Ratgeber

Ratgeber

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
Download on the App Store

Ratgeber episodes

  • Kleine Fahrschul-Auffrischung: Wo darf man überall parkieren?
    Zum Parkieren braucht es nicht unbedingt ein eingezeichnetes Parkfeld. Man kann sein Fahrzeug auch «linienlos» abstellen. Doch noch lange nicht überall. Für alle, bei denen die Fahrprüfung schon länger zurückliegt, gibt es hier eine kleine Repetitions-Stunde.
    Das Parkieren ist generell untersagt:
    * Im Halte- oder Parkverbot
    * Auf Radstreifen und auf der Fahrbahn neben solchen Streifen
    * Näher als 20 m bei Bahnübergängen;
    *  auf Brücken
    * Vor Zufahrten zu fremden Gebäuden oder Grundstücken.
    * 5 m vor Kreuzungen oder Fussgängerstreifen
    Weitere Verbote und Abstandsregeln finden Sie unten.
    Parkverbote ausserorts:
    * Auf Hauptstrassen ausserorts ist das Parkieren verboten
    * Auf Nebenstrassen ist darauf zu achten, dass der Verkehr nicht gefährdet oder aufgehalten wird. Bei engen Strassen muss daher nur auf einer Strassenseite parkiert werden.
    * Parkieren am Waldrand: Darüber steht in der Verkehrsregeln-Verordnung nichts, daher wird diese Angelegenheit von den Kantonen geregelt. Das Auto sollte sicher 2 – 3 Meter vom Waldrand entfernt stehen. Auf Wiesen darf nicht parkiert werden. Wann immer möglich sollte man vorgesehene Parkplätze nutzen.
    Parkverbote innerorts:
    * Auf Hauptstrassen innerorts dürfen Autos abgestellt werden. Natürlich immer unter der Voraussetzung, es gibt keine Verbotstafeln und das Fahrzeug steht an einem übersichtlichen Ort.
    * Ausserdem muss genug Platz bleiben, dass zwei Autos kreuzen können.
    * In Quartierstrassen muss hingegen nur gewährleistet sein, dass andere Fahrzeuge noch vorbeifahren können. Kreuzen ist nicht nötig, da diese Strassen meist schmaler und wenig befahren sind.
    * Falls eine Strasse sehr eng ist, müssen alle Autos auf derselben Strassenseite parkieren.
    * Hinweis: Normalerweise ist das Parkieren in der Gegenrichtung verboten. Quartierstrassen sind da wegen der engeren Platzverhältnisse eine Ausnahme. Ebenso, wenn sich zum
    Beispiel auf der rechten Spur ein Tramgleis befindet.
    Parkieren im aufgezeichneten Parkfeld: Was vom Auto gehört ins Feld?
    * Geht man nach der Verkehrsregeln-Verordnung, muss sich das komplette Auto im Feld befinden – also Front, Heck und auch Seitenspiegel.
    * Da unsere Autos aber immer grösser werden, die Parkfelder aber meistens nicht mitwachsen, drückt die Polizei in der Regel ein Auge zu. Ausser Rettungsfahrzeuge könnten nicht mehr passieren.
    * Normalerweise reicht es, wenn alle vier Räder im Feld stehen. Das heisst: Die Markierung muss völlig frei sein, es darf sich kein Rad darauf befinden. Wer Pech hat, kassiert so eine Busse.
    5 min
  • Mein Kind will ein eigenes Smartphone
    Er kommt wohl auf die meisten Familien zu: Der Moment, wenn das Kind ein eigenes Smartphone will. Was tun, damit das nicht schief geht?
    * Ein bestimmtes Alter zu empfehlen würden wir uns nicht anmassen - zu unterschiedlich sind Kinder und Vorstellungen der Eltern. Wichtig ist aber, dass das Kind reif ist für diesen Schritt. Ein Smartphone ist ein persönliches, sehr mächtiges Gerät. Das Kind sollte vorher bereits mit Internet, Chat oder sozialen Medien Erfahrungen gemacht haben, im geschützen Rahmen (auf einem Gerät der Eltern, unter deren Anleitung).
