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Feindlich. So nennt Alexandria Ocasio-Cortez die Stimmung gegenüber progressiven Ideen in der eigenen Partei. Nur kurz nach dem Wahlsieg von Joe Biden war es vorbei mit der Solidarität, mit der sich alle Flügel der demokratischen Partei hinter ihren Kandidaten gestellt hatten.
Denn bei den Kongresswahlen lief es für die US-Demokraten weit weniger gut, als sie gehofft hatten. Im Repräsentantenhaus hielten sie zwar die Mehrheit, doch anstatt Sitze hinzuzugewinnen, verloren sie einige Wahlkreise. Im Senat hängt eine mögliche Mehrheit an der Nachwahl von zwei Senatssitzen im US-Bundesstaat Georgia im Januar. Die blaue Welle, sie ist ausgeblieben.
Liegt es daran, dass im Wahlkampf zu viele progressive Themen und zu oft das Wort Sozialismus gefallen ist, wie Abgeordnete aus eher konservativen Wahlkreisen sagen? Oder daran, dass zu wenig konsequent auf Themen wie Klimawandel, Black Lives Matter und Gesundheitsversorgung gesetzt wurde, wie der linke Parteiflügel kritisiert?
Im Podcast sprechen wir über den Lagerstreit bei den Demokraten, die Geschichte der Partei und ihren möglichen Weg in die Zukunft. Und im Get Out: Emmanul Acho mit seinen unbequemen Gesprächen und eine Schwärmerei über Patti Smith.
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Mit Thanksgiving beginnt in den USA die Feiertagssaison. Das Fest ist für nicht wenige US-Amerikanerinnen und -amerikaner fast wichtiger als Weihnachten. Es ist eine Chance, die Familie zu sehen, ein langes Wochenende miteinander zu verbringen. Millionen reisen kreuz und quer durch das Land, Flugpreise sind normalerweise astronomisch hoch. Doch die Corona-Pandemie hat auch das verändert.
Die Zahlen in den USA steigen wieder dramatisch an, mehr als 12,5 Millionen Menschen sind bereits infiziert, mehr als eine Viertelmillion Menschen ist an den Folgen des Coronavirus gestorben. Das Center for Disease Control hat daher in diesem Jahr alle Bürger dazu aufgerufen, das Reisen zu Thanksgiving zu vermeiden.
Dennoch sind am Wochenende vor dem Fest an diesem Donnerstag mehr als zwei Millionen Menschen im Land geflogen. Im Vergleich zu den Vorjahren ist das zwar deutlich weniger, inmitten einer Pandemie aber zu viel, sodass viele fürchten, dass Thanksgiving zum Superspreaderevent werden könnte.
Unterdessen sind immer noch mehr als elf Millionen Menschen im Land ohne Job, viele können sich nicht ihren normalen Supermarkteinkauf leisten, geschweige denn einen Truthahn. Mehr als 26 Millionen Erwachsene sagen laut Daten, die die_ Washington Post_ zitiert, sie hätten nicht genug zu essen.
Und die Politik? US-Präsident Donald Trump kümmert sich nicht um die Pandemie, der gewählte Präsident Joe Biden hat noch nicht die Macht, dies zu tun. Im US-Podcast sprechen wir darüber, wie es den Menschen im Land geht, wie Sport und Kultur mit der Pandemie umgehen und wie die Machtübergabe im Weißen Haus läuft. Und im Get Out: Empfehlungen für das Kennedy Center und wordsmith.org. "OK, America?" erscheint wöchentlich immer donnerstags.
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Der Samstag nach der Wahl am 3. November: Tausende Menschen strömen zum Weißen Haus in Washington, D. C., um den Sieg von Joe Biden zu feiern. Der Samstag eine Woche später: Tausende Menschen strömen zum Weißen Haus, um US-Präsident Donald Trump ihre Unterstützung zu versichern und Trumps Behauptung zu wiederholen, dass diese Wahl gestohlen sei.
Das sind die beiden Welten, in denen sich die USA gerade befinden. Während Joe Biden weiterhin versucht, mit seinem Übergangsteam seine Präsidentschaft ohne Unterstützung aus dem Weißen Haus vorzubereiten, verweigert sich Donald Trump den Realitäten des Wahlergebnisses. Sein innerer Zirkel und die Republikanische Partei unterstützen ihn dabei. Das hat Folgen für die Welt und sie gehen weit über das Ende von Trumps Präsidentschaft hinaus.
Über Trumps mögliche Gründe, seine Niederlage nicht einzugestehen, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem sprechen wir über das neue Buch von Barack Obama: Das verheißene Land. Und im Get Out: Jon Stewart, eine Schacheröffnung und das Residenztheater München (https://www.residenztheater.de/). OK, America? erscheint wöchentlich immer donnerstags.
