ERF Plus - Anstoß

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By ERF - Der SinnsenderReligion & SpiritualityChristianity
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ERF Plus - Anstoß episodes

  • Lichtblicke im Februar
    Gedanken von Ellen Hörder-Knop zum Bibeltext 1. Petrus 2,9

    Im Februar habe ich wirklich genug vom Winter. Alles wirkt kalt, grau und dunkel. Und genau deshalb ertappe ich mich dabei, immer wieder nachzuschauen, wann die Sonne auf- und untergeht. Nicht weil ich Wetterapps liebe, sondern weil ich Licht und Wärme brauche - ein kleines Zeichen, es geht wieder aufwärts. Und tatsächlich, es wird schon heller. Jede zusätzliche Minute Licht fühlt sich an wie ein leises Versprechen: Es bleibt nicht ewig dunkel. Eine Bibelstelle passt zu dieser Sehnsucht. Im 1. Petrusbrief, Kapitel 2, Vers 9 lese ich:

    „…Ihr seid ein Volk, das Gott selbst gehört. Er hat euch aus der Dunkelheit in sein wunderbares Licht gerufen, damit ihr seine machtvollen Taten verkündet.“ (GNB)

    Gott ruft mich ins Licht – nicht, weil ich alles richtig mache oder besonders religiös bin, sondern weil er mir Würde zuspricht: Du gehörst dazu, du bist gesehen, dein Leben steht im Licht meiner Liebe. Bevor ich also irgendetwas tun soll, sagt Gott mir zuerst, wer ich bin. Sein Licht kann ich nicht erzwingen – genauso wenig wie den Frühling. Ich kann es nur an mich heranlassen. Und daraus wächst alles andere. Dieses Licht ist nicht nur für mich bestimmt. Es soll weiterstrahlen – hinein in graue Tage und kalte Momente. Es will sichtbar werden, so wie es morgens langsam heller wird: leise, beständig und spürbar.

    Der Frühling kommt. Gottes Licht ist schon da. Und heute frage ich mich: Wem kann ich ein Stück davon weitergeben, damit sein Tag heller wird?

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Ellen Hörder-Knop

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    3 min
  • Blendende Verhältnisse
    Gedanken von Hans Wagner zum Bibeltext Psalm 84,12.

    Auf der täglichen Fahrt zum Arbeitsplatz nehme ich sehr deutlich wahr, wie die unterschiedlichen Jahreszeiten immer wieder alles verändern. Das merke ich nicht nur an den herrlichen Wäldern, die ihre Farben wechseln. Auch nicht nur an den Straßenverhältnissen, die manchmal entspannt, manchmal aber auch sehr chaotisch sind.

    Mir fällt es besonders am unterschiedlichen Stand der Sonne auf. Wenn sie im Sommer bereits hoch oben am Himmel steht, ist sie im Winter noch gar nicht aufgegangen. Dazwischen gibt es aber eine Zeit, die sehr anstrengend ist. Dann steht die Sonne für mich während der Autofahrt morgens sehr niedrig und scheint mir direkt ins Gesicht. Sind die Straßen auch noch nass und spiegeln zusätzlich, ist das nicht ungefährlich.

    Die Sonnenblende in meinemAuto ist sehr klein und dicht vor meinen Augen. Das ist manchmal gar nicht so einfach. Da fährt man dann mit etwas zugekniffenen Augen, bis man wieder richtig sehen kann.

    Mal ist mir die Sonne willkommen, mal suche ich auch Schutz davor. Wie gut, wenn beides aus einer Hand kommt. „Gott der Herr ist Sonne und Schild“. So heißt es im 84. Psalm. Von Gott bekomme ich Licht und Wärme zu rechten Zeit, aber auch Schutz in dem Umfang, wie er gerade nötig ist.

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    2 min
  • Hilfeschrei und Gottesbegegnung
    Gedanken von Tobias Schier zum Bibeltext Hiob 30,24.

