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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Der richtige Thek für den Schulstart
    Bald läutet es für viele Kleinen wieder zum ersten Schultag. Wichtigstes Accessoire: Der Schulthek. Der sollte aber nicht nur cool und lässig aussehen, sondern vor allem gut sitzen. Schliesslich tragen die Schülerinnen und Schüler damit so einiges mit sich herum. Hier ein paar Tipps zum Thek-Kauf.
    Eins vorweg: Kinder mögen einen Schulrucksack dem Thek vorziehen, weil er in ist. Gerade für kleine ABC-Schützen ist er aber nicht ideal: Er ist ergonomisch nicht an den Kinderrücken angepasst und kann zu Fehlbelastungen und Fehlhaltungen führen. Ein Schulthek ist für kleine Kinderrücken gemacht und auf jeden Fall die bessere Lösung.
    Der richtige Sitz ist massgebend
    Jedes Kind ist anders, jeder Schulthek ist anders. Daher kommt man nicht darum herum, mit den Bald-Erstklässlern im Fachgeschäft verschiedene Modelle zu probieren. Hat das Kind den Thek an, werden als erstes die Riemen richtig eingestellt.
    Der Schulthek sitzt richtig, wenn:
    * die obere Kante auf gleicher Höhe mit den Schultern ist. Ausserdem sollte der Thek nicht breiter als die Schultern sein.
    * er bündig am ganzen Rücken anliegt.
    * er fest sitzt und nicht wackelt, auch wenn sich das Kind bewegt. Hier helfen zusätzliche Brust- und Hüftriemen. Sie stabilisieren und verteilten das Gewicht regelmässig am Rücken.
    * er nirgends drückt. Daher sollten Rückenteil und Riemen gut gepolstert sein. Die Riemen sollten eine Breite von mindestens vier Centimetern haben.
    Auch der Komfort ist wichtig
    Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Kind mit dem Thek gut zurechtkommt.
    * Es muss die Schnallen problemlos öffnen und schliessen können.
    * Auch die Riemen sollte es einfach verstellen können.
    * Trägt das Kind den Thek am Handgriff, sollten die Riemen nicht am Boden ankommen.
    Farbe und Sujet sollten eine untergeordnete Rolle spielen
    Auch wenn das zu Diskussionen mit dem Nachwuchs führen kann: Erste Priorität hat der richtige Sitz des Schultheks. Erst dann sollten Farbe und Sujet ein Thema sein. Tipps hierzu:
    * Farbe: Helle Farben sind zu bevorzugen, weil sie im Verkehr besser gesehen werden. Was aber auf keinen Fall fehlen darf: Reflektoren auf allen Seiten des Schultheks, damit die Sichtbarkeit auch bei düsterem Wetter garantiert ist.
    * Sujet: Verzichten Sie auf allzu kindliche Sujets. Sie mögen dem Kind im Moment gefallen, das kann sich aber schnell ändern.
    Das Gewicht des Schultheks: Wo liegt die Grenze?
    Hier gibt es unterschiedliche Aussagen. Häufig heisst es, der Thek sollte gefüllt nicht mehr als 12 Prozent des Körpergewichtes ausmachen. Es gibt aber auch Studien, die sagen, dass auch 20 Prozent drin liegen. Schliesslich sei das Tragen des Theks auch Training für die Rückenmuskeln. Klar ist diesbezüglich: Je leichter ein leerer Thek ist, umso besser.
    Mit dem Kauf ist es nicht getan: Kontrollieren Sie den Thek auch im Alltag
    Kinder wachsen schnell und bald kann der Schulthek nicht mehr richtig sitzen. Haben Sie daher regelmässig ein Auge auf Ihr Kind mit Thek. Nimmt der Junior beim Tragen eine komische Haltung an, ist höchste Zeit, die Riemen neu einzustellen.
    Kontrollieren Sie auch, ob Ihr Kind den Schulthek richtig packt: Das Gewicht des Inhalts sollte links und rechts gleichmässig verteilt sein. Schwere Bücher gehören nahe an den Rücken.
    Ebenfalls zu empfehlen: Prüfen Sie regelmässig den Inhalt des Schultheks. Alles Unnötige gehört raus, um Gewicht zu sparen.
    6 min
  • Verlorene Gegenstände wieder finden
    Die meisten Menschen kennen die ungute Gewissheit, etwas verloren zu haben – das Portemonnaie, den Schlüsselbund oder das Smartphone. Doch dank digitaler Technologie können die Schussel unter uns ihre verlorenen Gegenstände heute leichter wiederfinden.