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Das Konfetti war noch nicht ganz von den Straßen in Washington und anderswo gefegt, da fingen Joe Biden und Kamala Harris mit ihrer Arbeit an. Sie stellten ihre Coronavirus-Taskforce vor, Biden telefonierte mit Kanadas Premier Justin Trudeau und hinter den Kulissen soll eigentlich der Übergang ins Weiße Haus laufen. Doch der wird noch von US-Präsident Donald Trump blockiert. Ein wichtiger Brief ist nicht unterzeichnet, deswegen können weder Gelder, noch Dokumente, noch Sicherheitsstufen freigegeben werden, um den Übergang von Präsident Nummer 45 zu 46 zu ermöglichen.
Das liegt daran, dass Trump seine Niederlage nach wie vor nicht akzeptiert. Er spricht weiter von Betrug, von gestohlenen Stimmen und kündigt Klagen in unterschiedlichen Bundesstaaten gegen die Auszählungen an. Auch wenn das wenig Aussicht auf Erfolg hat, sind seine Aussagen über eine angeblich gestohlene Wahl, die von Republikanern wie Mitch McConnell gestützt werden, mit Sorge zu betrachten.
Und in seinen verbleibenden elf Wochen im Weißen Haus kann Trump mit der ganzen Macht, die er als Präsident hat, auf vielen unterschiedlichen Ebenen noch viel Politik machen. Die Zeit bis zur Amtseinführung von Biden am 20. Januar könnten turbulente Wochen werden.
Welche Folgen die Erzählung haben kann, die Donald Trump und die Republikaner gerade forcieren, und was Demoskopen aus dieser Wahl lernen müssen, diskutieren wir im US-Podcast. Und im Get Out: die beste politische TV-Serie. "OK, America?" erscheint wöchentlich immer donnerstags.
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Als der Nachrichtensender CNN den Sieg von Joe Biden verkündete, begann in der Hauptstadt Washington, D. C., nur Minuten später die große Party (https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-11/reaktionen-joe-biden-wahlsieg-washington-dc). Und auch in vielen anderen US-amerikanischen Städten wurde nach vier langen Tagen des Wartens das Ergebnis der Präsidentschaftswahl euphorisch gefeiert. Der künftige Präsident Biden und seine künftige Vizepräsidentin Kamala Harris sprachen in ihren Siegesreden davon, das Land wieder näher zueinander bringen zu wollen. Eine große Aufgabe.
Und Donald Trump? Verbrachte den Tag auf dem Golfplatz und hat seinem Konkurrenten Biden bislang nicht zum Wahlsieg gratuliert und seine Juristen eine Pressekonferenz geben lassen. Die Angst vor Ausschreitungen bestätigen sich bislang nicht, die Anhänger Trumps halten sich zurück.
In der in dieser Woche letzten Sonderfolge unseres transatlantischen Podcasts für diese Woche sprechen wir über die aktuelle Lage und wie die Amtsübergabe zwischen Trump und Biden im Januar aussehen könnte. Außerdem im "Get Out": zwei Songs zum Wahlsieg. Der Podcast erscheint normalerweise wöchentlich immer donnerstags, in dieser Wahlwoche regelmäßiger.
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"Wenn man die legalen Stimmen zählt, werde ich locker gewinnen." Aber dann gebe es ja die Manipulationen, illegalen Stimmabgaben und überhaupt werde ihm diese Wahl gestohlen. Das alles sagte Donald Trump am Donnerstagabend im Weißen Haus. Dort, wo er, der Präsident der USA, eigentlich die Integrität des Landes schützen soll.
Mehrere US-Fernsehsender brachen die Übertragung der Rede dann auch mit der Begründung ab, der Präsident würde falsche Behauptungen verbreiten. Wahlbeobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa konnten bislang keine Anhaltspunkte dafür finden.
Joe Biden, der im Rennen um die Präsidentschaft führt und seinen Vorsprung in umkämpften Bundesstaaten leicht ausbaut, bleibt dagegen weiter bei seiner Strategie. Er spricht von Geduld und zeigt sich zuversichtlich, die Wahl zu gewinnen, wenn alle Stimmen ausgezählt sind.
In der dritten Sonderfolge unseres transatlantischen Podcasts sprechen wir über die aktuelle Lage und warum Georgia auch im Januar noch einmal wichtig werden könnte. Außerdem im Get Out: ein Lesetipp von Anne Tyler. Der Podcast erscheint normalerweise wöchentlich immer donnerstags, in dieser Wahlwoche regelmäßiger.
Verfolgen Sie alle Entwicklungen zur US-Wahl in unserem Liveblog. (https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-11/us-wahl-2020-joe-biden-donald-trump-praesidentschaftswahl-liveblog)
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CNN erinnert seine Zuschauer immer wieder daran, geduldig zu sein, Wahlgrafiken werden am Computerbildschirm sekündlich aktualisiert: Die Welt wartet darauf, dass in den USA ein Gewinner der Präsidentschaftswahl ausgerufen wird.
