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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Welcher Veloträger passt zu mir und meinem Auto?
    Wer sein Bike mit auf Reisen nehmen will, braucht dazu eine spezielle Transportvorrichtung. Die Richtige zu finden ist gar nicht so einfach. Sie muss zu Velo und Auto passen und gewährleisten, dass man sicher unterwegs ist. Hier ein Systemvergleich.
    Transport auf dem Autodach
    Vorteile:
    * Günstig. Wer schon einen Dachträger auf seinem Auto hat, braucht lediglich für jedes Velo eine spezielle Halterung. Diese sind ab circa 60 Franken pro Stück erhältlich.
    * Der Fahrer hat rundum freie Sicht.
    Nachteile:
    * Es ist mühsam und braucht Kraft, die Velos auf das Dach zu hieven. Gerade für die schweren E-Bikes ist diese Transportvariante deshalb nicht ideal.
    * Unterwegs muss man stets daran denken, dass man mit den Fahrrädern auf dem Dach hoch unterwegs ist – zum Beispiel bei Einfahrten von Parkgaragen.
    * Wegen dem grossen Luftwiderstand der Fahrräder verbraucht man bis zu 35 Prozent mehr Benzin.
    Transport mit Heckträger am Kofferraum
    Vorteile:
    * Heckträger sind ab rund 100 Franken erhältlich und damit immer noch relativ günstig.
    * Sie sind geeignet für schwere Velos.
    * Der Luftwiderstand ist geringer als beim Dachträger.
    * Man kann sie praktisch an jedes Auto montieren – sogar auch an Cabriolets. Aber Achtung: Nicht jeder Träger passt zu jedem Auto. Die Komptabilität muss vorher unbedingt abgeklärt werden.
    Nachteile:
    * Teilweise komplizierte Montage
    * Während der Fahrt ist die Sicht nach hinten eingeschränkt.
    * Zwar ist das Beladen einfacher als beim Dachträger, dennoch braucht es Kraft, um die Velos in den Träger zu heben.
    * Einmal montiert, ist der Kofferraum nicht mehr zugänglich.
    Veloträger für Anhängerkupplung
    Vorteile:
    * Laut Experten am sichersten.
    * Bequeme Montage und bequemes beladen mit den Velos.
    * Diverse Modelle können samt Velo heruntergeklappt werden, so hat man freien Zugang zum Kofferraum.
    Nachteile:
    * Teuer (ab ca. 300 Franken)
    * Zusätzliche Kosten für eine Anhängerkupplungs-Vorrichtung am Auto
    * Die Sicht nach hinten ist eingeschränkt.
    * Die Velos sind nahe beieinander. Gerade bei breiten E-Bikes kann es eng werden.
    Allgemein gilt es zu beachten:
    * Überlegen Sie sich, welche und wie viele Bikes sie transportieren möchten.
    * Achten Sie darauf, dass der gewünschte Träger dieses Gewicht aushält und dass mehrere Bikes nebeneinander Platz finden.
    * Nicht jeder Träger passt auf jedes Auto. Klären Sie die Möglichkeiten mit Ihrem Händler.
    Veloträger sind sicher – wenn man sie richtig nutzt:
    * Kaufen Sie keine Billigst-Produkte. Ein Prüfsigel muss auf jeden Fall vorhanden sein.
    * Montieren Sie den Träger sorgfältig und prüfen Sie vor der Abfahrt, ob alles richtig befestigt ist und hält.
    * Entfernen Sie sämtliche Teile vom Velo, die wegfliegen könnten (Display, Satteltaschen etc.)
    * Das schwere Velo gehört näher zum Auto.
    * Halten Sie regelmässig an und prüfen Sie, ob alles noch festsitzt.
    5 min
  • So fotografieren Sie unter Wasser
    Was es auf dem Markt gibt, um unter Wasser zu fotografieren; warum das nichts taugt; und wie Sie trotzdem Aufnahmen des tollen Korallenriffs nach Hause mitbringen.
    * Smartphones sind heute oft schon wasserdicht, manchmal bis zu 5 Meter Wassertiefe. Diese Eigenschaft schützt aber nur vor Spritzern oder wenn das Gerät unabsichtlich in den Pool fällt. Die Hersteller sagen dagegen meist explizit, das Smartphone nicht zum Schwimmen oder Tauchen mitzunehmen. Ausserdem ist Salzwasser viel angriffiger als Süsswasser – das Unterwasser-Selfie im Meer würden wir also sicher nicht mit dem teuren Smartphone machen. Es gibt aber für fast alle Smartphones Unterwasser-Hüllen.
