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Wenn Paare nicht schwanger werden hilft in vielen Fällen die moderne Reproduktionsmedizin. Aber was, wenn mehrere In-vitro-Fertilisations-Versuche ohne Erfolg bleiben? Welche Rolle spielen das Alter, Rauchen, Stress und Ernährung?
Reproduktionsmediziner Dr. med. Matthias Bloechle, Mitinhaber des Kinderwunschzentrums an der Gedächtniskirche in Berlin und Spezialist für Endokrinologie, benennt Faktoren, die den Erfolg einer künstlichen Befruchtung beeinflussen und verdeutlicht, was nach fehlgeschlagenen Versuchen sinnvoll ist: „Die allermeisten Fälle liegen in genetischen Störungen der Eizellen. Mit zunehmendem Lebensalter weisen prozentual immer mehr Eizellen Störungen auf. Die genetische Diagnostik hilft, die Eizellen oder Embryonen auszuwählen, die gesund sind. Wenn ein Partner raucht, ist die Erfolgserwartung des Paares nur halb so hoch.“
Wie läuft eine In-vitro-Fertilisation ab? Warum klappt die künstliche Befruchtung nicht? Was tun bei schlechter Qualität der Eizellen und Spermien? Doktor Bloechle verdeutlicht die Ursachen und möglichen nächsten Schritte im PRIMO MEDICO Fachärzte-Talk Podcast.
Angeborene Herzfehler hat man sein Leben lang. Sie werden häufig schon vor, während oder kurz nach der Geburt festgestellt und behandelt. Kinder mit einem Trennwanddefekt zwischen den Hauptkammern kann man ein Jahr nach der Herz-OP als herzgesund bezeichnen. Der Herzfehler kann auch dazu führen, dass das eigentlich mögliche Lebensalter nicht erreicht wird!
Es gibt auch die sogenannten EMAH-Patienten: Die Abkürzung steht für ‚Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern‘. „Tatsächlich gibt es einzelne Menschen, bei denen der Herzfehler erst im Erwachsenenalter auffällt“, so Dr. med. Michael Scheid. Der Chefarzt der Sektion angeborene Herzfehler und Kinderherzchirurgie im Herzzentrum Duisburg erklärt im PRIMO MEDICO Fachärzte-Talk Podcast, warum Herzfehler erst im Erwachsenenalter festgestellt werden. Außerdem operiert Dr. Scheid angeborene Herzfehler regelmäßig in Ghana, um Leben zu retten.
Wie erkennt man angeborene Herzfehler bei Erwachsenen? Wann sollte eine Operation bei angeborenen Herzfehlern erfolgen? Wie gestaltet sich das Leben mit angeborenen Herzfehlern? Was sind bei wiederholten Herzoperationen die Risiken?
Eine gefürchtete, aber häufig unterschätzte Folgeerkrankung bei Diabetes ist das Diabetische Fußsyndrom. Was typische Anzeichen sind, warum er gefährlich sein kann und welche modernen Behandlungsmöglichkeiten es gibt, erklärt Gefäßspezialist Prof. Dr. med. Ernst Weigang, MBA, im PRIMO MEDICO Fachärzte-Talk: „Bagatellverletzungen führen bei diesen Diabetikern zu immer größeren Wunden. Was bei diesen Patienten droht ist die Amputation des Fußes. Häufig wird der ganze Unterschenkel abgenommen, was gar nicht notwendig ist. In Deutschland verlieren pro Jahr noch rund 30.000 Menschen ihre Füße – ein Drittel davon wäre nicht notwendig gewesen.“
Der Ärztliche Direktor des Evangelischen Krankenhaus Hubertus in Berlin und Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Therapie sowie Leiter des Gefäßzentrums Berlin-Brandenburg, warnt vor den Folgen eines schlecht eingestellten Diabetes und rät zu einer sorgfältigen Fußpflege.
Wie erkennt man ein diabetisches Fußsyndrom? Warum entstehen so häufig Fußprobleme bei Diabetes? Wie kann man bei Diabetes Folgeerkrankungen eine Amputation vermeiden?
