Kontext

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Kontext episodes

  • Künste im Gespräch: Gewerbemuseum – Gustavs Schwestern – Beatbuch
    Was hat Design mit dem Berner Gewerbemuseum zu tun? Wer sind Gustavs Schwestern? Und wie klingt das neue Buch eines hundertjährigen Beatpoeten? Das Berner Gewerbemuseum wurde vor 150 Jahren gegründet. Die Sammlung wird neu von der Berner Design Stiftung verwaltet und die zeigt jedes Jahr an der «Bestform» Ausstellung Objekte daraus. Design existierte schon lange, bevor es den Ausdruck gab. Ein aktueller historischer Rundgang.
    Hässliche Schaumgummi-Puppen und schräge Geschichten: Seit knapp 15 Jahren machen Jacqueline Surer und Sibylle Grüter unter dem Namen «Gustavs Schwestern». Figurentheater, welches nicht nur Kinder ansprechen soll. Die beiden Spielerinnen haben den angestaubten Begriff des Puppentheaters mit ihrem fulminanten Hotzenplotz gründlich durchgeschüttelt und stellen seither in jeder Produktion neu unter Beweis, mit wie wenig Mitteln eine gute Geschichte attraktiv erzählt werden kann. Neuerdings am Theater Luzern.
    Lawrence Ferlinghetti wird hundert Jahre alt. Der Mann, der die «Beat Poets» massgeblich in Bewegung brachte, stand selber eher ruhig am Rand des Wörterflusses. Aber er lebt. Und er wird mehr denn je geliebt für seine wütend lärmigen Gedichte. Zum 100. Geburtstag am 24. März hat er sich selber ein neues Buch geschenkt. Weitere Themen: Ein Rundgang durch die Geschichte des Berner Gewerbemuseums - Lasst die Puppen tanzen! Das Figurentheater Gustavs Schwestern - Beat-Legende Lawrence Ferlinghetti mit einem neuen Buch
    54 min
  • Wer rettet das Klima?
    Wer wird entscheidend beim Klimaschutz - die streikenden Schülerinnen, die Initiantinnen der Gletscherschutzinitiative, oder am Ende die FDP? Die Jugendlichen und die Schülerinnen gehen fürs Klima auf die Strasse, Umweltorganisationen und besorgte Bürgerinnen lancieren die Gletscherschutzinitiative - und auch die FDP will mehr Klimaschutz. Die Frage stellt sich, wo die grossen Schritte im Klimaschutz getan werden: auf der Strasse, an der Urne, oder doch in der politischen Mitte?
    Eine Diskussion unter der Leitung von Christoph Keller mit Petra Gössi, Präsidentin der FDP, Philippe Kramer, Jungjournalist und Klimastreikender, und Dominik Siegrist, Copräsident der Gletscherschutzinitiative.
    56 min
  • Hören statt Lesen: Audio-Books boomen
    Die Buchbranche verzeichnet sinkende Umsätze und macht dafür auch «Netflix & Co.» verantwortlich. Gleichzeitig erlebt das Hörbuch eine Renaissance und punktet stark beim jungen Publikum. Was steckt hinter diesem weltweiten Boom ? Und warum profitieren Schweizer Hörbuchverlage so wenig davon? Das Hörbuch wurde schon mehrfach totgesagt. Initiiert vor allem von kleinen, unabhängigen Labels, sorgten dann die Harry Potter-Bände für eine erste Popularisierung des neuen Mediums. Doch dann schien das Geschäft mit Hör-CDs jahrelang zu stagnieren; etliche Grossverlage, die vorschnell ein eigenes Hörbuchlabel gegründet hatten, krebsten wieder zurück und verzichteten fortan auf Inhouse-Produktionen.
    Der technische Fortschritt brachte aber dann die grosse Wende: Dank Smartphones und tablets war man nicht länger auf CD-Players angewiesen, sondern konnte überall auf spannende Geschichten zugreifen. Zudem senkten Downloadplattformen und Streaming-Services massiv die Preise von Hörbüchern.
    Luzia Stettler zeigt die Berg- und Talfahrt der Audio-CDs im deutschsprachigen Raum auf, fragt nach Gewinnern und Verlierern in diesem Geschäft und wirft mit Branchenkennern einen Blick in die Zukunft: Sprachgesteuerte Geräte und künstlich hergestellte Stimmen werden die Audio-Welt wohl demnächst erneut revolutionieren. Weitere Themen: Berg- und Talfahrt der Hör-CD - Industrialisierung der Sprachaufnahme - Künstliche Stimmen als Zukunftsvision? - Wo bleibt der Audio-Boom auf dem CH-Markt?