    * Auch Kompaktkameras gibt es einige mit wasserfestem Gehäuse. Die sind dann oft auch geeignet, um etwas tiefer zu tauchen. Ist aber natürlich nur eine Lösung, wenn man nicht bereits eine Kamera besitzt.
    * Für grössere Spiegelreflex- oder spiegellose Kameras gibt es Hüllen. Und zwar:
    * Weiche Hüllen sind eine Art Plastiksack, in den man die Kamera packt und am Objektiv befestigt. Vorteil: Günstiger, passt auf viele verschiedene Kameras. Nachteil: Tauchtiefe eingeschränkt (weil der Sack vom Wasserdruck zusammengedrückt wird und dann das Wasser auf die Kamera drückt); Bedienung ist in der Regel sehr umständlich (man muss durch den Sack auf die Knöpfe der Kamera drücken).
    * Harte Hüllen passen genau auf die Kamera und haben auch Knöpfe aussen am Gehäuse. Vorteil: Sie können tief tauchen damit und die Bedienung ist komfortabel. Nachteil: Teuer; muss genau zur Kamera passen, und gibt es nicht für jede beliebige Kamera.
    Doch das alles würden wir eigentlich für die allermeisten nicht empfehlen. Denn:
    * Smartphones und Kompaktkameras fokussieren in der Regel automatisch. Wenn im Wasser Sandpartikel schwimmen, verwirrt das diesen Autofokus fast immer (und manuell fokussieren geht oft nicht unter Wasser). Dadurch löst die Kamera oft zu spät aus und der Fisch ist schon wieder weg – oder Sie haben scharfe Sandkörnchen direkt vor der Linse und unscharfe Fische im Hintergrund im Bild.
    * Je tiefer Sie tauchen, desto weniger Licht. Wenn Sie nicht, wie die Profis, grosse Scheinwerfer mitnehmen, sind alle Fotos blaugrün und langweilig. Eingebaute Blitze bringen nichts, denn die erleuchten vor allem den Sand im Wasser direkt vor der Linse und nicht die Korallen dahinter.
    * Die Bedienung ist anspruchsvoll. Knöpfe sind schwieriger zu drücken, alles ist langsamer. Wenn Sie nicht ruhig im Wasser liegen, zielen Sie oft daneben oder sind zu spät.
    Wir finden deshalb: Wenn die Bedinungen perfekt sind und das Wasser absolut klar; wenn Sie gutes Licht haben (nahe an der Oberfläche oder mit Scheinwerfern); wenn Sie eine sehr geübte Taucherin sind; wenn Sie viel Geduld und Zeit und Geld in dieses Hobby stecken – dann gelingen Ihnen bestimmt irgendwann tolle Fotos von Korallenriffen. Wenn nicht: Die Ausrüstung ist teuer und die Fotos werden ziemlich sicher enttäuschend.
    Deshalb empfehlen wir stattdessen: Filmen Sie!
    * Und zwar mit einer simplen Action-Cam wie einer Gopro. Für die gibt es Gehäuse, die bis 50 Meter oder tiefer gehen – tiefer als die meisten von uns je tauchen.
    * Das Licht-Problem haben Sie zwar immer noch, und die Auflösung ist tiefer als bei einem Foto, aber:
    * Der Fokus ist in der Regel fix, der kann also nicht verwirrt sein – alles ist scharf.
    * Die Bedienung ist simpel: Bevor Sie ins Wasser springen, drücken Sie Aufnahme, nach dem Auftauchen Stop. Sie haben alles drauf und nichts verpasst – und konnten den Tauchgang geniessen.
    * Entweder mit einem Handgriff – dann unbedingt mit einer Schlaufe am Handgelenk befestigen, damit Sie die Kamera nicht verlieren.
    * Oder mit einem Stirnband am Kopf befestigen (festhalten beim ins Wasser springen oder unter Wasser aufsetzen) – wenn Sie den Fisch sehen, haben Sie ihn auch gefilmt.
