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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Schneeschuhboom freut Verkäufer – Wildtiere aber nicht
    Die Aussicht auf enge Skigondeln ist eine düstere. Lieber allein und frei im weiten Weiss Schneeschuhlaufen gehen. Bei der Ausrüstung soll es schon zu Engpässen kommen. Die Fauna freut dies kaum. Beim Schneeschuhlaufen müssen Regeln beachtet werden. Wildtiere verkriechen sich im Winter in Schneehöhlen und Wäldern. Sie reduzieren ihren Energieverbrauch, denn die Energiezufuhr ist nicht überall gewährleistet. Werden sie aufgescheucht – zum Beispiel durch Schneeschuhläufer – könnte das der Tod durch Erschöpfung bedeuten.
    Für Schneeschuhläufer gilt daher:
    * Wildruhezonen und Wildschutzgebiete beachten
    * Auf Wegen und gekennzeichneten Routen bleiben
    * Waldränder und schneefreie Flächen meiden
    * Hunden an der Leine führen
    4 min
  • So liefert Ihr Geschirrspüler eine saubere Leistung
    Die Spülmaschine nimmt viel Arbeit ab. Doch die gute Küchenfee sorgt auch immer wieder für Diskussionen. Was ist besser: Geschirr vorspülen oder nicht? Pulver oder Tabs einfüllen? Der «Ratgeber» schafft Klarheit. Geschirr vorspülen oder nicht?
    * Geschirr sollte man nicht vorspülen – der Umwelt zuliebe.
    * Eine Spülmaschine braucht um die acht Liter Wasser. Spült man Teller, Tasse und Co. Vor, verbraucht man bereits mehr.
    * Es reicht, wenn man grobe Essensreste mit einer Gabel oder einer Serviette abschabt.
    * Hat eine Gratinform stark eingebrannten Schmutz oder lässt man den Spüler nicht sofort laufen, legt man das Geschirr idealerweise für einige Zeit in Wasser ein, um den Schmutz aufzuweichen.
    Maschine so weit wie irgendwie möglich füllen oder nicht?
    * Klar ist: Den Spüler sollte man nur laufen lassen, wenn er wirklich voll ist. Übertreiben sollte man es allerdings nicht, da sonst die Gefahr besteht, dass das Geschirr nicht sauber wird.
    * Ideal eingeräumt ist eine Maschine, wenn sich das Geschirr nicht berührt. Denn durch den Wasserstrahl bewegen sich die Gegenstände. Gerade bei Gläsern kann das matte Streifen geben.
    * Achten Sie darauf, dass das Sprühwasser überall hinkommt. Das geht schlecht, wenn man über die Tassen noch eine Pfanne stülpt.
    Was darf in den Spüler und was nicht?
    * Empfindliche Gegenstände wie Kristallgläser oder Porzellan mit Dekor sollten von Hand gespült werden.
    * Heikel ist auch Geschirr aus Aluminium, Messing und Kupfer. Das chann sich verfärben
    * Holz gehört nicht in die Spülmaschine, denn es kann sich durch die Hitze verziehen
    * Auch bei Bratpfannen ist Vorsicht geboten, da sich durch den Spülvorgang die Beschichtung lösen kann. Achten Sie hier auf das Logo «Spülmaschinenfest».
    Übrigens: Spülmaschinentauglich ist nicht spülmaschinenfest
    Die Branche hat hier einen kleinen, gemeinen Stolperstein eingebaut. Achten Sie darauf:
    * Spülmaschinenfest heisst: Der Gegenstand kann ohne Bedenken im Geschirrspüler gereinigt werden.
    * Spülmaschinentauglich oder spülmaschinengeeignet heisst: Man kann das Geschirr zwar in der Maschine reinigen – aber auf eigene Verantwortung. Es besteht die Gefahr, dass es mit der Zeit Schaden nimmt. Wer also lange Freude an einer solchen Pfanne haben will, wäscht sie besser von Hand.
    Pulver, Tabs oder Gel?
    * In Sachen Reinigungsleistung haben die Gelkissen in Tests am schlechtesten abgeschnitten. Pulver und Tabs reinigen in etwa gleich gut.
    * Pulver ist die günstigere Variante. Ausserdem löst es sich besser auf und es lässt sich dosieren. Man kann mal weniger oder bei stark verschmutztem Geschirr mal mehr einfüllen.
