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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Soda-Heisswasser-Armaturen: Praktisch aber teuer
    Die speziellen Armaturen gehören zu den neueren Komforts in der modernen Küche. Von kaltem Sprudelwasser bis hin zum Heisswasser, alles steht in Sekundenschnelle bereit. Allerdings kosten sie Geld und Strom.
    Was sind Soda-Heisswasser-Armaturen?
    Sie sehen auf den ersten Blick aus wie gewöhnliche, moderne Wasserhähne. Einziger Unterschied: Sie haben Tasten, mit denen man auf Knopfdruck jede Art von Wasser aus ein- und demselben Hahn beziehen kann. Von gekühltem stillen Wasser oder Sprudel über Warmwasser bis hin zu Heisswasser für die Tasse Tee. Oft ist auch ein Filter integriert, der das Wasser reinigt. Die dazu benötigten Geräte sind unter der Küchenspüle verstaut und am Hausanschluss installiert.
    Vorteile:
    * Kein Schleppen von Wasserflaschen und weniger Entsorgungs-Aufwand.
    * Mehr Platz auf der Küchenablage, da Wasserkocher und Soda-Maschine wegfallen.
    * Zeitersparnis: Das Mineralwasser muss nicht erst im Kühlschrank gekühlt werden und auch das Heisswasser ist in Sekundenschnelle bereit.
    Nachteile:
    * Die Armaturen brauchen Platz unter dem Spülbecken. Ein Abfalltrennsystem kann so kaum mehr dort verstaut werden.
    * Teilweise sind die Geräte laut.
    * Teure Anschaffung: Wer ein Alleskönner-Gerät möchte, muss zwischen 1000 und 2000 Franken ausgeben.
    * Da die Soda-Heisswasser-Armaturen immer bereit sein und somit die Temperatur halten müssen, benötigen sie permanent Strom.
    Lohnt sich das?
    * Aus finanzieller Sicht nur für die wenigsten. Aufgrund der teuren Anschaffungskosten und des hohen Stromverbrauchs ist eine Amortisation nur bei Vielnutzern irgendwann möglich. Wer vier Mal am Tag einen halben Liter Wasser kocht, fährt günstiger mit einem herkömmlichen Wasserkocher.
    * Betrachtet man den Komfort, kann sich eine solche Installation aber lohnen. Insbesondere für jene, die es gerne bequem haben und Zeit sparen möchten.
    Was sollte man vor dem Kauf beachten?
    * Überlegen Sie sich, ob Sie die Luxus-Ausführung mit allem drum und dran benötigen. Es gibt auch Armaturen, welche nur Heisswasser oder nur Sprudel herstellen. So lässt sich bei den Anschaffungskosten sparen.
    * Mineralwasser-Fans sollten darauf achten, dass das Wasser gekühlt werden kann. Nur so bindet sich dich Kohlensäure optimal mit dem Wasser. Suchen Sie ausserdem ein Gerät aus, bei welchem man den Kohlensäure-Gehalt einstellen kann (leicht, mittel etc.)
    * Erkundigen Sie sich beim Händler nach den anfallenden Kosten pro Jahr für den Austausch von Filter- und Kohlensäurekartusche.
    * Fragen Sie ebenfalls nach dem Geräuschpegel, den die Armatur verursacht.
    * Für Familien mit kleinen Kindern: Stellen Sie sicher, dass der Hahn mit einer guten Kindersicherung versehen ist, ansonsten besteht die Gefahr von Verbrühungen.
    5 min
  • Tipps zur besseren Google Suche
    Wer Google beherrscht, findet im Internet auf fast alle Fragen eine Antwort. Was viele nicht wissen: Die Suchmaschine kann noch viel mehr - rechnen zum Beispiel.
    Hier ein paar Tipps für den Alltag:
    * Anfrage direkt im Adressfeld (der weisse Balken ganz oben im Internet-Browser) eintippen, nicht erst die Google Webseite öffnen.
    * Die Suche als Frage formulieren: Wie schält man Kastanien? Wer war der zweite Mensch auf dem Mond?
