Kontext

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Kontext episodes

  • Künste im Gespräch: Pampa-Zyklus, Mika Rottenberg, Postkartenbuch
    Der Roman «In Auflösung» des argentinischen Schriftstellers Hernán Ronsino ist auf Deutsch erschienen. Die argentinische Künstlerin Mika Rottenberg plant eine aussergewöhnliche Ausstellung in Bregenz. Aussergewöhnlich ist auch ein neues biographisches Werk über den DDR-Schriftsteller Jurek Becker. In seinem dreiteiligen «Pampa-Zyklus» erkundet der argentinische Schriftsteller Hernán Ronsino die jüngere Geschichte Argentiniens. Dabei reizt er die Möglichkeiten der Literatur aus: Er erzählt seine Geschichten aus der Provinz als vielstimmiges Konzert, das sich aus den Erinnerungen der Bewohner zusammensetzt.
    Auch aus Argentinien stammt die Künstlerin Mika Rottenberg. Sie beschäftigt sich in ihren performativen-filmischen Installationen mit den Abläufen globaler Produktion. Vor allem spürt sie der Frau als Arbeits- und Wirtschaftskraft nach.
    Und der Suhrkamp-Verlag veröffentlicht eine Sammlung von Postkarten, die der Schriftsteller, Drehbuchautor und DDR-Dissident Jurek Becker in den letzten 20 Jahren seines Lebens aus allen Ecken der Welt geschrieben hat. Weitere Themen: Fragmente aus der Pampa: Hernán Ronsinos Roman «In Auflösung» - Mika Rottenberg oder Ökonomie als Varieté-Stück - Jurek Becker, der Postkartenschreiber
    56 min
  • Liebe: Internationaler Tag gegen Homo,-Trans* und Bi-Phobie
    Liebe und Begehren kommt in vielen Facetten daher und die LGBT-Gemeinschaft (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender) kämpft noch immer um Anerkennung. Am internationalen Tag gegen Homo,-Trans*-, und Bi-Phobie fragen wir, wie es um die Sichtbarkeit der LGBT-Gemeinschaft in der Schweiz steht? Frühling 1978: Das Schweizer Fernsehen strahlt die Diskussionssendung «Telearena» aus, die aussschliesslich dem Thema Homosexualität gewidmet ist. Die Sendung bricht ein Tabu und wird zum Meilenstein der schwul-lesbischen Emanzipation.
    30 Jahre danach hat die LGBT-Gemeinschaft viel erreicht. «Aber der Kampf um Anerkennung und Sichtbarkeit geht weiter», sagt Anna Rosenwasser, Geschäftsleiterin der Lesbenorganisation Schweiz (LOS) und Studiogast.
    Kontext besucht in dieser Stunde die Milchjugend, die grösste Schweizer Jugendorganisation für lesbisch, bisexuelle, schwule, bi, trans* und asexuelle Jugendliche.
    Wir reisen durch die Schweiz und fragen, wie die Kirchgemeinden sich zum Thema «Segen für alle» positionieren? Und wir treffen den Verein «QueerAltern» und wollen wissen, warum dieser ein Alters- und Pflegeheim extra für die LGBT-Gemeinschaft realisieren will? Weitere Themen: «Wir haben es uns nicht ausgesucht. Wir hatten einfach Glück» - Die Kirchen und der «Segen für alle» - Geoutet im Altersheim
    56 min
  • Kunsthalle Bern – 100 Jahre Gegenwart
    Die Kunsthalle Bern feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Gegründet wurde sie – wie auch andere Kunsthallen und Kunstvereine – um der Gegenwartskunst eine Bühne zu verschaffen. Heute zeigen auch viele Museen zeitgenössische Kunst. Was bedeutet das für die Kunsthallen? Gegründet wurde sie 1918, die Kunsthalle Bern. In den 1960er Jahren hat sie mit Kurator Harald Szeemann internationale Kunstgeschichte geschrieben.
    Heute ist es ein wenig stiller um sie geworden. Aktuelle Kunst wird längst nicht mehr nur in der Kunsthalle gezeigt, sondern auch im Kunstmuseum. Die Kunsthalle Bern ist kein Einzelfall.
    Die Kontext-Redaktion nimmt das Jubiläum der Kunsthalle Bern deshalb zum Anlass, in Beiträgen und Diskussionen nachzufragen, was Kunsthallen und Kunstvereine heute noch ausrichten können. Weitere Themen: Kunsthallen – ein Auslaufmodell? - 100 Jahre Kunsthalle Bern – eine klingende Zeitreise - Ein Haus für die Berner Künstler
    57 min
  • 70 Jahre Israel. Ein Multiversum im Nahen Osten
    Israel ist ein Viel-Kulturen-Staat zwischen Religion und Hightech, zwischen arabischer und westlicher Welt, ein konfliktreiches Land, in dem das Leben schnell ist und kurz sein kann. Vor 70 Jahren wurde der Staat gegründet. Wie lebt es sich dort heute? Einblicke durch Kunst, Kultur und Küche. Israel wurde exakt vor 70 Jahren gegründet – am 14. Mai 1948. Seither erhitzt seine Existenz weltweit die Gemüter. Kontext blickt einmal anders auf das flächenmässig kleine Land zwischen Jordan und Mittelmeer. Hier hat sich im Lauf der Jahre und Jahrzehnte eine multikulturelle Gesellschaft geformt. Was heisst das im täglichen Zusammenspiel?