    * Weil das Smartphone für den sozialen Umgang z.B. in der Klasse in zentrales Element ist, würden wir den Schritt aber nicht zu lange hinauszögern. Besser einen guten Umgang lernen, als das Thema ganz zu vermeiden.
    * Das Gerät muss nicht neu sein. Wahrscheinlich haben Sie in einer Schublade noch ein altes Smartphone herumliegen. So ist das gleich recycliert; und sollte es verloren oder kaputt gehen, ist es weniger schlimm.
    * Das Gerät sollte das gleiche Betriebssystem (Android oder iOS) haben wie das Gerät des Elternteils, die/der die Regeln vorgibt. Ist das nicht so, werden die folgenden Tipps schwierig bis unmöglich.
    * Das Kind mit einem eigenen Account ausstatten und den mit dem der Eltern zu einer Familie zusammenführen. In iOS ist das in den Einstellungen unter "Familienfreigabe" und "Bildschirmzeit". Bei Android verwendet man die App "Family Link". Hier ist die Anleitung von Apple , hier die von Google .
    * Das ist zwar etwas Aufwand, dafür kann man dann vieles regeln und organisieren: ob und welche Apps das Kind installieren darf (es kann auch anfragen, und die Eltern können annehmen oder ablehnen); wie bezahlt wird; welche Apps wie lange genutzt werden dürfen.
    * Über Geld nachdenken: Klar kann alles über die Kreditkarte der Eltern laufen (die jeweils bestätigen müssen, bevor das Kind etwas ausgeben kann). Vielleicht lernt das Kind aber so den Wert seiner Ausgaben nicht kennen. Man könnte z.B. auch Tauschgeschäfte abmachen; oder das Kind vom eigenen Taschengeld Guthaben kaufen lassen, über das es dann selber verfügen darf.
    * Regeln als permanenten Verhandlungsprozess verstehen. Also mit dem Kind diskutieren; die eigenen Ängste ebenso erklären wie die Bedürfnisse des Kindes verstehen. Dieser Dialog hilft dem Kind, das eigene Verhalten zu reflektieren. Ausserdem werden so Problemfelder frühzeitig erkannt.
    Weitere Ratgeber zum Thema:
    So werden elektronische Geräte kindersicher
    Kinder und Smartphone – was tun?
    6 min
  • Unfälle zu Hause einfach vermeiden
    Jedes Jahr sterben über 2000 Menschen in der Schweiz bei einem Unfall zu Hause oder in der Freizeit. Mehr als eine halbe Million verunfallen. Das ist mir erheblichen Kosten und Einbussen verbunden. Dabei wäre es zum Teil so einfach, die Gefahren zu Hause zu beseitigen.
    Mit Abstand am häufigsten sind Stürze, so der neue Forschungsbericht der Beratungsstelle für Unfallverhütung, bfu.
    Diese liessen sich oft einfach vermeiden:
    * Rutschfeste Unterlagen unter Teppichen anbringen.
    * Der Badezimmerteppich sollte eine rutschfeste Unterlage haben oder eine rutschfeste Rückseite.
    * Antirutschmatte für die Badewanne.
    * Stolpergefahren erkennen und beseitigen (z.B. mal wieder Schuhe wegräumen).
    * Auch Treppen werden gerne als Zwischenlager zweckentfremdet und sind dann entsprechend gefährliche Stolpergefahren.
    * Kellertreppen von Unrat befreien.
    * Handlauf rechts und links anbringen (rauf und runter trägt man Lasten mit dem gleichen Arm, auf einem Weg fehlt der Handlauf dann).
    * Kanten der Treppenstufen mit speziellem Stolperband, dieses ist farbig und hat eine aufgerauhte Oberfläche, versehen. So rutscht man nicht und erkennt die Tritte.
    * Optimale Beleuchtung, nicht zu hell, nicht zu dunkel auf Treppen und im übrigen Wohnbereich.
    6 min
  • Rot blüht der Mohn
    Auf Getreideäckern, in Gartenbeeten oder auch im Balkonkistchen. Zurzeit blühen die verschiedenen Mohnarten und verwandeln die Natur in ein leuchtend rotes Farbenspiel. 
