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In Bangladesh ist im Sommer das autokratische Regime gestürzt worden.
Proteste von Studierenden haben dazu geführt, nicht aber ohne einen hohen Blutzoll: Einige hundert Menschen sind bei den wochenlangen Protesten von Sicherheitskräften getötet worden, ehe die Regierungschefin, Sheik Hazina, Anfang August im Hubschrauber nach Indien flüchtete.
In Bangladesch hat inzwischen Friedensnobelpreisträger Muhamad Yunus - er ist für seine Bewegung der Mikrokredite bekannt geworden - eine Übergangsregierung gebildet. Ursprünglich hieß es, sie solle nur drei Monate im Amt bleiben, doch diese Zeit ist bereits abgelaufen, eine so kurze Spanne wird wohl nicht reichen.
Das bevölkerungsreiche Bangladesh - mit über 170 Millionen Einwohnern auf einer Fläche, nicht einmal halb so groß wie Deutschland - hat mannigfaltige wirtschaftliche Probleme; die Bevölkerung ist arm, und eine stabile Demokratie muss erst aufgebaut werden.
Vom Klimawandel stark betroffen sind die heimischen Wälder:
Trockenheit, Nassschnee, Stürme und dann Schädlingsbefall setzen ihnen zu.
In manchen Gegenden gibt es mittlerweile große Kahlflächen, dadurch steigt die Gefahr von Bodenerosion, Muren, Steinschlag und Lawinen. Wie kann man den Klimaschäden im Wald begegnen?
Vor knapp drei Jahren ist die erste Dreier-Koalition in Deutschland angetreten, um alles besser zu machen. Olaf Scholz (SPD), Robert Habeck (Grüne) und Christian Lindner (FDP) wollten Deutschland einen Modernisierungsschub verpassen – nach 16 Jahren Regierung von Angela Merkel. Sie sind gescheitert. Die Ampel-Koalition ist nach einem Streit über die Haushaltspolitik zerbrochen, Scholz hat Finanzminister Lindner hinausgeworfen.
Damit steht das wichtigste und stärkste EU-Land vor Neuwahlen. In allen Umfragen führt mit großem Abstand die CDU/CSU. Deren Kanzlerkandidat Friedrich Merz hat Scholz zu einem schnellen Abgang gezwungen und zu einem früheren Wahltermin, als Scholz das wollte. Die Wahl wird am 23. Februar stattfinden.
Werden die Ampelparteien allesamt abgestraft, wie zuletzt bei drei Landtagswahlen in Ostdeutschland? Ist das Scheitern der Ampel-Regierung Wasser auf die Mühlen der in Teilen rechtsextremen AfD? Was bedeuten die Neuwahlen für Europa?
Die Galapagos-Inseln, zu Ecuador gehörig, aber weit draußen im Pazifik gelegen, sind ein Dorado für Naturbeobachtung und -forschung. Einzigartige Meerechsen, Seelöwen, Pelikane, Schildkröten, Babyrochen und Haiarten tummeln sich hier, viele der über 4500 auf den Inseln heimischen Arten leben nur in diesem einzigartigen Ökosystem.
Charles Darwin, der Begründer der Evolutionstheorie, machte auf dem Archipel wichtige Beobachtungen, bis heute nutzen Forscherinnen und Forscher seine Erkenntnisse über Fauna und Flora für die Wissenschaft. Doch das Paradies ist gefährdet. Nicht nur Müll im Meer, invasive Pflanzen und eingeschleppte Tierarten sowie der Tourismus bringen das fragile Öko-Gleichgewicht in Gefahr. Auch Ecuadors Drogenkrieg macht vor den Inseln nicht Halt, die strategisch auf der Route der Schmugglerboote vom Festland Richtung Mittelamerika und USA liegen.
Schon in den frühen Morgenstunden unserer Zeit und damit deutlich früher als prognostiziert stand es fest: Donald Trump wird zum zweiten Mal Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Demokratin Kamala Harris hat vor allem in den Swing States schlechter abgeschnitten, als von vielen erwartet. Noch in der Nacht hielt Trump in Florida seine Siegesrede - Amerika stehe ein goldenes Zeitalter bevor, er werde das Land einen, versprach er.
