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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • So sparen Sie bei der Zusatzversicherung
    Bei vielen Zusatzversicherungen kann man die Police bis Ende September anpassen oder kündigen. Zeit also, den Vertrag wieder einmal anzuschauen. Vielleicht sind immer noch Zusätze drin, die man gar nicht braucht. Oder es gibt günstigere Angebote. Zu vorschnell sollte man allerdings nicht sein.
    Zusatzversicherung kündigen: Drei wichtige Punkte
    * Die Grundversicherung muss jeden aufnehmen. Anders ist es bei der Zusatzversicherung. Die Gesellschaft kann Personen ablehnen, die für sie ein Risiko darstellen. Wenn sie zum Beispiel an einer chronischen Krankheit leiden oder älter als 55 oder 60 Jahre alt sind. Kündigen Sie daher Ihre Zusatzversicherung erst, wenn Sie den neuen Vertrag in den Händen halten. Sonst stehen Sie ohne Versicherung da.
    * Ebenfalls zu beachten: In der Regel beträgt die Kündigungsfrist drei Monate (per Ende September auf Ende Jahr). Prüfen Sie aber zur Sicherheit in Ihrer Police nach, ob eventuell eine andere Frist gilt. Sonst kann es passieren, dass Sie doppelt versichert sind.
    * Falls Sie erwägen, die Versicherungsgesellschaft zu wechseln und Sie dies per Ende September tun können: Handeln Sie jetzt. Allenfalls verlangt der neue Versicherer einen Gesundheits-Check und das braucht Zeit.
    Bestehende Zusatzversicherung anpassen: Wo gibt es Sparpotenzial?
    * Unnütze Zusätze: Prüfen Sie, ob Sie Zusätze versichert haben, die Sie gar nicht benötigen. Erwachsene brauchen zum Beispiel keine Zahnversicherung, die kaum Leistungen übernimmt. Rentner benötigen keine Taggeldversicherung und keine Todesfall- oder Invalititätsversicherung bei Unfall. Wer nie ins Ausland reist oder nie ein Fitnesscenter besucht, braucht keinen entsprechenden Zusatz.
    * Spitalversicherung allgemein ganze Schweiz: Sei einigen Jahren können Patientinnen und Patienten auch in der Grundversicherung wählen, wo sie behandelt werden möchten. Trotzdem kann der Zusatz «ganze Schweiz» Sinn machen. Nämlich für Personen, die in einem Kanton mit niedrigen Spitalkosten wohnt. Denn: Ist die Behandlung in einem anderen Kanton teurer, muss man die Differenz selbst übernehmen. Ausserdem ist zu bedenken: Solche Spitalversicherungen haben zum Teil angenehme Extras: Massagen, Reiseversicherung etc. Hier muss jeder selbst für sich entscheiden, was wichtig ist.
    * Privat-/Halbprivat-Versicherung: Hier muss man bedenken, dass viele Spitäler heutzutage sowieso nur noch über Zimmer mit maximal zwei Betten verfügen. So gesehen, könnte man sich eine Halbprivat-Versicherung allenfalls sparen. Wer aber vom Chefarzt oder von Kaderärzten behandelt werden will und im Spital gerne ein paar Privilegien geniesset, der behält diese Versicherung bei.
    Flex-Angebote als Alternative zur Privatversicherung
    Wer nicht annehmen muss, in Zukunft häufig im Spital zu liegen, kann sich auch für eine der folgenden Varianten entscheiden:
    * Gewisse Versicherungen verfügen über Flex-Angebote. Das heisst, man ist allgemein versichert, kann aber ein Upgrade oder einen Klassenwechsel vornehmen, sobald ein Spitalaufenthalt konkret wird.
    * Man ist allgemein versichert und bezahlt bei einem Aufenthalt dem Spital direkt einen Aufpreis, damit man freie Arztwahl oder ein Einzelzimmer bekommt. Allerdings muss das Spital Einzelzimmer nicht garantieren. Und: Unbedingt vorher die Kosten abklären, damit es keine bösen Überraschungen gibt.
