ERF Plus - Anstoß

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ERF Plus - Anstoß episodes

  • Zeit zum Umkehren

    Haben Sie schon einmal etwas von der Speakers‘ Corner im Londoner Hyde Park gehört? Es handelt sich um eine urbritische Institution.  

    An diesem Ort kann jeder unangemeldet und über jedes beliebige Thema frei sprechen. Eine Ausnahme gibt es: Man darf weder über die Monarchie noch über die königliche Familie reden.  

    Einer, der mit seinen kraftvollen Ansprachen an der Speakers‘ Corner vermutlich ein großes Publikum gehabt hätte, wäre Johannes der Täufer gewesen.  

    Zu seiner Zeit, vor ziemlich genau 2.000 Jahren, da entsprach er dem Bild eines Propheten. Johannes verkündete kraftvoll und kompromisslos die Botschaft vom anbrechenden Reich Gottes. Unmissverständlich rief er seinen Landsleuten zu:    

    Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! Matthäus 3, Vers 2  

    Die Botschaft von Johannes blieb nicht ungehört. In Scharen strömten die Menschen herbei, nahmen sich die Worte zu Herzen und ließen sich als Zeichen ihrer Bußfertigkeit taufen.  

    Manchmal frage ich mich, ob unser Land nicht jemanden braucht, der den Blick auf das Wesentliche richtet, nämlich aufs Himmelreich, die neue Welt Gottes. Jemanden, der seine Zuhörer auffordert, in sich zu gehen und Abstand von dem zu nehmen, was in Gottes Augen nicht Bestand hat.  

    Aber anstatt jemanden wie Johannes herbeizuwünschen, kann ich mich von seinen Worten inspirieren lassen. Ich kann Buße tun, meinen Lebensstil ändern und mich so auf die Ankunft von Gottes Reich einstellen.  

    Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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    3 min
  • Meinem Körper Gutes tun

    Wenn ich meinem Körper etwas Gutes tun möchte, ist die Auswahl an Gesundheitsratgebern nahezu unerschöpflich. Sogar die Bibel lässt sich zu Rate ziehen. In ihr geht es zwar öfter um geistliche Dinge. Doch da, wo der eigene Leib zur Sprache kommt, redet sie ziemlich Klartext.

    Im ersten Brief des Apostels Paulus an die Christen in Korinth heißt es:

    Lasst euch unter keinen Umständen zu sexueller Unmoral verleiten! Was immer ein Mensch für Sünden begehen mag – bei keiner Sünde versündigt er sich so unmittelbar an seinem eigenen Körper wie bei sexueller Unmoral.“ (1. Korinther 6,18 – NGÜ)

    Ich finde die Argumentation hier aufschlussreich. Oft wird Gott ja voreilig zu einem Spaßverderber abgestempelt. Einem, der einem die schönen Dinge des Lebens nicht gönnt.

    Doch in der Bibel ist es ganz anders: Hier ist Gott eher wie ein Coach, der uns sagt:

    „Tu nicht Dinge, die deinem Körper schaden. Vermeide Verhaltensweisen, für die ich ihn nicht geschaffen habe.“ Ja, Gott hat mich als sexuelles Wesen geschaffen – in meinem Fall als Mann. Wie toll! Aber das heißt nicht, dass Maßlosigkeit mir automatisch dienlich ist.

    Das wäre genauso kurzsichtig wie die Argumentation: Nur weil mir Gott einen Magen geschenkt hat, ist es gut, mich jeden Tag mit mehr Kalorien vollzustopfen, als mir guttut.

    Gott meint es gut mit mir. Es ist wie mit den Anweisungen eines kompetenten Trainers: Der Sinn mancher Übungen und Verhaltensweisen und dem, was ich besser nicht tun sollte, ist mir vielleicht nicht gleich von vorneherein einsichtig. Dennoch: Ich möchte meinem Körper Gutes tun. Und ich vertraue meinem himmlischen Coach.

