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„Wie Du mir, so ich Dir!“ ist ein sehr bekanntes Sprichwort, das aber zunehmend aus der Mode kommt. Das Verhalten dahinter hat aber immer Konjunktur! Wenn mir eine andere Person quer kommt, dann schieße ich ebenso zurück. Unfreundlichkeit wird mit Unfreundlichkeit zurückgezahlt, Ellenbogen mit Ellenbogen, Intrige mit Intrige. Irgendwie steckt das in der Natur des Menschen. Manchmal passiert das auch in Ehen: Ist ein Ehepartner untreu, so nimmt sich oft auch der oder die andere die Freiheit, es ebenso zu sein.
Nicht nur in dieser Hinsicht ist Jesus völlig anders drauf, als Menschen es sind. Der Apostel Paulus schreibt an seinen Freund Timotheus über die Beziehung von Christen zu Jesus und umgekehrt:
„Sind wir untreu, bleibt er doch treu, denn er kann sich selbst nicht untreu werden.“ (2. Timotheus 2,13)
Jesus hat zugesagt, dass er immer an der Seite der Menschen sein wird, die ihm vertrauen. Er weicht nicht von meiner Seite, auch wenn ich auf Abwege geraten sollte. Er hat versprochen, dass alle, die an ihn glauben, vor Gott gerecht sind. Diese Zusage bleibt bestehen. Und das unabhängig davon, wie ich mich verhalte.
Es kann Situationen geben, in denen ich Gott vielleicht untreu bin, weil ich es nicht schaffe so zu leben, wie es Gott eigentlich von mir erwartet. Das ich meinen Glauben, dass ich Jesus nicht so bekenne, wie ich es sollte. Dennoch, auch wenn ich untreu bin, Jesus bleibt mir treu. Diese Botschaft tut gut und befreit!
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Horst Kretschi
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Meine leider viel zu früh verstorbene Schwester und ich, wir waren wie Zwillinge. Obwohl wir ein Jahr auseinander waren, sahen wir uns als Kinder nicht nur sehr ähnlich mit großem Lockenkopf und Brille, sondern waren in einem Minidorf auch füreinander die einzigen Spielkameraden. Es kam gefühlt eher selten vor, aber natürlich haben wir uns auch mal gestritten. Wenn unsere Mutter dann hinzukam, ging es bei der Schlichtung grundsätzlich erst einmal um die Frage: Wer hat angefangen?
Wer hat angefangen? Das ist auch die entscheidende Frage für ein Leben mit Gott. Oft höre ich, dass wir Menschen uns um Gottes Liebe bemühen müssen: durch ein anständiges Leben, die Einhaltung der Zehn Gebote, das Lesen der Bibel und so weiter. Wenn wir so leben, wird Gott uns lieben, und wir werden gut leben. Das ist die Idee. So wertvoll all das Genannte ist – die Liebe Gottes beginnt nie bei uns! Der Evangelist Johannes schreibt in seinem ersten Brief im Neuen Testament: „Die Liebe besteht nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat. Er hat seinen Sohn gesandt. Der hat unsere Schuld auf sich genommen und uns so mit Gott versöhnt.“
Die bedingungslose Liebe Gottes ist der Ausgangspunkt für alles. Sie und ich, wir können nichts dazu beitragen: Gott hat uns schon geliebt, als wir ihn noch gar nicht kannten. Er hat angefangen! Er schenkt uns seine Versöhnung.
Wie sehr habe ich es genossen, wenn ich mich mit meiner Schwester wieder vertragen habe. Die Versöhnung Gottes ist noch viel größer. Sie erfüllt unser ganzes Leben bis in die Ewigkeit. Gott hat damit angefangen! Machen Sie mit?
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Hans Hohmeyer
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Besitzen Sie eine Schatzkiste? Wenn ja, was findet sich in der wertvollen Kiste? Erinnerungen an Urlaubsorte, wie ein schöner Stein oder eine Muschel? Worte, die Sie bewegt haben? Münzen oder ein Siegelring?
