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Larissa Holzki zählt zu den profiliertesten Technologiereporterinnen Deutschlands. Nun übernimmt sie die Moderation von Handelsblatt Disrupt – mit einem klaren Ziel: Den Podcast zum Austauschformat auf Augenhöhe weiterzuentwickeln. „Jeder will wissen, wie machen es die anderen“, sagt sie über die Herausforderungen rund um KI, Weiterbildung und Führung.
Dazu wird Holzki mit Managerinnen, CIOs und Entscheidern aus der Wirtschaft diskutieren. Gemeinsam mit Sebastian Matthes spricht sie in der aktuellen Folge Disrupt über neue Formate, ihre Vision für die TECH und die entscheidenden Fragen der digitalen Transformation. Im Zentrum steht dabei der technologische Wandel – aber eben nicht abstrakt, sondern ganz konkret. „Wenn man von Mitarbeitenden erwartet, dass sie sich weiterbilden, dann kommt es sehr stark auch darauf an, dass wir das als Führungsteam vorleben“, so Holzki.
Matthes und Holzki diskutieren auch, wie Künstliche Intelligenz den Journalismus verändert. „Journalismus bedeutet für mich, Geschichten zu erzählen, die noch nicht erzählt wurden, Fragen zu stellen, die noch nicht gestellt wurden und auch hinter Kulissen zu schauen, hinter die noch keiner geschaut hat, an Orte zu fahren, an denen noch niemand gewesen ist. Und wenn wir eine Sekunde über diese Punkte nachdenken, dann fällt ziemlich schnell auf, dass eine KI all das nicht kann“, so Matthes. Trotzdem müsse die Branche offener mit neuen Werkzeugen und Plattformen umgehen – und ihre Köpfe sichtbarer machen.
Abschließend gibt Matthes einen Ausblick auf seinen neuen Podcast "Meckel & Matthes", in dem er zusammen mit Publizistin Miriam Meckel über Tech, Politik und den globalen Wettstreit der Systeme diskutieren wird. Der neue Podcast "Meckel & Matthes" startet am 21. November und wird überall dort zu hören sein, wo es Podcasts gibt
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Einst war Konstantin Richter Vorstandsassistent bei der Deutschen Telekom und T-Mobile, 2005 wechselte er zu Nokia, damals größer als Google, und wollte seine Chefs vom Kauf Spotifys überzeugen – scheiterte jedoch an in der Konzernwelt typischen starren Hierarchien und langwierigen Prozessen.
Heute ist Richter das Gesicht des US-Start-ups Blockdaemon: „Ich bin jemand, der Risiken eingeht und Neues schafft“, sagt Richter im Gespräch mit Handelsblatt-Finanzreporterin Astrid Dörner. Sein Unternehmen wird mit 3,3 Milliarden US-Dollar bewertet und liefert Krypto-Infrastruktur für Kunden wie Goldman Sachs, J.P. Morgan und Citigroup.
Seinen Erfolg verdankt Richter auch Donald Trump, der die Krypto-Szene befeuert, statt sie wie Joe Biden zu bremsen. Wie blickt Richter also auf Trump? Glaubt er daran, dass Krypto die Welt verändert – und warum kooperiert ausgerechnet er, der mit der Punk-Szene sympathisiert, mit den mächtigsten Banken der Welt?
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Im Jahr 2016 erreichte Nico Rosberg den Höhepunkt seiner Karriere: frisch gekürter Formel-1-Weltmeister, gefeiert auf der ganzen Welt – und dann sein Rücktritt. Einfach so. Eine Entscheidung, die Fans und Experten gleichermaßen überraschte.
Heute, sagt Rosberg, hat er seine neue Leidenschaft als Risikokapitalgeber und Start-up-Investor gefunden. Er trifft Gründer, Familienunternehmer und Politiker – und ist an einigen der größten Venture-Capital-Fonds beteiligt. Er bietet deutschen Familienunternehmern Zugang zu Fonds wie Andreessen Horowitz und anderen Top-Adressen im Silicon Valley und darüber hinaus.
„Ein Gründer muss seine Geschichte gegenüber Mitarbeitern, Talenten und Investoren extrem gut erzählen können“, sagt Rosberg im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes. Welche Gründer, Technologien und Ideen ihn derzeit faszinieren – von Clickhouse über Flugtaxis bis hin zu Verteidigungstechnologien – das hören Sie in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt.
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Seit fast 13 Jahren leitet Armin Papperger den Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall – sein erster und einziger Arbeitgeber. Rheinmetall war lange Zeit ein Mittelständler unter vielen, heute präsentiert sich der Konzern als „der wichtigste rüstungsindustrielle Partner für die Ukraine“.
