OK, America?

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OK, America? episodes

  • Der Kampf um die Swing States

    In Florida möchte US-Präsident Donald Trump am liebsten Küsse an alle verteilen (https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-10/donald-trump-wahlkampf-auftritt-florida-usa) und keine 24 Stunden später steht er auf einer Bühne in Pennsylvania, um dort seine Anhängerinnen und Anhänger zum Wählen aufzurufen. Und sein demokratischer Herausforderer Joe Biden reist, wenn auch coronabedingt eingeschränkter, von Ohio bis Nevada, um seine Wählerinnen und Wähler zu motivieren.

    Weniger als drei Wochen vor der Wahl sind die beiden Präsidentschaftskandidaten fast nur noch in den umkämpften Swing States unterwegs. In diesen Bundesstaaten wird nicht traditionell immer republikanisch oder demokratisch gewählt, sondern mal für die eine, mal für die andere Partei gestimmt.

    Und wer in welchem Bundesstaat gerade vorne liegt, verkündet fast täglich eine neue Umfrage. Doch nach der Wahl 2016 ist die Skepsis gegenüber Prognosen und Wahrscheinlichkeiten groß. (https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-09/us-praesidentschaftswahl-donald-trump-waehler-waehlergruppen-umfragen)

    Welche Swing States in diesem Jahr besonders wichtig sind, wieso einige wenige Staaten immer entscheidender werden und wie verlässlich die Umfragen wirklich sind, diskutieren wir im US-Podcast. Er erscheint wöchentlich immer donnerstags.

    Sie erreichen uns per Mail an [email protected].

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    58 min
  • Der kranke Präsident

    Habt keine Angst vor Corona: Diese Botschaft verbreitet US-Präsident Donald Trump, nachdem er an Covid-19 erkrankt ist. Drei Tage wurde Trump im Walter-Reed-Krankenhaus in Bethesda in der Nähe von Washington D. C. behandelt, dann inszenierte er seine Rückkehr ins Weiße Haus am Montag wie eine Auferstehung. Währenddessen erkranken immer mehr Menschen im Umfeld des Präsidenten an dem Virus.

    Wie es dem Präsidenten wirklich geht, wann er sich genau infiziert hat und wie der Verlauf der Erkrankung ist, bleibt trotz täglicher medizinischer Updates seiner Ärzte unklar. Eine transparente Kommunikation aus dem Weißen Haus dazu gibt es nicht. (https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-10/donald-trump-corona-informationen-vertrauen-usa)

    Und die Hoffnung vieler – darunter auch einige seiner Berater –, dass sich der Präsident nach seiner Erkrankung in Bezug auf seinen Umgang mit der Pandemie ändern würde, hat sich nicht erfüllt. Mehr als 7,5 Millionen Menschen sind im Land infiziert, mehr als 210.000 bereits gestorben, doch Trump verharmlost weiter.

    Ob diese Strategie für ihn weniger als einen Monat vor der Wahl am 3. November aufgeht, wie sich Joe Biden verhält und welche Folgen die Erkrankung Trumps haben könnte, diskutieren wir in unserem transatlantischen US-Podcast.

    Im Get Out: #ProudBoys auf Twitter (https://twitter.com/hashtag/proudboys?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Ehashtag) und Hilary Mantels Buch "Wölfe". Er erscheint wöchentlich immer donnerstags.

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    58 min
  • Der Präsident und seine Freunde von Fox News

    Der Präsident und seine Freunde von Fox NewsFake News oder willige Helfer, Donald Trump hat den Umgang mit den Medien grundlegend verändert. Außerdem im US-Podcast: das erste TV-Duell der PräsidentschaftskandidatenJe nach Temperament war es wahlweise eine "Schande" oder eine "Shitshow": Die Kommentare nach der ersten TV-Debatte zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden waren eindeutig. Präsidial oder erkenntnisreich war an diesem Aufeinandertreffen der beiden Männer, die sich um das mächtigste Amt im Land bewerben, wenig. Es war ein Abend, der die US-amerikanischen Medien noch lange beschäftigen wird. Denn zwei Debatten warten in diesem Wahlkampf noch auf Zuschauer und Berichterstatter.

    Und auch der Moderator des Abends, Chris Wallace, schaffte es nicht, seiner Rolle gerecht zu werden und der Debatte Struktur zu verleihen. Das lag aber nicht daran, dass Wallace für Fox News arbeitet und damit zu Gunsten von Trump moderiert hätte. Wallace gilt als einer der letzten unabhängigen Moderatoren des Senders. Seine Kollegen wie Sean Hannity, Tucker Carlson oder Laura Ingraham sind das nicht mehr. Sie sind Meinungsmacher bei dem Nachrichtensender, der von Rupert Murdoch gegründet und explizit ein Publikum rechts der Mitte ansprechen soll. Der Erfolg von Fox News hat die Medienlandschaft verändert. Und die Präsidentschaft Trumps das Verhältnis von Politik und Medien und auch das zwischen Rezipient und Journalist.