Jesus Christus spielt in einer Rede vor knapp 2000 Jahren darauf an, dass jeder Mensch eine Schatzkiste in sich trägt. Er hat Ihr und mein Herz vor Augen. Darin sammeln sich Erlebnisse, Erinnerungen, Worte, Bilder an. Grundsätzlich sieht Jesus bei Menschen zwei Sammelschwerpunkte. Jesus bringt die im Matthäusevangelium so auf den Punkt: „Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser Mensch bringt Böses hervor aus seinem bösen Schatz.“ (Matthäus 12,35)
Ich kann Gutes anhäufen oder Schlechtes. Das hängt davon ab, wer mein Herz prägt. Jesus und seine Worte. Ich selbst mit meinen Vorlieben oder auch andere Menschen mit ihren Ansichten. Auf der guten Seite bin ich, wenn ich mich Jesus anschließe. Seine Worte für mich so wertvoll sind, dass ich sie mit meinem Herzen aufnehme. Ich greife auf seine Worte zurück, wenn ich beispielsweise gefragt werde: „Was hältst du von dem neuen Nachbarn?“ Auf Anhieb könnte ich drei negative Eigenschaften aufzählen, die ich beobachtet habe. Ich will schon antworten, als mein Herz pocht. Ich frage mich: Liebt Jesus den Nachbarn nicht genauso wie mich? Ich bringe dank Jesu Dazwischengehen heraus: „Er kann Dinge so gut auf den Punkt bringen wie Jesus.“
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Elke Drossmann
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Wenige Stunden, bevor Jesus seinen Leidensweg antreten wird, möchte er seinen Jüngern etwas Wichtiges vermitteln. Dazu bedient er sich einer mit Wasser gefüllten Schüssel und eines Leinentuchs. Er kniet nieder und beginnt, das Unvorstellbare zu tun. Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße. Petrus ist verwirrt. Wieso verrichtet der Meister eine Tätigkeit, die Hausdienern vorbehalten ist? Darauf entgegnet Jesus ihm:
Was ich tue, begreifst du jetzt nicht, im Nachhinein aber wirst du es verstehen.Johannes 13, Vers 7 (Zürcher Übersetzung)
Nach getaner Arbeit nimmt Jesus Platz und fragt in die Runde: Versteht ihr, was ich an euch getan habe? Niemand antwortet, deshalb fährt er fort mit den Worten: Ihr nennt mich Meister und Herr, und ihr sagt es zu Recht, denn ich bin es. Wenn nun ich als Herr und Meister euch die Füße gewaschen habe, dann seid auch ihr verpflichtet, einander die Füße zu waschen.
Mit diesem eindrücklichen Beispiel zeigt Jesus seinen Jüngern, dass sie sich anders verhalten sollen, als es in der Gesellschaft üblich ist. Und damit es auch keine Missverständnisse gibt, fügt er hinzu: Ein Knecht ist nicht größer als sein Herr und ein Bote nicht größer als der, der ihn gesandt hat.
Das gilt bis heute. Deshalb tue ich gut daran, Jesu Beispiel zu folgen, auch wenn ich sein Handeln nicht sofort verstehe.
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Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
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„Das geht mir unter die Haut.“ Das sage ich, wenn mich etwas wirklich trifft - nicht nur im Kopf, sondern mitten ins Herz.
Wie Gott einen Menschen bis ins Herz berührt und verändert, zeigt die Geschichte von Naaman. Sie steht im 2. Buch der Könige, Kapitel 5, und spielt im 9. Jahrhundert v. Chr.
Naaman ist der oberste Befehlshaber des aramäischen Reiches: mächtig, angesehen und gefürchtet. Doch eine schwere Hautkrankheit macht auch ihn machtlos. Eine junge israelitische Frau, die als Sklavin bei Naamans Frau lebt, sieht seine Not. Sie kennt den Propheten Elisa in Samaria und sagt: Dort kann Naaman geholfen werden.
Der Befehlshaber hört auf ihren Rat und macht sich auf den Weg nach Israel. Doch dort kommt alles anders, als erwartet. Kein Staatsempfang, kein besonderes Heilungswunder. Elisa lässt Naaman nur ausrichten: „Geh und wasche dich siebenmal im Jordan.“ Naaman ist empört. Das ist ihm zu schlicht für einen Mann in seiner Stellung. Wütend will er umkehren. Schließlich überwindet er seinen Stolz und taucht siebenmal ins Wasser. Seine Haut wird wieder gesund – doch die Veränderung geht tiefer. Naaman erkennt: Seine Heilung verdankt er Gott. Und so bekennt er:
„Jetzt weiß ich, dass der Gott Israels der einzige Gott ist auf der ganzen Erde.“ (2. Könige 5,15)
Vielleicht ist es bei mir ähnlich. Gott handelt oft auf eine Weise, mit der ich nicht rechne. Manchmal begegnet er mir durch einen Menschen oder durch ein Wort zur rechten Zeit. Was Gott tut, geht mir wirklich unter die Haut – und noch tiefer: Er verändert mein Herz.
