Ratgeber

Ratgeber

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
Download on the App Store

Ratgeber episodes

  • Herrenlose Tiere: Finder haben klare Pflichten
    Es kommt immer wieder vor: Eine Katze oder ein Hund nimmt Reissaus. Klar ist: Der Finder oder die Finderin darf nicht einfach wegschauen. Von Gesetzes wegen sind wir verpflichtet, das gefundene Tier zu melden und unterzubringen. Was tun mit einem zugelaufenen Tier?
    Hier gibt es zwei Möglichkeiten:
    1. Melden Sie den Fund bei der Polizei oder kontaktieren Sie ein ortsansässiges Tierheim. Dieses wird das Tier einfangen und die Melde- und Aufbewahrungspflicht übernehmen.
    2. Sie können den Hund oder die Katze auch selbst aufnehmen.
    Damit liegen Melde- und Aufbewahrungspflicht aber bei Ihnen.
    Meldepflicht:
    * Trägt das Tier ein Halsband mit Adresse, kann der Besitzer direkt kontaktiert werden.
    * Falls nicht, muss in einem ersten Schritt geprüft werden, ob das Tier gechipt ist (Hunde müssen einen Chip tragen, viele Katzen sind ebenfalls gechipt). Tierärzte, Tierheime und Polizei verfügen über entsprechende Lesegeräte.
    * Falls das Tier gechipt ist, kann der Besitzer oder die Besitzerin schnell eruiert werden. Die weitere Meldepflicht übernimmt dann meist der Lesegerät-Besitzer.
    * Falls das Tier nicht gechipt ist: Dann besteht die Pflicht, den Fund bei der kantonalen Meldestelle zu melden. Am einfachsten geht dies über die Schweizerische Tiermeldezentrale. Sie leitet die Meldung an die richtige Stelle weiter, ausserdem schreibt sie das Tier als zugelaufen im Internet aus (Links siehe unten). In der Regel übernimmt die Meldepflicht der Tierarzt oder das Tierheim.
    Aufbewahrungspflicht:
    * Möchten Sie das gefundene Tier nicht einem Heim übergeben, sondern selbst für es sorgen, bis der Besitzer gefunden ist, können Sie das. Allerdings nur, wenn gewährleistet ist, dass Sie den Hund oder die Katze artgerecht halten können.
    * Die Kosten, die dabei entstehen (Futter, Tierarzt etc.) muss der Tierbesitzer übernehmen. Immer sofern die Ausgaben verhältnismässig sind. Ein Luxus-Halsband für den Vierbeiner gehört hier sicher nicht dazu.
    Gehört das Büsi irgendwann mir?
    * Meldet sich die Besitzerin nicht innerhalb einer Frist von zwei Monaten, wird der Finder des Tieres automatisch der rechtmässige Eigentümer. Vorausgesetzt, er hat sich an die Meldepflicht gehalten und hat das Tier gut versorgt.
    * Meldet sich der Besitzer rechtzeitig innerhalb der Zwei-Monats-Frist, muss ihm das Findeltier übergeben werden. In der Praxis steht dem Finder dann aber ein Finderlohn zu, circa zehn Prozent des Wertes des Tieres.
    6 min
  • Soll ich die SwissCovid App doch noch installieren?
    Ende Juni lancierte der Bund die SwissCovid App, mit der sich Ansteckungsketten per App nachverfolgen lassen. Seither wurde die App über 2 Millionen Mal heruntergeladen, gut 14 Prozent der Bevölkerung nutzen sie. Angestrebt sind aber mindestens 20 Prozent. Gibt es einen Grund, die SwissCovid App nicht zu nutzen? Eigentlich nicht. Die App ist gratis und mit wenigen Klicks auf iOS - oder Android -Smartphones installiert (ab Betriebssystem 13.5 bei iOS und 6 bei Android). Wer es tut, hilft mit wenig Aufwand mit, die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus in der Schweiz zu verhindern. Und je mehr Leute die App benutzen, umso besser kann sie ihren Dienst tun.
    Kein merklich erhöhter Batterieverbrauch
    Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) beantwortet die meistgestellten Fragen zur SwissCovid App auf seiner Homepage . Zum Beispiel, ob die App nicht die Batterie des Smartphones zu sehr beansprucht. Weil die App Bluetooth Low Energy braucht und energiesparend umgesetzt wurde, ist das nicht der Fall.
    Auf einem iPhone ist die App nur für etwa ein Prozent des Akkuverbrauchs verantwortlich. Bei Android-Smartphones kann diese Zahl höher liegen. Sie lässt sich senken, indem nach der Installation der App die Standortdienste deaktiviert werden.
    Keine Probleme mit dem Datenschutz
    Ein weiterer Grund zur Sorge ist der Datenschutz. Doch der Eidgenössische Datenschützer (EDÖB) beurteilt die App als datenschutzkonform. Auch die Schweizerische Stiftung SPO Patientenschutz sieht keine Probleme was den Datenschutz und das Patientenrecht angeht.
    Die App sammelt weder Standortdaten noch Daten über die Identität der Benutzer oder die Identität der Personen, in deren Nähe diese waren. Nur im Falle einer Infektion wird der private Schlüssel vom Gerät des Infizierten an einen Server geschickt, der von den Behörden bereitgestellt wird. Die App greift auch nicht auf Kontaktdaten oder Adressbücher zu.
    Schutz für die Nächsten und sich selber
    Es gibt also kaum einen Grund, die SwissCovid App nicht zu nutzen. Dafür gute Gründe, das zu tun: Zusammen mit anderen Massnahmen wie der Einhaltung von Hygieneregeln, dem Maskentragen und dem herkömmlichen Nachverfolgen der Infektionsketten ist sie ein wichtiger Bestandteil im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus in der Schweiz.
    Und die App bringt ihren Nutzerinnen und Nutzern auch persönliche Vorteile: Sie können ihre Nächsten und ihre Familie besser schützen und können sich frühzeitig auf eine mögliche Ansteckung testen lassen. So lassen sich auch unschöne Überraschungen vermeiden, damit man nicht unwissend infiziert ins Ausland reist und dort dann in Quarantäne gesteckt wird.
    7 min
  • Joggen mit medizinischer oder körperlicher Vorbelastung
    Übergewicht, Arthrose, Herz-Kreislauferkrankungen oder einfach untrainiert mit viel Angst, ins Joggen einzusteigen, das kennen viele. Es muss nicht immer Joggen sein, sagt Peter Züst, Sportmediziner und Hausarzt. Auch walken oder stremmes Gehen sind als Einstieg fürs spätere Joggen gut.  * Die Motivation ist wichtig. Setzen Sie sich nicht zu hohe Ziele. Steigen Sie sanft ein mit strammem Gehen oder Walken.
    * Auch wer zu viele Pfunde auf den Rippen hat, kann sanft einsteigen. Immer gut ist Intervalljoggen. Joggen und Walken wechseln sich ab.
    * Auch wer Arthrose hat, ist allenfalls mit einem milderen Training besser bedient.
    * Wer mit Herz-Kreislaufproblemen kämpft kann sich auch einer Herz-Laufgruppe anschliessen. So bekommt man ein individuell auf sich zugeschnittenes Training.
    * Grundsätzlich ist Bewegung gesund.
    7 min
  • Gojibeere – ein gefährlicher Exot?
    Gojibeeren stammen aus dem asiantischen Raum. Die exotischen Beeren können aber auch bei uns angepflanzt werden. Unsree Gartenexpertin Silvia Meister gibt Tipps. Gewöhnlicher Bocksdorn (Lycium barbarum) ist der deutsche Name der Gojibeere, sie stammt aus dem ostasiatischen Raum und wurde bereits im 17. Jahrhundert in Europa eingeführt.
    Da die Wildform sehr viele Ausläufer treibt, wurde sie in der Westschweiz und im Wallis in Böschungen gepflanzt um den Boden entlang von Strassen, Autobahnen und Eisenbahnlinien zu befestigen, dort hat sie sich stark über ihre Ausläufer ausgebreitet.
