Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Mission B - ein Platz für Insekten, Vögel, Igel und Menschen
    Nadine Siegenthaler aus Bülach (ZH), heisst die Gewinnerin des Wettbewerbs zum Abschluss der «Mission B – für mehr Biodiversität». Sie gewinnt eine individuelle Gartenberatung mit der SRF-Gartenexpertin Silvia Meister. Silvia Meister ist überzeugt: Von einem Naturgarten profitieren viele Tiere und Pflanzen, aber auch der Mensch. Ein erster Augenschein via Foto zeigt ihr: Der Garten von Nadine Siegenthaler und ihrer Familie hat Potential. Es bestehen bereits verschiedene Strukturen, sonnige, halbschattige und schattige Bereiche. Nur fehlen die 'Wohnorte' für Igel, Reptilien oder Insekten sowie Nistkästen für Vögel.
    Familie Siegenthaler wünscht sich genau das, möchte aber gleichzeitig den Platz für ihre Kinder nicht gefährden. «Das ist kein Problem», weiss Silvia Meister jetzt schon aus ihrer langjährigen Erfahrung.
    6 min
  • Sturzprävention für ein selbständiges Leben
    Über 1600 Schweizerinnen und Schweizer sterben pro Jahr an den Folgen eines Sturzes. Etwa 88'000 Personen müssen in ärztliche Behandlung. Vor allem für ältere Leute bedeutet ein Sturz häufig: Spitalaufenthalt, Mobilitätseinschränkung, weniger Selbständigkeit. Die Sturzprävention setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen: Krafttraining und Gleichgewichtstraining. Beides – sowohl die Muskelkraft wie auch der Gleichgewichtssinn – nimmt im Alter ab. Mit dem richtigen Training lässt sich der Verlust etwas einschränken. Und die Chance auf eine lange Selbständigkeit erhöhen.
    Brauchen Sie Ihre Muskeln
    Trainieren Sie Ihre Muskelkraft, vor allem in den Beinen: Wer mag, darf gerne ins Fitnesscenter. Es ist aber kein Muss. Krafttraining kann auch gut zuhause ausgeführt oder in den Alltag integriert werden. Hier ein paar Ideen: zügig gehen anstatt schlendern, stehen bleiben beim Warten anstatt sich hinsetzen, viel vom Stuhl aufstehen und wieder absitzen, Treppen steigen anstatt Lift benutzen. Die Beine brauchen, sich auch mal etwas herausfordern.
    Bringen Sie sich aus dem Gleichgewicht
    Das Gleichgewicht setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen: Der Gleichgewichtssinn im Innenohr, die Muskelkraft, die Reaktionsfähigkeit, das Gefühl in den Beinen etc. Am besten trainiert man das Gleichgewicht, indem man sich aus dem Gleichgewicht bringt. Kontrolliert, natürlich. Zum Beispiel: Viel gehen, auf instabilem Untergrund gehen, also nicht nur auf der Strasse, sondern auch auf dem Waldweg. Einbeinstand, falls zu einfach: Augen zu, instabiler Untergrund (auf Tüchli stehen), etwas mit den Händen tun gleichzeitig. Beim Bewegen auch Kopf herausfordern: gehen und mit jemandem sprechen, gehen und von 100 rückwärtszählen, etc.
    6 min
  • Luftbefeuchter können Probleme schaffen statt lösen
    Kaum ist es Herbst und die Luft trockener, geht es wieder los: Die Augen sind rot, die Kehle trocken und die Haut juckt. Viele greifen dann zum Luftbefeuchter. Doch der kann für gesundheitliche Probleme sorgen. Besser ist, die Ursachen direkt zu bekämpfen. Luftbefeuchter sind oft Keimschleudern
    Im Wasserbehältern sammeln sich schnell Schimmelpilze, Bakterien und Amöben an, die das Gerät dann in die Luft bläst und im Raum verteilt. Wir atmen diese Keime ein. Ausserdem wird die Luft mit einem Befeuchter schnell zu feucht, sodass sich Schimmelpilze bilden können. Auch Staubmilben mögen dieses Klima und vermehren sich stark. All das kann zu allergischen Reaktionen führen
    Laut Bundesamt für Gesundheit haben Luftbefeucher auf das Coronavirus keinen Einfluss. Weder fördern Sie eine Ansteckung noch verhindern sie sie.
