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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Forum episodes

  • Debatte zu den Winterspielen in China
    Bereits beim Auftakt der Skirennen hat die Schweiz ihre ersten Olympia-Medaillen gewonnen. Gleichzeitig stehen die Olympischen Spiele in Peking in der Kritik, weil China systematisch gegen die Menschenrechte verstösst. Wie soll sich der Schweizer Sport verhalten?
    Die Freude über die Medaillen überdeckt die Kritik, die im Vorfeld an «Peking 2022» laut geworden ist: Verschiedene Länder beschlossen, keine Regierungsvertreterinnen oder -vertreter nach Peking zu schicken. Grund dafür ist die Unterdrückung ethnischer und religiöser Minderheiten in China. Auch der Bundesrat entschied, nicht an der Eröffnungsfeier teilzunehmen. Er begründete seine Absage allerdings nicht mit den Menschenrechten, sondern mit der Corona-Pandemie.
    Gäste im «Forum»
    Wie soll der Sport mit diesem Dilemma umgehen? Darüber diskutieren im «Forum»:
    * Jürg Stahl. Der Präsident von Swiss Olympic ist überzeugt, dass die Olympischen Spiele den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern.
    * Bänz Friedli. Der Kolumnist und Kabarettist findet, die Schweiz sollte nicht an der Fussball-WM in Katar teilnehmen.
    * Roland Büchel. Der St. Galler SVP-Nationalrat hält nichts von einem Boykott. Der Sport dürfe nicht verpolitisiert werden.
    57 min
  • Solarpflicht auf allen Neubauten?
    Bundesrätin Simonetta Sommaruga will den Ausbau der erneuerbaren Energie vorantreiben und für Neubauten den Bau einer Solaranlage gesetzlich festschreiben. Diese Pläne hat die «Schweiz am Wochenende» publik gemacht. Nicht alle sind von dieser Idee überzeugt.
    Swissolar ist erfreut über das Tempo. Jürg Grossen, GLP-Nationalrat und Präsident von Swissolar, dem Fachverband für Sonnenenergie, sagt: «Gut, nimmt das Thema Fahrt auf. Eine Pflicht ist ein gutes Instrument». 
    Wenig Begeisterung über eine Solarpflicht herrscht beim Hauseigentümerverband. Aus Sicht von Hans Bättig vom Berner Hauseigentümerverband ist es der falsche Weg. Schon heute würden bei Neubauten Solaranlagen mit eingeplant. Bättig wehrt sich gegen die Auffassung, dass «alles was vernünftig ist, befohlen werden muss».
    Solarpflicht auf allen Neubauten - was spricht dafür und was dagegen? Diskutieren Sie mit. Neu im «Forum am Vormittag» - jeden Donnerstag von 10.00 bis 11.00 Uhr.
    Gäste: 
    * Pro: Jürg Grossen, GLP-Nationalrat Bern und Präsident Swissolar 
    * Contra: Hans Bättig, Vorstand Hauseigentümerverband Kanton Bern und Anwalt
    54 min
  • Soll der Staat die Medien stärker unterstützen?
    Am 13. Februar entscheidet die Stimmbevölkerung darüber, ob die öffentliche Hand den privaten Medien mit 150 Millionen Franken im Jahr helfen soll. Besonders umstritten ist, ob die Medien dadurch ihre Unabhängigkeit einbüssen würden.
    Bundesrat und Parlament wollen den Medien helfen, weil diese seit Jahren mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten kämpfen. Die Einnahmen durch Abonnemente und Werbung gehen zurück – viele Werbegelder fliessen zu internationalen Internetplattformen statt in Zeitungsinserate. Einerseits soll die Verbilligung der Postzustellung der Zeitungen und Zeitschriften ausgebaut werden, andererseits sollen neu auch Onlinezeitungen staatliche Hilfe erhalten.
    Die SRG – zu der Radio SRF gehört – ist von der Vorlage nicht betroffen. Sie wird separat durch die Radio- und Fernsehgebühr finanziert.
    Gäste im «Forum»
    Der Bundesrat und die Parteien des Mitte-Links-Lagers unterstützen die Vorlage. SVP und FDP bekämpfen sie.
    Im «Forum» diskutieren:
    * Andrea Fopp, Chefredaktorin der Basler Online-Zeitung «Bajour». Sie setzt sich für das Medienpaket ein, weil es die Zukunft des Lokaljournalismus sichere.
    * Peter Weigelt, Verwaltungsratspräsident des Onlineportals «Die Ostschweiz». Er bekämpft die Vorlage, weil sie die Falschen fördere und Innovation behindere.
    54 min
  • Tabakwerbeverbot - wie streng soll es werden?
    Am 13. Februar stimmen wir darüber ab, ob das Tabakwerbeverbot moderat oder umfassend umgesetzt werden soll. 
