frauen". Darüber hinaus vernehmen wir einmal mehr, wie anstrengend das feministisch aktive Leben ist: Isabel Rohner musste viele Briefe verfassen u.a. an Chefredaktionen, die "keine feministische Abteilung haben" als ob Frauenthemen keine Politik wären... Gemeinsam müssen laStaempfli und die Rohnerin ARTE thematisieren: die europäische Sendeanstalt mit 100prozentiger #Männerquote.
    0 min

About DiePodcastin

From the publisher's feed

Der feministische Politwochenrueckblick von Isabel Rohner & Regula Staempfli

More shows like DiePodcastin

Das Wissen | SWR by SWR

Das Wissen | SWR

107 Listeners

Hörsaal - Deutschlandfunk Nova by Deutschlandfunk Nova

Hörsaal - Deutschlandfunk Nova

29 Listeners

Auf den Punkt by Süddeutsche Zeitung

Auf den Punkt

59 Listeners

NZZ Akzent by NZZ

NZZ Akzent

34 Listeners

Sternstunde Philosophie by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie

35 Listeners

Dreimal freie Meinung - Der Debatten Podcast by MAASS·GENAU, Wolfgang Bosbach, Hans-Ulrich Jörges, Christian Rach

Dreimal freie Meinung - Der Debatten Podcast

10 Listeners

Lanz + Precht by ZDF, Markus Lanz & Richard David Precht

Lanz + Precht

313 Listeners

Basta Berlin- der alternativlose Podcast by Benjamin Gollme und Marcel Joppa

Basta Berlin- der alternativlose Podcast

4 Listeners

RONZHEIMER. by Paul Ronzheimer

RONZHEIMER.

143 Listeners

Cicero Podcasts by Cicero – Magazin für politische Kultur

Cicero Podcasts

7 Listeners

Politik mit Anne Will by Anne Will

Politik mit Anne Will

40 Listeners

Jasmin Kosubek by Jasmin Kosubek

Jasmin Kosubek

1 Listeners

Der schwarze Kanal by FOCUS

Der schwarze Kanal

12 Listeners

Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch

21 Listeners

Gegenaufklärung by Gegenaufklärung

Gegenaufklärung

0 Listeners