    Klatschmohn, Saatmohn und Sandmohn begleiten als sogenannte Beikräuter (Ackerbegleitflora) schon seit Jahrtausenden die Getreidefelder. Durch eine gezielt schonende Bewirtschaftung, wie zum Beispiel keine Verwendung von Herbiziden, nur eine mässige Düngung und ein obligatorisches Pflügen, können die im Boden vorhandenen Samen der Ackerbegleitflora, reaktiviert und gefördert werden. Klatschmohn (Papaver rhoes) kommt zudem in verschiedenen einjährigen Blumensaatmischungen vor und wird häufig ausgesät.
    Mohnblüten erblühen nur für einen Morgen
    Doch mit einem Trick halten sie in der Vase auch mehrere Tage. Dafür sollte man einen Mohnstängel mit vielen Knospen abschneiden. Die unteren drei Zentimeter des Stängels für eine halbe Minute in sehr heisses Wasser tauchen und erst dann einstellen.
    Wenn die Mohnsamen reif geworden sind, öffnet sich am oberen Ende der Samenkapsel ein Spalt. Bei der kleinsten Erschütterung werden nun die Samen ausgestreut. Deshalb werden die Mohnsamen mit Hilfe einer Papiertüte geerntet: Samenkapsel mit der einen Hand festhalten. Mit der anderen Hand abschneiden. Dann die Samenkapsel in die Papiertüte fallen lassen und die Samen auffangen.
    7 min
  • Training mit dem Hula-Hoop
    Hula-Hoop und Gummitwist gelten als Kinderspielzeuge. Doch auch Erwachsene können sich damit fit halten. 
    Der Hula-Hoop erlebt gerade ein Revival. Der Reifen, den man um die Hüfte tanzen lässt, wurde in den 1950er Jahren in den USA erfunden. Er gilt primär als Spielzeug für Kinder, kann aber auch fürs Fitnesstraining eingesetzt werden.
    Wer viermal wöchentlich mindestens 13 Minuten mit dem Hula-Hoop-Reifen trainiert, tut seiner Gesundheit etwas Gutes. Es gibt eine Studie, die sagt, dass ein solches Training so effizient sei wie die empfohlenen 10'000 Schritte täglich. 
    Involvierte Muskulatur
    Wer mit dem Hula-Hoop trainiert, stärkt seinen Rumpf, Teile des Pos und der Beine. Was kinderleicht aussieht, ist es jedoch nicht. So werden zumindest zu Beginn auch die koordinativen Fähigkeiten geschult. Durch das Kreisen des Reifens wird ausserdem die Durchblutung der Haut angeregt. Aufgepasst: Es kann auch blaue Flecken geben. 
    Gummitwisten für die Gesundheit
    Den Gummitwist kennen viele noch von der Schulzeit. Wie wäre es auch hier für ein Revival? Sie könnten Ihren Kindern oder Enkelkindern das Gummitwisten vorzeigen. Sie profitieren dabei gleich selbst: Gummitwisten stärkt die Füsse, ist gut für die Koordination, fördert durch das Drehen den Orientierungssinn und das Gleichgewicht und stäkrt den Rumpf und die Beine. 
    Links
    * Ein mögliches Tutorial zum Hula-Hoop.
    * Ein mögliches Workout mit Hula-Hoop.
    4 min
  • Lücken im Lebenslauf: Wie füllt man sie?
    Nicht jede Karriere verläuft schnurgerade, und so können schnell Lücken im Lebenslauf entstehen. Diese werfen bei Personalverantwortlichen schnell Fragen auf. Die Kunst ist es, solche «Leerzeiten» plausible erklären zu können und sie sogar in einem positiven Licht erscheinen zu lassen.
    Kürzere Pausen stellen in einem Lebenslauf meist kein Problem dar. Dauern sie allerdings acht Wochen oder mehr, bedarf es einer Erklärung. Ansonsten hat man spätestens beim Vorstellungsgespräch mit unangenehmen Fragen zu rechnen, oder die Bewerbung wird schon ganz am Anfang aussortiert.
