ERF Plus - Anstoß

ERF Plus - Anstoß

By ERF - Der SinnsenderReligion & SpiritualityChristianity
Download on the App Store

ERF Plus - Anstoß episodes

  • Das hätte ich mir so nicht ausgesucht

    Als Jugendlicher wusste ich genau, welche drei Berufe für mich undenkbar waren: LKW-Fahrer, Möbelpacker und Pastor.

    Mein Ziehvater war ein LKW-Fahrer und viel unterwegs. Für mich war klar: Ich will kein LKW Fahrer werden, denn dann bin ich kaum zuhause. Und dauernd durch die Gegend fahren, war auch nicht mein Wunsch.

    Als Familie sind wir viel umgezogen und als Helfer war ich bei vielen Umzügen dabei. Ich habe viele Möbel, Kisten, Taschen, Küchen usw. transportiert. Mir war klar: Beruflich mache ich das auf keinen Fall.

    Pastor wollte ich ebenfalls nicht werden. Für den einen Pastor war beispielsweise die Gemeinde wichtiger als die Familie und die Kinder. Ein anderer war nach Predigten immer erschöpft.

    Doch irgendwann haben mich ein paar harte Schicksalsschläge ins Nachdenken gebracht. Und einzelne Menschen haben mir nahegelegt, ein Theologie-Studium anzufangen. Also habe ich mich doch auf den Weg gemacht.

    Alles in allem musste ich nicht annähernd so viel erleben, wie beispielsweise Josef, der Sohn des Erzvaters Jakob, der durch seine Brüder nach Ägypten als Sklave verkauft wurde. Dennoch spricht er mir mit seinen Worten aus dem ersten Buch des Mose wie aus dem Herzen (Genesis 45, 8): “Nicht ihr habt mich hierher gebracht, sondern Gott. Er hat es so gefügt, dass ich zum Berater des Pharaos wurde und als sein Stellvertreter über ganz Ägypten regiere.”

    Sicherlich bin ich nicht zum Berater eines Landesfürsten gewählt worden, aber ich spüre mich von Gott an die richtige Stelle gesetzt. So kann ich zwar sagen: Es ist gut, so wie es aktuell ist. Aber ich kann dennoch klar bekennen: Das hätte ich mir so nicht ausgesucht.

    Mein Weg hat durch viele Verzweigungen zum ERF geführt. Wie verläuft Ihr Weg? Wo erkennen Sie Gottes Handschrift in Ihrem Leben?

    Autor: Bernd Kortmann

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Beerdigung statt Party?

    Bei einem Interview erzählt eine Trauerbegleiterin, dass sie seit einiger Zeit einen kleinen Totenkopf an ihrem Armband trägt. Als „Memento Mori“, sagt sie.  Das ist Latein und heißt übersetzt: „Bedenke, dass du sterben wirst.“

    Ich fand das erst befremdlich, doch es stellte sich heraus, dass sie damit in einer alten Tradition stand: Memento Mori sind Erinnerungen an die eigene Sterblichkeit. In so mancher Kirche finden sich zum Beispiel Totenköpfe, die in den Fassadenstuck eingearbeitet sind. Viele Kunstschaffende haben Schädel gemalt, um damit an die Endlichkeit des Lebens zu erinnern.

    Der folgende Bibelvers aus dem Buch Kohlelet – auch bekannt als Prediger – fordert mich auf, so ein „Memento Mori“ ganz praktisch zu erleben. Ich zitiere:

    „Es ist besser, in ein Haus zu gehen, wo man trauert, als in ein Haus, wo man feiert; denn da zeigt sich das Ende aller Menschen, und der Lebende nehme es zu Herzen!“ (Prediger 7,2 LUT)

    Auf ersten Blick eine deprimierende Vorstellung: statt Feiern zu gehen soll ich mich lieber den ernsten Dingen des Lebens zuwenden.

    Doch dem Autor des Kohelet geht es gar nicht darum, mir den Spaß zu verderben. Einige Kapitel vorher fordert er mich regelrecht auf, das Leben bewusst zu genießen, eben weil es endlich ist.

    Vielmehr lädt mich der Prediger ein, dem Tod nicht aus dem Weg zu gehen. Denn so lerne ich mein Leben als kostbar zu betrachten. Als Christ kommt eine weitere Ebene hinzu: es gibt ein ewiges Leben bei und mit Jesus, und so manches, was mir jetzt wichtig erscheint, ist aus dieser Perspektive nun wirklich zweitrangig.