    Beim Smartphone geht das ganz einfach: Sowohl das iOS-Betriebssystem von Apple wie auch Geräte mit Android-Betriebssystem bieten die Funktion, ein verlorenes Smartphone zu orten und so zu finden.
    So geht es beim iPhone
    Beim iPhone öffnet man dazu die Einstellungen-App, tippt dort ganz oben auf den eigenen Namen und dann auf den Menu-Eintrag «Wo ist?». Nun lässt sich die Funktion «Mein iPhone suchen» einschalten, dank der sich das Gerät auf Apples iCloud-Webseite orten lässt.
    Wurde das Gerät gestohlen, lässt es sich dort auch sperren oder die Daten darauf können ganz gelöscht werden. Danach ist es aber nicht mehr möglich, das iPhone zu orten.
    So geht es bei Android
    Bei Android-Geräten aktiviert man die entsprechende Funktion ebenfalls in der Einstellungen-App: Dort tippt man auf «Sicherheit» und dann auf «Mein Gerät finden». Wird der Eintrag «Sicherheit» nicht angezeigt, tippt man auf «Sicherheit & Standort» oder erst auf «Google» und dann auf «Sicherheit».
    Anschliessend lässt sich das Gerät auf dieser Webseite orten und nötigenfalls sperren. Wie bei Apple gibt es auch die Möglichkeit, das Telefon klingeln zu lassen, sollte man es nur irgendwo in der Wohnung verlegt haben.
    Nicht immer hat man Glück
    Die Ortung eines verlorenen Gerätes ist sowohl bei iOS von Apple wie auch beim Android-Betriebssystem nur möglich, wenn das Smartphone eingeschaltet und mit dem Besitzer-Konto angemeldet ist.
    Ausserdem muss es über eine mobile Datenverbindung oder WLAN mit dem Internet verbunden sein. Pech also, wenn das Smartphone in einem besonders abgelegenen Gebiet verloren wurde.
    Alltagsgegenstände suchbar machen
    Mit wenig Aufwand lassen sich auch Alltagsgegenstände so umrüsten, dass sie wie ein Smartphone geortet werden können. Bei Apple machen das die sogenannten AirTags möglich – fünflibergrosse Knöpfe, die mit dem Internet verbunden sind und deren Standort dann auf Apples iCloud-Seite zu sehen ist.
    Ein AirTag kostet 35 Franken und wird mit einer Knopfzellen-Batterie betrieben, die ein Jahr lang halten soll. Die Reichweite des eingebauten Senders liegt bei 100 Metern.
    Orten dank Community-Funktion
    Dank eines Kniffs können auch weiter entfernte AirTags gefunden werden: Die Geräte verbinden sich dafür per Bluetooth mit dem Apple-Gerät einer Person in Reichweite, das den Standort an den eigentlichen Besitzer oder die eigentliche Besitzerin weiterleitet.
    Das geschieht laut Apple völlig anonym und verschlüsselt. Ebenso soll es unmöglich sein, AirTags zur Überwachung bestimmter Personen zu missbrauchen. Ein fremdes AirTag soll nach einer Weile einen Ton abspielen, um die betroffene Person auf sich aufmerksam zu machen.
    AirTag Alternativen für Android
    Für Android-Nutzerinnen und -Nutzer gibt es mit SmartTag von Samsung eine Alternative zu den AirTags, die allerdings nur mit den Galaxy Smartphones von Samsung funktioniert. Geräte von Tile und Chipolo funktioneren dagegen mit allen Android-Geräten (und ebenso mit dem iOS-Betriebssystem). Sie kosten alle zwischen 30 bis 35 Franken und funktionieren wie Apples AirTags.
    Auch Samsung, Chipolo oder Tile setzen auf eine Art Community-Funktion, um Geräte ausserhalb des eigentlichen Sendebereichs zu orten – sie geben ihren Standort also auch über Dritte weiter, die selbst ein solches Gerät nutzen.
    Im Gegensatz zum in der Schweiz weit verbreiteten iPhone ist hier allerdings ein wenig mehr Glück nötig, dass tatsächlich eine entsprechende Person am Standort des verlorenes Geräts vorbeiläuft.
    7 min
  • Vorsorgeuntersuchungen: Check-Up - Sinn oder Unsinn?