    Solche Lücken können eine positive Wirkung haben, zum Beispiel ein Studium oder eine Weltreise. Auch ein Sabbatical wird heute akzeptiert. Sind negative Auswirkungen zu fürchten, heisst es, ehrlich und offen sein – soweit nötig.
    Lügen haben kurze Beine
    Zu einer Bewerbung gehören auch Zeugnisse und Diplome, mit denen sich die Angaben im Lebenslauf überprüfen lassen. Wer Anstellungen oder Ausbildungen erfindet oder seinen Lebenslauf beschönigt, wird schnell entlarvt.
    Achten Sie auf eine positive Formulierung
    Lücke wegen Arbeitslosigkeit
    Schreiben Sie in Ihrem Lebenslauf nicht, dass sie «arbeitslos» warn. Besser und positiver klingt: «berufliche Neuorientierung» oder «auf Stellensuche».
    Ideal ist, wenn man im Lebenslauf zeigen kann, dass man diese Zeit aktiv genutzt hat. Zum Beispiel, indem man eine Sprachkurs besucht oder eine neue Sprache gelernt hat. Auch ein Praktikum oder ein Aushilfsjob macht sich gut im Lebenslauf, genauso wie ein soziales Engagement. Denken Sie daran, dass Sie sich all Ihre Einsätze und Weiterbildungen bestätigen lassen.
    Lücke wegen Krankheit
    Im Lebenslauf müssen Sie nicht erwähnen, welche Krankheit Sie zu einer längeren Pause gezwungen hat. Formulieren Sie allgemein, zum Beispiel: ««Arbeitsunfähig aufgrund einer Krankheit». Falls das Leiden überstanden ist und Sie keine Nachwirkungen spüren, erwähnen Sie das unbedingt auch. Schreiben Sie: «Mittlerweile genesen und einsatzfähig».
    Das Dilemma: Eigentlich ist Ihre Gesundheit Ihre Privatsache. Dennoch werde Personalverantwortliche wohl genauer nachfragen. In einem solchen Fall können Sie auf Ihr Recht bestehen, die Arbeitgeberin muss akzeptieren, dass Sie darüber keine Auskunft geben möchten. Allerdings kann das schlecht ankommen. Hat man etwas zu verheimlichen? Überlegen Sie sich daher gut, ob Sie nicht doch lieber die Karten auf den Tisch legen möchten.
    Lücke wegen Pflege von Familienangehörigen
    Fällt man beruflich für längere Zeit aus, weil man sich um kranke Kinder oder Eltern kümmern muss, kann das in einem Lebenslauf allenfalls zu Problemen führen. Denn je länger man weg vom Berufsleben ist, umso mehr Wissen geht verloren. Falls irgendwie möglich, versuchen daher auch in einem solchen Fall, beruflich etwas am Ball zu bleiben. Zum Beispiel mit Weiterbildungskursen, die heutzutage häufig auch Online und von zu Hause aus möglich sind.
    5 min
  • Digitale Einkaufszettel gegen das Vergessen beim Einkaufen
    Ärgerlich, wenn man nach dem grossen Einkauf bemerkt, dass die Chips vergessen gegangen sind für den Fussballabend. Apps helfen beim Einkaufen und können die oft unübersichtlichen Einkaufslisten auf einem Notiz-Zettel ersetzen.
    Die Auswahl an Apps, die den Einkaufs-Notiz-Zettel ersetzen, ist gross.
    Wir können zwei Typen von Einkaufs-Apps unterscheiden. Der klassische Einkaufszettel, digital - und umfassendere Anwendungen: kleine Einkauf-Management-Systeme.
    Für eine Einkaufsliste reicht jede einfache «Aufgaben-Liste»-App, zum Beispiel «Google Keep». Hier schreiben wir einfach jedes Produkt hinein, das wir benötigen und «haken» es vor Ort im Geschäft ab.
    Praktisch sind Apps, deren Einkaufsliste wir teilen können mit anderen Personen, die für denselben Haushalt einkaufen.
    Zu Beginn braucht es etwas Zeit, bis die Produkte definiert sind. Wir erstellen Vorlagen verschiedener Einkaufslisten. Dann lädt sich jedes Familienmitglied oder jedes WG-Mitglied die App herunter und die synchronisiert die Einkaufsliste automatisch.
