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Mit: Johannes Huber, "dieSubstanz.at" und Christina Traar, Kleine Zeitung.
Diskussionsleitung: Astrid Plank
Nur zwei Wochen nach der Nationalratswahl geht es auch in Vorarlberg um die politische Zukunft. Wird die ÖVP ihre traditionelle Vormachtstellung halten können oder droht sie bei der Landtagswahl am Sonntag den ersten Platz an die FPÖ zu verlieren? Endet auch im Ländle die schwarz-grüne Zusammenarbeit?
Und hat das Wahlergebnis in dem kleinen Bundesland im Westen mit rund 270 000 Wahlberechtigten überhaupt Relevanz für den Bund?
Die Cholera ist eine Durchfallerkrankung, die tödlich ausgehen kann, die man aber eigentlich medizinisch ganz gut in den Griff bekommen kann. Doch weltweit ist sie wieder auf dem Vormarsch.
Vor alllem in Asien und im südlichen Afrika führen der Mangel an sauberem Trinkwasser und unhygienische Wohnverhältnisse immer wieder zu Choleraausbrüchen. Bei rascher medizinischer Versorgung ist die Heilungschance hoch, doch unbehandelt kann die Cholera schnell zum Tod führen. Eine Impfung gibt es, doch fehlen gerade in den ärmsten und stark betroffenen Ländern die finanziellen Mittel, um sie in großem Maßstab zu verabreichen; außerdem wird zu wenig Impfstoff produziert.
Einst war die Cholera auch in Mitteleuropa eine gefürchtete Erkrankung. Im 19. Jahrhundert trat sie erstmals auf – in Wien wütete sie zwwischen den 1830er und den 1870er Jahren. Der Bau der ersten Hochquellwasserleitung und damit die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser machten der Bedrohung ein Ende.
In exakt vier Wochen wählen die US-Amerikanerinnen und -Amerikaner einen neuen Präsidenten - oder die neue PräsidentIN.
Donald Trump gegen Kamala Harris:
dort der polternde Republikaner mit der zweifelhaften Vita und oft bedenklichen Ansichten und Aussagen, aber großer Fangemeinde - hier die Demokratin, die die Chance hat, als erste Frau an die Spitze der USA zu treten, als Vizepräsidentin aber etwas farblos geblieben ist. Momentan scheint das Rennen noch unentschieden.
Und das Land ist tief gespalten. Die Anhänger der beiden stehen einander recht unversöhnlich gegenüber. Beispielhaft dafür kommt in der folgenden Sendung ein Geschwisterpaar zu Wort.
Vor genau einem Jahr hat eine Terror-Armee aus Gaza israelische Ortschaften überfallen. Rund 1200 Frauen, Kinder und Männer wurden grausam gequält und ermordet. 251 Geiseln verschleppten die Terroristen nach Gaza.
Ein Jahr später haben sich die Folgen des schwärzesten Tags in Israels Geschichte zu einem Flächenbrand ausgewachsen. Israels Krieg gegen die Hamas im Gazastreifen, aber auch gegen die Hisbollah im Libanon hält die Welt in Atem. Mehr als 40.000 Palästinenser, Frauen wie Männer, Kämpfer wie Zivilistinnen, sind bisher getötet worden, ihre alten Ängste vor Vertreibung und Schutzlosigkeit leben wieder auf. Aufzugeben kommt dennoch für viele nicht in Frage.
Betroffene in Israel und aus Gaza sprechen über die Auseinandersetzung mit dem Schmerz und der Angst, aber auch über die Hoffnung auf eine bessere Zukunft trotz allen Leids - schon allein deshalb, weil es keine andere Wahl gebe.
Die Lage im Nahen Osten eskaliert: In der Nacht hat der Iran hunderte Raketen auf Israel abgefeuert, von denen die meisten abgefangen wurden. Zu Israels Krieg gegen die Hamas im Gazastreifen – eine Reaktion auf das Hamas-Massaker in Israel vor knapp einem Jahr - kommt nun auch ein Krieg gegen die Terrormiliz Hisbollah im Libanon, die regelmäßig Raketen auf Israel abfeuert. Die Region droht endgültig in Flammen aufzugehen, der Libanon im Chaos zu versinken; hunderttausende Menschen sind bereits auf der Flucht.
