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Gast: Techjournalist Gregor Schmalzried
Dabei geht es nur auf den ersten Blick darum, ob Journalisten KI bei der überhaupt Textarbeit einsetzen dürfen oder nicht. Schließlich nutzen heute die meisten Redaktionen bereits verschiedene KI-Tools. Die entscheidende Frage lautet: „Was macht Journalismus eigentlich im KI-Zeitalter noch aus?“ Reicht es, eigene Recherchen oder Gedanken in ein Sprachmodell einzugeben? Oder ist so etwas wie direkte Autorenschaft ein zwingendes Kriterium journalistischen Arbeitens?
„Der Journalismus definiert sich sehr darüber, dass wir menschliche Kompetenz zugänglich machen, dass wir eine menschliche Arbeit machen“, sagt der Techjournalist Gregor Schmalzried. „Und diese Arbeit unterscheidet sich von dem, was ein Chatbot raushaut. Wenn das aber im Endprodukt nicht mehr unterscheidbar ist, wozu brauche ich dann den Journalismus noch?“
Warum das Ergebnis häufig eben doch noch unterscheidbar ist, wieso automatisiert erstellte Texte trotzdem nicht das Ende des Journalismus bedeuten und welche Frage in der KI-Debatte wirklich wichtig wäre – darüber spricht Schmalzried in einer neuen Folge von „Holger ruft an“ mit Host Holger Klein.
Der Gesprächspartner:
Der Host:
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Übermedien ist das führende Online-Magazin für Medienkritik. Wir sind werbefrei und unabhängig. Wir decken Fehler in der Berichterstattung auf, wir erklären die Hintergründe – und wir zeigen, was daran wichtig ist. Wer also Lust auf guten Journalismus habt, aber Medien nicht einfach alles glauben möchte, abonniert am besten unseren kostenlosen Newsletter „Der Überblick“. Mehr dazu auf uebermedien.de.
Wir haben auch hier bei Übermedien schon häufig die Berichterstattung über Terroranschläge und Amokläufe kritisiert: Zu häufig verbreiten Medien vorschnell falsche Informationen, bedienen mit Fotos oder Videos Schaulust und spekulieren über das Motiv von Tätern. Wie erst vor einem Jahr, beim Amoklauf an einer Schule in Graz. Was genau alles falsch läuft, hat der Medienpsychologe Benedikt Till gemeinsam mit der Kommunikationswissenschaftlerin Brigitte Naderer wissenschaftlich untersucht.
Seit drei Jahren forscht das Team dazu, welche Auswirkungen solche Medienberichte haben. Dafür haben sie unter anderem mehr als 1.900 Artikel von deutschen und österreichischen Medien ausgewertet und analysiert, wie sie über Terrorattentate zwischen 2016 und 2020 berichtet haben. Tills Fazit: Medien würden immer noch zu häufig „die Geschichte des Täters erzählen“.
Der Fokus auf dessen Identität, seine Methode oder das Motiv würden Attentätern überhaupt erst eine Plattform geben. Man mache damit „praktisch Werbung für seine Sache“, sagt Till im Übermedien-Podcast. Außerdem stigmatisierten die Berichte regelmäßig einzelne Gruppen:
„Sehr oft wird nicht wirklich differenziert zwischen Islamist und Moslem, oder einer Person muslimischen Glaubens.“
Dasselbe Problem erkenne er auch bei Menschen mit psychischen Erkrankungen – alle würden in einen Topf geworfen.
Zudem unterscheide sich das mediale Narrativ zwischen islamistisch motivierten und rechtsextremen Attentätern: Bei Ersteren liege der Fokus oft auf deren Radikalisierung und einer Terrororganisation im Hintergrund. Rechtsextreme hingegen würden häufiger als Einzeltäter benannt und eine Erklärung für die Tat in der jeweiligen Biografie gesucht – obwohl es auch hier Netzwerke gebe.
Was sollten Medien bei der Berichterstattung über Terror und Amokläufe beachten? Wie beeinflussen Medien eine mögliche Radikalisierung von potenziellen Attentätern? Und was hat das mit Suizidberichterstattung zu tun? Darüber sprechen Holger Klein und Benedikt Till in der neuen Folge „Holger ruft an…“.
Der Gesprächspartner
Der Host:
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Nächste Woche beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in den USA, Mexiko und Kanada. Rund 50.000 Journalisten haben sich dafür akkreditiert. Doch diese WM ist anders. Verschiedene Organisationen, darunter Reporter ohne Grenzen und das Committee to Protect Journalists, haben eine deutliche Reisewarnung ausgesprochen. Sie weisen Journalisten und Fans auf die eingeschränkte Meinungsfreiheit in den USA hin. Medienvertreter müssten unter anderem damit rechnen, dass bei der Einreise ihre Laptops und Social-Media-Kanäle durchleuchtet werden. Und auch danach sei Vorsicht geboten.