    Hier haben wir vor ein paar Jahren mal die Schwierigkeiten vorgeführt:
    Digital geht baden: Der Unterwasser-Kamera-Test
    6 min
  • Vorsorgeuntersuchungen: Mammografie
    Jede achte Frau erkrankt an Brustkrebs. Mit einer Mammografie lässt sich Brustkrebs nicht verhindern, aber er wird unter Umständen viel früher erkannt und kann besser und vor allem schonender behandelt werden. Denn an Brustkrebs sterben pro Jahr immer noch 1'400 Frauen und 10 Männer.
    * Das Mammografie-Screening ab 50 Jahren wird alle zwei Jahre von der Krankenkasse übernommen. Es fällt nicht unter die Franchise, lediglich im Rahmen des Selbstbehaltes muss man sich beteiligen.
    * Bei der Mammografie kann durch das Drücken und Quetschen der Brust kein Brustkrebs erzeugt oder ausgelöst werden. 
    * Weil sich die weibliche Brust ab der Menopause verändert, ist es wichtig, dass man Referenzbilder erstellt, auf welche Ärztinnen und Ärzte zurückgreifen können und damit allfällige Veränderungen genauer beobachten können.
    * Wenden Sie sich an Ihren Gynäklogen oder Ihre Gynäkologin, wenn Sie eine Mammografie machen möchten. Ab 50 sollte er oder sie Sie sowieso darauf aufmerksam machen.
    * Haben Sie keine Frauenärztin mehr, besprechen Sie sich mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin.
    * Wohnen Sie in den Kantonen St. Gallen, Bern, Aargau oder Solothurn können Sie sich via Donna-Programm direkt anmelden.
    6 min
  • Pawpaw – mit einem Trick zu reicher Ernte
    Die PawPaw (Asimina triloba) wächst wild im Unterholz der nordamerikanischen Wälder und wurde bereits von den Ureinwohnern, wegen den grünlich gelben Beerenfrüchte und dem schmackhaften Fruchtfleisch, gern gegessen.
    Die Pawpaw schmeckt nach Banane, Mango, Ananas und Vanille und wird frisch gegessen. Milchshakes, Desserts und Kuche können mit Pawpaw zubereitet werden.
    Auch in Europas Gärten
    Heute hat es die Pawpaw auch in die Hausgärten Europas geschafft. Es gibt sie in verschiedenen Sorten. Die PawPaw benötigt tiefgründige und fruchtbare Böden und es dauert drei bis vier Jahre, bis sie rotbraune Blüten bildet.
    Stinker im Garten
    Die Blüten der Pawpaw riechen nach Aas. Bestäubende Insekten fehlen in der Schweiz. Deshalb werden die Blüten mit einem Pinsel künstlich bestäubt. Dies erhöht die Ernte jedoch enorm; nach zehn Jahren können bis zu 15 kg Früchte pro Strauch geerntet werden.
    6 min
  • Ferien und Sport für Einsteiger verbinden: Yogaferien
    Sie möchten Ferien machen und sich trotzdem etwas bewegen, ein bisschen Sport machen, aber ohne Wettbewerb und ohne Druck? Dann könnten Yogaferien ideal für Sie sein. Auch wenn Sie Anfänger oder Anfängerin sind.
    * Yogaferien gibt es im In- und Ausland. Viele Yogastudios aus Ihrer Region bieten auch Ferienwochen an.
    * Es braucht keine Vorkenntnisse, auch Anfänger kommen mit. Yoga lebt zum Glück nicht vom Wettbewerb.
    * Auch wenn Sie nicht so sportlich sind oder einen gelenkschonenden Sport suchen, sind Sie bei Yoga richtig.
    * In der Regel wird am Morgen und gegen Abend zwischen einer und zwei Stunden Yoga gemacht. Den Rest der Zeit können Sie die Seele baumeln lassen, spazieren, geniessen oder - sofern vorhanden - Wellness machen.
    * Auch wenn Sie alleine reisen, sind Sie bestens aufgehoben. Die allermeisten Teilnehmenden reisen alleine an. Gegessen und Yoga gemacht wird in der Gruppe. Keine Angst also vor zu viel Gruppendynamik.
    6 min
  • Autofahren im Sommer: Flipflops und Glace sind ein No-Go
    Unterwegs mit dem Auto in der Sommerhitze. Da ist man froh, wenn man möglichst leicht gekleidet ist und eine Erfrischung dabei hat. Allerdings sollte man sicherstellen, dass man die Verkehrssicherheit nicht gefährdet. Falsches Schuhwerk oder ungeschicktes Naschen am Steuer kann teuer werden.
