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Seit Januar sitzt René Benko in Untersuchungshaft. Nun soll er sich schon bald vor Gericht verantworten. Die Wiener Staatsanwaltschaft hat den einstigen Milliardär angeklagt. Sie wirft Benko betrügerischen Bankrott vor. Der Mann, der nach seinem kometenhaften Aufstieg als „Wunderwuzzi“ gefeiert wurde und als vermeintlicher Retter der Kaufhauskette Galeria galt, soll Vermögen verschleiert und beiseitegeschafft haben. Jetzt drohen ihm bis zu zehn Jahre Gefängnis.
Die Anklage, Ermittlungsakten und Zeugenaussagen gewähren tiefe Einblicke in Benkos mutmaßliches Versteckspiel rund um die größte Pleite der österreichischen Geschichte.
Welche Rolle eine abrutschende Villa auf der Innsbrucker Hungerburg sowie Geschenke von und an Benkos Mutter Ingeborg spielen und wie die Jagd auf Benkos Schätze und Tresore läuft, beleuchten wir in einer weiteren Folge von Handelsblatt Crime. Außerdem werfen wir einen Blick darauf, wie es nun in den 13 Ermittlungssträngen im Fall René Benko und seines Signa-Konzerns weitergeht.
Hier können Sie weitere Crime-Folgen über René Benko hören:
Benko in Untersuchungshaft – Exklusive Details zu seinen strittigen Methoden
René Benko: Er war der Mann der ganz großen Show
https://www.handelsblatt.com/audio/crime/naechste-pleiten-neue-vorwuerfe-weitere-turbulenzen-im-benko-imperium/29561844.html
Nächste Pleiten, neue Vorwürfe: Weitere Turbulenzen im Benko-Imperium
Moderiert von Ina Karabasz
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In München hat einer der wohl spannendsten Wirtschaftsstrafprozesse des Jahres begonnen. Verantworten müssen sich zwei der bekanntesten Berater der Republik, der Sympatex-Eigner Stefan Sanktjohanser und der Restrukturierungsexperte Frank Günther sowie zwei weitere Manager.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Betrug in fast 100 Fällen vor. Sie sollen zusammen mit anderen eine drohende Insolvenz und einen Verkauf des Textilherstellers Sympatex inszeniert haben, um Investoren einer Anleihe zum Verzicht auf 90 Prozent ihres Kapitals zu bewegen. Es könnte ein Mega-Verfahren werden. Rund 170 Zeugen hat die Staatsanwaltschaft benannt. Anberaumt sind 67 Verhandlungstermine bis Ende Juni 2026.
Der Fall schlägt schon lange hohe Wellen: Es gab eine Großrazzia, mehrere Festnahmen und bekannte Unternehmensberatungen gerieten ohne ihre in Haft sitzenden Chefs ins Taumeln. Betroffen von der Affäre ist zudem die bekannte Hamburger Versandhandelsfamilie Otto.
Deshalb hat das Handelsblatt die Affäre und ihre Konsequenzen bereits ausführlich im Podcast beleuchtet. In der neuen Folge von Handelsblatt Crime sprechen wir über die Details der Anklage und darüber, wie die Hauptverhandlung gestartet ist – und was von ihr zu erwarten ist.
Sollten Sie die ersten Folgen noch nicht gehört haben, können Sie dies hier nachholen:
Brisante Unterlagen, Wirbel um Inhaftierungen: Anklage im Fall um Textilfirma Sympatex steht bevor
Der Fall Sympatex: Mutmaßlicher Millionenbetrug an Anlegern
Moderiert von Solveig Gode
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Wir produzieren gerade einen brandneuen Podcast und brauchen Ihre Mithilfe. Es geht um exklusive Investigativrecherche für einen Doku-Podcast.
Haben Sie Lust, ihn vor allen anderen zu hören und mitzugestalten? Und Sie haben am 28.07.2025 oder 05.08.2025 Zeit, mit uns darüber zu sprechen? Dann melden Sie sich jetzt hier bis zum 13.07.2025 an. Sie können sich ganz entspannt per Videocall zuschalten. Für die Teilnahme gibt es auch eine kleine Aufwandsentschädigung. Unter allen Anmeldungen werden die Teilnehmer ausgelost und anschließend von uns benachrichtigt.
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Die Situation um den Bauunternehmer Christoph Gröner spitzt sich zu: Vor wenigen Wochen hat ein Gericht das Insolvenzverfahren über die Gröner Group eröffnet, eine zentrale Dachgesellschaft seiner Firmen. Auch hinter Gröners Privatvermögen sind Gläubiger her. Hier läuft ein vorläufiges Insolvenzverfahren. Und dann interessiert sich auch noch die Staatsmacht für seine Geschäfte. Die Staatsanwaltschaft Leipzig ermittelt wegen mutmaßlicher Verschleppung von Insolvenzen und Veruntreuung von Arbeitsentgelt.