Auch in der Medizin spielt KI eine immer größere Rolle. Die Stärke der künstlichen Intelligenz, nämlich große Datenmengen zu verarbeiten und auszuwerten, kommt auch der Radiologie zugute. Dr. med. Marietta Garmer, Fachärztin für Radiologie mit eigner Praxis, der GARMER Radiologie in Bochum, illustriert die Fakten im PRIMO MEDICO Fachärzte-Talk Podcast: „Ich habe KI ausprobiert und war sofort begeistert – auch wenn eine kritische Haltung dabei unabdingbar ist. Die Größenmessung der Prostata ist mit der KI deutlich schneller und genauer. Die KI liefert direkt eine perfekte Schemazeichnung der Organe und erleichtert meinen Alltag ungemein. Sehr hilfreich ist die KI auch für Patienten mit einer Multiplen Sklerose. Oft habe ich schon nach wenigen Minuten das Ergebnis. Ich nutze KI wie ein Vier-Augen-Prinzip.“
Wie funktioniert KI-gestützte Diagnostik? Welche Vorteile von KI in der Radiologie gibt es? Inwiefern trägt die Künstliche Intelligenz zur Früherkennung von Krankheiten bei?
Behandlung eines Prostatakrebs-Rezidivs ohne Operation? Ja, das geht! Möglich macht es die moderne Radiochirurgie: In meist nur einer Sitzung Strahlentherapie mit Cyberknife ist nach einer Stunde schon alles vorbei.
Wie funktioniert CyberKnife bei Prostata-Rezidiv? Wie ist die Erfolgsquote der Prostatatumor-Behandlung mit Cyberknife? Ist ein Klinikaufenthalt nötig?
Prof. Dr. med. Alexander Muacevic, erfahrener Radiochirurg und Direktor des Europäischen Radiochirurgie Centrums München (ERCM), erklärt im PRIMO MEDICO Fachärzte-Talk Podcast, warum das Cyberknife bei wiederkehrendem Prostatakrebs eine sichere Behandlungsmöglichkeit darstellt: „Da hat sich die letzten Jahre sehr, sehr viel getan! Bei einem Prostata-Rezidiv können wir besonders gut mit der Cyberknife-Technik helfen. Eine effektive und wenig belastende Therapie für die Patienten. Wir können ein Rezidiv mit einer Genauigkeit von unter einem Millimeter behandeln. Für eine Behandlung bei uns muss ich submillimeter-genau wissen, wo das Rezidiv ist.“
Professor Muacevic illustriert alles Wissenswerte rund um seine Erfahrungen mit Cyberknife bei Prostatakrebs.
Arteriovenöse Malformationen (AVMs) oder Angiome sind seltene, aber potenziell gefährliche Gefäßmissbildungen – vor allem im Gehirn. Besonders gefürchtet: das Risiko einer plötzlichen Blutung. Wann eine Behandlung nötig ist, welche Symptome auftreten können und wie moderne Radiochirurgie ohne OP funktioniert, erklärt Prof. Dr. med. Alexander Muacevic, Neurochirurg und Direktor des Europäischen Radiochirurgie Centrums München (ERCM) im PRIMO MEDICO Fachärzte-Talk Podcast: „Angiome können überall da auftreten, wo es Blutgefäße gibt. Ein Angiom ist ein Kurzschluss zwischen einer Arterie und Vene. Wenn die platzen, kann es ernst werden. Wenn eine Arteriovenöse Malformationen einmal geblutet hat, sollte behandelt werden. Der Vorteil der Radiochirurgie ist, dass es nicht sehr invasiv ist. Wir müssen nichts aufschneiden und wir brauchen keine Katheter.“
Wie gefährlich ist ein Angiom? Wann muss ein Angiom behandelt werden? Wie funktioniert eine AVM-Therapie ohne Skalpell? Was ist der Unterschied zwischen CyberKnife und ZAP-X? Welche Risiken bestehen? Wie werden Gefäßmissbildungen nicht-invasiv behandelt? Kann die Therapie dauerhaft helfen?
Tränende Augen, verklebte Augenlider am Morgen, Brennen oder Juckreiz, der zum Kratzen auffordert – das kann auf ein trockenes Auge hindeuten. Was dahinter steckt und warum man diese Augenbeschwerden nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, erklärt Dr. Tabitha Neuhann erklärt im PRIMO MEDICO Fachärzte-Talk: „Viele Leute unterschätzen das trockene Auge. Viele sagen: ‚Mein Auge ist gar nicht trocken, es tränt doch dauernd‘.“
Welche Symptome verursacht Augentrockenheit? Wann sollte man mit dem Augenleiden zum Augenarzt gehen? Was sind mögliche Ursachen für trockene Augen? Was tun gegen ständig tränende Augen oder Schmerzen?
