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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Outdoorbekleidung ist häufig umweltschädlich
    Wandern, sich in der Natur bewegen – des Schweizers Hobby Nummer eins. Dafür gibts hochmodische und funktionale Bekleidung. Für unsere Bewegungsmöglichkeiten super, für die Natur weniger: Die Produktion und die Nutzung belasten die Umwelt stark. Hosen, so dehnbar wie wir beweglich, T-Shirts, die den Schweiss vom Körper wegtransportieren, Jacken, die den Wind erst gar nicht ranlassen. Dank funktionaler Outdoorbekleidung wandern wir länger, lässiger und lieber.
    Doch je verarbeiteter, desto heikler. Die Produktion der Kunstfasern weist eine hohe Umweltbelastung auf, vor allem im Ausland. Beim Tragen und Waschen der Kleider gelangen kleinste Fasern in die Umwelt, wo sie kaum mehr abgebaut werden. Und auch wo Natur draufsteht, ist nicht unbedingt nur Natur drin: Auch Naturfasern werden verarbeitet, die Baumwollproduktion verbraucht Unmengen von Wasser, bei Wollprodukten muss auf das Tierwohl geachtet werden.
    Was also können wir tun, damit unsere Wanderbekleidung möglichst wenig Spuren in der Natur hinterlässt?
    * Wenig Neues kaufen: Brauchte ich wirklich eine neue Jacke? Kann ich die alte nicht flicken? Kann ich die Ausrüstung ausleihen? Oder Secondhand kaufen?
    * Sich beim Kauf informieren: Welche Marken legen besonderen Wert auf den Umweltschutz? Welche umweltverträglichen Alternativen gibt es?
    * Richtig pflegen: Lange tragen, hochwertige Produkte kaufen. Selten waschen, denn beim Waschen gelangen kleinste Partikel in die Umwelt. Kleider in Säckchen waschen, die Mikrofasern zurückhalten, schonend waschen, Fuselfilter benutzen.
    6 min
  • Kann man beim Einkaufen wirklich auf den Kassenzettel verzichten?
    Früher bekam man an der Kasse noch automatisch die Quittung in die Hand gedrückt. Heute wird oft gefragt, ob man sie will. Und da kommt das ungute Gefühl: Was, wenn ich zum Beispiel etwas umtauschen muss? Das geht auch ohne Kassenbon, sagen die Detailhändler. Kaum zu glauben, aber für die kleinen, unscheinbaren Zettelchen braucht es pro Jahr in der Schweiz mehrere hunderttausend Tonnen Papier. Eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass sie oft nach ein paar Sekunden zerknüllt werden und im Abfall landen. Diverse Detailhändler geben die Quittung deshalb nur noch auf Wunsch ab.
    Doch welche Konsequenzen hat das für uns Konsumentinnen und Konsumenten? Hier die wichtigsten Fragen und Antworten:
    Wie kann ich als Kunde nachträglich prüfen, ob alles richtig verrechnet wurde?
    * Supcard- oder Cumuluskarten-Besitzer können sich schon seit längerer Zeit von Coop und Migros den Kassenzettel digital zuschicken lassen – Aufs Handy oder per Mail. So kann man zuhause in aller Ruhe seine Einkäufe kontrollieren. Dazu ist eine Einstellung im jeweiligen Konto nötig. Wie das genau funktioniert, sehen Sie hier:
    - Coop
    - Migros
    * Andere Detailhändler bieten diesen Service nicht. Eine Möglichkeit: Bei den heutigen Kassen kann der Kunde meist am Bildschirm mitverfolgen, welche Artikel zu welchem Preis von der Kassierin eingelesen werden. Zum Beispiel bei Aktionen kann man so prüfen, ob der richtige, günstigere Preis eingelesen wurde. Bei Unsicherheiten kann nach wie vor der Kassenzettel verlangt werden.
    Was, wenn jemand behauptet, ich hätte im Laden gestohlen?
    * «SRF Ratgeber» hat diverse Detailhändler auf dieses Problem angesprochen. Die gute Nachricht:
    * Mit den heutigen Kassensystemen ist es möglich, Einkäufe nachzuverfolgen und Quittungen im Nachhinein auszudrucken. Man kann also im Ernstfall belegen, dass man seine Einkäufe ordnungsgemäss bezahlt hat.
