ERF Plus - Anstoß

ERF Plus - Anstoß

By ERF - Der SinnsenderReligion & SpiritualityChristianity
Download on the App Store

ERF Plus - Anstoß episodes

  • Faszination Schwiegermutter

    Googelt man den Begriff „Schwiegermutter“, dann findet man interessanterweise gleich nach der Definition Ratgeber, wie man mit einer schwierigen Schwiegermutter umgehen kann. Interessant. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Schwiegermütter im Allgemeinen offenbar nicht.

    Anders im Buch Rut im Alten Testament. Da wird eine Geschichte berichtet, die ihresgleichen sucht. Denn hier folgt eine Schwiegertochter, nämlich Rut, aus freien Stücken ihrer Schwiegermutter Noomi. Es geht in Noomis Heimat, aus der sie vor langer Zeit weggezogen war. Im Land von Rut hatte sie Zuflucht gesucht und dort eine Familie gegründet. Inzwischen sind ihr Mann und ihre beiden Söhne gestorben und Noomi will ihren Lebensabend in der alten Heimat verbringen. Klingt nicht gerade verlockend, und doch will Rut unbedingt bei Noomi bleiben. Noomi will Rut zwar von dem Gedanken abbringen, aber Rut bleibt bei ihrem Plan: Sie wird ihre Schwiegermutter begleiten. In die Fremde, ins Unbekannte.

    Über Ruts Ängste, Hoffnungen oder ratlose Momente wird nichts weiter berichtet. Nur, dass sie fest entschlossen ist, mit Noomi zu gehen. Aber eins lässt mich aufhorchen. Sie sagt: „Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.“ Rut 1,16b.

    Ich schließe daraus, dass Noomi ihrem Gott, dem Gott Israels, auch in der Fremde treu geblieben ist. Und dieser Gott muss eine enorme Ausstrahlungskraft auf Rut ausgeübt haben, denn offensichtlich will sie ihm dienen, auch wenn sie dafür alles hinter sich lassen muss, was sie kennt.

    Ruts Entschlossenheit, dem einzig wahren Gott anzughören, wird sich später als Segen erweisen. Davon kann Rut noch nichts wissen, als sie ihre folgenschwere Entscheidung trifft.

    Gott belohnt die Entscheidung, ihm zu folgen. Auch heute noch. Selbst dann, wenn es eine Weile dauern kann, bis der Segen sichtbar wird.

    Autor: Annegret Schneider

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Einfach mal nichts tun

    Es ist schon eine Weile her, gut 20 Jahre, aber ich erinnere mich, als ob es gestern gewesen wäre. Damals landete eine Nachricht des Pendo-Verlags in meinem elektronischen Briefkasten mit folgendem Wortlaut: Sehr geehrte Damen und Herren, Sie haben das Buch "Nichts tun" von Catherine Laroze bestellt. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass dieser Titel nicht erscheinen wird. Mit der Bitte um Verständnis, und so weiter.

    Meine erste Regung war: Schade eigentlich. Denn Nichtstun ist nachweislich eine Kunst, und davon würde ich schon gern etwas verstehen. Die meisten Menschen werden kribbelig, wenn sie auch nur drei Minuten nichts tun. Nichts in den Fingern, nichts vor Augen, nichts im Sinn haben. Die meisten können jedenfalls nicht so ohne Weiteres nichts tun. Ich ja auch nicht.

    Wie können wir, wie können Sie und wie kann ich dem Geheimnis des Nichtstuns auf die Spur kommen? Wir können uns an den ersten Müßiggänger der Weltgeschichte wenden – an Gott. Wie heißt es auf der ersten Seite der Bibel, was tat Gott am siebten Tag der Schöpfung? Er tat erst mal nichts. Später dann allerdings schon wieder. Gott „ruhte am siebenten Tag von allen seinen Werken“ (1. Mose 2,2) – und er hat diesen siebten Tag dann auch noch gesegnet und geheiligt, gerade weil er an diesem Tag geruht und eben sonst nichts getan hat.

    Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht – für mich klingt das einerseits so fern, andererseits extrem erstrebenswert. Alle sieben Tage digital entgiften. Ruhen. Einfach mal nachmachen, was Gott gemacht hat am siebten Tag der Schöpfung. Nämlich nichs. Und dann erholt und erfrischt wieder loslegen mit dem Tun und Schaffen.