    55 min
  • Das Drehbuch – Jemand hat’s geschrieben…
    Der «Zwingli»-Film hat über 200'000 Zuschauerinnen angezogen. Aber kaum jemand kennt die Drehbuchautorin dahinter. Am erfolgreichen «Bestatter» arbeiteten gar ganze Teams – darunter auch die «Zwingli»-Autorin. Wer sind die Leute? Und wie funktioniert so ein «Writers Room»? Simone Schmid hat über zwei Jahre an den verschiedenen Drehbuch-Fassungen für «Zwingli» gearbeitet. Zuerst alleine, dann gemeinsam mit dem Regisseur. Was passiert zwischen Fassung drei und dem endgültigen Drehbuch? Anhand konkreter Beispiele im Vergleich zwischen früher Drehbuchfassung und der schliesslich gedrehten und geschnittenen Szene erklärt die Autorin, wie Figuren verschmolzen, Dialoge verschoben und Ideen verändert werden.
    Wenn ein Grossprojekt wie «Zwingli» Jahre braucht für die Entwicklung, wie werden dann Serien wie «Der Bestatter» geschrieben, welche über sieben Jahre hinweg laufend passieren? Unter anderem im Team, im sogenannten «Writers Room». Zu so einem Team gehörte nicht nur Simone Schmid, sondern schon früh und federführend auch der Autor und Drehbuchspezialist Dominik Bernet. Seinen eigenen Roman «Marmorera» hat er mit «Bestatter»-Produzent Markus Fischer zu einem Kinofilm umgeformt, ebenso wie etliche Hunkeler-Krimis für die Fernseh-Addaptionen.
    Im Gespräch mit Michael Sennhauser schildern Simone Schmid und Dominik Bernet die Prozesse, die Fussfallen und die Highlights beim «industriellen», arbeitsteiligen Schreiben für Film und Fernsehen.
    56 min
  • Neue jugendliche Lust an der Politik?
    Jugendliche in der Schweiz gehen auf die Strasse und fordern einen besseren Klimaschutz ein. Das überrascht, denn die junge Generation gilt nicht als besonders politisch und die politische Bildung ist marginal. Die Schweiz ist im Wahljahr. Doch die politische Kampagne, die derzeit am meisten Aufsehen erregt, stammt nicht von einer Partei, sondern von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die mit politischen Vorstössen und Demonstrationen auf der Strasse einen besseren Klimaschutz einfordern. Was sind ihre Beweggründe und wie steht es generell um das politische Engagement der jungen Generation?
    Und was leistet die politische Bildung, in einem Staat, der auf direktdemokratische Mitsprache setzt und auf mündige Bürgerinnen und Bürger angewiesen ist? Weitere Themen: Klimastreik - Wenn politische Bildung auf der Strasse stattfindet - Niveau der politischen Bildung: nicht besonders hoch - Mehr als Talentschmieden
    55 min
  • Künste im Gespräch – Dreyfus – Genzken – «Les chatouilles»
    Jeshua Dreyfus filmt Dani Levy in «Sohn meines Vaters» – Isa Genzkens Kunst schafft Räume – «Les chatouilles»: Eine Frau tanzt und wütet sich frei von den Übergriffen in ihrer Kindheit. Mit seiner neuen Tragikomödie geht der Basler Filmemacher Jeshua Dreyfus aufs Ganze. Dani Levy spielt den fremdgehenden Psychiater, dem der Sohn aus Trotz die Geliebte ausspannt. Weil er sich selber nicht mehr findet zwischen Mutter, Freundin und Permanent-Analyse durch den Vater. Ein Gespräch mit dem Regisseur über unsympathische Figuren, sympathische Situationen und Familie überhaupt.
    Die deutsche Bildhauerin Isa Genzken hat sich Zeit ihres Lebens neu erfunden. Nun zeigt eine Ausstellung in der Kunsthalle Bern das anhaltende Interesse der kürzlich siebzig gewordenen Künstlerin für den öffentlichen Raum.
    Die pädophile Übergriffigkeit eines Nachbarn und Familienfreundes auf die achtjährige Odette verarbeitet die erwachsene Tänzerin mit den Mitteln, die sie beherrscht: Bewegung und Ausbruch, Konfrontation und Explosion. Das energiegeladene Einfrau-Stück war eine Sensation am Theaterfestival in Avignon und ein Grosserfolg auf den Bühnen. Nun haben Andréa Bescond und Eric Métayer das auf die Leinwand gebracht. Als Film ist «Les chatouilles» mindestens so explosiv, witzig, angriffig und berührend – aber noch einmal zugänglicher und breitenwirksamer. Ein Gespräch mit der Autorin und Eigendarstellerin und ihrem Dramaturgen. Weitere Themen: Jeshua Dreyfus: «Sohn meines Vaters» - Isa Genzken sieht Räume - Les chatouilles: Antanzen gegen frühe Übergriffe
    55 min
  • 30 Jahre Internet
    1989 entwickelte der britische Physiker Tim Berners-Lee am CERN in Genf die Grundlagen des Internets. «Info.cern.ch» hiess die allererste Webseite überhaupt. Das weltweite Netz krempelt seither sehr vieles um. 30 Jahre Internet – eine Gelegenheit zur Rückschau und zur Gegenwartsdiagnose. In «Kontext» berichten Michael Sennhauser über die Anfänge des Internets und Cathrin Caprez über die Physikerinnen und Physiker, für die dieses Instrument des Informationsaustauschs zuerst gedacht war. Der Kriminalistik beschert die Digitalisierung nicht nur neue und veränderte Delikte, sie eröffnet auch neue Wege, Täter zu ermitteln, wie Daniel Nussbaumer, Leiter der Abteilung Cybercrime der Kantonspolizei Zürich, Raphael Zehnder erklärt. Der Internetpionier Jaron Lanier begründet, wie er das Internet reparieren will. Und nicht zuletzt erzählen Neun- bis Achtzigjährige, was ihnen das Internet im Alltag bringt. Weitere Themen: Von den Anfängen des Internets - Das Ursprungbiotop: die Physikerinnen und Physiker - Cybercrime - Internetpionier Jaron Lanier im Gespräch - Was bringt Ihnen das Internet im Alltag?
