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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Mein Vogelhaus aus Abfallmaterial
    Ein Vogelhäuschen einfach, schnell und günstig selber basteln? Kein Problem. Wir brauchen dazu nur ein paar Abfallartikel und Vogelfutter.
    Vogelfutter aus der Petflasche
    * Material: Petflasche mit Deckel, Ringschraube, Schnur oder Draht, zwei Holzlöffel, Vogelfutter
    * Werkzeug: Akubohrmaschine
    * Herstellung: Flasche auswaschen und trocknen lassen. Ringschraube in Deckel schrauben, Schnur oder Draht zum Aufhängen einfädeln. Vier sich gegenüberliegende Löcher durch die Flasche bohren. Holzlöffel durchschieben. Vogelfutter in die Flasche füllen.
    Vogelfutter aus dem Tetrapack
    * Material: Ein-Liter-Tetrapack, Schnur oder Draht, Vogelfutter
    * Werkzeug: Schere, Nagel oder Ahle, Hammer
    * Herstellung: Tetrapack auswaschen. Deckel drauf. Mit der Ahle oben beim Deckel zwei Löcher für Draht oder Schnur machen. Mit der Schere auf der Seite eine Öffnung schneiden. Vogelfutter einfüllen.
    Vogelfutter aus der Dosenbiene
    * Material: 1-2-Kilo-Dose Ravioli o.ä., Papier, Sekundenleim, Draht, evtl. Netz
    * Werkzeug: Nagel oder Ahle, Hammer, Blechschere, Vogelfutter
    * Herstellung: Dose auswaschen und Beschriftung entfernen. Öffnung für Vögel in Dosendeckel schneiden. Dosendeckel wieder auf Dose leimen. Öffnung im Dosendeckel schleifen, da sich die Vögel sonst verletzen. Dose mit Bienenmuster bemalen (z.B. Metall- oder Wasserfarbe) und auf der Seite mit der Ahle Löcher für Flügel machen. Löcher mit Draht verbinden (Flügel). Flügel mit Papier oder einem Netz bespannen. Vogelfutter einfüllen.
    Biologisch gesehen ist das Füttern von Vögeln nicht notwendig. Eine Futterstation eignet sich aber sehr gut für Vogelbeobachtungen.
    4 min
  • Dehnen: Gesund, solange man keine Fehler macht
    Dehnen ist umstritten. Soll man vor dem Sport dehnen? Soll man nach dem Sport dehnen? Ist dehnen überhaupt sinnvoll? Sicher ist: richtig dehnen ist individuell – ein paar Fehler kann man aber vermeiden.
    Beim Dehnen wird der Muskel in die Länge gezogen. Das kann sinnvoll sein, damit er nicht verkürzt und es so zu einer Fehlhaltung kommt. Es nimmt dem Muskel aber auch die Spannung und kann kleinste Verletzungen verstärken. Daher ist die richtige Intensität zum richtigen Zeitpunkt wichtig.
    Vor dem Sport
    Beim Aufwärmen vor einer körperlichen Belastung sollen alle Körperpositionen eingenommen werden, die man für die Sportart braucht. So verkleinert man das Verletzungsrisiko. Es gilt, kurz und bewegt zu dehnen, sich aufzuwärmen, zu aktivieren. Lange Dehnhaltungen reduzieren die Leistungsfähigkeit der Muskulatur.
    Nach dem Sport
    Bewegtes Dehnen nach dem Sport hilft der Muskulatur, zu entspannen, runterzufahren, abzukühlen. Jetzt kann die Dehnposition auch etwas länger gehalten werden. Allerdings ist man sich heute ziemlich einig, dass Dehnen die Regeneration nicht entscheidend unterstützt. Kleinste Verletzungen der Muskulatur (auch Muskelkater) kann das Dehnen noch verstärken.
