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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Topfpflanze Weihnachtsbaum
    Ein Weihnachtsbaum im Topf wird von Jahr zu Jahr schöner.
    Durchs Jahr hindurch steht der getopfte Weihnachtsbaum auf der Terrasse oder im Garten, wächst, gedeiht und wird immer schöner. Zur Weihnachtszeit hat er seinen grossen Auftritt, der Weihnachtsbaum wird mitsamt seinem Unterteller ins Haus geholt.
    * Zuerst 2-3 Tage bei Temperaturen um 15° (z.B. im Keller, in der Garage, im Werkraum) akklimatisieren.
    * Während seines Aufenthaltes im Haus jeden Tag wässern, dabei immer in den Unterteller giessen.
    * Maximal 5 Tage in der Stube bei über 20° aufstellen.
    * Danach für 2-3 Tage kühler stellen, bevor er wieder nach draussen gestellt wird.
    Wichtig: Die Topfpflanzen müssen mindestens ein Jahr im Topf gewachsen sein, frisch ausgegrabene Weihnachtsbäume eignen sich nicht.
    Diese Bäume eignen sich
    Die Auswahl für einen getopften Weihnachtsbaum ist gross:
    * heimische Fichte (Picea abies), Zweige jeweils im Juni leicht einkürzen, damit sie kompakt bleibt
    * Korea-Tanne (Abies koreana)
    * Sibirischer Fichte (Picea obovata)
    * Kolorado-Tanne (Abies concolor)
    * Edeltanne (Abies nobilis)
    * Blaufichte (Picea pungens)
    * Zuckerstockfichte (Picea glauca)
    6 min
  • Trainingsirrtümer: Lasst uns aufräumen damit
    Sie trainieren viel und werden trotzdem nicht fitter? Sie machen Rumpfbeugen, haben aber trotzdem Fettpölsterchen am Bauch? Sie haben da vielleicht etwas falsch verstanden.
    Theoretisch wird aus mehr Training eine bessere Fitness. Theoretisch. Praktisch kann sich der Fitnessstand mit zu viel Training auch verschlechtern. Denn stärker werden wir nicht während der Belastung, sondern in der Erholung danach. Gönnen wir uns keine Erholung, tritt auch der Verbesserungseffekt nicht ein.
    Tipp Nummer 1: Erholung gehört genauso in den perfekten Trainingsplan, wie die richtige Belastung.
    Fettpölsterchen trotz Rumpfbeugen
    Rumpfbeugen sorgen für einen Waschbrettbauch, ja. Doch wenn das Fettpölsterchen darüber nicht schmilzt, sieht man das Sixpack nicht. Krafttraining ist ein effizientes Training, um Körperfett abzubauen. Doch baut der Körper nicht isoliert da Fett ab, wo er bewegt wird. Er baut Körperfett im ganzen Körper ab.
    Tipp Nummer 2: Trainieren Sie vielseitig und abwechslungsreich und bauen Sie Übungen für alle Körperpartien ein.
    Aus Fett wird kein Muskel
    Muskeln bewegen die Gelenke, Fettpölsterchen sind Energiespeicher. Aus Fett wird kein Muskel und aus Muskel wird kein Fett. Man kann nur Körperfett auf- und abbauen und Muskelmasse auf- und abbauen. Diese Dinge können zusammenhängen, müssen aber nicht.
    Tipp Nummer 3: Essen sie ausgewogen und nicht zu viel, denn die Gewichtsreduktion lässt sich vor allem über die richtige Ernährung steuern.
    5 min
  • Entrümplungszeit: So vermeiden Sie das Getümmel im Entsorgungshof
    Viele nutzen die Weihnachtstage zum Entrümpeln, in den Entsorgungshöfen herrscht Hochbetrieb. Und dieses Jahr wird die Zahl der Entsorgungswilligen vermutlich noch höher sein, denn wegen Corona bleiben mehr Leute als sonst zu Hause. Wie kann man dem Menschenauflauf entgehen? Hier ein paar Tipps.
    Gut erhaltene Gegenstände verschenken
    Vielleicht kennen Sie jemanden in der Verwandtschaft oder Bekanntschaft, der das alte Sofa oder den tadellos laufenden Mixer gut gebrauchen kann und das mit Freude nimmt.
    Ebenfalls können solche Gegenstände im Internet gratis angeboten werden. Zum Beispiel auf den Plattformen «nimms.ch» oder auf «fleedoo.ch».
    Ansonsten sind Spenden an ein Brockenhaus eine sinnvolle Alternative.
