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Ratgeber episodes

  • Ist Ihre Kreditkarte sicher?
    Plastikgeld ist praktisch, lockt aber auch Betrüger an. Werden Ihre Kreditkarte oder Ihre Daten gestohlen, kann der finanzielle Schaden beträchtlich sein. Klar ist: Eine 100-prozentige Sicherheit gibt es nicht. Verringern Sie aber die Chancen auf einen Betrug, indem Sie gewisse Regeln einhalten. Allgemeine Vorsichtsmassnahmen:
    * Bewahren Sie den Pin-Code nie zusammen mit der Kreditkarte auf. Lernen Sie den Pin auswendig.
    * Verwenden Sie keinen Code, der leicht nachzuvollziehen ist (zum Beispiel Ihr Geburtsdatum).
    * Unterschreiben Sie die Kreditkarte sofort nach Erhalt. So kann kontrolliert werden, ob die Unterschrift auf dem Beleg identisch ist mit jener auf der Karte.
    * Geben Sie Kreditkarten-Informationen niemals am Telefon oder per Mail weiter.
    Unterwegs:
    * Geben Sie die Kreditkarte nie aus der Hand.
    * Achten Sie bei der Pin-Eingabe am Boncomat oder am Lesegerät darauf, dass Sie nicht beobachtet werden. Decken Sie zur Sicherheit die Tastatur mit der Hand ab.
    Beim Online-Shopping:
    * Kaufen Sie nur in seriösen Shops ein (Tipps dazu siehe Link unten).
    * Achten Sie bei der Zahlungsmaske darauf, dass eine sichere Verbindung besteht. Diese ist der Fall, wenn in der Internetadresse-Zeile ein kleines Schloss abgebildet ist, oder wenn die Adresse mit https beginnt, und nicht nur mit http.
    * Aktivieren Sie bei Ihrer Kreditkarte die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Als zusätzliche Sicherheit müssen Sie dann einen Code eingeben, der Ihnen per SMS oder Mail zugestellt wird.
    * Achten Sie darauf, dass das Antivirenprogramm Ihres Computers immer auf dem neusten Stand ist.
    * Achten Sie auf verdächtige Mails (Spam). Falls Sie nicht sicher sind, öffnen Sie keinen Anhang und klicken Sie keinen Link an. Ansonsten kann allenfalls eine Schadsoftware auf Ihrem Computer installiert werden, die wichtige Daten ausliest. Weitere Informationen dazu siehe Link unten.
    Was tun, wenn meine Karte verloren gegangen ist oder sogar schon von Betrügern missbraucht wird:
    * Karte sofort per Telefon sperren lassen. Die Nummer dazu finden Sie auf Ihrer Kreditkartenabrechnung oder auf der Internetseite des Herausgebers.
    * Damit Sie überhaupt feststellen können, dass Ihre Karte missbraucht wird, ist es wichtig, die Kreditkartenabrechnung jeweils sofort zu kontrollieren.
    * Falls bereits Beträge abgebucht wurden, diese sofort beanstanden. Dazu stellen die Kartenherausgeber auf ihren Internetseiten ein spezielles Formular zur Verfügung.
    * Fehler auf der Abrechnung können nur innerhalb einer gewissen Frist beanstandet werden (in der Regel 30 Tage). Achten Sie darauf, dass Sie rechtzeitig reagieren.
    * Machen Sie bei einem Betrugsfall Anzeige bei der Polizei.
    Der Kartenherausgeber will nicht für den Schaden aufkommen?
    * In der Regel bezahlt die Kartenfirma das verlorene Geld zurück.
    * Allerdings nur, wenn sich der Karteninhaber an seine Sorgfaltspflicht gehalten hat, also nicht leichtsinnig mit der Karte umgegangen ist (zum Beispiel den Pin auf die Karte geschrieben oder die Karte offen herumliegen gelassen).
    * Leider kommt es ab und zu vor, dass die Kartenfirma versucht, die Schuld auf den Geschädigten abzuwälzen, indem Sie auf die Sorgfaltspflicht pocht. In einem solchen Fall sollte man hartnäckig bleiben und allenfalls beim Banken-Ombudsman Hilfe suchen (Links siehe unten).