    5 min
  • So montieren Sie ein TV-Gerät an die Wand
    Früher stand der Fernseher in der Wohnwand oder auf einem Fernseh-Möbel. Heute sind die Bildschirme gross und flach und hängen deshalb immer öfter direkt an der Wand. Mit diesen Tipps bringen Sie auch Ihren TV an die Wand.
    Warum an die Wand?
    * Ästhetisch: Wie ein Gemälde hängt der Fernseher frei schwebend, nichts darum herum lenkt von Film oder Game ab.
    * Ergonomisch: Die Wandhalterung kann oft geschwenkt oder gekippt werden. So kann das TV-Gerät leicht bewegt werden, um z.B. Spiegelungen von einem Fenster zu minimieren oder den Fernseher seitlich zu verschieben, für einen bequemeren Blickwinkel.
    Welche Wandhalterung ist die richtige?
    * Sie muss das Gewicht vom TV tragen können. Hier nicht zu knapp kalkulieren – vielleicht möchten Sie ja zusätzlich zum TV auch noch eine kleine Set-Top-Box oder eine Stromleiste hinter dem TV verstecken.
    * Die meist vier Schrauben-Löcher am TV müssen zur Halterung passen. Dazu gibt es verschiedene VESA-Standards. In der Anleitung vom TV steht, welche passt. Die Halterungen unterstützen meistens mehrere Grössen – also mit Anleitung und Beschreibung der Halterung überprüfen, dass der Arm bietet, was der TV will.
    * Nicht alle Wandhalterungen können in jede Richtung schwenken oder kippen; einige sind flacher als andere. Je nach Bedürfnis die richtigen Funktionen wählen.
    Kabel-Management!
    * Damit das wirklich sauber aussieht, bündeln und verstecken Sie die Kabel in einem Kabelkanal. Kaufen Sie einen aus Plastik, damit Sie selber die richtige Länge zuschneiden können. Unter dem TV an die Wand kleben.
    * Alle Kabel (Netzwerk, Strom, HDMI-Kabel von Zuspielern wie Set-Top-Box oder Game-Konsole) ziehen Sie dem Schwenkarm entlang zum Kabelkanal und von dort zu Steckdose oder den Geräten.
    * Die Kabel müssen lang genug sein. Nur wenn Sie sie sauber am Schwenkarm der Wandhalterung befestigen (mit Klett-Kabelbindern), können Sie den TV dann auch beliebig schwenken und verschieben, ohne an den Kabeln zu ziehen. Ihre bestehenden Kabel sind wahrscheinlich zu kurz.
    * Wenn Sie neue Kabel kaufen: Unbedingt darauf achten, dass diese Kabel den richtigen HDMI-Standard unterstützen. Schliessen Sie damit beispielsweise eine Spielkonsole der neuesten Generation an, muss das Kabel eine 4K-Auflösung in 60 Frames pro Sekunde übertragen können – nicht jedes HDMI-Kabel hat genug Durchsatz dafür. Das Kabel muss dann explizit HDMI 2.1 unterstützen (2.0 reicht nicht). Wer zukunftssicher sein will, schaut, dass gleich alle Kabel, die zum TV führen, den neuesten HDMI-Standard unterstützen.
    * HDMI-2.1-Kabel sind nur selten länger als 3 Meter. Organisieren Sie Konsolen oder Set-Top-Box so, dass sie nicht zu weit vom TV entfernt sind.
    Wie montiere ich den TV an der Wand?
    * Die Anleitung der Wandhalterung enthält in der Regel eine Schablone, die aufzeigt, wo Sie Löcher bohren müssen und wie Sie messen müssen.
    * Ist der Arm einmal an der Wand, hebt man den TV zu zweit hoch, hängt ihn am Arm ein und schraubt fest.