    Bitte beachten Sie folgendes zu den Brockenhäusern:
    * Auch in den Brockenhäusern ist zwischen den Feiertagen mehr los als üblich.
    * Brockenhäuser können nur annehmen, was Platz hat und was weiterverkauft werden kann. Zwar entsorgen die Institutionen unbrauchbare Ware gegen einen kleinen Unkostenbeitrag, allerdings ist das ja nicht Sinn der Sache.
    * Bevor man sein Auto belädt und sich auf den Weg zum Brocki macht, sollte man daher telefonisch abklären, ob überhaupt Bedarf besteht.
    Das alte Sofa an den Strassenrand stellen?
    Das ist nicht ganz ohne. Wer es sich einfach machen will, stellt das alte Sofa «gratis zum Mitnehmen» vor das Haus. Streng genommen kann das eine Busse zur Folge haben, da es sich um eine wilde Deponie handelt. Viele Gemeinden drücken zwar ein Auge zu, übertreiben sollte man es aber nicht. Steht das alte Möbel noch da, sollte man es am Abend oder spätestens am nächsten Tag wegbringen. Brockenhaus oder Entsorgungshof sind da sicher die sinnvolleren Varianten.
    Funktionierende Ware verkaufen
    Ist die Stehlampe noch in tadellosem Zustand oder die Handtasche kaum gebraucht, kann man auch versuchen, sie zum Verkauf anzubieten.
    Gängige Onlineplattformen sind «ebay.ch», «ricardo.ch», «anibis.ch» oder «tutti.ch». 
    Hierbei gilt: Je attraktiver das Inserat, umso grösser die Chance für einen Verkauf. Tipps dazu haben wir bereits in einem früheren Ratgeber gegeben. Schauen Sie nach!
    Auf dem Entsorgungshof läuft es rund
    Zwischen Weihnachten und Neujahr ist der Andrang besonders gross. Kommt noch hinzu, dass die Recyclinghöfe Corona-Schutzmassnahmen einhalten müssen. Dazu gehört, dass sich nur eine gewisse Anzahl von Personen gleichzeitig auf dem Gelände aufhalten darf. Es ist daher mit längeren Wartezeiten zu rechnen.
    Unsere Tipps:
    * Verschieben Sie das Entsorgen, wenn möglich auf Anfang Jahr, wenn es ruhiger zu und her geht.
    * Ist das nicht möglich, nutzen Sie die Randstunden. Frühmorgens und abends kurz vor der Schliessung ist der Andrang erfahrungsgemäss am wenigsten gross. Maske nicht vergessen!
    * Lassen Sie alles, was möglich ist, von der Müllabfuhr abholen.
    * Entsorgen Sie Altglas, Alu oder alte Kleider in den Containern von «unbemannten» Sammelstellen.
    * Wenn Sie zwischen Weihnachten und Neujahr sowieso einkaufen gehen, geben Sie alte Elektrogeräte kostenlos bei einem Fachhändler.
    5 min
  • Wie schaffe ich den Ausstieg bei Facebook und Co.?
    Zu den guten Vorsätzen fürs nächste Jahr gehört vielerorts, weniger Zeit in den sozialen Medien zu verbringen oder den Ausstieg gleich ganz zu schaffen. Dazu gibt es keinen Königsweg. Doch ein paar Ratschläge können zum Gelingen beitragen.
    * Am Anfang steht die Frage: Welchen Nutzen ziehe ich aus den sozialen Medien und gibt es dazu auch Alternativen? Denn soziale Medien haben – gerade in Zeiten von Corona – durchaus gute Seiten: Sie lassen mit Freunden und Familie in Kontakt bleiben und beugen der Vereinsamung vor.
    * Wer für diese sozialen Kontakte auf soziale Netzwerke wie Facebook angewiesen ist, für den oder die ist ein Ausstieg keine gute Idee. Er oder sie sollte sich stattdessen für einen bewussten Umgang mit solchen Diensten entscheiden und sich auf deren positive Funktionen konzentrieren, statt bloss stundenlang durch Fotos und Statusmeldungen zu scrollen.
    * Für alle, denen die sozialen Medien kaum Nutzen, aber viele schlechte Gefühle bringen, ist ein Ausstieg – zumindest für eine bestimmte Zeit – eine gute Idee. Dabei genügt es aber nicht, bloss die App auf dem Smartphone zu deinstallieren, denn nur zu oft ist sie nach ein paar Tagen schon wieder installiert oder der Zugang wird einfach über den Internetbrowser gesucht.
