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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • AGB prüfen: Wie verschafft man sich schnell einen Überblick?
    Man weiss es ja: Bevor man einen Vertrag unterschreibt, sollte man sich mit dem Kleingedruckten befassen. Keine spannende Aufgabe! Also lässt man es bleiben, und später folgt dann das böse Erwachen. Prompt war irgendwo ein Stolperstein versteckt. Ein AGB-Schnellcheck hilft, das Risiko zu mindern.
    Wer auf Nummer sicher gehen will, muss die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu einem Vertrag von A bis Z durchlesen. Meist sind die Texte aber lang, kompliziert und langweilig. Daher machen das die wenigsten von uns. Das kann ins Auge gehen. Mindestens einen kurzen Blick sollte man auf das Kleingedruckte werfen.
    Welche Klauseln dabei besonders wichtig sind, erfahren Sie hier:
    Vertragsdauer, Kündigung:
    * Immer wieder für Ärger sorgen die automatischen Vertragsverlängerungen, die gut im Kleingedruckten versteckt sind. Falls ein Vertrag automatisch verlängert wird, stellen Sie sicher, dass Sie rechtzeitig daran erinnert werden. Entweder vom Verkäufer, oder Sie setzen sich selbst einen Alarm in Ihrem Kalender. Wenn Sie sicher sind, dass Sie den Vertrag sowieso nicht verlängern werden, können Sie ihn auch gleich nach dem Unterschreiben wieder kündigen. So geht es bestimmt nicht vergessen.
    * Allgemein zu den Kündigungsfristen: Achten Sie darauf, dass Sie innert nützlicher Frist aus einem Vertrag austreten können.
    Garantie
    * In der Regel gelten zwei Jahre Garantie. Die Anbieterin kann in ihren AGB die Frist aber verkürzen.
    * Prüfen Sie, ob der Verkäufer die Haftung für gewisse Schäden ausschliesst.
    * Achten Sie darauf, ob bestimmte Teile von der Garantie ausgeschlossen sind.
    * Besteht die Anbieterin auf eine Reparatur oder bekommen Sie ein neues Gerät?
    * Wird ein Ersatzgerät zur Verfügung gestellt?
    * Kann man bei einem Garantiefall vom Vertrag zurücktreten?
    Lieferbedingungen
    * Ist mit teuren Lieferkosten oder – wenn die Ware aus dem Ausland kommt – mit hohen Zollgebühren zu rechnen?
    * Kann vom Vertrag zurückgetreten werden, wenn Lieferfristen nicht eingehalten werden?
    Datenschutz
    * Was geschieht mit meinen Daten? Werden sie an Dritte weitergegeben?
    * Welche Daten muss ich von mir bekannt geben?
    Weitere wichtige Punkte finden Sie auf der Webseite des Konsumenteschutzes .
    Wer es bequem und schnell mag:
    Die Stiftung für Konsumentenschutz bietet auf ihrer Webseite kostenlos ein AGB-Check-Tool an. Hier können Texte von Allgemeinen Geschäftsbedingungen hochgeladen werden. Das Tool prüft den Text, zeigt heikle Formulierungen an und schlägt vor, wie man damit umgehen soll.
    Kann man als Konsumentin oder Konsument überhaupt etwas tun gegen unfaire AGB?
    Wer mit einer Klausel nicht einverstanden ist, kann diese in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen durchstreichen. Akzeptiert die Verkäuferin das, gilt der Vertrag so. Die Verkäuferin hat aber auch die Möglichkeit, auf einen Vertragsabschluss zu verzichten. In einem solchen Fall sucht man sich besser einen Anbieter mit faireren Bestimmungen.
    6 min
  • So haben wir Spam und falsche Freundschafts-Anfragen im Griff
    Spam, virenverseuchte E-Mails und falsche Freundschafts-Anfragen bei sozialen Medien gehören zu unserem digitalen Alltag. Wir geben Tipps, wie man Betrügereien erkennt und sich dagegen schützt.
    Spam E-Mails
    * Bei E-Mails mit unbekanntem Absender auf keinen Fall angefügte Dokumente oder Programme öffnen und nie auf Links klicken.
    * Oft verschicken Betrüger ihre E-Mails von Adressen, die vertrauenswürdigen Quellen täuschend ähnlichsehen.
    Genau hinschauen!
    * Manchmal (aber nicht immer!) sind betrügerische E-Mails in schlechtem Deutsch geschrieben oder klingen wie von einer Maschine automatisch übersetzt.