    * Wir würden trotzdem empfehlen, eine Handwerkerin mit Erfahrung beizuziehen. TV-Geräte sind sperrig und fragil. Ausserdem muss man genau messen und richtig rechnen, damit der TV dann auch schön eingemittet und waagrecht an der Wand hängt – wenn noch ein Soundbar für den Ton unter dem Gerät ebenfalls an die Wand montiert werden soll, wird es schnell etwas kompliziert. Es hilft sehr, wenn das jemand nicht zum ersten Mal tut.
    Was kostet das total?
    * Die Wandhalterung kostet zwischen 150 und 200 Franken, je nach Gewicht und Funktionen.
    * Kabelkanal und neue Kabel kosten bis zu 150 Franken.
    * Handwerker gibt es ab 100 Franken die Stunde.
    * Total müssen Sie also mit 400 bis 500 Franken rechnen.
    5 min
  • Vorsorgeuntersuchungen: Prostata und der Gang zum Urologen
    Männer gehen generell nicht gern zun Arzt. Zum Urologen erst recht nicht. Da müssen sie auch nicht hin, wenn sie keine Beschwerden haben, sagt die Hausärztin Monika Reber aus Langnau i.E. Erst wenn das Wasserlösen oder die Sexualität Beschwerden verursachen, kann der Urologe ein Thema werden.
    Zuerst einmal untersucht aber der Hausarzt oder die Hausärztin den Patienten und versucht den Beschwerden auf den Grund zu gehen. Erst bei einem begründeten Verdacht, wird ein Patient an den Urologen weitergeleitet. 
    Prostatakrebsvorsorge?
    Diese kann mittels Tastuntersuchung rekatal oder über das Blut erfolgen. «Beide Methoden sind nicht zuverlässig», sagt die Hausärztin. Die Evidenz, also dass eine vorsorgliche Untersuchung wegen Prostatakrebs bei Gesunden erfolgreich wäre, sei nicht gegeben, sagt Monika Reber. 
    Familiäre Vorbelastung
    Anders sieht es aus, wenn Mann wenn jemand in der Familie Prostatakrebs hatte. Das bespricht man am besten mit dem Hausarzt oder der Hausärztin, damit die notwendigen Vorsorgeuntersuchungen gemacht werden können.
    5 min
  • Brennnessel-Samen- für eine knusprige Delikatesse
    Die Grosse Brennnessel (Urtica dioica) breitet sich schnell mithilfe ihrer vielen Samen aus. Um die Samen bilden zu können braucht es jedoch eine männliche und eine weibliche Brennnesselpflanze.
    Die männlichen Pflanzen bilden Staubblätter, welche viel Blütenstaub produzieren. Der Wind trägt den Blütenstaub zur weiblichen Pflanze, dort bleibt er an der feuchten Narbe kleben und befruchtet die Blüte. Nur die weiblichen Brennnesselpflanzen tragen Samen, sogenannte Nüsschen, welche in etagenartig angelegten Rispenbüscheln an den Stängeln hängen.
    Jetzt ernten
    Die Nüsschen reifen fortlaufend von Ende August bis Ende September. Brennnesseln wachsen in nährstoffreichen und tiefgründigen Böden zum Beispiel entlang von Waldwegen und Waldrändern oder Bächen. Für das Ernten der Brennnessel-Nüsschen sind Gartenhandschuhe, Gartenschere und ein Korb mit einem Küchentuch, nützlich:
    ? Garten-Handschuhe schützen vor den Brennhaaren an Stängeln und Blättern
    ? den oberen Teil der Brennnesseltriebe voller Rispenbüscheln abschneiden
    ? Brennnesselspitzen auf das Küchentuch im Korb legen
    ? im Ofen bei 40°- 50° für circa 2 Std. trocknen, dabei die Ofentüre einen Spalt weit geöffnet lassen
    ? mit blossen Händen die Nüsschen von den Rispen reiben
    Die Brennnessel-Nüsschen roh ins Müesli, auf Salate oder Suppen geben. Feine Röstaromen gesellen sich hinzu, wenn sie langsam in Butter oder Öl knusprig gebraten werden, so passen sie herrlich in Reisgerichte, zu Spaghetti oder auf 'Gschwellti'.