    Eigene Dehneinheiten
    Um die Muskulatur, die Strukturen des Körpers beweglich und ausgeglichen zu halten, lohnt es sich, eigene Dehneinheiten in den Alltag einzubauen. Kurz aufwärmen und dann die Dehnpositionen während ein paar Sekunden halten. Man darf den Körper spüren, aber schmerzen sollte es nicht.
    6 min
  • Viele Mieterinnen und Mieter zahlen zu viel
    Wie am 01.12.20 bekannt wurde, bleibt der Referenzzinssatz für Hypotheken bei 1,25 Prozent. Mieter können also in nächster Zeit nicht mit einer Mietreduktion rechnen. Ausser der Vermieter hat den Mietzins schon lange nicht mehr angepasst. In einem solchen Fall kann es sich lohnen, aktiv zu werden.
    Der Referenzzinssatz für Hypotheken ist ausschlaggebend für die Höhe der Miete. Sinkt er, haben die Mieter Anrecht auf eine Kürzung. Das war letztes Mal im Frühling 2020 der Fall, als der Referenzzinssatz von 1,5 auf 1,25 sank. Hat der Vermieter nicht reagiert, was, können die Mieter ein Senkungsbegehren stellen. Dies sollten sie sowieso tun, wenn die letzte Reduktion Jahre zurückliegt. Es ist nie zu spät, eine Anpassung des Referenzzinssatzes kann jederzeit verlangt werden.
    Lohnt es sich überhaupt, beim Vermieter anzuklopfen?
    Bei Leuten, die sehr günstig wohnen, lohnt es sich kaum. Wer jedoch viel Miete bezahlt, sollte sich einmal die Zeit nehmen und genau hinschauen. Umso mehr, wenn lange keine Mietzinssenkung mehr stattgefunden hat. Der Referenzzinssatz ist in den letzten Jahren nämlich stetig gesunken und das kann auf die Miete einiges ausmachen.
    Einen erste Berechnung kann man schnell und einfach selbst anstellen. Und zwar mit dem Onlinerechner des Mieterinnen- und Mieterverbandes . So gewinnt man einen ersten Eindruck und merkt schnell, ob sich der Aufwand für ein Senkungsbegehren lohnt oder nicht.
    So verlangen Sie eine Mietzinsreduktion
    * Das Begehren muss schriftlich gestellt werden; am besten per Einschreiben. Einen Musterbrief dazu finden Sie hier .
    * Die Senkung des Nettomietzinses kann auf den nächsten vertraglichen Kündigungstermin verlangt werden. Der Brief muss vor Beginn der Kündigungsfrist beim Vermieter sein.
    * Wer also eine dreimonatige Kündigungsfrist im Vertrag stehen hat, sollte noch diesen Monat sein Herabsetzungsbegehren verschicken, damit er ab Anfangs April weniger Miete zahlen muss.
    * Der Vermieter hat dann 30 Tage Zeit, zu reagieren.
    * Eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung dazu finden Sie beim Mieterinnen- und Mieterverband.
    Wenn der Vermieter nicht entgegenkommt
    Will der Hausbesitzer die Miete nicht reduzieren, verlangen Sie eine detaillierte Begründung. Prüfen Sie diese genau, denn oft tischen die Vermieter Ausreden auf. Eine Sammlung von solchen Ausreden hat das Konsumentenmagazin «Espresso» zusammengestellt.
    Werden sich Verwaltung und Mieterin oder Mieter nicht einig oder reagiert der Vermieter auch nach Mahnung nicht auf das Begehren, bleibt der Gang zur Schlichtungsstelle. Bevor man dies tut, empfiehlt es sich allerdings, sich beim Mieterverband beraten zu lassen. Gibt er grünes Licht, stehen die Chancen gut. Eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe finden Sie hier .
    Keine Bedenken wegen Rachekündigungen
    Vermutlich unternehmen viele Mieterinnen und Mieter nichts, weil sie Sanktionen des Hausbesitzers oder gar eine Rachekündigung fürchten. Allerdings wäre eine solche Kündigung missbräuchlich. Ein Tipp: Falls Sie dennoch Bedenken haben, schliessen Sie sich mit Ihren Nachbarn zusammen und gehen Sie gemeinsam auf den Vermieter zu. So ist man nicht exponiert.