    Wie kann ich etwas zurückgeben oder Umtauschen ohne Quittung?
    * Alle angefragten Detailhändler erklären, dass sie sich in einem solchen Fall kulant zeigen und die Ware auch ohne Quittung zurücknehmen oder umtauschen.
    Und wie sieht es bei Geräten mit Garantie aus?
    * Hier braucht man eine Quittung, ansonsten können keine Garantieleistungen gefordert werden.
    * Allerdings geben die Händler ihren Kundinnen und Kunden beim Kauf von solchen Geräten automatisch eine Quittung ab
    Ohne Papier kommt man also noch immer nicht aus?
    * Doch. Mit speziellen Apps können Kassenzettel und Garantiescheine im Smartphone eingelesen und digital archiviert werden. Solche Scans oder Fotos sind genauso gültig, wie ihre papierigen Vorgänger.
    * Wichtig ist, dass alle relevanten Informationen darauf zu sehen sind: Kaufgegenstand, Geschäft/Filiale, Preis und Kaufdatum.
    5 min
  • So schliesst man den Fernseher am Internet an
    Über Online-Kanäle steht ein gigantisches Unterhaltungsangebot zur Verfügung, von der Netflix-Serie bis zum YouTube-Video. Wir zeigen, wie man diese Inhalte auch auf einem älteren Fernseher geniessen kann. Neue Fernseher mit Flachbildschirm sind Computer mit grossem Bildschirm. Auf neueren Smart-TVs lassen sich Apps installieren, die den Zugriff auf Anbieter wie Netflix oder YouTube ermöglichen.
    Ältere Geräte lassen sich kostengünstig nachrüsten. Voraussetzung ist lediglich ein HDMI-Anschluss. Geräte, mit denen man eine Brücke zum Internet schlagen kann, gibt es von Apple, Amazon, Google und dem chinesischen Hersteller Xiaomi. Deren Produkte sind nicht zuletzt auch wegen des Preises beliebt: Zwischen rund 50 und 80 Franken zahlt man für ein Tor ins Internet.
    Erwähnt sei auch noch die Lösung von Apple: Auch über Apple-TV kann man einen Fernseher ans Internet anschliessen. Mit einem Preis ab 150 Franken fällt das Gerät aber in eine andere Preisklasse.
    Die Beliebten: Amazon, Google und Xiaomi
    Sowohl der Amazon-Fire-TV-Stick als auch das Chromecast-Gerät von Google sind nicht viel grösser als ein Stecker. Bedienen lassen sich die beiden Geräte über eine Fernsteuerung, die auch Sprachbefehle entgegennimmt.
    Auch die neuste Version von Googles Chromecast, die das Unternehmen letzte Woche vorstellte, verfügt über eine Fernsteuerung. Wie die älteren Geräte dieser Art kann man die aktuelle Version auch vom Computer, Tablet oder Smartphone aus bedienen.
    Etwas grösser ist Xiaomis MI TV. Der digitale Empfänger lässt sich ebenfalls über den Google Assistenten oder per Fernsteuerung steuern. Das grössere Gehäuse hat auch Vorteile: Man kann das Gerät nachrüsten, zum Beispiel mit einer externen Festplatte.
    Bezahlen wir mit unseren Daten?
    Ob, wann und zu welchem Preis die neuste Version von Googles Chromecast (offizielle Bezeichnung: «Chromecast with Google TV») in die Schweiz geliefert wird, ist noch nicht klar. Das Gerät wird zurzeit in den USA für 50 Dollar verkauft. Mit diesem Preis sagt Google den Konkurrenten den Kampf an.
    Weder Amazon noch Google dürften mit diesen günstigen Geräten viel Geld verdienen. Die Vermutung liegt deshalb nahe, dass es den beiden Internet Konzernen vor allem auch um die Daten der Benutzerinnen und Benutzer geht.
    Über unsere Sehgewohnheiten erfahren die Unternehmen mehr über uns und unsere Interessen – alles Angaben, die uns charakterisieren, nicht bloss als Konsumenten von Unterhaltungsangeboten.