    Autor: Markus Baum

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Gestatten: „Ich werde sein, der ich sein werde“

    Gott hat schon immer einen Blick für den Einzelnen, und er behandelt auch jeden Menschen  individuell. 

    So ist zum Beispiel die Geschichte einzigartig wie Gott vor etwa 3.500 Jahren Mose in seinen Dienst genommen hat: Ein brennender Busch, und Gott gibt Mose den Auftrag, der zu seiner Lebensaufgabe wird: er soll das Volk Israel aus der Sklaverei in Ägypten in das verheißene Land führen. 

    Mose bringt viele Einwände vor und hat natürlich Fragen, zum Beispiel diese hier: „Wenn ich zu den Israeliten komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt!, und sie mir sagen werden: Wie ist sein Name?, was soll ich ihnen sagen?” Und wie lautet Gottes Antwort?  “Er sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. [...] So sollst du zu den Israeliten sagen: »Ich werde sein«, der hat mich zu euch gesandt.”  

    Diese Antwort ist einzigartig in der Bibel. Und ob das Mose in dem Moment beruhigt hat, ob er die Antwort überhaupt verstanden hat, weiß ich nicht. Aber rückblickend hat sich für ihn gezeigt: Gott ist absolut zuverlässig. Was er sagt, tut er. Was er will, geschieht. 

    Und da Gott sein wird, der er sein wird, gilt seine Zuverlässigkeit auch für mich und für Sie.  

    Autor: Claudia Mertens

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    2 min
  • Gerecht gerächt?

    Sehen oder hören Sie sich regelmäßig Nachrichten an, weil Sie im Blick haben wollen, was auf dieser Welt geschieht? Zum einen bleibt man dann informiert, zum anderen merkt man aber auch schnell, dass es Dinge gibt, die sich seit alttestamentlichen Zeiten nicht geändert haben. Der Autor des Buches Prediger schreibt im dritten Kapitel Vers 16: Ich habe noch etwas auf dieser Welt beobachtet: Wo man eigentlich Recht sprechen und gerechte Urteile fällen sollte, herrscht schreiende Ungerechtigkeit. Ja, manchmal sind die Nachrichten so voller Ungerechtigkeiten, dass es schwer zu ertragen ist und man rufen möchte: Gott, wie kannst du da zusehen? Greif doch ein!

    Im Buch Prediger heißt es weiter: Doch dann dachte ich: Am Ende wird Gott den Schuldigen richten und dem Unschuldigen zum Recht verhelfen. Aber ich frage mich, wann ist am Ende? Nächste Woche, nächstes Jahr, irgendwann oder gar nicht mehr auf dieser Erde, sondern erst in der Ewigkeit? Wir alle hoffen auf Gerechtigkeit. Auf Gerechtigkeit in der Welt, aber auch da, wo wir in unserem eigenen Umfeld, im Freundeskreis, der Familie oder bei der Arbeit Ungerechtigkeit erleben und vielleicht selbst betroffen sind?

    Wie gut, wenn es Menschen gibt, die sich um Gerechtigkeit bemühen und nicht einfach versuchen, für sich das meiste rauszuholen. Wie gut, dass wir auch immer mal wieder erleben können, dass Menschen oder Gott selbst der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen. Trotzdem bleibt vieles, wo auch bis zum Lebensende Menschen mit Ungerechtigkeit leben müssen.

    Gott wird am Ende der Zeiten gerecht richten. Ja, bestimmt wird er das. Aber kann ich das überhaupt wollen? Wenn Gott gerecht richtet, darf ich mich dann auf den Himmel freuen, oder habe ich das eigentlich gar nicht verdient? Ich befürchte, wenn Gott einfach nur gerecht ist, stehen meine Chancen schlecht. Zum Glück ist seine Gnade noch größer als seine Gerechtigkeit. Vielleicht ist das eine schreiende Ungerechtigkeit, aber durch seine Vergebung darf ich mich auf den Himmel freuen.