    Autor: Oliver Jeske

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    3 min
  • Auf die Seele hören

    Auf die Seele hören

    Es gibt Situationen, in denen habe ich das Gefühl: Es regnet in meiner Seele. Das kann ganz unterschiedlich aussehen oder klingen. Ich bin schweigsam. Ich weine. Ich werde verärgert. Das alles kann Ausdruck von tiefer Traurigkeit sein.

    Ein Abschnitt aus Psalm 42 spricht genau in solche Momente hinein: „Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er mir hilft mit seinem Angesicht.“ (LUT)

    Der Psalmbeter stellt seiner eigenen Seele die Frage: „Warum bist du so unruhig?" Offensichtlich hat er gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Doch er bleibt nicht bei der Frage stehen, sondern findet auch eine Antwort:

    „Harre auf Gott.“ Das bedeutet: ich warte auf Gott und vertraue ihm, auch wenn gerade alles schlimm um mich herum aussieht. Gar nicht so leicht. Denn das heißt, ich lasse los und gebe meine Situation in Gottes Hände.

    Das kann ich tun, weil Gott ist kein ferner Beobachter ist. Er kennt mich und meine Sorgen. Im Psalm lese ich von seinem "Angesicht". Das erinnert mich daran, dass Gott mich sieht. Auch wenn ich mich gerade schwach oder verloren fühle. Die Entscheidung für Gott liegt bei mir: Will ich auf ihn vertrauen, selbst wenn ich mich gerade nicht danach fühle?

    Ja. Dieser Vers des Psalmisten soll zu meinem eigenen Gebet werden. Ich will in meine eigene Seele hineinhören und Gott alles hinhalten. Er wird es gut machen.

    Autor: Tobias Schier

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    2 min
  • Sind die einen Helden und die anderen Opfer?

    „Weltweit sind mehr als 380 Millionen Christen wegen ihres Glaubens intensiver Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt.“, meldet das christliche Hilfswerk Open Doors in seinem jährlich erscheinenden Weltverfolgungsindex - eine grausame Weltmeisterschaft der Länder, in denen meine Geschwister wahrlich nix zu lachen haben. Auch ich bin eine Nachfolgerin Jesu, darum gehören diese Menschen zu mir. Es sind beinahe so viele, wie die USA Einwohner haben.

    Nicht, dass es überraschend käme; Jesus selbst hat es genau so angekündigt. Und schon der Autor des Hebräerbriefes der Bibel verwendet viel Platz auf dem Papyrus, um klarzumachen, dass es eine gefährliche Angelegenheit sein kann, Jesus zu lieben und ihm konsequent nachzufolgen.

    Er schreibt aber auch von unzähligen Glaubenshelden, die Großes erlebt haben und dadurch Vorbilder werden können: „Diese haben durch den Glauben Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft, des Feuers Kraft gelöscht, sind der Schärfe des Schwerts entronnen, aus der Schwachheit zu Kräften gekommen, sind stark geworden im Kampf und haben fremde Heere in die Flucht geschlagen.“ (Hebräer 11,33+34)

    Warum es den einen so und den anderen so geht? Ganz ehrlich: Ich habe darauf keine Antwort. Aber ich will mir drei Dinge vornehmen: Erstens Gott dafür danken, dass ich in einem Land lebe, in dem mir die Ausübung meines Glaubens gestattet wird. Zweitens nicht gleichgültig werden ob des Schicksals meiner Geschwister. Und drittens Gott für sie bitten – um Beistand, Schutz und Glaubensmut. Der drückt sich wohl einfach nicht immer in „Erfolg“ aus …

    Autor: Miri Langenbach

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    3 min
  • Uns geht es schon gut, oder?!

    Wenn mein Schwiegervater etwas genießt, dann sagt er gern „Uns geht es schon gut.“ Und damit hat er ganz recht. Ich lebe in einem Land, wo ich mir alles kaufen kann, wozu ich Lust habe. Und in dem vielleicht nicht alles, aber vieles ständig verfügbar ist.

