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Wer mit Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen kämpft muss oft Monate auf einen Therapieplatz warten. Gleichzeitig ist künstliche Intelligenz in der Lage selbst minimale Gesichtsregungen auszuwerten und daraus Schlüsse über Gefühle zu ziehen. Dadurch ist sie z.B. in der Lage, den Therapieerfolg bei Borderline-Patienten genau so zuverlässig - oder sogar exakter - vorauszusagen als ausgebildete Therapeut:innen.
Hat KI das Potential, Menschen mit psychischen Erkrankungen zu unterstützen - so wie es schon im Rahmen von Therapie-Chatbots passiert? Oder ist gerade in diesem Bereich menschlicher Kontakt unersetzbar? Wie lassen sich mögliche Risiken ethisch gegen das Ungenutztlassen eines großen Potentials für die Versorgung abwägen?
Darüber sprechen Nadia Kailouli und Aljoscha Burchardt mit Judith Simon, Professorin für Ethik in der Informationstechnologie an der Universität Hamburg.
Links und Quellen
Welche Regeln brauchen Roboter-Therapeuten: https://healthcare-in-europe.com/de/news/ethik-welche-regeln-brauchen-roboter-therapeuten.html
Ki in der Psychologie – Interview mit Prof. Dr. Georg W. Alpers von der Uni Mannheim:
Fulmer, R., Joerin, A., Gentile, B., Lakerink, L. & Rauws, M. (2018). Using Psychological Artificial Intelligence (Tess) to Relieve Symptoms of Depression and Anxiety: Randomized Controlled Trial. JMIR mental health, 5(4), e64.
Rechtsverstöße sind in der virtuellen Welt an der Tagesordnung. Ob Hatespeach, Pornografie oder Volksverhetzung - diese Inhalte sind strafbar, werden aber in der Realität oft nicht verfolgt. Ein Problem dabei ist die schiere Masse von Straftaten, die die Kapazität von Medienaufsicht und Justiz sprengt. KI kann helfen möglicherweise illegale Inhalte zu erkennen und zu markieren. Das ist nicht nur im Sinne der Nutzer:innen, sondern auch im Sinne der Plattformen, die durch den “Digital Service Act” mehr Verantwortung für Inhalte übernehmen müssen. Aber: Die Filtermechanismen sind weit davon entfernt perfekt zu sein - z.B. bei Ironie oder Kunst stoßen sie an Grenzen und löschen möglicherweise zu viel. Und: Unter Umständen kann KI sogar zu mehr Rechtsverstößen im Netz führen. Wenn sie z.B. eingesetzt wird um illegale Deepfakes zu produzieren. Macht KI das Netz Rechtssicherer? Darüber sprechen Nadia Kailouli und Aljoscha Burchardt mit Philipp Hacker, Rechtswissenschaftler und Experte für digitale Technologien
Links: Fall der Woche: Das Kivi-Tool zur Medienaufsicht:
https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/513732/ki-in-der-medienaufsicht-was-leistet-das-tool-kivi/
Interview mit Phillipp Hacker zur KI-Regulierung:
https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/panorama/2023/12/kuenstliche-intelligenz-regulierung-interview.html
Hintergrund zum AI-Act der EU:
https://artificialintelligenceact.eu/de/
What the KI - Firefly und die Mona Lisa:
https://www.wuv.de/Themen/Tech/KI-Fail-Alle-lachen-ueber-die-XXL-Mona-Lisa
Rechtsverstöße sind in der virtuellen Welt an der Tagesordnung. Ob Hatespeach, Pornografie oder Volksverhetzung – diese Inhalte sind strafbar, werden aber in der Realität oft nicht verfolgt. Ein Problem dabei ist die schiere Masse von Straftaten, die die Kapazität von Medienaufsicht und Justiz sprengt.
KI kann helfen möglicherweise illegale Inhalte zu erkennen und zu markieren. Das ist nicht nur im Sinne der Nutzer:innen, sondern auch im Sinne der Plattformen, die durch den “Digital Service Act” mehr Verantwortung für Inhalte übernehmen müssen.
Aber: Die Filtermechanismen sind weit davon entfernt perfekt zu sein – z.B. bei Ironie oder Kunst stoßen sie an Grenzen und löschen möglicherweise zu viel. Und: Unter Umständen kann KI sogar zu mehr Rechtsverstößen im Netz führen. Wenn sie z.B. eingesetzt wird um illegale Deepfakes zu produzieren.
