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Donald Trump würde die Dreamers gern aus den USA abschieben. Jene Menschen,
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Wut und Enttäuschung, Trauer und Angst: Überall in den USA protestieren die Menschen nach dem Tod von George Floyd in Minneapolis am 25. Mai weiter gegen strukturellen Rassismus und Polizeigewalt. "Defund the Police", fordern sie. Und erste Städte haben angekündigt, ihre Polizei zu reformieren und Budgets zu kürzen, um die Gelder für andere Bereiche ihrer Gemeindearbeit zu nutzen. US-Präsident Donald Trump will hingegen nichts davon wissen, den Strafverfolgungsbehörden die finanziellen Mittel zu kürzen. Er sieht nur "great, great people" in der Truppe. Die Demokraten wiederum haben im Repräsentantenhaus ein Gesetz eingebracht, um die exzessive Gewalt zu stoppen. Der "Defund-the-Police"-Forderung schließen sie sich darin nicht an.
Aber reichen diese ersten Schritte aus, um eine militärisch aufgerüstete Truppe, die noch dazu eine mächtige Gewerkschaft hinter sich weiß, zu verändern? In unserem transatlantischen Podcast "OK, America?" sprechen wir über die Strukturen, die eine weitgreifende Polizeireform bis jetzt verhindert hat, und was passieren müsste, damit sich nachhaltig etwas verändert.
Und in Folge 9 sprechen wir noch über ein weiteres Thema: das angespannte transatlantische Verhältnis, nachdem bekannt wurde, dass Donald Trump offenbar amerikanische Truppen aus Deutschland abziehen will.
Der Podcast erscheint alle zwei Wochen donnerstags.
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"I can't breathe, I can't breathe": Heute sind es die letzten Worte von George Floyd und die erschütternden Bilder seines Todes in Minneapolis vom vergangenen Montag, die zu Protesten in mittlerweile mindestens 140 Städten der USA geführt haben. Im Sommer 2014 war es Eric Garner, der die Worte "I can't breathe" immer wieder sagte, als mehrere Polizisten ihm unverhältnismäßig brutal Handschellen anlegten. Auch Eric Garner starb. Der Polizist Daniel Pantaleo wurde nicht belangt.
George Floyd, Breonna Taylor, Ahmaud Arbery, Eric Garner, Michael Brown, Trayvon Martin: Gewalt gegen Schwarze in den USA hört nicht auf, Rassismus ist das große Trauma dieses Landes.
Und während überall im Land demonstriert wird und es zu Ausschreitungen und Plünderungen kommt, heizt US-Präsident Donald Trump mit seiner Rhetorik die Stimmung weiter an und lässt Tränengas gegen die Demonstranten einsetzen.
In unserem transatlantischen Podcast "OK, America?" sprechen wir in einer Sonderfolge über die Stimmung im Land, Polizeigewalt und die Geschichte des Rassismus. Der Podcast erscheint normalerweise alle zwei Wochen donnerstags.
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Vereinigt wollen sie sein, doch das sind die USA schon lange nicht mehr. Während mehr als 100.000 Menschen im Land an den Folgen des Coronavirus gestorben sind, wird aggressiv über die Shutdown-Maßnahmen gestritten, politisch und auf der Straße. Doch die politischen und ideologischen Gräben sind nicht erst seit der Corona-Krise derart tief.
Klimawandel, die Rolle des Staats, Gesundheitsversorgung, Waffenbesitz, das Recht auf Schwangerschaftsabbruch, Religion: In beinahe jedem emotional aufgeladenen Thema gibt es in Amerika nur noch die Entscheidung, auf der einen Seite zu stehen oder auf der anderen. Zwischentöne oder Kompromisse gibt es nicht mehr. Und Präsident Donald Trump schreitet als Chefpolarisierer voran.
Doch ist Trump Ausdruck der Polarisierung oder Ursache? Er ist beides, aber die Gründe dieses zerrissenen Landes reichen weit zurück. In unserem transatlantischen Podcast OK, America? sprechen wir über die Sklaverei, das Civil Rights Movement, die Reagan-Ära und was wie diese und andere historische Ereignisse das Amerika von heute geprägt haben. Der Podcast erscheint alle zwei Wochen donnerstags.