    Ich gebe zu: bequem ist es nicht, ein solches Memento Mori. Aber es ist eine Einladung, weiser zu werden. Und mein Leben aus der Perspektive der Ewigkeit zu betrachten.

    Autor: Tanja Rinsland

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Alt oder neu - das ist hier die Frage

    Der Apostel Paulus ist vor knapp 2.000 Jahren weit herumgekommen in der antiken Welt und hat mancherorts tiefe Spuren hinterlassen. In seinen Briefen an die Gemeinde in Korinth muss Paulus einiges geraderücken. Er hatte diese Gemeinde gegründet und hat einige Jahre dort gelebt, doch später haben die Christen in Korinth sich nicht immer an das erinnert, was Paulus ihnen ans Herz gelegt hatte. Offenbar haben sie grundlegende Dinge vergessen, die er nun in mehreren Briefen an die Gemeinde dieser in Erinnerung ruft:

    1. Jesus Christus ist gestorben, damit alle Menschen ihre Sünden bei ihm abladen können und damit Zugang zu Gott haben.

    2. Wer sich für ein Leben mit Gott entscheidet und Jesus Christus als seinen Herrn annimmt, ist ein neuer Mensch.

    Diese beiden Punkte müssen alle Menschen wissen, das ist lebenswichtig.

    Das betont Paulus nochmal extra. Er schreibt: „Das alles ist von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben [hat], das die Versöhnung predigt.“ 2. Korinther 5,18.

    Paulus liegt viel daran, dass die Christen in Korinth das verinnerlichen. Sie sollen verstehen, dass sie niemand geringerem als Gott selbst folgen und sein Angebot annehmen sollen, nämlich die Vergebung ihrer Sünden durch Jesus Christus.

    Nur so werden sie zu neuen Menschen. Und nur dann ist Versöhnung möglich. Versöhnung zwischen Gott und Menschen und Versöhnung der Menschen untereinander. Paulus wird nicht müde, das den Korinthern einzuschärfen.

     Wie würden seine Briefe an heutige Gemeinden wohl lauten?

    Autor: Annegret Schneider

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Das Richtige tun - aus den richtigen Beweggründen

    Vor 2.000 Jahren ist Jesus von Nazareth über diese Erde gegangen und hat Aufsehen erregt mit dem, was er gesagt und getan hat. Jesus hat rasch Anhänger gefunden und ausgebildet. Und er hat sich natürlich auch mit den anderen religiösen Denkschulen seiner Zeit auseinandergesetzt. Die frömmsten und am höchsten geachteten waren die Pharisäer. Die Sadduzäer waren eine weitere einflussreiche Gruppe – sie stellten seit Generationen einen großen Teil der Priesterschaft am Tempel in Jerusalem.

    In vielen Fragen war sich Jesus mit den Pharisäern einig – freilich hat er ihre Motive hinterfragt. Warum haben sie die 613 Gebote gehalten, die in den fünf Büchern Mose überliefert sind? Haben sie den Geist der Gebote verstanden oder nur eine Liste von Forderungen abgehakt? Manche Pharisäer hat das ins Nachdenken gebracht; andere fühlten sich angegriffen.

    Für die Sadduzäer war Jesus ein Ärgernis, weil seine Lehre ihren Status in Frage stellte. Wenn jede und jeder sich direkt an Gott wenden und ein persönliches Verhältnis mit ihm pflegen kann, wofür braucht es dann noch eine Priesterschaft? Und wo kommen wir denn da hin, wenn Gott die letzte Instanz ist? Genau diese Frage hat Jesus anders beantwortet als die großen religiösen Schulen seiner Zeit. Auch deshalb hat er seinen Anhängerinnen und Anhängern eingeschärft: “Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer.” Stattdessen hat er ihnen gezeigt, worauf es wirklich ankommt: Das Richtige tun, nicht weil Gott es von seinen Kindern erwartet, sondern vor allem, weil er es ihnen zutraut. Mutig leben und sich nötigenfalls über Konventionen hinwegsetzen, denn der Buchstabe tötet – der Geist aber macht lebendig. 

    Autor: Markus Baum

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Quieken und Blöken

    Haben Sie Haustiere? Solche, die mit Lauten kommunizieren?

    Ich habe Meerschweinchen, die sich untereinander, aber auch mit mir durch Quieken verständigen: viel und laut. Sie quieken schon, wenn sie mich noch gar nicht sehen.

    Meine Schritte oder meine Stimme reichen aus und sie wissen, wer da kommt. Sie sind aufmerksam und sind halt ganz und gar meine Tiere, und ich bin ganz und gar ihr Frauchen.