    Im Jahr 2005 ist der Film „World Trade Center“ erschienen. Der Film hat mich persönlich sehr bewegt. Er beschreibt das Schicksal von zwei Feuerwehrleuten, die eingeklemmt unter den Trümmern des einstürzenden World Trade Centers auf Hilfe warten. Was habe ich mitgefiebert! Als Zuschauer erlebe ich ihre Kämpfe, ihre Emotionen, ihre Schmerzen. Zweifel, Kampf und Hoffnung bestimmen ihre Situation.

    Daran muss ich denken, wenn ich folgende Verse im Buch Hiob lese: „Streckt man unter Trümmern nicht die Hand nach Rettung aus, oder erhebt man bei seinem Untergang nicht ein Hilfegeschrei deswegen?“ Hiob ist in einer verzweifelten Lage. Obwohl er ein gottgefälliges Leben führt, erlebt er die schlimmste Zeit seines Lebens: Er hat seinen gesamten Besitz verloren, seine zehn Kinder sind gestorben und er selbst leidet an schrecklichen Geschwüren. 

    Kein Wunder, dass Hiob an Gottes Gerechtigkeit zweifelt, dass er Gott herausfordert und ihn anklagt. Dennoch bleibt Hiob seinem Gott treu. Er hält an ihm fest und ruft unter den Trümmern seines Lebens um Hilfe.

    Nicht, dass ich in einer ähnlichen Situation wie Hiob wäre. Dennoch kann ich teilweise nachempfinden, wie er fühlt. Auch in meinem Leben liegen manche Dinge in Trümmern. Auch ich habe Leid erlebt und bin ungerecht behandelt worden. Auch ich habe nach Gott geschrien.

    Am Ende gibt mir Hiobs Geschichte Hoffnung. Gott erscheint Hiob in einem Sturm. Gottes Sohn ist auch einem der Feuerwehrleute im World Trade Center erschienen. Gott begegnet leidenden Menschen - auch heute noch.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Tobias Schier

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    3 min
  • Familienbande? Zweitrangig!
    Gedanken von Miri Langenbach zum Bibeltext Markus 3,35.

    Kurt Tucholsky schrieb einmal: „Als Gott am sechsten Schöpfungstage alles ansah, was er gemacht hatte, war zwar alles gut, aber dafür war auch die Familie noch nicht da.“ – bissig ausgedrückt, aber sagen Sie mir doch mal in welcher Familie alles wie im Bilderbuch abläuft!

    Immer ist irgendwo ein Schwarzes Schaf, eine ein bissl schrullig, vielleicht gibt’s sogar den berüchtigten Onkel, der immer so peinliche Auftritte hinlegt.

    So geht es in der Antike der Familie Josef und Maria Zimmermann mit ihrem Erstgeborenen: Der Evangelist Markus berichtet, die Familie von Jesus möchte ihn möglichst schnell aus dem Verkehr ziehen. Ihnen wird es allmählich peinlich, was er da macht. Heilen und Predigen und die ganzen Diskussionen und so! Sie sagen: Unser Jesus, der spinnt. Er diskutiert mal wieder irgendwo, aber sie kommen nicht an ihn ran und er auch nicht raus.

    Stattdessen lässt er ausrichten: „Wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.“ (Markus 3,35). Symbolisch gesehen: Es gibt ein Drinnen und ein Draußen. Drinnen sind die, die Gottes Wort hören und tun – und draußen sind alle anderen, und wenn es sogar die eigenen Verwandten sind.

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    Autor: Miri Langenbach

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    2 min
  • Willst du (s)ein Freund sein?
    Gedanken von Bernd Kortmann zum Bibeltext Johannes 15,14.

    Die Kölner Band “De Höhner” beschäftigen sich in ihrem Lied „Echte Fründe“ womit? Dreimal dürfen Sie raten: Mit der Freundschaft.