    * Die meistens sozialen Netzwerke geben einem die Möglichkeit, sein Konto nur zu deaktivieren, aber nicht zu löschen. Der Vorteil: Ein deaktiviertes Konto kann später wieder aktiviert werden, ohne dass Daten, Fotos oder Kontakte verloren sind. In einem ersten Schritt ist es deshalb klüger, sein Konto erst einmal nur zu deaktivieren, statt gleich alles zu löschen.
    * Wer sein Konto nach dem Deaktivieren wieder aktiviert hat und dann in den alten Trott zurückgefallen ist, kann es beim nächsten Mal ganz löschen. Doch die sozialen Netzwerke machen einem diesen Schritt nicht einfach. Bei Facebook zum Beispiel muss man erst das Hauptmenu öffnen, dort «Einstellungen und Privatsphäre» wählen und danach «Einstellungen». Anschliessend klickt man in der linken Spalte auf «Deine Facebook-Informationen», dann auf «Deaktivierung und Löschung» und schliesslich auf «Konto dauerhaft löschen». Dann klickt man auf «Weiter», um ganz am Ende auch noch sein Passwort einzugeben.
    * Vor dem Löschen sollte man undbedingt alle seine Informationen herunterladen und sichern (bei Facebook gibt es dazu diese Anleitung) und seinen Freunden und Bekannten mitteilen, dass man das soziale Netzwerk verlässt und über welche Kanäle man erreichbar bleibt.
    6 min
  • So werden Weihnachten nicht zum Corona-Hotspot
    Das kleine Virus beeinflusst unsere Feiertage. Aber wir haben es in der Hand, wie stark es diese bestimmt. Mit guter Vorbereitung und einigen Einschränkungen lässt es sich trotzdem Weihnachten feiern.
    Für die Gesundheitssendung «Puls» hat der Zuger Kantonsarzt Rudolf Hauri verschiedene Familien besucht und geschaut, wie sie sich auf die Feiertage vorbereiten. Seine Ratschläge sehen Sie in der Fernsehsendung. «Puls»-Autorin Nicole Westenfelder hat folgende Tipps:
    * 1,5 Meter sind mehr als wir meinen: Sind verschiedene Haushalte am selben Tisch, müssen sie 1,5 Meter Abstand einhalten. Das ist viel. Messen sie nach.
    * Nur eine Person in der Küche: Obwohl die Küche ein schöner, zentraler Ort ist, dieses Jahr sollte wenn möglich nur eine Person kochen und sich in der Küche aufhalten. Machen Sie lieber Tellerservice als ein Buffet.
    * Kontakte vor Weihnachten runterfahren: Wollen Sie mit verschiedenen Personen feiern, reduzieren Sie idealerweise jetzt, vor den Feiertagen, ihre Kontakte. Begeben Sie sich in Vorquarantäne.
    3 min
  • Vom Gemüsebeet auf den Gabentisch: Würziges Gemüsesalz
    Wie wärs mit einem wunderbaren Weihnachtsgeschenk aus dem Garten? Aus den Herbst- und Wintergemüsen lässt sich auf einfache Art und Weise ein überraschendes und würziges Gemüsesalz herstellen. Hier gibt's die Anleitung dazu.
    Zutaten fürs würzige Gemüsesalz
    * Diese Gemüsearten sind geeignet: Weiss- und Rotkabis, Wirz, Federkohl, Blattsenf, Sellerie, Lauch, Rüebli, Randen, Pastinaken, Peterliwurzeln, Kürbis.
    * Bei gesundem Gemüse wird möglichst alles mitverwendet, z.B. bei den Karotten und Pastinaken auch die Schale, beim Lauch die langen, grünen Blätter.
    * Verwenden Sie Alpen- oder Meersalz ohne Zusätze (Fluorid, Jod).
    Anleitung für die Herstellung
    * Je eine Gemüseart raffeln oder klein schneiden
    * 1 Teil Gemüse und 3 Teile Salz gut mischen, es entsteht eine farbige Paste
    * Die Masse auf ein Backblech verteilen
    * Den Ofen auf 50°C einstellen und das Backblech einschieben
    * Die Backofentür leicht geöffnet (Holzlöffel einklemmen) und das Gemüsesalz circa 2 Stunden trocknen lassen
    * Mit dem Mörser fein mahlen oder mit Bamix oder Cutter zerkleinern
    * In schöne, kleine Gläser abfüllen
    Violettes Randensalz auf dem Spiegelei
    So entsteht feinstes violettes Randensalz, weisses Selleriesalz, grünes Lauchsalz und gelboranges Kürbissalz zum Verschenken. Sie schmecken vorzüglich und bezaubern vor allem Kinder, aber nicht nur: denn Randensalz auf dem Spiegelei zaubert rosa Punkte hervor!