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Während US-Präsident Donald Trump über das große wirtschaftliche Comeback des Landes spricht, das aus seiner Sicht kurz bevorsteht, spüren die Menschen davon wenig. Die Arbeitslosigkeit ist im April auf 14,7 Prozent gestiegen, mehr als 23 Millionen Amerikaner suchen einen Job.
In den Bundesstaaten, in denen die Beschränkungen gelockert werden, sterben im Verhältnis zu ihrem Anteil an der Bevölkerung überproportional viele Afroamerikaner. Die Schwächsten des Landes trifft dieses Virus besonders hart.
Rassismus, soziale Ungleichheit, Wut, all das bricht sich in dieser Krise noch mehr Bahn. In Georgia etwa wurde der 25-jährige Afroamerikaner Ahmaud Arbery erschossen, weil er “wie ein Einbrecher aussah”. Er war joggen. Ein Skandal wurde daraus erst Wochen später, als ein Video öffentlich wurde.
Sind die USA ein “failed state”, wie George Packer in seinem Essay für den Atlantic (Link: https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2020/06/underlying-conditions/610261/) geschrieben hat (auf Deutsch hier zu lesen: https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-04/corona-krise-usa-donald-trump-pandemie-ungleichheit)? Darüber sprechen wir unter anderem mit dem Philosoph und Politikwissenschaftler Michael Werz in unserem transatlantischen Podcast "OK, America?". Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags.
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Statt Reden überall im Land zu halten, Hände zu schütteln und Hotdogs an Kirmesständen zu essen, muss Joe Biden in der Corona-Krise einen komplett anderen Wahlkampf inszenieren. Die Pandemie zwingt den demokratischen Präsidentschaftsbewerber, in seinem Haus in Wilmington, Delaware, zu bleiben. Von dort aus versucht er sich über virtuelle Bürgertreffen, Podcasts und Interviews als erfahrener Macher zu inszenieren, der diese Krise besser managen könnte als Donald Trump.
Aber wie einen Präsidenten schlagen, der jede Pressekonferenz im Weißen Haus als Bühne für seine Wiederwahl nutzen kann? Einen Vorteil hat Biden in der Corona-Krise gegenüber Trump: die Fähigkeit zur Empathie. Für Biden ist das Thema Gesundheit und Gesundheitsversorgung nach zwei Schicksalsschlägen in seinem Privatleben ein persönliches.
Doch der 77-Jährige ist auch angreifbar. Eine Frau wirft ihm einen sexuellen Übergriff in den Neunzigerjahren vor. Und auch der Fall Anita Hill verfolgt Biden bis heute. Hill hatte einem Richter, der an den Obersten Gerichtshof berufen werden sollte, sexuelle Belästigung vorgeworfen. Biden leitete die Anhörung in dem Fall.
Wie die Vorwürfe gegen Biden einzuordnen sind, warum Anita Hill immer noch ein Thema ist und welche Chancen Joe Biden gegen Donald Trump hat, darüber sprechen wir in unserem transatlantischen Podcast OK, America?. Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags.
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“Wenn jemand Präsident der Vereinigten Staaten ist, dann ist die Autorität total, und so sollte es sein.” Das sagte US-Präsident Donald Trump am Montag während einer seiner täglichen Pressekonferenzen, in denen er über die Corona-Krise informiert. New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo hat diesen Machtanspruch des Präsidenten direkt zurückgewiesen: "Wir haben keinen König", sagte Cuomo dem Fernsehsender NBC.
Die USA leiden wie kaum ein anderes Land unter der Corona-Pandemie und Trump hat während seiner Präsidentschaft wiederholt gezeigt, dass er sich selbst als die Lösung für alle Probleme sieht. Darauf baut das System Trump auf. Aber kann es das Land aus der Krise führen? Welche Schwächen offenbart Trump – und welche Stärken?
Darüber sprechen Rieke Havertz und Klaus Brinkbäumer in der vierten Folge von “OK, America?“, dem transatlantischen Podcast von ZEIT ONLINE.
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In New York hat in dieser Woche ein Schiff der US-Marine am Hudson River angedockt: Die USNS Comfort ist gekommen, das größte Krankenhausschiff der Welt. Es soll dabei helfen, die Kliniken der Stadt vor dem Kollaps zu bewahren. Die Metropole ist zum Krisengebiet geworden, mehr als 1.000 Menschen sind bereits an Covid-19 gestorben, mehr als 40.000 Menschen sind mit dem Virus infiziert. Für viele ist das Schiff ein Symbol der Hoffnung. Es ist aber auch ein Symbol dafür, wie hoffnungslos überfordert die Stadt und das ganze Land mit dieser Krise sind.