Dabei äußerte sich Gröner noch im August 2024 bei Handelsblatt Crime sehr optimistisch zur Zukunft seiner Unternehmungen. Das Handelsblatt griff das Thema damals in gleich zwei Podcast-Folgen auf. Gröner gab sich überzeugt, nach dem Verkauf privater Porsches und Villen mit einer neuen Struktur seiner Gruppe wieder durchstarten zu können.
Weshalb es anders kam, beleuchten wir in dieser Folge von Handelsblatt Crime.
Hier können Sie die beiden anderen Folgen hören:
Christoph Gröners Immobilienreich unter Druck: Verkaufte Porsches, verpfändete Kunst und Stress mit Gläubigern
Interview mit Christoph Gröner: „Ich gehe den Weg konsequent zu Ende und ich ziehe alle Register“
Moderiert von Ina Karabasz
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Was passiert, wenn dem Handelsblatt bereits mit einer Millionenklage gedroht wird– noch bevor überhaupt ein Artikel veröffentlicht wurde? In dieser Crime-Sonderfolge spricht Host Solveig Gode mit Peter Koppe, dem Chefjuristen der Handelsblatt Media Group. Die beiden werfen einen Blick hinter die Kulissen der Investigativarbeit – die juristisch nicht selten heikel ist. Bevor Handelsblatt-Recherchen ans Licht kommen, prüfen Koppe und sein Team die Artikel und Podcasts. Und wenn es doch mal hart auf hart kommt, verteidigen sie das Handelsblatt vor Gericht.
Koppe erzählt von realen Fällen aus seiner Arbeit: von Fax-Abmahnungen, aggressiven Anwaltsschreiben und Gerichtsprozessen rund um Wirecard, prominente Werbepartner in der Kryptowelt und überraschende Gerichtsurteile, je nach Zuständigkeit. Dabei wird klar: Pressefreiheit braucht nicht nur gute Recherche – sondern auch juristischen Rückhalt.
Diese Folge zeigt auch, wie schnell eine scheinbar harmlose Formulierung zu einem Fall fürs Gericht werden kann.
Moderiert von Solveig Gode
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Trotz schwerer Steuerhinterziehung in Millionenhöhe muss der Angeklagte Kai Uwe-Steck nicht ins Gefängnis. Das Urteil - ein Jahr und zehn Monate auf Bewährung - fiel für viele Beobachter überraschend mild aus. In unserer aktuellen Folge Handelsblatt Crime sprechen wir darüber.
Wir blicken auf das Urteil gegen Steck und seine Rolle im Cum-Ex-Komplex. Warum fiel das Strafmaß so moderat aus? Erfahren Sie mehr darüber, wie das Gericht seine Entscheidung begründet – und warum die Entscheidung für Irritationen sorgt. Steck hat dem Staat zwar geholfen, hunderte Millionen Euro zurückzuholen. Doch nur einen Bruchteil seiner eigenen Beute zahlte er zurück. Zuletzt stellte er sich sogar als Opfer dar.
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In dieser Folge von Handelsblatt Crime geht es um Klaus Maurischat, den Medienmanager hinter dem Finanzportal Gomopa. Zwei Jahrzehnte lang war das Portal eine zentrale Anlaufstelle für Warnungen vor unseriösen Finanzprodukten und Skandalen – von Wirecard bis Dolphin Trust.
Doch hinter der Fassade der Enthüllungen steckt eine andere Geschichte: Das Amtsgericht Saarbrücken hat Maurischat wegen Erpressung per Strafbefehl verurteilt, nachdem er sich von dubiosen Finanzjongleuren eines Schneeballsystems kritische Berichterstattung abkaufen ließ.
Maurischat sagt dazu: “Wer ein Nutzungsrecht an einem journalistischen Beitrag kauft, kann über dessen Verwendung entscheiden. Das gilt auch, wenn der Text dadurch depubliziert wird. Das mag nicht jedem gefallen, ist aber rechtlich völlig legitim.”
Aber war Maurischat überhaupt Journalist. In diesem Fall geht es nicht nur um seinen Fall, sondern um eine ganze Masche, die auch im Internet immer weiter um sich greift: digitale Schutzgelderpressung auf Basis von Fake News. Auf gefälschten oder verzerrten Informationen aufbauend, verbreiten Portale Bedrohungen und hoffen, so Zahlungen zu erhalten, um negative Berichterstattung zu stoppen oder Aktienkurse zu manipulieren.
Diese Folge beleuchtet nicht nur die kriminellen Machenschaften rund um Gomopa, sondern auch die Gefahren, die der Graue Kapitalmarkt und unseriöse Medienangebote für die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt mit sich bringen.