    Autor: Jens Kilian

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Gnade und Güte

    Es gibt Texte in der Bibel, die sind nicht so leicht zu verstehen. Andere dagegen verstehen alle Menschen. Diese zweite Sorte von Texten sind so deutlich und unmissverständlich, dass es keine zwei Meinungen geben kann, wie das wohl zu verstehen ist was da steht. So ein Text ist Psalm 145. Er ist überschrieben mit „Ein Loblied Davids“, und das ist er auch. David lobt Gott aus vollstem Herzen. Und er sieht vorher, dass nicht nur er Gott loben wird, sondern auch zukünftige Generationen werden das tun. Wofür sie Gott loben werden, das erklärt David auch. Es geht um Taten und Wunder, die Gott vollbracht hat, aber fast noch mehr um Gottes Güte und Gerechtigkeit. So heißt es in Vers 8 und 9: „Gnädig und barmherzig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. Der HERR ist allen gütig und erbarmt sich aller seiner Werke.“

    Ich finde es sehr vielsagend, dass David unter all den Dingen, die er über Gott sagen könnte, das so besonders herausgreift. Gott ist gütig und gnädig. Diese Worte sind mir gleich besonders aufgefallen. Bei all seiner Macht und Herrlichkeit ist Gott dennoch den Menschen freundlich zugewandt. Deutlich wird das auch in Vers 14: „Der HERR hält alle, die da fallen, und richtet alle auf, die niedergeschlagen sind.“ David hebt hervor, dass Gott sich für jeden einzelnen Menschen interessiert und gerade auch für die, denen es nicht gut geht, die körperlich und vor allem auch seelisch angeschlagen sind. Es ist eine Eigenschaft, die Jesus auch aufgreift, wenn er sagt:  Alle, die "mühselig und beladen" sind, sollen zu ihm kommen, um erfrischt zu werden (Mattäus 11,28). Es lohnt sich, Psalm 145 ganz zu lesen, es sind nur 17 Verse. Aber diese Verse sind ein großer Trost für Menschen.

    Autor: Horst Kretschi

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Das Abstammungsprinzip

    Ganz frisch im Amt hat der amerikanische Präsident Donald Trump sogleich viele Dekrete unterzeichnet, also Anweisungen, die als nächstes umgesetzt werden sollen. Darin enthalten: Das Recht auf Staatsangehörigkeit durch Geburt in den USA soll abgeschafft werden! Diesem sogenannten Territorialprinzip steht in Deutschland zum Beispiel grundsätzlich das Abstammungsprinzip gegenüber, also die Frage: Wer sind meine Eltern und haben sie die deutsche Staatsangehörigkeit?

    In Israel gibt es ein Gemisch aus Territorial- und Abstammungsprinzip, aber auch die Staatsangehörigkeit durch Einwanderung. Zur Zeit Jesu ging es dem Volk Israel weniger um Länderfragen, als vielmehr um die Frage der Gotteszugehörigkeit. "Wir sind Söhne Abrahams" war dabei eine Formulierung, mit der zum Ausdruck gebracht werden sollte: "Wir gehören zu Gott!" Um so größer war für sie die Provokation, als Jesus feststellte: "Wer Gott zum Vater hat, kann die Worte Gottes hören. Ihr hört sie nicht, weil Gott nicht euer Vater ist." Johannesevangelium, Kapitel 8, Vers 47.

    Ich gehöre zu Gott. Obwohl ich mir nicht bewusst bin, selbst schon einmal Gottes Stimme gehört zu haben. Aber in Jesus Christus ist er für mich gestorben und auferstanden. Mit seinem Heiligen Geist ist er in meinem Leben und ich vertraue darauf, dass er in meinen Gebeten und in meinen Gedanken immer wieder zu mir spricht und mich durch die Worte der Bibel leitet. Wenn es für dieses Abstammungsprinzip ein Wort gäbe, würde ich es "Gnade" nennen. 

    Autor: Hans Wagner

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Denkwürdig

    Denkwürdig finde ich, was der Apostel Paulus vor knapp 2000 Jahren den Christen in Korinth in einem Brief schreibt: „Damit ich mir nichts auf die Offenbarungen einbilde, ließ Gott meinen Körper mit einem Stachel durchbohren. Ein Engel des Satans darf mich mit Fäusten schlagen, damit ich nicht überheblich werde. Dreimal habe ich deswegen zum Herrn gebetet, dass er ihn wegnimmt.“ (2. Korinther 12,7.8)

    Denkwürdig finde ich: Paulus hält fest, was ihn schmerzt. Diesen Schmerz benennt er als Stachel. Ein Stechen, das ihn dauerhaft beeinträchtigt. Paulus möchte davon befreit werden. Deshalb bittet er dreimal zum Herrn. Sein Herr ist Jesus Christus.