Viele Amerikaner leben "from paycheck to paycheck", von einem Monatsgehalt zum nächsten. Rücklagen haben die wenigsten und in dieser Krise offenbart sich, dass eines der reichsten Länder der Erde keinen Sozialstaat hat. Das ist auch ein Grund dafür, warum es New York im Vergleich zu Berlin so viel härter trifft.
Und was macht Präsident Donald Trump? Hält tägliche Pressekonferenzen ab und streitet sich mit den Gouverneuren der Bundesstaaten über die richtige Strategie, um aus der Krise herauszukommen.
Wie sehr die Corona-Pandemie die amerikanische Gesellschaft in ihrem Selbstverständnis schon jetzt verändert, darüber sprechen wir in unserem neuen transatlantischen Podcast OK, America?. Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags.
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Kalifornien und New York sind schon Risikogebiete, weitere werden in den USA folgen: Das bisschen Coronavirus, wie US-Präsident Donald Trump es lange herunterspielen wollte, trifft nun auch die US-Amerikaner mit voller Wucht. Nachdem Trump zunächst Fakten und Wissenschaft ignorierte und versuchte, den Europäern die Schuld für die Krise zuzuschieben, bemüht er sich nun, als Krisenpräsident zu punkten. Hält Ansprachen an die Nation, verkündet den nationalen Notstand, kündigt wirtschaftliche Rettungspakete an.
Doch sein Krisenmanagement folgt keinem Plan und keiner Strategie. Darüber hinaus haben die USA noch ein weiteres Problem als nur eine erratische Führung in Washington: Das US-amerikanische Gesundheitssystem ist einer Pandemie wie dieser nicht gewachsen. Die Infrastruktur ist schlecht, Millionen Menschen sind trotz Obamacare nicht krankenversichert. Homeoffice ist im Niedriglohnsektor und in der Dienstleistungsbranche kaum umsetzbar. Und einfach mal krank sein ist in den USA, dem Land der vermeintlich unbegrenzten Möglichkeiten, für viele Bürgerinnen und Bürger unmöglich, weil sie sich den Verdienstausfall nicht leisten können.
Wie die USA mit der Corona-Krise umgehen, ob Donald Trump oder die Demokraten im Präsidentschaftswahlkampf davon profitieren könnten und wie hart das Virus die Vereinigten Staaten treffen könnte, darüber sprechen wir in unserem neuen transatlantischen Podcast OK, America?. Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags.
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Biden oder Sanders, Pragmatismus oder Revolution, Mann oder Mann? In unserem neuen US-Podcast sprechen wir über den Super Tuesday und wie wichtig er für Amerika ist.
Disclaimer: Den Rückzug von Amy Klobuchar am Montagabend konnten wir im Gespräch leider nicht mehr berücksichtigen. An unserer Einschätzung, dass sie keine Chance hatte aber eine gute Vizepräsidentin wäre, ändert das aber nichts.
Joe Biden legt zu, Bernie Sanders bleibt optimistisch, Michael Bloomberg steht nicht länger nur an der Seitenlinie und Pete Buttigieg ist raus: Die Demokraten suchen noch ihren Kandidaten, um US-Präsident Donald Trump bei der Wahl im November zu schlagen – und wenn man den Umfragen glauben darf, wird es wohl keine Frau sein. An diesem 3. März 2020 findet der sogenannte Super Tuesday in den USA statt: In 14 Bundesstaaten wird gewählt und mehr als 30 Prozent der Delegierten geben ihre Stimme ab. Das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur wird sich also entscheidend zuspitzen.
Warum werden die US-Amerikaner wohl auch in diesem Jahr keine Frau ins Weiße Haus wählen? Kann Joe Biden für Bernie Sanders noch gefährlich werden? Wer hat noch Chancen in diesem Machtkampf? Und warum sind die USA eigentlich so liebenswert kompliziert? Darüber sprechen wir in unserem neuen transatlantischen Podcast "OK, America?". Er erscheint heute zum Start am Super Tuesday und ab dem 19. März alle zwei Wochen donnerstags.
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