    5 min
  • Haarausfall? Da gibt's nur eins
    Haare auf dem Pulli, Haare in der Bürste, Haare in der Badewanne. Nur auf dem Kopf werden sie immer weniger. Ein Wundermittel gegen Haarausfall gibt es nicht, aber immerhin ein Mittel. «Bis zu hundert ausgefallenen Haare pro Tag sind laut Lehrbuch normal», sagt Thomas Kündig, Dermatologe an der Haarklinik am Unispital Zürich, «diese Angabe ist aber mit Vorsicht zu geniessen: Sind es wirklich hundert Haare in der Bürste, ist das zu viel.»
    Verlieren Sie Ihrer Meinung nach zu viele Haare, könnte eine Spezialisin oder der Hausarzt die Ursache abklären. Mögliche Gründe sind: Eisenmangel, Schilddrüsenprobleme, Medikamente, eine schwere Grippe, das Alter.
    «Versuchen Sie Mittel mit dem Inhaltsstoff Minoxidil, eine lokale Lösung, die Sie äusserlich auftragen können», rät Thhomas Kündig.
    6 min
  • Weisse Fliegen am Kohl – was tun?
    Wenn Weisse Fliegen den Kohl befallen, gilt es schnell zu handeln. Benutzen Sie Pflanzenschutzmittel, das die Nützlinge schont. Die weissen Fliegen sind wieder unterwegs und nisten sich unter den Blättern von Kohlgewächsen wie Rotkohl, Rosenkohl oder Federkohl ein. Sie vermehren sich rasend schnell und saugen an den Blattunterseiten Pflanzensaft. Dies verursacht Wachstumseinbussen und ist auch in der Küche sehr unappetitlich.
    Falsche Duftstoffe
    Die Weissen Fliegen haben einen äusserst wirksamen Trick: Sie bringen die Kohlpflanze dazu, falsche Duftstoffe einzusetzen. Statt «Achtung, Insekten!» signalisiert die befallene Kohlpflanze dann «Achtung, Bakterien!» und die umstehenden Kohlpflanzen, welche diese Geruchskommunikation «riechen», fahren ihre Abwehrkräfte gegen Insekten herunter und wappnen sich gegen Bakterien. So werden sie anfälliger für die Weisse Fliege, welche diese Situation schnell ausnützt. Kurzum ist das ganze Beet befallen!
    Nützlingsschonendes Pflanzenschutzmittel
    Mit den Weissen Fliegen haben sich jedoch auch Nützlinge (wie auf der Abbildung die Larve der Schwebfliege) eingenistet. Doch schnelles Handeln tut not! Was tun? Ein Pflanzenschutzmittel verwenden, welches nützlingsschonend ist (z.B. mit Wirkstoffen des Neembaumes oder auf der Basis von Fettsäuren).
    6 min
  • Bewegte Mitarbeiter sind gesunde Mitarbeiter
    Bewegung lohnt sich für Arbeitgeberin und Arbeitnehmer. Die Mitarbeiter sind nicht nur zufriedener und stressresistenter, sie fallen auch seltener krankheitsbedingt aus.  «Bewegung am Arbeitsplatz ist keine verlorene Zeit», sagt Bettina Sommer, Bewegungswissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Departement Gesundheit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW, «denn Bewegung am Arbeitsplatz fördert Effizienz und Produktivität.»
    Bewegung am Arbeitsplatz muss ein
    Für das Bundesamt für Gesundheit BAG hat sie eine Studie über die Auswirkungen von Sport und Bewegung während der Arbeitszeit auf die Gesundheit und die Produktivität am Arbeitsplatz gemacht. Folgende Punkte rät sie Arbeitgeberinnen:
    * Motivation: Sowohl Arbeitgeber wie auch Arbeitnehmer müssen sich zur Bewegung am Arbeitsplatz verpflichten. Eine gute, motivierende Kommunikation und die Verankerung der Bewegung im Unternehmen sind wichtig.
    * Planung: Klärung der Zielsetzung, Entwicklung von bedarfsgerechten Inhalten, Wahl des passenden Settings.
    * Ressourcen: Wer nur wenig Zeit aufwenden kann, kann auf externe Bewegungsförderungsangebote zurückgreifen.