    * E-Mails, die sagenhafte Gewinne versprechen mit wenig Aufwand sofort löschen auch solche, die einen dazu auffordern, sofort etwas zu machen, auf einen Link zu klicken, die E-Mail zu beantworten oder Geld zu überweisen.
    * Auf keinen Fall auf Spam-Mail – E-Mails mit unerwünschter Werbung – antworten. Der Absender merkt dann, dass die E-Mail-Adresse gültig ist und wird in Zukunft noch mehr Spam schicken.
    Wichtig: Es gibt keinen einzelnen Anhaltspunkt, an dem sich eine gefährliche E-Mail erkennen lässt. Im Zweifelsfall kann man auf sein Bauchgefühl vertrauen und lieber einmal zu viel als zu wenig löschen. Wirklich wichtige Informationen werden noch einmal geschickt oder landen in Papierform im Briefkasten.
    Auf der Webseite der Schweizer Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI finden sich Verhaltensregeln für den Schutz vor betrügerischen E-Mails.
    Soziale Medien
    Falsche Freundschafts-Anfragen zum Beispiel bei Facebook sind nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, weil die Betrüger Facebook-Profile von Unbeteiligten kopieren. Wer eine Anfrage von einem Bekannten oder einer Bekannten erhält, sollte deshalb kontrollieren, ob er oder sie mit der Person nicht schon bei Facebook befreundet ist.
    Freundschaftsanfrage von völlig Unbekannten sollte man bei Facebook prinzipiell nicht annehmen.
    Wenn ein neuer Kontakt sofort nach der Handy-Nummer oder anderen persönlichen Daten fragt, soll man diese auf keinen Fall mitteilen.
    Falsche Profile haben oft überdurchschnittlich viele Freunde (der Facebook-Durchschnitt liegt um die 130) aber noch kaum Inhalte im sozialen Netzwerk veröffentlicht. Auch persönliche Angaben fehlen meistens, während als Profilbild das Foto einer auffallend schönen Person verwendet wird.
    In den Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook kann eingestellt werden, dass nur man selber oder Freunde die eigene Freundesliste sehen. So können Betrüger nicht herausfinden, mit wem man befreundet ist und das Profil einer dieser Freunde kopieren.
    Betrügerische Facebook-Profile sollte man bei Facebook melden .
    9 min
  • Vorsorgeuntersuchungen: Blutzucker
    Ab 40 Jahren alle 3 Jahre, so sehen es die Leitlinien vor, ist eine Blutzuckeruntersuchung angebracht. Gut daran tut, den Blutzucker untersuchen zu lassen, wer Risikofaktoren hat oder familiär vorbelastet ist.
    Häufig ist die Blutzuckerkrankheit in den Genen. Da helfen weder ein gesunder Lebensstil, noch ein optimales Gewicht. Deshalb ist es wichtig, dass wer in der Familie einen zu hohen Blutzucker hat, diesen auch mal untersuchen lässt, so die Hausärztin aus Langnau i.E. Monika Reber.
    Häufig zu spät
    Es schadet auch nicht, sich ohne Risikofaktoren oder familiäre Vorbelastung mal einer Blutzuckeruntersuchung zu unterziehen. «Erste Anzeichen eines erhöhten Zuckers können besser behandelt werden, als eine Zuckerkrankheit», sagt die Hausärztin. Und Folgeschäden des zu hohen Blutzuckers können auch vermieden werden.
    Untersuchung nüchtern
    Der Zucker schwankt im Verlauf des Tages und abhängig von den Mahlzeiten, die man konsumiert hat. Deshalb wird der Blutzucker beim Hausarzt oder der Hausärztin nüchtern am frühen Morgen untersucht.
    Diabetes Typ 1 und 2
    Bei der Zuckerkrankheit, dem Diabetes, unterscheidet man zwei Formen. Typ 1 tritt insbesondere im Kindes- und Jugendalter auf, kann aber auch später im Erwachsenenalter eintreten. Früher wurde Diabetes Typ 1 auch als jugendlicher oder juveniler Diabetes bezeichnet. Typ 2 ist mit über 90 % die häufigste Diabetesform. Früher wurde sie als Altersdiabetes bezeichnet, weil vorwiegend ältere Menschen betroffen waren. Heute gehören immer mehr auch jüngere Menschen dazu, weil die Risikofaktoren Übergewicht und Bewegungsmangel immer mehr schon in jungen Jahren da sind.
    5 min
  • Krautfäule breitet sich aus – was tun?
