ERF Plus - Anstoß

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ERF Plus - Anstoß episodes

  • Rechnen Sie mit dem Unberechenbaren?!

    Ich bin Buchhalter und rechne mit Zahlen und Geldbeträgen. Ich rechne auch damit, dass ich am Ende des Monats mein Gehalt bekomme. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, rechne ich damit, dass ich nachmittags oder abends wieder nach Hause komme.

    Womit rechnen Sie? Dass der Zug, in den sie einsteigen, Sie pünktlich an ihr Ziel bringt? Zugegebenermaßen rechnet man damit nicht immer. Rechnen Sie damit, dass Ihr Lernen, Studieren und Weiterbilden sich in Ihrem Beruf irgendwann auszahlt? Dass die Investitionen in ihr Haus oder Ihre Wohnung sich bezahlt machen? Dass Sie im Alter von ihren eingezahlten Rentenbeiträgen leben können und die Renten sicher sind? Ich wünsche es Ihnen. Und dennoch wissen wir, dass unsere Rechnungen nicht immer aufgehen.

    Der Apostel Paulus schreibt in seinem Brief an die Thessalonicher, womit er rechnet, nämlich damit, dass Jesus Christus wiederkommt. Doch obwohl er fest damit rechnet, weiß er, dass er nicht berechnen kann, wann das sein wird. Viele Christen haben in den vergangenen zwei Jahrtausenden genau das versucht: sie wollten berechnen, wann Jesus wiederkommt. Aber Gott ist in dieser Frage unberechenbar. Er lässt sich nicht berechnen.

    Im 5. Kapitel seines Briefes schreibt Paulus:

    Ihr wisst selbst ganz genau, dass der Tag, an dem der Herr kommt, so unerwartet eintreffen wird wie ein Dieb in der Nacht. Was den Zeitpunkt der Rückkehr von Jesus auf diese Erde angeht, so wissen wir also sozusagen, dass wir nichts wissen. Paulus hat vermutlich auch nicht damit gerechnet, dass der Tag, an dem Jesus wiederkommt, nach ca. 2000 Jahren immer noch auf sich warten lässt.

    Trotzdem machen die meisten Menschen einen vermutlich noch größeren Fehler als das Berechnen eines falschen Datums. Sie rechnen gar nicht damit, dass Jesus wiederkommt.

    Rechnen Sie damit, dass Jesus in Ihr Leben eingreift? Rechnen Sie damit, dass Jesus wiederkommt?
    Sind Sie bereit, wenn es morgen soweit ist?

    Übrigens, falls Sie doch Berechnungen anstellen wollen, empfehle ich nicht die 2, sondern die 8.

    Gib acht und zweifle nicht!

    Autor: Jens Kilian

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    3 min
  • Sorgenfreies Vogelleben

    „Fünf Tipps für ein sorgenfreies Leben“. Der Online-Artikel hat meine Aufmerksamkeit. Wäre doch prima, wenn das ginge: sorgenfrei durchs Leben kommen. Doch schon kommt eine Einschränkung: „Verabschieden Sie sich von überflüssigen Sorgen“. Ich habe es ja geahnt; alle Sorgen werde ich eben doch nicht los. Nur die überflüssigen! Aber wer sagt mir, welche Sorgen überflüssig sind und welche begründet? Dann erfahre ich noch, dass selbst bestimmte berechtigte Sorgen nicht helfen, eine Lösung zu finden.

    Dafür hätte ich aber keinen Online-Artikel lesen müssen. Ein Blick in die Bibel hätte ausgereicht. Ins Matthäusevangelium zum Beispiel. Jesus spricht dort zu seinen Zeitgenossen über das Thema Sorgen. Wie immer verwendet er anschauliche Beispiele aus der Natur und macht damit seinen Standpunkt verständlich. Jesus sagt: „Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie?“ (Matthäus 6,26). Und dann verknüpft Jesus die Frage nach den Sorgen mit der Frage des Vertrauens. Vertraue ich Gott mehr als meinen eigenen sinnlosen Sorgen? Glaube ich, dass Gott auch in schwierigen Situationen einen Ausweg weisen kann?