    Ursachen für zu trockene Luft beseitigen
    Die ideale Luftfeuchtigkeit beträgt zwischen 30 und 50 Prozent. Liegt der Wert darunter, hat das häufig typische Ursachen. Bevor man also einen Luftbefeuchter anschafft, sollte man versuchen, diese Ursachen zu beseitigen. Dies können sein:
    * Zu warme Luft. Ideal ist eine Raumtemperatur von 20 bis 21 °C
    * Staub trocknet die Luft ebenfalls aus. Regelmässig staubwischen, am besten mit einem feuchten Lappen, damit der Staub daran hängen bleibt und nicht in der Wohnung herumgewirbelt wird.
    * Kerzen und Räucherstäbchen nicht zu häufig anzünden.
    * Fenster nicht zu lange offen lassen, da die kalte Luft austrocknet, wenn sie sich im Raum erwärmt. Ideal ist: 3 – 4 Mal täglich Stosslüften (max. 5 Minuten).
    Luftbefeuchtung geht auch bedenkenlos
    Bleibt die Luft dennoch zu trocken, kann man mit ganz einfachen «Hausmittelchen» versuchen, die Luftfeuchtigkeit zu steigern:
    * Beim Duschen die Badezimmertür offen lassen, sodass sich der Dampf in der Wohnung verteilen kann.
    * Die gewaschene Wäsche zum Trocknen in der Wohnung aufhängen.
    * Feuchtigkeitsspendende Pflanzen anschaffen. Gut sind Papyrus, Zyperngras oder die Zimmerlinde.
    Und wenn es dann doch ein Luftbefeuchter sein soll
    Bleibt die Luftfeuchtigkeit trotz allem über längere Zeit unter 30 Prozent, kann man die Anschaffung eines Luftbefeuchters in Erwägung ziehen. Dabei sollte man das richtige System wählen. Es gibt:
    * Verdunster: Sie sind am unbedenklichsten, denn sie beinhalten einen Filter, der die Bakterien zurückhält. Und sie geben nicht zu viel Feuchtigkeit in den Raum ab.
    * Verdampfer: Diese Geräte erhitzen das Wasser, Keime werden so abgetötet. Allerdings geben diese Befeuchter schnell einmal zu viel Feuchtigkeit in den Raum ab. Sie sollten nur mit einem Hygrostaten verwendet werden (eingebaut oder separat), mit dem man die Luftfeuchtigkeit kontrollieren kann.
    * Vernebler: Von diesem System ist abzuraten. Vernebler verteilen feine Wassertropfen, an denen sich Keime gut anhaften und sich so im Raum verteilen können.
    Allgemein gilt: Damit die Luftbefeuchter sauber bleiben, müssen Filter und Wasser regelmässig ersetzt werden.
    (siehe auch Link zum «Kassensturz»-Test unten)
    6 min
  • Eignen sich Drohnen auch für mich?
    Die Drohnen-Technologie hat in den letzten Jahren so grosse Fortschritte gemacht, dass sich heute auch Amateure eine fliegende Kamera leisten können. Wir zeigen, was diese Fluggeräte können und was man im Betrieb beachten soll. Was kostet eine Drohne?
    Drohnen für den Hobby-Bereich gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Das Angebot reicht von der Spielzeug-Drohne für ein paar Franken über das Einsteigermodell des Marktführers DJI für 350 Franken bis zu den semi-professionellen Geräten gegen 2000 Franken. Das Angebot ist gross.
    Was kann eine Drohne?
    Bereits das Einsteigermodell leistet erstaunliches:
    • Hochauflösendes Video (2700 K)
    • Stabilisierte Kamera
    • Kann bis zu 30 Minuten in der Luft bleiben
    • Erreicht Geschwindigkeiten bis zu 40 Km/h
    • Hat theoretisch eine Reichweite von mehreren Kilometern. Doch Achtung: In der Schweiz muss der Pilot immer in Sichtkontakt zur Drohne bleiben!
    Wie schwierig ist es, eine Drohne zu fliegen?
    Grundsätzlich gilt: Je teurer das Gerät, desto einfacher ist es zu bedienen. Schon beim Einsteigermodell sieht man auf dem Smartphone live Bilder aus der Drohnenkamera, ausgeklügelte Elektronik sorgt dafür, dass die Drohne auch bei windigem Wetter stabil fliegt. Wackelfreie Bilder sind deshalb auch bei schlechter Witterung möglich.
    Drohnen können selbst abschätzen, ob der Akku ausreicht, um zum Besitzer zurückzufliegen. Wird es eng, kehrt die Drohne um und fliegt an den Ausgangspunkt zurück.