    57 min
  • Warum auch Pop mit zweifelhaften Botschaften gut sein kann
    «Look at that stupid Girl» sang Mick Jagger, oder «Under my Thumb». Über «Bitches» wird gerapped und über Sex mit Minderjährigen gerockt. Wie haben sich Rock- und Pop-liebende Frauen damit arrangiert? «Warum lieben Frauen ausgerechnet diejenigen Männer und ihre Musik, die sie, im günstigsten Fall, in ein heisses Sexsymbol verwandeln und im weniger günstigen Fall in ein bescheuertes Spielzeug?» fragt die Musikjournalistin Manon Steiner in dem Buch «Under My Thumb». Antworten geben zahlreiche Autorinnen, die über ihr Verhältnis zum Pop und seinen männlichen Protagonisten nachgedacht haben.
    (Eine Sendung vom Bayrischen Rundfunk)
    54 min
  • © Rembrandt
    Nur wenige Künstler werden beim Vornamen genannt: Leonardo, Tizian, Raffael und Rembrandt. Die Niederlande feiern ihren alten Meister 2019 mit einem Rembrandtjahr. Was seine Kunst ausmacht und warum sie nach wie vor fasziniert – das ist Thema für Kontext. 1669 – vor 350 Jahren - starb Rembrandt. Der grosse Meister, der schon zu Lebzeiten eine Legende geworden war, starb arm, hinterliess jede Menge Schulden und konnte sich nicht einmal ein Grab leisten. Auch wenn sein persönliches Leben von Schicksalsschlägen gezeichnet war, künstlerisch war Rembrandt extrem erfolgreich. Was seinen Erfolg bis heute ausmacht, erläutert Kunstredaktorin Ellinor Landmann im Gespräch mit Monika Schärer.
    Und Sie erfahren von drei Männern, die mit dem Rembrandt-Virus infiziert sind: Der führende Rembrandt-Experte Ernst van de Wetering, der niederländische Kunsthändler Jan Six, der zwei bisher unbekannte Rembrandt-Bilder entdeckte, und der Museumsmann Gregor Weber, er leitet die Abteilung der bildenden Künste am Rijksmuseum Amsterdam, dem Museum mit der grössten Rembrandt-Sammlung weltweit. Weitere Themen: Der Forscher Ernst van de Wetering - Der Kunsthändler Jan Six - Der Museumsmann Gregor Weber
    53 min
  • Jugendliche in die Oper!
    Oper und Jugendliche – das braucht Vermittlung. Zwei aktuelle Produktionen gehen unterschiedliche Wege: In Basel inszenieren und spielen Jugendliche selbst, in Winterthur tun dies erwachsene Profis. Was kommt besser an? Wir fragen nach. Kompositionsaufträge für Jugend-Opern sind ein bewusstes Investment der Opernhäuser: in das Publikum von morgen und in die traditionsreiche Kunstform Oper, deren Relevanz durch die Anknüpfung an heutige Realitäten erhalten bleiben soll. Konzert Theater Bern und das Theater Winterthur zeigen dies aktuell mit ihrer Produktion «humanoid»: Erwachsene schreiben, komponieren und inszenieren eine Jugendoper.
    Das Kammerorchester Basel wählt den partizipativen Ansatz: In «Haydn reloaded» lassen sie Jugendlichen des Gymnasiums Kirschgarten freie Hand bei Dramaturgie und Inszenierung. Herausgekommen ist eine bunte Produktion mit alternativen Schöpfungsszenarien.
    Kontext stellt beide Produktionen vor und erörtert im Gespräch Vor- und Nachteile beider Ansätze. Weitere Themen: «Mach eine Erde ohne Menschen!» - Jugendoper «humanoid»: Countertenor trifft auf Roboter - Was sagen eine Jugendliche und ein Lehrerausbildner dazu?
    52 min

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