    Krautfäule (Phytophthora infestans) ist eine Pilzerkrankung, welche grosse Schäden bei Frühkartoffeln und Tomatenpflanzen anrichtet, etwas weniger Schaden nehmen Peperoni und Auberginen. Krautfäule breitet sich bei Regenwetter und hoher Luftfeuchtigkeit sehr schnell aus. 
    Tomatenpflanzen, welche vor Regen geschützt sind, werden infolge der hohen Luftfeuchtigkeit auch befallen. Schnelles Handeln ist wichtig, denn die befallenen Früchte sind ungeniessbar und die ganze Pflanze stirbt rasch ab.
    Schadbild an Tomatenpflanzen:
    Zuerst graugrüne, dann braune Flecken an den Spitzen älterer Blätter, braune Flecken an den Stängeln und zuletzt braune, eingesunkene Stellen an den Tomatenfrüchten.
    Was tun?
    * Täglich kontrollieren und bei trockenem Wetter die befallenen Blätter und Stängel abschneiden, im Plastiksack sammeln und entsorgen. Danach Hände und Gartenschere desinfizieren.
    * Biologische Pflanzenschutzmittel mit Kupfer (Vorsicht: Kupfer reichert sich im Boden an) wirken nur zu Beginn eines Ausbruchs, bevor der Krankheitsdruck zu gross ist.
    Vorbeugend:
    * Zurückhaltend mit Stickstoff düngen um einen blattreichen, mastigen Bestand zu vermeiden.
    * Lockerer Bestand mit nur zwei Tomatenpflanzen pro m2, damit die Blätter rasch abtrocknen.
    * Widerstandsfähige Sorten anbauen (z.B. Primabella, Resi, Golden Currant, Rote Murmel, De Berao).
    6 min
  • Sicherheit beim Stand Up Paddeln
    Sie sind von Seen und Flüssen im Sommer kaum mehr wegzudenken, die vielen Stand Up Paddlerinnen und Paddler. Auch wenn das Paddeln sehr einfach sein soll, ein Einführungskurs lohnt sich allemal, sagt Marc Kipfer von der Beratungsstelle für Unfallverhütung. 
    Wind, Wetter und die richtige Ausrüstung sind vor dem Paddelvergnügen sorgfältig abzuklären und bereit zu legen.
    Wind und Wetter
    Gerade der Wind wird von vielen Paddlern unterschätzt. Schnell ist man rausgepaddelt. Aber wie kommt man wieder rein? Deshalb vorher unbedingt die Windverhältnisse studieren und Route entsprechend auswählen. Klar gehören auch entsprechende Kleidung, allenfalls sogar ein Neoprenanzug zur Ausrüstung. Auch wenn es sommerlich warm ist, fällt man aufgeheizt in den kalten See, kann es gefährlich werden.
    Busse
    Obligatorisch ist: Eine Rettungsweste oder eine Schwimmhilfe mit mindestens 50 N Auftrieb. Am besten lässt man sich im Fachgeschäft beraten. Ist man ohne Rettungsweste unterwegs, kann man nach der Binnenschiffahrtsverordnung gebüsst werden. Auch obligatorisch: Das Brett muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer versehen sein. Verliert man das Brett unbedingt die Polizei unter Nr. 117 informieren. Andernfalls provoziert man eine Suchaktion der Gewässerpolizei.
    Im Fluss nie mit Leash, also Paddling-Leine
    Paddelt man auf dem See, kann man sich das Brett mit der sogenannten Leash, der Paddling-Leine ans Fussgelenk binden. Das ist bei einem Paddelvergnügen auf dem Fluss zu gefährlich. Leicht kann man mit der Leash irgendwo hängen bleiben.
    6 min
  • Verträge Quittungen & Co: Wie lange muss man sie aufbewahren?
    Von Zeit zu Zeit sollte man es tun: Das Büro ausmisten. Und dann kann die eine oder andere Unsicherheit auftreten: Kann man 20 Jahre alte Steuerunterlagen oder Verträge wirklich wegwerfen? Und die Quittung für das teure Collier? Massgebend ist die jeweilige Verjährungsfrist.
    Ist ein Vertrag oder ein Beleg verjährt, kann der Gläubiger keine Forderung mehr stellen. Es besteht also keine Gefahr mehr, dass man zum Beispiel eine früherer Zahlung belegen muss, und die entsprechenden Dokumente können getrost entsorgt werden.
    Je nach Dokument sind die Verjährungsfristen unterschiedlich. Hier ein paar Beispiele:
    Kaufbelege / Quittungen:
    * Bei Geräten mit Garantieanspruch sollte die Quittung mindestens während der Garantiezeit (meistens 2 Jahre) aufbewahrt werden, um bei Mängeln problemlos reklamieren zu können.