    Denkwürdig finde ich die Zahl drei. Diese Zahl begegnet mir öfter in der Bibel. Sie ist so etwas wie der Dreiklang Gottes. Drei Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist und doch ein Gott.

    Denkwürdig finde ich die Ursache des Schmerzes. Gott, der Vater hat einen Anteil und verfolgt damit eine Absicht: Paulus soll nicht übermütig und stolz werden. Ein Helfer Satans hat einen Anteil: Er will Paulus ärgerlich auf Gott machen. Und Jesus selbst greift nicht ein, obwohl er den Teufel am Kreuz von Golgatha besiegt hat. Jesus ist sich mit Gott einig und bestätigt: Ich lasse den Stachel zu, damit Paulus meine Gnade täglich vor Augen hat.

    Wenn ich mich beeinträchtigt fühle, möchte ich näher hinschauen. Wer ist hier beteiligt, in welchem Ausmaß und mit welchem Ziel. Anschließend möchte ich mich auf die Seite Jesu stellen, damit ich in meinen Denkschlüssen nicht überheblich werde.

    ►   Hintergrundinfos zum 2. Korintherbrief

    Autor: Pastorin Elke Drossmann

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Gottes Gegenwart aufsuchen

    Vor etwas mehr als 3.000 Jahren in Israel: Eine Frau namens Hanna aus Ramatajim-Zofim leidet sehr darunter, dass sie nicht schwanger werden kann. Für sie persönlich und für ihre Stellung in der damaligen Gesellschaft ist das ein Problem, denn es lässt die Vermutung zu, dass Gott ihr seinen Segen entzogen hat.  

    Eines Tages beschließt Hanna, das Haus Gottes aufzusuchen und dort im Gebet dem Gott Israels ihre Not zu klagen. Das fällt dem alten Priester Eli auf. Ein Missverständnis kann schnell aufgeklärt werden. Eli begreift: Hanna hat Gott im Gebet ihr Herz ausgeschüttet.  

    Daraufhin spricht ihr der alte Priester Gottes Segen zu und sagt: Gehe hin mit Frieden; der Gott Israels wird dir geben, was du von ihm erbeten hast. 1. Samuel 1, Vers 17 

    Hanna geht getröstet nach Hause. Von außen gesehen hat sich nichts verändert. Ihre Umstände sind immer noch die Gleichen. Aber Hanna ist jetzt zuversichtlich. Sie hat ihre Not bei Gott abgeladen. Jetzt fühlt sie sich ermuntert und irgendwie leichter. 

    Diese kleine Begebenheit aus der Bibel bestärkt mich darin, ebenfalls Gottes Gegenwart aufzusuchen und ihm das zu bringen, was mich bedrückt. Bei ihm bin ich willkommen. Ich kann ihm sagen, was mich umtreibt und damit rechnen, dass Gott mir zuhört.  

    Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Bleib dran!

    Als Kind habe ich mal ein beliebtes Experiment gemacht: Ich habe eine weiße Blume mit ihrem Stängel in blaue Tinte gesteckt. Sie hat kurze Zeit später blaue Blütenblätter bekommen. Genauso geht es auch mir als Menschen: Womit ich mich fülle, also womit ich mich beschäftige und was ich in mein Herz und meine Gedanken hineinlasse, das wird eine Außenwirkung haben. Jesus erklärt dieses Prinzip seinen Nachfolgern so: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ Nachzulesen in Johannes 15,5.

    Der Vergleich, den Jesus hier zieht, macht mir Mut: Ich werde bestens mit Nährstoffen versorgt, wenn ich wie ein Trieb am Stamm mit ihm verbunden bleibe. Ich bekomme alles, was ich brauche. Zum Beispiel inneren Frieden und Freude. Das sind dann Früchte in meinem Leben, die auch in meinem Umfeld ihre Wirkung zeigen.