    * Google kann auch rechnen: 6/4*4.5 rechnet die 4.5 Liter Milch in einem Rezept für vier auf sechs Personen um.
    * In amerikanischen Rezepten werden Angaben, etwa für Mehl, meistens im genormten Volumen-Mass Cup gemacht. Zum Umrechnen in Gramm einfach bei Google eintippen «1 cup Mehl in Gramm».
    * Manchmal lohnt es sich, für eine Suche die Webseite zu öffnen: Nach der ersten Suche erscheint neben dem Eingabefeld der Button «Suchfilter». Damit kann man die Suche geografisch (Schweiz, ganze Welt) oder zeitlich einschränken.
    * Noch genauer geht es mit «Erweiterte Suche». Dazu klickt man rechts vom Eingabefeld auf «Einstellungen», dann auf «Erweiterte Suche».
    * Man kann eine Suche auch auf eine einzelne Webseite beschränken. «Site:srf.ch Pilze sammeln» listet alle Artikel von SRF auf, die sich mit Pilze sammeln beschäftigen.
    * Mit dem Bindestrich kann man angeben, welche Begriffe im Resultat nicht vorkommen sollen. Sucht man in der Schweiz nach «Most», so findet man sowohl Seiten, die sich mit Benzin als auch mit Apfelsaft beschäftigen. Mit «Most -Benzin» meidet Google Seiten, in denen es um den Treibstoff geht.
    5 min
  • Das Blutbild - was wird da untersucht?
    Ab und zu macht man bei der Hausärztin oder dem Hausarzt ein Blutbild. Dabei werden die weissen Blutkörperchen (Leukozyten), die roten Blutkörperchen, die Erythrozyten, und die Blutplättchen (Thrombozyten) untersucht. Erst wenn der Befund verdächtig ist, wird ein grosses Blutbild angeordnet.
    Im kleinen Blutbild werden untersucht:
    Die Leukozyten
    Das sind die weissen Blutkörperchen. Sie sind für die Immunabwehr zuständig. Zu wenige weisse Blutkörperchen bedeutet, dass das Immunsystem unter Umständen Krankheitserreger nicht abwehren kann. Auch zu viele weisse Blutkörperchen sind nicht gut. Dies kann ein Hinweis auf eine Infektion sein.
    Die Thrombozyten
    Das sind die Blutplättchn. Sie sind für die Blutgerinnung zuständig. Auch ihr Wert kann zu hoch oder zu niedrig sein.
    Die Erythrozyten
    Das sind die roten Blutkörperchen. Sie sind für den Sauerstofftransport in unserem Körper zuständig. Eine Anämie, eine Blutarmut, bedeutet, dass man zu wenige rote Blutkörperchen hat. Auch hier kann der Wert zu hoch sein, was - wie bei den Blutplättchen und den weissen Blutkörperchen - ein grosses Blutbild zur Folge haben kann, damit der Arzt oder die Ärztin eine differenzierte Diagnose stellen kann.
    5 min
  • Pfingstrosen-jetzt pflanzen
    Pfingstrosen sind sehr dankbare Gartenpflanzen. Sie sind genügsam und langlebig. In der Schweiz wächst die einheimische Pfingstrosenart Paeonia officinalis vereinzelt im Mittelland und vor allem im Südtessin.
    Die Schweizer Pfingstrose wurden zusammen mit der aus dem Mittelmeergebiet stammenden Pfingstrosenart Paeonia mascula, bereits im Mittelalter nördlich der Alpen in den Klostergärten kultiviert. Im 15. Jahrhundert entstanden gefüllt blühende Pfingstrosen. Von den Klostergärten gelangten sie in die Bauerngärten und wurden Bauern-Pfingstrose, Chölrösli, Benedikten-Ros oder Venedisch-Ros genannt.
