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Zwei Tage lang trafen sich beim Handelsblatt-Banken-Gipfel die wichtigsten Köpfe aus Politik, Aufsicht und Wirtschaft – und natürlich aus der Bankenwelt selbst.
Einer der Höhepunkte: Das Live-Interview von Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes mit Andrea Orcel, Chef der italienischen Unicredit. Orcel steht im Zentrum der derzeit wohl brisantesten Frage des europäischen Bankensektors: Soll Unicredit die Commerzbank übernehmen – und damit Deutschlands Nummer zwei kontrollieren?
Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp hatte sich tags zuvor auf dem Banken-Gipfel klar dagegen positioniert. Umso gespannter war die Branche auf Orcels Antworten, die Sie in diesem Podcast nachhören können. Im Gespräch ging es nicht nur um mögliche Fusionen im Bankensektor. Orcel sprach auch über Europas technologische Zukunft – und mahnte: „Wir haben den Anschluss verloren.“
Unsere Berichterstattung zum Orcel-Interview finden Sie hier.
Mehr Informationen zum Handelsblatt-Banken-Gipfel gibt es hier.
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Im Gespräch mit Chefredakteur Sebastian Matthes beim Summer Camp der Handelsblatt Media Group in München teilt CSU-Chef Markus Söder gegen Robert Habeck (Grüne) aus: Der Ex-Wirtschaftsminister, der ab September sein Bundestagsmandat niederlegen wird, habe „objektiv nicht die erfolgreichste“ politische Karriere hinter sich. Ex-Kanzler Olaf Scholz und Ex-Außenministerin Annalena Baerbock sei der Abgang besser gelungen.
Wirtschaftspolitisch fordert der bayerische Ministerpräsident im Live-Podcast einen „neuen Leistungsgedanken“, Steuersenkungen zur Stärkung des Standorts Deutschland und mehr Geld für Raumfahrt, Technologie und Fortschritt.
Im zweiten Teil der Podcast-Folge kommt Gabriel Felbermayr, Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO), zu Wort. Felbermayr ordnet die ökonomischen Herausforderungen ein und skizziert, welche Impulse Deutschland und Europa jetzt brauchen.
Das und mehr hören Sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt.
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Die Tech-Szene blickt auf KI-Agenten: Sie verknüpfen Sprachmodelle mit Mail-Postfächern, Bankkonten und anderen Tools und sollen uns lästige Aufgaben im Alltag abnehmen. Privat, wie beruflich.
In der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit Larissa Holzki, Leiterin des KI-Teams. Sie erklärt, wie sie KI-Agenten einsetzt, und warum sie ihre Urlaubsunterkunft bis jetzt noch selbst buchen musste. Holzki findet: „Versprechen und Wirklichkeit gehen derzeit noch weit auseinander.“
Außerdem sprechen Holzki und Matthes mit zwei Experten aus der Szene. Adrian Locher, Partner bei Merantix Capital in Berlin, erklärt, wie KI-Agenten die Kosten senken können, Christian Ninstel, Mitgründer des Start-ups Droidrun aus Osnabrück, gibt Einblicke in die Entwicklung der nächsten Agenten-Generation.
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Mit zwölf Jahren kam Jarek Kutylowski mit seinen Eltern aus Polen nach Deutschland – ohne ein Wort Deutsch zu sprechen. 2017 gründete er in Köln eines der erfolgreichsten Tech-Unternehmen Deutschlands: DeepL, kurz für „Deep Language“, einen deutschen KI-Übersetzungsdienst, der vor wenigen Monaten eine Bewertung von zwei Milliarden US-Dollar erreicht hat.
Im Podcast-Interview mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes spricht der promovierte Informatiker Kutylowski darüber, wie er diesen Herausforderungen begegnen will, benennt aber auch die technologischen Grenzen der Künstlichen Intelligenz. Matthes und Kutylowski diskutieren außerdem den Technologie-Standort Europa in Konkurrenz mit dem Rest der Welt: „Wir laufen Gefahr, in Europa technologisch abgehängt zu werden“, sagt Kutylowski.