Einmal angekommen, sei es dann dennoch die Aufgabe von Medien, nicht nur über das Sportereignis an sich zu berichten, findet der Journalist und Autor Ronny Blaschke. Auch wirtschaftliche und politische Verflechtungen müssten sie kritisch beleuchten. Blaschke befasst sich seit Jahren mit politischen Themen im Sport. Im Übermedien-Podcast sagt er, dass diese kritische Sportberichterstattung zwar teilweise stattfinde, aber nicht dominiere. Auch aus wirtschaftlichen Gründen:
„Private Medienhäuser, nehmen wir mal die Qualitätszeitungen ,Süddeutsche‘, FAZ, die berichten auch kritisch. Aber die wissen auch: Bei der WM wird der meistgelesene Artikel jetzt nicht der kritische Fifa-Beitrag sein.
Doch gerade bei einer solch engen Beziehung, wie sie etwa Fifa-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump pflegen, müssten Journalisten genau hinsehen.
Wie finden Medien die richtige Balance zwischen klassischen Spielberichten und politischen Recherchen zu dem Großereignis? Begegnen sich Sport- und Politikjournalisten in den Redaktionen auf Augenhöhe? Und welchen Gefahren sind Journalisten weltweit ausgesetzt, die zu problematischen Verflechtungen im Sport recherchieren? Darüber sprechen Holger Klein und Ronny Blaschke in der neuen Folge von „Holger ruft an …“.
Der Gesprächspartner
Ronny Blaschke, 44, hat Sport- und Politikwissenschaften studiert und arbeitet als freier Journalist. Er befasst sich vor allem mit politischen Themen im Sport und arbeitet unter anderem für Deutschlandfunk, „Süddeutsche Zeitung“ und „Zeit“. Blaschke hat mehrere Bücher verfasst, zuletzt: „Spielfeld der Herrenmenschen – Kolonialismus und Rassismus im Fußball“. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet.
Der Host:
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Seit Wochen bewirbt der „Spiegel“ sie prominent auf seiner Startseite: die durchsuchbare Datenbank, mit der Leserinnen und Leser zur NSDAP-Vergangenheit ihrer Verwandten recherchieren können. Machbar wurde das, weil die US-Nationalarchive im März den Mitgliederkatalog der NSDAP online veröffentlichten. Das nahm nicht nur der „Spiegel“, sondern auch die „Zeit“ zum Anlass, aus den vielen Daten mithilfe von Künstlicher Intelligenz ein Recherchetool zu bauen. Auch „Correctiv“ und „Katapult“ versuchten sich an einer gemeinsamen Datenbank, mussten diese jedoch wegen unsauberer Quellenarbeit wieder offline nehmen.
Aber wie valide ist das Ganze eigentlich? Der „Spiegel“ musste sich auch Kritik gefallen lassen: Nicht immer würden Namen richtig erkannt, weitere online einsehbare Dokumente nicht wie versprochen verlinkt oder gar irreführende Treffer ausgegeben.
Die Gesprächspartnerin
Der Host:
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Immer mehr Journalisten teilen ihre Arbeit auf Social Media – auch die freie Wissenschaftsjournalistin und Moderatorin Sanaz Saleh-Ebrahimi. Auf ihrem Instagram-Kanal präsentiert sie ihre Recherchen zu Gesundheit und Ernährung als journalistische Content-Creatorin. Doch seit dem vergangenen Jahr ist das schwierig für sie geworden: Auf einen Schlag folgten ihren Accounts Tausende neue Follower. Weil sie keinen Zusammenhang mit einem ihrer Videos erkennen konnte, vermutet sie Fake-Follower. Das Problem: Es werden immer mehr – und machen ihren Account quasi unbrauchbar.
Zum einen fluteten Hasskommentare ihre Beiträge, erzählt Saleh-Ebrahimi Holger Klein im Podcast: „Ich werde zum Beispiel als Lügnerin, als dumm, als hässlich, als das Gesicht von Fake News, als Schmutz, als falsche Schlange bezeichnet. Mir werden Straftaten unterstellt, mir werden Vergewaltigungsnachrichten geschickt, mir wird der Tod gewünscht.“ Zum anderen würden ihre Videos und journalistischen Inhalte massiv an Reichweite verlieren und kaum noch von ihren echten Followern gesehen werden. Obwohl Saleh-Ebrahimi bei alldem kaum Hilfe von Meta, dem Konzern hinter Instagram, bekommt, will sie nicht aufgeben.