    Ob Trumps Erzählung von Journalismus als Fake News und seine Allianz mit Fox News die Rolle der Medien in der US-amerikanischen Gesellschaft grundsätzlich verändert hat und welchen Einfluss historische Entwicklungen darauf haben, diskutieren wir im transatlantischen Podcast.

    Außerdem im Get Out: Eine Etikette für Radfahrer

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    58 min
  • Das Drama um "Notorious RBG’s" Nachfolge

    Wer glaubte, dass sich der US-amerikanische Wahlkampf in den wenigen Wochen vor dem 3. November nicht noch zuspitzen könnte, irrte. Als die Nachricht vom Tod Ruth Bader Ginsburgs, Richterin am Supreme Court, Ende vergangener Woche öffentlich wurde, veränderte das noch einmal die Dynamik im Rennen um die Präsidentschaft.

    Ein Land trauert seitdem um eine brillante Juristin, feministische Ikone und die Liberalen um eine ihrer Heldinnen. Ginsburg, Spitzname "Notorious RBG", hat die Gesellschaft entscheidend geprägt, sie widmete ihre Karriere dem Kampf für Gleichstellung. Aber so übergreifend anerkennend unter linken wie konservativen Amerikanerinnen die Wertschätzung für die Lebensleistung Ginsburg ist, so unüberbrückbar stehen sich die politischen Parteien im Kampf um ihre Nachbesetzung gegenüber.

    US-Präsident Trump will sein Nominierungsrecht nutzen. Er hat angekündigt, noch in dieser Woche eine Kandidatin zu benennen. Und der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, hat Trump zugesichert, schnell über die Besetzung abstimmen zu lassen. Die Mehrheit dafür haben die Republikaner aller Voraussicht nach, da Trump-Kritiker Mitt Romney angekündigt hat, sich einer Abstimmung nicht entgegenzustellen.

    Die Demokraten und ihr Kandidat Joe Biden hingegen spielen Szenarien durch, wie sie nach einer erfolgreichen Wahl die Werteverhältnisse am Obersten Gericht erneut verschieben könnten.

    Warum der Kampf um Ginsburgs Nachfolge ideologisch so aufgeladen ist und welcher Partei das eher nützen könnte, diskutieren wir im transatlantischen US-Podcast "OK, America?". Außerdem im "Get Out": Ein Table Read vom Film Fast Times at Ridgemont High

    Der Podcast erscheint ab sofort wöchentlich immer donnerstags. Sie erreichen uns per Mail an [email protected].

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    1 hr 8 min
  • Amerika brennt

    Es brennt an der Westküste der USA. Und die Feuer werden so schnell nicht aufhören. Die Menschen in Kalifornien, Oregon, Washington und anderen Bundesstaaten erleben teils zum zweiten Mal die verheerende Zerstörung, die die Waldbrände anrichten.

    Und im Süden des Landes ist Hurrikan Sally auf Land getroffen, bringt Regen, Sturm und Überschwemmungen. Es ist einer der ersten von prognostizierten 25 Stürmen, auf die sich das Land in dieser Hurrikansaison laut Meteorologen einstellen muss.

    Die Menschen in den USA bekommen die Folgen des Klimawandels in diesen Tagen voller Katastrophen deutlich zu spüren. Und der US-Präsident? Donald Trump hat den Klimawandel immer wieder geleugnet, ist aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen und macht auch für die Brände nicht die Erderwärmung verantwortlich. Sein Konkurrent bei der Präsidentschaftswahl am 3. November, Joe Biden, nennt den Klimawandel eine der vier großen Krisen, die das Land zu bewältigen habe. Als Präsident will er laut seinem Wahlprogramm ambitionierte Klimaziele forcieren.

    Wie sehr das Thema die entscheidenden Wahlkampfwochen noch beeinflussen kann und wie die Klimapolitik des Landes in den vergangenen Jahren aussah, debattieren wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Außerdem: Bob Woodwards Trump-Enthüllungsbuch Rage. Der Podcast erscheint ab sofort bis zur Wahl am 3. November wöchentlich immer donnerstags.