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Autor: Ellen Hörder-Knop
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Zurzeit mache ich Reha-Sport. Ich trainiere dabei Muskeln und Sehnen, von denen ich vorher nicht einmal wusste, dass ich sie habe. Aber ich habe gelernt: Die Fitness dieser kleinen und größeren Biomotoren ist wichtig für meine Gesundheit.
In meiner Beziehung zu Gott sollte ich auch in ständigem Training bleiben. Die vielleicht wichtigste Disziplin dabei heißt Vertrauen. Was es bedeutet, wenn das vernachlässigt wird, daran erinnert der biblische Prophet Mose das Volk Israel:
„Ihr habt … gejammert und geklagt:
Ja, Gott hatte Großartiges im Leben der Israeliten getan: Er hatte sie aus der Sklaverei Ägyptens befreit. Doch als Probleme auftauchen, kommt der Zweifel: Hat Gott das alles gemacht, um uns am Schluss doch nur in die Pfanne zu hauen?
Auch wenn ich selbst vor über drei Jahrtausenden, als all dies passiert ist, nicht dabei war: Ich kenne diese Zweifel auch. Zu oft bin ich von Menschen enttäuscht worden. Ich weiß von mir selbst, wie berechnend ich sein kann. Sollte Gott so anders sein?
Und deshalb ist er meiner Trainingseinheiten in Sachen Vertrauen würdig.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Oliver Jeske
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Sicher erinnern Sie sich noch an Ihre erste Liebe! Denn: „Das erste Mal“ vergisst man nie. Händchenhalten, Blicke austauschen, Küssen. Gemeinsam ins Kino oder auf Partys gehen. Miteinander quatschen bis in die Nacht. Die erste große Liebe ist eine emotionale Ausnahmesituation, weil ich alles zum allerersten Mal erlebe. Dann, nach einer Zeit, verwandelt sich diese Liebe. Sie wird „erwachsener“ und damit sicherer und tragfähiger. Das ist genau richtig so.
Im Buch der Offenbarung, Kapitel 2 lese ich nun folgende Worte, die Jesus durch Johannes an die Gemeinde in Ephesus richtet: „Ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast.“ Und einen Vers später: „Tue die ersten Werke!“
Ähnlich wie in einer Beziehung zu einem Menschen, ist es in der Beziehung zu Gott. Ich erinnere mich noch an die Zeit, nachdem ich mich bewusst für ein Leben mit Jesus Christus entschieden habe. Da war auch alles neu und ich habe mit anderen viel darüber gesprochen. Heute, fast 30 Jahre später, ist vieles selbstverständlich und normal geworden. Die Beziehung ist aber auch gewachsen und tragfähig geworden. Jesus hat mich durch Höhen und Tiefen getragen. Er hat mich vor Fehlern bewahrt und mir Fehler vergeben. Dafür bin ich dankbar. Und doch: Manchmal wünsche ich mir die erste Leidenschaft für das Evangelium zurück.
Ich glaube nicht, dass Jesus hier die Zeit zurückdrehen möchte. Viel mehr geht es um Folgendes: Ich soll in dieser tragfähigen Liebe leben, aber darüber die Leidenschaft für ihn und diese eine frohe Botschaft nicht verlieren: Gott liebt dich, er will in einer lebendigen Beziehung mit dir leben.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Tobias Schier
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Neulich kam mein Großneffe vorbei. Mit den Worten „Ich darf noch hierbleiben!“, stapfte er in die Wohnung und fing an, die Spielsachen auszuräumen, die er brauchte. Papa hatte gesagt, er könne kurz reingehen und Hallo sagen. Da hatte sich der junge Mann etwas Interpretationsspielraum gegönnt, was diese Ansage anging.
Wenn ich in der Bibel lese, dem Wort Gottes, des Vaters, frage ich mich des Öfteren, wie das wohl gemeint ist und wie man es richtig interpretieren kann, was da steht. Dann und wann sind ja durchaus auch unterschiedliche Auslegungen von Bibelstellen möglich. Vieles kann man so und so verstehen und danach leben.
