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Ein Mann. Viele Identitäten. Unzählige Opfer und ein mutmaßlicher Millionenschaden.
Fast eineinhalb Jahre lang suchen die Handelsblatt-Journalisten Michael Verfürden, Lars-Marten Nagel und Solveig Gode einen der dreistesten Serienbetrüger Deutschlands: ein Mann wie ein Phantom. Er gibt sich mal als Adliger aus, mal als Selfmade-Millionär. Er bricht Frauen das Herz, zerstört Existenzen und bringt Anleger um Millionen. Nichts an ihm ist echt – kein Job, kein Name, kein Gefühl.
Wir verfolgen ihn quer durch Deutschland und über drei Ländergrenzen. Die Spuren führen zu Luxusvillen, Golfplätzen und Gerichtssälen – zu Gangsterrappern oder Drogendealern im Darknet.
Und so viel können wir schon verraten: Wir werden ihn finden.
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P.S.: Wir bringen diesen besonderen Fall auch live auf die Bühne, am 20.11. im Bergson Kunstkraftwerk in München. Letzte Tickets gibts hier: Aufgedeckt: Die spektakulärsten Streitfälle der deutschen Wirtschaft - Bergson Aufgedeckt: Die spektakulärsten Streitfälle der deutschen Wirtschaft - Bergson
Die Fraunhofer-Gesellschaft ist ein Leuchtturm in der deutschen Wissenschaftslandschaft. Für die Forschung stellen Bund und Länder Milliarden Euro bereit. Doch zuletzt wurde die Reputation der Fraunhofer-Gesellschaft stark beschädigt. Denn der Bundesrechnungshof hat festgestellt, dass Führungskräfte der Organisation jahrelang gegen Spesen- und Reisekostenregeln verstoßen haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Untreue.
Im Zentrum: der frühere Präsident, der sein Budget offenbar immer wieder überschritten und sich teure Eskapaden gegönnt haben soll. Er musste das Unternehmen schließlich verlassen. Auch die Aufarbeitung des Skandals und die Rolle einer heutigen Vorständin sorgt für Fragen. Ausgerechnet sie war für die Bereiche verantwortlich, in denen Regeln gebrochen wurden. Andere verloren ihre Jobs – sie machte Karriere.
Die Handelsblatt-Investigativ-Reporter Sönke Iwersen und Volker Votsmeier haben sich mit dem Skandal befasst und recherchiert, wie die Fraunhofer-Gesellschaft mit dem Skandal umgeht. „Das Ergebnis der Untersuchung des Bundesrechnungshofes war verheerend“, sagt Votsmeier. Welche mutmaßlichen Verfehlungen es gab, welche Kontrollmechanismen versagt haben und was der Skandal über die Führungskultur bei einer der wichtigsten Forschungseinrichtungen Deutschlands verrät, erfahren Sie in dieser Folge von Handelsblatt Crime.
Fraunhofer: Anwaltshonorare sind viel höher als der Schaden
Fraunhofer-Gesellschaft: Nach Compliance-Affäre – Aufträge für PR-Agentur werfen Fragen auf
Spesen-Affäre: Die erstaunliche Karriere einer Fraunhofer-Vorständin
Moderiert von Solveig Gode
Produziert von Migo Fecke
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Ein Hochstapler auf der Flucht verspricht Reichtum, Liebe und Erfolg – doch nichts an ihm ist echt.
Tickets gibt´s über den Link.
Der österreichische Immobilieninvestor René Benko muss für zwei Jahre ins Gefängnis, weil er 300.000 Euro seiner Mutter geschenkt hat, anstatt sie seinen Gläubigern zu geben. Es wirke, als habe Benko versucht, das Geld beiseitezuschaffen, sagte die Vorsitzende Richterin vergangenen Mittwoch bei der Urteilsverkündung. Benko hat mit der Signa-Gruppe einen der größten Handels- und Immobilienkonzerne Europas aufgebaut. 2023 folgte die Milliarden-Pleite.
Jetzt will die österreichische Justiz ihn für mutmaßliche Straftaten zur Rechenschaft ziehen. Das Landesgericht Innsbruck verhandelte nur zwei Tage. Am Ende fiel das Urteil milder aus als gedacht: Die Staatsanwaltschaft hatte ihn in zwei Punkten angeklagt, schuldig gesprochen wurde er nur in einem. Benko hatten bis zu zehn Jahre Haft gedroht. Am Ende fehlte genau ein Cent und Benko hätte eine deutlich höhere Strafe erwartet.