Ein Hinweis für Hörerinnen und Hörer, die regelmäßig das Handelsblatt lesen möchten: Zum Tag der Pressefreiheit bieten wir das Handelsblatt jetzt – gedruckt oder digital – ein Jahr lang mit 50% Rabatt an. Wenn Sie Wert auf unabhängigen, verlässlichen und kritischen Journalismus legen, sichern Sie sich bis zum 11. Mai Ihr Angebot unter: www.handelsblatt.com/pressefreiheit
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Der rasante Aufstieg der Bremer Greensill Bank gehört zu den bemerkenswertesten Geschichten in der Historie des deutschen Finanzmarkts – ebenso wie ihr rapider Niedergang.
Für deutsche Sparer war es die größte Bankenpleite seit Lehman Brothers. Sie traf mehr als 20.000 Privatanleger, die mit Milliardensummen entschädigt werden mussten. Kommunen haben dagegen bis heute Forderungen von mehr als 330 Millionen Euro offen.
Unmittelbar nach dem dramatischen Aus im März 2021 begann die Suche nach den Ursachen und Verantwortlichen für das Desaster. Greensill-Führungskräfte gerieten unter Druck, aber auch Entscheidungsträger von Kommunen, die für die Investitionen bei der Bank grünes Licht gaben. Gegenseitige Schuldzuweisungen folgten, Kritik entzündete sich zudem an der Rolle von Aufsichtsbehörden und Wirtschaftsprüfern.
Hören Sie in der zweiten Handelsblatt Crime-Folge zum Greensill-Skandal, wie es zum Aus der Bank kam und was mit den Investitionen der Städte und Gemeinden passierte. Erfahren Sie auch, was die Finanzaufsicht unternahm und wie Insolvenzverwalter und Staatsanwaltschaft vorgingen, um den Schaden möglichst gering zu halten und Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen.
Sollten Sie die erste Folge noch nicht gehört haben, gehen Sie gerne zurück und fangen von vorne an.
Artikel zum Thema:
*** Handelsblatt Crime kommt live auf die Bühne: am 5.6. im Bergson Kunstkraftwerk in München. Wir freuen uns auf euch! Tickets gibt es hier: ***
Das Handelsblatt wird 79 – und Sie feiern mit!
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In nur wenigen Jahren machte der Australier Lex Greensill aus einer unscheinbaren Bremer Bank eine Größe am Finanzmarkt. Das Geldhaus machte Großbanken Konkurrenz und lockte mit seinen Konditionen mehr als 20.000 deutsche Sparer und dutzende Kommunen an.
Greensill wurde Milliardär, in Großbritannien als Unternehmer des Jahres gefeiert und das Königshaus zeichnete ihn für seine Verdienste um die Wirtschaft aus.
Knapp vier Jahre später steht die Aufarbeitung in Deutschland vor wichtigen Weichenstellungen. Der Insolvenzverwalter hat vier frühere Greensill-Vorstände und zwei Aufsichtsräte auf Schadensersatz verklagt und die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bremen sind auf der Zielgeraden.
Hören Sie in der ersten von zwei Handelsblatt Crime-Folgen über den Skandal, wie es zum Aufstieg von Greensill kam und welche Warnzeichen es gab. Darüber hinaus gewährt der Sprecher der Staatsanwaltschaft Bremen Einblick in die Arbeit der Ermittler.
Artikel zum Thema:
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Seit sechs Jahren ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Wolfgang Hoeft. Der Verdacht: Der Strippenzieher der MW-Gruppe soll ein Schneeballsystem betrieben haben, das 1200 Anleger um rund 50 Millionen Euro gebracht haben soll.
In Hochglanzbroschüren warben die Verkäufer der MW-Gruppe offenbar einst mit Renditen von 20 Prozent. Heute berichten viele Anleger, dass sie ihre Ersparnisse verloren haben – und vor dem finanziellen Ruin stehen. Eine ehemalige Anlegerin, die anonym bleiben möchte, beschreibt ihre Situation gegenüber dem Handelsblatt so: „Wir sind hoch verschuldet. Wir arbeiten beide Vollzeit bis zum Abwinken, weil es nicht anders geht.“
Trotz einer großangelegten Razzia im Jahr 2019 bleibt der Fall um Wolfgang Hoeft, wegen juristischer Hürden und der komplexen Firmenstruktur, ungeklärt. Anwälte der Geschädigten kritisieren die langsame Bearbeitung und befürchten einen anhaltenden Vertrauensverlust in den Rechtsstaat.
Derweil ist Hoeft unauffindbar und reagiert nicht auf Presse-Anfragen. Trotzdem konnte ihm das Handelsblatt-Investigativ-Team näherkommen. Und auch mit seiner mutmaßlichen Geliebten sprach das Handelsblatt. Eine bekannte Taktik von Hoeft: Er setzte Frauen, mit denen er offenbar eine Beziehung führte, als Geschäftsführerinnen ein. Details zur Recherche und zum Fall hören Sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Crime.
Artikel zum Thema:
Der Puppenspieler, eine Escortdame und das 50-Millionen-Euro-Rätsel
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