Macht KI das Netz Rechtssicherer? Darüber sprechen Nadia Kailouli und Aljoscha Burchardt mit Philipp Hacker, Rechtswissenschaftler und Experte für digitale Technologien
Links
Interview mit Phillipp Hacker zur KI-Regulierung:
Hintergrund zum AI-Act der EU:
What the KI - Firefly und die Mona Lisa:
Können wir uns in eine KI verlieben? Auch wenn die uns vermutlich nicht zurückliebt? Diese Fragen inspirieren seit langem Science Fiction-Stoffe wie "Du bist mein Mensch" oder "Geliebter Roboter". Aber ist das überhaupt noch Zukunft oder schon die Gegenwart? Unter dem Stichwort "Affective Computing" arbeiten Forscherinnen und Forscher daran, dass Künstliche Intelligenz menschliche Emotionen lesen und reproduzieren kann. Und die Technologie macht rasante Fortschritte in Sachen Gefühlserkennung z.B. Auf der Basis von Mimik und Stimme. Wo liegen Potentiale für eine empathische Künstliche Intelligenz - z.B. in der Pflege? Und welche Gefühle sollten wir für Menschen reservieren? Darüber sprechen Nadia Kailouli und Aljoscha Burchardt mit der Managerin und Bestsellerautorin Kenza Ait Si Abbou.
Links Wenn KI menschliche Emotionen analysiert und versteht:
https://digitaleweltmagazin.de/wenn-kuenstliche-intelligenz-menschliche-emotionen-analysiert-und-versteht/
Gefühle erkennen mit Künstlicher Intelligenz:
https://www.swr.de/wissen/gefuehle-erkennen-mit-kuenstlicher-intelligenz-100.html
Buch von Gast Kenza Ait Si Abbou:
Menschenversteher - Wie Emotionale Künstliche Intelligenz unseren Alltag erobert. Droemer Knaur Verlag 2023
Können wir uns in eine KI verlieben? Auch wenn die uns vermutlich nicht zurückliebt? Diese Fragen inspirieren seit langem Science Fiction-Stoffe wie "Du bist mein Mensch" oder "Geliebter Roboter". Aber ist das überhaupt noch Zukunft oder schon die Gegenwart? Unter dem Stichwort "Affective Computing" arbeiten Forscherinnen und Forscher daran, dass Künstliche Intelligenz menschliche Emotionen lesen und reproduzieren kann. Und die Technologie macht rasante Fortschritte in Sachen Gefühlserkennung z.B. Auf der Basis von Mimik und Stimme.
Wo liegen Potentiale für eine empathische Künstliche Intelligenz - z.B. in der Pflege? Und welche Gefühle sollten wir für Menschen reservieren? Darüber sprechen Nadia Kailouli und Aljoscha Burchardt mit der Managerin und Bestsellerautorin Kenza Ait Si Abbou.
Links
Gefühle erkennen mit Künstlicher Intelligenz:
Buch von Gast Kenza Ait Si Abbou:
Selbstlernende Prothese - Medizintechnik und Künstliche Intelligenz Das Medizintechnik-Unternehmen Ottobock hat eine Handprothese entwickelt, die auf Künstlicher Intelligenz basiert. Handamputierte können sie intuitiv mit der Kraft ihrer Gedanken steuern und dadurch ein aktives, eigenständiges Leben führen. Mithilfe von acht Elektroden misst die Prothese die eingehenden Signale und erkennt daraus Muster, die zu einzelnen Bewegungen gehören. Die Signale und Muster kann die intelligente Prothese klassifizieren und verstärken, um sie schließlich in eine Handbewegung zu übersetzen. Feintuning per App also - die KI muss neu lernen, nicht der Patient. Doch worin liegt der große Vorteil für den Anwender? Darüber sprechen Nadia Kailouli und Aljoscha Burchardt mit Daniel Meise, dem Produktmanager von “Myo Plus”.
Links: Lernende Systeme:
https://www.plattform-lernende-systeme.de/best-practice.html?AID=820
https://www.grin.com/document/63275?lang=de#:~:text=Die%20Hand%20ist%20das%20Symbol,Lebensgeschichte%20eines%20jeden%20einzelnen%20Menschen
Unternehmen Ottobock:
https://www.ottobock.com/de-de/product/13E520
PinkMirror - Professional Face Analyser:
https://pinkmirror.com
Selbstlernende Prothese – Medizintechnik und Künstliche Intelligenz Das Medizintechnik-Unternehmen Ottobock hat eine Handprothese entwickelt, die auf Künstlicher Intelligenz basiert. Handamputierte können sie intuitiv mit der Kraft ihrer Gedanken steuern und dadurch ein aktives, eigenständiges Leben führen. Mithilfe von acht Elektroden misst die Prothese die eingehenden Signale und erkennt daraus Muster, die zu einzelnen Bewegungen gehören. Die Signale und Muster kann die intelligente Prothese klassifizieren und verstärken, um sie schließlich in eine Handbewegung zu übersetzen.