    5 min
  • Warum nimmt man trotz Sport nicht ab?
    Abnehmen ist für viele eine wichtige Motivation, um sich zu bewegen. Doch man läuft, schwimmt, steigt Treppenstufen – und doch purzeln die Kilos nicht. Bewegung ist nur ein Faktor im komplexen Konstrukt des Abnehmens.
    Abnehmen: Richtige Ernährung ist wichtiger als Bewegung
    Selbstverständlich hilft mehr Bewegung beim Abnehmen. Langfristig bauen wir mit Sport Muskulatur auf. Diese Muskulatur hat einen erhöhten Energieverbrauch. Langfristig gesehen nehmen wir dank Bewegung also ab.
    Kurzfristig gesehen haben wir mehr Appetit und gönnen uns auch einmal etwas nach dem Sport. So verliert man kaum Kilos. Ausserdem ist jeder Körper anders. Die eine reagiert eher auf Bewegung, der andere eher auf die Ernährung. Auch die Umsetzung verschiedener Nährstoffe ist nicht bei allen gleich.
    Unterstützung bei der richtigen Ernährung
    Wer aus gesundheitlichen Gründen abnehmen will oder muss, soll sich einen bewegten Lebensstil angewöhnen und Unterstützung von einer Ernährungsfachperson suchen.
    4 min
  • E-Scooter, Smartwheels etc.: Nicht alle dürfen auf die Strasse
    Die handlichen, manchmal fast futuristisch anmutenden Elektroflitzer sind hoch im Trend. Gerade in Städten sieht man sie immer wieder. Doch: Einige gehören da nicht hin. Einige Modelle sind nur auf privatem Grund erlaubt. Wer mit einem solchen Modell erwischt wird, muss mit hohen Bussen rechnen.
    Diese Elektro-Trendfahrzeuge sind im Verkehr nicht erlaubt
    Fahrzeuge, die auf der Strasse genutzt werden, brauchen eine offizielle Typengenehmigung. Diese stellt sicher, dass die technischen Anforderungen erfüllt sind. Fehlt sie, gehören Sie nicht in den Verkehr. Dazu gehören:
    * Die meisten Smartwheels (Stehroller ohne Lenkstange)
    * Airwheels (Elektrisches Einrad)
    * Elektro-Skateboard (Rollbrett)
    Wird man mit einem solchen fahrbaren Untersatz auf der Strasse erwischt, droht eine Busse, allenfalls sogar eine teure Anzeige. Im schlimmsten Fall kann es sogar sein, dass der Fahrausweis entzogen wird.
    Ein weiteres Problem: Hat man einen Unfall mit einem solchen «illegalen» Fahrzeug, kann die Versicherung die Kostenübernahme verweigern. Und dann wird es so richtig teuer.
    Elektro-Fahrzeuge, mit denen man auf die Strasse darf
    Nebst den konventionellen E-Bikes dürfen auch folgende motorisierten Untersätze im Verkehr benutzt werden:
    * Elektro-Trottinett (E-Scooter): Hier gilt es zu beachten, dass man nur auf der Strasse fahren darf, nicht auf dem Trottoir. Und man muss mindestens 16 Jahre alt sein. Wer eine Prüfung Kat. M oder G hat, darf bereits ab dem Alter von 14 Jahren damit fahren.
    * Segways (Stehroller mit Lenkstange): Sie sind den schnellen E-Bikes (45 km/h) gleichgestellt. Das heisst: Sie brauchen ein Nummernschild. Und auch hier gilt: Mindestalter 16 bzw. 14 Jahre und fahren auf Trottoirs ist verboten.
    Informieren Sie sich vor dem Kauf genau
    Leider informieren viele Verkäufer nicht über die geltenden Vorschriften. Und so kann es sein, dass man ein Trendfahrzeug für den Arbeitsweg kauft, ohne zu wissen, dass man damit gar nicht auf öffentlichen Wegen fahren darf.
    Unsere Tipps:
    * Informieren Sie sich vor dem Kauf, welche Vorschriften für das gewünschte Trendfahrzeug gelten. Details dazu finden Sie in den Links unten.
    * Klären Sie mit Ihrer Haftpflichtversicherung, ob Schäden gedeckt sind.
    * Einige Elektrotrendfahrzeuge sind gar nicht so einfach zu handhaben: Bremsen, Steuern, Balance halten will geübt sein. Üben Sie daher auf privatem Grund, bevor Sie sich damit in den Verkehr wagen.
