Handelsblatt Economic Challenges - Podcast über Wirtschaft, Konjunktur, Geopolitik und Welthandel

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By Professor Michael Hüther und Professor Bert Rürup, HandelsblattNewsScienceSocial SciencesPoliticsBusiness News
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Handelsblatt Economic Challenges - Podcast über Wirtschaft, Konjunktur, Geopolitik und Welthandel episodes

  • Milliardenschweres Schuldenpaket von Union und SPD: Sinnvoll oder nicht?

    In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, über die Pläne aus den Sondierungsgesprächen von Union und SPD, die Schuldenbremse zu lockern und ein milliardenschweres Sondervermögen einzurichten.

    „Auf meinen ersten Blick ist die Union, und namentlich Friedrich Merz, der SPD mit den sprichwörtlichen Sieben-Meilen-Stiefeln entgegengekommen“, sagt Rürup mit Blick auf das Finanzpaket, das die beiden Parteien nach Möglichkeit noch mit den Mehrheiten des alten Bundestages durchbringen wollen. „In meinen Augen ist das ein Wünsch-dir-was-Projekt, aus dem eigentlich alles finanziert werden kann. Ich hätte mir eher ein Sondervermögen für die Bundeswehr gewünscht.“

    „Bert, du bist sehr kritisch“, entgegnet Hüther. „Ich teile deine Kritik vielleicht im Grundsatz, aber nicht in der konkreten Ausführung.“ Wer wen in der Diskussion über Inhalte und Zweck des Schuldenpakets mit seinen Argumenten überzeugen kann, hören Sie in der aktuellen Folge Economic Challenges.

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    30 min
  • [alt] EU versus USA und China: Vor welchen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen stehen wir?

    In dieser Folge von Economic Challenges beleuchten Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, die Ergebnisse der jüngsten Bundestagswahl und die damit verbundenen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Welche Maßnahmen sind erforderlich, um die deutsche Wirtschaft zu stabilisieren und welche Rolle spielt Europa dabei?

    In einem Punkt sind sich die Ökonomen direkt einig: Trotz eines eigens eingerichteten Sondervermögens bleibt die Bundeswehr unterfinanziert. Aber auch die Infrastruktur brauche dringend Investitionen. "Die öffentliche Infrastruktur ist in weiten Teilen des Landes nach wie vor in einem desolaten Zustand", attestiert Bert Rürup im Podcast-Gespräch. "Die deutsche Volkswirtschaft steckt in einer veritablen Krise, die definitiv keine zyklische Abkühlung ist, sondern eine Krise des in den letzten 40 Jahren eigentlich erfolgreichen Geschäftsmodells des exportorientierten Wachstums."

    Darüber hinaus fokussieren sich Rürup und Hüther in ihrem Gespräch auf der Frage, wie Deutschland auf die veränderten globalen Handelsbeziehungen reagieren sollte, insbesondere angesichts der wachsenden Konkurrenz aus China und der USA. Hüther betont in dem Zusammenhang die Notwendigkeit einer verstärkten europäischen Zusammenarbeit, um wirtschaftliche Stärke zu demonstrieren. Rürup hebt hervor, dass man nicht vergessen dürfe, dass die EU immer noch der zweitgrößte Wirtschaftsblock der Welt sei.

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    31 min
  • Wirtschaft ankurbeln, Verteidigung finanzieren – Muss Friedrich Merz die Schuldenbremse aufweichen?

    In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, über die Frage, woher die sich abzeichnende neue Bundesregierung aus Union und SPD das Geld nehmen soll, um die Wirtschaft des Landes anzukurbeln und den immensen neuen rüstungspolitischen Erfordernissen gerecht zu werden.

    Hüther geht davon aus, dass der wahrscheinliche künftige Kanzler Friedrich Merz (CDU) nicht um eine Reform der Schuldenbremse herumkommen wird. Die Frage sei nur, ob die Verfassung noch mit den alten Mehrheiten geändert werde – also noch vor der Konstitution des 21. Deutschen Bundestages in vier Wochen. Alternativ müsste Merz im neuen Bundestag einen Deal mit den Grünen und den Linken aushandeln, um mit deren Stimmen und den Stimmen von Union und SPD die dafür nötige Zweidrittelmehrheit zu erreichen.