Dr. Tabitha Neuhann ist Ärztliche Leiterin im OPHTHALMOLOGIKUM Dr. Neuhann in München, Spezialisten für Augenheilkunde, Vorderer Augenabschnitt und Hinterer Augenabschnitt. Die Fachärztin für Ophthalmologie rät, tränende und juckende Augen lieber rechtzeitig abklären zu lassen, um Folgeschäden zu verhindern. „Unbehandelt beeinträchtigt es die Lebensqualität und die Augengesundheit!“
Bei Patientinnen mit dem Mammakarzinoms oder einer Vorstufe davon wird nach der Brustkrebs-OP standardmäßig eine Strahlentherapie durchgeführt, damit der Tumor nicht wiederkehrt. Neben der Bestrahlung der gesamten Brust gibt es auch eine Teilbestrahlung, die sogenannte „Brachytherapie“. Hierbei wird die Strahlenquelle direkt in die ehemalige Tumorregion eingebracht und die Tumorregion von innen heraus bestrahlt. „Die Brachytherapie eignet sich für eine schonende Teilbrustbestrahlung“, erklärt Privatdozentin Dr. med. Kristina Lössl, stellvertretende Chefärztin der Universitätsklinik für Radio-Onkologie im Ärzteteam von Strahlentherapie-Spezialist Prof. Dr. med. Daniel M. Aebersold am Inselspital Bern.
Im PRIMO MEDICO Fachärzte-Talk Podcast spricht PD Doktor Lössl über die Brachytherapie, die beim Mammakarzinom gute Erfolge zeigt und gleichzeitig benachbarte Gewebe und Organe schont. Was genau ist eine Teilbestrahlung der Brust? Was ist der Unterschied zwischen einer normalen Brustkrebs-Bestrahlung und der Brachytherapie? Wie läuft die Behandlung ab? Hat die Brustkrebs-Behandlung mit der Brachytherapie Nebenwirkungen? Wie sind die Heilungschancen?
Eine instabile Schulter kann Schmerzen verursachen und die Beweglichkeit erheblich einschränken, ganz zu schweigen von der Gefahr einer Luxation, einem Auskugeln der Schulter, was zu 90% Ursache einer Instabilität ist. „Häufig entsteht ein Instabilitäts-Impingement, also Schmerzen durch Überlastung. Unbehandelt besteht die Gefahr, dass eine Instabilitäts-Arthrose entsteht oder die Rotatorenmanschette überlastet und geschädigt wird“, so Dr. med. Andreas Kiekenbeck, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Ärztlicher Direktor und Chefarzt der ATOS Klinik Wiesbaden. Er erklärt im PRIMO MEDICO Fachärzte-Talk Podcast alles zur Schulterinstabilität: Symptome, Ursachen und Behandlung. „Unser Ziel ist, dass unsere Patientinnen und Patienten ihren Sport wieder aufnehmen können.“
Welche Symptome treten bei Schulterinstabilität auf? Wie wird eine instabile Schulter behandelt? Wann ist eine OP bei Schulterinstabilität notwendig? Wie lange dauert die Heilung nach einer Schulterarthroskopie? Was passiert, wenn eine Schulterinstabilität unbehandelt bleibt? Welche Sportarten sind nach einer Schulter-OP wieder möglich? Wie kann ich eine erneute Schulterluxation vermeiden?
Darmkrebs, das Kolonkarzinom, gehört zu den häufigsten Krebsarten der Menschen und ist zweithäufigster Tumor in Industrienationen, gleich nach Brustkrebs und Prostatakarzinom. Vor allem nach dem 40. Lebensjahr steigt das Erkrankungsrisiko stark an. Der Facharzt für Gastroenterologie, Hepatologie und Innere Medizin Prof. Dr. med. Joachim C. Mertens, FEBGH – auch Partner im GastroZentrum Hirslanden in Zürich – erklärt im PRIMO MEDICO Fachärzte-Talk Podcast, wie eine Darmspiegelung abläuft und warum sich der Gang zur Vorsorge auf jeden Fall lohnt. Er ermutigt Betroffene, trotz möglicher Scham- oder Angstgefühle zur Darmkrebsvorsorge zu gehen.
Ab wann sollte man zur Darmspiegelung gehen? Was passiert bei einer Koloskopie? Wie steht es um die Sicherheit der Darmkrebsvorsorge?
Professor J. C. Mertens: „Darmspiegelung gilt als Goldstandard der Vorsorge. Die klare Empfehlung ist: Ab 50 Jahren einmal zur Darmspiegelung! Ein Viertel der Menschen, die zur Darmspiegelung kommen, haben Darmpolypen. Mit der Darmspiegelung schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: die Vorsorge und gleichzeitig, wenn nötig, die Behandlung. Wir haben bei jeder Darmspiegelung eine Artificial Intelligence mitlaufen.“
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