Jazz Collection

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Music
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Jazz Collection episodes

  • Trompeterin Ingrid Jensen wird 60
    Für viele Musikerinnen hat sie die Türe aufgestossen. Viele sind es noch nicht, aber immerhin – eine Handvoll vielversprechender Trompeterinnen gibt es aktuell auf der Szene. In den 90er Jahren gab es weitherum nur eine: Ingrid Jensen.
    Die Kanadierin machte in eigenen Bands auf sich aufmerksam, aber auch in wichtigen Big Bands, vom VAO bis zum Maria Schneider Orchestra. Und vor allem: sie spielte die Trompete mit einer unerhörten Leichtigkeit und setzte sich nur schon dadurch von vielen ihrer Kollegen ab. Von einer so mühelos erfolgreichen Trompeterin zu wissen, sei für sie im Studium enorm wichtig gewesen, sagt die junge deutsche Trompeterin Heidi Bayer. Über Jensens mühelose Meisterschaft auf der Trompete, über Sport und Musik im Jazz und über den Zauber der Grossformation diskutiert sie in der ersten JazzCollection im neuen Jahr mit Jodok Hess.
    Die gespielten Titel:
    Interpret:in: Titel (Album / Label)
    - Maria Schneider Orchestra: Allégresse (Allégresse / Enja)
    - Vienna Art Orchestra: Türkis (Fe & Males / Amadeo)
    - Ingrid Jensen: Dear John (Higher Grounds / Enja)
    - Ingrid Jensen: Touch Her Soft Lips and Part (Higher Grounds / Enja)
    - Darcy James Argue's Secret Society: Transit (Presents: Infernal Machines / New Amsterdam Records)
    - Ingrid Jensen: Foxy Trot (Invisible Sounds / Whirlwind Recordings)
    - Artemis: Sights Unseen (Arboresque / Blue Note)
    1 hr 1 min
  • Tony Williams: Ein Teenager schreibt Jazzgeschichte
    Kaum ein anderer Jazzschlagzeuger hat seine Bandmitglieder während ihrer Soli so kraftvoll vorangetrieben und - im besten Sinn - herausgefordert wie der US-Amerikaner Tony Williams. Und dies bereits im zarten Alter von 17 Jahren.
    Miles Davis, Herbie Hancock und viele andere liessen sich von den kreativen Ideen des jungen Ausnahmetalents inspirieren, das ab den 1960ern mit seiner Spielart das Jazzschlagzeug für immer veränderte.
    Auch der Zürcher Schlagzeuger Jonas Ruther sagt, er sei von Tony Williams beeinflusst. Er ist in dieser Jazz Collection Gast von Roman Hošek.
    Die gespielten Titel:
    Interpret:in: Titel (Album / Label)
    - Miles Davis: Walkin' («Four» & More / CBS Sony)
    - Eirc Dolphy: Hat And Beard (Out to Lunch / Blue Note)
    - Miles Davis: Nefertiti (Nefertiti / Columbia)
    - Stan Getz: Times Lie (The World of Stan Getz / Columbia)
    - The Tony Williams Lifetime: Spectrum (Emergency! / Polydor)
    - Wynton Marsalis: Sister Cheryl (Wynton Marsalis / CBS)
    - Tony Williams: Infant Wilderness (Wilderness / Ark21)
    - Herbie Hancock: Tony Williams (Future 2 Future / Transparent)
    1 hr 1 min
  • Melissa Aldana: eine Saxophonistin auf der Überholspur
    Mit 36 Jahren ist Melissa Aldana schon ein Musikstar, wird gefeiert vom renommierten Jazzmagazin «Downbeat» und angepriesen als die nächste grosse Hoffnung am Saxophon.
    Ist dieser frühe Ruhm berechtigt? Hat sie den Schwung, den ihr der Sieg als erste Instrumentalistin an der Thelonious Monk Jazz Competition verliehen hat, mitnehmen können? Die Saxophonistin Victoria Mozalevskaya hat Melissa Aldana als junge Kollegin in New York schon vor über 10 Jahren kennengelernt und diskutiert die Einflüsse von Melissa Aldana, ihre grosse Liebe zum Saxophon- Colossus Sonny Rollins und ihren Weg hin zur ganz eigenen Musik in der Jazz Collection mit Jodok Hess.