    Die teureren Modelle bieten bessere Videoqualität und verfügen über Sensoren, die Hindernisse erkennen. So ist sichergestellt, dass das Fluggerät Bäume oder Leitungen erkennt und rechtzeitig ausweichen kann.
    Was muss ich als Pilot beachten?
    Wer eine Drohne fliegen will, sollte sich zuerst informieren, welche Regeln gelten. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt hat die wichtigsten Punkte zusammengefasst.
    Dazu gehören:
    • Beherrschen der Drohne
    • Ständiger Sichtkontakt
    • Gefährdung von Menschen und Tieren ausschliessen
    • Kenntnisse der Flugeinschränkung: Wo darf ich fliegen?
    • Ausreichende Versicherung
    • Beachten des Datenschutzes und des Schutzes der Persönlichkeit
    Achtung: Flugverbotszonen werden ständig angepasst. So hat der Innerrhoder Grosse Rat kürzlich beschlossen, beim Alpstein ein Flugverbot zu erlassen, weil der Gebrauch von Drohnen überhandgenommen hat, sehr zum Leidwesen der Tieren.
    5 min
  • Warum die Natur uns Menschen gut tut
    Die Natur kann bei uns Menschen für einen besseren Schlaf sorgen, Heilungsprozesse beschleunigen und Stress abbauen. Zeit, dies zu beherzigen. Im Sprechzimmer vom Allgemein- und Umweltmediziner Cornel Wick in Winterthur hängt ein Bild vom Lai da Palpuogna. Bäume und Berge spiegeln sich im glasklaren See. «Ich erhalte sehr viele positive Rückmeldungen von meinen Patientinnen und Patienten. Sie finden das Bild nicht nur schön, es tut ihnen auch gut.»
    Besserer Schlaf, bessere Heilung
    Warum tut uns die Natur so gut? Cornel Wick erklärt:
    * Natur entstresst: Schon nur der Anblick von Natur beruhigt unseren Blutdruck und unsere Herzfrequenz, hemmt die Produktion von Stresshormonen und verbessert unseren Schlaf. Das Riechen, Hören, Beobachten, Wahrnehmen von Natur verstärkt diese Wirkungen noch.
    * Natur heilt: Der US-amerikanische Architekt Roger Ulrich beobachtete in den 1980er-Jahren, dass Spitalpatientinnen und -patienten, die Aussicht auf Grünflächen hatten, schneller heilten, weniger Schmerzmittel benötigten und weniger unter Komplikationen litten als die Vergleichsgruppe mit Aussicht auf eine Wand.
    * Natur lenkt ab: Die Natur fasziniert. In unserer modernen Lebenswelt richten wir unsere Aufmerksamkeit gezielt auf etwas. In der Natur können wir unsere Aufmerksamkeit zerstreuen lassen und stärken so unsere Achtsamkeit.
    * Natur stärk unsere Abwehr: Terpene, Ausdünstungen von Bäumen, helfen nicht nur den Bäumen, sich gegen Fressfeinde zu wehren, sie stärken auch unser Immunsystem.
    * Natur beugt vor: Natur ist eine wirksame Medizin gegen moderne Stressoren wie unsaubere Luft, ungesundes Essen, Umweltverschmutzung oder psychische Belastung. Diese Stressoren sind die Hauptursachen von Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Übergewicht und daraus resultierend Typ-2-Diabetes.
    Natur ist die günstigste Tablette für eine gute Gesundheit.
    6 min
  • Was ist ein igelfreundlicher Gartenzaun?
    Igel brauchen mehrere Gärten um ausreichend Nahrung zu finden, sie müssen von einem Garten zum anderen wandern können. Folgendes gibt es zu beachten, damit Igel problemlos von Garten zu Garten wandern können. Oft sind Gartenzäune ein unüberwindbares Hindernis, denn sie müssen mindestens einen Abstand von 15cm ab Boden haben, damit Igel unten hindurch schlüpfen können.
    Wenn Gartenzäune einen zu kleinen Abstand vom Boden aufweisen, wird der Zaun an einer oder mehreren Stellen geöffnet: es braucht nur einen Durchschlupf von der Grösse eines Schuhkartons, damit Igel dieses Igeltürchen benutzen können.
    Wenn der Gartenzaun auf einem Betonmäuerchen steht, kann man beidseits mit Steinen eine kleine Rampe bauen, damit der Igel zum Igeltürchen gelangen kann.