Lars-Marten Nagel aus dem Handelsblatt-Investigativ-Team war bei der Verhandlung vor Ort. Im Podcast spricht er darüber, warum Benko glimpflich davongekommen sein dürfte – und was das für die Aufarbeitung der Milliarden-Pleite seiner Signa-Gruppe bedeutet.
René Benko zu zwei Jahren Haft verurteilt
Moderiert von Solveig Gode
Produziert von Migo Fecke
Und falls Sie die Stimmen hinter Handelsblatt Crime gerne einmal live erleben wollen, finden Sie hier nähere Informationen zu unserem nächsten Live-Auftritt: [Handelsblatt Crime Podcast-Liveshow]
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Er war einst ein Wunderkind der deutschen Wirtschaft: Abitur mit 0,7, Oxford-Absolvent, McKinsey-Berater, später Vorstandschef bei EnBW. Utz Claassen galt als Überflieger und knallharter Sanierer – bis Vorwürfe von Abzocke und ständige Auseinandersetzungen vor Gericht seinen Ruf massiv beschädigten.
Heute ist Claassen Chef der Medizintechnikfirma Syntellix – einem Unternehmen, das vor allem durch leere Versprechungen, verfehlte Ziele sowie nicht gezahlte Gehälter und Rechnungen auffällt. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt Claassen inzwischen des Betrugs und der Insolvenzverschleppung.
Er weist das empört zurück. Und zeigt auf den ehemaligen Deutsche Bank Chef Jürgen Fitschen. Dieser habe als Syntellix-Aufsichtsrat die Firma durch einen Fünf-Stufen-Plan zerstören wollen. Claassen hat Fitschen deshalb auf 68 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.
Was steckt wirklich hinter diesen Vorwürfen? Und wie konnte ein Manager, dem einst alle Türen offenstanden, in eine solche Abwärtsspirale geraten?
In der aktuellen Folge von „Handelsblatt Crime“ spricht Host Solveig Gode mit den Investigativreportern René Bender und Sönke Iwersen. Die beiden haben Claassens Karriere teils über Jahrzehnte begleitet – und zeichnen ein Bild zwischen Selbstinszenierung, Größenwahn und juristischen Dauerfehden.
Moderiert von Solveig Gode
Hier können Sie mehr zum Thema lesen:
[Staatsanwaltschaft weitet Ermittlungen gegen Utz Claassen aus]
[Neuer Ärger für Utz Claassen – Durchsuchungen bei Syntellix]
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Der Plan der Politik klang einfach – und spektakulär: Wer den Reichen ihre Megajachten, Privatjets und Luxusvillen abnimmt, setzt sie unter Druck. Ohne ihre Unterstützung sei Putins Krieg womöglich schnell vorbei.
Vor allem die Megajachten sollten festgesetzt, beschlagnahmt oder eingefroren werden, wie der damalige US-Präsident Joe Biden in einer Rede im TV verkündete.
Nach drei Jahren Krieg hat sich ein Team des Handelsblatts eine einfache Frage gestellt: Was haben die Sanktionen gegen die Megajachten tatsächlich bewirkt?
In der aktuellen Ausgabe von „Handelsblatt Crime“ spricht Host Solveig Gode mit Osteuropa-Korrespondentin Mareike Müller und Investigativreporter Lars-Marten Nagel über die mehrmonatige Recherche und erstaunliche wie skurrile Erkenntnisse.
Zum Artikel: Blockierte Docks, Streit über die Eigner – warum die Sanktionen gegen die Megajachten mutmaßlicher Putin-Freunde scheitern
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Im April 2019 rast ein Tesla Model S mit eingeschaltetem Autopiloten über ein Stoppschild in Florida und rammt ein Liebespaar, das in den Sternenhimmel schaut. Die junge Frau stirbt, ihr Freund überlebt schwer verletzt. Nun hat eine Jury entschieden: Tesla muss über 240 Millionen Dollar Schadensersatz zahlen – ein historisches Urteil.
In dieser Folge von Handelsblatt Crime spricht Solveig Gode mit ihren Investigativ-Kollegen Sönke Iwersen und Michael Verfürden, den Autoren von "Die Tesla Files". Sie erklären, wie die Kläger im Prozess beweisen konnten, dass Teslas Autopilot versagt hat – und wie der Konzern versuchte, entscheidende Daten zu verschweigen.
Außerdem werfen wir einen Blick nach Deutschland: ins Werk Grünheide, wo Tesla mit Absatzkrise, hohen Krankenständen und einem Machtkampf um den Betriebsrat zu kämpfen hat. Unsere Kollegin Alina Katzele schildert ihre Eindrücke vor Ort.