    „Verlassen Sie sich auf Ihr Schicksal“ rät mir der Online-Artikel. Ich lehne dankend ab. Ich verlasse mich lieber auf meinen Vater im Himmel! Ihn kenne ich. Ihm bin ich wichtig! Und ihm kann ich alle meine Sorgen nennen und sie bei ihm abgeben. Das will ich lieber nicht einem ominösen Schicksal überlassen.

    Autor: Horst Kretschi

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    3 min
  • Freischneiden

    Es wird Frühling. Der 1. März war für Leute mit grünem Daumen ein Stichtag: Wer bis dahin die Sträucher im Garten noch nicht ausgelichtet und zurückgestutzt hat, kann das für die nächsten Monate vergessen – Stichwort Vogelschutz. Die brütenden Singvögel wollen und sollen ihre Ruhe haben.

    Keine Regel ohne Ausnahme: Die Heckenschere und die Astsäge kann trotz Brutzeit noch zum Einsatz kommen – immer dann, wenn es um die Verkehrssicherheit an öffentlichen Wegen geht. Und auf dem eigenen Grund und Boden muss man ja auch ungehindert von A nach B kommen können.

    Ich weiß nicht, ob der weise König Salomo vor 3.000 Jahren gärtnerisch aktiv war, aber zumindest hatte er Zugang zu gepflegten Gärten. Das schiere Gegenteil, das kannte er freilich auch. In Salomos berühmter Sammlung von Sprichwörtern und Lebensweisheiten im Kapitel 15, da findet sich der Satz: „Der Weg des Faulen ist wie ein Dorngestrüpp, der Pfad der Redlichen aber ist gebahnt.“

    Ich weiß genau, wovon Salomo redet. Hierzulande sind es bevorzugt Brombeerranken, die in kürzester Zeit einen bis dahin gangbaren Weg zuwuchern können. Wer zu lange wartet, hat anschließend umso mehr Mühe mit dem Freischneiden. Die Redlichen, die Aufrechten, Menschen mit einem Sinn für das Gute, die haben das Ungute, Einengende und Erstickende niedergehalten, haben es gar nicht erst aufkommen lassen. Genießen deshalb Bewegungsfreiheit. „Der Pfad der Redlichen ist gebahnt.“

    Ich finde es beruhigend, dass Salomo von EINEM Faulen spricht, aber von DEN Redlichen. Mehrzahl. In diesem Fall ist es keine Schande, mit der Mehrheit, mit den Redlichen unterwegs zu sein. 

    Autor: Markus Baum

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    3 min
  • Rettung im Plan

    Heimlich spinnt Gott seine Fäden. Mose, ein gefährdetes, niedliches hebräisches Baby ist bedroht durch die politische Lage in Ägypten: Hebräische Jungen haben laut Pharao kein Lebensrecht. Mose überlebt auf wunderbare Weise. Seine Hebamme drückt ein Auge zu. Seine Mutter auch. So hat Mose bereits drei Monate überlebt. Langsam wird es riskant. Im Vertrauen auf Gott legt seine Mutter den kleinen Mose in ein Körbchen und lässt es im Schilf schwimmen. Bewacht von seiner großen Schwester. Entdeckt wird Mose von der Tochter des Pharaos.

    Was nun, Gott?

    Die Tochter des Pharaos findet Mose wohl auch niedlich. Moses Schwester setzt alles auf eine Karte: „Ich kann eine Amme besorgen.“ Die Tochter des Pharaos sagt zu Moses Schwester: „Geh hin.“ Und dann heißt es im 2. Buch Mose: „Das Mädchen ging hin und rief die Mutter des Kindes.“

    Wunder über Wunder. Mose überlebt, weil Gott mit ihm Rettungspläne schmieden will. Bevor Mose sein Volk im Auftrag Gottes rettet, wird er selbst als Baby vor dem Tod gerettet. Seine Hebamme, seine Mutter, seine Schwester und die Tochter des Pharaos, die ihn adoptiert, sind Rettungsfäden, die Gott heimlich spinnt. Und wo wächst Mose auf? In seiner eigenen Familie.

