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Nicht die Stärke der Beschwerden entscheidet darüber, wie gefährlich Vorhofflimmern ist. Die Folge erklärt, worauf Betroffene bei Diagnose und Behandlung achten sollten.
Die Themen im Überblick:
- Erkennen: Welche Beschwerden auftreten können und warum Vorhofflimmern auch ohne spürbare Symptome ernst genommen werden sollte.
- Diagnose: Was Pulstasten, Smartwatches und Langzeit-EKG beitragen – und warum eine ärztlich überprüfte EKG-Diagnose erforderlich bleibt.
- Schlaganfallschutz: Wie Gerinnungshemmer nach individuellem Risiko eingesetzt werden und wann ein Verschluss des linken Vorhofohrs erwogen wird.
- Behandlungsstrategie: Was Rhythmus- und Frequenzkontrolle unterscheidet und welche Fragen zur frühen Rhythmuskontrolle noch offen sind.
- Katheterablation: Wie die elektrische Isolation der Lungenvenen funktioniert und welche Rolle Hitze, Kälte und Pulsed-Field-Ablation (PFA) spielen.
- Chancen und Grenzen: Warum Behandlungserfolg auch weniger Beschwerden bedeuten kann, wann ein erneuter Eingriff infrage kommt und weshalb Nutzen und Risiken individuell abzuwägen sind.
Weitere Themen sind Prävention und mögliche künftige Anwendungen künstlicher Intelligenz.
Weiterführende Informationen: Die im Gespräch vorgestellte Patientenleitlinie und ein Ratgeber zu Vorhofflimmern sind auf herzstiftung.de zu finden.
Wie lässt sich verhindern, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen überhaupt entstehen? Prof. Stefan Blankenberg erläutert, was jeder Einzelne beitragen kann – und welche Veränderungen im Gesundheitssystem nötig sind.
Die Themen im Gespräch:
- Die „Big Five“: Warum Bluthochdruck, erhöhte Blutfette, Diabetes, Rauchen und Übergewicht für die Prävention zentral sind.
- Die drei B: Blutdruck, Blutzucker und Blutfette früh kontrollieren und auffällige Werte ärztlich abklären lassen.
- Zugang zur Vorsorge: Welche Rolle Apotheken, Arbeitsplätze und Schulen spielen können und warum sprachliche und soziale Barrieren überwunden werden müssen.
- Digitale Früherkennung: Welche Möglichkeiten KI-gestützte Verfahren eröffnen könnten – und warum etwa die Risikoerkennung per Selfie-Video noch überprüft werden muss.
- Gemeinsame Strategien: Was der europäische Safe Hearts Plan, ein nationaler Herz-Kreislauf-Plan und die Nationale Herzallianz bewirken sollen.
- Versorgungsqualität: Wie ein geplantes nationales Herznetz Behandlungen und ihre Ergebnisse besser erfassbar machen soll.
Wer mehr über Risikofaktoren, Bewegung und bewusste Ernährung im Alltag erfahren möchte, findet dazu viele Informationen und kostenfreie Broschüren auf der Website der Deutschen Herzstiftung.
Das eigene Herzrisiko können Sie zudem mit einem einfachen, interaktiven Test ermitteln. Probieren Sie ihn aus und werden Sie aktiv!
Viele Menschen trennen den Körper gedanklich in Fachgebiete: Für das Herz ist der Kardiologe zuständig, für die Zähne der Zahnarzt. Doch Zähne haben mit unserem Herzen viel mehr zu tun, als mach einer denkt. Das verdeutlichen auch die Ergebnisse der 6. Deutschen Mundgesundheitsstudie. Um den Zusammenhängen einmal etwas näher auf den Zahn zu fühlen, ist in dieser Folge Prof. Rainer Jordan zu Gast. Er ist Direktor des Instituts der Deutschen Zahnärzte in Köln und Studienleiter Mundgesundheitsstudie. Er erläutert unter anderem im Gespräch, warum Entzündungen im Mund den ganzen Körper beschäftigen und warum insbesondere Herzpatientinnen und Herzpatienten ihre Zahngesundheit ernst nehmen sollten.
Quelle: 6. Deutsche Mundgesundheitsstudie: https://www.idz.institute/dms6
In dieser Folge aus Anlass des Weltherztags am 29. September geht es um eine Frage, die wirklich jeden von uns angeht: Was kann ich selbst tun, damit mein Herz möglichst lange stark bleibt? Nicht irgendwann, nicht erst nach einer Diagnose, sondern heute, im ganz normalen Alltag.
Die Deutsche Herzstiftung hat den Weltherztag in diesem Jahr unter das Motto: „Gib acht für dein Herz.“ gestellt. Dahinter steht eine einfache, aber sehr wirksame Idee: Herzgesundheit hängt nicht nur von einem einzelnen Wert ab. Nicht nur vom Blutdruck, nicht nur vom Cholesterin, nicht nur vom Gewicht. Es ist das Zusammenspiel aus vielen kleinen und großen Gewohnheiten. Doch wo fängt man am besten an? Und welche Hebel haben vielleicht mehr Wirkung, als man denkt? Hören Sie rein!
Mehr Infos unter www.herzstiftung.de/weltherztag.