    Der Herbstbeginn ist die beste Zeit um Pfingstrosen zu setzen. Es gibt eine sehr grosse Auswahl an verschiedensten Sorten. Pfingstrosen befinden sich Ende September/ Anfangs Oktober in einer Ruhephase, ihre Wurzeln sind dick, voll von gespeicherten Nährstoffen und ihre Knospen sind hart und fest. 
    Setzen der Pfingstrosen:
    ? steht gerne sonnig bis halbschattig
    ? Boden mässig nährstoffreich, nicht zu trocken/nicht zu nass 
    ? Knospen zwei Fingerbreit mit Erde decken
    ? gut angiessen
    7 min
  • Treppensteigen ist bei langen Treppen ein effektiver Sport
    Man braucht eine Treppe nicht hoch zu rennen, um Fitness zu machen. Es reicht, die Treppe normal hochzugehen. Allerdings sollte die Treppe lang genug sein. Die Alltagstreppen genügen nicht. Gut sind Treppen, wie zum Beispiel die Gess-Treppe in der Treppenstadt St. Gallen. 
    * Für ein gutes Training muss man nicht unbedingt eine Treppe hochrennen. Ein normales Tempo reicht, Hauptsache, die Treppe ist lang genug. Die Alltagstreppen reichen da leider nicht. Trotzdem nicht auf Lift oder Rolltreppe umsteigen.
    * Treppensteigen kann ein gutes Grundlagentraining sein, dazu braucht man nicht mal spezielle Sportkleidung. 
    * Treppentraining kann man gut in einen Ausflug zu speziell langen Treppen einbauen (Gess-Treppe in St. Gallen, Bärengrabentreppe in Bern usw.)
    6 min
  • Job weg kurz vor Pensionierung: Was tun mit der Pensionskasse?
    Eine Kündigung auf der Zielgerade des Arbeitslebens ist ein harter Schlag. Zur Enttäuschung kommen Sorgen wegen der Altersvorsorge. Um möglichst wenig Geld zu verlieren, sollte man handeln. Zum Beispiel das Pensionskassen-Guthaben sinnvoll umschichten. Es gibt vier Möglichkeiten.
    1. Pensionskassen-Geld frühzeitig beziehen
    * Vorteile: Das PK-Geld kann als Ganzes oder als Rente bezogen werden.
    * Nachteile: Das Altersgeld fällt tiefer aus, weil man es früher bezieht. Die Zahlungen der Arbeitslosenversicherung, die man noch während zwei Jahren beziehen kann, fallen ebenfalls tiefer aus, weil der Pensionskassenbezug als Einkommen gilt. Ein Vorbezug ist bei den meisten Pensionskassen frühestens zwischen 58 oder 60 möglich.
    2. Weiter in die Pensionskasse einbezahlen – auch ohne Anstellung
    * Vorteile: Man ist weiter gegen Tod und Invalidität versichert.
    * Nachteile: Bei den meisten Pensionskassen ist das frühestens mit 58 möglich. Da man keine Anstellung mehr hat, muss man auch die Beiträge des Arbeitgebers übernehmen. Bezahlt man länger als zwei Jahre ein, ist ein Kapitalbezug meist nicht mehr möglich. Es bleibt nur noch die Rente.
    3. Guthaben zu einer Freizügigkeitsstiftung transferieren
    * Vorteile: Man kann wählen, ob man das Geld auf ein Konto bezahlen oder in eine Wertschriftendepot anlegen will. So kann man allenfalls mehr Rendite herausholen. Mit dieser Variante spart man viel Steuern, da es nicht als Vermögen gilt. Auch die Erträge müssen gelten nicht als Einkommen. Experten raten daher, das Geld so spät wie möglich zu beziehen. Noch mehr Steuern spart man, wenn man das Guthaben bei zwei verschiedenen Stiftungen anlegt und es gestaffelt bezieht.
    * Nachteile: Das Geld kann später nur als Ganzes bezogen werden, nicht als Rente. Voraussetzung ist zudem, dass man sich weiter um eine Stelle bemüht.
    4. BVG-Auffangeinrichtung
    * Vorteile: Hier kann man weiter Beiträge einzahlen. Man ist weiter gegen Tod und Invalidität versichert. Das Geld kann auch als Rente bezogen werden.