    So etwas kann sich nur Gott ausdenken!

    Derselbe  Gott hat sich auch überlegt: ich rette jeden Menschen, der mitmacht, durch meinen Sohn Jesus Christus. Dieser Rettungsaktion geht voraus, dass Gott seinen eigenen Sohn rettet, wie einst Mose. Diesmal ist es der hebräische König Herodes, der die Kinder töten lässt, und das sichere Land heißt Ägypten.

    So etwas kann sich nur Gott ausdenken! So wie auch Ihre und meine persönliche Rettungsgeschichte.

     

    Autor: Pastorin Elke Drossmann

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    3 min
  • Verstecken ist zwecklos

    Wenn unsere Enkel zu Besuch kommen, dann ist das für meine Frau und mich immer etwas ganz Besonderes. Binnen kürzester Zeit zieht das pralle Leben in unsere Wohnung. In der Regel gibt es viel zu lachen. Beispielsweise, wenn die Drei- oder Fünfjährigen mit uns Verstecken spielen. Ich liebe die unbeholfenen Versuche der Kleinen, sich hinterm Vorhang oder unterm Couchtisch unsichtbar zu machen und es bereitet mir großes Vergnügen, spielerisch so zu tun, als würde ich die Kinder nicht sehen!

    So ähnlich muss es David, dem Dichter des 139. Psalms ergangen sein, als er über Gott nachgedacht hat. In Psalm 139 Vers 7 lese ich, wie David sich bewusst macht, dass Gott umfassend informiert ist. Er kennt meine Gedanken und weiß, wie es mir gerade geht. Ich kann mich nirgendwo vor Gott verbergen.

    Wohin sollte ich fliehen vor deinem Geist, und wo könnte ich deiner Gegenwart entrinnen? Das fragt sich David in Psalm 139, Vers 7 (Übersetzung Neues Leben. Die Bibel)

    Ob dieser Gedanke Freude oder Unbehagen in mir auslöst, hängt von mir ab. Wer etwas zu verbergen hat, für den können Davids Gedanken beunruhigend sein. Ganz anders ergeht es einem Menschen, der sich einsam fühlt. Gott wendet sich mir zu, sieht mich und nimmt mich an, wie ich bin: Das weiß ich und das tröstet mich. 

    Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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    3 min
  • Wo ist mein Versteck?

    Neulich beim Einkaufen sehe ich aus den Augenwinkeln eine Frau, die mir bekannt vorkommt. Ich bin aber gerade gestresst und nicht besonders ansehnlich. Am liebsten würde ich jetzt mit niemandem reden. Doch zu spät. Meine Bekannte hat mich entdeckt und freut sich, mich zu sehen. Wir haben uns lange nicht getroffen, und ihre wertschätzende Art wird zum Highlight des Tages für mich. Obendrein hat sie sogar wunderbare Neuigkeiten für mich. 

    Ging es Adam und Eva vielleicht genauso wie mir, als sie sich im Garten Eden vor Gott versteckten? Im ersten Buch der Bibel, in Genesis 3 wird davon berichtet. Die beiden Menschen wollten Gott nicht treffen, dabei sehnte er sich wohlwollend nach Gemeinschaft mit ihnen. Es scheint mir auf den ersten Blick albern, sich vor Gott zwischen Bäumen verbergen zu wollen. Und doch verhalte ich mich manchmal ähnlich. Bei mir sind es oft die vielen Aufgaben, die sich vor mir auftürmen und mir den Blick auf Gott versperren. Ein anderes Mal verstecke ich mich hinter Büchern oder anderen Ablenkungen. Manchmal fühle ich mich auch einfach ungenügend. Mein schlechtes Gewissen steht dann wie ein Mammutbaum zwischen mir und Gott.