    Übrigens: Viele Mieter befürchten auch, dass die Verwaltung, sobald der Referenzzinssatz wieder steigt, die Miete zünftig erhöhen werden. Auch diese Befürchtung ist unbegründet. Der Zinssatz sinkt seit Jahren, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich das nächstens ändert.
    5 min
  • So wird man sein eigener Cloud-Anbieter
    Wer immer und von überall her auf seine Daten zugreifen will, lagert sie bei einem Cloud-Dienst im Internet. Doch wer den Anbietern nicht vertraut oder keine Lust auf Abo-Gebühren hat, kann auch seine eigene Cloud ins Internet stellen. Mit einem NAS geht das selbst für Nicht-Experten recht einfach.
    NAS steht für Network Attached Storage – ein netzgebundener Speicher also. Ein NAS ist je nach Modell etwas grösser oder kleiner als eine Schuhschachtel und wird über den heimischen Router mit dem Internet verbunden. So stehen die auf dem Gerät gespeicherten Daten auch von unterwegs zum Abruf bereit.
    Die günstigsten Modelle von Herstellern wie Synology, Qnap, WD oder Zyxel gibt es schon für wenig mehr als 100 Franken. Dazu kommen die Kosten für eine Festplatte oder mehrere Festplatten zur Datenspeicherung. Ein NAS ist denn auch kaum mehr als eine ans Internet angeschlossene Festplatte.
    Apps einfach auf das Gerät laden
    Allerdings eine Festplatte mit einem eigenen Betriebssystem, dank dem man auf dem Gerät einfach Apps installieren kann. Zum Beispiel solche zum Verwalten der eigenen Musikdateien, die man vom NAS aus dann aufs Smartphone oder Tablet streamen kann, auf dem man das mobile Pendant der entsprechenden App installiert hat.
    Wer schon einmal ein Betriebssystem wie zum Beispiel Windows eingerichtet hat, wird auch mit der Einrichtung eines NAS keine Probleme haben. Die meisten Hersteller machen es einem mit Hilfsprogrammen und Kurzanleitungen einfach. Einzig der Anschluss ans Internet kann kompliziert sein, wenn der dafür nötige Router nicht mitspielen will. Doch auch für diese Konfigurationsarbeit gibt es bei vielen Modellen Hilfsprogramme.
    NAS als sicherer Datenspeicher
    Weil ein NAS gegen das Internet hin offen und damit auch potenziellen Hackerangriffen ausgesetzt ist, spielt die Sicherheit bei so einem Gerät eine grosse Rolle. Zum einen gilt es, Angreifern mit guten, selbst gewählten Passwörtern die Arbeit schwer zu machen. Zum anderen bieten fast alle Hersteller für ihre Geräte Sicherheitssoftware an, die sich ebenfalls direkt aus einem Appstore auf das NAS laden lässt.
    Wer ein NAS mit mehreren Festplatten hat, kann einen Teil des Speichers dazu brauchen, die Daten auf dem Gerät gut abzusichern. Damit gehen auch beim Ausfall einer Festplatte keine Dateien verloren. Ein entsprechend konfiguriertes (und gut vor Angriffen geschütztes) NAS ist deshalb ein guter Ort, um seine Daten besonders sicher zu lagern. Auch dazu gibt es Apps, die alle oder bestimmte Inhalte der Festplatte eines PCs in regelmässigen Abständen auch auf dem NAS speichern.
    Internet mit schnellem Upload ist wichtig
    Um stets und von überall aus auf seine Daten zugreifen zu können, muss ein NAS ständig eingeschaltet und am Internet angeschlossen sein. Die meistens Modelle sind zwar so optimiert, dass sie im Ruhezustand nur wenig Strom brauchen. Wer darauf bedacht ist, im Leben möglichst wenig Strom zu verbrauchen, sollte sich vor dem Kauf trotzdem über die Verbrauchszahlen der einzelnen Modelle informieren.