    Igel brauchen viele verschiedene Verstecke, welche überall in ihrem Lebensraum verstreut sind: sie brauchen Tagesverstecke, Nester für ihre Jungen und auch zwei bis drei Winterschlafplätze.
    Eine Grenze lässt sich Igelfreundlich gestalten:
    * Anstelle eines Gartenzaunes eine gemeinsame frei wachsende Hecke mit einheimischen Sträuchern pflanzen.
    * Anstelle eines Gartenzaunes eine geschnittene Hecke aus Weissdorn, Liguster und Hagebuche setzen.
    * Anstelle einer Sichtschutzwand eine Holzbeige aufstellen: in der untersten Lage ein Versteck in der Grösse eines Schuhkartons einbauen.
    * Zwei geflochtene Wände parallel aufstellen, sodass ein Zwischenraum von 30-40cm entsteht, im Zwischenraum Verstecke für den Igel einbauen und mit Schnittgut auffüllen
    6 min
  • Skifit – jetzt für die Schneesportsaison fit werden
    Wie die Schneesportsaison 20/21 aussehen wird, steht Corona-bedingt noch in den Sternen. Wer jedoch vor hat, auf die Ski oder das Snowboard zu stehen, tut gut daran, die Fitness schon jetzt darauf vorzubereiten. Denn: ungenügende Fitness erhöht das Risiko für Verletzungen. Sich erst über das Skifahren Gedanken zu machen, wenn der Schnee liegt, ist eine schlechte Idee. Muskeln, Bänder und unsere Ausdauer brauchen etwas Vorlauf, etwas Training, um skifit zu werden.
    * Kraft in den Beinen: Einfach und bekannt ist die Abfahrtshocke. Füsse parallel und hüftbreit, in Knie gehen, so dass die Knie etwa im 90° Winkel und über den Füssen sind. So bleiben, bis die Oberschenkel brennen.
    * Kraft im Rumpf: Die Übung «Plank/ Brett» ist die effizienteste Kräftigungsübung für einen stabilen Rumpf und damit eine gute Körperspannung.
    * Gleichgewicht: Stehen Sie regelmässig auf einem Bein. Zum Beispiel beim Zähneputzen, beim Warten auf den Bus oder beim Kochen.
    * Ausdauer: Gehen Sie täglich mindestens 30 Minuten zügig. So dass Sie mindestens einen erhöhten Atem haben.
    5 min
  • Mit der richtigen Körpersprache ins Vorstellungsgespräch
    Beim Vorstellungsgespräch muss man sich optimal verkaufen. Da reicht es nicht, mit Wissen und Reden zu brillieren. Ein geschulter Personalchef achtet auch auf die Körpersprache seines Gegenübers. Wie sitzt und bewegt man sich richtig? Wie schaut man richtig? Tipps dazu gibt es im «Ratgeber». Die richtige Sitzhaltung
    * Gerader Rücken, damit eine leichte Körperspannung da ist. Nicht zu steif, da das Unsicherheit ausstrahlt.
    * Oberkörper leicht nach vorne gebeut, das signalisiert Interesse am Gegenüber.
    * Mit Gesäss und Oberschenkeln die ganze Sitzfläche ausnutzen, sitzt man nur vorne am Stuhlrand, strahlt das Unsicherheit aus.
    * Die Füsse beide Flach auf den Boden stellen, das gibt Bodenhaftung und somit Sicherheit.
    * Wenn Sie sich besser fühlen, können Sie auch die Beine übereinanderschlagen. Bedenken Sie dabei, dass Sie dadurch leicht schräg sitzen. Achten Sie darauf, dass sie die Beine so übereinanderschlagen, dass Sie sich mit dem Körper dem Gesprächspartner zuwenden (sitzt er leicht rechts von Ihnen, schlagen Sie das linke Bein über das rechte).
    Wohin mit den Händen?
    * Hände nicht unter dem Tisch verstecken oder die Arme verschränken (wirkt abweisend).
    * Nicht mit den Fingern spielen.
    * Ein kleiner Trick: Nehmen Sie zum Gespräch Schreibblock und Stift mit und machen Sie sich Notizen. So sind die Hände beschäftigt.
    * Oder der Angela-Merkel-Trick: Legen Sie Fingerspitzen aufeinander, so wie es die deutsche Bundeskanzlerin jeweils macht. Die Finger sollten aber nicht nach unten zeigen, sondern leicht nach oben gerichtet sein. Ein schöner Nebeneffekt: Dadurch wird die Haltung automatisch gerade.