    * Tabs haben den Vorteil, dass sie sich sauber handhaben lassen. Hinzu kommt, dass Multitabs gleich mehrere Aufgaben erfüllen: Reinigen, Klarspülen und Wasser enthärten. Man muss also Klarspüler und Regeneriersalz nicht separat einfüllen.
    * Aber: Bei hartem Wasser (ab 21°F) reicht das Salz in den Tabs nicht aus, man muss zusätzlich Salz in die Maschine füllen. Die Frage ist dann: Wieviel? Heute gibt es Maschinen, die man für Tabs einstellen kann. Das vereinfacht die Salzdosierung.
    * Alles in allem aber, sagen Experten, passt Pulver am besten zur Spülmaschinentechnik. Es lohnt sich somit, Klarspüler und Salz separat einzufüllen. So wirken alle Komponenten ideal zusammen.
    8 min
  • Gesundheits-Daten sammeln mit der Smartwatch
    Die Hersteller versprechen wertvolle Analysen, vom Blutzuckerspiegel bis zur Tiefschlafphase. Mit den neusten Modellen soll sogar ein EKG möglich sein. Doch was funktioniert wirklich? Sicher dank portablem EKG?
    Die Hoffnung: Dank den Messdaten von Smartwatches wie etwa der Apple Watch liessen sich gefährliche Unregelmässigkeiten frühzeitig erkennen, zum Beispiel Störungen, die zu einem Hirnschlag führen könnten.
    Der Kardiologe und Wissenschaftler Gregory Marcus von der University of California San Francisco bringt in einem Interview mit der Technologie-Webseite The Verge auf den Punkt, was viele Expertinnen und Experten von der EKG-Funktion der Apple Watch halten: «Als Forscher finde ich es faszinierend und vielversprechend, als praktizierender Arzt bin ich beunruhigt.»
    Da die Smartwatch ein weniger genaues EKG als die Geräte der Spezialisten liefere, könnte das dazu führen, dass sich einerseits viele verunsicherte Anwender vergebens untersuchen liessen oder sich andererseits Menschen wegen einer fehlerhaften Messung in falscher Sicherheit wögen und im schlimmsten Fall deswegen eine laufende Therapie abbrächen.
    Gregory Marcus ist aber auch fasziniert vom Potenzial der neuen Technologie. Die Smartwatch könnte eines Tages wertvolle Daten für die Forschung liefern, die etwa zur Einsicht führen könnten, wann eine Störung wirklich gefährlich wird.
    Ersetzt die Uhr das Schlaflabor?
    Die Zahl der Apps, die den Schlaf vermessen und analysieren wollen, lässt sich nicht mehr überblicken. Dass man sich keines Falles darauf verlassen kann, zeigt der Selbstversuch der Journalistin Lisa Hegemann, den sie für die Wochenzeitung Die Zeit durchführte.
    Hegemann verbrachte eine Nacht im Schlaflabor mit je zwei Fitnessarmbändern und Smartwatches und verglich dann die Analyse aus den tragbaren Geräten mit den Daten aus dem Labor. Fazit: Sowohl Armbänder als auch digitale Uhren lagen komplett daneben, statt den effektiv gemessenen vier kamen die tragbaren Geräte auf acht Stunden Schlaf.
    Diabetes: App statt Nadel?
    Mit einer App allein lassen sich noch keine Blutzuckerwerte messen. Die amerikanische Firme Abbott hat deshalb einen Sensor entwickelt von der Grösse eines Zweifränklers.
    Die Scheibe klebt man sich auf den Arm, wo dann während 14 Tagen über ein feines Drähtchen die Zuckerwerte in der Gewebeflüssigkeit gemessen werden. Über ein Smartphone oder ein spezielles Lesegerät kann man sich die Werte jederzeit anzeigen lassen oder an einen Spezialisten schicken.
    Die Anwendung ist absolut schmerzfrei und funktioniert so gut, dass die Firma Abbott in den USA von der Gesundheitsbehörde FDA 2016 die Zulassung bekommen hat. In der Schweiz übernehmen die Krankenkassen seit 2017 die Kosten, falls der Sensor per Rezept von einer Ärztin verschrieben wurde. Da das System anders misst als herkömmliche Methoden, sollten Diabetiker die Anwendung mit einem Arzt besprechen.
    Auch für die Forschung ist der Sensor-Chip interessant: Er könnten zum Beispiel Ernährungswissenschaftlern wertvolle Daten liefern.