Auch im Senat haben die Demokraten ihre hauchdünne Mehrheit verloren, insgesamt rücken die USA nach rechts. Wie ist der deutliche Sieg Trumps zu erklären? Was haben die USA, Europa und die Welt nun zu erwarten?
Darüber diskutieren:
- Caitlin Ahern, Democrats Abroad
- Martin Weiss, ehemaliger Botschafter in Washington, Präsident des Salzburg Global Seminar
- Benjamin Wolfmeier, Republicans Overseas
Die japanische Bevölkerung altert im Rekordtempo, zugleich ändern sich die Lebensgewohnheiten. Als Folge leben bereits neun Millionen über 65-jährige Japanerinnen und Japaner allein. Jedes Jahr sterben Tausende von ihnen einen einsamen Tod. Sie sterben allein in ihrer Wohnung, ohne die Anwesenheit von Angehörigen oder Freunden. Ihr Tod wird oft tage- oder gar wochenlang von niemandem bemerkt.
„Kodokushi“, wie das einsame Sterben in Japan genannt wird, ist ein ernstes gesellschaftliches Problem. Die Suche nach Angehörigen, das „Aufbewahren“ der Toten und die Renovierungen der Wohnungen verursachen Kosten und Aufwand. Japan versucht nun, auf unterschiedlichen Wegen gegen den einsamen Tod anzukämpfen. Gemeinden etwa unterstützen Seniorinnen und Senioren dabei, im Voraus zu regeln, wie und wo sie bestattet werden sollen. Agenturen und Vereine helfen den älteren Menschen, soziale Kontakte für den letzten Lebensabschnitt zu knüpfen.
Für Frauen, die als Migrantinnen nach Österreich kommen, ist das Rollenbild oft sehr festgefahren: Sie sind Ehefrauen und Mütter und sollen sich um den Haushalt kümmern. Punktum. Viele Frauen haben keine gute Ausbildung und sind es auch nicht gewohnt, sich den althergebrachten Familienbildern zu widersetzen. Auch Familien, die schon jahrzehntelang in Österreich leben, halten nicht selten an ihren Traditionen fest und möchten ihre Töchter früh verheiraten – pro Jahr gibt es hier rund 200 Zwangsehen, die Dunkelziffer dürfte hoch sein.
Prachtvolles mildes Herbstwetter lockt gerade viele ins Freie; dass die Schulkinder Herbstferien haben, passt perfekt dazu.
Zwar sind viele Berghütten schon winterbedingt geschlossen, doch andere haben noch geöffnet, gar nicht so wenige halten sogar das ganze Jahr über offen.
Wandern liegt in Österreicher quasi in der DNA der Bevölkerung. Doch die Wanderinfrastruktur ist in Gefahr.
Im Frühling haben die alpinen Vereine mit einer Petition darauf hingewiesen, dass es einen Investitionsbedarf von annähernd 100 Millionen Euro gäbe - Geld, das für die Sanierung von Hütten und Wegen notwendig ist.
Drei Millionen hat die scheidende Bundesregierung dann auch zugesagt, und nach jüngstem Stand fließt das Geld bereits; das Versprechen wurde also gehalten.
Doch wie soll es weitergehen? Viele Hütten müssen saniert, modernisiert oder gar neugebaut werden; die Freiwilligen für Wegearbeiten werden rar, und auch auch Hüttenpächter werden von Alpenverein, Naturfreunden und ÖTK dringend gesucht.
Egal ob im Bus, an der Supermarktkasse oder zu Hause am Esstisch: Wo Kinder und Jugendliche sind, ist ihr Mobiltelefon meist nicht weit. So weit, so normal. Doch wann wird der ständige Blick aufs Handy krankhaft, zur Sucht? Wann verwandeln sich "Digital Natives" in "Smombies" - also Smartphone-Zombies, die ohne ihr Telefon kaum noch lebensfähig sind?
Mit diesen Fragen beschäftigten sich nicht nur Wissenschaft und Expert:innen auf psychologischer Ebene, sondern vor allem auch Eltern - die der jungen Generation in ihrer digitalen Welt oft hilflos gegenüberstehen. Viel Diskussionsbedarf gibt es auch an den heimischen Schulen. Denn in Österreich muss jede Schule selbst darüber entscheiden, in welchem Ausmaß sie den Handygebrauch zulässt.
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