    7 min
  • Kanufahren: Sport für (fast) alle
    Kanufahren ist für fast jede und jeden geeignet. Einzige Voraussetzung: Man braucht gute Koordination und man muss schwimmen können. 
    Die einfachste und beste Lösung für alle, die in den Kanusport einsteigen wollen, ist der Kanuverein: Es lohnt sich, dort einmal anzuklopfen und um Rat zu fragen. 
    Möglich ist dann auch, dass das Lernen durch Profis viele Vorteile bringt: Man man sich die Ausrüstung günstig mieten, und man wird auch mit dem nötigen Wissen ausgerüstet. 
    Einige Punkte gilt es zu beachten: 
    * Schwimmtauglichkeit: Wer Kanu fahren will, muss schwimmen können. 
    * Wer anfängt Kanu zu fahren, sollte sich überlegen, wo er das tun möchte. So unterscheiden sich die Bootstypen ahand des Gewässers: Seekajaks sind - wie der Name schon sagt - auf den See ausgerichtet. Das sind lange, schmale Boote. Sie sind eher schnell und ideal, wenn man viel Gepäck transportieren möchte. Oder die Kanadier. Das sind offene Boote, auf denen man sitzt oder kniet. Diese eignen sich für Touren mit Kindern. 
    * Wichtig ist, das man weiss, wie man sich auf welchem Gewässer verhalten muss. So sollte man wissen, wo die Schutz- und Sperrzonen sind. Oft gibt es starke, ungeahnte Ströhmungen. Diese gilt es vorher mit erfahrenen KanufahrerInnen abzuchecken. Ebenso wichtig: Die Beschaffenheit des Ufers. 
    * Ökonomischer Krafteinsatz. Das bedeutet, dass die Arme auf einer angenehmer Höhe zwischen Brust und Augenhöhe liegen. Und: Gepaddelt wird nicht aus den Armen, sondern aus dem Oberkörper. 
    * Wer sich eine gesamte Kanuausrüstung kaufen möchte, muss tief in die Tasche greifen: Ein Seekajak kostet um die 2000 Franken. Das Paddel kostet 300-500 Franken, plus die Jacke. Hier gilt: Gute Pflege der Ausrüstung hält oft eine halbe Ewigkeit.
    6 min
  • Mit einfachen Mitteln Wasser sparen
    Jeder und jede von uns verbraucht pro Tag über 140 Liter Trinkwasser. Das belastet die Umwelt. Mit ein paar einfachen Tricks kann man den Wasserverbrauch senken, Energie sparen und erst noch das Portemonnaie schonen.
    Im Bad
    * Während dem Zähneputzen oder Rasieren den Wasserhahn abstellen. Das spart jedes Mal circa zwölf Liter Wasser.
    * Es lohnt sich, an die Wasserhähne sogenannte Strahlregler zu montieren, die dafür sorgen, dass weniger Wasser durchfliesst. Ein solcher Regler kostet um die sieben Franken, nach drei Monaten ist er bereits amortisiert.
    * Duschen statt Baden: Für ein Vollbad benötigt man bis zu 200 Liter Wasser – für eine Dusche gerade einmal etwa 50 Liter.
    * Montag eines Wasserspar-Einsatzes zwischen Armaturen und Duschschlauch. Damit kann bis zur Hälfte des Duschwassers eingespart werden.
    * Für richtige Wassersparfüchse: Die ersten Liter, die ungenutzt den Abfluss hinabfliessen, bis die richtige Dusch-Temperatur erreicht ist, mit einem Becken auffangen. Damit kann man zum Beispiel bestens seine Blumen giessen.
    * Falls vorhanden: Beim WC den Sparknopf benutzen.
    * Tropfende Wasserhähne und undichte WC-Spühlkästen zeitnah reparieren.
    Küche, Geschirrspüler, Waschmaschine
    * Maschinen nur laufen lassen, wenn die Maschinen wirklich voll sind.