    Immer gute Schuhe tragen
    Im Gesetz steht nirgends, dass man nicht barfuss oder mit Flipflops Auto fahren darf. Allerdings raten Polizei und die Beratungsstelle für Unfallverhütung dringend davon ab. Denn ganz ohne Schuhe fehlt das Gefühl auf den Pedalen und mit Flipflops rutscht man leicht ab.
    Verursache ich einen Unfall und stellt sich heraus, dass ich kein gutes Schuhwerk getragen habe, kann das eine Busse zur Folge haben – allenfalls sogar einen Ausweisentzug. Hinzu kommt, dass die Versicherung ihre Leistungen kürzen kann wegen fahrlässigem Handeln. Das gleiche gilt auch für Highheels und Plateau-Schuhe.
    Darf man oben ohne fahren?
    Im Strassenverkehrsgesetz gibt es keine Kleidervorschriften. Man könnte also auch nackt im Auto unterwegs sein – ausser an den Füssen (siehe oben).
    Doch: Stört sich jemand an der Nacktheit oder kontrolliert die Polizei und muss sie annehmen, dass sexuelle Absichten dahinterstecken, kann auch hier ein Busse blühen, wegen unständigem Auftreten in der Öffentlichkeit. Ausserdem könnten gerade leichtbekleidete Damen den Verkehr zu sehr ablenken.
    Essen und Trinken während der Fahrt: Mit Vorsicht zu geniessen
    Auch hier gilt: Essen und trinken im Auto ist per se nicht verboten. Allerdings steht im Strassenverkehrsgesetz, dass man sein Fahrzeug jederzeit beherrschen muss und die Aufmerksamkeit stets dem Verkehr gehört. Man sollte sich also nur sehr beschränkt am Steuer verpflegen.
    Es ist schon vorgekommen, dass einer Fahrerin die Wasserflasche heruntergefallen und zwischen die Pedalen geraten ist. Oder man stelle sich vor: Man verspeist eine Glace und plötzlich fällt eine Kugel auf die Hose. In solchen Situationen ist man definitiv abgelenkt. Beobachtet das die Polizei, ist eine Busse ziemlich sicher. Vor einiger Zeit berichtete das Konsumentenmagazin «Espresso» über eine Frau, die während der Fahrt in eine Brezel biss – und dafür 250 Franken bezahlen musste (siehe Link unten). Es empfiehlt sich also, zum Essen und Trinken kurz anzuhalten.
    Gibt es Grenzwerte für laute Musik im Auto?
    Nein, es gibt keine Grenzwerte. Dennoch kann die Polizei nach eigenem Ermessen eine Busse geben – wegen vermeidbarem Lärm. Kommt hinzu, dass wir in der Schweiz Ruhezeiten einzuhalten haben. Diese sind – je nach Kanton – meist über Mittag und abends ab 22.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen. Wer zu diesen Zeiten mit einer fahrenden Disco unterwegs ist, kann eine Busse wegen Ruhestörung kassieren.
    Und abgesehen davon: Auch sicherheitstechnisch sollte man auf laute Musik im Auto verzichten. Sie lenkt ab und kann dazu führen, dass man Verkehrsgeräusche und Sirenen nicht mehr wahrnimmt. Ist zu laute Musik Grund für einen Unfall, wird auch hier eine Busse fällig. Und die Versicherung streicht allenfalls Leistungen.
    5 min
  • So finden Sie den passenden Kopfhörer
    Kaum ein elektronisches Gerät ist so persönlich wie der Kopfhörer. Wir sagen deshalb nicht, welcher für Sie der Beste ist - aber wir können dabei helfen, sich zu entscheiden.