    Gerade wer sein NAS zum Streamen grösserer Dateien wie zum Beispiel Filmen braucht, ist ausserdem auf einen Internetanschluss mit einem möglichst hohen Upload angewiesen – schliesslich werden die Dateien von NAS aus wieder ins Internet geladen, wo sie dann dem Smartphone oder anderen Geräten zur Verfügung stehen.
    6 min
  • Coronaimmunität: es besteht Hoffnung
    Es sind die grossen Fragen im Jahr 2020: Ist man nach einer durchgemachten Coronainfektion gegen das Virus immun? Und wenn ja: Wie lange? Die Schweizer Studie «Corona Immunitas» zeigt erste hoffnungsvolle Resultate.
    «() dass fast 20 Prozent der Personen mit einer Coronavirusinfektion keine Antikörper entwickeln», schreiben die Forscherinnen und Forscher auf der Homepage von «Corona Immunitas». Bei rund 20 Prozent haben sie bisher also keine Immunität in Blut und Speichel gefunden.
    «Das tönt im ersten Moment beunruhigend», sagt Matthias Probst, Produzent der Fernsehsendung «Puls», «die Forscherinnen und Forscher betonen aber, dass auch in anderen Bereichen des Immunsystems eine Abwehr möglich ist.»
    Ausserdem heisst dies, dass bei rund 80 Prozent eine Immunabwehr gegen das Coronavirus vorhanden ist. Auch internationale Studien gehen im Moment von einer «recht langanhaltenden» Immunität aus, also mindestens über ein halbes Jahr, vielleicht länger. Je stärker die Symptome, desto eher eine Immunität.
    4 min
  • Trockenheitsverträgliche Hausbäume
    Wenn das Laub am Boden liegt, ist die Zeit gekommen Gehölze zu setzen. Wer Platz für einen grösseren oder kleineren Hausbaum hat, wird sich in einigen Jahren über den Schatten, den er spendet, freuen.
    Für kleinere Gärten eignen sich
    * Französischer Ahorn (Acer monspessulanum)
    * Kornelkirsche (Cornus mas)
    * Goldregen (Laburnum anagyroides)
    * Mehlbeere (Sorbus aria)
    Aus grösseren Sträuchern, wie zum Beispiel bei der Kornelkirsche oder beim Goldregen, lassen sich mehrstämmige kleinere Bäume gestalten: die unteren, kleineren Äste werden weggeschnitten, bis die grösseren Äste freistehen und der Strauch als mehrstämmiger, kleiner Baum wahrgenommen wird.
    Für grössere Gärten eignen sich
    * Feldahorn (Acer campestre)
    * Schneeballblättriger Ahorn (Acer opalus)
    * Europäischer Zürgelbaum (Celtis australis)
    * Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia) = Abbildung
    * Traubeneiche (Quercus petraea)
    * Blumenesche (Fraxinus ornus)
    * Zerreiche (Quercus cerris)
    5 min
  • Krank nach Sport
    Bewegung tut gut. Unser Körper braucht Bewegung, sie unterstützt unser Immunsystem. Doch nach intensiven Belastungen ist unsere Abwehrkraft geschwächt und unser Körper daher anfälliger für Krankheiten. Die richtige Erholung ist angesagt.
    Leichte und moderate Belastungen stärken unser Immunsystem. Eine intensive Belastung schwächt unseren Körper vorerst jedoch kurzzeitig, er ist damit beschäftigt, sich wieder zu erholen. In dieser Zeit, in diesem «open window», haben Krankheitserreger leichteres Spiel.
    Nach einer intensiven körperlichen Belastung müssen wir unseren Körper bei der Erholung unterstützen:
    * Wärme: Damit der Körper nicht auch noch Energie für Wärme aufbringen muss, sollten wir nach der Belastung warm duschen, abtrocknen und warme, trockene Kleider anziehen.