    Samstags die Brötchen beim Bäcker. Dienstags mein Essen in der Kantine. Donnerstags ein Hähnchendöner. Oder das neuste Smartphone. Ein paar neue Schuhe. Eine Sicherheitshose für Forstarbeiten im Wald. Und und und.

    Es ist nahezu alles Luxus, was ich genießen darf. Natürlich durch einen guten Lohn erarbeitet, aber dennoch etwas, was nicht jeder hat. Da bin ich froh, dass ich eine Mutter habe, die mich Demut und Dankbarkeit gelehrt hat.

    Nur, weil ich in Deutschland geboren bin, habe ich kein Recht, mich überheblich gegenüber anderen Menschen zu verhalten. Weder mit einem Blick, einer abfälligen Bemerkung, noch mit einem stolzen Auftritt. Von wegen „Bei uns macht man das nicht“.

    In den Liedern des Volkes Israel, in den Psalmen, schreibt König David folgendes über Gott: Du rettest ein von Not gebeuteltes Volk, aber Menschen mit hochmütigem Blick erniedrigst du.

    Daher will ich stets darauf achten, alle Menschen mit Respekt zu behandeln. Und im Gebet will ich die Menschen tragen, denen es nicht so gut geht. Vor allem die, deren Völker und Nationen unter Krieg, Terror und Naturkatastrophen leiden.

    Darüber hinaus achte und ehre ich die Menschen, die für den Frieden und Wohlstand in unserem Land verantwortlich sind und waren. Auch für sie will ich beten.

    Beten Sie mit?

    Autor: Bernd Kortmann

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    3 min
  • Visionen statt Träume

    Der inzwischen verstorbene Bundeskanzler Helmut Schmidt soll mal gesagt haben: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.“ (Link) Er hielt wohl nicht viel von Menschen, die viel träumen, aber wenig davon in die Tat umsetzen.

    In der Bibel kommen durchaus Menschen vor, die Visionen hatten – allerdings keine selbst entwickelten. Zum Beispiel der Prophet Sacharja. Er lebte vor etwa 2600 Jahren. In dem nach ihm benannten Buch in der Bibel werden mehrere Visionen beschrieben. Dabei handelte es sich um Bilder, die Gott ihm mitgab, um mit den Menschen seiner Generation ins Gespräch zu kommen.

    Die Zeit war äußerst bewegt: Die Stadt Jerusalem war einige Jahrzehnte völlig entvölkert gewesen, nachdem die Babylonier die Stadt zerstört hatten. Nun hatte sich die politische Lage gewandelt. Immer mehr jüdische Familien kehrten nach Jerusalem zurück.

    Doch die Stadt lag in Trümmern. Die Infrastruktur war zerstört, diee Bewohner traumatisiert. Hoffnungslosigkeit machte sich breit. In dieser Situation gibt Gott Sacharja ein Bild mit, eine Vision: Sacharja sieht den Hohepriester Jerusalems, den obersten Geistlichen der Stadt - mit dreckigen Gewändern vor Gott stehen. Ein Ankläger will den Priester demütigen, doch Gott schreitet ein. Er weist die Klage ab, lässt den Priester die schmutzigen Gewänder ausziehen und sagt: „Hiermit habe ich deine Sünde von dir genommen und lasse dir jetzt festliche Kleider anziehen.“ (Sacharja 3,4)

    Was wollte Gott Sacharja mit diesem Bild vermitteln?

    Der Gott Israels ist ein Gott des Neubeginns. Die schlimmen Zeiten, die hinter dem Volk lagen, sollten endgültig vorbei sein. Zwar hatten selbst die allerhöchsten Würdenträger des Landes Schuld auf sich geladen, aber Gott hat ihnen die Schuld vergeben und wollte Jerusalem mit genau mit diesen Leuten neu aufbauen.

    Wo haben Sie Sehnsucht nach einem Neuanfang? Vielleicht ist es Zeit, mit Gott über eine neue Vision nachzudenken – und weil Gott Gott ist, bleiben solche Visionen nicht bloße Träume.