    Damit ein Kopfhörer perfekt passt, spielen viele Faktoren eine Rolle: Wie und wo nutzen Sie den Kopfhörer am meisten? Was hören Sie? Passt er auf Ihren Kopf bzw. ins Ohr? Wie viel Geld möchten Sie ausgeben? Wir vereinfachen das auf drei unterschiedliche Nutzungsszenarien:
    Beim Pendeln oder im Büro
    Wenn Sie den Kopfhörer vor allem beim Pendeln nutzen oder in einem lärmigen Grossraumbüro sitzen, würden wir auf einen kabellosen, ohrumschliessenden, geschlossenen Kopfhörer mit Active Noise Cancelling setzen. Kabellos ist unterwegs praktisch (und viele neuere Smartphones haben keine Kopfhörer-Buchse mehr). Die geschlossene Bauweise sorgt nicht nur dafür, dass Sie weniger Umgebungslärm hören, sondern auch, dass Ihr Sitznachbar nicht von Ihrer Musik gestört wird. Und das Active Noise Cancelling hilft Ihnen, die Umgebung ganz auszublenden: Mikrofone im Kopfhörer nehmen den Umgebungslärm auf und machen ihn leiser. Besonders hier hat sich die Technologie stark entwickelt und ist heute viel besser als noch vor fünf Jahren.
    Kabellose, geräuschunterdrückte Kopfhörer haben ausserdem häufig weitere praktische Funktionen: Sie pausieren z.B. automatisch, wenn Sie den Kopfhörer abnehmen oder haben einen Transparenz-Modus, der es per Knopfdruckt erlaubt, die Umgebung wieder zu hören, also z.B. eine Frage der Zugbegleiterin oder der Arbeitskollegen zu beantworten.
    Beim Sport
    Wenn Sie schwitzen, ist ein ohrumschliessender Kopfhörer mit Leder unangenehm und zu schwer. Hier bietet sich also wohl ein Knopf im Ohr an, ein In-Ear-Kopfhörer. Plastik geht besser mit dem Schweiss um, der Kopfhörer stört Sie nicht. Es kann allerdings sein, dass Ihre Ohren und der Stöpsel nicht so richtig zusammenpassen und der ständig herausfällt. Dann brauchen Sie einen Kopfhörer mit einem Bügel um das Ohr oder den Nacken, um zusätzlichen Halt zu geben. Generell ist beim Sport aber wohl geringes Gewicht und sicherer Halt am wichtigsten. 
    Zum Geniessen
    Wenn die beste Ton-Qualtität das entscheidende Kriterium ist, setzen Sie am besten auf einen offenen Kopfhörer mit Kabel und ohne Lärmunterdrückung. Die offene Konstruktion klingt besser - vereinfacht gesagt hören Sie die Musik nicht zusammengedrückt in Ihrem Kopf, sondern luftiger um Ihren Kopf herum.
    Wenn der Kopfhörer offen ist, eignet er sich aber nicht mehr zum Pendeln - denn Sie hören die Umgebung, und die Umgebung hört Sie. Ein solcher Kopfhörer verlangt nach einer ruhigen Umgebung, ist also für zu Hause.
    Weil Sie aber nicht für Kabellos- und Noise-Cancelling-Technologie bezahlen, erhalten Sie für die Hälfte des Geldes bereits einen Kopfhörer, der deutlich besser klingt.
    Mit dem gesparten Geld könnten Sie dann in einen Kopfhörer-Verstärker investieren. Das verbessert die Ton-Qualität noch einmal deutlich, ist aber ein zusätzliches Gerät und unterwegs vielleicht zu umständlich.
    Den Typ habe ich, wie finde ich jetzt das richtige Modell?
    Hier würden wir für einmal nicht nur auf die gute Internet-Recherche setzen, sondern einen Laden empfehlen. Im guten Fachgeschäft können Sie nämlich nicht nur den Kopfhörer aufsetzen und so spüren, ob er auf Ihren Kopf oder in Ihre Ohren passt und bequem ist. Sondern Sie können auch hören, welcher Ihnen besser gefällt. Kopfhörer unterscheiden sich nicht nur qualitativ enorm, sondern zielen auch auf unterschiedlichen Geschmack ab. Ob ein Kopfhörer Ihnen persönlich gefällt, finden Sie nur heraus, wenn Sie ihn aufsetzen und probehören.
    8 min
  • Sicher rund ums Haus
    Wir sind mehr zu Hause und arbeiten auch mehr rund ums Haus. Doch der Garten hält einiges an Gefahren parat: Die Leiter am Kirschbaum, das Biotop, der Dünger für den Rasen oder die Blumen und da ist doch auch noch die kleine Stufe oder Unebenheit, den man in der Dunkelheit immer wieder übersieht.
    Marc Kipfer von der Beratungsstelle für Unfallverhütung, bfu, empfiehlt:
    * Leitern immer gut befestigen. Besonders in Obstbäumen. Achten Sie auch auf einen flachen, schön ebenen Untergrund.