    Standardisierte Check-Ups machen bei bestimmten Berufsgruppen wie Lokführern oder Chauffeuren Sinn. Was aber etwas bringt, das ist ab 40 oder 50 Jahren ein Besuch beim Hausarzt oder der Hausärztin. Gemeinsam wird dann bestimmt, was untersucht wird und welche Untersuchungen Sinn machen.
    Ein standardisierter Check-Up, womöglich schnell, schnell in der Mittagspause, macht keinen Sinn, sagt die Hausärztin Monika Reber aus Langnau im Emmental.
    Ab 50 macht ein Besuch beim Arzt Sinn
    Trotzdem macht es Sinn, ab 40 oder 50 mal den Hausarzt aufzusuchen. Hat man keinen, ist dies gerade eine gute Gelegenheit, sich einen zu suchen. Individuell wird dann mit dem Hausarzt oder der Hausärztin festgelegt, welche Untersuchungen sinnvoll sind und gemacht werden.
    Risikofaktoren und familiäre Vorbelastung
    Wenn es um Voruntersuchungen geht, ist es wichtig zu schauen, welche Risikofaktoren ein Patient oder eine Patientin mitbringt (Rauchen, Übergewicht, Diabetes usw.). Auch ein Blick auf die Krankheiten der Familie ist angezeigt.
    5 min
  • Ist der Garten noch zu retten?
    Regengüsse und Hagel richteten in vielen Gärten grosse Verwüstungen an: zerrissene Blätter, stehendes Wasser, umgefallene Blumen – was tun?
    * Zuerst alles was auf Wegen erreichbar ist in Ordnung bringen, nicht auf die durchnässte Erde stehen um Verdichtungen zu vermeiden.
    * Möglichst alles ernten um die Gemüse- und Beerenpflanzen zu entlasten.
    * Beschädigte Blätter und Stängel wegschneiden, damit sich schnell neue Austriebe bilden.
    * Vorbeugend biologische Pflanzenschutzmittel gegen Schwächeparasiten, wie Graufäule, Blattflecken und Schimmelpilze ausbringen.
    * Umgefallene Blumen aufbinden, mit Rost oder Graufäule befallene Blüten und Blätter wegschneiden.
    * Morgens Schnecken ablesen, in Petflasche mit grosser Öffnung geben und tiefgefrieren, dann kompostieren.
    6 min
  • Auf Inline-Skates die Region kennenlernen
    Inline-Skaten ist etwas in Vergessenheit geraten, dafür eignet es sich gut als Ausdauer- und Gleichgewichtstraining.
    Die Schweiz ist nicht das geeignetste Inline-Land, vor allem aufgrund der Topografie. Dennoch gibt es auf der Internetseite oder der App von Schweiz Mobil einige schöne Strecken, die zum Fahren einladen, und eine Alternative sind zum Wandern, Velo fahren oder Spazieren. Alles, was man fürs Inline-Skaten braucht, sind ein paar Schuhe, wenn gewünscht Schoner für Knie, Ellenbogen und Handgelenke und einen Helm. Je grösser die Rädchen an den Skates sind, desto leichter bewegt man sich fort.
    Training für die grossen Muskelgruppen
    Beim Skaten wird vor allem die Bein-, Rücken-, Bauch- und Gesässmuskulatur gebraucht. Wer sich die Bewegung nicht gewohnt ist, wird am nächsten Tag wahrscheinlich einen leichten Muskelkater verspüren. Skaten setzt ausserdem ein gutes Gleichgewicht und Koordination voraus. Wer beides nicht hat, kann durch das Erlernen des Inline-Skatens diese Fähigkeiten schulen.
    Vorsicht Streckenwahl
    Es eignen sich nur asphaltierte Strecken zum Skaten. Die asphaltierten Beläge sind aber sehr unterschiedlich – je feiner, desto angenehmer zum Fahren. Ebenfalls soll bei der Auswahl der Strecke darauf geachtet werden, dass möglichst wenig Autos auf derselben Strasse fahren. Beim Selbstversuch hat sich herausgestellt, dass die Autofahrerinnen und Autofahrer relativ wenig Verständnis haben für Inline-Skater, da diese zum Fahren relativ viel Platz in der Breite brauchen, um überhaupt vorwärts zu kommen.
    5 min
  • Was darf alles gratis mit ins Zugabteil?
    Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, hat unter Umständen dies und das dabei: Koffer, Kickboard, Velo, Hund Nicht alles kann man aber gratis mit ins Zugabteil nehmen.
    Was gilt als Handgepäck?
    In den Tarifbestimmungen des öffentlichen Verkehrs von Alliance SwissPass wird das so definiert:
    * Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf bestimmt sind.
    * Maximale Abmessungen: 120 x 80 x 100 cm
    * Grössere Koffer dürfen in Freiräumen abgestellt werden, sofern Sie nicht in den Weg kommen.
    * Ebenfalls zugelassen sind Skis, Snowboards, Schlitten und Skibobs, Kinderwägen und Velos.
    Was gilt bei E-Scooter, Kickboards und Co.?
    * Kickboard (Trotti mit kleinen Rädern): In einem «Espresso»-Beitrag definierte die SBB dieses Gefährt als «spielzeugähnlichen Gegenstand». Es kann kostenlos und ohne weitere Massnahmen mitgeführt werden.
    * Trottinett: Dieses Gerät verfügt über grössere Räder und wird dem Velo gleichgestellt. Man muss sich also an gewisse Bedingungen halten (siehe nachfolgender Absatz: Velo im Zugabteil).
    * Das Gleiche gilt auch für Elektro-Scooter.
    Velo im Zugabteil
    Damit das Velo (auch Trottinett und E-Scooter) kostenlos mit ins Zugabteil genommen werden kann, müssen gewisse Bedingungen erfüllt sein:
    * Das Fahrrad muss demontiert oder zusammengeklappt werden.
    * Das Ganze muss in einem Transportsack verpackt sein.
    * Solche Transporttaschen sind bei ÖV-Anbietern erhältlich. Kostenpunkt: 100 bis 150 Franken. Teilweise gibt es auch günstigere Alternativen im Onlinehandel.
    Der Kinderwagen
    Kinderwägen gelten in der Regel als Handgepäck und können kostenlos mitgeführt werden. Man deponiert sie entweder auf der Plattform, sofern Platz vorhanden ist, oder zusammengeklappt unter dem Sitz bzw. im Gepäckfach.
    Aber Vorsicht: Ist es ein Kinderwagen, der zum Veloanhänger umfunktioniert werden kann, wird er als Anhänger angesehen. Auch wenn er gerade in Form eines Kinderwagens dasteht. Dafür muss man einen Aufpreis bezahlen.
    Mit dem Hund auf Reisen
    * Grössere Hunde sind an der Leine zu führen. Für sie ist zudem ein halbes Zweitklass-Billett oder ein allenfalls vorgesehenen Mindestfahrpreis zu bezahlen.
    * Hunde mit einer Schulterhöhe bis 30 cm fahren gratis mit. Allerdings nur, wenn sie in einer Hundebox, Transporttasche oder ähnliches mitgeführt werden.
    * Die Hundebox gehört auf den Boden. Stellt man sie auf einen Sitz, muss man dafür ein Hundeticket lösen.
    * Nimmt man den Hund während der Fahrt aus dem Transportbehälter, muss ebenfalls ein Hundeticket bezahlt werden.
    5 min
  • Podcasts (ge-)hören auf Smartphones
    Podcasts sind wie geschaffen für den mobilen Konsum auf dem Smartphone. So sind wir informiert, unterhalten, gebildet und aufgeklärt – jederzeit und egal wo.
    Podcasts auf dem iPhone
    Bei jedem iPhone ist die Podcast-App von Apple vorinstalliert
    * Im Suchfeld nach einem Podcast suchen.
    * Dem Podcasts folgen («abonnieren»).
    Eine alternative App mit mehr Funktionen ist Castro .
    Beliebt sind auch Pocket Casts  (auch für Android erhältlich) und Overcast .
    Podcasts auf Android
    Für Android gibt es zahlreiche Podcast-Apps. Zum Beispiel:
    Antenna Pod
    Beyond Pod
    Podcastaddict
    * Eine App auswählen und installieren.
    * Die meisten Apps bieten eine Suchfunktion. Einfach Titel des Podcasts eingeben, den gewünschten Titel auswählen und abonnieren.
    Podcasts auf Spotify
    Über den Musik-Streaming-Dienst kann man nicht nur Musik hören, sondern auch Podcasts abonnieren –auch die von SRF.
    * Im Suchfenster nach dem Namen des Podcasts suchen und beim entsprechenden Titel auf «Folgen» drücken. Spotify informiert dann jedes mal, wenn eine neue Episode des Podcasts erscheint.