    5 min
  • Arbeitsunfähig: Was sind meine Rechte und Pflichten?
    Als ob das gebrochene Bein oder die hartnäckige Grippe nicht schon unangenehm genug wären: Jetzt macht auch der Chef noch Ärger, weil man nicht arbeiten kann. Die wichtigsten Punkte, die Sie bei einer Arbeitsunfähigkeit wissen müssen, finden Sie hier zusammengefasst. Beim Arbeitgeber abmelden:
    * Laut Gesetz muss man «unverzüglich» melden, wenn man nicht zur Arbeit erscheinen kann.
    * Massgebend dafür ist nicht, was der Arbeitgeber denkt, sondern der Gesundheitszustand des Arbeitnehmers: Liegt er mit einer Blinddarmentzündung im Notfall, kann er sich nicht melden. Hat er hingegen Fieber und meldet sich erst am späten Nachmittag bei der Chefin, ist das zu spät. Die Firma kann dann einen Ferientag abziehen.
    Arztzeugnis:
    * Nach wie vielen Tagen ein Arztzeugnis vorgelegt werden muss, ist im Arbeitsvertrag geregelt.
    * Im Zeugnis muss aufgeführt sein, ob es sich um eine Krankheit oder einen Unfall handelt, Beginn und Ende der Krankschreibung und zu wieviel Prozent der Betroffene arbeitsunfähig ist.
    * Nicht erwähnt sein muss, um welche Krankheit es sich handelt.
    * Zweifelt die Arbeitgeberin das Zeugnis an, hat sie das Recht, den Angestellten auf ihre Kosten zu einem Vertrauensarzt zu schicken. Allerdings darf dieser nicht mehr verraten. Er darf höchstens das Arztzeugnis bestätigen oder nicht.
    Was ist erlaubt, wenn man krankgeschrieben ist:
    * Krank sein bedeutet nicht Hausarrest. Schliesslich muss man auch einmal zum Arzt oder Einkäufe tätigen.
    * Die Regel lautet aber: Man muss alles unternehmen, damit man so bald wie möglich wieder gesund wird.
    * Es sollte also kein Problem sein, wenn man sich mit einem gebrochenen Fuss mit Kollegen im Restaurant trifft. An ein Grümpeltournier sollte man mit dem Gipsbein aber sicher nicht.
    * Trotz Krankschreibung in die Ferien: Das lässt sich nur Begründen, wenn die Ferien eindeutig dazu dienen, dass sich der Patient schneller erholt. Das kann bei einem Burnout der Fall sein. Bei einem gebrochenen Bein wird dieser Nachweis schwierig. Auf jeden Fall sollte man solche Ferien vorher mit dem Arzt absprechen und sich den positiven Einfluss auf die Genesung bestätigen lassen.
    Kündigung während der Arbeitsunfähigkeit:
    * Arbeitnehmende sind während ihrer Arbeitsunfähigkeit vor einer Kündigung geschützt.
    * Allerdings ist dieser Kündigungsschutz zeitlich beschränkt: Im ersten Dienstfahr auf 30 Tage, im 2. bis 5. Dienstjahr auf 90 Tage, ab dem 6. Dienstjahr auf 180 Tage.
    * Kündigt der Arbeitgeber während der Sperrfrist, sollten Arbeitnehmende ihn schriftlich darauf aufmerksam machen, dass das nicht rechtens ist. Und er die Kündigungsfrist verlängern soll. Gleichzeitig sollte man ihm anbieten, während der verlängerten Frist weiterhin für ihn zu arbeiten. Nur so bekommt man weiterhin den Lohn.
    6 min
  • Unterwegs im ÖV mit «Check-in Check-out»-Apps
    Statt sich am Billett-Automaten unter Zeitdruck durch alle Zonen, Vergünstigungsoptionen und Routen zu klicken, kann man die Berechnung des günstigsten Tarifs bequem einer App überlassen. «Check-in Check-out» heisst das Prinzip, das einem das Leben im ÖV vereinfachen soll.