    * Und: Immer Sparprogramm einschalten.
    * Bei der Waschmaschine auf Vorwäsche verzichten.
    * Spülen mit Maschine braucht weniger Wasser als von Hand abwaschen.
    * Geschirr nicht vorspülen. Bei starken Verschmutzungen die Teller oder das Besteck für eine Weile im Wasser aufweichen (nicht unter fliessendem Wasser).
    * Früchte und Obst in einem mit Wasser gefüllten Becken waschen – nicht unter fliessendem Wasser. Das Wasser kann nachher weiterverwendet werden, zum Beispiel für die Blumen.
    Im Garten
    * Regenwasser mit Fass auffangen und damit giessen.
    * Pflanzen nicht von oben herab duschen, sondern nur den Wurzelbereich am Boden giessen.
    * Besser früh morgens oder am Abend giessen. Sonst verdampft das Wasser in der heissen Tageszeit.
    * Statt Rasensprenger einen Tropfschlauch verwenden.
    * Rasen nicht zu kurz schneiden. Je kürzer das Gras, desto schneller trocknet er aus.
    6 min
  • Tipps für den digitalen Nachlass
    Wer sein digitales Erbe rechtzeitig regelt, kann den Hinterbliebenen viel Arbeit ersparen. Ein Rat ist dabei besonders wichtig.
    Geht es um digitale Dateien, die auf einem lokalen Gerät wie dem PC oder einem Smartphone gespeichert sind, ist das Schweizer Erbrecht klar: Sie gehören zusammen mit allen anderen vererblichen Vermögenswerten zur Erbmasse.
    Komplizierter wird es bei Daten, die bloss im Internet gespeichert sind – zum Beispiel bei einem Cloud-Anbieter oder einem sozialen Netzwerk. Dabei handelt es sich meist um persönlichkeitsrechtliche Belange, die nicht auf die Erben übergehen. Gibt es keine explizite Vollmacht, kann es für die Hinterbliebenen schwierig bis unmöglich werden, Zugriff auf solche Daten zu erhalten.
    Rechtzeitige Planung ist wichtig
    Um den digitalen Nachlass zu sichern, ist deshalb etwas besonders wichtig: Die frühzeitige Planung. Zum einen sollte genau festgehalten werden, was dem Tod mit Daten und Online-Konten passieren soll – handschriftlich oder öffentlich bekundet. Zum anderen ist eine Liste nötig mit den Zugangsdaten zu allen wichtigen Konten und Diensten.
    Es ist hilfreich, sich schon zu Lebzeiten eine vertrauenswürdige Person zu suchen (eine nahe Verwandte, ein enger Freund oder auch ein Notar oder eine Notarin), die den digitalen Nachlass für einen regelt. Diese Person kann auch angewiesen werden, bestimmte Daten zu löschen, die für die Nachwelt nicht erhalten bleiben sollen.
    Weitere wichtige Tipps zur Verwaltung des digitalen Nachlasses haben wir hier und hier für Sie zusammengetragen.
    7 min
  • Vorsorge: Gynäkologische Untersuchung
    Vielleicht ist die Verhütung kein Thema mehr und dann ist da noch der langjährige Gynäkologe oder die Frauenärztin pensioniert worden. Dabei sollten Frauen sich alle drei Jahre einer gynäkologischen Untersuchung unterziehen. Eine Vorsorgeuntersuchung, die wirklich nützt und Krankheiten vorbeugt.
    Ab 21 Jahren sollten Frauen alle 3 Jahre zum Frauenarzt oder zur Frauenärztin gehen. Ab dem 70. Altersjahr bespricht man individuell mit dem Gynäkologen oder der Gynäkologin, wie oft man nun zur Kontrolle geht.