    * Nachteile: Es ist nur das Minimum versichert, die Rente fällt niedriger aus als bei den meisten Pensionskassen.
    Lassen Sie sich beraten
    Als Laie ist es schwierig, eine Entscheidung zu fällen. Schliesslich spielt die finanzielle Situation eine grosse Rolle. Zudem muss man auch klären, was mit dem AHV- und Arbeitslosen-Geld geschehen soll. Es ist daher ratsam, sich frühzeitig von einer Expertin oder einem Experten beraten zu lassen. Zum Beispiel bei Ihrer Hausbank, bei der Versicherung oder am besten bei einer unabhängigen Beratungsstell.
    5 min
  • Im Auto bestens navigiert dank dem Handy
    Neue Autos haben in der Regel Navigation eingebaut. Personen mit älteren Modellen oder Oldtimern hilft das Smartphone weiter.
    Navigation mit dem Smartphone ist einfach und in der Regel reicht Google Maps.
    Die App spricht und permanenter Internetzugang ist nicht nötig: Dank der Funktion «Offlinekarten» kann man sich einen Kartenbereich zu Hause auf das Handy laden.
    Wer Navigation lieber nicht auch noch Google machen will, kann beispielsweise Here We Go benutzen (Android / ios ).
    Für anspruchsvolle Benutzer bietet sich Open Street Map an (Android / ios ). Bereits die kostenlose Version reicht in den meisten Fällen aus - wer Karten mehrerer Länder gleichzeitig auf dem Gerät speichern will, sollte sich für ein paar Franken die Vollversion kaufen.
    Für die Routenplanung eignet sich Googles My Map. Einfach eine Route als .kmz-Datei exportieren, in das .gpx-Format konvertieren zum Beispiel hier - und Track in der Navigations-App Open Street Map importieren.
    5 min
  • Soll ich meinen Immunstatus testen lassen?
    Nach der Corona-Impfung oder nach durchgemachter Erkrankung fragen sich viele, ob sie genug Antikörper haben. Sollen man die gar bestimmen lassen? Das ist nicht nötig, sagt Christoph Berger, leitender Arzt am Universitätsspital Basel und Leiter der Impfsprechstunde.
    4 min
  • Platz da für den Knoblauch!
    Der Winterknoblauch wird ab Mitte September bis Mitte Oktober gesetzt. Der Frühlingsknoblauch im April. Knoblauch liebt sonnige und warme Standorte und einen lockeren Boden.
    Besonders gut gedeiht der Winterknoblauch in Mischkulturen mit Winterkopfsalat, Nüssler und Winterportulak oder in Kombination mit Erdbeerpflanzen. Eine sehr gute Vorkultur sind Busch- und Stangenbohnen. Auf dem Balkon gedeiht Winterknoblauch in Balkonkistchen oder in Töpfen mit 20 - 30cm Höhe.
    Knoblauch pflanzen
    Die Knoblauchzehen werden einzeln circa fünf cm tief gesteckt, der Pflanzabstand in der Reihe beträgt zehn cm. Der Abstand von Reihe zu Reihe 25-30 cm. Der Winterknoblauch zeigt seine ersten flachen Blätter noch im Spätherst. Im März wird der Boden rund um den Knoblauch gelockert, damit die im Boden vorhandenen Nährstoffe aktiviert werden. Im April fördert eine Gabe Kompost oder organischer Gemüsedünger sein Wachstum. Bei trockenem Wetter im Frühling wird gewässert.
    Knoblauch ernte
    Ab Mitte Juni beginnen sich die Blätter und der Stängel gelb zu verfärben. Sind zwei Drittel der Pflanze gelb geworden, ist der Erntezeitpunkt gekommen. Sehr gut schmecken gegrillte Winterknoblauch-Knollen. Dafür die ganze Knolle quer halbieren, mit Öl bestreichen und grillen, vor dem Servieren mit Gemüsesalz würzen.
    6 min

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