    In der Bibel werden auch gern Vergleiche mit Tieren verwendet. So auch im Johannesevangelium Kapitel 10, wo Jesus Christus sagt:

    "Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich."

    In diesem Vergleich ist Jesus der Besitzer einer Schafsherde, der jedes Herdenmitglied kennt mit seinen Eigenheiten. Jedes Schäfchen repräsentiert einen Menschen, den Jesus voller Stolz und Liebe „sein eigen“ nennt.

    Aber umgekehrt genauso: die Schafe kennen ihren Hirten. Hören seine Stimme aus dem Gewirr der Welt heraus und versuchen seinen Willen mit ihrem Leben in Einklang zu bringen.

    Ich weiß: Viel mehr noch als ich meine vierbeinigen Freunde umsorgt und kennt Jesus mich. Daher will ich mich umgekehrt auch darin üben: seine Stimme erkennen, mich über ihn freuen und ja, ihm auch gehorsam sein – denn er ist ganz und gar mein Herr und ich bin ganz und gar sein Kind.

    Autor: Claudia Mertens

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    2 min
  • Sie haben nichts zu sagen

    Wenn jemand zu mir sagt: „Sie haben nichts zu sagen“, dann kann ich das auf zwei unterschiedliche Art und Weisen verstehen. Entweder ich habe keine Entscheidungsbefugnis und darf nicht bestimmen,  jedenfalls orientiert man sich nicht an meinen Worten. Dann bedeutet das: Selbst, wenn das, was ich sage, richtig und wichtig ist, wird es möglicherweise ignoriert.

    Ich kann es aber auch anders verstehen. Eigentlich warten Menschen darauf, dass ich etwas hilfreich sage oder Orientierung gebe, aber da kommt nichts. Vielleicht, weil ich auch nicht wirklich eine Idee habe, was weiterhilft. 

    Christen sind Menschen, die auch ganz oft keine eigenen Antworten haben. Und doch haben sie etwas zu sagen. Denn Christen kennen den, der etwas zu sagen hat. Den, der alle Macht hat und den, der mit seinem Latein nie am Ende ist: Gott.

    Auf dessen Wort darf ich selbst hören, auf dessen Worte darf ich hinweisen und von dessen Wort darf ich reden.

    Mose, der langjährige Anführer Israels, schärft am Ende seines Lebens diesem Volk noch einmal Gottes Worte ein und sagt ihnen:

    Bewahrt die Worte im Herzen, die ich euch heute sage! Prägt sie euren Kindern ein! Redet immer und überall davon, ob ihr zu Hause oder unterwegs seid, ob ihr euch schlafen legt oder aufsteht. (5. Mose 6,6+7)

    Im Herzen bewahren bedeutet nicht einfach Ablegen in der Schublade „Das kenne ich schon“. Es bedeutet: über Gottes Worte nachdenken und danach leben.

    Ein jugendlicher muslimischer Flüchtling sagte mal sinngemäß zu mir: „Für uns ist es nicht merkwürdig, dass ihr in Deutschland von Jesus redet. Für uns ist es merkwürdig, dass hier im Alltag gar nicht von Gott gesprochen wird. Bei uns zuhause wurde immer über den Glauben gesprochen.“

    Haben Sie etwas zu sagen, wenn es um Gott und den Glauben an ihn geht?

    Mose sagte: Redet immer und überall davon, ob ihr zu Hause oder unterwegs seid.

    ►   Infos zum 5. Buch Mose

    Autor: Jens Kilian

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Gegenseitige Unterordnung

    Das Verhältnis der Geschlechter zueinander ist ein ewiges Thema. Es beginnt im Grunde schon bei Adam und Eva. Seitdem zieht es sich durch die Geschichte. Im abendländischen Kulturkreis in der Regel so, dass die Männer bestimmen und die Frauen haben zu folgen. Diese Rollenverteilung hat sich mehr oder weniger konstant auch in den christlichen Kirchen bis Mitte des letzten Jahrhunderts gehalten.