Warum er kritisches Denken für die wichtigste Fähigkeit im KI-Zeitalter hält und was aus den Plänen für einen Börsengang wird, hören Sie in dieser neuen Folge von Handelsblatt Disrupt.
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Marco Fuchs leitet in zweiter Generation den Bremer Satellitenbauer OHB – eines der führenden Raumfahrtunternehmen Europas. Fuchs war schon Kunde bei Elon Musk und SpaceX, als kaum jemand an die private Raumfahrt glaubte. Er hingegen schon: „Es war klar, dass, wenn SpaceX funktioniert, die Branche umgestülpt wird“, sagt Fuchs im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes.
OHB ist aber auch ein Familienbetrieb. Seine Mutter kaufte eine Hydraulikwerkstatt, die anfangs Wagenheber für die Bundeswehr reparierte. Sein Vater begann, in jener Werkstatt in den 90er-Jahren kleine Satelliten für den Weltraum zu bauen. 2001 brachte Sohn Marco Fuchs OHB dann an die Börse.
Wie hat Fuchs die wilde Zeit des neuen Marktes erlebt? Und wie blickt er auf den heutigen Raumfahrtboom, der auch sein Unternehmen betrifft: Seit August 2024 ist der Finanzinvestor KKR mit knapp 29 Prozent an OHB beteiligt. Warum Fuchs glaubt, dass der Ergebnisdruck, den der Einstieg eines Investors mit sich bringt, für OHB nützlich ist, hören Sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt.
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Belén Garijo hat Medizin in Madrid studiert und arbeitete dort einige Jahre als Ärztin in einem Krankenhaus – doch dann schlug ihre Karriere eine andere Richtung ein. „Ich entschied mich, in die Pharmaindustrie zu gehen“, erzählt sie in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt.
Im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes spricht Garijo auf Englisch über Macht, Körpersprache, Fehler und Führungsstärke. „Ich bin kein Fan von erzwungenen Frauenquoten“, sagt sie.
Außerdem geht es um Mercks Milliardeninvestitionen in die Forschung und die Rolle von künstlicher Intelligenz bei der beschleunigten Entwicklung neuer Medikamente. Was kommt als Nächstes für Garijo, wenn ihr Vertrag 2026 endet? Die Antwort hören Sie im Podcast.
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Deutschland steht vor massiven Herausforderungen. Ein schrumpfender Industriesektor, der demografische Wandel, steigende Arbeitslosigkeit und eine sich verändernde geopolitische Lage setzen das bisherige Geschäftsmodell der deutschen Wirtschaft zunehmend unter Druck. In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Chefredakteur Sebastian Matthes, warum die Wirtschaft so unter Druck steht – und wie sich Wachstum neu entfachen lässt.
„Die Privatwirtschaft ist der Wachstumsmotor, alles andere ist flankierend“, sagt Rürup. Der Ökonom fordert, die Abschreibungsbedingungen noch deutlicher zu verbessern und die Unternehmensbesteuerung langfristig zu senken.
Die beiden diskutieren auch das große Infrastrukturpaket der Bundesregierung und die Aufweichung der Schuldenbremse. „Wir haben in Deutschland in den vergangenen sechs Monaten einen psychologischen Stimmungsumschwung gesehen, den einige in der Finanzindustrie in den vergangenen 30 Jahren noch nie erlebt haben“, stellt Matthes fest.
Diese Folge ist zuerst in „Economic Challenges“ erschienen. Der Podcast mit Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, feiert seine 300. Folge. Normalerweise diskutieren Rürup und Hüther darin aktuelle nationale wie globale wirtschaftliche Probleme. Doch Hüther ist im Urlaub – und so hatte Chefredakteur Sebastian Matthes die Gelegenheit, selbst mit Bert Rürup über eines der drängendsten Themen unserer Zeit zu sprechen.