    Die gespielten Titel:
    Interpret:in: Titel (Album / Label)
    - Melissa Aldana: Free Fall (Free Fall / Inner Circle Music)
    - Melissa Aldana: M&M - You're My Everything (Melissa Aldana & Crash Trio / Concord Jazz)
    - Melissa Aldana: Alegría (Back Home / Wommusic)
    - Melissa Aldana: Elsewhere (Visions / Motéma)
    - Melissa Aldana: I Know You Know (Echoes of the Inner Prophet / Blue Note)
    1 hr 1 min
  • Besser scheitern lernen mit Billy Hart
    Die Karriere von Billy Hart war alles andere als geradlinig. Zwar spielte er für die ganz Grossen, für den Jahrhunderttrompeter Miles Davis, oder für die Sängerin-Pianistin Shirley Horn.
    Er musste aber auch viele Rückschläge einstecken, wurde vom Pianisten McCoy Tyner gefeuert, war wohl bei Herbie Hancock in der Mwandishi-Band dabei, bei den kommerziell erfolgreicheren «Head Hunters» dann aber nicht mehr. Dass der Weg tatsächlich wichtiger ist als das Ziel, und wie zentral die eigene Haltung gegenüber dem Scheitern ist, davon erzählt der 85jährige Billy Hart in seiner Autobiographie «Oceans of Time». Das Buch mit Begeisterung gelesen hat der Pianist Chris Wiesendanger: Er bringt es mit und dazu seine Lieblingsmusik von Billy Hart - in die JazzCollection mit Jodok Hess.
    - -
    Die gespielten Titel:
    Interpret:in: Titel (Album / Label)
    - Jimmy Smith: I Got a Woman (Jimmy Smith and the Trio: Salle Pleyel - May 28, 1965 / Trema)
    - Shirley Horn: I'm Old Fashioned (A Lazy Afternoon / Steeple Chase)
    - Herbie Hancock: Ostinato (Suite for Angela) (Mwandishi / Warnder Bros.)
    - Miles Davis: One and One (On the Corner / Columbia)
    - João Gilberto, Stan Getz: Eu Vim da Bahia (Stan Getz: The Best of Two Worlds. feat. João Gilberto / CBS)
    - Billy Hart: Layla-Joy (Enchance / Horizon)
    - Ethan Iverson: Song for Balkis (All Our Reasons / ECM)
    1 hr 1 min
  • Superband oder Sandkastenliebe? Jamiroquai in der Jazz Collection
    Als 15jähriger ein Obdachloser, als Twenty-Something ein Superstar: Jay Kay, der Frontsänger der Acid-Jazz Band Jamiroquai, lernte Höhen und Tiefen im Leben schon früh kennen. Ins Business eingestiegen ist er als Weltverbesserer, bald einmal wurden schnelle Autos wichtiger.
    Gemessen an diesen Bewegungen ist seine Musik im Grunde überraschend beständig: knackige Beats und interessante Basslinien, eine Stimme irgendwo zwischen Stevie Wonder und Prince. Warum Jamiroquai bei vielen Nostalgie auslöst und ob diese Band vielleicht eher eine Sandkastenliebe ist - darüber diskutier Simon Winiger, Bassist unter anderem für Marc Sway, in der Jazz Collection mit Jodok Hess
    Die gespielten Titel:
    Interpret:in: Titel (Album / Label)
    - Jamiroquai: When You Gonna Learn (When You Gonna Learn / Acid Jaz Records)
    - Jamiroquai: Too Young to Die (Emergency on Planet Earth / Sony)
    - Jamiroquai: Space Cowboy (The Return of the Space Cowboy / Sony)
    - Jamiroquai: Cosmic Girl (Travelling Without Moving / Sony)
    - Jamiroquai: Virtual Insanity (Travelling Without Moving / Sony)
    - Jamiroquai: Little L (A Funk Odyssey / Sony)
    - Jamiroquai: Runaway (High Times. Singles 1992-2006 / Sony)
    - Jamiroquai: Cloud 9 (Automaton / Virgin)
    1 hr 1 min
  • «Anat Cohen: Könnerin, Künstlerin und Musikantin»
    Seit über einem Jahrzehnt wird sie vom renommierten US-Jazzmagazin DownBeat immer wieder zur Klarinettistin des Jahres gewählt. Und das völlig zu Recht: Anat Cohen bewegt sich mit ihrem Instrument traumwandlerisch durch Jazz, Latin und auch Klassik –kammermusikalisch, aber auch mit Grossformationen.
