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Noch eine Woche ist es bis zur US-Wahl. Das Rennen ist sehr eng: Ob die Demokratin Kamala Harris oder der Republikaner Donald Trump vorne liegen wird, lässt sich nicht voraussagen. Beurteilen aber lässt sich, wie die Regierung von Joe Biden die letzten vier Jahre gearbeitet hat. Wie stehen die USA gesamtgesellschaftlich, wirtschaftlich und weltpolitisch da? Bidens Amtszeit war von einer immensen Inflations- und Migrationskrise geprägt, außenpolitisch hat sich der Präsident besonders bei den NATO-Alliierten bemüht, verlorengegangenes Vertrauen in die USA wiederherzustellen. Und wie beurteilen US-Bürgerinnen und Bürger die vergangenen Jahre? Geht es ihnen besser als zuvor?
Nach der Wahl vom 29. September wird es nun ernst: Der Nationalrat tritt erstmals zusammen. Viele neue Gesichter finden sich in den Reihen der Abgeordneten. Die FPÖ besetzt nun wesentlich mehr Plätze als bisher, die Reihen der ÖVP und der Grünen haben sich gelichtet. Der Parteichef der SPÖ, Andreas Babler, sitzt erstmals selbst im Nationalrat, die NEOS ziehen leicht gestärkt wieder ein.
Neben der Angelobung der Abgeordneten geht es vor allem um die Wahl des neuen Präsidiums. Wer wird neue/r Nationalratspräsident/in? Ob es – wie es dem jahrzehntelangen Usus entspricht – jemand von der mandatsstärksten Partei wird, diesmal also von der FPÖ, war bis zuletzt stark umstritten.
Tausende Fracht- und Passagierschiffe kreuzen über die Weltmeere.
Irgendwnan müssen diese Riesen alle verschrottet werden.
Zerlegt und ausgeweidet werden sie überwiegend in Südasien - etwa in Chittagong in Bangladesch. Dort gibt es spezialisierte Werften.
Die alten Schiffe stecken voller wertvoller Materialien, allen voran Stahl, aber auch voller gefährlicher Stoffe wie etwa Asbest.
Bisher werden diese oft unter unzureichenden Bedingungen aus den Schiffen geholt und entsorgt. Künftig soll die Schiffszerlegung grüner und auch so zertifiziert werden. Doch nicht alles, was auf Papier geschrieben wird, wird auch umgesetzt, monieren Kritiker und Umweltschützerinnen; vieles davon sei bloß Green washing.
Darüberhinaus sind die Arbeitsbedingungen auf den Schiffsleichen oft miserabel und gefährlich.
In genau zwei Wochen blickt die Welt gebannt nach Amerika. Wird die Demokratin Kamala Harris die erste Präsidentin der USA oder macht der Republikaner Donald Trump noch einmal das Rennen?
Wie immer wird die Wahl in den sogenannten Swing States entschieden werden, in den wenigen Staaten, wo nicht von vornherein klar ist, welcher Partei die Wahlmännerstimmen zufallen werden.
Wie legen die beiden Lager ihren Wahlkampf in den Swing States an? Welche Wählergruppen sind bei der Wahl am 5. November entscheidend? Was soll mit dem aggressiven Tonfall erreicht werden, in dem der Wahlkampf über weite Strecken geführt wird? Und wer hat letztlich die besseren Karten?
In Hongkong jähren sich heuer die Proteste der mittlerweile zerschlagenen Demokratiebewegung zum fünften Mal. Über eine Million Menschen gingen ab Juni 2019 bei Demonstrationen monatelang auf die Straße. Anfangs war es ein Protest gegen ein geplantes Auslieferungsgesetz, dann wurde es zum Protest gegen den Einfluss der kommunistischen Zentralregierung Chinas in der chinesischen Sonderverwaltungsregion. Die Proteste schlugen schließlich in Gewalt um, seitens der Polizei und auch mancher Demonstranten. Mehr als 4.000 Menschen wurden festgenommen.