    Get Out Empfehlungen:

    The Apple Family: Life on Zoom

    Attica Locke: Bluebird, Bluebird

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    1 hr
  • Die vielen Wahrheiten des Donald Trump

    Acht Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl am 3. November geht es nur noch um eins: die Deutungshoheit über die wahlentscheidenden Themen. Corona-Pandemie, Wirtschaftskrise, Polizeigewalt, Rassismus und Proteste von Portland bis Kenosha: Die USA kommen seit Monaten nicht zur Ruhe. Auf dem Parteitag der Republikaner zeichnete die Partei ein Bild von ihrem Präsidenten und Kandidaten Donald Trump, der als Einziger vermag, das Land aus diesen Krisen zu führen – und selbst keine Verantwortung für sie trägt.

    Trump porträtiert vielmehr seinen Gegner Joe Biden als radikal liberal und warnt, dass die Demokraten das Land in Schutt und Asche legen würden, sollten sie an die Macht kommen. Angst ist Trumps Leitmotiv für die letzten Wochen dieses Wahlkampfes, darauf setzt er konsequent und verdreht Fakten und Wahrheiten, bis sie in seine Welt passen. Weiterverbreitet wird dieses Weltbild durch seine Kinder, die dazu beigetragen haben, den Parteitag zur großen Trump-Show zu machen.

    Und Biden? Konterte in einer Rede in Pittsburgh die Angriffe und inszeniert sich als Gegenpol zu Trump. Findet aber noch keine klaren politischen Antworten auf die seit Monaten heikle Situation der Proteste und Gegenproteste, auf Wut und Sorge.

    Wie erfolgreich Trumps Strategie sein könnte und wie eng dieser Wahlkampf doch noch werden kann, debattieren wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Außerdem: eine kleine Hörersprechstunde. Der Podcast erscheint alle zwei Wochen donnerstags.

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    1 hr 5 min
  • Wie Kamala Harris Donald Trump gefährlich werden kann

    Rhetorisch stark, schlagfertig, ehrgeizig: Diese Eigenschaften zeichnen Kamala Harris aus – und das soll sie als Vizepräsidentschaftskandidatin für Joe Biden im Wahlkampf zeigen. Und auch sonst bringt Harris vieles mit, worauf Biden zählt, um am 3. November die Präsidentschaftswahl gegen Donald Trump zu gewinnen. Die 55-Jährige hat jamaikanische und indische Wurzeln und ist die erste "woman of color" und überhaupt die erste Frau, die Vizepräsidentin werden könnte. Und damit, so das Kalkül Bidens, könnte sie für weibliche und diverse Wählerinnen attraktiv sein.

    Die Juristin, die ihre Karriere in San Francisco als Bezirksstaatsanwältin begann, hat ihre rhetorischen Fähigkeiten vor allem im Justizausschuss des Senats mehrfach bewiesen, als sie die Justizminister Jeff Sessions und William Barr in Bedrängnis brachte. Im Wahlkampf wird sie TV-Debatten gegen Vizepräsident Mike Pence bestreiten.

    Doch sie hat auch Schwächen, dem linken Flügel der Partei ist Harris zu moderat. Ihre Kritiker nennen sie auch "Kamala the cop", weil sie als Staatsanwältin Teil des Systems war und nichts dagegen getan hat, dieses zu verändern.

    Und Trump? Der sortiert Harris bei den "linken Faschisten" ein, bei den Radikalen, bei denen, "die unser Land zerstören wollen". Harris sei seine "erste Wahl" gewesen, twitterte er, "sie liebt es, Steuern zu erhöhen".

    Welche Chancen das demokratische Ticket Biden/Harris gegen das Duo Trump/Pence hat, ob es die beiden schaffen, die demokratische Partei zu einen und wie die Zukunft von Kamala Harris nach einem Sieg im November aussehen könnte, debattieren wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags.

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    1 hr 5 min
  • Amerikas wirtschaftliche Katastrophe

    Geld ausgeben, konsumieren, das ist ein wesentlicher Bestandteil der US-amerikanischen Wirtschaft. Doch seit der Corona-Krise konsumieren die Amerikaner nicht mehr. Und die Unternehmer investieren nicht mehr. Im zweiten Quartal des Jahres fiel das Bruttoinlandsprodukt um 9,5 Prozent. Es war das schlimmste Quartal der vergangenen 75 Jahre.

    Tausende Unternehmer melden Insolvenz an, es sind kleine Eckläden, aber auch große Ketten wie die Kaufhauskette J.C. Penney oder der Autovermieter Hertz. Und immer mehr Amerikaner müssen Arbeitslosenhilfe beantragen, mehr als 1,4 Millionen Erstanträge waren es allein vergangene Woche wieder. Umfragen zeigen zudem, dass mehr als die Hälfte der Bürger keine großen Rücklagen besitzt und viele Amerikaner immer noch von einem Gehaltsscheck zum nächsten leben.