    6 min
  • Aus der Stadtbibliothek digitale Bücher ausleihen
    Viele Bibliotheken in der Schweiz bieten neben konventionellen Büchern auch digitale Medien zum Herunterladen an. Bequem von zu Hause aus einen Krimi als E-Book oder als Audiobuch aufs Tablet laden oder in aktuellen Zeitschriften schmökern - dieser Komfort ist Bestandteil des Angebotes vieler Bibliotheken in der Schweiz. Wir zeigen, wie man diesen Dienst nutzen kann.
    Wie finde ich den Anbieter?
    Am besten erkundigt man sich bei der Kantons-, Stadt- oder Gemeindebibliothek nach dem digitalen Angebot. Da erfährt man auch alles über die Kosten und welche Geräte unterstützt werden.
    Der grösste E-Book Anbieter in der Schweiz ist Onleihe. Hier  findet man ein Verzeichnis aller Schweizer Bibliotheken, die ihr digitales Angebot über diese Plattform beziehen.
    Wie gut ist das digitale Angebot?
    Das Angebot hängt nicht von der Grösse, sondern vom Verbund ab, zu dem die Bibliothek gehört. Bei der digitalen Bibliothek Ostschweiz machen Gemeinden aus dem Kanton Appenzell Inerrhoden aber auch solche aus dem Kanton Zürich mit.
    Im Vergleich zu den gedruckten Büchern ist das digitale Angebot dennoch bescheiden: 6.5 Prozent des Budgets gibt der Verbund für digitale Medien aus, den Löwenanteil machen dabei die elektronischen Bücher aus.
    Auch E-Books stehen nicht uneingeschränkt zur Verfügung. Besitzt ein Verbund bloss eine Lizenz, darf nur ein Leser das Buch benutzen, die anderen müssen warten - ganz wie bei den gedruckten Büchern.
    Bei einigen Bibliotheken kann man neben Audiobüchern auch Musik herunterladen. Das Angebot ist aber in keiner Weise mit Streaming-Diensten wie Spotify oder Apple vergleichbar.
    Was kosten digitale Bücher?
    Die Jahresgebühren einer typischen Stadtbibliothek bewegen sich zwischen 30 und 50 Franken. Bei vielen Bibliotheken sind darin digitale Medien inbegriffen. Es gibt aber auch Anbieter, bei denen man zusätzliche Gebühren bezahlen muss.
    Muss ich mit Mahnungen rechnen?
    Nein. Zwar kann man auch digitale Medien zeitlich nicht unbegrenzt nutzen. Ist die Frist abgelaufen, lässt sich das E-Book einfach nicht mehr öffnen. Strafgebühren muss man jedoch nicht bezahlen.
    6 min
  • Heilpflanzen aus der Küche: Salbei
    Salbei ist eine alt bekannte Heilpflanze. Und sie kann so einiges. Daran denken wir oft gar nicht, wenn sie einfach so im Garten wuchert oder sich auf dem Fensterbrett ausbreitet.  So hilft Salbei
    Peter Portmann, Apotheker und Drogist empfiehlt:
    * Salbei ist gut gegen Halsschmerzen und Entzündungen im Mund- und Rachenbereich. Gurgeln Sie mit Salbeitee, das betäubt die schmerzhafte Stelle gleichzeitig ein bisschen.
    * Eine selber gemachte Urtinktur hilft.
    * Eine Urtinktur kann man gut selber herstellen: 20 Prozent Salbei, 80 Prozent Alkohol (aus der Apotheke), das ganze in einem Glasbehälter zwei Wochen an der Sonne stehen lassen. Anschliessend filtrieren. 
    * Salbei hilft auch gegen das sommerliche Schwitzen und Schwitzen in den Wechseljahren.
    * Gegen das Schwitzen dreimal pro Tag 20 Tropfen Urtinktur einnehmen (bis 40 Tropfen, wenn Sie stark schwitzen).
    * Salbei hat - wie Pfefferminze - eine kühlende Wirkung und man schwitzt auch weniger.
    19 min
  • Wie überstehen Topfpflanzen die Sommerhitze?
    Sommerflor, Kübelpflanzen oder Kräuter in Töpfen sind im Sommer heissen Sonnenstrahlen ausgesetzt. Stresssymptome sind Welken und Wachstumsstillstand. Was tun? Gefässe vor der Sonne schützen
    Pflanzgefässe vor Sonneneinstrahlung schützen, denn in sehr warmer Erde können die Wurzeln kein Wasser aufnehmen
    * Topf in den Schatten schieben oder mit einem Tuch, einer Bambusmatte etc. schattieren. Hängepflanzen an den Topfrand setzen.