    Der grosse Literat Amos Oz ist seit Jahrzehnten der Chronist des viel diskutierten Staates. Er und andere Menschen aus Israel verschaffen Einblicke in die gesellschaftliche Befindlichkeit des Staates.
    Die Musik, welche die Menschen hören, ist mehr als bloss ein Soundtrack des Alltags. Doch gibt es das: israelische Musik? Ein Blick in die Kochtöpfe zeigt, dass Israels Geschichte auch auf den Teller kommt. Weitere Themen: Amos Oz, der Chronist des Staates Israel - Weil Israel durch den Magen geht - Was die Israelis eigentlich mit «70 Jahre Israel» feiern - Von Hora-Tanzen bis zum religiösen Pop
    55 min
  • Die Tragödie in Syrien – und die Rolle der Literatur
    Die Bilder aus Syrien verstören. Bomben und Granaten, Giftgas, schutzlose Opfer. Ein Friede ist nicht in Sicht. Kann die Literatur einen Beitrag leisten? In der Kontext-Debatte live von den Solothurner Literaturtagen zu Gast ist der irakischstämmige Schriftsteller Najem Wali. Der in Deutschland lebende Autor macht in seinem literarischen Werk immer wieder auch den Nahen Osten zum Thema. Er beschreibt Konflikte in weit entfernten Gegenden und erlaubt Einblicke hinter den Schlagzeilen.
    Wie gross ist die Kraft der Literatur? Und: Was braucht es darüber hinaus, um die Tragödie in Syrien endlich zu stoppen?
    Unter der Leitung von Felix Münger diskutieren Najem Wali und die beiden Fachleute für die islamische Welt Amira Hafner-Al Jabaji und Reinhard Schulze.
    57 min
  • Shalom Israel - eine Schweizer Debatte zu 70 Jahre Staat Israel
    Die Schweiz und Israel verbinden besondere Bande. Nicht zuletzt fand in Basel 1897 der erste Zionistenkongress statt. Wie steht es um die Beziehung Schweiz-Israel 70 Jahre nach der Staatsgründung? «In Basel habe ich den Judenstaat gegründet», so notierte Theodor Herzl 1897 in sein Tagebuch. Und die enge Verbindung der Schweiz mit Israel besteht bis heute.
    Was in Israel geschieht, lässt hierzulande kaum jemanden unberührt. Mit wem muss man sich solidarisieren, fragen sich viele, mit den Israelis oder den Palästinensern - oder kann man nicht auch neutral bleiben? Soll man überhaupt versuchen Einfluss zu nehmen, und wenn ja, wie?
    Es diskutieren FDP-Nationalrätin Corina Eichenberger-Walther, Jaron Bernstein, Präsident des New Israel Fund NIF Schweiz und Jonathan Kreutner vom Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund SIG.
    56 min
  • Im Exil: Auch geflüchtete Journalisten wollen schreiben
    Was sie sahen und hörten, schrieben sie. Und mussten dafür fliehen. Geflüchtete Journalisten gaben ihre Heimat auf, um ihrem Beruf gerecht zu werden. Im Exil den Wiedereinstieg in den Job zu finden, ist schwierig. «Kontext» widmet diese Sendung geflüchteten Journalistinnen und Journalisten und ihren Geschichten. Wir sprechen über den Zustand der Pressefreiheit auf dieser Welt und fragen, wie bedrohten Journalistinnen und Journalisten geholfen werden kann: in der Not, auf der Flucht und bei der Integration in der Fremde.
    Dazu schauen wir nach Paris, wo ein einzigartiger Zufluchtsort für verfolgte Journalisten aus der ganzen Welt steht, das «maison des journalistes». Und wir sprechen mit einem Betroffenen aus dem Iran und mit Experten der Nicht-Regierungs-Organisation «Reporter ohne Grenzen».
    Wer seine Meinung frei äussert, ist nicht überall erwünscht. Und wer die Fremdsprache im Exil nicht beherrscht, wird als geflüchteter Journalist oft kaum mehr gebraucht. Weitere Themen: Haus der Journalisten - Vom Fliehen und Ankommen
    57 min
  • Ferdinand Hodler – Nationalmaler und Selbstmarketingprofi
    Die Kunstwelt feiert Hodlers 100. Todestag mit einer Vielzahl an Ausstellungen. Wer war Hodler? Wie wurde er zu einem der berühmtesten Schweizer Maler? Und wie wird er heute wahrgenommen – von Kunstschaffenden, Kunsthistorikern und vom Publikum? Als Ferdinand Hodler am 19. Mai 1918 in Genf starb, war er ein reicher und berühmter Mann. Und noch heute hat sein Name Strahlkraft – vor allem in der Schweiz.