    Zum Glück ist Gott nicht beleidigt angesichts meines kindischen Verhaltens. Er wartet geduldig und macht sich sogar bemerkbar – so wie er es bei Adam und Eva getan hat. Er steht jederzeit in Rufweite und will mich mit seiner Gegenwart erfreuen.

    Autor: Sonja Kilian

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    2 min
  • Note „Sehr gut“

    Egal ob Ukraine oder Gazastreifen, ob Ozonloch oder CO2-Ausstoß: Solange es Menschen gibt, gibt es Kriege, Verbrechen und Umweltzerstörung. Manche Zeitgenossen sagen: „Der Mensch ist das eigentliche Problem.“ Und sie versprühen dabei einen extremen Kulturpessimismus.

    Ich bin froh, dass die Bibel mich eine andere Haltung lehrt. Der Schöpfungsbericht im allerersten Kapitel schließt mit der Erschaffung des Menschen und der Aussage: „Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut“ (Genesis 1,31a).

    Aber, werden Bibelkenner einwenden, das ist doch nur die halbe Wahrheit! Die Bibel berichtet über einen krassen Bruch zwischen Mensch und Gott und von all den fatalen Folgen, die dieser mit sich gebracht hat.

    Richtig! Wenn man allerdings das Hebräische wörtlicher übersetzt, dann heißt es: „Gott sah alles an, was er gemacht hatte: [Doppelpunkt] sehr gut!“

    Gott gibt seiner Schöpfung quasi eine Benotung. In der Folge hat er nie aufgehört, um seine Geschöpfe, um gelingendes Leben zu ringen und zu kämpfen.

    Ich möchte mich mit dieser Haltung eins machen. Ich möchte Menschen und ihre kulturellen Leistungen wertschätzen: Eine wunderbare Opernarie, eine spannende Entdeckung in der Wissenschaft: Alles das ist ein winzig kleiner Abglanz der Kreativität des großen Schöpfers. Vielleicht nicht sehr gut, aber mindestens ziemlich gut!

    Autor: Oliver Jeske

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    2 min
  • Kleine Qualle, großer Gott

    „Was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?“ Die Frage eines Gesetzeslehrers an Jesus bewegt noch heute Milliardäre. Sie pumpen viele Millionen Dollar in ein Biotech-Start-up, in dem Wissenschaftler an der Verjüngung menschlicher Zellen arbeiten. Die größte Hoffnung ruht auf einer wenige Millimeter großen Qualle, die sich selbst verjüngen kann. Einer der Wissenschaftler sagt: „Damit ist die Ewigkeit auf Erden zum Greifen nah.“

    Da, wo schlaue Wissenschaftler in den Tiefen des Meeres nach Antworten suchen, hat Jesus sie längst gegeben. Es reicht ein Blick in die Bibel. Er antwortet auf die Frage nach dem ewigen Leben mit den Worten: „Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit aller deiner Kraft und deinem ganzen Verstand! Und: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!“

    Das ist dem fragenden Gesetzeslehrer zu einfach. Er kann es nicht glauben. Das ändert aber nichts an der Wahrheit dieser Aussage. Wenn Sie sich ewiges Leben wünschen, dann ist das der Weg. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: So einfach zu beschreiten ist dieser Weg gar nicht. Den Nächsten lieben, ob Freund ob Feind, kann mir auch mal viel abverlangen.

    Fest steht: Die Ewigkeit ist schon jetzt für alle real, die diesen Weg gehen. Die Hoffnung liegt also nicht in einer Qualle, die sich selbst verjüngen kann, sondern in Jesus Christus, der den Tod schon längst besiegt hat.