    6 min
  • Covid-Symptome wie Grippesymptome behandeln
    Eine milde Coronainfektion verläuft wie eine Erkältung oder Grippe. Und die Symptome lassen sich auch ähnlich behandeln. Hohes Fieber, Atembeschwerden oder Schmerzen beim Atmen sind Anlass, sich an eine medizinischen Fachperson zu wenden. Rachel Jenkins, Pflegeexpertin APN der Spitex Zürich, rät:
    «Sie können sich mit Ihren bewährten Mitteln behandeln: sie können das Fieber mit einem Fiebermittel behandeln, diese helfen auch gegen Muskelschmerzen. Sie dürfen auch ein Hustenmittel nehmen, wenn Sie der Husten plagt. Helfen kann auch, wenn Sie das Kopfende des Bettes höher stellen. Wichtig ist, dass sie genügend trinken. Ich empfehle unseren Spitexkundinnen und -kunden, dass sie immer ein Getränk bereit haben und schluckweise trinken. Wenn der Appetit wegbleibt, reicht es, kleine, leichte Mahlzeiten zu sich zu nehmen.»
    9 min
  • Strukturvielfalt erhöht die Biodiversität rund ums Haus
    Im eigenen Garten, auf dem Balkon, auf der Dachterrasse oder an der Hauswand kann man die Vielfalt der Strukturen erhöhen.Das sorgt für mehr Biodiversität. In Gärten, die vielfältig strukturiert sind, leben deutlich mehr Tierarten wie zum Beispiel Spinnen, Insekten, Kleintiere oder Vögel. Diese Strukturen schafft man, indem man Blütenstauden zum richtigen Zeitpunkt schneidet. So funktionierts:
    • gezielt einzelne Samenstände den Winter hindurch stehen lassen, sie bieten winterliche Nahrung für verschiedene Vögel.
    • Staudengruppen wie Dost, Odermenning u.a. nur einmal im Jahr zurückschneiden, sie beiten verschiedenen Spinnenarten Lebensaum.
    • Einige Samenstände wie Königskerzen erst nach zwei Jahren wegschneiden, sie bieten einigen Wildbienen Nistplätze.
    • Grasbänder zwei Jahre nicht mähen, hier können z.B. Ackerhummeln nisten
    Asthaufen aus Schnittgut
    Fruchttragende Gehölze werden erst im Februar / März geschnitten, sie sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele Vögel. Mit dem Schnittgut kann man Asthaufen bauen, die Kleintieren Lebensraum bieten. Dabei gilt: je länger ein Asthaufen besteht, umso höher wird die Biodiversität.
    Für Nistmöglichkeiten von Wildbienen sorgen
    Auf dem Balkon oder auf der Terrasse Samenstände von Königskerzen, Löwenschweif u.a. einzeln und senkrecht an eine Wand oder an ein Geländer befestigen. Sie bieten verschiedenen Wildbienen Nistmöglichkeiten. An schattigen Orten Moospolster stehen lassen, sie beherbergen vielfältiges Leben.
    6 min
  • Sicher Velofahren auf nassen Strassen
    Das Velo ist ein Gewinner des verrückten Jahres 2020. Velofahren hat einen Boom erlebt, Veloverkäufer sind mit Velo verkaufen kaum nachgekommen. Auch in der kälteren und nasseren Jahreszeit ist Velofahren gut möglich, wenn man einige Dinge beachtet. Wenn es dunkel und rutschig ist, fährt man automatisch vorsichtiger. Und das ist gut so. Schlechte Sichtbarkeit, nasse Bodenbeläge und ein längerer Bremsweg müssen einberechnet werden.
    Fahrstil der Witterung anpassen
    * Vorsichtig fahren und Tempo anpassen. Als Velofahrerin bin ich das schwächste Glied im Strassenverkehr. Sich den Platz auf der Strasse nehmen, nicht zu weit rechtsaussen.
    * Strassenmarkierungen und Dohlenabdeckungen sind rutschiger, wenn sie nass sind.
    * Der Bremsweg verlängert sich auf nassem Untergrund.
    * Vor der Kurve bremsen, nicht in der Kurve.
    Velo auf Herbst und Winter umstellen
    * Sattel: eventuell etwas tiefer stellen, damit Füsse schnell auf dem Boden sind.
    * Pneu: alte Pneus können spröde werden, damit verschlechtert sich der Halt. Etwas Luft ablassen, um die Auflagefläche auf dem Boden zu vergrössern, auch breitere Pneus haben denselben Effekt. Das Pneuprofil ist auf Asphalt übrigens nicht sehr entscheidend.