Sein Unternehmen produziert mittlerweile Munition, Radarsysteme, Schiffskomponenten und Drohnen. Und der deutsche Staat versorgt es mit Aufträgen. „Wir wollen ein ganzes Ökosystem bauen“, sagt Papperger im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes. Der Umsatz verdoppelte sich seit Februar 2022, der Börsenkurs schnellte nach oben. Und Papperger, der Aktien an Rheinmetall hält, ist, zumindest auf dem Papier, mehrfacher Millionär.
Doch der Erfolg bringt Papperger auch Kritik ein: zu omnipräsent, zu laut, zu opportunistisch, zu wenig innovativ. Wo also geht die Reise hin für Papperger und Rheinmetall? Was, wenn Donald Trump es schafft, ein Friedensabkommen im Ukrainekrieg zu initiieren, so wie es in Gaza gelungen ist? Muss Rheinmetall dann noch einmal seine Expansion überdenken? Das und mehr – jetzt bei Handelsblatt Disrupt.
Der Handelsblatt Defense Circle bietet Ihnen Zugang zu allen relevanten Inhalten des Handelsblatts aus den Bereichen Sicherheit, Verteidigungsindustrie und Geopolitik – gebündelt an einem Ort.
Weitere Infos finden Sie unter: https://live.handelsblatt.com/event/handelsblatt-defense-circle/mitglied-werden/
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Während Deutschland oft über verpasste Chancen im KI-Bereich klagt, wächst in Paris eine selbstbewusste Tech-Szene heran. Neben Mistral AI und Hugging Face gehört Pigment zu den Vorzeigeunternehmen dieses neuen Ökosystems.
Gründerin und Co-Chefin der Firma ist die studierte Quantenphysikerin Eléonore Crespo. Sie entwickelte schon in ihrem ersten Job als Analystin bei Google die Idee, eine Plattform zu bauen, mit der sich die Unternehmensplanung automatisieren lässt – von Finanzprognosen bis zur Personalstrategie. Mit Pigment hat sie diese Vision realisiert und hat vor, sich global gegen Wettbewerber zu behaupten.
Im Gespräch mit Handelsblatt-KI-Chefin Larissa Holzki erklärt Crespo, was sie an der Debatte um europäische Souveränität nervt, warum sie ihre Kunden sehr strategisch auswählt und was sie sich alles einfallen lässt, um die besten Talente zu Pigment zu holen. Einmal war sogar ein berühmter Schauspieler involviert.
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Jan Oberhauser ist ein ungewöhnlicher Gründer in der KI-Welt. Das Programmieren brachte er sich selbst bei. Eigentlich kommt er aus der Filmbranche, wo er an Hollywood-Produktionen wie Fluch der Karibik mitgewirkt hat.
2019 gründete er N8N: eine Plattform, mit der sich eigene Apps und KI-Agenten mit wenig Programmieraufwand bauen lassen. Der Automatisierungsspezialist ist kürzlich zum dritten KI-Einhorn in Deutschland aufgestiegen – nach dem Übersetzungsdienst DeepL aus Köln und dem Berliner Spezialisten für Kundeninteraktionen, Parloa. „Wir denken sehr stark darüber nach, wie die Organisation der Zukunft aussieht“, sagt Oberhauser im Gespräch mit den Handelsblatt-Technologiereportern Lina Knees und Stephan Scheuer. Sein Ziel: weniger als 500 Mitarbeiter für eine Milliarde Umsatz.
Was unterscheidet das Unternehmen von Konkurrenten wie dem schwedischen Lovable? Gefährdet sein Start-up Tausende Jobs von Programmierern? Und bleibt Oberhauser mit seiner Firma trotz vergleichsweise strenger Regulierung in Deutschland? Die Antworten hören Sie in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt.
Moderiert von Lina Knees und Stephan Scheuer
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Keine Journalistin beobachtet OpenAI so intensiv wie Karen Hao. Die Tech-Expertin verfolgt die Entwicklung seit der Gründung 2015 als Non-Profit-Organisation. Hao kennt Sam Altman und Elon Musk und weiß um die Machtkämpfe hinter den Kulissen.
Ihre jahrelange Recherche und über 150 Interviews, teils für Medien wie MIT Technology Review, Wall Street Journal und The Atlantic, hat Hao im Buch „Empire of AI“ zusammengefasst. Und die Tech-Journalistin übt deutliche Kritik: „Das Silicon Valley ist ein hyperkapitalistischer Ort", sagt sie im Gespräch mit Handelsblatt KI-Reporterin Larissa Holzki.