    “De Höhner” singen darüber, dass ein Mensch mit viel Erfolg auf einmal viele vermeintliche Freunde hat. Doch wenn es wieder bergab geht, sind die falschen Freunde alle weg und es stellt sich raus, wer die echten Freunde sind. Nämlich die, die vorher da waren und auch nachher zur Seite stehen.

    Der Evangelist Johannes ist ein enger Wegbegleiter und Freund von Jesus Christus. In seinem Evangelium schreibt er auf, welche Sicht auf Freundschaft Jesus selbst hat. Dort zitiert er Jesus in Kapitel 15 Vers 14 mit den Worten:

    „Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.“

    Jesus war kein gewöhnlicher Typ, der so eine Aussage einfach so ausgesprochen hat. In den Versen vorher lädt er nämlich dazu ein, im Vertrauen an ihn vereint zu bleiben. Denn wer sich an ihn hält und bei ihm bleibt, der wird aufblühen.

    Und obwohl sich der Vers komisch anhört, ja geradezu anmaßend, trifft er doch mitten in mein Herz. Denn Jesus lädt mich ein, sein Freund zu sein. Jemandes Freund zu sein, durch Höhen und Tiefen hindurch, das bringt etwas, aber es fordert auch etwas. Jesus lädt dazu ein.

    Ich wünsche mir so einen Freund, der mir immer zur Seite steht. Und für diesen Freund will ich auch etwas tun. Nicht nur das, was mir Spaß macht. Freund sein bedeutet für mich nämlich da zu sein, wenn‘s auch mal schlecht läuft.

    Haben Sie Freunde, auf die Sie zählen können? Wie wäre es mit einem weiteren Freund, dem Sie immer vertrauen können und der immer für Sie da ist? Jesus Christus will Ihr Freund sein!

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Bernd Kortmann

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    3 min
  • Ein sicherer Ort
    Gedanken von Susanne Thyroff zur Bibelstelle Jesaja 25,4.

    Es gibt Situationen, in denen ich mich machtlos fühle. Wenn ein Chef sich wie ein Tyrann aufführt. Wenn im Gemeindeumfeld jemand Macht an sich reißt, die ihm nicht zusteht. Oder wenn Menschen Regierungsverantwortung bekommen, die unberechenbar sind.

    Dann fühle ich mich eingeschüchtert. Bedrängt. Vielleicht sogar hoffnungslos. Und ich merke: Das kann ich nicht lösen. Ich bin ausgeliefert.

    Genau von solchen Situationen spricht ein 2700 Jahre alter Satz im Buch des Propheten Jesaja Kapitel 25: “Für alle, die arm und hilflos sind, bist du eine Zuflucht in Zeiten der Not, ein Schutzdach bei kalten Regengüssen, ein Schatten bei heißer Sonnenglut.“

    Hier ist von Menschen die Rede, die arm an Möglichkeiten sind. Hilflos. Schutzlos. Und der Prophet sagt: Für sie gibt es einen Zufluchtsort.

    Einen Ort, an dem ich sagen kann, wie es mir geht. Wo ich mich ausheulen darf. Gott wird mir dort wie ein Schutzdach, wenn Worte und Handlungen wie kalter Regen auf mich einprasseln.

    Das heißt nicht, dass der Chef sofort aufhört zu toben. Oder dass Unrecht augenblicklich verschwindet. Aber ich werde geschützt. Innerlich geborgen. Gott sieht das Unrecht nicht nur, er wird ihm ein Ende bereiten. Er kann es hier und jetzt tun. Und er wird es endgültig tun.

    Es wird eine Zeit kommen, in der es keine Tyrannen mehr gibt. In der Unrecht keinen Raum mehr hat. Bis dahin gilt: Bei Gott bin ich sicher. Und das ist ein großer Trost.

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    Autor: Susanne Thyroff

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    3 min
  • Schwarz auf Weiß
    Gedanken von Annegret Schneider über die Bibelstelle Johannes 20,30-31.