    Die Volksinitiative «Kinder ohne Tabak»
    Sie möchte Werbung für Zigaretten und E-Zigaretten überall dort, wo Kinder und Jugendliche sie sehen, verbieten. Also auch in der Presse, im Internet und damit auch auf Social Media. Auch das Sponsoring von Festivals durch die Tabakindustrie soll, geht es nach den Initiantinnen und Initanten, nicht mehr möglich sein.
    Der indirkete Gegenvorschlag
    Dem gegenüber steht der indirekte Gegenvorschlag. Das Komitee «Nein zu Werbeverboten» möchte Inserate in Presse und Internet weiterhin zulassen. Auch das Sponsoring von Schweizer Anlässen durch die Tabakfirmen soll weiterhin erlaubt bleiben.
    Das neue Tabakproduktegesetz
    Der indirekte Gegenvorschlag ist Teil des neuen Tabakproduktegesetzes. Es tritt so oder so in Kraft. Dort steht: Tabakwerbung auf Plakaten und im Kino, an Sportanlässen und im öffentlichen Raum sind in Zukunft in der ganzen Schweiz verboten. Zudem gilt die Alterslimite 18 für den Zigarettenkauf. Das soll auch für andere Tabakprodukte wie E-Zigaretten, Snus, oder Schnupftabak gelten.
    Wird die Volksinitiative «Kinder ohne Tabak» angenommen, wird das Tabakproduktegesetz ergänzt.
    Mit Hörerinnen und Hörern diskutieren folgende Gäste
    * Andrea Trummer, Ja-Komitee Volksinitiative «Kinder ohne Tabak». Geschäftsleiterin Lungenliga Glarus
    * Philipp Kutter, Nein-Komitee «gegen Werbeverbote», Nationalrat Mitte / ZH
    56 min
  • Stromversorgung – mit oder ohne Atom?
    Die Schweiz will erneuerbare Energien wie Wasserkraft und vor allem Sonnenstrom massiv ausbauen. Doch bis diese den wachsenden Bedarf decken, droht der Schweiz im Winter eine Stromlücke. Die Schweiz hat derzeit kein Stromabkommen mit der EU. 
    Dies könne ein «erhebliches Problem» sein, hält ein externer Bericht zur Versorgungssicherheit fest, der dem Bundesrat vorliegt. Im bürgerlichen Lager mehren sich nun Stimmen, die den Ausstieg der Kernkraft möglichst weit nach hinten schieben wollen. Auch die Aufhebung des Verbots neue Kernkraftwerke zu bauen, steht im Raum. 
    Die zukünftige Stromversorgung der Schweiz - mit oder ohne Atom? Diese Frage diskutiert die Sendung «Forum».
    Gäste: 
    * Contra: Marionna Schlatter, Grüne Nationalrätin Zürich
    * Pro: Christian Wasserfallen, FDP Nationalrat Bern
    56 min
  • Stille Nacht, komplizierte Nacht?
    Auch Weihnachten 2021 gestaltet sich nicht einfach. Seit dieser Woche gelten neue Regeln für private Feiern. Landauf, landab stehen Familien, Freunde und Bekannte vor der Frage: Wie gestalten wir die Weihnachtsfeier, wie setzen wir die neuen Regeln um, ohne dass es zu Streit kommt?
    Weihnachtsfeiern verlaufen auch ohne Pandemie nicht zwingend harmonisch. Häufig sind hohe Erwartungen an das Fest geknüpft. Nun kommt erneut Corona dazu.
    Die eine Tante ist möglicherweise gefährdet und äusserst vorsichtig unterwegs. Sie möchte lieber nicht mit dem ungeimpften Schwager, der um sein Geschäft bangt und dem die Massnahme viel zu weit gehen, feiern. Kurz: Es treffen Familienmitglieder mit unterschiedlichen Ansichten aufeinander. 
    Wie gestaltet man die Weihnachtsfeier, ohne dass es zu Streit kommt? Darüber diskutiert die Live-Sendung «Forum».
    Gäste:
    * Rita Famos, Präsidentin Reformierte Kirche Schweiz und Pfarrerin 
    * Gregor Hasler, Psychiater Universität Fribourg und Buchautor «Resilienz: Der Wir-Faktor»
    56 min
  • Was sagen Sie zu 2G?
    Der Bundesrat hat letzten Freitag Vorschläge für weitere Corona-Massnahmen in die Konsultation geschickt. Unter anderem wird die Einführung der 2G-Regel für Freizeitaktivitäten in Innenräumen diskutiert. Was ist Ihre Meinung dazu? Diskutieren Sie mit.
    Mit 2G und Maske ins Restaurant
    Diskutiert wird, ob in Innenräumen, wo bisher die 3G-Regel gilt, 2G eingeführt werden soll. Zudem käme eine Maskentragepflicht dazu.
    Mit 2G und Test ins Hallenbad
    Wo weder das Maskentragen noch eine Sitzpflicht möglich ist, wären nur noch geimpfte und genesene Personen zugelassen, die zusätzlich ein negatives Covid-19-Testresultat vorweisen können.