    Außerdem sprechen Rürup und Hüther über das starke Abschneiden der AfD bei der Bundestagswahl. Es sei bedauerlich, dass die AfD in allen ostdeutschen Ländern die stärkste Kraft sei, sagt Rürup. Hüther glaubt, dass sich die klassischen Parteien in Selbstkritik üben sollten, da sie auf real existierende Probleme im Land nicht ausreichend reagiert hätten.

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    23 min
  • Können höhere Verteidigungsausgaben das Wirtschaftswachstum in Europa ankurbeln?

    Der Vorstoß des US-Präsidenten Donald Trump, ein mögliches Ende des Ukraine-Krieges zuerst mit dem russischen Präsidenten Putin zu verhandeln – ohne die Ukraine oder die Europäer – und auch die vielbeachtete Rede des US-Vizepräsidenten J.D. Vance auf der Münchener Sicherheitskonferenz haben deutlich gemacht: Die Europäer können in Zukunft bei den Themen Sicherheit und Verteidigung weniger auf US-amerikanische Unterstützung hoffen. „Ich konnte mich nicht des Eindruckes erwehren, dass aus der früheren transatlantischen Freundschaft mittlerweile eine politische Gegnerschaft geworden ist“, sagt Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup. Eine Konsequenz davon ist, dass die Europäer nun vermutlich mehr Geld in die eigene Verteidigung und damit in die Rüstungsindustrie investieren werden.

    Deshalb diskutieren Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, in der aktuellen Episode von Economic Challenges, ob höhere Militärausgaben nicht nur kurzfristige positive Nachfrageeffekte generieren, sondern auch langfristig das Produktionspotenzial erhöhen würden. Können höhere Verteidigungsausgaben das Wirtschaftswachstum in Europa ankurbeln? Anlass gibt eine aktuelle Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, die zu diesem Ergebnis kommt. Doch Rürup und Hüther haben Zweifel daran.

    Welchen Effekt höhere Rüstungsausgaben auf die europäischen Volkswirtschaften haben, insbesondere auf die deutsche, und wie die beiden Diskutanten das veränderte Verhältnis von Europa und den USA bewerten, hören Sie in der aktuellen Folge Economic Challenges.

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    28 min
  • Folgenreicher Handelskrieg: Gefährden Trumps Zölle die US-Industrie mehr als sie ihr nützen?

    Donald Trumps Wirtschaftspolitik steht erneut im Fokus der öffentlichen Debatte, insbesondere durch die jüngsten Dekrete zu Zöllen auf Stahl und Aluminium, die vor allem Kanada, Mexiko, Vietnam und Südkorea betreffen. Doch was dürften die Zollentscheidungen für die US-Wirtschaft und auch den globalen Handel konkret bedeuten?

    In der aktuellen Episode von Economic Challenges diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, ob Trumps Politik den Produktionsstandort USA für ausländische Unternehmen attraktiv macht und welche Folgen dies für die amerikanische Industrie hat. Denn während einige argumentieren, dass die heimischen Hersteller durch die Zölle profitieren könnten, warnen andere vor den Risiken einer Deindustrialisierung und der Verlagerung von Produktionskapazitäten ins Ausland.

    Die beiden Ökonomen beleuchten im Podcast zunächst die historischen Parallelen zu Ronald Reagans Maßnahmen in den 1980er-Jahren und deren langfristige Auswirkungen auf die US-Automobilindustrie. Denn während diese damaligen Maßnahmen kurzfristig Erfolge zeigten, führte die langfristige Anwendung zu einer dramatischen Schrumpfung.

    Die Experten warnen davor, dass Trumps Politik möglicherweise eher zu einer Abwanderung der Industriekapazitäten führen könnte, anstatt die amerikanische Fertigung zu fördern. „Die Zölle könnten den US-amerikanischen Beschäftigten zugutekommen, aber nicht den US-amerikanischen Herstellern“, sagt Rürup. Außerdem stellen die Ökonomen in Frage, ob amerikanische Autos auf den globalen Märkten weiterhin wettbewerbsfähig bleiben.

    Wie genau Rürup und Hüther auf die Auswirkungen der US-Wirtschaftspolitik auf den internationalen Handel sowie die geopolitischen Herausforderungen blicken und wie sie die Folgen für deutsche Unternehmen einschätzen, das hören Sie in dieser Folge Economic Challenges.