    Wer etwas beweisen will, sollte ein schriftliches Dokument haben, in dem etwas schwarz auf weiß verbrieft ist. Der Ausdruck „Mit Brief und Siegel“ steht dafür, dass eine Absprache gültig ist.

    Salopp gesagt: Man braucht für fast alles im Leben eine Bescheinigung von höherer Stelle. Zeugnisse, Urkunden, unterschriebene Bestätigungen aller Art – wer hätte davon nicht ganze Ordner in irgendeinem Regal stehen. Oder sie digital an einem sicheren Ort gespeichert.

    Im Johannesevangelium geht es auch um eine Bestätigung von allerhöchster Stelle. Um das schriftlich festgehaltene Zeugnis, quasi die rechtmäßig besiegelte Urkunde, dass der Glaube an Jesus Christus kein Hirngespinst ist, sondern zum Leben führt.

    Die vier Evangelien im Neuen Testament berichten schriftlich vom Leben Jesu – sie enthalten viele Begebenheiten, die Jesus mit seinen Zeitgenossen erlebt hat.

    Und dann heißt es gegen Ende der Evangelien in Johannes 20: „Jesus hat vor den Augen seiner Jünger noch viele andere Zeichen getan. Sie sind nicht in diesem Buch aufgeschrieben. Was aber in diesem Buch steht, wurde aufgeschrieben, damit ihr festbleibt in dem Glauben: Jesus ist der Christus, der Sohn Gottes! Wenn ihr das glaubt, habt ihr das wahre Leben durch ihn!“ (Johannes 20, 30-31 BasisBibel)

    Na also – da steht es doch! Lesen, ernst nehmen und leben. Mehr geht nicht.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Annegret Schneider

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    3 min
  • Nicht allein zum Schlafen da
    Gedanken von Markus Baum zum Bibeltext Psalm 149,1-5

    „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“ – ein Gassenhauer, ein Schlager aus dem Jahr 1938. Gustav Gründgens hat das Lied gesungen im Film „Tanz auf dem Vulkan“ in der Rolle des Schauspielers Debureau in der Julirevolution von 1830. Die Comedian Harmonists, Hildegard Knef, Rudi Schuricke, Max Raabe, Udo Lindenberg – im Lauf der Jahre haben viele Künstler sich das Lied zu eigen gemacht. Damit auch sein Thema.

    Wenn nicht zum Schlafen, wofür ist die Nacht sonst noch da? Dafür, dass etwas geschieht. Lebensfreude, Lieben, Lachen. Singen, Tanzen. Den Augenblick genießen. Wo hat der Texter, wo hat Otto Ernst Hesse das her?

    Eine Inspirationsquelle war womöglich der Psalm 149. Denn dort, im Lieder- und Gebetbuch Israels auf der vorletzten Seite, steht doch tatsächlich: „Singt dem Herrn ein neues Lied… Tanzt im Kreis, musiziert für ihn mit Tambourin und Harfenklängen… Die Frommen sollen jubeln zu Gottes Ehre, sie sollen jauchzen auf ihren Nachtlagern.“

    Worship im Schlafzimmer – klingt originell, die Idee ist in Wirklichkeit aber auch schon 2.500 Jahre alt. Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da – wer kein Auge zukriegt, wer schlecht oder zu kurz schläft, kann das Beste daraus machen. Kann zum Beispiel Gott ein Loblied anstimmen, zumindest im Herzen. In christlichen Klöstern gibt’s seit 1.700 Jahren die Tradition, dass sich die Klosterbrüder oder -Schwestern zwischen Mitternacht und dem frühen Morgen zur Vigil sammeln, Psalmen singen und beten. Regelmäßig und in dieser Strenge üben das heute nur noch wenige Orden. Aber die können sich immerhin auf Psalm 149 berufen. Wonach die Nacht nicht allein zum Schlafen da ist.

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    Autor: Markus Baum

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    3 min
  • Ein großes Wunder
    Gedanken von Claudia Mertens über Lukas 18,33.