    * Tragen Sie einen Helm.
    5 min
  • Welche Videokonferenz-Software hat sich im Homeoffice bewährt?
    Mit der Corona-Pandemie hat bei vielen Unternehmen das Homeoffice Einzug gehalten. Bei der Kommunikation setzen die meisten auf Videokonferenz-Software. Doch welche der verschiedenen Dienste haben sich in den letzten Monaten bewährt und welche nicht?
    Teams von Microsoft und Zoom gehören zu den «Gewinnern» der Pandemie: Seit Frühling sind die Nutzerzahlen der beiden Dienste förmlich explodiert. Bei Teams betrug die Steigerung bereits im Juni schon 894 Prozent. Bei Zoom waren es 677 Prozent. Neuere Zahlen liegen nicht vor, doch die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer wird seit damals noch einmal zugenommen haben.
    Videokonferenz-Software: Die wichtigsten Infos und Tipps
    * Die beliebtesten Dienste sind aber nicht unbedingt auch die besten. Die deutsche Stiftung Warentest hat verschiedene Videokonferenz-Software verglichen und sieht Teams und Skype von Microsoft auf dem ersten respektive zweiten Platz. Den dritten Platz teilen sich die Angebote Jitsi und Teamviewer Blizz, die ebenfalls kostenfrei sind.
    * Zoom bewerteten die Tester insgesamt nur mit «befriedigend», nicht zuletzt weil die Qualität von Bild und Ton insbesondere bei langsamen Internet-Verbindungen nicht mit den Siegern mithalten könne.
    * Zoom ist für seine Nutzerinnen und Nutzer einfach einzurichten und auch einfach im Gebrauch. Das macht es aber auch Störenfrieden einfacher, sich zum Beispiel in fremde Videokonferenzen einzuschleichen. Daneben schützte Zoom in der Vergangenheit auch die Privatsphäre seiner Nutzer zu wenig und gab Daten an Dritte weiter. Die meisten dieser Probleme wurden unterdessen aber behoben.
    * Welche Videokonferenz-Software man im Alltag verwendet, kann oft nicht selbst bestimmt werden. Viele Unternehmen setzen auf eine Komplettlösung wie Teams, das zu Microsofts Office-Familie gehört und mit Software wie zum Beispiel dem E-Mail- und Kalender-Programm Outlook verknüpft ist. Solche Dienste haben aber viele Funktionen, die für den simplen Videochat alleine nicht nötig sind.
    * Im privaten Umfeld hängt die Wahl der Videokonferenz-Software oft damit zusammen, welche Dienste die anderen Gesprächspartnerinnen verwenden können. Am besten wählt man daher einen Dienst, der sich auf möglichst vielen Geräten (Smartphone, Tablet und Desktop) und Betriebssystemen (iOS, MacOS, Android und Windows) nutzen lässt. Skype und WhatsApp sind keine schlechte Wahl.
    * Bei der Verwendung von Gratisdiensten sollte man sich zuerst darüber informieren, wie der jeweilige Anbieter mit der Privatsphäre der Nutzerinnen und Nutzer umgeht. Denn bei Gratis-Angeboten zahlt man oft und ohne es zu wissen mit den eigenen Daten.
    6 min
  • Mit dem Tinnitus leben lernen
    Tinnitus, das lästige Ohrgeräusch, ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Ein ziemlich häufiges: 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung leiden irgendwann an einem Tinnitus. Erst wenn der Tinnitus den Schlaf stört, die Konzentration beeinträchtigt, den Alltag unerträglich macht, kommt es zur Krankheit.
    «Das Ohrgeräusch ist selten da, wo man es empfindet», sagt Tobias Kleinjung, Leitender Arzt der Tinnitus-Sprechstunde am Unispital Zürich. «Der Tinnitus entsteht meist im Gehirn, nicht im Ohr.»
    Ohne akustische Ablenkung besonders dominant
    Das Hörzentrum im Gehirn reagiert auf eine nachlassende Hörleistung, indem es quasi die Lautstärke hochschraubt. Allerdings mit dem unerwünschten Resultat eines ständigen Geräuschs. Besonders in Ruhe, ohne akustische Ablenkung, etwa vor dem Einschlafen, wird der Tinnitus besonders dominant.
    Tinnitus-Therapie
    Eine erste Therapie ist das Beheben des Hörverlustes. Wenn dies nicht reicht, hilft psychotherapeutische Unterstützung Strategien zu entwickeln, wie man mit dem Ohrgeräusch leben kann, sich damit arrangiert, den Alltag nicht davon dominieren lässt.
    7 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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