Der Demokrat Joe Biden kommt diesem Ziel nach einem für ihn zunächst ernüchternden Wahlabend immer näher. Er hat wichtige Staaten wie Michigan und Wisconsin gewonnen und hat mehr Wahlleute als Donald Trump. Dessen Vorsprung in Pennsylvania, der für ihn extrem entscheidend ist, wird geringer.
In der zweiten Sonderfolge unseres transatlantischen Podcasts sprechen wir über die aktuelle Lage, was Trump noch tun könnte, um diese Wahl für sich zu entscheiden und wie eine Präsidentschaft Bidens mit einem gespaltenen Kongress aussehen könnte. Außerdem im Get Out: das neue Album von Bruce Springsteen und ein Lesetipp von Brit Bennett. Der Podcast erscheint normalerweise wöchentlich immer donnerstags, in dieser Wahlwoche regelmäßiger.
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Es ist der vielfach erwartete Krimi und doch mit unerwarteten Wendungen: US-Präsident Donald Trump ist trotz aller Umfragen erstaunlich stark aus diesem Wahltag hervorgegangen. Er hat für ihn wichtige Staaten wie Texas, Florida und Ohio gewonnen, doch zum Sieg reicht es nicht.
Aber auch Joe Biden hat noch nicht die magische Grenze von 270 Wahlleuten erreicht, er gewinnt laut US-Medien Arizona und hofft in den Industriestaaten im Nordosten des Landes wie Pennsylvania, Wisconsin und Michigan auf Erfolge. Dort wird aber noch gezählt, und es könnte dauern.
In einer Sonder-Live-Folge unseres transatlantischen Podcasts sprechen wir über die ersten Ergebnisse und die ersten Lehren aus dem Wahlabend. Der Podcast erscheint normalerweise wöchentlich immer donnerstags, in dieser Wahlwoche regelmäßiger.
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Es ist das Ende eines langen Wahlkampfs: In weniger als einer Woche entscheiden die Bürger in den USA, ob Donald Trump eine zweite Amtszeit haben oder aber Joe Biden ins Weiße Haus einziehen wird.
Der US-Präsident feiert die Berufung von Amy Coney Barrett an den Supreme Court im Endspurt als großen Erfolg. Drei von neun Richterinnen und Richtern am obersten Gericht hat Trump in seiner ersten Amtszeit ernannt. Ansonsten reist Trump hektisch durch die Bundesstaaten, hält Reden und läuft seinem Rückstand in den nationalen Umfragen hinterher.
Und Joe Biden? Hat sich durch die letzte TV-Debatte gekämpft, strahlt mit seiner Reiseroute für die letzten Tage vor der Wahl Zuversicht aus und schickt Ex-Präsident Barack Obama ins Rennen um die letzten unentschlossenen Wählerinnen und Wähler.
Welche strategischen Fehler die Kandidaten noch machen können, warum beide, Donald Trump und Joe Biden, schwache Kandidaten sind und warum auch die Mehrheit im Senat am 3. November so umkämpft ist, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem: Fierce Attachments von Vivien Gornick, die Serie Schitt's Creek und die New Yorker Buchhandlung The Strand. Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags.
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Vom Klimaschutz bis zu Handelsabkommen hat sich die Außenpolitik der USA fundamental verändert, seit US-Präsident Donald Trump im Amt ist. Beraten lässt sich Trump in diplomatischen Fragen nicht, seine Politik folgt, wenn überhaupt, nur einer Strategie: America First.
Nicht nur aus dem Pariser Klimabkommen sind die USA unter Trump ausgestiegen, der Präsident kündigte den Atomdeal mit dem Iran auf, beendete nukleare Militärabkommen wie den INF-Vertrag mit Russland, führte Importzölle ein, statt Handelsabkommen weiter zu verhandeln und beschreitet in der Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus ebenfalls einen Weg außerhalb der internationalen Gemeinschaft.
Das alles belastet die diplomatischen Beziehungen des Landes: das transatlantische Verhältnis, die Kommunikation mit den Nachbarn Kanada und Mexiko, die Beziehung zur Nato und anderen Bündnissen. Dafür pflegt der Präsident eine für viele irritierende Nähe zu Russlands Präsident Wladimir Putin, dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan oder Victor Orbán in Ungarn.
Welche Folgen vier Jahre Trumpscher Außenpolitik haben und ob Joe Biden nach einem möglichen Wahlsieg zu einer traditionelleren amerikanischen Rolle in der Welt zurückkehrt, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem: Was ist dran an dem angeblich belastenden Material über Hunter Biden auf einer in Delaware aufgetauchten Festplatte? Und im Get Out: eine Podcast-Empfehlung (https://crooked.com/podcast-series/pod-save-america/). "OK, America?" erscheint wöchentlich immer donnerstags.
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