    Richtig giessen und nähren
    Bei Trockenheit sind die Wasserspeicher im Topf schnell ausgeschöpft:
    * Giessen Sie früh am Morgen oder spät abends, denn ein plötzliches Giessen in praller Sonne kann Stress verursachen und die Pflanzen schwächen.
    * Führen Sie den Pflanzen Nährstoffe zu. Zuerst Erde mit Wasser anfeuchten, dann Flüssig- oder Eisendünger zugeben, so werden die empfindlichen Wurzelspitzen geschont.
    Tomaten mögen es nicht zu heiss
    * Die Bestäubung kann bei Temperaturen über 30 Grad nicht stattfinden. Schattieren Sie die ganze Pflanze.
    7 min
  • Nudging: Ein Schubser zur gesünderen Entscheidung
    Treppe oder Lift? Obwohl wir wüssten, was uns guttäte, entscheiden wir uns häufig anders. Weil wir Entscheide meist unbewusst fällen. Genau das können wir nützen. Wir sind einfach gestrickt: Lift statt Treppe, Fertigpizza statt selberkochen, Fernsehabend statt Joggingrunde. Wäre die gesündere Wahl die einfachere, würden wir uns gesünder verhalten. Mit ein paar einfachen Tricks, sogenannten Nudges, Schubser in die gesündere Richtung, nehmen wir uns die Entscheidung ab:
    * Sie wollen mehr Treppen steigen? Hängen Sie einen Zettel an den Lift, der auf die Treppe hinweist.
    * Sie wollen mehr joggen oder laufen gehen? Stellen Sie die Laufschuhe bereit, damit Sie regelrecht «darüber stolpern».
    * Sie wollen mehr Gemüse kaufen? Teilen Sie den Einkaufswagen in zwei unterschiedlich grosse Bereiche auf. Füllen Sie den grossen mit Gemüse, den kleinen mit dem Rest.
    6 min
  • Zu warm für die Arbeit – Wann gibt es hitzefrei?
    Ist es so richtig heiss, wird das Arbeiten mühsam. Hitzefrei gibt es im Schweizer Arbeitsgesetz nicht, Chef oder Chefin müssen aber so gut wie möglich dafür sorgen, dass der Job erträglich bleibt. Auch bei Rekordtemperaturen gibt es kein Hitzefrei
    * Im Arbeitsgesetz steht nichts von Hitzefrei, Arbeitnehmende dürfen der Arbeit also auch nicht fernbleiben, wenn es sehr heiss ist.
    * Einzige Ausnahme: Schwangere und Stillende können ab einer Raumtemperatur von 28 Grad darauf bestehen, dass sie nicht zur Arbeit kommen müssen.
    Arbeitgebende haben jedoch Fürsorgepflicht
    * Allerdings ist im Arbeitsgesetz festgehalten, das ArbeitgeberInnen eine Fürsorgepflicht ihren Angestellten gegenüber haben. Konkret müssen sie dafür sorgen, dass der Gesundheit der Mitarbeitenden nicht geschadet wird.
    * Dazu hat das Staatssekretariat für Wirtschaft Empfehlungen abgegeben. Firmen tun gut daran, sich an diese Empfehlungen zu halten. Gerade auch in den Hitzemonaten.
    * Auf dem Bau heisst das: Häufige Pausen einschalten, Schattenplätze zur Verfügung stellen, genügend Trinkwasser und Sonnencrème abgeben. Die Arbeit wenn möglich auf die frühen Morgenstunden verlegen, wenn es noch nicht so heiss ist.
    * Im Büro: Für ein erträgliches Raumklima sorgen, Trinkwasser zur Verfügung stellen, vermehrt kleine Pausen zulassen.
    Kleidervorschriften können nicht immer gelockert werden
    * Auf dem Bau kann der Chef auch bei Hitze vorschreiben, dass seine Angestellten lange Hosen und T-Shirt tragen. Auch die SUVA empfiehlt lange Kleidung, nicht nur wegen der Sonne, sondern auch wegen der Verletzungsgefahr.