    Dabei kommt es in erster Linie nicht darauf an, wie sehr ich mich anstrenge. Hauptsache, ich bin mit Jesus verbunden –einfach nur dadurch, dass ich immer wieder meinen Fokus auf ihn richte. Die Früchte kommen dann automatisch. Wie bei einem Rebstock die Weintrauben. Darauf will ich mich heute im Alltag verlassen, wenn ich viel zu erledigen habe, Entscheidungen treffen muss oder unter einer Last leide. Ich bete: „Jesus, ich will an dir dranbleiben. Erfrische meinen Körper und meinen Geist. Lass deine Liebe und Weisheit in mich hineinfließen, damit mein Tag gelingt und damit ich reichlich Früchte trage.“

    Autor: Sonja Kilian

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Wenn Gott auf den Tisch haut ...
    Oliver Jeske über Jesaja 9,5-6a

    Hin und wieder braucht es eine starke Persönlichkeit. Jemanden, der auf den Tisch haut und Klartext redet. Gott hat der Menschheit genau so jemanden geschickt.

    In der Bibel im Buch des Propheten Jesaja im 9. Kapitel heißt es:

    Uns wurde ein Kind geboren,

    ein Sohn ist uns geschenkt worden.
    Ihm wurde die Herrschaft übertragen.

    Er trägt den Namen:

    wunderbarer Ratgeber, starker Gott, ewiger Vater, Friedefürst.
    Seine Herrschaft ist groß und bringt Frieden ohne Ende.

    … Der HERR Zebaot bewirkt das in seiner leidenschaftlichen Liebe. (Jesaja 9, 5-6a, BasisBibel)

    Diese Prophezeiung ist rund 2.800 Jahre alt. Aber sie spricht von Jesus, dem Sohn Gottes, der 800 Jahre später auf diese Welt gekommen ist. Und sie spricht von einem starken Gott, dem HERRN der Heerscharen – dafür steht das hebräische Wort Zebaot. Er zeigt sich als Persönlichkeit, die einem starken Feldherren gleicht – indem er in Jesus ein kleines Kind wird.

    So ist Gott: überraschend, nicht die große Keule schwingend, voller Liebe und doch gleichzeitig stark und mächtig in seinem Auftreten.

    Mit dem Kommen von Jesus vor 2.000 Jahren trat eine Zeitenwende ein: Gott signalisierte: Ich packe die Probleme dieser Welt an – auf meine Weise.
    Das finde ich so tröstlich: Gott hat immer einen Weg auch für meine Probleme – auch wenn ich diesen noch nicht ansatzweise erahnen kann.  

    Autor: Oliver Jeske

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    2 min

About ERF Plus - Anstoß

From the publisher's feed

Täglich ein alltagstauglicher Impuls zum Bibelleseplan Presente Diário, der in 7 Jahren durch die ganze Bibel führt. Lassen Sie sich ermutigen.

More shows like ERF Plus - Anstoß

WDR Zeitzeichen by WDR

WDR Zeitzeichen

72 Listeners

Die Morgenandacht bei NDR Kultur by Kirche im NDR

Die Morgenandacht bei NDR Kultur

3 Listeners

ERF Plus - Wort zum Tag by ERF - Der Sinnsender

ERF Plus - Wort zum Tag

0 Listeners

ERF Plus - Aktuell by ERF - Der Sinnsender

ERF Plus - Aktuell

0 Listeners

Jesus, der liebevolle Therapeut by ERF - Der Sinnsender / Andi Weiss

Jesus, der liebevolle Therapeut

1 Listeners

Krimi by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Krimi

15 Listeners

Unter Pfarrerstöchtern by DIE ZEIT

Unter Pfarrerstöchtern

51 Listeners

ERF Plus - Bibel heute by ERF - Der Sinnsender

ERF Plus - Bibel heute

1 Listeners

Lanz + Precht by ZDF, Markus Lanz & Richard David Precht

Lanz + Precht

309 Listeners

Der Rest ist Geschichte by Deutschlandfunk

Der Rest ist Geschichte

17 Listeners

RONZHEIMER. by Paul Ronzheimer

RONZHEIMER.

143 Listeners

Wegfinder by Jörg Dechert und Uwe Heimowski / ERF

Wegfinder

1 Listeners

Leben ist mehr by Leben ist mehr

Leben ist mehr

1 Listeners

Das Wort für den Tag – der tägliche AndachtsCast by Evangelisches Gemeindeblatt für Württemberg

Das Wort für den Tag – der tägliche AndachtsCast

0 Listeners

Gedanken zur Tageslosung by Christus Zentrum Arche Elmshorn

Gedanken zur Tageslosung

0 Listeners