    Grundlage der Rollenverteilung war unter anderem ein Abschnitt aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Ephesus. Dort heißt es: "Ordnet euch einander unter; tut es aus Ehrfurcht vor Christus. Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, so wie ihr euch dem Herrn unterordnet. Denn wie Christus als Haupt für seine Gemeinde verantwortlich ist, die er erlöst und zu seinem Leib gemacht hat, so ist auch der Mann für seine Frau verantwortlich. Und wie sich die Gemeinde Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen in allem ihren Männern unterordnen. Ihr Männer, liebt eure Frauen so, wie Christus seine Gemeinde liebt.: Er hat sein Leben für sie gegeben, damit sie ihm ganz gehört. Durch sein Wort hat er alle Schuld von ihr abgewaschen wie in einem reinigenden Bad." (Epheser 5,21-26)

    Männer haben das mit dem Einfordern der Unterordnung der Frauen in der Regel sehr gut hinbekommen. Den Teil mit der aufopferungsvollen Liebe haben sie dann schon nicht mehr so im Blick gehabt. Wobei es da auch rühmliche Ausnahmen gegeben hat, von denen man weiß und sicher viele, von denen man nie gehört hat. Dabei wäre es hilfreich gewesen, gleich den ersten Satz dieses Abschnittes zu beherzigengenau zu lesen und im Kopf zu haben.:

    "Ordnet euch einander unter; tut es aus Ehrfurcht vor Christus." (Epheser 5,21)

    Gegenseitige Unterordnung also. Es wäre gut gewesen dies öfter mal zu betonen. Das hätte vielen Frauen sicher viel Leid erspart und hätte den Lauf der Geschichte verändern können. Diese gegenseitige Unterordnung kann durch Liebe gelebt werden. Eine Liebe, die sich an der Liebe von Jesus orientiert und diese zum Maßstab hat. Es ist die Frage, die ich mir jeden Tag stellen sollte: Werde ich heute diesem Anspruch an mich gerecht?

    Autor: Horst Kretschi

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Voll Kraft und Würde

    Wenn ich den Bibelvers lese, der für den heutigen Tag vorgeschlagen ist, denke ich im ersten Moment: Ich bin der Falsche, der sich damit beschäftigen sollte. Eigentlich müsste eine Frau etwas dazu schreiben. Warum? Weil es darin um eine beeindruckende Geschäftsfrau im Alten Testament geht. Im Buch der Sprichwörter des Königs Salomo gibt es im 31. Kapitel einen ganzen Abschnitt, indem diese fleißige Frau in den höchsten Tönen gelobt wird. Nebenbei bemerkt: Ich war geradezu amüsiert über die darin enthaltene kleine Randnotiz zu ihrem Mann, der sich wichtig und hochgeachtet mit den Ältesten des Landes am Stadttor berät. In Hessen sagt man: Er schwätzt, sie schafft!

    Was für eine Szene. Ich finde in diesem Abschnitt nicht nur eine großartige Würdigung der Rolle der Frau, zu einer Zeit und in einem Volk, wo ich es vielleicht nicht vermutet hätte. Ich finde darin auch eine für alle Menschen ermutigende Haltung, sich engagiert und fleißig dem Alltag zu stellen und ihn zu meistern. Nicht nur das, noch viel mehr. In Vers 25 heißt es von dieser Frau: "Voll Kraft und Würde tritt sie auf, mit einem Lachen beginnt sie jeden neuen Tag." Wow! Mit dieser positiven Grundhaltung vor Gott in einen noch so geschäftigen und vielleicht anstrengenden Tag starten, das will ich mir als Vorbild nehmen. Gerade in einer Zeit, die eher Frust oder Ängste auslöst. Voll Kraft und Würde, fröhlich - und das alles aus Gottes Hand. Jetzt erst recht!

    Autor: Hans Wagner

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Loslassen als Hauptgewinn

    Jede Mutter lässt eines Tages ihr Kind los. Lässt ihr Kind das erste Mal allein bei Verwandten oder Freunden - wie aufregend für alle Beteiligten.

    Vor mehr als 3200 Jahren weiß eine Mutter: Mein Junge hat nach dem neuen Gesetz des Pharao kein Lebensrecht. Nach drei Monaten vertraut sie ihren Jungen Gott an und setzt ihn in einem wasserdichten Korb im Nil aus. Dort findet ihn ausgerechnet die Tochter des Pharao. Wie aufregend: Die Prinzessin gibt den Jungen seiner Mutter für die Stillzeit zurück. Für ein paar Jahre hat sie das große Los gezogen.

    Die Mutter lässt ihren Jungen erneut los – dazu heißt es im 2. Buch Mose, Kapitel 2, Vers 10: „Als das Kind groß war, brachte sie es der Tochter des Pharao, und es ward ihr Sohn, und sie nannte ihn Mose; denn sie sprach: ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.“

    Die Mutter verliert ihren Sohn an die Tochter des Gesetzgebers. Jahrzehnte danach wird  Gott selbst Mose „aus der Wüste ziehen“. Denn der Pharao soll unzählige Menschen loslassen. Allesamt Israeliten, wie Mose. Die Tochter des Gesetzgebers verliert Mose endgültig an Gott.