    Republikaner und Demokraten streiten nun darüber, wie sie die Wirtschaft retten können. Maßnahmen eines ersten Hilfspakets, das unter anderem wöchentlich 600 Dollar zusätzliche Arbeitslosenhilfe vorsah, sind ausgelaufen. Während die Demokraten bereits im Mai im Repräsentantenhaus weitere Ideen vorstellten, warteten die Republikaner lange, bis sie nun einen Gegenvorschlag präsentierten. Und Donald Trump? Der US-Präsident hat seine eigenen Vorstellungen davon, wie der Wirtschaft zu einem Comeback verholfen werden soll. Ein Comeback, das aus Trumps Sicht längst geschafft ist.

    Welche Folgen der wirtschaftliche Absturz für die Menschen im Land hat, über welche Punkte die Parteien streiten und warum der Sport im Land wieder kleine Alltagsfluchten ermöglicht, sprechen wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags.

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    57 min
  • Amerikas Kampf um Taten und Worte

    Erst Portland, bald womöglich Chicago, New York und andere von Demokraten regierte Städte: US-Präsident Donald Trump scheut nicht davor zurück, Bundespolizisten in Städte zu schicken, in denen gegen Rassismus demonstriert wird. Denn in diesen Städten herrscht für Trump in Wirklichkeit die "radikale Linke", wie er in dieser Woche sagte. Und das dürfe nicht zugelassen werden. Es ist ein erheblicher Eingriff in die Autonomie der Bundesstaaten und vor allem ein taktisches Wahlkampfmanöver: Bilder von militarisierten Einsatzkräften, die hart gegen Protestierende vorgehen, schüren Ängste und ein "Wir gegen die"-Gefühl. Es ist Trumps Strategie, um die Wahl im November für sich zu entscheiden. Kann das aufgehen?

    Und nicht nur auf den Straßen wird um rassistische Denkmäler und Meinungsfreiheit gestritten, die Debatte um "cancel culture" wird längst in den sozialen Netzwerken und auf den Meinungsseiten der amerikanischen Zeitungen geführt. Wie viel davon kann und sollte eine liberale Gesellschaft aushalten, wann werden die Stimmen derer, die sich in Amerika unterdrückt und gedemütigt werden, wirklich gehört – und ist Donald Trump der König der "cancel culture"? Über diese Fragen streitet das Land so erbittert wie nie.

    Über Amerikas Ringen mit den Debatten über Meinungsfreiheit, den Eingriff des Präsidenten in die Souveränität der Bundesstaaten, "cancel culture" und welchen Einfluss diese Fragen auf die Präsidentschaftswahl am 3. November haben, sprechen wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags.

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    58 min
  • Die Krise ist Donald Trump

    Es ist natürlich alles nicht seine Schuld. Die Corona-Krise? Damit muss Amerika leben. Die Proteste der Black-Lives-Matter-Bewegung auf den Straßen vieler amerikanischer Städte? Nichts als ein aggressiver linker Mob, der das starke Amerika zerstören will. Und ein von Russland offenbar ausgesetztes Kopfgeld auf US-Soldatinnen und -Soldaten, die in Afghanistan stationiert sind? Das Briefing hat er nie bekommen. So erklärt, verharmlost und rechtfertigt US-Präsident Donald Trump die Krisen seines Landes und die eigenen Affären. Dass die Krise Donald Trump sein könnte, ist für ihn ausgeschlossen.

    Statt versöhnende Worte am Nationalfeiertag zu finden, setzt Trump im Wahlkampf alles auf eine Karte. Und die heißt Angriff. Seiner Basis, die ihm bedingungslos folgt, wird das gefallen. Aber kann er damit auch die Wählerinnen und Wähler noch einmal für sich gewinnen, die unentschlossen sind? Derzeit scheint das fraglich. Die Zustimmung für den Präsidenten sinkt, der Rückhalt in der Republikanischen Partei schwindet und sein Kontrahent Joe Biden zieht in entscheidenden Bundesstaaten in den Umfragen an ihm vorbei.

    Wie sich Trump aus seinem Tief befreien will und welche Chancen er hat, bis zur Wahl am 3. November doch noch mit seiner aggressiven Rhetorik und dem Schüren von Ängsten Erfolg zu haben, diskutieren wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags.

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    1 hr 14 min

About OK, America?

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Zu Beginn von Donald Trumps zweiter Amtszeit setzt der US-Präsident um, was er seinen Wählerinnen und Wählern versprochen hat: In hohem Tempo beginnen er und seine Regierung, radikal den Staat umzubauen – mit weitreichenden Folgen für Politik und Gesellschaft.

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