    * Während des Redens kann und soll man das Gesagte mit Gesten unterstützen. Das wirkt selbstbewusst und engagiert. Aber bitte nicht übertreiben!
    * Nicht mit dem Zeigefinger gestikulieren. Das kann aggressiv wirken.
    * Die Arme kann man entspannt auf die Armlehnen legen und damit Raum einnehmen. Arme nicht an den Oberkörper legen, das sieht verklemmt aus.
    Der Blick
    * Schauen Sie Ihrem Gegenüber in die Augen und lächeln Sie entspannt dabei. Achten Sie darauf, dass Sie nicht krampfhaft starren.
    * Beim Antworten blickt man hauptsächlich in die Augen desjenigen, der die Frage gestellt hat.
    * Dabei aber nicht vergessen, immer wieder auch die anderen Gesprächsteilnehmer anzuschauen. Das schafft eine Verbindung.
    6 min
  • Welcher Browser ist derzeit der beste?
    Um mit dem Computer oder dem Smartphone ins Internet zu gehen, benötigen wir einen Browser. Es gibt verschiedene solcher Programme von unterschiedlichen Herstellern. Das macht die Auswahl schwierig. In den letzten Jahren haben sich die Web-Browser immer wieder weiterentwickelt. Einmal hatte Firefox die Nase vorn, dann wieder der Internet Explorer. Heute haben sie sich angeglichen, was den Umfang der Funktionen betrifft und die Sicherheit.
    Internet Explorer ist Vergangenheit
    Eine eindeutige Antwort gibt es nur bei der Frage, welchen Browser man nicht mehr verwenden sollte: Den «Internet Explorer» von Microsoft. Er ist veraltet und ist deshalb immer weniger sicher vor Angriffen.
    Wer den Nachfolger dieses Browser-Urgesteins verwendet, «Edge», sollte unbedingt die aktuellste Version installieren, denn die basiert auf derselben Technologie wie Google «Chrome» («Chromium»). Damit hat «Edge» bezüglich Geschwindigkeit, Funktionalität und Sicherheit mit Google «Chrome» gleichgezogen.
    Gut sind sie alle
    Ob man nun lieber von Google oder Microsoft den Browser verwendet, ist schlussendlich Geschmacksache und hängt auch davon ab, welchem Konzern man lieber allfällige «Surf»-Daten geben will.
    Stichwort «Datenschutz»: Hier bieten beide Browser umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten – man muss sie nur nutzen. Und auch Erweiterungen (Plug-Ins) für mehr Privatsphäre funktionieren in beiden Browsern.
    Eine Frage der Ideologie
    Wer keinen Browser der beiden grossen Konzerne einsetzen will, kann «Opera» verwenden oder «Firefox», wobei letzterer mit dreistelligen Millionenbeträgen mehrheitlich von Google finanziert wird über ein Abkommen, das in «Firefox» Googles Suchmaschine zum Standard macht.
    Einen spannenden Ansatz verfolg der Browser «Brave»: Er hat umfangreiche Blockier-Funktionen für Werbung auf Webseiten eingebaut. Der Benutzer kann aber «Lieblings»-Seiten definieren, bei denen Werbung dennoch zugelassen wird. Eine faire Sache!
    5 min
  • Grippeimpfung vor allem für Kinder?
    Auch im Coronajahr müssen wir über andere Viren sprechen: die Grippeviren. Wie jedes Jahr empfiehlt der Bund Säuglingen, älteren Personen, chronisch kranken Menschen und Schwangeren ab Oktober die jährliche Grippeimpfung. Kinderärzte fordern nun ein Umdenken. «Man solle sich verstärkt auf das Immunisieren von Kindern fokussieren», erfährt SRF-Puls-Redaktorin Sandra Büchi von verschiedenen Kinderärzten, «Kinder produzieren mehr Viren, wenn sie erkranken, und sind länger krank. Ausserdem haben sie engen Kontakt zu Risikogruppen wie Senioren.»
    Da das Immunsystem von Kindern und jungen Erwachsenen aktiver ist als bei älteren Menschen, wirke die Impfung bei Kindern besser. Macht es also Sinn, den Schutz vor der Grippe über Kinder zu steuern?
    Stellen Sie Ihre Fragen zur jährlichen Grippe im Puls-Chat .
    5 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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