    Angefangen hat Ferdinand Hodlers Leben alles andere als rosig. Geboren wurde er 1853 in Bern in ärmlichen Verhältnissen. Er lernte Dekorationsmaler. Mit Fleiss, Ehrgeiz und gewieften Marketingstrategien bildete sich der junge Handwerker zum erfolgreichen Künstler aus.
    Er hatte ein Gespür für Themen und Motive und traf den Nerv seiner Zeit. Aber auch heute noch beschäftigt und begeistert Hodler Kunstexperten und Sammler. Weitere Themen: Hodler und sein Publikum - Hodler im Auktionshaus - Hodler an der Hochschule - Hodler, der Karriere-Stratege
    57 min
  • Ein Gespenst geht um in Europa: 200 Jahre Karl Marx
    Nur wenige Denker haben so grosse Wirkung entfaltet wie Karl Marx, der Philosoph, Ökonom und Gesellschaftstheoretiker, der am 5. Mai 1818 in Trier zur Welt kam. Den einen galt er als Heilsbringer, den anderen als Übeltäter, der das Fundament für die realsozialistischen Diktaturen schuf. Zum 200. Geburtstag von Karl Marx versucht «Kontext» den «multiplen Marx», wie ihn der Biograf Jürgen Neffe nennt, zu ergründen: seine Biografie, die Kritik, die Marx' Wirken aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet, seine Analysen der Gesellschaft und Wirtschaft des 19. Jahrhunderts, in denen er Erkenntnisse formuliert, die teils bis heute nichts an Gültigkeit verloren haben.
    Und nicht zuletzt befragen wir Brigitte Studer, Historikerin an der Universität Bern, zum Marxismus in der Schweiz. Dieser wurde oft zum mächtigen Feindbild emporstilisiert, hatte aber - durchaus in demokratischer Manier - auch hierzulande einige Auswirkungen. Weitere Themen: Biographisches - Auf Spurensuche in der Schweiz - Marx-Kritik - Der digitale Kapitalismus
    58 min
  • Künste im Gespräch – Fashion Drive, Feldenkrais und Schlagzeug
    Das Zürcher Kunsthaus zeigt Modegeschichte im «Fashiondrive». Seit hundert Jahren kann man mit Händen und Füssen auf dem Schlagzeug solotrommeln, und die Bewegungslehre von Moshé Feldenkrais hilft dann allenfalls auch jenen Musikerinnen wieder auf die Sprünge, die sich dabei übernommen haben. Was haben Vivienne Westwood, Joseph Beuys und ein aufgeschlitztes Seidenkleid der Renaissance gemeinsam? Das beantwortet die Ausstellung «Fashion Drive» im Kunsthaus Zürich. Anhand von gut 300 Gemälden, Zeichnungen, Kostümen und Objekten zeigt sie Höhepunkte des Modeschaffens durch die Jahrhunderte von der Renaissance bis heute. Denn Mode ist Kunst und Mode beeinflusst Kunst. Ein Rundgang durch die Ausstellung mit Kunsthaus-Direktor Christoph Becker und Cathérine Hug, welche die Schau kuratiert haben.
    Der Herzschlag begleitet uns als Grundbeat des Lebens, und Trommeln gibt es in allen Kulturen. Vor hundert Jahren ist allerdings ein Instrument auf den Markt gekommen, mit dem plötzlich eine einzelne Person unter Einsatz von Händen und Füssen eine ganze Perkussionsgruppe ersetzen kann. Was im Varieté seinen Anfang nahm, entwickelte bald gewaltige Durchschlagskraft. Das erste Drumset der Firma Ludwig hat 1918 die Triade Bassdrum, Snare und Hi-Hat zur bis heute gültigen Kombination etabliert, die urbane Tanzmusik erobert und damit eine musikalische Revolution ausgelöst. Und mehr noch: Die alten Instrumente von anno dazumal sind bei heutigen Schlagzeugern nach wie vor äusserst beliebt.
    Ein Besuch bei Arno Troxler, einem Musiker, der in seiner Werkstatt Vintage-Schlagzeuge sammelt und für den Wiedergebrauch restauriert.
    Musik machen ist oft körperliche Schwerarbeit. Mitte des letzten Jahrhunderts hat Moshé Feldenkrais seine Bewegungslehre begründet: die Feldenkrais-Methode. Sie will das Bewusstsein für die eigenen Bewegungen schärfen, und ist deshalb gerade auch für Profi- wie für Laien-Musikerinnen und Musiker mit schmerzenden Schultern, verkrampften Händen und mit Lampenfieber zu einem letzten Rettungsanker geworden. Wie wirksam die Methode tatsächlich ist, das fragen wir bei Feldenkrais-Pädagogin Barbara Füezesi nach. Weitere Themen: Ausstellung Fashion Drive: Damen und Dandys im Spiegel der Kunst - 100 Jahre Schlagzeug - Taktgeber einer musikalischen Revolution - Therapieform oder Lebenshaltung? Bewegungslehre nach Feldenkrais
    56 min

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