Wie also erreichte OpenAI eine Bewertung von 500 Milliarden Dollar? Was treibt die KI-Ingenieure an, die unsere Zukunft gestalten? Glaubt Hao an die Vision einer allwissenden KI? Und wie sieht sie das Technologie-Wettrennen zwischen China und den USA? Das und mehr hören Sie jetzt bei Handelsblatt Disrupt.
Moderiert von Larissa Holzki
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Ob TikTok-Verbot, mögliche KI-Blasen oder die deutsche Start-up-Landschaft – die Meinung von Philipp Klöckner hat Gewicht. 77.000 Menschen folgen ihm auf LinkedIn, Zehntausende hören den Podcast „Doppelgänger Tech Talk“, den er gemeinsam mit seinem Fast-Namensvetter Philipp Glöckler moderiert.
Klöckner ist ein gefragter Redner, steht auf deutschen Bühnen und berät Private-Equity-Firmen wie KKR bei großen Deals. Mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes spricht er im Disrupt-Podcast darüber, wie er zum Multimillionär wurde – und wie er als Jugendlicher Toiletten an der Universität putzte.
Doch die beiden sprechen auch über die aktuellen Milliardeninvestitionen von Google, Meta & Co. in künstliche Intelligenz. Dabei diskutieren sie über Chancen für europäische Start-ups in dieser „Materialschlacht“ – und über die Gefahr, dass „unsere Fähigkeit zum kritischen Denken schwindet“.
Warum Philipp Klöckner glaubt, dass KI Politiker und Nobelpreisträger entbehrlich macht und zugleich eine Gesellschaft fürchtet, die zwar effizient, aber denkfaul wird, hören Sie im Podcast.
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Francesca Bria ist Innovationsökonomin und Politikberaterin. Ihr zufolge bezieht Europa heute über 80 Prozent seiner digitalen Technologien aus den USA und China – eine Abhängigkeit, die im KI-Zeitalter noch größer werden könnte und zunehmend die Demokratie und innere Sicherheit bedrohe. „Europa sitzt nicht mit am Tisch, an dem die Zukunft gestaltet wird“, sagt sie im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes.
Im Podcast erklärt Bria, warum sie den Zollkonflikt mit US-Präsident Donald Trump eher als eine Frage europäischer Souveränität, denn als Handelsstreit sieht. Sie berichtet als gebürtige Italienerin, wie die Berlusconi-Ära sie prägte und welchen Einfluss der frühere EZB-Präsident Mario Draghi auf ihren eigenen Werdegang hatte.
Übrigens sind wir an Ihrer Meinung interessiert: Bei unserer großen Handelsblatt-Umfrage möchte unsere Chefredaktion derzeit erfahren, welche Themen Sie bewegen, wie wir Sie künftig noch besser begleiten und informieren können und was Sie von gutem Journalismus erwarten. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme können Sie sich das Handelsblatt – gedruckt oder digital – vier Wochen lang zum Vorteilspreis sichern. Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen – unter handelsblatt.com/umfrage
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Felix Haas ist einer der bekanntesten deutschen Seriengründer. 2006 gründete er die Eventplattform Amiando mit, die unter seiner Leitung als CEO 2010 vom Business Netzwerk Xing übernommen und später zu Xing Events wurde. Danach hat er IDnow mitaufgebaut, ein Unternehmen, das digitale Identitätsprüfungen und Video-Ident-Verfahren für Banken, Fintechs und andere Branchen anbietet. Vor einem halben Jahr hat er IDnow an eine Private-Equity-Firma verkauft – für 300 Millionen US-Dollar. Mit den Beteiligungsgesellschaften 10x Group und 10x Founders investiert Haas außerdem in Start-ups wie den Münchener Drohnenbauer Quantum-Systems. Heute ist Haas vor allem als Mitinitiator der Münchner Gründerkonferenz Bits & Pretzels präsent.
Sein Weg führte ihn von München nach Stanford ins Silicon Valley – „wo auch mal Steve Jobs einfach so über den Campus lief“. Über die Jahre hat sich Haas ein breites Netzwerk aufgebaut. Mark Zuckerberg traf er früh; der umstrittene Meta-Chef wurde für ihn zu einem Vorbild.
Im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes berichtet Haas, wie es ihm und seinen Mitgründern im Bademantel gelang, den damaligen US-Präsidenten Barack Obama für die Bits & Pretzels zu gewinnen. Er erzählt, wie die Belastungen des Gründerlebens ihn an seine Grenze brachten – und warum Europa seiner Meinung nach noch kein Unternehmen mit einem Börsenwert von 100 Milliarden Euro hervorgebracht hat.
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