    * Wer auf Nummer sicher gehen will, behält gewisse Belege fünf Jahre. Denn die meisten Rechnungen (für Geräte, Möbel, Abos, Versicherungen, Arztrechnungen, Kleider, Lebensmittel etc.) verfallen erst nach dieser Zeit.
    * Das heisst jetzt aber nicht, dass jede kleinste Bezahlung dokumentiert und aufbewahrt werden muss. Schliesslich bezahlen wir heute häufig mit Bankkarte oder Handy und die Transaktionen erscheinen auf dem Bankauszug. Das genügt als Beleg für eine getätigte Zahlung.
    * Man kann sich daher getrost auf Quittungen für teurere Anschaffungen, die man bar bezahlt hat, beschränken.
    Bankbelege:
    * Da viele Kaufverträge eine Verjährungsfrist von fünf Jahren haben, macht es Sinn, Kontoauszüge, Zahlungsbelege und Kreditkartenabrechnungen so lange aufzubewahren.
    * Zu Not kann man auch bei der Bank einen Auszug nachfordern. Je nach Aufwand für die Bank können hier aber Kosten anfallen.
    Verträge:
    * Kaufverträge: Siehe oben (Kaufbelege / Quittungen)
    * Versicherungsverträge: Hier gilt eine Verjährungsfrist von zwei Jahren, ab dem Zeitpunkt der Auflösung des Vertrages. Ab diesem Moment können keine Anträge oder Forderungen mehr gestellt werden.
    * Mietverträge: Mietverträge verlieren ihre Gültigkeit, sobald der Vermieter das Mietdepot zurückbezahlt hat. Ab diesem Zeitpunkt sind alle Ansprüche erloschen.
    * Wohneigentum: Sämtliche Dokumente rund um die eigene Immobilie sollte man nach dem Verkauf noch zehn Jahre aufbewahren.
    Steuerunterlagen:
    * Es wird empfohlen, Steuererklärungen mit Beilagen und Steuerbescheide 15 Jahre aufzubewahren.
    * Dies, weil die Steuerverwaltung innerhalb dieser Frist allenfalls Nachsteuerverfahren einleiten kann.
    Und gewisse Dokumente sollte man gar nie entsorgen
    Zum Beispiel:
    * Quittungen für wertvolle Anschaffungen (Schmuck, teures Velo etc). Solche Kaufbelege können wichtig werden, wenn man zum Beispiel bei einem Diebstahl der Hausratversicherung beweisen muss, dass man wirklich im Besitz dieses Gegenstandes war.
    * Geburtsurkunde
    * Familienbüchlein
    * Erbvorbezüge
    * Kontostand zum Zeitpunkt der Heirat
    * Dokumente für teure Anschaffungen oder Erbschaften während der Ehe
    5 min
  • Smartphone: Was bringt ein Neustart?
    Wenn das Smartphone lahmt oder abstürzt, versuchen viele BenutzerInnen das Problem mit einem Neustart zu beheben. In welchen Fällen ist das sinnvoll und was passiert bei einem sogenannten «Soft Reset» überhaupt? Sollte man das Smartphone gar regelmässig neu starten?
    Im Unterschied zu einem Windows-Rechner zwingt uns ein Smartphone höchstens nach einem Update des Betriebssystems zu einem Neustart.
    Das Gerät manuell neu zu starten, kann etwas bringen bei einem offensichtlichen Fehlverhalten. Wenn der Bildschirm auf Eingaben nicht reagiert oder mobile Daten zwar funktioniere, man aber nicht telefonieren kann.
    Beim Neustart werden alle Dienste und Services neu gestartet, Funkverbindungen etwa.
    In seltenen Fällen kann ein Smartphone komplett abstürzen, so dass nicht einmal mehr der Ausschaltknopf reagiert, ein Neustart also nicht möglich ist.
    In diesem Fall helfen Tastenkombinationen (wer sie für sein Gerät finden will, am besten googeln nach «Soft Reset + Gerätemodell + Hersteller»):
    * iPhone: Lautertaste kurz drücken, loslassen, dann die Leiser-Taste kurz drücken, dann den Einschaltknopf gedrückt halten
    * Samsung: Einschaltknopf und die Leiser-Taste etwa zehn Sekunden gleichzeitig drücken
    * Huawei: Die Ein/Aus-Taste mindestens zehn Sekunden drücken
    Wichtig: Falls das Telefon fragt, ob es einen «Soft Reset» machen soll oder einen «Hard Reset»: «Soft Reset» wählen.