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Mehr als eine halbe Million Krankenhausaufnahmen innerhalb eines Jahres und fast 30.000 Todesfälle: Herzrhythmusstörungen gehören in Deutschland zu den Herzerkrankungen mit besonders hoher Krankheitslast. Am häufigsten ist Vorhofflimmern. Mehr als 1,6 Millionen Menschen leben hierzulande damit.
Der neue Deutsche Herzbericht, Update 2026, zeigt, wie sich die Versorgung unter anderem in diesem wichtigen Bereich entwickelt hat und liefert Zahlen zu Katheterablationen, Operationen und Herzschrittmachern, sowie zu typischen Begleiterkrankungen, Auch die Versorgung der wachsenden Gruppe von Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler steht im Fokus. Gerade sie bekommen langfristig häufig Probleme mit dem Herzrhythmus. Hören Sie rein!
Den vollständigen Herzbericht- Update 2026 erhalten Sie hier kostenfrei zum Download: www.herzstiftung.de/herzbericht
Diese Folge ist etwas Besonderes: Wir zeichnen sie direkt vor Ort beim Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie, dem ESC-Kongress 2026, in München, auf. Hier werden jedes Jahr die wichtigsten neuen Studien zur Herzmedizin vorgestellt. Eine davon hat für besonders viel Aufmerksamkeit gesorgt: die STAREE-Studie.
In der großen australischen Untersuchung ging es um eine Frage, die viele Menschen beschäftigt: Profitiert man auch noch im fortgeschrittenen Alter von einem lipidsenkendem Medikament (Statin), wenn man eigentlich herzgesund ist und noch keinen Herzinfarkt hatte, aber eben diesen verhindern möchte? Nach den neuen Studiendaten ist das Alter per se kein Grund, der dagegenspricht. Chancen, Grenzen und offene Fragen der Statintherapie erläutert im Gespräch der Lipidexperten Prof. Ulrich Laufs vom Universitätsklinikum Leipzig.
Wer auf seine Gesundheit achtet, greift oft zu Alternativen für weißen Haushaltszucker. Besonders beliebt ist derzeit Xylitol, vielen besser bekannt als Birkenzucker. Der natürliche Zuckeraustauschstoff steckt in Kaugummis, Bonbons, Backwaren und vielen sogenannten zuckerfreien Lebensmitteln. Doch jetzt sorgen neue Studiendaten für Aufmerksamkeit: An sich herzgesunde Menschen mit hohen Xylitol-Spiegeln im Blut hatten in der Studie ein deutlich erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder einen herzbedingten Tod.
Was aber bedeuten diese Ergebnisse konkret im Alltag? Müssen wir unseren Umgang mit Zuckerersatzstoffen überdenken? Darüber spreche ich, Ruth Ney (Medizinredakteurin der Herzstiftung) mit dem Studienleiter Dr. Marco Witkowski vom Herzzentrum Charité Berlin live auf dem Kongress der europäischen Kardiologengesellschaft ESC in München, wo er die aktuellen Daten vorgestellt hat.
Auf dem Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie, dem ESC-Kongress wurden die neu überarbeiteten europäischen Leitlinien zur Herzschwäche vorgestellt – einer Erkrankung, die durch unsere überalternde Gesellschaft in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen wird. Die neuen Leitlinien haben diese Situation und neue Daten berücksichtigt: Die Einteilung der Herzschwäche wird vereinfacht, der Blick richtet sich stärker auf Prävention und frühe Krankheitsstadien, und auch bei der medikamentösen Behandlung hat sich etwas geändert.
Mehr Bewegung, gesünder essen, weniger Stress, mit dem Rauchen aufhören, Medikamente regelmäßig nehmen – all das klingt auf dem Papier oft klar und vernünftig. Im echten Leben stehen dann aber Termine, Müdigkeit, Gewohnheiten, Sorgen oder alte Rückschläge im Weg. Prof. Wiebke Göhner-Barkemeyer von der Katholischen Hochschule Freiburg ist Gesundheitspsychologin und beschäftigt sich schon lange wissenschaftlich damit, wie Menschen ihr Gesundheitsverhalten verändern können – und vor allem, wie sie dranbleiben.
In dieser Folge erfahren Sie, warum der Satz „Du musst dich nur zusammenreißen“ meistens in die falsche Richtung führt, wie Motivation wirklich entsteht und was ein guter Plan braucht, damit er nicht nach drei Tagen im Alltag untergeht. Wenn Sie also schon einmal gedacht haben: „Ich müsste eigentlich …“, dann ist diese Folge für Sie.
Sie sind bunt, wohlriechend, technisch modern und hipp – und daher zunehmend bereits bei Jugendlichen verbreitet. In dieser Folge schauen wir auf das, was viele für die „harmlosere“ Alternative zur klassischen Zigarette halten: E‑Zigaretten bzw. Vapes, Tabakerhitzer, Pouches – also kleine rauchlose Tabakbeutel – und anderen Trends. Was unterscheidet sie? Entsteht hier auch eine Abhängigkeit?
Hören Sie auch die imPULS-Folge 148 mit Prof. Rüther: "Schluss mit der Atemlosigkeit – Der beste Weg für mehr Herzschutz"
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