    * Die «abonnierten» Podcasts erscheinen anschliessend unter «Bibliothek».
    6 min
  • Vorsorgeuntersuchungen: Darmspiegelung
    Alle 10 Jahre ab 50 Jahren sollte man sich einer Darmspiegelung unterziehen. Es gibt aber Alternativen: Eine Untersuchung des Stuhls auf Blutrückstände. Allerdings muss diese, damit sie zuverlässig ist, alle zwei Jahre wiederholt werden.
    Die Hausärztin Monika Reber aus Langnau im Emmental sagt:
    * Eine Darmspiegelung ist sehr effektiv. Von 100 Menschen erkranken deren zwei vor dem 80. Altersjahr an Darmkrebs. Dank Vorsorge ist es nur noch einer von 100. Das ist in der Medizin ein guter Wert, so die Hausärztin.
    * Wer sich nicht mittels Koloskopie untersuchen lassen will, kann eine Stuhlprobe zum Hausarzt oder in die Apotheke bringen. Monika Reber gibt aber zu bedenken: Wenn Blut gefunden wird, wird mittels einer Darmspiegelung nach der Ursache gesucht.
    * Wer sich für die Stuhlprobe entscheidet, muss diese alle zwei Jahre wiederholen lassen. Nur erreicht sie nach zehn Jahren eine ähnliche Zuverlässigkeit wie die Darmspiegelung.
    5 min
  • Werren im Garten: leben lassen oder bekämpfen?
    Werren heissen auch Maulwurfsgrillen (Gryllotalpa gryllotalpa). Ihre Vorderbeine haben grosse Grabschaufeln und sie leben vorwiegend in selbstgegrabenen Gängen in der Erde. Mit einer Länge von bis zu 5 cm, gehören sie zu den grössten Grillen der Schweiz. 
    Das Zirpen der Männchen tönt monoton und ist zur Paarungszeit im Mai und Juni hörbar. Maulwurfsgrillen leben nachtaktiv in feuchten und warmen Wiesen, entlang von Gewässern und in Gärten. Sie fressen verschiedene Insektenlarven und Wurzeln von jungen Blumen, Gräsern und Gemüsepflanzen. Die Verbreitung und die Häufigkeit der Werren sind in der Schweiz noch ungenügend erfasst, deshalb wird sie nicht als gefährdet eingestuft – ganz im Gegensatz zu Deutschland, wo sie unter Schutz steht.
    Werren pflegen und bewachsen ihre Brut. Sie legen im Juli etwa 50 bis 200 Eier in selbst gebauten Bruthöhlen und betreuen die Larven bis zum September. Die jungen Werren durchlaufen 10 Larvenstadien und sind erst im dritten Jahr fortpflanzungsfähig.
    Werren werden von verschiedenen Gegenspielern in Schach gehalten. Sie sind eine bedeutende Nahrungsquelle für Igel, Wiedehopf, Reiher und Störche. Werden Werren im Garten zu zahlreich, so helfen auch Nematoden, Fadenwürmer gegen die Ausbreitung.
    8 min
  • Yoga mal nicht im Yogastudio
    Guerilla-Yoga, Outdoor-Yoga - im Sommer zügeln Yogastudios ihre Klassen oft raus aus dem Studio ins Freie: Auf Dachterrassen, öffentliche Plätze, Parks in die Badi oder grosse Innenhöfe. Ein Yogakurs der immer ausserhalb des Studios stattfindet ist das wöchentliche Yoga im Historischen Museum Bern.
    Yoga ausserhalb eines Studios ist eine Chance für alle, die sich nicht recht in ein Yogastudio getrauen. Einfach mitmachen, lautet die Devise. Im Historischen Museum in Bern braucht man nicht mal Yogakleidung, eine bequeme Jeans reicht.
    Im Historischen Museum Bern gibt es aber nicht nur Yoga, vor der Lektion wird ein Objekt aus der Sammlung erklärt. Passend zum Objekt, gestaltet die Yogalehrerin dann ihre Lektion. 
    Yoga an einem besonderen Ort - mit grandioser Aussicht von einer Dachterrasse, in einem Park, im Schwimmbad - ist für alle. Ob Anfänger oder Fortgeschritten. Dick, dünn, alt und jung, es geht um den Sport, aber auch um die besondere Atmosphäre ausserhalb des Studios.
    5 min

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