    In der Schweiz zählt die Gojibeere (Lycium barbarum) nicht zu den invasiven Neophyten. Der Gojibeeren-Boom hat dazu geführt, dass sehr viele minderwertige Sorten in Umlauf kamen auch Sorten, welche kaum Früchte trugen, dafür umso mehr Ausläufer bildeten.
    Doch moderne Sorten, wie 'Turgidus' und 'No.1-Lifeberry', bilden nur wenige Ausläufer – mit diesen Sorten zählt die Gojibeere zu den Kulturpflanzen, welche unsere Gärten und unseren Esstisch bereichern kann!
    Tipp für den Schnitt:
    Für Einzelpflanzen und Kultur in Kübeln werden 3-4 Triebe an einem Gitter oder an einem Ranggerüst angebunden. Diese 3-4 Leittriebe bleiben über mehrere Jahre bestehen, die sich im Verlaufe des Sommers bildenden Seitentriebe werden Beeren tragen und jeweils im März auf 10cm zurückgeschnitten.
    6 min
  • Viniyoga passt Yoga dem Menschen an
    Viniyoga ist kein Yogastil, sondern eine Methode. Das Ziel ist, dass jede Person nach den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten Yoga ausüben kann. Der Körper wird also nicht in eine Form gepresst, sondern die Form orientiert sich am Körper. «Der Viniyoga hat für mich die Schönheit, dass er jeden Menschen so nimmt, wie er ist», sagt Ivana Egloff, Yogalehrerin und -therapeutin in Baden. Ganz unterschiedliche Menschen können zusammen Yoga ausüben. Dabei finde sie es besonders wichtig, dass wir unsere Selbstwahrnehmung fördern und verbessern.
    Was macht man beim Viniyoga?
    Viniyoga ist eine Methode, wie Yoga unterrichtet wird. Ob der Fokus der Lektion auf der Atmung, Körperkraft, Beweglichkeit, Meditation oder sonst wo liegt, hat mit der Unterrichtsart wenig zu tun. Wer eine Viniyoga-Lektion besucht, schaut die Positionen nicht bei der Lehrerin ab, sondern hört den Hinweisen zu und setzt diese so um, wie es für den eigenen Körper geht. Allenfalls auch mit Hilfsmitteln.
    Für wen ist Viniyoga?
    Für Personen mit körperlichen Beschwerden oder Einschränkungen, auf die beim Yoga Rücksicht genommen werden muss. Für Personen, die gerne selbst spüren, was geht und was nicht, sich selber fordern, sich aber auch selber bremsen. Für Personen, die ihre Selbstwahrnehmung stärken, sich auf ihren Körper und ihren Geist einlassen wollen.
    Für wen ist Viniyoga nicht?
    Für Personen, die besonders akrobatische Yogaübungen suchen. Für Yogabegeisterte, die Positionen abschauen oder manuell von der Lehrerin in eine Position geschoben werden wollen.
    5 min
  • Wenn normale Gegenstände zu Waffen werden
    Ein Strafbefehl wegen einer Taschenlampe oder Handyhülle, und zwar wegen Verstosses gegen das Waffengesetz. Das kann vorkommen. Eine Armbrust hingegen ist keine Waffe und in der Schweiz erlaubt. Was gilt denn nun als Waffe und was nicht? Gar nicht so einfach. Das Waffengesetz unterscheidet drei Bereiche:
    * Waffen: Dazu gehören bewilligungspflichtige Waffen wie Pistolen und verbotene Waffen wie Wurfsterne, Schlagstöcke, halbautomatische Feuerwaffen, Dolche mit symmetrischer Klinge usw. Sie darf man nicht auf sich tragen, denn sie haben nur einen Nutzen: Andere zu verletzen oder zu bedrohen.
    * Gefährliche Gegenstände: Zu dieser Gruppe gehören Baselballschläger, Äxte, Scheren, Schraubenzieher und so weiter. Sie eignen sich zur Bedrohung und Verletzung von Menschen und dürfen daher nur mitgeführt werden, wenn glaubhaft gemacht werden kann, dass der Gegenstand seiner Bestimmung gemäss verwendet wird. Ein Förster darf also eine Axt im Auto mitführen.
    * Keine Waffen: sind beispielsweise Armeesackmesser, Samurai-Schwert, Pfefferspray und so weiter. Sie darf man jederzeit und ohne Bewilligung auf sich tragen.
    Wo wird es kritisch?