    Mose lässt seine Vergangenheit los und verhandelt im Auftrag Gottes mit dem Pharao – bis das Volk Israel frei ist.

    Wer seine eigene Vorstellung vom Leben im Vertrauen auf Gott loslässt, gewinnt bis heute. Schon probiert?

    ►   Infos zum 2. Buch Mose

    Autor: Pastorin Elke Drossmann

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Glaubwürdig

    Vor einiger Zeit hat ein guter Bekannter von mir seinen Glauben an Gott über Bord geworfen. Ich frage mich seitdem: Worauf gründet sich mein Glaube an den Gott der Bibel?

    Eine Antwort habe ich für mich im 2. Buch Mose, Kapitel 3 entdeckt. Dort macht Gott durch einen brennenden Dornbusch auf sich aufmerksam und stellt sich Mose vor: „Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.“  Das klingt wie eine Referenz in einer Bewerbung. Da gibt es also prominente Personen, die Gott empfehlen können.

    Amram und Jochebed, die Eltern von Mose, haben erlebt, wie Gott ihnen geholfen hat. Ihr kleines Baby wurde in einem Körbchen im Nil von einer ägyptischen Prinzessin gerettet. Diese Geschichte ist für Mose absolut wasserdicht – im wahrsten Sinne des Wortes. Er hat sie schließlich selbst erlebt. Doch Gott zeigt Mose noch viel mehr: nämlich, dass er ein Gott ist, der über Generationen hinweg der Gleiche bleibt und Versprechen wahr macht. Der Ewige sucht die Beziehung mit konkreten Menschen: mit Mose und dessen Vorfahren Abraham, Isaak und Jakob. Die Ahnenreihe macht aber auch deutlich, dass Mose getrost mit dem gesamten Volk Israel auf Gott vertrauen kann.  

    So will auch ich mich auf die Erfahrungen verlassen, die bereits Millionen Menschen vor mir gemacht haben. In meinem Umfeld, in den aktuellen Medien oder in der Bibel kann ich mich darüber informieren. Ein Gott, der so viele Referenzen vorzuweisen hat, ist für mich glaubwürdig!

    Autor: Sonja Kilian

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min

About ERF Plus - Anstoß

From the publisher's feed

Täglich ein alltagstauglicher Impuls zum Bibelleseplan Presente Diário, der in 7 Jahren durch die ganze Bibel führt. Lassen Sie sich ermutigen.

More shows like ERF Plus - Anstoß

WDR Zeitzeichen by WDR

WDR Zeitzeichen

72 Listeners

Die Morgenandacht bei NDR Kultur by Kirche im NDR

Die Morgenandacht bei NDR Kultur

3 Listeners

ERF Plus - Wort zum Tag by ERF - Der Sinnsender

ERF Plus - Wort zum Tag

0 Listeners

ERF Plus - Aktuell by ERF - Der Sinnsender

ERF Plus - Aktuell

0 Listeners

Jesus, der liebevolle Therapeut by ERF - Der Sinnsender / Andi Weiss

Jesus, der liebevolle Therapeut

1 Listeners

Krimi by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Krimi

15 Listeners

Unter Pfarrerstöchtern by DIE ZEIT

Unter Pfarrerstöchtern

51 Listeners

ERF Plus - Bibel heute by ERF - Der Sinnsender

ERF Plus - Bibel heute

1 Listeners

Lanz + Precht by ZDF, Markus Lanz & Richard David Precht

Lanz + Precht

309 Listeners

Der Rest ist Geschichte by Deutschlandfunk

Der Rest ist Geschichte

17 Listeners

RONZHEIMER. by Paul Ronzheimer

RONZHEIMER.

143 Listeners

Wegfinder by Jörg Dechert und Uwe Heimowski / ERF

Wegfinder

1 Listeners

Leben ist mehr by Leben ist mehr

Leben ist mehr

1 Listeners

Das Wort für den Tag – der tägliche AndachtsCast by Evangelisches Gemeindeblatt für Württemberg

Das Wort für den Tag – der tägliche AndachtsCast

0 Listeners

Gedanken zur Tageslosung by Christus Zentrum Arche Elmshorn

Gedanken zur Tageslosung

0 Listeners