    Diese 2G-plus-Regel würde zum Beispiel Discos, Bars, Hallenbäder sowie gewisse sportliche und kulturelle Freizeitaktivitäten betreffen. Z.B. Blasmusikproben oder Sport in der Halle.
    Andere Variante: Teil-Lockdown
    Zur Debatte steht auch ein Teil-Lockdown.
    Voraussichtlich wird der Bundesrat am Freitag, 17. Dezember informieren, welche Massnahmen umgesetzt werden.
    Oder ob man noch zuwartet.
    Gäste in der Sendung:
    * Esther Friedli, Vorstand GastroSuisse, Nationalrätin SVP, Gastgeberin
    * Rosmarie Quadranti, Präsidentin Cultura - Dachverband der Schweizer Kulturinstitutionen
    * Philipp Zahn, SRF-Korrespondent, zugeschaltet aus Rom für einen Teil der Sendung
    55 min
  • Spitäler am Limit und die Sorge vor der Triage
    Die Situation in den Spitälern ist angespannt. Vereinzelt gab es erste Verlegungen von Patienten in andere Spitäler. Es gibt Spitäler, die verschieben Operationen, um Platz zu schaffen. Es droht die Triage.
    Es bestehe das Risiko, dass das Gesundheitswesen vor Weihnachten erschöpfe, sagte Urs Karrer, Vizepräsident der nationalen Covid-19-Taskforce des Bundes am Dienstag vor den Medien. «Es braucht in Kürze eine Trendumkehr.» Sonst würde eine Triage nötig, auch nicht dringliche Eingriffe müssten verschoben werden.
    Ärzte könnten bald vor der schwierigen Frage stehen: Erhält der Covid-Patient das benötigte Intensivbett oder der Mann, der wegen eines Hirnschlags operiert wurde und ebenfalls ein Intensivbett braucht? Die heikle Frage nach der Triage, disktuiert die Sendung «Forum».
    Gäste: 
    * Bianca Schaffert, Pflege-Expertin. Vizepräsidentin der Ethikkommission der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften
    * Christian Bürkle, Oberarzt Intensivstation Spital Grabs Kanton St. Gallen
    58 min
  • Eltern besorgt - braucht es strengere Massnahmen im Schulzimmer?
    Bei den Schulkindern grassiert Covid-19 derzeit unter allen Altersgruppen am stärksten, das zeigen die Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit BAG.
    Weil Swissmedic die Covid-Impfstoffe bisher erst ab 12 Jahren zugelassen hat, stehen viele jüngere Kinder ohne Impfschutz da. Besorgte Eltern und Lehrpersonen befürchten, dass ein schwieriger Winter bevorsteht.
    Derzeit werden die Schutzmassnahmen in jedem Kanton unterschiedlich angewendet. Oft setzt sogar jede Schule die Weisungen von Bund und Kanton anders um. In einigen Schulen werden Tests gemacht und Masken getragen, in anderen nicht.
    Elternvertreterinnen und -vertreter fordern deshalb einheitliche Massnahmen – beispielsweise regelmässige Pooltests, Luftfilter, CO2-Messgeräte sowie eine Maskentragpflicht an Schulen. Andere fordern hingegen im Sinne einer «Normalität» für die Kinder so wenig Massnahmen wie nötig.
    Braucht es schärfere Massnahmen an den Schulen? Diese Frage wird in der Livesendung «Forum» diskutiert. 
    Gäste: 
    * Fredy Neeser, Arbeitsgruppe «Kinder schützen - jetzt!»
    * Stefan Kölliker, Bildungsdirektor Kanton St. Gallen
    53 min
  • Mit welchen Massnahmen durch den Corona-Winter?
    Unsere Nachbarländer Deutschland und Österreich verschärfen die Regeln im Kampf gegen Corona beträchtlich. Auch hierzulande steigen die Infektionszahlen an. Trotzdem ist es in der Schweiz auffällig ruhig. Der Bundesrat sieht (noch) keinen Handlungsbedarf.
    Das könnte sich bald ändern. Einzelne Kantone machen bereits in Eigenregie vorwärts. Der Kanton Graubünden reagiert auf die aktuelle Corona-Situation mit einer Maskenpflicht in den Schulen. Denn hohe Fallzahlen könnten Auswirkungen auf den Wintertourismus haben.
    Für den Basler Kantonsarzt Thomas Steffen ist völlig klar: «Wir müssen leider mit einem schwierigen, zähen Corona-Winter rechnen mit hohen Fallzahlen und einem dadurch sehr belasteten Spitalbereich.» Die Impfrate reiche nicht, um die ansteigende Welle zu bremsen. Es brauche ein Bündel an Massnahmen. Nur welche? 
    Diese Frage wird in der Livesendung «Forum» diskutiert. 
    Gäste: 
    * Martin Pfister, Gesundheitsdirektor Kanton Zug
    * Thomas Steffen, Kantonsarzt Basel-Stadt
    56 min

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