    * Erholung: Nach einer intensiven Belastung braucht der Körper sicherlich einen Tag lang Zeit, um sich zu erholen. Guter Schlaf ist wichtig.
    * Nahrung: Füllen Sie die Nährstoff- und Wasserverluste schnell wieder auf. Trinken Sie genügend und essen Sie protein- und kohlenhydratreich.
    5 min
  • Teilpensionierung: Der sanfte Ausstieg will gut geplant sein
    Wer sich frühzeitig pensionieren lässt, verliert viel Geld. Die Alternative: Eine Teilpensionierung. Man reduziert schrittweise sein Arbeitspensum und gleitet so sanft in die Rentenzeit. Auch hier muss man zwar mit finanziellen Einbussen rechnen, allerdings sind sie einiges geringer. Die Teilpensionierung ist für viele Arbeitnehmende eine attraktive Alternative zur vorzeitigen Pensionierung: Einerseits erfolgt der Ausstieg aus der Berufswelt nicht schlagartig, man kann sich Schritt für Schritt an das Rentenleben gewöhnen. Andererseits geht auch weniger Geld verloren.
    Rechnungsbeispiel zur Teilpensionierung:
    Ein Arbeitnehmer mit einem Jahresgehalt von 120'000 Franken möchte im Alter von 63 kürzertreten.
    * Rentenverlust bei einer Frühpensionierung: rund 160'000 Franken
    * Rentenverlust bei Teilpensionierung (Pensumsreduktion auf 50%): rund 40'000 Franken
    Details dazu siehe Merkblatt «Schrittweise in Pension gehen» vom VZ-Vermögenszentrum (Link unten).
    Eine Teilpensionierung ist finanziell also durchaus attraktiv. Allerdings sollte man sich genau überlegen, wie der schrittweise Ausstieg aussehen soll. Je nachdem hat eine Entscheidung grossen Einfluss auf das künftige Vermögen.
    Variante 1: Pensums-/Lohnreduktion ohne Leistungsbezug bei der Pensionskasse
    Mit Sicherheit die einfachste Version. Allerdings geht das nur, wenn man viel Geld auf der hohen Kante hat oder zum Beispiel durch eine Erbschaft zu Geld gekommen ist, um die Lücken zu stopfen.
    Variante 2: Pensums-/Lohnreduktion mit Leistungsbezug bei der Pensionskasse
    Wer sein Arbeitspensum reduziert, verdient weniger. Um diese Lücke zu schliessen, kann man frühzeitig die Pensionskasse anzapfen.
    Beispiel: Eine Arbeitnehmerin reduziert ihr Vollpensum auf 70%. Im Gegenzug kann sie 30% ihres PK-Guthabens beziehen, entweder als Einmalzahlung oder als monatliche Rente.
    Möglich ist das, je nach Pensionskasse, ab 58 oder ab 60 Jahren. Pensionskasse und Steueramt können diverse Rahmenbedingungen fordern.
    Zum Beispiel muss das Pensum mindestens um 20% oder 30% reduziert werden oder die Teilpensionierung darf in maximal drei Schritten erfolgen. Zudem muss man sich bewusst sein: Das Arbeitspensum kann nachträglich nicht wieder erhöht werden. Und: Einkäufe in die Pensionskasse sind nicht mehr möglich.
    Variante 3: Pensums-/Lohnreduktion und dabei den bisherigen Lohn weiterversichern
    Bei dieser Möglichkeit reduziert man das Arbeitspensum, bleibt aber bei der Pensionskasse zum bisherigen Lohn versichert. So hat man besser für das Rentenalter vorgesorgt.
    Allerdings muss der Arbeitgeber nur die Hälfte des Teilzeitlohnes übernehmen, der Arbeitnehmende muss für die Differenz selbst aufkommen, dafür können Steuern eingespart werden. Ausserdem kann man sich weiterhin bei der Pensionskasse einkaufen. Ein Rechnungsbeispiel finden Sie im Merkblatt unten.