    «Kassensturz» und «Espresso» berichten immer wieder einmal über ahnungslose Konsumentinnen und Konsumenten, die wegen eines vermeintlich harmlosen Gegenstandes einen Strafbefehl erhielten. Der Vorwurf: Verstoss gegen das Waffengesetz. Drei Beispiele:
    * Waffengesetz: Justiz verfolgt junge Frau wegen einer Handyhülle
    * Vorsicht Waffe: Strafbefehl wegen einer Taschenlampe
    * Vorbestraft wegen eines Schlüssel-Anhängers
    Welche Strafen drohen?
    * Entscheidet der Richter, dass ein Verstoss gegen das Waffengesetz vorliegt, ist mit einer Geldstrafe und einem Eintrag ins Strafregister zu rechnen.
    * Aber auch wer belegen kann, dass keine böse Absicht dahinter war, wird unter umständen gebüsst. Und zwar wegen Fahrlässigkeit.
    Wie kann man unterscheiden?
    Das ist schwierig. Es kommt immer auf die Situation und die gesetzlichen Definitionen an.
    Ein Küchenmesser beispielsweise ist keine Waffe, sondern ein Gegenstand des täglichen Gebrauchs. Nehme ich dieses Messer in ein Fussballstadion mit, sieht es anders aus. Dann kann die Polizei dies beschlagnahmen.
    Ein Pfefferspray gilt nicht als Waffe, da er keine bleibenden und schweren Verletzungen verursacht. Armbrust und ein Pfeilbogen sind weder Waffen noch gefährliche Gegenstände. Denn sie fallen nicht unter das Waffen-, sondern unter das Jagdgesetz.
    Hingegen sind Spielzeugpistolen in der Schweiz verboten, es sei denn, sie sind transparent und man erkennt sofort, dass es sich nicht um eine echte Waffe handelt.
    Tipps:
    * Wer eine eher ungewöhnliche Waffe zu Hause hat (Samurai-Schwert, Dolch, Säbel etc.) kann sich beim kantonalen Waffenbüro erkundigen, was genau gilt. Ob es zum Beispiel eine Bewilligung braucht oder ob die Waffe gar illegal ist. Eine Adressliste finden Sie unten.
    * Oder Sie informieren sich in der Broschüre des Bundesamtes für Polizei (siehe unten).
    6 min
  • Kann mein Handy-Akku bei zu hohen Temperaturen explodieren?
    Der Sommer dreht noch einmal auf und schraubt die Temperaturen nach oben. Schadet es dem Smartphone, wenn es zu heiss wird? Und kann das Gerät vielleicht sogar explodieren? Die beruhigende Information gleich zu Beginn: Der Sommer mag sich in der Schweiz noch so Mühe geben, die durchschnittlichen Temperaturen reichen nicht, um der Elektronik eines Smartphones zu schaden.
    Apple zum Beispiel gibt 0 bis 35 Grad Celsius als optimale Betriebstemperatur für seine iPhones an. Mit anderen Smartphones verhält es sich ähnlich.
    Smartphone schaltet sich von alleine aus
    In den allermeisten Smartphones ist heute ausserdem die Funktion eingebaut, dass sich das Gerät bei zu grosser Hitze von allein ausschaltet.
    Trotzdem können Teile des Smartphones Schaden nehmen, wenn die Sonne zu heiss brennt: Hitze lässt den Akku altern, so dass er beim Aufladen künftig nicht mehr so viel Strom aufnehmen kann.
    Noch anfälliger sind die fragilen Bildschirme der Geräte. Die Hitze kann Leuchtdioden oder optische Folien beschädigen, so dass der Bildschirm nicht mehr gleichmässig leuchtet oder sich am Rand dunkle Stellen zeigen.
    Es kommt selten zu Explosionen
    Immer wieder hört man auch von Smartphone-Akkus, die in der Hitze explodieren. Solche Fälle sind ausgesprochen selten, doch bei den Millionen von Smartphones, die weltweit im Umlauf sind, kommen sie trotzdem vor.
    Fast ausnahmslos wird so eine Explosion durch einen defekten Akku verursacht – etwa, wenn die hauchdünne Trennfolie beschädigt wurde, die im Akku den Plus und Minuspol trennt. So kann es zu einem Kurzschluss kommen.