    Ganz ehrlich: die Bibel ist für mich ein großes Wunder. Über Jahrhunderte hinweg haben unterschiedlichste Menschen von ihrem Weg mit Gott, ihren Erfahrungen, aber auch in Visionen von und über Gott gesprochen. Manches liest sich wie wörtlich von Gott diktiert. 

    Ein roter Faden findet sich, der sich durch die ganze Bibel zieht. Beginnend schon gleich im ersten Buch bis hin zum letzten. Dieser rote Faden ist eine Rettergestalt. Eine Person. Und die bekommt auch einen Namen: Jesus Christus. 

    Mal in Bildern, mal ganz offen erzählen alle Bücher davon, wie sehr sich Gott nach den Menschen sehnt, die ihm das Vertrauen aufgekündigt haben. Wie er versucht, Wege zu ihm zu ebnen und überall Hinweise, dass da jemand kommen wird, der den Weg zu Gott endgültig freimacht. Wie, das steht auch schon fest: 

    „Wenn sie ihn gegeißelt haben, werden sie ihn töten, und am dritten Tag wird er auferstehen.“ 

    Das sagt Jesus über sich selbst. Er wusste schon immer, wozu er auf diese Welt gekommen ist. Er weiß, wie sein Auftrag ausgehen wird. Weil er die Menschen genauso liebt, wie Gott es auch tut. 

    Ein Geheimnis. 

    Es ist geheimnisvoll, wie die Bibel wie ein Brennglas in so unterschiedlichen Büchern immer wieder auf diesen einen Mann hinweist. Und es ist geheimnisvoll, was sie von Jesus und von seiner Rettungsmission berichtet. 

    Und doch: Wer so schon immer über die Menschen denkt und sie liebt, dem kann ich mich getrost anvertrauen. Was meinen Sie? 

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    Autor: Claudia Mertens

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    2 min
  • Leben Sie richtig, bevor Sie richtig sterben!
    Jens Kilian zum Bibeltext Johannes 13,37.

    Trans World Radio, der internationale Partner von ERF Medien, produziert christliche Programme für viele Länder, in denen Christen verfolgt werden oder mit starken Einschränkungen der Religionsfreiheit umgehen müssen. In manchen Ländern riskieren Christen ihr Leben, wenn sie öffentlich für den christlichen Glauben werben.

    Jesus versuchte schon zu seinen Lebzeiten, seine Jünger darauf vorzubereiten, dass er zurück zu seinem Vater in den Himmel gehen würde. Seine Nachfolger würden auf dieser Erde zurückbleiben und Herausforderungen zu bestehen haben.

    Petrus, einer seiner engsten Weggefährten, wollte mit Jesus durch dick und dünn gehen und bat ihn: »Lass mich doch jetzt bei dir bleiben.«« Kann man so nachlesen im 13. Kapitel des Johannesevangeliums.

    Ich finde es beeindruckend, dass Petrus offensichtlich Jesus so liebhatte, dass er wirklich seine Nähe suchte. Gilt das für Sie auch? Wessen Nähe suchen Sie?

    Außerdem sagt Petrus: »Ich bin sogar bereit, für dich zu sterben.« Tatsächlich wird er später sein Bekenntnis zu Jesus mit dem Leben bezahlen. Doch in diesem Moment ist das noch nicht dran. In diesem Moment möchte Jesus nicht, dass Petrus für ihn stirbt, sondern dass Petrus für ihn lebt. Hier auf dieser Welt, mitten im Leben. Wie schwer das ist, erlebt Petrus noch vor dem nächsten Sonnenaufgang, als er Jesus verleugnet.

    Hierzulande riskiert aktuell niemand sein Leben für den christlichen Glauben. Niemand muss  für Jesus sterben. Aber Jesus möchte, dass Sie und ich für ihn und mit ihm leben.  Hier und jetzt. Mit Hingabe für ihn und in Liebe zu ihm. Sind Sie dazu bereit?

     

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Jens Kilian

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    3 min

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