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Aufgewachsen auf einer US-Militärbasis in Wiesbaden, bewegt sich Cathryn Clüver Ashbrook seit jeher im Spannungsfeld der transatlantischen Beziehungen. Früh lernte sie die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und den USA kennen – und die politischen Bruchlinien, die daraus entstehen können. Sie studierte in London und an der Harvard Kennedy School, forschte in den USA und berät bis heute Institutionen auf beiden Seiten des Atlantiks.
Im Podcast spricht Clüver Ashbrook mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes über ihre Kindheit und die aktuelle politische und gesellschaftliche Lage in den USA. „Ich glaube, das Land ist grundnervös“, sagt sie. „Die USA sind dabei, in sich eine tektonische Verschiebung durchzumachen, die sehr wohl damit enden könnte, dass ein Grundgerüst, was eine Verfassung vorgegeben hat, nicht mehr trägt“.
Mit Blick auf die Zukunft der Demokratie zeichnet Clüver Ashbrook ein alarmierendes Bild: „Es wird jetzt schon manipuliert an der Kapazität des Wahlsystems.“ Wenn die institutionellen Kontrollfunktionen ausgehebelt und Wählerrechte systematisch eingeschränkt werden, rücke das Land gefährlich nah an das heran, was US-Präsident Donald Trump stets angestrebt habe: „die Unitary Executive Theory“. Die Theorie der einheitlichen Exekutive ist eine verfassungsrechtliche Theorie, die besagt, dass der Präsident der Vereinigten Staaten die alleinige Autorität über die Exekutive besitzt.
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Die Firma von Or Lenchner hat ein unpopuläres Geschäftsmodell. Bright Data saugt systematisch Daten von Websites ab und verkauft sie an Dritte weiter. Webscraping nennt sich das – und für den KI-Boom ist es essenziell.
Dabei sind die Nutznießer des Geschäftsmodells zum Teil auch seine größten Gegner. Der Facebook-Konzern Meta und Elon Musks Plattform X sind beide Kunden von Bright Data – und wollten die israelische Firma gerichtlich stoppen, Daten ihrer eigenen Plattformen zu sammeln.
Or Lenchner sieht in dem juristischen Sieg seiner Firma eine wichtige Grundsatzentscheidung: „Stell dir nur einmal vor, Bright Data hätte diese beiden Fälle verloren – wie würden X und Meta ihre Modelle überhaupt trainieren?“, fragt er. „Ich glaube, dass sogar sie froh sind, dass sie verloren haben.“
Dass viele Firmen bei der KI-Entwicklung gerade Regeln infrage stellen und Grenzen übertreten, sieht Lenchner dabei gelassen und sogar als wichtig an: „Ich sehe das hier als die größte Revolution in der Geschichte der Menschheit“, sagt er im Gespräch mit Handelsblatt KI-Chefin Larissa Holzki. Um voranzukommen, müsse man auch mal etwas kaputtmachen. „Ich denke, das ganze Chaos momentan ist sehr, sehr gut.“
In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht der Chef von Bright Data außerdem über seinen Karrierestart als Toilettenreiniger, über Arbeiten im Luftschutzbunker und über die Frage, wie das Internet in einer Welt mit KI-Agenten aussehen wird.
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Philipp Freise ist Co-Leiter des europäischen Private Equity-Geschäfts von KKR – einer der größten Private-Equity-Gesellschaften der Welt. Rund 670 Milliarden US-Dollar verwaltet KKR weltweit. Ein immer größerer Teil dieses Geldes fließt dorthin, wo Freise entscheidet: nach Europa – und auch nach Deutschland. „Ich bin sogar überzeugt davon, dass wir in den nächsten Jahren noch deutlich mehr in Europa investieren werden“, sagt Freise im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes.
Dabei ist vom Private-Equity-Boom zuletzt kaum noch die Rede: Verkäufe stocken, Börsengänge bleiben aus. Wie reagiert KKR? Wie wandelt sich das Geschäft von Private-Equity-Gesellschaften? Welche Zukunftsbranchen sieht Philipp Freise? Und: Wer hat ihn geprägt – und wie bereitet er seine Kinder auf eine technologische Welt vor?
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