    * Bremsen: Eventuell checken lassen vor dem Winter. Nasse Strassen verlängern den Bremsweg relevant, vor allem bei gewöhnlichen Felgenbremsen (Gummi auf Felgen). Scheibenbremsen (an Nabe) bremsen besser. Eher hinten als vorne bremsen.
    Trocken und warm bleiben
    * Der Spritzschutzlappen, eine Verlängerung des Schutzblechs vorne, schützt Füsse, Schuhe und die Kette vor Nässe, Kälte und Schmutz.
    5 min
  • Unterwegs mit dem Velo: Sicherer ist, wer sichtbar ist
    Die Zeit ist wieder da, in der man nach Feierabend im Dunkeln nach Hause fährt. Gerade mit dem Fahrrad ist da die Gefahr gross, im Verkehr übersehen zu werden. Wie man mit einfachen Hilfsmitteln die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit erhöht, erfahren Sie hier. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) schätzt, dass im Dunkeln die Hälfte der Unfälle verhindert werden könnte, wenn man den anderen Verkehrsteilnehmer nur eine Sekunde früher sehen würde. Gerade für Velofahrer macht es also Sinn, sich so gut wie möglich sichtbar zu machen. Und so geht es.
    Obligatorische Ausrüstung
    Reflektoren:
    * Vorne weiss / hinten rot
    * Pedalen: Geld (Ausnahme: Klickpedalen)
    Lampen:
    * Vorne weiss / hinten rot
    * Hauptlichter dürfen nicht blinken.
    * Das Licht muss nachts bei gutem Wetter mindestens 100 Meter weit sichtbar sein.
    Licht immer richtig einstellen:
    Velolampen dürfen die andere Verkehrsteilnehmer nicht blenden. Daher ist die richtige Einstellung wichtig:
    * Velolampen mit Blenden oben: Geradeaus richten.
    * Velolampen ohne Blende: Der hellste Punkt sollte circa 10 Meter vor dem Velo auf den Boden treffen.
    Zusätzliche Ausrüstung empfohlen
    Um die Sicherheit zu erhöhen, sollten sich Velofahrer nicht auf die obligatorische Mindest-Ausrüstung verlassen, sondern mehr für die Sichtbarkeit tun.
    * Wichtig sind seitliche Lichter: Reflektierende Pneus oder Speichenreflektoren
    * Zusätzlich gibt es viele Accessoires, die am Körper angebracht werden können wie Leuchtbänder. Diese bringt man am besten an den Füssen oder Waden an, damit sie dauernd in Bewegung sind und auffallen.
    * Ausserdem können zusätzliche Lampen montiert werden. Zum Beispiel am Arm oder am Helm. Diese Lampen dürfen blinken, da es sich nicht um die Hauptlichter handelt. Sie müssen aber nach vorne weiss und nach hinten rot strahlen.
    Helle und reflektierende Kleidung erhöhen die Sichtbarkeit enorm
    Ist ein Velofahrer nachts mit dunkler Kleidung unterwegs, sieht man ihn erst in 25 Metern. Trägt er helle Kleidung, sind es immerhin 40 Meter. Hat er dazu noch reflektierende Elemente auf sich, erkennen ihn die Autofahrer bereits auf 140 Meter. Es lohnt sich also, die Kleider entsprechend anzupassen. Zum Beispiel mit:
    * Leuchtweste
    * Reflektierende Schuhbändel
    * Reflektierende Klettstreifen für Arme und Beine
    * Reflektoren am Velohelm (entsprechende Aufkleber sind im Fachhandel erhältlich)
    * Neonfarbener, reflektierender Helmüberzug
    6 min
  • Was, wenn das Internet im Homeoffice stockt?
    Stress, weil es im Homeoffice mit dem Internet hakt? So finden Sie das Problem. Wenn Sie im Homeoffice Probleme mit der Internetgeschwindigkeit haben, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:
    Ist mein Anschluss schnell genug?
    Wenn das Internet stockt, dann liegt das in den meisten Fällen weder am Internet-Abo noch am Provider. Wer sich am Abend problemlos Filme auf Netflix anschauen kann, der muss sich keine Sorgen machen.
    Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Bandbreite seines Anschlusses messen:
    Am einfachsten geht das über die Webseite der Schweizer Firma CNLAB oder über fast.com von Netflix. Nach ein paar Sekunden erscheint eine Zahl, die die Bandbreite angibt. 5 Mbits/sec reichen für Video-Konferenzen.
    Wer über eine hohe Bandbreite verfügt, der sollte für eine genaue Messung die Applikation CNLAB Speedtest installieren.
    Achtung: Vor der Messung die VPN-Verbindung zum Firmennetz ausschalten!
    Die aktuellen Bandbreiten der Internet-Anbieter in der Schweiz sind auf einer Karte dargestellt.
    Ist mein eigenes Netzwerk schnell genug?
    Erreicht man die minimale Bandbreite im Test nicht, kann es am eigenen Netzwerk liegen, am WLAN oder an der Powerline.
    Das findet man heraus, indem man den Computer per Kabel direkt mit dem Modem verbindet und die Geschwindigkeit nochmals misst (siehe oben).
    Liegt das Problem beim Arbeitgeber?
    Stockt das Internet, wenn man im Firmennetz arbeitet und hat man sonst in der Freizeit keine Probleme, kann es auch an der Infrastruktur des Arbeitgebers liegen.
    Beim Lockdown im Frühling hat sich gezeigt, dass viele Firmen nicht darauf vorbereitet waren, dass praktisch die ganze Belegschaft im Homeoffice arbeitet. Ist man sich sicher, dass die eigene Internetverbindung schnell genug ist, sollte man sich an die IT-Abteilung des Arbeitgebers wenden.
    4 min
  • Das Immunsystem für den Winter stärken
    Die kalte und nasse Jahreszeit ist auch die Zeit von Erkältungen, Grippe und – in diesem Jahr – Corona. Mit Abstand und Hygiene halten wir uns die Viren vom Leib. Mit einer gesunden Lebensweise unterstützen wir unseren Körper im Kampf gegen Viren und Bakterien. Unsere Immunabwehr läuft ständig auf Hochtouren. Wir bekommen normalerweise kaum mit, wie das Immunsystem Erreger entdeckt und uns vor denen schützt, die es nicht gut mit uns meinen. So unterstützen wir es dabei:
    * Gesunder Lebensstil: nicht rauchen, wenig Alkohol.
    * Regelmässige Bewegung: mehrmals wöchentlich, idealerweise draussen.
    * Ausgewogene Ernährung: nicht zu viel, nicht zu wenig, von allem etwas. Mehr pflanzliche, weniger tierische Produkte. Ballaststoffreich.
    * Viel Wasser und Tee trinken: Wasser hält unsere Schleimhäute feucht und feuchte Schleimhäute können besser Infekte abwehren. Auch Nasensprays können helfen.
    * Sonniges Gemüt: eine positive Grundstimmung ist gesund.
    * Entspannung: Stress reduzieren, ausreichend schlafen. Ins Badwasser ein paar Tropfen ätherische Öle dazugeben. Wechselduschen und Saunagänge aktivieren den Kreislauf. Spaziergänge.
    * Mängel aufheben: bei anhaltender Müdigkeit und Infektanfälligkeit beim Hausarzt Vitaminmängel abklären. Besonders Vitamin D und Vitamin B12 sind häufig reduziert. Multivitaminpräparate können unentdeckte Vitaminmängel aufheben. Pflanzliche Arzneien wie Echinacea unterstützen die Immunabwehr.
    5 min
  • Kostbares Laub
    Farbiges Laub, das von Bäumen oder Sträuchern fällt, ist ein kostbares Gut für einen vielfältigen Garten! Von Wiesen, Blumenrasen und Rasenflächen muss Laub weggerecht werden. Denn Blütenstauden und Rasengräser brauchen im Winter Licht und Luft, sonst sterben sie ab.
    Auch auf Kieswegen und Plätzen wird Laub weggerecht. Denn es reichert den Boden mit Nährstoffen an. So können Sie es gut verwenden:
    * auf den Rasen verteilt und mit dem Rasenmäher zerkleinert, nun kann es dem Kompost beigefügt werden oder als Mulchmaterial auf die Gartenbeete und Blumenrabatten gestreut werden
    * unter Sträuchern gerecht und breitflächig liegen gelassen, es wird von Mikroorganismen langsam abgebaut und ergibt lockeren, humosen Boden
    * unter Sträuchern und Bäumen zu einem grossem Laubhaufen gerecht, er dient Igeln als Winterquartier
    6 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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