Wie wehrt sie sich gegen so einen Angriff? Woran erkennt man Fake-Follower überhaupt? Und warum will sie trotzdem weiter auf Instagram bleiben? Darüber sprechen Holger Klein und Sanaz Saleh-Ebrahimi in der neuen Folge „Holger ruft an…“.
Die Gesprächspartnerin
Der Host:
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Wird der No-Zucker-Hype zum Gesundheitsrisiko? („Zeit“)
Wie ich mich gegen einen millionenschweren Fitness-Influencer gewehrt habe („Journalist“)
@sanaz.cooks (Instagram-Kanal)
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In vielen Medienhäusern passiert gerade das, wovor sich viele in der Branche sorgen: Aufgaben, an denen bisher Menschen gearbeitet haben, sollen jetzt automatisiert oder von Künstlicher Intelligenz übernommen werden. Vergangene Woche berichtete der Medienjournalist Marvin Schade für den „Medieninsider“, dass bei „Bild“ und „Spiegel“ deshalb nun einige Stellen eingespart werden – vor allem im Layout und der Produktion. Ist das wirklich so ein großes Problem?
Schade selbst gehört nicht zu denjenigen, die Künstliche Intelligenz verteufeln. Gerade für kleinere Redaktionen, die kein Millionenbudget haben, könne der Einsatz von KI im Redigat durchaus hilfreich sein. Man könne es deshalb als „fast schon ehrenhaft“ bezeichnen, wenn Verlage bis zuletzt an menschlichen Arbeitskräften festhalten, wenn deren Aufgaben genauso gut von einer Technologie übernommen werden könnten.
Aber können sie das wirklich? Bemerken die Leserinnen und Leser einen Unterschied? Und wird all das auch bald die journalistischen Stellen im Newsroom betreffen? Darüber sprechen Holger Klein und Marvin Schade in der neuen Folge „Holger ruft an…“.
Der Gesprächspartner
Der Host:
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Als Robert Habeck als „Schwachkopf“ bezeichnet wurde, stand kurz darauf die Staatsanwaltschaft vor der Tür des Verfassers. Auch ein Schüler, der „Merz leck Eier“ an eine Wand gekritzelt hatte, bekam zuletzt ein Strafverfahren aufgebrummt. Solche Fälle sorgen für Empörung – und für die Frage: Welche Beleidigungen müssen Politiker und Bürger eigentlich aushalten? Und wie viel sollte die Justiz da mitreden?
Darüber spricht Elisa Hoven, Professorin für Strafrecht an der Universität Leipzig, mit Holger Klein. Hoven hat sich drei Jahre lang mit digitalem Hass beschäftigt und beobachtet, dass die Justiz immer mehr Beleidigungen verfolgt – vor allem die gegen Politiker.
Hoven stellt klar: „Menschen, auch Politiker, müssen sich nicht alles gefallen lassen, sie müssen sich nicht so beschimpfen lassen.“ Sie sagt aber auch, die aktuelle Entwicklung habe „mittlerweile jedes Maß verloren“.
Was Hoven an der derzeitigen Gesetzeslage ändern würde, wie man stattdessen einer Verrohung auf Social Media entgegenwirken sollte und warum das Thema Meinungsfreiheit vor allem von rechtspopulistischen Parteien vereinnahmt wird, erklärt Elisa Hoven in der aktuellen Folge von „Holger ruft an…“.
Die Gesprächspartnerin: Elisa Hoven ist Professorin für Strafrecht und Medienstrafrecht an der Universität Leipzig und Richterin am Sächsischen Verfassungsgerichtshof. In ihrer Forschung befasst sie sich mit aktuellen kriminalpolitischen Themen wie Fake News, digitalem Hass und Sexualstrafrecht.
Der Host:
Links:
Gespräch über falsche und richtige Grenzen der Meinungsfreiheit auf dem taz lab 2026 mit Elisa Hoven, Ronen Steinke und Deniz Yücel
„Spiegel“-Gastbeitrag von Elisa Hoven: „Hausdurchsuchungen und Strafbefehle – wie die Meinungsfreiheit unter Druck gerät“ (€)
§ 185 StGB – Beleidigung
§ 188 StGB – Gegen Personen des politischen Lebens gerichtete Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung
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Gast: Christoph Hickmann (Der Spiegel)
Nörgeln Journalisten zu viel?