Mehr zu Tesla gibt es im Buch "Die Tesla Files" von Sönke Iwersen und Michael Verfürden.
Live zu erleben am 10. September 2025 im ZAKK Düsseldorf. Tickets: zakk.de
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Note: The voices of Gode, Iwersen, and Votsmeier are AI-generated to make this English version accessible to an international audience.
Paris, November 2022: Tech millionaire Daniel Starr is reading on his private jet when heavily armed police storm the plane. Minutes later, he’s face down on the runway, pinned between two officers with their hands on their weapons.
The arrest should never have happened. It was based on a European warrant issued by German prosecutors – later overturned as unlawful. Yet the investigation goes on, pursued with unusual toughness and sparking growing political backlash, even among allies of Donald Trump.
In this episode of Handelsblatt Crime, investigative reporters Sönke Iwersen and Volker Votsmeier uncover the story behind the five-year probe. Daniel Starr himself speaks out. Hosted by Solveig Gode.
You can read more about the investigation into Daniel Starr here (in German):
[Ein US-Unternehmer hat Angst vor der deutschen Justiz]
[US-Investor fordert Schadensersatz in Milliardenhöhe von NRW]
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Heute sprechen wir bei Handelsblatt Crime über strafrechtliche Ermittlungen, die für Aufsehen sorgen: Es geht um den US-Tech-Unternehmer Daniel Starr. Er gründete, kaufte und verkaufte Dutzende Firmen, spendete Millionen an die Ukraine und verkaufte eine Villa in Beverly Hills an Rihanna. Seit mittlerweile fünf Jahren ermittelt die Bonner Staatsanwaltschaft gegen ihn – der Vorwurf lautet Steuerhinterziehung.
Das Verfahren sticht heraus: Die Ermittler gehen mit einer Härte vor, die in vergleichbaren Fällen selten zu beobachten ist. Der Fall Daniel Starr ist so brisant, dass sich inzwischen sogar Politiker aus dem engen Kreis von Donald Trump in die Debatte eingeschaltet haben und Kritik an den Methoden der deutschen Strafverfolger äußern.
Was steckt hinter diesem Verfahren? Warum ziehen sich die Ermittlungen über Jahre hin – und weshalb sorgt gerade die Vorgehensweise der Staatsanwaltschaft für Kritik?
Antworten geben die Investigativ-Reporter Sönke Iwersen und Volker Votsmeier, die den Fall intensiv recherchiert haben. Auch Daniel Starr selbst kommt zu Wort und schildert seine Sicht der Dinge. Durch die Sendung führt Moderatorin Solveig Gode.
Hier können Sie mehr über die Ermittlungen gegen Daniel Starr lesen:
[Ein US-Unternehmer hat Angst vor der deutschen Justiz]
[US-Investor fordert Schadensersatz in Milliardenhöhe von NRW]
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In seinem ersten Interview hinter Gittern spricht Berger mit den Handelsblatt-Investigativreportern Sönke Iwersen und Volker Votsmeier über seine Sicht auf den Skandal, seine Flucht in die Schweiz – und über die Frau, die ihn zu Fall brachte: die Kölner Ermittlerin Anne Brorhilker.
Moderiert von Ina Karabasz, beleuchtet diese Folge von Handelsblatt Crime, wie aus einem Star-Anwalt der Hauptangeklagte im größten Steuerskandal Deutschlands wurde.
Berger gibt spannende Einblicke in seinen Alltag als Gefangener. Zu seinen rechtskräftigen Verurteilungen hat er eine klare Meinung – und auch zu seinem früheren Ziehsohn und Partner Kai-Uwe Steck, der mit seinen Aussagen dazu beitrug, dass Berger zu Fall kam.
Hier können Sie das Interview mit Hanno Berger lesen.
In diesem Artikel geht es um das Urteil gegen Bergers Ex-Partner Kai-Uwe Steck.
Lesen Sie hier außerdem, warum bei der Suche nach Bergers Cum-Ex-Millionen auch seine Frau ins Visier geraten ist.
Übrigens: Wer das Handelsblatt nicht nur sporadisch, sondern intensiv ein ganzes Jahr lang lesen möchte, kann sich jetzt 50% Rabatt sichern. Das gilt für unsere digitalen H+ Abos und die gedruckte Zeitung. Bis zum 11. August heißt es noch: "Alles wissen, die Hälfte zahlen". Wählen Sie Ihr Wunschangebot unter handelsblatt.com/sommerrabatt](https://handelsblatt.com/sommerrabatt))
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