    Welche Teilpensionierungs-Variante ist die beste?
    Das ist eine sehr komplexe Angelegenheit. Und auch sehr individuell: Je nach Pensionskasse und nach Wohnort (Steueramt). Auch der Arbeitgeber hat dazu etwas zu sagen und natürlich spielt die eigene finanzielle Situation eine grosse Rolle.
    Es ist wichtig, dass man jede Variante aufgrund der eigenen Gegebenheiten genau analysiert und die Vor- und Nachteile gegeneinander abwägt. Daher empfiehlt es sich, eine Finanzexpertin oder einen Finanzexperten zu Rate zu ziehen.
    5 min
  • Flexitarische Küche: mehr pflanzlich, weniger tierisch
    Schweizerinnen und Schweizer essen nicht ausgewogen. Unter anderem essen wir durchschnittlich dreimal zu viel Fleisch. Zu viel Fleisch ist weder für unsere Gesundheit noch für die Umwelt gut. Eine Reduktion wäre dringend nötig. Wichtig ist, dass die richtigen Nährstoffe dabei nicht verloren gehen. «Die Ernährungstrends gehen in Richtung vollständiger Verzicht von tierischen Produkten oder Überkonsum von Fleisch», sagt Beatrice Conrad, BSc Ernährungsberaterin SVDE, «der Kompromiss fehlt.» Dabei kommt es zur Mangelernährung, weil das Wissen über Ergänzungsmöglichkeiten von Proteinen und anderen wichtigen Nährstoffen fehlt.
    Drei Portionen Fleisch pro Woche
    Tierische Lebensmittel liefern unserem Körper hochwertige Proteine. Allerdings ist der übermässige Konsum von Fleisch ungesund und ökologisch nicht nachhaltig.
    Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE empfiehlt daher, nur zwei bis dreimal pro Woche Fleisch zu essen. Tierische Lebensmittel, zu denen auch Milchprodukte und Eier zählen, sollten wir aber täglich konsumieren.
    Auch pflanzliche Lebensmittel liefern Proteine. Hülsenfrüchte und Nüsse zum Beispiel. Allerdings müssen wir verschiedene pflanzliche Proteinquellen miteinander kombinieren, um an alle nötigen Teile der Proteine zu kommen.
    Für Gesundheit und Umwelt
    Mehr pflanzliche, weniger tierische Lebensmittel – also die flexitarische Küche. Dies tut sowohl unserem Körper wie auch der Umwelt gut.
    5 min
  • Nistkästen für Vögel im Garten
    Im Herbst ist es Zeit die alten Nistkästen zu kontrollieren, zu reinigen und falls nötig neue Nistkästen aufzuhängen. Das alte Nest wird herausgenommen und der Nistkasten mit einer Bürste gereinigt. Nistkästen werden von verschiedenen Vögeln im Winter als Schutz vor Kälte und Nässe genutzt und wenn im Frühling die ersten Zugvögel aus ihrem Winterquartier zurückkommen, sind die Nester bezugsbereit. Für Höhlenbrüter wie z.B. verschiedene Meisenarten, Star und Spatzen werden die Nistkästen im Garten aufgehängt.
    Morgensonne und Schutz vor Katzen
    Nistkästen für Höhlenbrüter werden in einer Höhe von 1,5 bis 3m an einem halbschattigen Ort mit Morgensonne aufgehängt. Zum Schutz vor Katzen und Mardern, sind Manschetten aus Kunststoff erhältlich, welche um den Baumstamm gewickelt werden.
    Es gibt auch spezielle, katzensichere Nistkästen oder der Nistkasten wird in die dünneren, untersten Äste platziert, so dass er frei baumelnd hängt. Das Flugloch sollte regengeschützt sein und deshalb nicht nach Westen gerichtet sein.
    6 min

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