    Sowohl für Android wie auch für iOS gibt es verschiedene Angebote - zu finden in den App-Stores unter dem Suchbegriff «Einkaufsliste».
    Eine vielgenannte App ist «Bring!». Sie geht weit über eine reine Liste hinaus und zeigt aktuelle Aktionen an, generiert Rezeptvorschläge und präsentiert «Inspirationen». Die dazu «notwendigen» (Marken-)Produkte – zum Beispiel «Heineken Bier» - sind verknüpft mit Rabatt-Coupons bei einen bestimmten Grossverteiler.
    7 min
  • Testosteron: Zu viel zu wenig oder gerade richtig?
    Vorneweg: Die allermeisten Männer haben einen normalen Testosteronwert. Klar, bei jungen Männer ist er etwas höher, bei älteren etwas niedriger. Allerdings verändert sich der Testosteronwert den ganzen Tag über. 
    Gemessen wird der Testosteronwert über das Blut, und zwar nüchtern. Gerade weil er starken Schwankungen unterliegt, wird er mehrmals gemessen, sagt Roman Trepp, Endokrinologe am Berner Inselspital. Die allermeisten Männer haben einen normalen, aber eben einen etwas schwankenden Testosteronwert.
    Wie zeigt sich zu wenig Testosteron?
    Allen voran an der mangelnden Libido, sagt Trepp. Auch Müdigkeit und depressive Verstimmungen werden beobachtet. Beim Sport gibt's trotz intenstivem Training keine oder kaum Musekln, so der Experte.
    Hände weg von Selbsttest und Testosteronpräparaten aus dem Internet
    Die Selbsttests im Internet, die auf Fragen basieren, zeigen schnell einen Testosteronmangel auf. Wer ist nicht ab und zu müde oder abgeschlagen? Ob das Testosteron zu niedrig oder gar zu hoch ist (das kommt sehr selten vor), kann nur der Arzt nach einer eingehenden Untersuchung feststellen. Entsprechend kann nur der Spezialist die richtige Therapie verschreiben. Deshalb Hände weg von Präparaten, die im Internet angepriesen werden.
    5 min
  • Gemüseernte aus dem Blumenbeet
    Ein einfacher Einstieg ins Kombinieren von Gemüse- und Blumenpflanzen sind Gemüsearten, wie zum Beispiel oranger Stielmangold, violetter Federkohl oder rotgrüner Kopfsalat. 
    Man kann ernten und das Gemüse aus der Rabatte nehmen oder die Gemüsepflanzen blühen lassen. Wenn man Lust und Zeit hat, pflanzt man wieder Gemüse dazu. Damit Blumen und Gemüse gut zusammen gedeihen, müssen sie die gleichen Bedürfnisse an Nährstoffen und Wasser haben.
    Kombinationsmöglichkeiten ausprobieren:
    ? weisse Kosmeen in der Mitte des Beetes, sie werden von gelben Buschbohnen eingefasst.
    ? rosarote und weisse Dahlien werden mit violettem Federkohl ergänzt.
    ? Blaukabis wird zu orangen und roten Tagetes gesetzt.
    ? gelbe Peperoni werden von lilablauem Leberbalsam umspielt.
    ? Rotblühende Feuerbohnen und die gelb blühende Schwarzäugige Susanne, klettern gemeinsam an einem Gartenzaun entlang.
    In Amerika wird das Kombinieren von Zier- und Nutzpflanzen 'foodscaping' genannt. Die Wortschöpfung wurde aus "landscaping," was Gartengestaltung bedeutet und "food," was Nahrungsmittel heisst, zusammengesetzt.
    6 min
  • Beim Wandern einen Schatz suchen
    Geocachen ist eine digitale Schatzsuche und kann beispielsweise mit einem Spaziergang, einer mehrtägigen Wanderung, einem Städtebummel oder dem Reisen verbunden werden.
    Eine digitale Schatzsuche? Das hört sich an wie ein Spielnachmittag an einem Kindergeburtstag. Geocachen ist jedoch auch oder vor allem etwas für Erwachsene. Mittels GPS-Daten und zum Teil kniffligen Rätseln suchen die Geochacherinnen und Geocachern nach Verstecken unter Bäumen, in Rissen von Mauern, unter Treppen etc.