Bei anderem bin ich mir ziemlich sicher, dass genau das gemeint ist, was da steht. Ein Beispiel aus Salomos 3000 Jahre alter Sammlung von Sprichwörtern: „Versage keine Wohltat dem, der sie braucht. Wenn du helfen kannst, dann tue es auch! Sag nicht zu deinem Nächsten: „Komm später wieder, morgen gebe ich es dir!“, wo du jetzt schon helfen kannst. Plane nichts Böses gegen deinen Nächsten, der vertrauensvoll neben dir wohnt! Geh mit keinem grundlos vor Gericht, wenn er dir nichts Böses tat. Beneide Gewalttätige nicht, wähle keinen ihrer Wege! Denn Jahwe verabscheut den, der auf Abwegen geht. Doch dem Aufrichtigen gewährt er das vertraute Gespräch.“ (Sprüche 3,27-32)
Keine Ahnung, was es da zu interpretieren gibt. Leben wir los?!
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Autor: Miri Langenbach
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Es gibt diese Momente, da denke ich: Es wäre jetzt wirklich schön, wenn einfach mal einer genau das tut, was ich gesagt habe. Ohne Diskussion. Ohne Nachfragen. Einfach machen.
Als Vater kenne ich das. Man sagt etwas, erklärt es sogar noch, und am Ende passiert doch etwas ganz anderes. Im Alltag, in der Familie, im Beruf. Es ist offenbar gar nicht so einfach, das zu tun, was gesagt wurde. Für andere nicht. Und, wenn ich ehrlich bin, für mich auch nicht.
Umso mehr fällt mir ein Satz aus der Bibel auf. Im 2. Buch Mose Kapitel 39, Vers 42 heißt es: „Die Israeliten hatten alle Arbeiten so ausgeführt, wie der HERR es Mose geboten hatte.“
Ich finde das stark. Da steht nicht: manches. Da steht nicht: ungefähr. Sondern: alle Arbeiten. So, wie Gott es gesagt hatte. Das ist bemerkenswert. Nicht, weil Menschen damals besser waren als wir. Sondern weil darin etwas aufblitzt von Vertrauen, von Gehorsam, von der Bereitschaft, Gottes Weg ernst zu nehmen.
Ich merke: Genau daran hapert es bei mir manchmal. Ich höre schon, was richtig wäre. Ich weiß oft auch, was meine Aufgabe ist. Aber zwischen Hören und Tun liegt oft ein ganzes Stück.
Vielleicht ist heute ein guter Moment, sich das ehrlich zu fragen: Wo weiß ich eigentlich längst, was dran ist und tue es trotzdem nicht?
Ich lade Sie ein, lassen Sie uns gemeinsam den ersten Schritt gehen.
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Autor: Bernd Kortmann
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„Ich bin nichts. Ich kann nichts. Und ich werde nichts.“ Das habe ich früher von einem Bekannten oft gehört. Ich fand das furchtbar. Denn natürlich stimmte es nicht. Glaubte er das selbst oder wollte er vielleicht einfach hören, dass jemand widerspricht? Ich weiß es nicht.
Das Gegenteil ist aber auch nicht besser: wenn jemand sich selbst völlig überschätzt.
Eine realistische Einschätzung von sich selbst zu gewinnen finde ich gar nicht so einfach. Wir neigen dazu, uns entweder größer zu machen, als wir sind, oder kleiner, vor allem im Vergleich mit anderen.
Der Apostel Paulus schreibt an die Christen in Galatien: „Ein jeder prüfe sein eigenes Werk; und dann wird er seinen Ruhm bei sich selbst haben und nicht gegenüber einem andern.“ (Galater 6,4)
Paulus sagt nicht: Vergleiche dich mit anderen. Schau, ob du besser bist. Sondern: Prüfe dein eigenes Leben. Frage dich: Wie lebe ich vor Gott? Was sind meine Motive? Bin ich ihm treu?
Ich habe einmal in einem Kommunikationsseminar als empfohlene Grundhaltung gelernt: „Ich bin o.k. und du bist o.k.“ Das hat mir schon oft geholfen. Aber Paulus‘ Hinweis geht noch weiter: Wir sind auch veränderungsbedürftig.
Ich darf und soll mich ehrlich anschauen, prüfen, und das, ohne dass ich mich selbst fertigmache oder überhöhe. Meine Tochter prüft ihr Wissen gerade selbst häufig in der Fahrschul-App, so dass sie dann in der tatsächlichen Prüfung besteht. So kann und soll auch ich mich selbst prüfen. Dabei muss ich mich aber nicht vergleichen.
Stattdessen geht es um eine demütige Zufriedenheit: Ich muss mich nicht über andere erheben, um mich „gut“ zu fühlen, sondern ich kann mich freuen, wenn ich in meinem Bereich treu bin.
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Autor: Susanne Thyroff
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