    Trotz ihres internationalen Renommees und ihres hohen Niveaus ist sie im Herzen eine Musikantin – jemand, die wahrscheinlich auch am Lagerfeuer mit ihrer Klarinette einsteigen würde. Das meint zumindest der deutsche Jazzmusiker Benjamin Weidekamp, der zu Gast bei Roman Hošek ist.
    Die gespielten Titel:
    Interpret:in: Titel (Album / Label)
    - Anat Cohen: Boa Tarde Povo (Quartetinho / Anzic Records)
    - Anat Cohen: As Catch Can (Place & Time / Anzic Records)
    - Anat Cohen: La Comparsa (Noir / Anzic Records)
    - 3 Cohens: It Might As Well (Tightrope / Anzic Records)
    - Anat Cohen & Trio Brasileiro: Murmurando (Alegría Da Casa / Anzic Records)
    - Anat Cohen & Fred Hersch: Mood Indigo (Live in Healdsburg / Anzic Records)
    - João Bosco & Anat Cohen: Chora, Chorões (Abricó-de-Macaco / Som Livre)
    - Artemis: If It's Magic (Artemis / Blue Note)
    1 hr 1 min
  • Die unabhängige Poetin: Geheimtipp Aimee Mann
    Die LA-Singer-Songwriterin Aimee Mann schaut genau hin und findet perfekte Reime für ihre oft traurigen Geschichten. Diese sind jedoch nie destruktiv, sondern voller Hoffnung und lakonischem Trost.
    Die 65-jährige Mann hat eine loyale Fangemeinde, zu der unter anderem auch Prominente wie Michelle und Barack Obama sowie zahlreiche Musikerinnen und Künstler gehören. Kritiker loben ihr Werk, kommerziell erfolgreich ist sie jedoch nie – wohl auch, weil sie sich früh abseits vom Musikbusiness eigene Wege ging. Für ihr Schaffen lässt sie sich viel Zeit: in 30 Jahren hat Mann 10 Alben veröffentlicht. Ihre Songs sind originell und detailverliebt arrangiert und bleiben so lange Zeit im Gedächtnis hängen.
    Chris Weber, Tontechniker bei SRF, Musiker und Singer-Songwriter, erzählt im Gespräch mit Annina Salis, warum ihn Aimee Mann als «Gesamtpaket» so inspiriert.
    Die gespielten Titel:
    Interpret:in: Titel (Album / Label)
    - Aimee Mann: One (Magnolia. Music from the Motion Picture / Reprise Records 1999)
    - Aimee Mann: Fifty Years After the Fair (Whatever / Original release: Imago 1993; Reissue: Geffen Records)
    - Til Tuesday: Voices Carry (Til Tuesday: Voices Carry / Epic 1985)
    - Aimee Mann: Jacob Marley's Chain (Whatever / Original release: Imago 1993; Reissue: Geffen Records)
    - Aimee Mann: Momentum (Magnolia. Music from the Motion Picture / Reprise Records 1999)
    - Aimee Mann: Humpty Dumpty (Lost in Space / SuperEgo, V2, 2002)
    - Aimee Mann: That's How I Knew This Story Would Break My Heart (The Forgotten Arm / SuperEgo, V2, 2005)
    - Aimee Mann: Freeway (@#%&*! Smilers / SuperEgo 2008)
    - Aimee Mann: Give Me Fifteen (Queens of the Summer Hotel / SuperEgo Records 2021)
    1 hr 1 min
  • «Khmer» als nur ein Album. Nils Petter Molvaer prägt eine Epoche
    Wuchtige Grooves, Freude am Experiment und dieser Sound, leuchtend und verweht wie ein Nordlicht: Kaum ein anderer Trompeter hat mit nur einem Album so viele Musikerinnen und Musiker verzückt wie Nils Petter Molvaer.
    «Khmer» kommt 1998 bei ECM heraus und prägt das Bild, das viele vom Jazz aus dem hohen Norden haben. Warum Nils Petter Molvaer vor bald 30 Jahren mit dem richtigen Sound am richtigen Ort war und warum er das Programm von damals noch heute live spielt - darüber diskutiert die Trompeterin Sonja Ott in der Jazz Collection mit Jodok Hess.