    Verschiedene Schwierigkeitsgrade
    Auf der ganzen Welt gibt es laut der Internetseite www.geocache.ch über drei Millionen Verstecke. In der Schweiz sind es über 37'000. Teilweise sind sie leicht auffindbar. Andere widerum sind sehr schwierig bis unmöglich zu finden. In die Kategorie unmöglich gehört ein Versteck auf der Raumstation ISS. Extrem schwierig sind die 51 Verstecke in der Antarktis, eines am Südpol und in Nepal auf über 5500 m.ü.M. Bei jedem Versteck ist der Schwierigkeitsgrad (1 bis 5) angegeben. So kann man die Herausforderung, der man sich stellt, bewusst wählen. Es empfiehlt sich, einfach anzufangen. Vielleicht sogar in der eigenen Region.
    Individueller Anreiz
    Viele Geocacherinnen lieben die Aktivität, weil sie Natur, Bewegung, Erlebnis und Abenteuer miteinander verbinden. Was man an Ausrüstung mindestens braucht, ist ein GPS taugliches Gerät. Die meisten Smartphones, gekoppelt mit einer entsprechenden App genügen. Noch besser eignen sich richtige GPS-Geräte. Bevor man beginnen kann, muss man sich auf der Geo-Cache-Seite anmelden und einloggen. Die meisten Portale empfehlen dafür www.geoaching.com. Dort findet man alle notwendigen Informationen, um mit dem Geocachen loszulegen.
    Zusätzlich benötigt man noch einen Stift. Sobald man den «Cache» nämlich gefunden hat, schreibt man sich in das sogenannte Log-Buch ein.
    * Schweizer Geocache-Seite mit einem Überblick: www.geocache.ch
    * Internationale offizielle Seite zum Anmelden: www.geocaching.com
    * Schweizer Seite mit nützlchen Infos: www.swissgeocache.ch <../../../programinfo/add/swissgeocache.ch>
    5 min

About Ratgeber

From the publisher's feed

Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

More shows like Ratgeber

Echo der Zeit by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Echo der Zeit

98 Listeners

Tagesgespräch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Tagesgespräch

16 Listeners

HeuteMorgen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

HeuteMorgen

11 Listeners

Input by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Input

21 Listeners

Persönlich by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Persönlich

11 Listeners

Focus by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Focus

12 Listeners

100 Sekunden Wissen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

100 Sekunden Wissen

3 Listeners

International by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

International

21 Listeners

Espresso by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Espresso

6 Listeners

Geschichte by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Geschichte

10 Listeners

SRF Kids Hörspiele - Geschichten für Kinder by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

SRF Kids Hörspiele - Geschichten für Kinder

5 Listeners

Kafi am Freitag by Kafi Freitag, Judith Wernli

Kafi am Freitag

1 Listeners

Krimi by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Krimi

16 Listeners

News Plus Hintergründe by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus Hintergründe

5 Listeners

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten

16 Listeners

NZZ Akzent by NZZ

NZZ Akzent

32 Listeners

Sternstunde Philosophie by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie

33 Listeners

Apropos – der tägliche Podcast by Tamedia

Apropos – der tägliche Podcast

24 Listeners

Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch

21 Listeners