    Das funktioniert so, wie der englische Name bereits suggeriert: Beim Einsteigen in einen Zug, Bus, Tram oder Schiff meldet man den Beginn der Fahrt in der App mit einer einfachen Wischbewegung an. Am Ziel angelangt, meldet man sich auf die gleiche Weise wieder ab.
    Die App berechnet den besten Preis, wobei sie alle Fahrten eines Tages berücksichtigt. Mehr als 75 Franken muss man nie bezahlen, da dies dem Preis einer Tageskarte entspricht.
    Die Anbieter: Von Lezzgo bis Easy Ride
    Aktuell kann man «Check-in Check-out» Apps von vier Anbietern aus den App-Stores herunterladen:
    * Fairtiq  des gleichnamigen Berner Start-ups
    * Lezzgo , der BLS
    * Check-in <../add/(https:/www.zvv.ch/zvv/de/service/apps/ticket-app/check-in-ticket.htm>  des Zürcher Verkehrsverbundes ZVV
    * Easy Ride  ist Teil der SBB-App
    Fairtiq funktioniert zum Teil auch im Ausland
    • Die Apps funktionieren auf allen Zug-, Tram-, Bus- und Schiffslinien, wo das SBB General Abonnement gültig ist.
    • Die Apps berechnen stets den für die Kundin besten Preis.
    • Mit der App «Fairtiq» kann man nicht nur in der ganzen Schweiz und Liechtenstein herumreisen, sie funktioniert auch in gewissen Regionen in Deutschland und Österreich. Das Berner Start-up arbeitet zudem mit zahlreichen Schweizer Verkehrsverbünden zusammen und gewährt Vielfahrern in diesen Regionen spezielle Konditionen.
    Apps nutzen das GPS des Smartphones
    Die Apps nutzen den GPS-Ortungsdienst des Smartphones und dessen Bewegungssensoren. So weiss die App immer, wo sie ist und wie schnell der Besitzer unterwegs ist. Vergisst man nach dem Aussteigen sich abzumelden, so merkt das die App aufgrund des veränderten Bewegungsmusters und informiert den Besitzer.
    5 min
  • Was hilft gegen Schuppen?
    Kaum gehen die Heizungen an, springen die Schuppen auf die Schultern: Trockene Luft trocknet auch die Kopfhaut aus. Schuppen können aber auch andere Ursachen haben. «Trockene Haut schuppt sichtbarer ab als befeuchtete Haut», sagt Dermatologe Thomas Kündig, der am Unispital Zürich die Haarsprechstunde leitet. «Schuppige Kopfhaut kann recht gut behandelt werden.» Bei leichten Schuppen helfen Haarwaschmittel aus dem Grossverteiler. Bei hartnäckigen Schuppen lohnt sich der Gang zum Spezialisten.
    5 min
  • Hopfen pflegen und ernten
    Hopfen wächst als Staude, das heisst, er bildet jeden Frühling neue, meterlange Triebe aus dem Wurzelstock, blüht und friert im Herbst wieder ganz ab. Wenn man ihn gut pflegt, bringt er doppelte Ernte. Jetzt im September werden Hopfenblüten geerntet: Ohne Hopfenblüten gibt es kein Bier. Getrocknet braucht man sie zum Beispiel auch für Tee, für Likör, für einen Kräuterschnaps oder für ein Hopfenkissen. 
    Nur weiblicher Hopfen trägt Zäpfchen
    Hopfen blüht von Mitte August bis Mitte September. Es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Nur der weibliche Hopfen trägt die begehrten kleinen Zäpfchen, die so schön den Gartenzaun schmücken – oder dem Bier seine bitterherbe Note verleihen.
    Hopfen überwintern
    Kommen die ersten kalten Nächte im Herbst, frieren die Hopfentriebe bis zum Boden zurück, alles wird braun und dürr. Der Hopfen überwintert in seinem kompakten Wurzelwerk und fühlt sich unter einer Decke von gutem Kompost und schützendem Laub wohl.
    Hopfen ist langlebig
    Hopfen ist sehr langlebig und wird von Jahr zu Jahr kräftiger. So kommen im Frühling bis zu 20 frische, schmackhafte Schosse aus einem Stock. Die jungen Schösslinge kann man als Spinat oder fein gehackt im Rührei geniessen.
    5 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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