    Kaum eine Vorsorgeuntersuchung ist erfolgreicher
    «Die frauenärztliche Untersuchung kann das Risiko an einem Gebärmutterhalskrebs zu erkranken deutlich reduzieren», sagt Monika Reber. Sie ist Hausärztin in Langnau i.E. Gerade wer keinen Frauenarzt mehr hat, tut gut daran, sich eine neue Ärztin zu suchen. Schade, wenn einer Frau da die Scham im Weg steht, so Reber.
    Es geht nicht nur um den Krebsabstrich
    Auch die Blase macht mit zunehmendem Alter Probleme oder senkt sich gar. Auch da kann vorsorglich einiges getan werden. Da kann schon präventiv mit Beckenbodentraining gearbeitet werden, bevor beim Niesen, Husten, Treppensteigen oder beim Sport Urin abgeht.
    5 min
  • abschneiden - abräumen – aussäen – ernten
    Durch das regnerische Wetter haben viele Pilzkrankheiten überhandgenommen: Tomatenstöcke leiden unter Krautfäule, verschiedene Blattfleckenkrankheiten befallen Rüebli, Sellerie, Peterlie und Mangold. 
    Deshalb werden jetzt die befallenen Pflanzen rigoros weggeräumt um weiteren Schaden zu verhindern. Danach wird wieder ausgesät. Die häufigen Regenfälle haben neben Pilzkrankheiten an den Pflanzen aber auch viele Nährstoffe aus dem Boden gewaschen. Deshalb erhalten die Gartenbeete jetzt eine Portion organischen Gemüsedünger. Nach der erneuten Aussaat oder nach dem Pflanzen von Setzlingen wird die Erde gemulcht, dazu wird eine 2-3 cm dünne Schicht Rasenschnitt oder Schilfschnitt gestreut.
    Jetzt neu aussäen
    Für eine baldige, herbstliche Ernte werden jetzt ausgesät:
    * Im Gartenbeet: Herbstrettich, Herbsträben, Winterspinat, Pak Choi, Cima di Rapa, Asiasalate, Blattsenf.
    * Im Topf: Radieschen Schnittmangold, Pak Choi, Cima di Rapa, Schnittsalate, Nüssler, Asiasalate, Blattsenf.
    * Im Freiland: Zuckerhut, Endivie, Winterkopfsalat, Nüssler, Winterportulak.
    * Im Gewächshaus: Cima di rapa, Chinakohl, Pakchoi, Blattsenf, Nüssler, Winterportulak, Frühe Rüebli und Lauchzwiebeln.
    * Kräuter: Schnittsellerie, Peterli, Koriander, Barbarakraut, Kerbel, Rucola.
    7 min
  • Kajak fahren ist Fitness für den ganzen Körper
    Grundsätzlich ist Kajak fahren auf unseren Seen für alle geeignet: Alt und Jung, topfit und halbwegs fit. Und: Beim paddeln werden nicht nur die Armmuskeln trainiert. Beansprucht werden auch Rücken, Beine und Füsse. Paddeln ist sozusagen allumfassendes Training. Allfälliger Muskelkater inbegriffen.
    Hier ein paar Einsteigertipps des Kajak-Experten Mathias Junginger: 
    * Am besten einen Schnupperkurs besuchen. Dort kann man an einem Abend für zwei, drei Stunden aufs Wasser und lernt die grundsätzlichen Dinge kennen: Das Kajak selbst, aber auch Paddeltechnik und die Funktion der Hilfsmittel.
    * Wer noch ungeübt ist, hält sich am besten einigermassen in Ufernähe auf.
    * Wind und Wetter nicht unterschätzen: Ein friedlicher See kann bei Gewitter innerhalb von kurzer Zeit zum gefährlichen Wasser werden.
    * Ebenfalls nicht zu unterschätzen: Die Gefahr der Unterkühlung. Bei Wassertemperaturen unter 15 Grad brauchts einen Schutz, beispielsweise einen Neoprenanzug, bei unter 12 Grad einen Trockenanzug. 
    * Denken Sie an die Schwimmweste! Man sieht auf unseren Gewässern immer noch zuviele Menschen ohne.
    6 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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