    Autor: Tobias Schier

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    2 min
  • Groovende Zusage

    Mein Mann hat mir vor einigen Jahren mal eine Playlist zusammengestellt mit seinen Lieblingsliedern. Darunter war ein echter Klassiker der populären Christlichen Musik: „He will listen to you“ von Mark Heard. Christoph Zehendner hat das Lied des viel zu früh verstorbenen Songwriters ins Deutsche übertragen, viele kennen es unter dem Titel „Gott hört dein Gebet“.

    Es ist ein ganz und gar schnörkelloses Lied mit einem Kerngedanken: Wenn ich Angst und Sorgen habe, hört Gott mein Gebet!

    Eine Zusage, die sich auch in der Bibel wiederfindet, in Psalm 66. Da schreibt der Psalmist „Gott hat mich wirklich erhört, mein Gebet hat er vernommen.“ (Psalm 66,19)

    Bei mir regt sich spontan Wiederspruch. Hört Gott wirklich zu? Warum bleiben meine Gebete manchmal scheinbar im luftleeren Raum hängen, wirken kraftlos und matt? Und – auch das schießt mir durch den Kopf – hat der Allmächtige nicht besseres zu tun, als auf meine kleinen Sorgen zu achten?

    Wenn ich genauer in den Text schaue, dann stelle ich fest: Der Psalmist spricht in Vergangenheitsform. Er hofft nicht darauf, dass Gott ihn hört – er hat es so erlebt! Er erzählt davon, dass schwierige Zeiten hinter ihm liegen und sein Herr ihn durch die Krise hindurchgeführt hat.

    Vielleicht war der Psalmist geduldiger als ich. Wenn es mir nach einem Gebet nicht sofort besser geht, zweifle ich schnell an Gottes Gegenwart. Vielleicht berührt mich deswegen auch das Lied von Mark Heard: es erinnert mich freundlich groovend daran, dass Gott weiß, was mich, sein Kind bewegt. Er hört mein Gebet.

     

     

    Das Lied zum Nachhören:
    (Der Inhalt kann im RSS-Feed nicht dargestellt werden.)

     

    Autor: Tanja Rinsland

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    3 min
  • Optimaler Gefahrenschutz

    Der Herr ist mein Hirte." Psalm 23, Dauerbrenner und Hit, meist zitierter Psalm überhaupt. Manche sehen ihn wie einen Schutzschirm vor Gefahr. Warum das so ist:

    "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln." Für mich drückt das eine unendliche Geborgenheit aus. Der Herr ist mein Hirte - Gott weist mir den Weg. Und das nicht durch irgendwen. Jesus selbst bezeichnet sich als diesen Hirten und geht mir voran, in aufrüttelnden Worten und in heilenden Taten.

    Mir wird nichts mangeln - dickes Auto, dickes Konto? Nein. Sondern - ich leide keine unnötige Not. Gott weiß, was meine Not stillt.

    Psalm 23 wandelt mit mir durch finstere Täler, weil das Leben so ist, wie das Leben eben ist. Manchmal äußerst fies und unangenehm. Besser aushalten kann ich das, weil auch Jesus, der Sohn Gottes, am Kreuz durch Qual und Tod gegangen ist. 

    Hat auch Jesus als guter Hirte erlebt, dass Gott ihm den Tisch deckt im Angesicht seiner Feinde? Das Wissen, dass Gott ihn von den Toten auferwecken kann, hat ihm hinweg geholfen über alle Herausforderungen und über alle Bedrohungen. Und ich, ich kann mich ihm anschließen und mich mitreißen lassen.

    So schlimm es auch kommen mag - mein Zuhause, den Himmel, die Verankerung in Gott, kann mir keiner nehmen. Ich werde bleiben im Hause des Herrn. Ein besseres Ende kann es nicht geben. Das ist meine Verankerung, mein Bezugspunkt, mein Zielort. Ich werde dorthin gelangen - mit Jesus als dem Hirten.

    Autor: Andreas Odrich

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    3 min

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