    Autor: Tanja Rinsland

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    3 min
  • Jetzt reicht es!

    Wer ein Stopp-Schild sieht, tut gut daran, wenn er oder sie stehen bleibt. Wer jemals eine Fahrschule besucht hat, erinnert sich hoffentlich an das, was dort über Stopp-Schilder gelehrt wurde. Anhalten! Stehenbleiben! Die Straße genau beobachten und erst, wenn man sich ganz sicher ist, dass man freie Fahrt hat, weiterfahren. Auf keinen Fall vorher.

    Stopp-Schilder gibt es allerdings nicht nur im Straßenverkehr. Es gibt sie auch im Leben und sie können ganz unterschiedlich daherkommen. Nicht nur sichtbar.

    Im 9. Kapitel der Apostelgeschichte im Neuen Testament begegnet Saulus einem solchen Phänomen auf seiner Reise nach Damaskus.

    Er befindet sich auf einer grausigen Tour: Er ist auf Christen-Jagd. Ganz bewusst verfolgt, drangsaliert und ermordet er Menschen, die sich für den Glauben an Jesus Christus entschieden haben. Bis zu dem Augenblick, in dem er von Jesus selbst gestoppt wird. Saulus sieht mitten auf dem Weg ein unerklärliches Licht und weiß nicht, wie ihm geschieht. Jemand fragt ihn: „Saul, Saul, was verfolgst du mich?“ (Vers 4) Die Männer, die Saulus begleiten, hören diese Stimme ebenfalls; aber sie sehen nicht, wer da spricht. Auf seine Frage: „Herr, wer bist du?“ Bekommt Saulus die Antwort „Ich bin Jesus, den du verfolgst.“ (Vers 5) Saulus ist zu Boden gesunken und als er aufstehen will, ist er blind.

    Von nun an wird Jesus sein Leben bestimmen und ihm sagen, was er zu tun und zu lassen hat. Und Saulus wird darauf hören. Zu seiner eigenen Rettung und zum Segen für viele Menschen, denen er nach diesem Ereignis begegnen wird. Wohl dem Menschen, der sich von Jesus aufhalten lässt. Der sich mit Jesu Hilfe von verkehrten Wegen abwendet und stattdessen Jesus nachfolgt.

    Autor: Annegret Schneider

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    3 min
  • Nicht einheizen - herunterkochen!

    Menschen sind zum Glück keine Maschinen, sondern haben eine Seele und sind zu Gefühlen und anderen Regungen fähig. Der Zorn ist so eine menschliche Gefühlsregung, so ein Affekt. Und zwar ein ganz besonderer.

    Zorn hat in der Regel einen Anlass, ist begründet. Da gibt es etwas, das bringt mich auf die Palme. Oder da ist jemand, der versetzt mich in Rage durch sein Tun oder Nichstun. Das macht mich zornig, und das löst etwas aus. Eine nahe Verwandte des Zorns ist die Wut, aber die ist oft maßlos und selbstzerstörerisch. Zorn ist auch nicht ohne, ist aber nicht nur und nicht immer schlecht.   

    Es gibt den sprichwörtlichen gerechten Zorn; in der Bibel ist manchmal die  Rede vom Zorn Gottes, aber selbst wenn Gott zürnt, ist er immer noch ein Muster an Selbstbeherrschung. Bei zornigen Menschen kann man da nicht so sicher sein. Und anders als der allwissende Gott können Menschen wie Sie und ich auch daneben liegen mit der eigenen Einschätzung der Lage und zu Unrecht zornig sein. Da ist es dann gut, wenn jemand eingreift und die Temperatur wieder herunterregelt. Auf den Zorn mäßigend einwirkt. Das ist buchstäblich eine Moderationsaufgabe.