Journalisten müssen beruflich vor allem kritisieren. Die Regierung, die beschlossenen Reformen, die Politiker selbst. Zwischen all der berechtigten Kritik kommt es aber auch immer wieder vor, dass Journalisten zu sehr ins Nörgeln geraten und gehässig werden.
Als etwa Olaf Scholz noch Bundeskanzler war, schrieb der Leiter des „Spiegel“-Hauptstadtbüros, Christoph Hickmann, dass Scholz nur wegen einer Sache Bundeskanzler wurde: Weil er derjenige war, „der morgens um vier noch in der Dorfdisco rumstand und etwas weniger betrunken war als die anderen, während Armin Laschet sich gerade auf der Tanzfläche übergeben hatte“.
Ist das zu hart? Und vor allem: Spielen Journalisten mit solchen Äußerungen am Ende denjenigen in die Hände, die unserer Demokratie ohnehin schon den Rücken gekehrt haben? Diese Gedanken hat sich Christoph Hickmann in einem Essay für den „Spiegel“ gemacht.
Mit Holger Klein spricht er im Podcast darüber, wie man trotz berechtigter Kritik am politischen System klarmachen kann, dass es ein gutes ist – und, ob das überhaupt der Job von Journalisten sein sollte. Außerdem erzählt er, wann er selbst künftig weniger hämisch sein will und wo sich Politikberichterstattung noch ganz grundsätzlich ändern sollte.
Der Gesprächspartner: Christoph Hickmann, Jahrgang 1980, leitet das Hauptstadtbüro des „Spiegel“. Seit 2006 arbeitet er als politischer Journalist und beobachtet seit 2009 das Geschehen in der Hauptstadt. Seine journalistische Laufbahn begann er bei der „Süddeutschen Zeitung“, für die er aus Berlin vor allem über die SPD und sicherheitspolitische Themen schrieb, bevor er 2018 zum „Spiegel“ wechselte.
Der Host:
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Für alle, die sich weniger ärgern wollen: In „Nice & Nötig“ trifft Übermedien-Redakteurin Annika Schneider Menschen mit guten Ideen – für bessere Medien und besseren Journalismus. Ganz nach dem Motto: Mehr Zuversicht, weniger Trübsal!
**Wir starten in die zweite Staffel! **
Über Übermedien
Seit Wochen wird in Österreich über den mittlerweile zurückgetretenen ORF-Generaldirektor Roland Weißmann berichtet. Eine Angestellte des Senders wirft ihm vor, seine Macht missbraucht und sie sexuell belästigt zu haben.
Obwohl Weißmann die Vorwürfe bestreitet und von einer einvernehmlichen Beziehung spricht, trat er Anfang März von seinem Posten zurück. Mithilfe seiner Anwälte versucht er nun, sein Image zu retten. In Interviews gibt er sich selbst als Opfer dieses Skandals. Außerdem kündigte er an, den ORF auf Entschädigung verklagen, der Angestellten wirft er Verleumdung vor.
Die sehr ausführlichen Chats, die die österreichische Wochenzeitung „Falter“ in dieser Woche veröffentlicht hat, widersprechen Weißmanns Erzählung jedoch deutlich. Sie belegen, wie er die Mitarbeiterin mutmaßlich über Jahre hinweg immer wieder unter Druck gesetzt hat, um Sex mit ihr zu haben.
Die „Falter“-Journalistin Barbara Tóth ist diese Woche zu Gast bei Holger Klein im Übermedien-Podcast und spricht mit ihm über ihre Recherchen. Weißmann hat bereits angekündigt, auch die Zeitung wegen ihrer Berichterstattung zu verklagen. Beim „Falter“ nimmt man das in Kauf. Man wolle mit der Recherche einen Präzedenzfall in Sachen Pressefreiheit schaffen. Denn nach Ansicht der Zeitung dürfe der Schutz der Privatsphäre kein Vorwand sein, um Berichterstattung über Missstände in einem öffentlichen, von Bürgern finanzierten Unternehmen zu verhindern.
Was ist da los in Österreich? Warum ist die Causa Weißmann kein Einzelfall? Und wie berichtet eigentlich der ORF selbst über diesen Fall? Darüber sprechen Holger Klein und Barbara Tóth in der neuen Folge „Holger ruft an…“.
Der Gast: Barbara Tóth ist Historikerin, Buchautorin und Journalistin und seit 2008 bei der österreichischen Wochenzeitung „Falter“. Sie schreibt über Politik, Medien und Gesellschaft und leitet beim „Falter“ das Medienressort sowie die Seite „Politisches Buch“.
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