    * Keine Hektik, keine Eile.
    * Das Biotop allenfalls einzäumen (kleine Kinder) oder nachts gut beleuchten.
    * Stolperfallen rund ums Haus beseitigen oder gut markieren. Nachts beleuchten.
    * Gute Schuhe, allenfalls Handschuhe und Schutzkleidung für die Gartenarbeit tragen.
    * Chemikalien und Düngemittel, die man im Garten verwendet sicher aufbewahren und im Originalbehälter belassen!
    5 min
  • Natürliche Sperre für Wespen, Mücken und Spinnentiere
    Mit Citronella- oder Lavendelöl werden Wespen, Mücken und auch Spinnen vom Balkon oder vom Tisch ferngehalten. 
    Wespen meiden diese Orte, da der intensive Duft den Geruch von Fleisch oder Süssigkeiten auf dem Tisch überdeckt. Mücken kommen nicht, da sie die Ausdünstungen auf der Haut des Menschen nicht mehr riechen können. Spinnen meiden den starken Duft dieser ätherischen Öle, da sie so Artgenossen oder ihre Beute nicht mehr genügend wahrnehmen können.
    - Spinnen wandern über die Aussenwände in den Balkon hinein, deshalb wird das ätherische Öl vor allem entlang den Wand- und Bodenkanten aufgebracht: Handzerstäuber mit Wasser, füllen, einige Tropfen des ätherischen Öls hinein geben, gut schütteln und aufsprayen.
    - Gegen Wespen und Mücken wird das ätherische Öl in einer Duftlampe auf dem Tisch verdampft, es gibt auch entsprechende Fertigprodukte in einer Dose, bei dem das ätherische Öl langsam abgegeben wird.
    5 min
  • Groove: die einfachste Tanzstunde der Welt
    Beim Groove bewegt man sich zu Musik. Es gibt keine Choreografie, die man sich aneignen muss. Man tanzt frei und drückt das aus, was man gerade spürt. Darum spricht man auch weniger von einem Tanzstil, sondern von einer Tanzphilosophie, die aber nichts mit Spiritualität zu tun hat. 
    Groove ist der einfachste Tanz, den es gibt, denn es gibt kein Richtig und kein Falsch. Die leitende Person gibt Inputs und Anregungen wie das Musikstück umgesetzt werden könnte. Jede teilnehmende Person setzt die Anregungen individuell um, so entsteht trotzdem eine Gruppendynamik, sagt Jacqueline Blatter, eine der wenigen, die in der Schweiz eine Groove-Ausbildung hat: «Man nimmt die Inputs an und setzt sie selbst um. Das gibt ein tolles gemeinsames Tanzen.»
    Alle Musikrichtungen
    Groove hält sich an keine bestimmte Musikrichtung. Während einer Tanzstunde kann von HipHop über Funk bis zu Chachacha und Walzer jede Richtung vorkommen. Wem ein Stück missfällt, der setzt in der sogenannten Chillout-Zone aus, und steigt selbständig wieder ein. 
    Fünf Leitsätze 
    Groove kommt aus den USA und wurde von Misty Tripoli entwickelt. Der Grundgedanke lässt sich in fünf Leitsätze zusammenfassen: 
    * Es kümmert niemanden, wie du aussiehst.
    * Du machst es richtig.
    * Du bist einzigartig. Es soll bei jeder Person anders aussehen.
    * Niemand kann es für dich tun. Darum tu du es.
    * Probiere es aus, dann kannst du verstehen.
    Groove kann man irgendwie auch als Antithese zu unserer normierten Leistungsgesellschaft verstehen. Groove wiederspiegelt eine tolerante Welt, in der alles Platz hat. 
    In Kinderschuhen
    Groove ist in der Schweiz erst im Aufbau. Nur wenige Personen haben die Ausbildung zum Anleiten. Zurzeit gibt es ein Angebot in Basel, Zürich, Koblenz, Einsiedeln und Frauenfeld. Wer sich interessiert, kann sich auf der Homepage von Groove einen Überblick verschaffen. 
    Links 
    * Facebookseite von Groove Switzerland 
    * Beispielvideo von Gründerin Misty Tripoli
    * Weitere Informationen und Wohnzimmer-Groove (Digital zuHause)
    5 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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