Was bezweckt Israel mit diesem Mehrfrontenkrieg? Kann es gelingen, den Iran und seine Verbündeten in die Schranken zu weisen und das Gleichgewicht der Kräfte im Nahen Osten nachhaltig zu verändern?
Darüber diskutieren:
Tim Cupal, langjähriger ORF-Korrespondent in Israel
Walter Feichtinger, Militärexperte
Monika Halkort, Sozialwissenschafterin und Libanon-Expertin
Katharina Wagner, Iran-Korrespondentin des ORF
Diskussionsleitung: Elisa Vass
Noch nie waren so viele kleine Kinder wie im Vorjahr in österreichischen Krippen und Kindergärten: 330.000 Sprösslinge besuchten die rund 9.000 Einrichtungen. Die ersten sechs Lebensjahre sind prägend, weshalb den Elementarpädagog:innen in der frühkindlichen Bildung eine wichtige Rolle zukommt. Doch der Mangel an engagierten, gut ausgebildeten Fachkräften für die Kindergärten ist groß: In öffentlichen wie in privaten Einrichtungen fehlen derzeit hunderte Elementarpädagog:innen: Stress, hohe Verantwortung und geringe Gehälter haben erfahrene Pädagogen das Handtuch werfen lassen oder potentiell interessierte Berufseinsteigerinnen von vornherein abgeschreckt. Und da gut 90 Prozent des Personals Frauen sind, verursachen Babykarenzen zusätzliche Lücken.
Doch wie aus der Kindergartenmisere herauskommen? Mit einer überarbeiteten Eignungsprüfung, einer Imagekampagne und Angeboten für Quereinsteiger will das Bildungsministerium Interessentinnen in die Kindergärten locken.
Mehr als 6,3 Millionen Österreicherinnen und Österreicher waren am Sonntag aufgerufen, einen neuen Nationalrat zu wählen. Neun Parteien sind bundesweit angetreten.
Die FPÖ ist klarer Wahlsieger, zum ersten Mal hat sie mit knapp 29 Prozent bei einer Nationalratswahl Platz eins erreicht. Die ÖVP musste als Zweitplatzierte große Verluste hinnehmen, die SPÖ kam gar nur mehr auf Platz drei. Die Grünen fielen hinter die NEOS auf Platz fünf zurück. Die vier bundesweit antretenden Kleinstparteien kamen gar nicht in den Nationalrat hinein.
Was sind die Gründe für das Wahlergebnis und was bedeutet es für die Regierungsbildung?
Darüber diskutieren:
Walter Hämmerle, Kleine Zeitung
Thomas Hofer, Politikberater
Eva Linsinger, Profil
Wie wird die österreichische Nationalratswahl im Ausland wahrgenommen? Darüber disktuieren Journalist:innen und Auslandsösterreicher:innen.
Am Sonntag wird es ernst. Gut 6,3 Millionen Österreicher:innen dürfen über den nächsten Nationalrat bestimmen. Besonders viele Parteien buhlen heuer um ihre Stimmen: gleich neun haben es bundesweit auf die Stimmzettel geschafft, dazu kandidieren noch drei Listen in einzelnen Wahlkreisen.
Was sind die Schwerpunkte in ihren Programmen? Womit wollen die vielen Parteien das Wahlvolk überzeugen, gerade sie und nicht die anderen zu wählen? Und wie beurteilen Expertinnen und Experten diese Schwerpunktsetzung?
Heute schauen wir auf die drei Parteien, die die größten Chancen auf einen Regierungsbildungsauftrag nach der Wahl haben: ÖVP, FPÖ und SPÖ.
Am Sonntag wird es ernst. Gut 6,3 Millionen Österreicher:innen dürfen über den nächsten Nationalrat bestimmen. Gleich neun Parteien haben es bundesweit auf die Stimmzettel geschafft, dazu kandidieren noch drei Listen in einzelnen Wahlkreisen.
Was sind die Schwerpunkte in ihren Programmen? Womit wollen die vielen Parteien das Wahlvolk überzeugen, gerade sie und nicht die anderen zu wählen? Und wie beurteilen Expertinnen und Experten diese Schwerpunktsetzung?
Heute beleuchten wir Wahlprogramm und Wahlkampf der Bierpartei, von KEINE, der KPÖ und der Liste Petrovic sowie der bisher schon im Parlament vertretenen NEOS und der Grünen.
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