    In Salomos 3.000 Jahre alter Sammlung von Sprichwörtern findet sich in Kapitel 15 eine hilfreiche Empfehlung zum Umgang mit Zorn. Zitat: „Eine freundliche Antwort dämpft den Zorn, aber ein verletzendes Wort steigert ihn.“ Zornigen Menschen nicht noch weiter einheizen, sondern ihnen dazu verhelfen, dass sie überlegt vorgehen und nichts tun, was ihnen hinterher leid tut - das ist ehrenvoll. Auch das erfordert emotionalen Einsatz, nämlich Einfühlungsvermögen. Und darin will ich mich gern üben.

    Autor: Markus Baum

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    3 min
  • Glücklich sein

    Es gibt etwas, was wir uns alle wünschen – aber zumindest ich bin kaum in der Lage, kurz und knapp zu beschreiben, was das eigentlich ist, nämlich: Glück!

    Wann sind Sie glücklich? Wann bin ich glücklich ?

    Wenn ich alles habe, was ich mir wünsche? Wenn ich gesund bin? Wenn ich Glück gehabt habe, zum Beispiel, weil der Unfall nicht passiert ist? Der Schüssel gefunden wurde? Die Diagnose gut war?

    Wenn man so nachdenkt, es gibt viele Situationen, die glücklich machen oder in denen man Glück gehabt hat – aber wie das mit Situationen nun mal so ist: sie vergehen. Und mit jedem Mal, wenn ich Pech habe, verblasst die Erinnerung an mein vergangenes Glück.

    Die Bibel kennt auch glückliche Leute. Über sie wird in Psalm 32 folgendes gesagt:

    Glücklich ist der, dessen Sünde vergeben ist und dessen Schuld zugedeckt ist. 2 Glücklich ist der, dem der HERR die Sünden nicht anrechnet und der ein vorbildliches Leben führt!

    Hier merke ich: dieses Glück ist nicht flüchtig. Warum? Weil sich etwas für immer verändert hat, wenn Gott so handelt.

    Wenn ich Gott meine Schuld bekenne, was es auch sei, sagt er mir Vergebung zu. Vergebung bedeutet, dass Gott mir die Strafe für meine Schuld erlässt und mich in Beziehung zu ihm setzt. Dieses Geschenk ist ewig und wird nicht zurückgenommen.

    Das ist es - genau das bezeichne ich auch als echtes Glück.

    Autor: Claudia Mertens

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    2 min
  • Netzwerk der Liebe

    "Sie ist in der internationalen Filmbranche bestens vernetzt". Mit diesen Worten begrüßt Desiree Nosbusch Mitte Februar die neue Leiterin der Berlinale, Tricia Tuttle, als das Filmevent eröffnet wird. Vernetzt sein ist ein Qualitätsmerkmal. Kompetente Leute einbinden für ein gemeinsames Ziel, das ist erfolgversprechend oder in der Sprache der Festivals: Bären-verdächtig.

    Zu einem weitaus größeren, universelleren Netzwerk lädt mich Gott ein, ins Netzwerk der Liebe. Der erste Johannesbrief, Kapitel 5 zeigt mir, wie es aufgebaut ist: "Wer glaubt, dass Jesus der von Gott versprochene Retter ist, der ist ein Kind Gottes. Kinder aber, die ihren Vater lieben, die lieben auch ihre Brüder und Schwestern."

    Das Netzwerk der Liebe ist weit aufgespannt. Es wird größer und schöner mit jedem Menschen, der dazukommt und sich verschenkt. Das geht einfach so, kinderleicht.

    Mich erinnert das an ein Spiel aus meiner Kindheit: „Wer kommt in meine Arme?“ Das war jedesmal so schön, aufgefangen und dann frei in der Luft herumgewirbelt zu werden.

    Ich weiß zwar nicht wie, aber Gott schafft das auch mit großen Kindern. Für kostbare Momente fühle ich mich dann frei, leicht und geliebt.

    Deshalb kriegt Gott auch in diesem Jahr wieder meinen persönlichen goldenen Bären für das beste Netzwerk aller Zeiten.  

    Autor: Ute Heuser-Ludwig

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    2 min

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