    Wie gesagt: So ein Akku-Brand oder gar eine Explosion sind äusserst selten. Doch wer zum Beispiel nach dem Fallenlassen des Smartphones aus grösserer Höhe das Gefühl hat, der Akku habe dabei Schaden genommen, sollte ihn der Sicherheit halber austauschen lassen.
    Vorsicht bei Schmelzstellen
    Auf einen Defekt hinweisen kann zum Beispiel, wenn sich der Akku in ausgeschaltetem Zustand erwärmt oder wenn Schmelzstellen am Kunststoffgehäuse zu sehen sind.
    Folgende Tipps helfen ausserdem, das Smartphone schadlos durch heisse Sommertage zu bringen:
    * Wer sein Smartphone an heissen Tagen für längere Zeit nicht braucht, schaltet es besser aus und schont so den Akku.
    * Das Smartphone an heissen Tagen nicht im Auto liegen lassen. Dort kann es bis zu 70 Grad heiss werden. Wer das Gerät nicht auf sich tragen will, packt es in den Kofferraum, wo es in der Regel kühler ist.
    * An heissen Tagen ist das Smartphone im Schatten am besten aufgehoben. Auf keinen Fall mit dem Bildschirm nach oben zur Sonne liegen lassen, weil das Display sonst Schaden nehmen kann.
    * Ein überhitztes Smartphone lässt man am besten bei Zimmertemperatur langsam wieder auskühlen.
    * Ein überhitztes Smartphone auf keinen Fall in den Kühlschrank oder gar das Gefrierfach legen! Durch das plötzliche Abkühlen kann Kondenswasser entstehen, das der Elektronik im Inneren weit mehr schadet als die Hitze.
    * Sehr, sehr selten gibt es Fälle, in denen ein Akku in der Hitze zu brennen beginnt oder gar explodiert. Ein brennendes Gerät kann mit viel Wasser gelöscht werden. Wenn möglich kann das Smartphone auch ins Freie befördert werden, um dort kontrolliert abzubrennen.
    * Ein brennendes Smartphone verursacht giftige Gase, die nicht eingeatmet werden dürfen.
    * Wenn sich der Akku auch im ausgeschalteten Smartphone erwärmt oder wenn sich am Kunststoffgehäuse Schmelzstellen bilden, kann das auf einen defekten Akku hinweisen, der besser ausgetauscht wird.
    6 min
  • Heilpflanzen aus der Küche: Rosmarin
    Der Rosmarin ist eigentlich eine kleine Hausapotheke, sagt der Apotheker und Drogist Peter Portmann. Er ist gut für die Verdauung, bringt den Kreislauf in Schwung, holt den Blutdruck aus dem Keller, macht bei Müdigkeit wach und ist gut gegen schwere Beine. Rosmarin wirkt dank seiner starken ätherischen Öle auch antibakteriell und ist damit gut gegen jegliche Erkältungskrankheiten wie Schnupfen, Husten und Halsschmerzen. Mit Rosmarin kann man gut inhalieren.
    Rosmarin ist getrocknet gut haltbar. Im Winter belebt ein Rosmarinbad so richtig. Wie oft hat man im Winter Lust auf ein Vollbad, scheut aber die anschliessende Müdigkeit. Nicht so ein Rosmarinbad. Dieses belebt und weckt richtig auf. Will man nach dem Bad früh schlafen gehen, sollte man auf einen beruhigenden Badezusatz ausweichen.
    4 min
  • Disteln in Schach halten
    Mulchen ist die beste Strategie, um die Ausbreitung von Karden und anderen Disteln zu bremsen. Unter den Disteln breiten sich vor allem Karden fleissig aus. Sie leben zweijährig. Im ersten Jahr keimen sie und bilden eine Blattrosette aus. Im Frühling des zweiten Jahres stängeln sie auf und blühen im Hochsommer.
    Beliebte Blüten und Samen
    Die Blüten der Karden sind bei Hummeln und anderen Wildbienen sehr begehrt, die Samen bei Distelfinken. Karden können aber nur an offenen Bodenstellen keimen. Liegt eine Mulchschicht vor, warten sie auf bessere Zeiten. Mulchen ist deshalb die beste Strategie, um ein unkontrolliertes Ausbreiten der Karden und anderer Disteln zu verhindern.
    Wie funktioniert Mulchen?