    * Im Büro sieht es anders aus. Wer nicht in direktem Kunden- oder Lieferantenkontakt steht, darf grundsätzlich auch mal mit kurzen Hosen zur Arbeit erscheinen. Anders ist es, wenn Kontakt nach aussen besteht, zum Beispiel am Bankschalter oder an der Hotelréception. Hier kann der Chef auf eine Kleiderordnung bestehen. Allerdings sollte er sich in Bezug auf die Fürsorgepflicht etwas kulant zeigen und bei Hitze erlauben, dass Krawatte oder Strümpfe weggelassen werden.
    Klimaanlage und Ventilatoren: Im Moment keine coole Idee
    * In den Seco-Empfehlungen steht, dass die Raumtemperatur im Sommer nicht über 28 Grad sein sollte. Ist das häufiger der Fall, kann man vom Vorgesetzten durchaus verlangen, dass er zum Beispiel einen Tischventilator finanziert.
    * Allerdings ist damit im Moment Vorsicht geboten: Ventilatoren und auch Umluftklimageräte sind in Grossraumbüros wahre Virenschleudern. Daher sollte man sie nur mit Bedacht einsetzen oder besser ganz weglassen.
    Was, wenn der Chef seine Fürsorgepflicht nicht wahrnimmt?
    * Dann können sich Arbeitnehmende an das kantonale Arbeitsinspektorat wenden.
    * Die Adressen dazu finden Sie hier .
    6 min
  • Ein Sonnenbad ist ungesund für elektronische Geräte
    Lassen Sie Ihr Smartphone zuhause, wenn Sie ein Sonnenbad nehmen. Oder legen Sie es wenigstens in den Kofferraum des Autos oder an den Schatten. Viele Leute haben ihr Smartphone im Sommer auch auf Ausflügen und beim Sonnenbaden dabei. Doch Smartphones und andere elektronische Geräte mögen das gar nicht – insbesondere, wenn sie schwarz sind. Darum gilt Folgendes zu beachten:
    * Elektronische Geräte nicht lange der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen, zum Beispiel am Fenster oder am Strand.
    * Smartphones haben im Gegensatz zu Laptops keinen eingebauten Lüfter und sind noch anfälliger für Hitze.
    * Geräte nicht im Auto zurücklassen, das gilt insbesondere für das Navi an der Windschutzscheibe, wo es besonders heiss wird.
    * Geräte notfalls im Kofferraum des Autos versorgen oder zudecken.
    * Smartphones stellen sich bei zu grosser Hitze (oder Kälte) automatisch ab. Gerät in dem Fall auskühlen lassen. Nicht in den Kühlschrank stellen: Der Temperaturunterschied kann zu Kondenswasser führen, das die Geräte beschädigt!
    4 min
  • Den richtigen Ventilator auswählen
    Wer einen Ventilator kaufen will, hat die Qual der Wahl. Es gibt aber ein paar Tipps, die den Kauf einfacher machen. Roger Waeber, Raumklimaexperte beim Bundesamt für Gesundheit, empfiehlt, vor dem Kauf folgende Punkte zu bedenken:
    * Grundsätzlich ist es Geschmackssache, ob man einen Deckenventilator oder ein Tischmodell kauft.
    * Ventilatoren kühlen nicht die Luft. Sie blasen bloss die isolierende Luftschicht über der Haut weg – das kann allerdings zu Nackenverspannungen oder trockenen Augen führen.
    * Allenfalls macht ein Modell Sinn, das schwenkt und nicht immer die gleiche Körperpartie kühlt.
    * Achten Sie darauf, wo Sie den Ventilator hinstellen: auf einen Schemel, auf den Tisch oder auf den Boden? Am Boden wirbelt er Staub auf. Ein Ventilator mit verstellbarem Winkel kann da Abhilfe schaffen.
    * Achten Sie auf ein langes Kabel oder kaufen Sie gleich ein Verlängerungskabel dazu.
    * Vorsicht, wenn Sie im Büro einen Ventilator haben. Setzen Sie sich oder Ihre Umwelt nicht dem immer gleichen Luftstrom aus. In China ist es auf diese Weise zu Corona-Ansteckungen gekommen.
    8 min
  • Blütenmeer trotz Hitze
    Pflanzen welche von Natur aus trockenheisse Standorte bevölkern, sind für wärmer werdende Sommer bestens gewappnet. Sie gedeihen bestens an vollsonnigen Standorten mit austrocknenden, steinigen Böden. So siedeln Sie diese Pflanzen in ihrem Garten an:
    * Platzieren Sie ein grösseres Pflanzgefäss mit den Blütenstauden an die gewünschte Stelle.