    Ein «Hard Reset» löscht alles, das Handy wird auf Werkeinstellungen zurückgesetzt. Das macht nur Sinn vor einem Verkauf des Geräts.
    Ein Neustart bringt nichts, um das Smartphone zu «beschleunigen» unter der Annahme, dass so Programme, die im Hintergrund «bremsen», dies nicht mehr tun.
    Zwar werden im Hintergrund aktive Apps durch den Neustart beendet - nach dem Hochfahren starten diese aber wieder.
    Apps wie WhatsApp oder Facebook müssen automatisch im Hintergrund laufen, sonst würde man neue Nachrichten nicht sehen, die eintreffen.
    5 min
  • Vorsorgeuntersuchungen: Cholesterin
    Die Untersuchung des Cholesterins, des Blutfettes, ist ab 40 Jahren angezeigt. Das macht aber nur Sinn, wenn der Patient oder die Patientin auch bereit ist, etwas zu ändern, sofern das Cholesterin zu hoch ist. Das sagt die Hausärztin Monika Reber aus Langnau im Emmental.
    Wer keine Risikofaktoren hat, sich gesund fühlt und erblich nicht vorbelastet ist, wenn es ums Bluttfett, also um das Cholesterin geht, der braucht diesen speziellen Blutwert nicht extra bestimmen lassen, sagt die Hausärtzin Monika Reber.
    Erbliche Vorbelastung und Vorerkrankungen
    Wer allerdings ein hohes Cholesterin in der Familie hat, vielleicht schon mal einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall hatte, tut gut daran, ab 40 Jahren mal das Cholesterin bestimmen zu lassen. 
    Risikofaktoren
    Wie immer: Wer sich wenig bewegt, womöglich noch ein paar Kilos zu viel mit sich herumschleppt, sollte ebenfalls mal das Cholesterin im Blut bestimmen lassen.
    5 min
  • Erdbeerpflanzen: Jetzt pflegen für die nächste Ernte
    Nach der Ernte ist vor der Ernte! Erdbeerpflanzen, die einmal jährlich Früchte tragen, stehen in der Regel zwei bis drei Jahre im selben Gartenbeet. Es lohnt sich, sie jetzt zu pflegen und fit zu machen für die nächste Ernte.
    Nach der Ernte werden alle alten und z.B. von Hagel geschädigten Blätter weggeschnitten, damit keine Krankheiten und Schädlinge von den alten Blättern auf die nachfolgenden, jungen Blätter wandern können.
    Die Erde wird rundherum oberflächlich gelockert und die Erdbeeren mit Beerendünger gedüngt. Beerendünger sorgt für eine ausgeglichene Nährstoffversorgung und die Pflanzen überwintern ohne Kälteschaden. Kuhgülle eignet sich nicht, da diese zu viel schnellwirkenden Stickstoff enthält und die Blätter zu schnell zu gross werden, dadurch gibt es mehr Kälteschaden im Winter und es folgt im Frühsommer eine Ernte von zu kleinen Erdbeeren.
    Einmaltragende Erdbeeren werden von Mitte Juli bis Mitte August gesetzt und zwei Wochen nach der Pflanzung mit Beerendünger versorgt.
    6 min
  • Karate, Training für Körper und Geist auch für Späteinsteiger
    Karate ist der japanische Sport schlechthin. Kein Wunder ist Karate erstmals Disziplin an den Olympischen Sommerspielen in Tokio 2021. Karate ist aber mehr als ein Wettkampfsport, Karate ist Kampfkunst und mentales Training zugleich.
    Karate ist mehr als Wettkampf. Bei Karate geht es auch um Bewegungsabläufe, mentales Training und klar, um Selbstverteidigung. «Karate ist eigentlich in einem positiven Sinne Erziehung des eigenen Ichs», sagt der Berner Karatelehrer Martin Wälchli vom Dojo Bern. 
    Für wen ist Karate geeignet?
    Man braucht keine Sportskanone zu sein, um Karate zu lernen. Man muss auch nicht als Kind angefangen haben. Gerade beim Karate bieten viele Schulen Kurse für Teilnehmende über 50 Jahren an. 
    Was wird trainiert?
    Bei Karate geht es um Sport, aber auch um Kampfkunst. So wird mit Gymnasitk gearbeitet, das Gleichgewicht wird trainiert, Ausdauer und Kraft stehen auf dem Programm und Bewegungsabläufe, sogenannte Katas, werden einstudiert. Aber auch das Mentale kommt nicht zu kurz. «Ziel ist das Erreichen der inneren Ruhe», sagt Martin Wälchli.
    5 min

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