    Die gespielten Titel:
    Interpret:in: Titel (Album / Label)
    - Nils Petter Molvaer: Khmer (Khmer / ECM)
    - Masqualero: Remembrance (Masqualero / Odin Records)
    - Marilyn Mazur's Future Song: Rainbow Birds Suite part 2b (First Song / VeraBra)
    - Nils Petter Molvaer: Song of Sand II (Khmer / ECM)
    - Nils Petter Molvaer: Kakonita (Streamer / Sula)
    - Nils Petter Molvaer:Puri Jati (Buoyancy / SMD / Okeh)
    - Nils Petter Molvaer: True Love Waits (Stitches / Modern Recordings)
    1 hr 1 min
  • B.B. King: 100. Geburtstag des «King of the Blues»
    Ein paar Töne genügen – und sofort ist klar: Das kann nur B.B. King sein! Sein Gitarrenspiel ist unverwechselbar, sein Ton voller Gefühl und Ausdruck. Dazu kommt der eindringliche Gesang, mit dem er seine Geschichten erzählt.
    Zum 100. Geburtstag des Blueskönigs widmet sich die Sendung seinem musikalischen Vermächtnis. Der Schweizer Bluesgitarrist und Sänger Philipp Fankhauser, selbst tief geprägt von B.B. King, hat dafür eine Playlist zusammengestellt, die abseits der gängigen Trampelpfade führt. Er ist zu Gast bei Roman Hošek und spricht über musikalische Inspiration und darüber, warum B.B. King bis heute relevant ist.
    Eine Sendung für alle, die den Blues lieben – und für jene, die ihn vielleicht gerade erst entdecken.
    Die gespielten Titel:
    Interpret:in: Titel (Album / Label)
    - B.B. King: Everyday I Have the Blues (Live at the Regal / ABC Records)
    - B.B. King: Why I Sing the blues (Live in Africa (DVD) / Pioneer Artists)
    - U2 feat. B.B. King: When Love Comes to Town (Rattle and Hum / Island Records)
    - B.B. King: Playin' With My Friends - There's Something on Your Mind (Blues Summit / MCA Records)
    - B.B. King feat. Willie Nelson: Night Life (80 / Gefferson Records Interscope)
    - B.B. King Funny How Time Slips Away (Deuces Wild / MCA Records)
    1 hr 1 min
  • Je älter, desto besser: Der Saxophonist Rich Perry
    Wenn Rich Perry zu einem Solo ansetzt, im Rücken zum Beispiel das Maria Schneider Jazz Orchestra, dann wird die Musik schwerelos und die ganze Band hebt ab.
    Angefangen hat er als Jungstar in der Thad Jones/Mel Lewis-Big Band, dann kamen Jahre als Tellerwäscher und Möbelpacker, inzwischen ist Perry in der Szene eine Art Guru, bei dem auch gestandene Jazz-Stars musikalischen Rat suchen – während er selbst nach wie vor grosse Mühe bekundet, sich seine eigene Musik anzuhören.
    Der Thurgauer Saxophonist Niculin Janett hat in Rich Perry einen Lehrer gesucht und einen Freund und Bandkollegen gefunden. Er erzählt, was die grossen Bögen von Rich Perry ausmacht, warum er für lebenslanges Lernen steht und wie es ist, mit einem solchen Jazzgiganten auf der Bühne zu stehen – in der Jazz Collection mit Jodok Hess.
    Die gespielten Titel
    Interpret:in: Titel (Album / Label)
    - Rich Perry: There Is No Greater Love (Ath the Kitano 3 / Steeple Chase)
    - Thad Jones / Mel Lewis: Second Race (Body and Soul, Live in Berlin 1978 / West Wind)
    - Rich Perry: Three and One (To Start Again / Steeple Chase)
    - Maria Schneider Orchestra: Choro Dançado (Concert in the Garden / ArtistShare)
    - Vanguard Jazz Orchestra: Las Cucarachas Entran (Monday Night Live at the Village Vanguard / Planet Arts)
    - Mel Lewis Orchestra: Las Cucarachas Entran (Bennie's Bootlegs / Youtube)
    - Rich Perry: Mud (Progression / Steeple Chase)
    - Niculin Janett Quartet feat. Rich Perry: Toxicology (Toxicology Report / Unit)
    1 hr 1 min

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In der Jazz Collection tauchen wir ein in die Musik von Persönlichkeiten, die den Jazz und angrenzende Genres geprägt haben und prägen. Ein Host und ein versierter Gast zeigen anhand der wichtigsten…

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