Feintuning per App also - die KI muss neu lernen, nicht der Patient.Doch worin liegt der große Vorteil für den Anwender? Darüber sprechen Nadia Kailouli und Aljoscha Burchardt mit Daniel Meise, dem Produktmanager von “Myo Plus”.
Links
https://www.grin.com/document/63275?lang=de#:~:text=Die%20Hand%20ist%20das%20Symbol,Lebensgeschichte%20eines%20jeden%20einzelnen%20Menschen.
Unternehmen Ottobock
PinkMirror – Professional Face Analyser
Algorithmen sind überall und erleichtern in vielen Bereichen unser Leben. Zum Teil auch schon bei der Kita-Platzvergabe. Denn wie die Platzvergabe transparenter und gerechter erfolgen kann, zeigt die vom ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung entwickelte Software "KitaMatch". Die Planungsunsicherheit und emotionale Belastung, die oft mit der Suche einhergehen, lassen sich auf diese Weise ebenfalls verringern. Doch die Empfehlungen einer Software sind nur so gerecht, wie die Kriterien, nach denen diese programmiert sind. Stellt sich also die Frage, ob ethische Algorithmen automatisch für mehr Fairness sorgen? Darüber sprechen Nadia Kailouli und Aljoscha Burchardt mit Carla Hustedt, Leiterin des Bereichs "Digitalisierte Gesellschaft" bei der Mercator Stiftung.
Links: Weigernder Drucker:
https://t3n.de/news/chatgpt-witzige-kreative-experimente-chatbot-1519273/
Kitaplatz-Vergabe mit Hilfe von Algorithmen:
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2021/juni/bessere-kita-platzvergabe-durch-algorithmen
https://www.elektroniknet.de/karriere/arbeitswelt/per-algorithmus-zum-kita-platz.205870.html
Zu Carla Hustedt:
https://de.linkedin.com/in/carlahustedt
Ethischer Algorithmus:
https://www.sichtart.at/ethik-fuer-algorithmen/
Algorithmen sind überall und erleichtern in vielen Bereichen unser Leben. Zum Teil auch schon bei der Kita-Platzvergabe. Denn wie die Platzvergabe transparenter und gerechter erfolgen kann, zeigt die vom ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung entwickelte Software "KitaMatch". Die Planungsunsicherheit und emotionale Belastung, die oft mit der Suche einhergehen, lassen sich auf diese Weise ebenfalls verringern.
Doch die Empfehlungen einer Software sind nur so gerecht, wie die Kriterien, nach denen diese programmiert sind. Stellt sich also die Frage, ob ethische Algorithmen automatisch für mehr Fairness sorgen? Darüber sprechen Nadia Kailouli und Aljoscha Burchardt mit Carla Hustedt, Leiterin des Bereichs "Digitalisierte Gesellschaft" bei der Mercator Stiftung.
Links und Quellen
Weigernder Drucker:
Kitaplatz-Vergabe mit Hilfe von Algorithmen:
https://www.elektroniknet.de/karriere/arbeitswelt/per-algorithmus-zum-kita-platz.205870.html
Zu Carla Hustedt:
Ethischer Algorithmus:
Der Global Risks Report 2024 sieht Fehl- und Desinformationen als das größte kurzfristige Risiko. Gerade in Hinblick auf die Wahlen, die in den nächsten zwei Jahren in mehreren Volkswirtschaften anstehen, werden Falschinformationen als großes Problem angesehen. Denn wer verlässliche Infos sucht, macht dies meist auch im Netz - per Google, Bing Chat und Co. Doch auch die Suchmaschinen nutzen zunehmend KI generierte Inhalte. Das Problem dabei ist: Die Suchergebnisse zu politischen Informationen und Wahlen, die ChatGPT in einer Studie der NGO "Algorithmwatch" ausspuckte, waren teils desaströs falsch. Gefährden also KI-Suchmaschinen demokratische Wahlen? Darüber sprechen Nadia Kailouli und Aljoscha Burchardt mit Matthias Spielkamp, Geschäftsführer und Mitgründer von "AlgorithmWatch".
Links: Studie zu Bing Chat:
https://algorithmwatch.org/de/schlussbericht-microsoft-bing-chat/
Gefährden Desinformationen demokratische Wahlen?:
https://algorithmwatch.org/de/bing-chat-wahlen-2023/
Global Risks Report:
https://info.marsh.com/l/395202/2023-12-19/cl8gbq/395202/1702999023JBs7dHUu/Global_Risks_Report_2024_Exec_Summary.pdf
Desinformation als Herausforderung für die Demokratie:
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/desinformation-herausforderung-fuer-die-demokratie
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