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    29 min
  • Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung: Diesmal eine realistische Prognose

    In der aktuellen Episode von Economic Challenges untersuchen Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, den Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung, der am 29. Januar erschienen ist.

    Dem Inhalt zum Trotz – denn die konjunkturellen Herausforderungen für Deutschland kommen darin durchaus zum Tragen – müssen Rürup und Hüther erst mal Positives vermerken: „Der aktuelle Bericht hat mich in Teilen sehr positiv überrascht“, sagt Rürup. „Nicht nur weil die letzte ziemlich unrealistische oder optimistische Konjunkturprognose deutlicher runterrevidiert wurde. Und es wurde erstmalig auch die nachlassende Wettbewerbsfähigkeit, internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft explizit anerkannt.“

    Auch seien erstmalig die bislang verdrängten geo- und handelspolitischen Risiken hervorgehoben worden. Das Potenzialwachstum ist im aktuellen Bericht von 1,4 Prozent auf gegenwärtig unter 0,5 Prozent reduziert worden. „Also wenn man an die Äußerungen der letzten Jahre denkt, dann las sich das hier ganz anders. Auch in der Hinwendung zu angebotspolitischen Maßnahmen kann man eigentlich ein Perspektivwechsel Regierung feststellen“, sagt Rürup. Michael Hüther resümiert: „Man kann auch sagen, diesmal ist es eine realistische Prognose. Es ist ja auch eindeutig der letzte Jahreswirtschaftsbericht dieser Bundesregierung, und insofern ist es vielleicht auch ein Art Testament, das hier hinterlassen wird für die nächste Regierung.“

    Wie Rürup und Hüther die Aussichten und die empfohlenen Maßnahmen bewerten, das hören Sie in dieser Folge Economic Challenges.

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    28 min
  • Trump, Europa und die Zukunft der transatlantischen Beziehungen

    In der aktuellen Episode von Economic Challenges werfen Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, einen kritischen Blick auf die Folgen der Rückkehr von Donald Trump in die amerikanische Politik und die damit verbundenen Herausforderungen für die europäische Gemeinschaft. Rürup und Hüther beleuchten die Konsequenzen von Trumps Sieg und seine Vorstellungen von internationalen Beziehungen, die sich zunehmend als bilaterale Deals manifestieren, anstatt als gemeinsame transatlantische Partnerschaften.

    Ein zentrales Thema dieser Diskussion ist die wirtschaftliche Machtverlagerung, die Trump anstrebt, und die Frage, wie Europa darauf reagieren kann. Während Trump die Sicherheitsgarantien der Nato als Dienstleistung betrachtet, wird die Notwendigkeit für die EU, einen einheitlichen Standpunkt zu finden, umso dringlicher. Rürup und Hüther analysieren, welche strategischen Schritte nötig sind, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken und wie eine engere Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten, insbesondere zwischen Deutschland, Frankreich und den mittelosteuropäischen Ländern, aussehen könnte.

    Darüber hinaus wird die politische Heterogenität innerhalb der EU thematisiert, die als potenzielle Schwäche im Angesicht der Herausforderungen, die Trump und seine Politik mit sich bringen, angesehen wird. Wie kann Europa seine Stimme stärken und gleichzeitig die verschiedenen Interessen seiner Mitgliedsstaaten in Einklang bringen? Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Analyse der aktuellen geopolitischen Lage und der Zukunft Europas.

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    31 min
  • Trump 2.0 und die globalen Konsequenzen

    In der aktuellen Folge von Economic Challenges sprechen Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, über die wirtschaftlichen und geopolitischen Folgen der zweiten Amtszeit von Donald Trump. Zeitgleich mit dem Beginn seiner Präsidentschaft findet das World Economic Forum in Davos statt, eine Veranstaltung, die traditionell die Werte des freien Marktes und des Freihandels hochhält. Doch Trumps protektionistische Politik und sein „America First“-Ansatz stellen genau diese Prinzipien infrage und könnten gravierende Konsequenzen für Deutschland und Europa haben.

    Ein zentrales Thema der Diskussion ist die zunehmende Abkehr von regelbasierten Handelsstrukturen. Während früher multilaterale Abkommen die Globalisierung vorantrieben, gewinnen heute kleinere Handelsbündnisse wie EU-Mercosur an Bedeutung. Michael Hüther weist darauf hin, dass Deutschland als exportorientierte Volkswirtschaft besonders von der aktuellen Entwicklung betroffen ist. Der Druck durch den wachsenden Protektionismus, den schärfer werdenden Wettbewerb mit China und die alternde Bevölkerung könnte das deutsche Geschäftsmodell in eine Krise führen.