Im Jahr 2020 hat die chinesische Zentralregierung ein Staatssicherheitsgesetz für Hongkong erlassen. Dieses hat oppositionelle Stimmen nahezu verstummen lassen; prominente Aktivistinnen und Journalisten sitzen in Haft. Vom Streben nach Freiheit und vom Ruf nach Demokratie ist in der Öffentlichkeit nicht mehr viel übriggeblieben.
Verstehen Kinder und Jugendliche nicht gut genug Deutsch, um im Unterricht mitzukommen, müssen sie separate Deutschförderklassen besuchen. Sie verbringen in diesen Klassen zwischen 15 und 20 Stunden pro Woche. Mit den Schüler:innen der Stammklasse werden sie in Fächern wie Werken, Musik oder Turnen gemeinsam unterrichtet.
Laut einer neuen Studie der Uni Wien fühlen sich die betroffenen Schüler:innen von Mitschülern und Lehrpersonal ausgegrenzt. Wie gut funktionieren die Deutschförderklassen in der Praxis? Hemmen sie die Integration der Kinder und Jugendlichen oder sorgen sie für einen raschen Spracherwerb?
Darüber diskutieren:
Kerstin Hassler, Lehrerin in einer Deutschförderklasse, Volksschule Graz-Hirten
Christian Klar, Mittelschuldirektor, Franz Jonas Europaschule in Wien-Floridsdorf
Evelyn Molin-Zenker, Bildungsdirektion Wien
Susanne Schwab, Studienautorin, Universität Wien
Kolumbien hat sich für die Energiewende ehrgeizige Ziele gesteckt und setzt dabei vor allem auf die Produktion von grünem Wasserstoff. Das Land will zum größten lateinamerikanischen Exporteur von Wasserstoff werden und so die Abhängigkeit von fossilen Energien verringern sowie die CO2-Bilanz verbessern.
Noch steht Kolumbiens Wasserstoffindustrie in den Startlöchern. Doch schon jetzt sorgt die Energiewende für Konflikte, die für die erste linke Regierung des Landes unter Gustavo Petro zur Belastungsprobe werden. Für die Produktion von grünem Wasserstoff soll die Solar- und Windkraft ausgebaut werden; diese soll den Abbau von Steinkohle ersetzen. Doch vor allem die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten sieht den Ausbau skeptisch, fühlt sich zu wenig eingebunden und bezweifelt, von der Energiewende zu profitieren.
Kolumbien hat sich für die Energiewende ehrgeizige Ziele gesteckt und setzt dabei vor allem auf die Produktion von grünem Wasserstoff. Das Land will zum größten lateinamerikanischen Exporteur von Wasserstoff werden und so die Abhängigkeit von fossilen Energien verringern sowie die CO2-Bilanz verbessern.
Noch steht Kolumbiens Wasserstoffindustrie in den Startlöchern. Doch schon jetzt sorgt die Energiewende für Konflikte, die für die erste linke Regierung des Landes unter Gustavo Petro zur Belastungsprobe werden. Für die Produktion von grünem Wasserstoff soll die Solar- und Windkraft ausgebaut werden; diese soll den Abbau von Steinkohle ersetzen. Doch vor allem die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten sieht den Ausbau skeptisch, fühlt sich zu wenig eingebunden und bezweifelt, von der Energiewende zu profitieren.
In Südkorea arbeitet eine Wahrheits- und Versöhnungskommission im Auftrag der Regierung derzeit eines der dunkelsten Kapitel der eigenen Geschichte auf. Es geht um tausende Kinder, die vor allem während der Militärdiktatur in den 1970er- und 1980er-Jahren für Auslandsadoptionen freigegeben wurden - oft gegen den Willen oder gar ohne Wissen der Mütter. Zeitweise wurde jedes zehnte südkoreanische Kind über Agenturen ins Ausland vermittelt, meist unrechtmäßig und besonders oft in skandinavische Länder. Dahinter steckten politische Gründe: Auslandsadoptionen wurden gegen internationale Unterstützung getauscht. Mitte nächsten Jahres soll der Abschlussbericht der Kommission vorgelegt werden. Eine Geschichte über die Spurensuche von Kindern und Müttern, Lug und Betrug, Dänemark und Nordkorea.
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