    Bedecken Sie die nackte Erde zwischen den Pflanzen mit Rasenschnitt, gehäckselten Blättern von Farnen, Wallwurz oder Chinaschilf-Häcksel. Dann keimen Disteln weniger gut.
    6 min
  • Yin Yoga: lange Posen für gesunde Faszien
    Yin steht für ruhig, passiv. Yin Yoga ist ein körperlicher, aber ruhiger Yogastil, bei dem man Posen lange hält. Mit Zug und Druck sollen die Faszien, das Bindegewebe, freibeweglich gemacht werden. Der Körper als Instrument für einen freien Geist. «Yin Yoga ist anders», sagt Hilde Stöckli, die in Luzern Yin Yoga unterrichtet. «Am besten ist es, wenn man alles, was man über Yoga weiss, vergisst.» Yin Yoga ist ein körperlicher Yogastil, aber kein kraftvoller wie das aktive Hatha Yoga. Yin Yoga ist ein ruhiger Yogastil, wobei der Fokus nicht nur auf Atemübungen und Meditation gelegt wird.
    Was macht man beim Yin Yoga?
    Beim Yin Yoga nimmt man zum Teil ziemlich anspruchsvolle Dehnpositionen ein und hält diese zirka drei Minuten lang. Mit Hilfsmitteln wie Kissen oder Blöcken können diese Posen unterstützt werden. Die Muskulatur soll sich dabei nämlich so entspannen, dass das Bindegewebe (Faszien) gestreckt wird und die Gelenke Raum erhalten.
    Für wen ist Yin Yoga?
    Für Personen, die einen körperlichen, aber ruhigen Yogastil suchen. Für Personen, die sich trauen, ungewohnte Posen einzunehmen, die ihren Körper spüren und merken, bis wo sie gehen können und ab wo sie aufpassen müssen.
    Für wen ist Yin Yoga nicht?
    Für Personen, die nur Meditation und Atemübungen suchen. Für Personen, die beim Yoga schwitzen wollen. Personen mit körperlichen Beschwerden können durchaus vom Yin Yoga profitieren, müssen aber gut angeleitet werden.
    5 min

About Ratgeber

From the publisher's feed

Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

More shows like Ratgeber

Echo der Zeit by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Echo der Zeit

98 Listeners

Tagesgespräch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Tagesgespräch

16 Listeners

HeuteMorgen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

HeuteMorgen

11 Listeners

Input by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Input

21 Listeners

Persönlich by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Persönlich

11 Listeners

Focus by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Focus

12 Listeners

100 Sekunden Wissen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

100 Sekunden Wissen

3 Listeners

International by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

International

21 Listeners

Espresso by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Espresso

6 Listeners

Geschichte by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Geschichte

10 Listeners

SRF Kids Hörspiele - Geschichten für Kinder by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

SRF Kids Hörspiele - Geschichten für Kinder

5 Listeners

Kafi am Freitag by Kafi Freitag, Judith Wernli

Kafi am Freitag

1 Listeners

Krimi by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Krimi

16 Listeners

News Plus Hintergründe by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus Hintergründe

5 Listeners

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten

16 Listeners

NZZ Akzent by NZZ

NZZ Akzent

32 Listeners

Sternstunde Philosophie by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie

33 Listeners

Apropos – der tägliche Podcast by Tamedia

Apropos – der tägliche Podcast

24 Listeners

Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch

21 Listeners