    Die Frage nach einer möglichen Deindustrialisierung in Deutschland wird kontrovers diskutiert. Während Rürup pessimistisch auf die zukünftige Entwicklung blickt, betont Hüther die Chancen durch Innovation und Investitionen. Er verweist auf die Bedeutung von Direktinvestitionen und die Anpassungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, mahnt jedoch zu einem effizienteren Umgang mit Bürokratie und Energiepolitik.

    Als Antwort auf die globalen Herausforderungen plädieren beide für eine Stärkung Europas. Der europäische Binnenmarkt, ein „Industrial Clean Deal“ und gemeinsame Energie- und Verteidigungsstrategien werden als Schlüssel zur Bewältigung der Krisen genannt. Europa müsse sich klar positionieren, um in einer Welt des zunehmenden Protektionismus bestehen zu können.

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  • Bildungskrise, schwaches Wachstum: Wie der Pisa-Schock zur Standortfrage wird – und was Deutschland ändern sollte

    In dieser Folge "Economic Challenges" beleuchten Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, die drängenden Herausforderungen des deutschen Bildungssystems. Dabei zeigen die Ökonomen auf, wie sehr Bildung als Fundament für wirtschaftliche und gesellschaftliche Stabilität hierzulande gefährdet ist – und liefern neben vielen Denkanstößen auch konkrete Lösungsvorschläge.

    Hüther skizziert ein beunruhigendes Bild: Seit den frühen 2000er Jahren würden sich die Bildungsleistungen deutscher Schüler stetig verschlechtern. Besonders alarmierend sei die Kluft zwischen Schülern mit und ohne Migrationshintergrund – vor allem in den jüngeren Generationen. Eine zentrale Rolle spiele die Sprachförderung. Rürup hebt außerdem hervor, dass in Deutschland der Bildungserfolg noch stark von der sozialen Herkunft abhänge, was das Potenzial des Landes begrenze.

    Die Experten plädieren für ein radikales Umdenken: Frühzeitige Sprachstandserhebungen, kleinere Klassen und eine konsequente Förderung der Kernfächer sind nur einige der vorgeschlagenen Maßnahmen. Rürup kritisiert darüber hinaus die starke Zersplitterung des deutschen Bildungssystems durch den Föderalismus und fordert mehr Zentralisierung und Einheitlichkeit. In dem Zusammenhang heben Bert Rürup und Michael Hüther eine konkrete Erfolgsgeschichte aus Deutschland besonders hervor.

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  • Allianz-CEO Oliver Bäte für höhere Erbschaftssteuer: Wie sinnvoll ist der Vorschlag?

    In dieser Folge diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, die Vorschläge des Allianz-CEO Oliver Bäte, der sich in einem Handelsblatt-Interview für eine progressivere Erbschaftssteuer ausgesprochen hat. Bäte betonte, dass er es für falsch hielte, dass Menschen, die nur vermögend sind „weil ihre Eltern reich sind“, weniger zahlen sollen.

    „Das ist ein absolut bedenkenswerter Vorschlag. Bäte hat nur, wie ich finde, falsche Zuordnungen gemacht“, sagt Hüther. „Er sagt, er sei in dieser Forderung links. Aber das ist gar keine linke politische Forderung, sondern es ist eine Forderung der ur-liberalen Diskussion.“ Das fange bei John Stuart Mill an mit der Frage, ob das leistungslose Einkommen, das beim Erben ankommt, zu besteuern ist oder nicht.

    Doch ist dieser Vorschlag, ungeachtet seines Ursprungs, nun gerechter, weil er für gleichere Startchancen sorgt? Wäre er überhaupt umsetzbar? Wie ließe sich die Erbschaftssteuer sonst noch reformieren – und wie machen es andere Länder? All das besprechen Hüther und Rürup in dieser Folge Economic Challenges.

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Im Podcast Handelsblatt Economic Challenges diskutieren Professor Bert Rürup, der Chefökonom des Handelsblatts, und Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, aktuelle nationale wie globale wirtschaftliche Probleme sowie die politischen Optionen und deren Folgen.

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