    * Die Pflanzen säen sich aus und besiedeln den Standort in den kommenden zwei bis drei Jahren selsbt.
    Im Garten sind dies Standorte an der Hausmauer, kleine umrandete Rabatten entlang des Parkplatzes oder entlang der Strasse, beim sonnigen Sitzplatz, oder ein kleines südseitig ausgerichtetes Bord.
    Auf der Terrasse sind dies die vollsonnigen Standorte auf dem Dach oder südseitig gelegen. Zu diesen hitzeliebenden Blütenstauden mit langer Blühdauer gehören:
    Karminrote und rosa Blüten:
    * Rosmarin-Weideröschen (Epilobium dodonei) mit rosaroten Blüten
    * Kartäusernelke (Dianthus carthusianorum)
    * Rosenmalve (Malva alcea)
    Gelbe Blüten:
    * Gelbe Resede (Reseda lutea) mit zartgelben Blütenrispen
    * Gelbe Skabiose (Scabiosa ochroleuca) mit hellgelben Blüten
    * Goldhaar-Aster (Aster lynosiris) viele gelbe, kleine Knopfblüten
    * Echtes Labkraut (Galium verum) feine, gelbe Duftwolken
    * Färberkamille (Anthemis tinctoria) sattgelbe margeritenähnliche Blüten
    Blaue Blüten:
    * Wegwarte (Cichorium intybus) mit himmelblauen Blüten
    * Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia) mit dunkelblauen Blüten
    * Acker-Glockenblume (Campanula rapunculoides) mit blauvioletten Blüten
    Hellviolette Blüten
    * Bergminze (Calamintha nepeta) mit feinem Duft nach Minze
    7 min
  • Gesund schwimmen: häufige Fehler vermeiden
    Schwimmen ist gesund. Oder besser: Schwimmen ist gesund, wenn man es richtig macht. Haltungsfehler und andere Fehler können zu Schmerzen führen. Oder auch einfach dazu, dass man das Becken frustriert wieder verlässt. Drei häufige Fehler und ihre Korrektur. Schwimmen ist eine Betätigung für den ganzen Körper, für Rumpf, für Arme, für Beine. Es braucht etwas Kraft, etwas Ausdauer, ohne dabei die Gelenke zu belasten. Schwimmen tut gut, sofern man folgende Fehler vermeidet:
    * Kopf über Wasser beim Brustschwimmen: Wer ohne Tauchphase schwimmt, belastet das Genick. Rumpf und Kopf sind nicht in einer Linie, was zu Genickschmerzen führen kann. Tauchen Sie den Kopf beim Ausatmen ins Wasser und blicken Sie dabei zum Beckenboden. Um einzuatmen, heben Sie den Kopf leicht übers Wasser. Wollen Sie dies nicht, wechseln Sie zum aufrechten Aquajogging.
    * Schere beim Brustbeinschlag: Der Brustschwimmstil ist ein symmetrischer Stil, das heisst, dass die beiden Arme und die beiden Beine spiegelverkehrt dasselbe machen. Wenn sich die Beine nicht symmetrisch bewegen, spricht man von einer Schere. Die Schwimmerin verdreht dabei den unteren Rücken und belastet die Knie unterschiedlich. Dies kann zu Rücken- und Knieschmerzen führen. Eine Schere zu korrigieren, ist nicht so einfach, da man eine Schere häufig gar nicht bemerkt. Fragen Sie jemanden, ob sich Ihre Beine symmetrisch bewegen.
    * Atemnot beim Kraulschwimmen: Nach ein paar Kraulzügen schon ausser Atem? Keine Angst, wahrscheinlich liegt es nicht an Ihrer fehlenden Ausdauer, sondern daran, dass Sie nicht richtig ausatmen. Unter Wasser auszuatmen, ist ungewöhnlich. Atmet man jedoch nicht vollständig aus, um genügend Luft zu haben jedoch ständig ein, kommt es zu einer Schnappatmung. Sie haben das Gefühl, keine Luft zu bekommen. Atmen Sie also sehr bewusst und stark unter Wasser aus, so als würden Sie in eine Röhre blasen.
    6 min

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